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M (1931) * * * * ½ Ein Meilenstein des deutschen Films, des Tonfilms und des Kinos überhaupt. Spannend, dramatisch, technisch perfekt, moralisch und psychologisch tiefgründig.
M (2007) * *
½ Visuell beeindruckender, inhaltlich aber ebenso dünner wie konfuser Korea-Thriller.
Maachis (1996) * * * Stark gespieltes, aber inhaltlich etwas unentschlossenes indisches Terroristen-Drama.
Maan Gaye Mughall-E-Azam (2008) *
½ Bollywoods plumpe Antwort auf den Komödienklassiker "To Be Or Not To Be" (1942).
Maa Tujhhe Salaam (2
002) * Patriotisches Blut-und-Boden-Spektakel ohne Hirn, Handlung und Herz. Kompletter Bollywood-Abfall.
Maa ... Where Are You? (2005) * * Klebriges, voraussehbares, aber von den Erwachsenen ganz gut gespieltes Bollywood-Waisen-Melodrama.

Maboroshi / Maboroshi no hikari (1995) * * * Visuell kraftvoll, emotional ziemlich distanziert.
Mac (1992) * * * John Turturros tragikomomisches Regiedebüt ist ein kleiner, sensibler Film.
Mac, Le (2010)
* * * Grobschlächtige Posse aus Frankreich um einen Gangster und seinen Zwillingsbruder, der seine Rolle übernehmen muss. Macht jedoch überraschend viel Spass, auch wenn das Grundmuster der Story bekannt ist - siehe etwa "Don" aus Indien.
Macabre / Darah (2009) * * * ½ Indonesischer Horrorschocker der unterhaltsamsten Art.
Macbeth (1971) * * * * Roman Polanskis blutige und visuell berauschende Shakespeare-Verfilmung, produziert von Hugh Heffner!
Macbeth (2006) * * Sex, Gewalt und Shakespeare: Diese moderne, australische Neuninterpretation bietet jede Menge Genrekost, ist aber öde und stillos umgesetzt.

Machete (2010)
* * * ½ Herrlicher Actiontrash von Robert Rodriguez, etwas holprig montiert und politisch fragwürdig, aber stets hitzig, brutal und witzig. Etliche gefallene Stars (Steven Seagal, Don Johnson, Lindsay Lohan, Jeff Fahey) dürfen neben coolen B-Akteuren agieren und schlagen sich erstaunlich gut. Das hat Kultpotential.
Machine Girl, The / Kataude mashin garu (2008) * * * Hirnrissiger, aber grenzgenialer Splatter-Fun aus Japan.
Machinist, The (2004) * * * ½ Stilisiertes Mystery-Leidensdrama mit dem ausgehungerten Christian Bale. Der Schluss enttäuscht.
Maciste in Hell / Maciste all'inferno (1926) * * * ½ Italo-Stummfilmklassiker, der toll wird, so bald Maciste in die Hölle absteigt und Bilder und Riesensets von Dante bis Bosch inspiriert scheinen.
Madagascar (2005) * * * Flotter DreamWorks-Zeichentrickfilm mit ein paar coolen Charakteren aber wenig neuen Einfällen.
Madagascar: Escape 2 Africa (2008) * * *
Kurz und kurzweilig, inhaltlich überflüssig und vorhersehbar. Aber wer will sich schon beklagen, wenn die Pinguine und Sacha Baron Cohen (als Lemuren-König) wieder so genial sind?
Madame Claude II (1980
) * ½ Edel gefilmter, aber meist langweiliger Sexfilm à la française.
Madame de ... (1953) * * * ½
Unter schicken Kamerafahrten und glitzernder Kulisse inszeniert Max Ophüls einen reservierten (und überschätzten) Liebesfilm, der zum bitteren Drama wird.
Madame DuBarry (1919) * * *
Das historische Stummfilmdrama ist ein Frühwerk von Ernst Lubitsch: aufwändig und frivol inszeniert, aber ohne Pfiff und mit Längen. Ausserdem chargiert Hauptdarstellerin Pola Negri.
Madame O / Zoku akutokui: Joi-hen (1967) * *
* Stark inszenierter Exploitationfilm aus Japan.
Madame X (2000) * * Langatmiges, nicht sonderlich knisterndes Erotikdrama von den Philippinen.
Madam White Snake (1962) * * * Stilvolle Huangmei-Opern-Adaption der bekannten chinesischen Legende. Von den Shaw Brothers.
Mädchen, Mädchen (2001) * * * Witzig-charmante, manchmal ziemlich vulgäre deutsche Girlie-Komödie um Liebe, Partys und Orgasmen.
Mädchen Rosemarie, Das (1996
) * * *
Starbesetzte und unterhaltsame TV-Neuverfilmung des Skandal-Hits.
Mad City (1997) * * ½ Brisante Medienschelte, aber überlang und streckenweise lehrmeisterlich. Mit John Travolta und Dustin Hoffman.
Mad Detective / Sun taam (2007) * * * Kurzweilige Charakterstudie mit weniger gelungenen Thriller-Aspekten - von Johnny To.
Mad Dog and Englishman (1994
) * * ½ Trotz brisantem Thema ein grenzenlos öder Film mit Elizabeth Hurley.
Mad Dog and Glory (1993
) * * * ½
Eine erlesene Besetzung in einem (für Regisseur John McNaughton) überraschend sensiblen und witzigen Film.
Mad Dog Morgan (1976) * * * ½ Mit fast schon mystisch-surrealer Gemächlichkeit gedrehter Abenteuerfilm mit grossartigen Landschaftsaufnahmen, leichter Ironie und ab und zu grobem Realismus. Nach einiger Zeit aber auch etwas anstrengend.
Made in America (1993) * * * Kurzweilige Komödie mit Whoopi Goldberg und dem jungen Will Smith.
Made in Dagenham (2010) - We Want Sex * * * Simpel gestrickte Polit- und Gesellschaftskomödie nach wahrer Vorlage, die dank Darstellern und engagierter Darbietung Punkte holt.
Made in U.S.A. (1966
) * *
Kunterbunte Popart-Bilder und schöne Frauen sollen die dröge und meist mühsame Krimi-Dekonstruktion des damals künstlerisch wie politisch verwirrten Jean-Luc Godard aufpeppen.
Mademoiselle (1966) * * *
Bitteres Drama von Tony Richardson nach einem Skript von Marguerite Dumas. Edel, aber etwas gar langsam.
Mademoiselle Chambon (2009
) * * * So richtig französisches Liebesdrama, das von der ach-so-subtilen Annäherung zwischen Vincent Lindon und Sandrine Kiberlain lebt, aber auch von der Tristesse eines sich banal entwickelnden Seitensprungs. Auf Dauer vielleicht zu behäbig.
Made of Honor (2008) - Verliebt in die Braut * * ½ Geschlechter-umgekehrte Version von "My Best Friend's Wedding", weniger süss und charmant. Aber immerhin halb unterhaltsam - in der ersten Stunde.
Madhoshi (2004) * * Knisternder, aber dummer Bollywood-Thriller mit dem Traumpaar John Abraham + Bipasha Basu.
Madhouse (1990
) * * ½
Als Bub fand ich diese Spassgranate noch ungeheuer witzig, doch sie ist im Rückblick doch auch arg klamottig.
Madhubala (2006) * ½ Langweilige Anklage der Sex-for-Job-Tendenzen in Bollywood.
Madhumati (1958) * * * Höchste erfolgreicher Bollywood-Klassiker mit dem Tiefgang eines germanischen Heimatfilms.
Madhyanam Hatya (2004) * * ½ Technisch versierter, kurzweiliger Telugu-Thriller, der aber ziemlich "pointless" ist.
Madly in Love (2010) * * * Harmlose, sympathische Fusion aus Schweizerfilm und Kollywood.
Mad Max (1978) * * * * Klassiker des Endzeit- und Actionkinos mit einem blutjungen Mel Gibson in Hochform. Wegweisende Stunts, involvierte Kamera und stilsichere Rauheit.
Mad Max 2 / The Road Warrior (1981) * * * * Noch ein Spürchen besser als der Vorläufer: Brutal, rasant, düster. Vielleicht der Endzeitfilm schlechthin.
Mad Max Beyond Thunderdome (1985)  * * * ½ Opulente Endzeitaction. Der schwächste der Trilogie, aber noch immer grossartiges Popcornkino.
Mad Money
(2008) * * Lahme Gaunerkomödie um drei Frauen, die die Nationalbank beklauen. Fad inszeniert und weit hergeholt erzählt von der Autorin von "Thelma & Louise".
Mad Monk, The / Chai gong (1993) * * * Grenzdebile Shaw-Fantasy-Show mit Starbesetzung.
Mad Monkey Kung Fu / Feng hou (1979) * * * ½ Humorvoller Shaw-Brothers-Kung-Fu-Streifen mit schier unglaublich agilen Kämpfern.
Madness in Bloom / Kyoki no sakura (2002) * * Bizarre japanische Satire, die jedoch nie weiss, was sie will.
Mad World of Fools, A (1974) * * Zu wenig witzig und inhaltlich ziemlich schlaff: die Episoden-Komödie von und mit David Chiang galt lange als verschollen.
Mae bia (2001) * * Erotischer Abenteuer-Liebesfilm aus Thailand - schön anzusehen, aber ohne Substanz.
Mafia! (1998
) * * ½
Zotiger Pointenlieferant von Jim Abrahams mit ein paar gelungenen Anspielungen.
Mafioso (1962) * * * ½ Schwarzhumorige Sizilien-Satire, zu Beginn gewitzt - auch im Kontrast zwischen Moderne und Tradition. Erst im letzten Drittel fällt der Film wegen tonalen Schwankungen etwas auseinander.
Magadheera (2009) * *
* Aufwendiges Telugu-Epos, emotional distanziert, aber wuchtig.
Magdalene Sisters, The (2002) * * * ½ Hartes, irisches Drama um Nonnen, die ihre weiblichen Schützlinge misshandeln.
Magic / Yosool (2010)
* * ½ Etwas konstruiertes und distanziertes Melodrama.
Magical Legend of the Leprechauns, The (1999) * * ½
Teure und gut besetzte, aber weitgehend biedere TV-Fantasy.
Magic Blade, The / Tien ya, ming yueh tao (1976) * * * Als Klassiker gehandelter, aber etwas träger Martial-Arts-Streifen von Chor Yuen.
Magic Boy / Mor suit nam (2007) * * ½ Süsse, aber trotz Kürze recht langfädige Hongkong-Romanze.
Magic Hour, The / Za majikku awa (2008) * * * ½ Charmante und gewitzte Komödie über einen B-Schauspieler, der einen Gauner spielt, ohne zu wissen, dass alles blutiger Ernst ist.
Magic of the Universe (1987) * ½ Philippinischer Fantasy-Trash mit ein paar ganz geglückten Masken.
Magic to Win (2011) *
½ Dürftige Hongkong-Fantasy.
Magnificent Bodyguards / Fei du juan yun shan (1978) * * * Etwas angegrauter aber unterhaltsamer Actionfilm mit Jackie Chan, der ursprünglich in 3-D lief.
Magnificent Butcher, The / Lin shi rong (1979) * * * ½ Beginnt humorvoll-locker und wird zum Schluss deftig gut. Eine von Sammo Hungs besten Leistungen.
Magnificent Five , The / Phra-dek-seua-kai-wawk (2006)
* * Schnöde Thai-Abenteuerkomödie mit ödem Einstieg.
Magnificent Obsession
(1935) * * * Solide Erstverfilmung des Romans von Lloyd C. Douglas, vor allem in der Anfangs- und Schlussphase gut, im Mittelteil dagegen etwas durchhängend.
Magnificent Obsession (1954) * * * ½
Douglas Sirk's edler Groschenroman ist eigentlich Trash, wie ihn heute Inder am besten drehen. Aber welch glorioser Trash: Liebe, Hass, Blindheit, Schuld, Sühne, Tod, Kitsch. Alles ist drin.
Magnificent Trio / Bian cheng san xia (1966) * * * Hongkong-Frühwerk von Chang Cheh mit netter Atmosphäre und guten Fights.
Magnificent Wanderers / Jiang hu han zi (1977) * * * Routinierte Martial-Arts-Komödie mit wenig echten Highlights.
Magnificent Warriors / Zhong hua zhan shi (1987) * * * Routiniertes Action-Abenteuer aus Hongkong, das lediglich bei den Fights über dem Durchschnitt bleibt.
Magnolia (1999) - Magnolia * * * * Dreistündiges LA-Epos mit famosen Darstellern (u.a. Tom Cruise). Anstrengend aber überaus lohnend. Von Paul Thomas Anderson.
Mago (2002) * Kunst-Trash meets Sozial-Kitsch: Ein koreanisches Fantasydrama mit vielen Nakten, aber ohne Hirn.
MahaAud (2003) * * ½ Gut inszenierter, aber nicht allzu engagierter Action-Fantasystreifen aus Thailand.
Maha Badmaash (1977) * * * Bollywood-Trash der absurden, aber höchst unterhaltsamen Art.
Mahabharat (1988) * * * Aufwändige, dramaturgisch nicht sehr mitreissende, aber ausführliche TV-Umsetzung des grossen indischen Epos.
Mahal (1949) * * * Stimmungsvoller, mir nicht immer packend genug inszenierter Bollywood-Klassiker.
Mahanagar - The Big City (1963) * * * ½ Präzise beobachtetes, etwas langes, aber intelligentes Emanzipationsdrama von Satyajit Ray.
Mahapurush - The Saint (1965) * * * Kurzer und kurzweiliger, wenn auch nicht sondern grandioser Satyajit-Ray-Film.
Maharathi (2008) * *
* Solider und angenehm kniffliger Bollywood-Thriller.
Mahler auf der Couch (2010)
* * ½ Der Mix aus Biografie, theatralischem Drama und süffissanter Ironie fängt recht flott an, leiert aber bald aus. Gegen Ende ist das Interesse weg.
Mahulbanir Sereng (2004) * * Traniges, ziemlich orientierungsloses Bengalen-Drama..
Maid, The (2005) * * ½ Routinierter, unterhaltsamer, aber ziemlich uninspirierter Geister-Horror aus Singapur.
Maid-Droid / Rojin to rabudoru: Watashi ga shocho ni natta toki... (2009) *
* Plumper Pinkfilm mit ein paar netten Ideen.
Maiden Heist, The (2009)
- Bruchreif * * * Die Edelmimen Morgan Freeman, Christopher Walken und William H. Macy in einem harmlosen Gaunerspass. Banal und schnell vergessen, aber fraglos kurzweilig.
Maid in Manhattan (2002) - Manhattan Love Story * * * Süsse, aber voraussehbare Cinderella-Story mit J. Lo und Ralph Fiennes.
M.A.I.D. - Mission Almost Impossible Done (2004) * * ½ Hysterische, stellenweise ganz lustige Thai-Klamotte.
Maiko haaaan!!! (2007) * * ½ Hysterischer Japan-Slapstick, nicht jedermanns Geschmack.
Mai Mai Miracle / Shinko to sennen no maho (2009) *
* * ½ Bittersüsser und inszenatorisch schöner Anime.
Main Aisa Hi Hoon (2005) * * Klebriges und ziemlich langweiliges Bollywood-Remake von "I Am Sam".
Maine Gandhi Ko Nahin Mara (2005) * * * ½ Rührendes Demenz-Drama aus Bollywood.
Maine Pyaar Kyun Kiya (2005) * * * Höchst amüsante Screwball-Komödie Marke Bollywood.
Maine Pyar Kiya (1989) * * * Kassensprengende Bollywood-Liebesgeschichte mit Salman Khan in seiner Durchbruchsrolle.
Main Hoon Na (2004) * * * ½ Bollywood-Hit mit Shahrukh Khan als Soldat in einer Schule.
Main Khiladi Tu Anari (1994) * * Mässige Bollywood-Masala-Actionkomödie mit Akshay Kumar und Saif Ali Khan.
Main Madhuri Dixit Banna Chahta Hoon (2003) * * * Bollywood-Tragikomödie um ein Land-Mädchen, dass ein Star wie Madhuri Dixit werden will.
Main Meri Patni Aur Woh (2005) * * * Niedliche Bollywood-Roamnze mit Hang zur Überlänge und Repetition.
Main Prem Ki Diwani Hoon (2003) * * * Überlanges, formelhaftes und absolut over-the-top präsentiertes Hindi-Kino ... das ich eigentlich ganz gut mochte.
Main Tulsi Tere Aangan Ki (1978)
* * * ½ Vorzüglich gespieltes Bollywood-Drama mit vielen bewegenden Momenten.
Maison de Himiko / Mezon do Himiko (2005) * * * Uneinheitliche, überlange, aber enorm sympathische Tragikomödie über ein Altersheim für Schwule.
Maîtres du temps, Les (1982) * * * ½ Faszinierender Sci-Fi-Trip des innovativen französischen Trickfilmers René Laloux.
Maîtresse (1973) * * ½ Lange zensiert, heute uncut: Barbet Schroeders Frühwerk zeigt Depardieu in einer Sdaomaso-Liebe. Angenehm in der Wertfreiheit, aber öde in der Ausführung.
Majboor (1974) * * * ½ Bollywood-Klassiker, in dem sich Amitabh Bachchan für seine Familie zum Tod verurteilen lässt.
Majestic, The (2001) * * * ½ Überlanger und etwas pathetischer Edelkiscth von Frank Darabont -aber auch herzerwärmend, nostalgisch und süss.
Majhli Didi (1967) * * * ½ Semi-Klassiker aus Bollywood mit tollem Spiel der Akteure und intelligentem Skript.
Major Barbara (1941) * * * ½
Zu lange und etwas forciert politische Adaption von George Bernard Shaws Bühnenstück aus dem Jahr 1905 - aber trotzdem eine von Produzent/Regisseur Gabriel Pascal mit Hilfe von David Lean sowie toller Schauspieler deliziös umgesetzte Satireleistung.
Major Payne (1995) * ½ Klischeereiche und für Kinder viel zu brutale Komödie, die den Militarismus glorifiziert.
Major Saab (1998) * ½ Langweiliger, mit Pathos angereicherter Bollywood-Thriller.

Make It Happen (2008)
* * Sexy Tänze, knöchrige Erfolgsgeschichte - nichts neues an der Retortenkino-für-Teeniepublikum-Front.
Make Up (2011) * * ½ Hübscher Mix aus Liebesdrama und Mysterykrimi, aber nie richtig entwickelt.
Maladolescenza (1977) - Spielen wir Liebe * * Ein 18-Jähriger und zwei 13-Jährige spielen im Wald und haben Softsex. Der Skandalfilm kaschiert sich als Psychodrama, bleibt aber hängen zwischen Päderasten-Trash und Laien-Psychologie. Die Handlung ist zerdehnt, die Anschlussfehler lachhaft. Der Film ist mutig, weil er Kinder nicht als naive Engel zeigt und und bietet interessante Denkanstösse - doch letztendlich ist er einfach amateurhaft.
Mala educación (2004) * * * ½ Back to the Roots für Pedro Almodóvar: ein Homo-Film-Noir mit Sex und Melodrama.
Malamaal Weekly (2006) * * ½ Routiniertes, an den Kinokassen höchst erfolgreiches Bollywood-Remake von "Waking Ned Devine" mit Überlänge.
Malam jumat kliwon (2007) * Bescheuerter und langweiliger Spukhaus-Horror aus Indonesien.
Mala noche (1986)  * * *
Gus Van Sants Regiedebüt ist ein schwuler Independentfilm mit Ecken und Kanten sowie Gefühl für Ort und Zeit, aber etwas flüchtigem und gekünsteltem Inhalt Dennoch faszinierend.
Malcolm X (1992
) * * * *
Spike Lees manchmal allzu polemische, aber vorzüglich gespielte und packende Biografie des Schwarzenführers.
Malèna (2000) * * * Nostalgisches Drama um den (klischierten, aber unschuldig erotisch gefilmten) Wandel vom Buben zum Mann mit schönen Bildern, Musik & Bellucci.
Malenkaja Vera (1988) * * * Etwas lange, aber aufwühlende Tragikomödie vor dem Hintergrund einer zerfallenden Nation.
Malice (1993) * * *
Nicht immer logisch, aber gut besetzt und mit ein paar interessanten Wendungen.
Mallrats (1995) * * * Kevin Smiths Hommage an sich selbst - aber doch immerhin mit vielen Stars und noch mehr Gags.
Maltese Falcon, The (1941) * * * ½ Der allererste Film noir ist filmhistorisch wichtig und von Debütant John Huston superb gefilmt - aber die Story sorgt bloss für einen Knoten im Kopf.
Mama (2011) * * ½ Ode an die Mütter, präsentiert in drie mässig gelungenen Episoden.
Mama Mia! (2008) * * * ½
Ich bin voreingenommen - denn ich liebe ABBA und Musicals. Entsprechend gross war meine Freude an dieser lebensfrohen Bühnenadaption. Trotz ihren Fehlern (dünne Story, mässige Choreografie, einige fehlbesetzte Stars, manchmal bemüht eingebaute Songs).
Maman est chez le coiffeur (2008)
- Mama ist beim Friseur * * * ½ Nostalgische Tragikomödie der Kanada-Schweizerin Léa Pool («Lost and Delirious»), bei dem sich unter der idyllischen Sommerfassade der 60er traumatisierende Familiendramen abspielen. Auf unkitschige Weise rührend.
Mambo Kings, The (1992) * * * ½ Schick, akustisch interessant und optisch elegant. Mit Armand Assante und Antonio Banderas.
Mamma Roma (1962) * * * ½ Einer von Pier Paolo Pasolinis zugänglicheren Filmen: Das Drama des späten Neorealismus' bewegt und ist toll gespielt.
Man About Town (2006) * * * Gut gespielte, aber unstete Tragikomödie mit "Jerry Maguire"-Touch. Ben Affleck spielt solide, Bai Ling amüsiert als schlaues Luder.
Management (2008)
* * ½ Ziellose Romantik-Komödie mit der ungewöhnlichen Paarung Jennifer Aniston & Steve Zahn. Nicht skurril, amüsant und romantisch genug, aber immerhin nett.
Man Apart, A (2003) - Extreme Rage * * ½ Unorigineller, aber recht deftiger Revenge-Actionthriller mit Vin Diesel. Wurde bereits 2001 abgedreht, kam aber erst 2003 ins Kino.
Man Behind the Scissors, The / Hasami otoko (2004) * * ½ Interessant aufgebauter Japan-Thriller, der aber ins Nichts führt.
Man Called Horse, A (1969
) * * *
Ein schön rauer, wortkarger Indianerwestern, aber auch mit happigen Längen.
Manchurian Candidate, The (1962) * * * * Vielschichtiger Politthriller, der Links wie Rechts gleichermassen ans Bein kickt und so sogar als Satire funktioniert. Das Finale und Angela Lansbury sind genial.
Manchurian Candidate, The (2004) * * * Unnöltiges, aber weitgehend spannendes Remake des Verschwörungs-Klassikers.
Mandate / Maendeiteu: Sini Joosin Immoo (2008) * ½ Plumper und zielloser Thriller aus Korea.

Mandrill (2009)
* * * Chilenischer Mix aus Agentenfilm-Hommage und -Parodie, anfänglich noch schön retro, aber mit der Zeit unstet und ziellos. Vor allem am Ende wissen die Macher nicht wohin. Zudem kann der Hauptdarsteller gut kämpfen und aussehen - aber sein Schauspieltalent ist ziemlich limitiert. Für soliden Retro-Fun reichts aber noch knapp.
Man from Nowhere, The / Ajeossi (2010) * * * ½ Höchst effektiver Actionthriller mit Herz.
Man from Snowy River, The (1985) * * ½
Rührend-wertkonservativer Film von George "Mad Max" Miller, oft zäh und etwas langweilig.
Mangal Pandey: The Rising (2005) * * * ½ Aufwändiges, eindrückliches und gut gespieltes Bollywood-Epos mit Aamir Khan.
Mangler, The (1994
) * *
Tobe Hoopers dümmliche Stephen-King-Verfilmung ist visuell schön dreckig, aber inhaltlich ungenügend.
Manhattan (1979) * * * * Woody Allens bittersüsse New-York-Hommage in edlen Schwarzweiss-Bildern.
Manhattan Murder Mystery (1993) * * * ½ Neurosen, New York und Intellektuelle - Woody Allen tut, was er am besten kann. Bester Satz: "Bei zu viel Wagner bekomme ich immer das Verlangen, in Polen einzumarschieren".
Manhattan Project, The (1986) * * ½ Solide erzählter, aber schlecht gealterter Thriller.
Manhunter (1986) * * * ½ Der allererste Hannibal-Lecter-Film (oder hier Lektor) ist toll gespielt und spannend, aber die 80er-Jahre-Neon-Inszenierung von Michael Mann haut mich nicht vom Hocker.
Maniac (1980) * ½ Übler Horror, der in den USA wegen Sexismus angegriffen wurde. Das isser nicht - er ist einfach nur schlecht. Wie der Dreck es zum Kultfilm brachte, kappier ich nicht.
Manic (2001) * * * Das realistisch geprägte Jugenddrama birgt ebenso viele "kaputte Teenager gegen die starre Welt der Erwachsenen"-Klischees wie harte Wahrheiten.
Man in the Iron Mask, The (1998) * * ½ Mantel-und-Degenfilm mit Starbesetzung (darunter Leo DiCaprio, Gerard Depardieu) aber ohne viel Spass.
Man in the Moon, The (1991
) * * * ½ Sensibles
und jugendlich keckes Liebesdrama mit der ganz jungen Reese Witherspoon.
Manipulation (2011) * * * Der Schweizer Spionagekrimi mit hochkarätiger Besetzung (Klaus Maria Brandauer, Sebastian Koch) hätte vielleicht besser auf die Bühne gepasst und lässt die 60er-Jahre-Ausstattung etwas vermissen. Aber er ist famos gespielt und knifflig erzählt, inklusive einiger spannender Themen Rund um Atombombenprogramm, Fichen und Spionage.
Mani sulla città, Le (1963) * * * ½ Nach genialen Anfang verliert der Mix aus Politthriller und Dokudrama etwas an Dampf, doch er bietet einen spannenden Einblick in Neapels Korruptions-Maschinerie.
Mann (1999) * * * ½ Enorm bewegende, etwa slange, aber unterhaltsame Tragikomödie mit Superstar Aamir Khan.
Mannat (2006) * * ½ Überlanger, hübsch gemachter Punjabi-Hit, der gegen Schluss alles überhastet.

Mannequin on the Move (1991
) * * Der skurrile, aber meist plumpe Romantik-Klamauk ist minimal besser als Teil eins.
Männer (1985) * * * ½ Spritzige Dialoge, ein gelungener Abspann und gute Akteure: so macht Doris Dörrie Spass.
Männerherzen (2009) * * * Amüsante deutsche Komödie mit edler Besetzung und stimmigen kleinen Geschichtchen. Klischees? Natürlich. Aber auch sympathische Weise.
Männerpension (1995) * * * ½ Detlev Bucks Komödie mit Til Schweiger gehört zu den besseren deutschen Komödien der 90er.
Mann mit dem Glasauge (1968) * * ½ Der letzte Wallace-Film unter der Regie von "Schwarzwaldklinik"-Regisseur Alfred Vohrer: gewöhnlich - trotz des Duos Tappert und Wepper.
Man of Ma Year (2003) * * ½ Ausgelassene, nicht immer geschmackssichere Thai-Komödie mit Musical-Einlagen.
Man of Steel / Chou lian hu an (1972) * * * Routinierte Martial-Arts-Bloodshed-Action von Chang Cheh.
Man of the Year, The (2006) * * ½
Nur sporadisch witzige, dazwischen sentimentale Komödie von Barry Levinson ("Rain Man"), die sich in ihren gesellschaftskritischen Ambitionen verheddert.
Man of Vendetta / Pagwidwin Sanai (2010) * * ½ Routinierter, aber nicht sonderlich einfallsreicher Thriller.
Man on Fire (2004) * * * Durch Tony Scotts Stilwichserei beinahe ruinierter Selbstjustiz-Reisser, zynisch, hart und von Denzel Washington charismatisch gespielt. Etwas lang für die formelhafte Story.
Man on the Moon (2000) - Der Mondmann * * * * Jim Carrey als Komiker Andy Kaufman in Hochform.
Man on Wire (2008) * * * ½ Faszinierender, oscargekrönter, aber dramaturgisch etwas konventioneller Dokfilm über einen Seiltänzer, der 1974 zwischen den Türmen des World Trade Centers balancierte.
Man Pasand (1980) * * ½ Solide, aber etwas langgezogene Bollywood-Adaption von "Pygmalion".
Mano Po (2002) * * * Philippinisches Familienepos um das Schicksal einer reichen chinesischen Einwandererfamilie. Etwas lang.
Mano Po 2 (2003) * * ½ Epischer als der Vorgänger - und damit masslos überladen. Zum Schluss hin zwar spannender, aber dafür allzu kitschig.
Manorama Six Feet Under (2007) * * * Bollywoods gelungene Interpretation von "Chinatown", etwas lang, aber stimmig.
Manoranjan (1974) * * * Bollywoods Antwort auf "Irma La Douce" mit einer sexy Zeenat Aman und ein paar Durchhängern.
Manoranjan: The Entertainment! (2006) * ½ Plumper Versuch eines Blicks hinter die Bollywood-Kulissen.
Man's Best Friend (1993
) * * ½
Routinierter Hunde-Horror, selten überraschend, aber kaum öde.
Mansion of the Ghost Cat, The / Borei kaibyo yashiki (1958) * * * Stimmiger und kurzweiloger Gruselfilm aus Japan.
Mansion: Sister, The (2006) * Billige, ultrakurze Thai-Horror-Gurke aus der DTV-Küche.
Män som hatar kvinnor (2009
) - Verblendung * * * ½
Die erste Verfilmung aus der Bestsellerreihe des Schweden Stieg Larsson (1954-2004) liefert zu lange Thrillerunterhaltung mit einem ausufernden Schluss. Doch Spannung, starke Akteure und interessante Figuren machen kleinere Schwächen wett. Nächste Adaption: "Luftslottet som sprängdes" (2009).
Manta Manta (1991) * * ½
Die Zeitgeistkomödie ist etwas peinlich, aber manchmal durchaus spassig. Und sie machte Til Schweiger bekannt.
Man Trouble (1991) * * ½ Etwas sexistische und langweilige, aber ampsante Komödie; die Schauspieler um Jack Nicholson verkaufen sich unter Wert.
Man Vanishes, A / Ningen johatsu (1967) * * ½ Spannend in seiner Machart, fade in seinem Inhalt: ein Dokfilm von Shohei Imamura.
Man Who Cried, The (2001) * * ½ Historische Romanze mit Christina Ricci & Johnny Depp. Die Nebendarsteller Turturro & Blanchett stehlen die Show, ansonsten eher langweilig.
Man Who Fell to Earth (1976) * * * Psychedelischer, gesellschaftskritischer Sci-Fi-Kultfilm mit David Bowie, der auf der Erde Wasser für seinen Heimatplaneten auftreiben will ...
Man Who Knew Too Little, The (1997) * * * Die Thrillerkomödie mit Bill Murray könnte noch amüsanter sein, ist aber allemal kurzweilig.
Man Who Knew Too Much, The (1956) * * * ½ Alfred Hitchcocks Farb-Remake eines eigenen Films ist nicht sein bester, aber dank toller Stars und eines furiosen Finales abermal tolle Unterhaltung.
Man Who Stole the Sun, The / Taiyo o nusunda otoko (1979) * * * ½ Kultiger Thriller mit nihilistischer, sozialkritischer und schwarzhumoriger Ader.
Man Who Wasn't There (2001) * * * ½ Stilsichere, melodramatische Film-noir-Hommage der Coens. Exzellent gespielt, aber unterkühlt ... und was will uns das Ganze eigentlich sagen?
Man Who Was Superman, A / Superman ieotdeon sanai (2008) * * ½ Schmalziges und wenig prickelndes Drama aus Korea, immerhin gut gespielt.
Man Who Went to Mars, A (2003) * * ½ Reizender, aber überraschend leerer koreanischer Liebesfilm.
Man Who Would Be King, The (1975) * * * * Ironisches und doch opulentes Abenteuer mit Stars in Bestlaune.
Man With One Red Shoe, The (1985) * * ½
Lustloses Remake des französischen Hits "Der grosse Blonde mit dem schwarzen Schuh". Mit Tom Hanks.
Man Without a Face, The (1993) * * * ½ Mel Gibsons sensibles Regiedebüt hat etwas viel Pathos, ist aber dennoch überraschend unspektakulär.
Man With the Golden Gun, The (1974) * * * Einer der schwächeren Bond-Filme. Der Fiesling ist dennoch toll: Christopher Lee.
Man With Two Brains, The (1983) * * * ½ Lässt gegen Ende etwas nach, doch der Anfang der Steve-Martin-Groteske ist spritzig und viele Ideen sind mittlerweile Kult.
Man, Woman and the Wall (2007)
* * ½ Solider Pink-Film mit leicht satirischen Ansätzen.
Manzil (1960) * *
½ Immer schwerer werdende Bollywood-Romanze mit wenig Schwung.
Manzil Manzil (1984) * * * Routinierter Lost-and-Found-Masala-Film mit Romantik, Action, Humor und einem jungen Sunny Deol.
Mapado: All About Hemp and Widows (2005) * * * Alberne koreanische Blockbuster-Komödie mit Spass-Garantie.
Mapado 2: Back to the Island (2007) * *
½ Nicht mehr so schwungvolle Fortsetzung mit starkem Fokus auf Slapstick.
Ma petite enterprise (1999)
- Alles für die Firma * * * Mit feinem Humor und guten Schauspielern veredelte Komödie aus Frankreich, die trotz Kürze (85 Min.) ihre Längen hat.
Map of the Sounds of Tokyo (2009)
* * ½ Sauber gespieltes und elegant inszeniertes Drama von Isabel Coixet, dessen wenig eindringliche Story unnötig verkünstelt wird. Als Einblick in die Stadt Tokio noch ganz nett, als erotisch aufgeladenes Liebesdrama eine öde Enttäuschung.
Maqbool (2003) * * * ½ Bollywood does Shakespeare - in Form eines genialen Gangsterfilms.
Marathon (2005) * * * ½ Bewegender, unterhaltsamer Feelgood-Film aus Korea um einen autistischen Marathon-Läufer.
Marcello Marcello
(2008) * * *
Simpel gestrickte und nicht lange nachhallende schweizerisch-italienische Romanze mit süssem Hauptdarsteller, sommerlich-frischem Look und einer anfänglich ganz witzigen Story.
Marco Polo (1975) * * * Hochroutiniertes Shaw-Brothers-Spektakel mit einigen grandiosen Fights. Von Chang Cheh.
Mard (1985) * * * Ziemlich irres Trash- und Exploitation-Epos mut Amitabh Bachchan.
Mardock Scramble: The First Compression / Marudukku sukuranburu: Asshuku (2010) * * * ½ Visuell famoser, inhaltlich stimulierender Anime-Auftakt. Nur leider zu kurz.
Mardon Wali Baat (1988) * * ½ Bollywoods Antwort auf Bud Spencer und Terence Hill ist ein Mini-"Sholay" mit soliden Akteuren, aber langfädigem Plot.
Marebito (2004) * * * Atmosphärisch stimmiger Horrorfilm von Takashi Shimizu, der aber inhaltlich ziemlich frustriert.
Maria Full of Grace (2004) * * * ½ Bewegende, realitätsnahe Geschichte um eine kolumbianische Drogenschmugglerin, fantastisch gespielt von C. S. Moreno.

Maria, ihm schmeckt's nicht! (2009)
* * * Harmlose, aber kurzweilige Culture-Clash-Komödie, die mit ihrer Bestsellervorlage nicht mehr viel zu tun hat.
Maria Larssons eviga ögonblick (2008) * * * ½ Schwedens Oscarbeitrag des Veteranen Jan Troell ist angenehm altmodisch in seiner episodischen Erzählweise und nostalgisch angehauchten Inszenierung. Trotz melodramatischem Touch sehenswert.
Marie Antoinette (2006) * * * Sofia Coppolas emanzipatorisches Teeniedrama im Kleid einer Pop-und-Pomp-Kostümoper ist gewitzt und atmosphärisch, leidet aber unter Banalität und Zerdehnung.
Marigold (2007) * * ½ Banale Bollywood-Hollywood-Romanze mit immerhin etwas Kurzweil-Garantie.
Marine, The (2007) * * Simpel gestrickter Actionreisser im 80er-Stil mit WWE-Held und beleidigend schlechter Anfangsszene. Danach wirds etwas besser, aber nicht viel.
Marine 2, The (2009
)
* * Eine Spur besser als der Vorgänger, dank tollen Locations in Thailand und einem etwas charismatischeren Star. Aber die (brutale) Action ist Routine, die Story nix wert, die Bösewichter sind stereotyp.
Marine Boy / Marin Boi (2009) * * * Solider Macho-Thriller aus Korea, nicht gerade einfallsreich, aber unterhaltsam.
Marines Who Never Returned, The / Toraoji annun haebyong (1963) * * * Trotz Pathos ein sauberer südkoreamischer Kriegsfilm.
Market (2003) * ½ Grauenhaft langweiliges und spekulatives Bollywood-Drama über das Schicksal einer Prostituierten.

Marley & Me (2008)
* * ½ Klebrige Bestsellerverfilmung, die witzig und halbwegs sympathisch beginnt, aber am Schluss in Sentimentalität erstickt. Ausserdem nervt der alles kaputt machende Köter. Seine späte Altersweisheit macht den frühen Unsinn auch nicht angenehmer.
Marmaduke (2010) * ½ Formelhafter, langweiliger und oft infantiler Sprechender-Köter-Spass, der vielleicht zwei wirklich amüsante Szenen hat. Der Rest ist Füller.
Marmorera (2007) * * ½ Stimmungsvoller Schweizer Mysterythriller mit guter Besetzung, leider zunehmend langweiliger und abstruser.
Marriage with a Liar / Fun chin see oi (2010) *
* ½ Zynische Liebeskomödie mit heissem Cast.
Married Couple, A (1969) * * * ½ Der Kanadier Allan King dokumentiert die Aufs und Abs einer Ehe - ungeheuer intim und bei den aus Geschlechterrollen und Nichtigkeiten erwachsenden Streits auch überaus intensiv. Manches scheint für die Kamera verstärkt, ja gespielt, aber in Schlüsselszenen war selten ein Film näher dran am abgekühlten Eheleben.
Marrying School Girl (2004) * * Alberne Korea-Teenie-Klamotte mit fragwürdigem Thema und reichlich Fäkalwitz.
Marrying the Mafia / Gamunui yeonggwang (2002) * * * Witzige, wenn auch schematische Gangsterkomödie aus Korea.
Marrying the Mafia 2 / Gamunui wigi: Gamunui yeonggwang 2 (2005) * * * Höchst amüsante, anspruchslose Hit-Fortsetzung.
Marrying the Mafia III / Gamunui buhwal: Gamunui yeonggwang 3 (2006) * * Die Luft ist raus. Von Spass und Spannung blieb wenig übrig ...
Marrying the Mafia 4 / Gamooneui Yeonggwang 4: Gamooneui Soonan (2011) * * Lahmer als Teil 3 gehts nicht? Leider doch.

Mars Needs Moms (2010)
* *
½ - Milo and Mars Halbwitziger und kurzweiliger, aber zu simpel gestrickter Disney-Trickfilm von Simon Wells ("Time Machine"), der an den US-Kassen desaströs floppte. Produzent Robert Zemeckis musste daraufhin seine Trickfilmfirma schliessen.
Martial Arts of Shaolin / Nan bei Shao Lin (1986) * * * ½ Kurzweiliger und kampfintensiver Abschluss der "Shaolin Temple"-Reihe mit Jet Li.
Martial Club / Wu guan (1981) * * * ½ Enorm unterhaltsames Shaw-Brothers-Spektakel mit blendenden Fights.
Martian Child (2007) - Mein Kind vom Mars * * ½ Sympathische Akteure in einer skurrilen, gut gemeinten Tragikomödie, deren autobiographischen Vorlage aber alle Zähne gezogen wurden. Es fehlt an Biss.

Martyrs (2008)
* * * ½ Kompromissloser, düsterer Horror aus Frankreich, der pickelhart inszeniert ist und einem immer wieder den Boden unter den Füssen wegreisst. In Horror-Zirkeln einen Deut überschätzt.
Mary and Max (2009)
* * * * Der Stop-Motion-Trickfilm des Australiers Adam Elliot, der 2003 einen Kurz-Trickfilm-Oscar gewann (für "Harvie Krumpet"), ist ein wahres Kleinod: angeknackste Figuren, kaputte Tiere, eine abweisende Welt - und dazwischen immer wieder viel Gefühl. 
Masculin féminin (1966) * * ½ Godards Blick auf die Kinder von Marx und Coca Cola: Intim, verspielt, experimentell, dünn. Stilistisch jedoch mal wieder zum Studieren schön.
M*A*S*H (1970) * * * *  Robert Altmans kultige Antikriegssatire: "This is not a hospital, this is an insane asylumn!"
Mashaal (1984) * * * ½ Engagiertes, stark gespieltes Bollywood-Drama.
Mashooka (2005) * ½ Bollywood'scher Erotikthriller der nicht unterirdischen (das ist schon mal was), aber trotzdem ungeniessbaren Art.
Masked Avengers / Cha shou (1981) * * ½ Inhaltlich dürrer Venoms-Reisser von Chang Cheh, der zwar bei Action und Brutalitäten aufdreht, aber trotzdem nicht richtig zündet.
Masked Girl, The / Za masukudo garu: Joshi kosei wa kaizo ningen (2008) * * Kurzer Japan-Trash, als Double Feature entstanden. Taugt nicht viel.
Mask of Zorro, The (1998) * * * * Rasantes Zorro-Abenteuer mit Antonio Banderas und Catherine Zeta-Jones. Von Martin Campbell ("Vertical Limit", "GoldenEye").
Masoom (1983) * * * ½ Super gespieltes und emotional inszeniertes Familiendrama von "Elizabeth"-Regisseur Shekhar Kapur.
Masseur, The / Masahista (2005) * * Einfallsloses Gay-Erotikdrama mit ein paar sinnlichen Bildern, aber viel Leerlauf.
Masseurs and a Woman, The / Anma to onna (1938) * * * ½ Sympathischer kleiner Film aus Japan.
Mast (1999) * * * ½ Bezauberndes Bollywood-Märchenmusical von Ram Gopal Varma, in dem ein Fan sein Schauspielidol aus den Fängen seines tyrannischen Onkels befreit.
Mastaani (2005) * ½ Unterdurchschnittliches Bollywood-Liebesdrama, das sich als Skin-Flick verkauft.
Master, The / Long xing tian xia (1989) * * Schwacher Actionstreifen von Tsui Hark, der Jet Li in Amerika wüten lässt und auf C-Niveau inszeniert ist.
Master and Commander: The Far Side of the World (2003) * * * * Psychologisches Abenteuerepos auf hoher See. Mitreissend.
Master of the Flying Guillotine / One-Armed Boxer Vs. The Flying Guillotine (1974) * * * ½ Trashiger Hongkong-Kung-Fu-Kultfilm um ein mörderisches Instrument.
Master Strikes Back, The / Jiao tou fa wei (1985) * * * Spätes, trotz einigen unausgegorenen Subplots aber packendes Shaw-Actiondrama.
Masti (2004) * * * Erfolgreiche, unterhaltsame und rassige Komödie aus Bollywood.
Matador, The (2006) * * * Sarkastisches Thrillerdrama, das vor allem von Pierce Brosnans Darstellung des bisexuellen Killers lebt, der ein paar derbe Sprüche auf Lager hat.
Matango / Curse of the Mushroom People (1963) * * * ½ Atmosphärischer, vielschichtiger Grusel-Abenteuerfilm von Ishiro Honda.
Match Point / Phraw rak khrap phom (2005) * * Fade Thai-Romanze um Beach-Volleyball und wechselnde Liebe.
Match Point (2005) * * * ½ Knisternd, fies und hochkarätig gespielt - ein echtes Comeback für Woody Allen.
Matchstick Men (2003) * * * Kein Meilenstein für Ridley Scott, aber ein flotter, menschelnder Gaunerfilm mit Nicolas Cage in Bestform.
Mateo: The Great Pig Pirate (2004) * * Steif animiertes CGI-Spektakel aus Korea.
Matrix, The (1999) * * * * * Etwa gleichauf mit "Fight Club" der beste Film des Jahres 1999. Ein wegweisendes, tiefgründiges, hochgestyltes Sci-Fi-Meisterwerk
Matrix Reloaded, The (2003) * * * * Das Original war cool und kult, der Mittelteil der Trilogie ist Hardcore-Sci-Fi mit so vielen Ideen, dass der Kopf explodiert ...
Matrix Revolutions, The (2003) * * * * Bombastischer Abschluss der Trilogie: Ein Anime als Realfilm - mit Pathos, Action und Coolness.
Matrubhoomi: A Nation Without Women (2003) * * * Krasses indisches Independent-Drama, das etwas dich aufträgt, aber bewegt.
Maundy Thursday / Urideul-ui haengbok-han shigan (2006) * * * Sehr melodramatisches, zu Tränen rührendes Korea-Drama.
Mausam (2011) * * * Inhaltlich zusehends schwächer werdender, aber optisch sehr ansprechender Bollywoodfilm.
Max & Co. (2007) * * * Kurioser französisch-belgisch-schweizerischer Stop-Motion-Trickfilm: Etwas steif animiert und holprig erzählt, aber mit viel Charakter und skurrilen Ideen.
Max Schmeling (2010) * * Uwe Boll nimmt sich etwas zurück, aber den FIlm viel zu wichtig. Entstanden ist eine Biografie, die träge und formelhaft entwickelt ist, aber dennoch jede Szene, jede Geste an die grosse Glocke hängt. An sich nicht enorm schlecht, aber frei von Vision. Und in einem ein völliger Fehlgriff: Ex-Boxer Henry Maske, der seinen Freund Schmeling spielt, ist ein absolut übler Darsteller, hilflos strauchelnd und stammelnd.
May (2002) * * * ½ Fieser, rabenschwarzer und dennoch bewegender Horrorfilm, um ein Mädchen mit Frankenstein-Ambitionen.
May 18 / Hwaryeohan hyuga (2007) * * ½ Zu lang, zu sentimental, zu oberfhlächlich. Das südkoreanische Drama interessiert eher wegen den historischen Hintergründen.
Maya (2001) * * * Religiös sanktionierte Kinderschändung in Indien wird in diesem eindrücklichen Drama angeprangert.
Maya Memsaab (1992) * * ½ Für indische Verhältnisse recht freizügige Bollywood-Adaption von "Madame Bovary".
May & August (2002) * * * Rührendes Kriegsdrama aus China, in dem zwei Waisen den japanischen Invasoren entkommen müssen.
Maybe / Tokkiwa rijeodeu (2009) * * ½ Nettes, aber etwas gar beliebiges Independent-Drama aus Korea.
Maybe Baby (2000) * * * Liebevolle Brit-Tragikomödie mit spritzigen Dialogen, tollen Akteuren und köstlichen (und schlüpfrigen) Ideen zum Thema: Wie machen wir ein Baby?
Mazaa Mazaa (2005) * Bollywood-Remake des Teeniefilms "13 Going on 30" mit einem Schmuddelstar in der Hauptrolle. Tolle Kombination, echt.
Mazdoor (1983) * * Anstrengendes Bollywood-Drama, trotz Staraufgebot.

Mean Creek (2004) * * * ½ Bewegendes und sauber inszeniertes Teenager-Drama mit einigen inhaltlichen Durchhängern.
Me and Orson Welles (2010) * * * ½ Amüsante und souverän gespielte Einblicke in die Theaterwelt, inszeniert von Richard Linklater. Besonders toll ist der kaum bekannte Christian MacKay als egozentrischer Orson Welles.
Mean Girls (2004) - Girls Club * * * ½ Frech, witzig und intelligent. Wäre der Schluss nicht so soft, der Film würde "Clueless" und "Heathers" Konkurrenz machen.
Meatball Machine (2005) * * Splatter-Trash-Fun von niedriger Qualität, aber seltsam hohem Nonsens-Unterhaltunsgwert.
Meat Grinder / Cheuuat gaawn chim (2009) * * Ermüdender Schocker aus Thailand.

Mechanic, The (2011)
* * * Actionreiches Remake des Charles-Bronson-Films von 1972, ganz auf Jason Statham zugeschnitten. Der Film hat Tempo, ist angenehm grob und old school - doch es bräuchte einen Regisseur, der die Action wirkungsvoller inszeniert. Und es mit der Logik etwas genauer nimmt, denn hier ist nahezu alles unglaubwürdig (wo ist die ganze Zeit die Polizei?). Statham, Spass und Schubert reissens aber Richtung solide Unterhaltung.
Mechte navstrechu (1963) - Begegnung im All * * * Etwas schleppender, aber trickreicher UdSSR-Sci-Fi-Film.
Medallion (2003) * * ½ Jackie Chan in einem 08/15-Plot mit einigen akzeptablen Stunts. Nicht vergleichbar mit Jackies bestem Material.
Meenaxi: Tale of 3 Cities (2004) * * * Extrem esotherisch, extrem abgehoben - aber auch extrem schön. Ein Bollywood-Traum mit Möchtegern-Tiefgang.
Meera (1979) * * ½ Ansprechend gefilmtes Heiligendrama um eine gänzlich unsympathische Hauptfigur. Daher recht öde.

Meet Dave (2008)
- Mensch Dave * * Eddie Murphy und sein "Norbit"-Regisseur spannen wieder zusammen: Für eine vorhersehbare, unglaubwürdige und nur anfänglich noch spassige Sci-Fi-Komödie.
Meet Joe Black (1998) - Rendezvous mit Joe Black * * * Gepflegte Langsamkeit mit süssem Brad Pitt und sehenswertem Anthony Hopkins.
Meet Monica Velour (2010
) * * ½ Halb witziges, halb tragisches Independent-Filmchen mit Kim Cattrall als Ex-Pornostar, die Besuch von einem 17-jährigen Fan bekommt. Manche Anspielungen auf die Pornoindustrie der 70er sind beseelt, die Schauspieler agieren ok. Doch die Story verliert an Dampf, viele Ideen werden verspielt.
Meet Mr. Daddy / Noonboosin Nale (2007) * * * Sentimentales, aber liebenswertes Korea-Drma.
Meet the Feebles (1989) * * * Die Muppets auf Speed: Peter Jackson lässt die Puppen tanzen - und vögeln, und killen, und durchdrehen. Echt krank.
Meet the Fockers (2004) * * * Noch besser besetzt als der Vorgänger und zweifelsfrei amüsant - doch die Frische ist weg.
Meet the In-Laws / Wiheomhan Sanggyeonrye (2011) * * * Simpel gestrickte, aber amüsante Komödie über innerkoreanische Rivalität.
Meet the Parents (2000) * * * * Exzellent besetzte Komödie (Ben Stiller, Robert DeNiro) mit sehr hohem Ablach-Faktor. Ein Hit.
Meet the Robinsons (2007) * * * Disneys zweiter CGI-Film gefällt mit retro-futuristischem Stil, einem herrlichen Schurken und Danny Elfmans Musik. Der Plot indes ist etwas dünn, die Moral simpel.

Meet the Spartans (2008)
* Hirnrissige "300"-Parodie, die tausend Chancen auslässt, den Film wirklich zu veräppeln, und sich dafür Fäkalwitz und Nachäffen hingibt.
Megamind (2010) * * * ½ Der DreamWorks-Trickfilm stellt die Superhelden-vs-Superschurken-Story auf den Kopf und liefert so temporeichen Spass mit Action, coolen Sprüchen und Star-Sprechern (u.a. Will Ferrell, Brad Pitt). Die Originalität lässt aber stellenweise zu wünschen übrig und die Sidekicks erreichen nie das Niveau von z.B. "Dispicable Me".
Mega Monster Battle - Ultra Galaxy Legends: The Movie / Daikaiju Batoru: Urutora Ginga Densetsu - The Movie (2009) * * ½ Monster! Aliens! Helden!! Mehr nicht.
Meghe Dhaka Tara / The Cloud-Capped Star (1960) * * * ½ Betörend melancholischer Klassiker aus Bengalen.
Mehbooba (1976) * * * Etwas zäh inszeniertes, aber unterhaltsames Reinkarnations-Liebesdrama aus Bollywood.

Mehbooba (2008) * * ½ Über viele Jahre verschlepptes Bollywood-Liebesdrama, dessen Continuity-Fehler den altmodischen Charme stark reduzieren.
Mehndi (1998) * * Schlampig inszeniertes "Frau schlägt zurück"-Drama aus Bollywood.
Meine schöne Bescherung (2007) * * * Gut besetzte Weihnachts-Posse mit schwarzem Humor und schlüpfrigen Dialogen. Leider geht gegen Ende der Saft aus, die Belanglosigkeit übernimmt.
Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler (2007) * * * Manchmal albern, manchmal satirisch, selten wirklich langweilig.
Mein Name ist Eugen (2005) * * * Starbesetzte und aufwändige Schweizer Familienkomödie, die beinahe den Stempel "gut" bekommt.
Mekhong Full Moon Party (2002) * * * Zauberhafte thailändische Tragikomödie um ein "Natur"-Schauspiel am Mekhong-Fluss.
Mela (1948) * * ½ Melodrama, Verzweiflung, Todessehnsucht - dieser Bollywood-Klassiker ist schweres Material.
Mela (2000) * ½ Ziemlich peinliche Actionkomödie mit Aamir Khan ("Lagaan") als Entertainer im Kampf gegen Terroristen. "Seven Samurai" für ganz Arme.
Members of the Funeral / Jangraesigui member (2008)
* * * Schwarzhumoriges Independent-Drama.
Memento (2000) * * * * Der extrem clevere Thriller wird Szene für Szene rückwärts erzählt. Toll gespielt von Guy Pearce & Co. Ein kleines Highlight.
Memento Mori / Yeogo goedam II (1999) * * * ½ Wunderschönes koreanisches Lesbendrama/ Gruselthriller, der/das zum Schluss etwas wirr wird, aber stets fasziniert.
Memoirs of a Geisha (2005) * * * Visuell berauschendes, inhaltlich allzu oberflächliches Geisha-Drama aus Hollywood.
Memories of Dien Bien Phu / Ky uc Dien Bien (2004)
* * Gut gemeintes, aber gähniges Kriegsdrama.
Memories of Matsuko / Kiraware Matsuko no issho (2006) * * * ½ Ein Melodrama auf LSD, ebenso berauschend wie berührend.
Memories of Murder / Salinui chueok (2003) * * * ½ Packender Thriller nach Tatsachen, der im Produktionsland Südkorea zum Kassenhit avancierte.
Memories of Tomorrow / Ashita no kioku (2006) * * * Rührendes Alzheimer-Melodrama mit Ken Watanabe.
Memory / Memory Rak Lon (2008)
* * ½ Brauchbarer, aber etwas einfallsloser Thai-Grusel.

Memory for Max, Claire, Ida and Company (2005)
* * * ½ Der Dokfilm des Kanadiers Allan King zeigt Szenen aus dem Alltag eines Altersheims, wie immer bei diesem Regisseur ungeschönt und nüchtern. Erschütternd etwa die Szenen, in denen eine demenzkranke Frau alle paar Tage neu über den Tod ihres besten Freundes informiert werden muss. Nicht ganz mit der emotionalen Einschlagskraft von Kings "Dying at Grace", aber nahe dran.
Me... Myself / Khaw hai rak jong jaroen (2007) * * ½ Sympathisches, etwas konstruiertes und gegen Ende langfädiges Thai-Liebesdrama.
Me, Myself & Irene (2000) * * ½ Jim Carrey in einer Dopelrolle - und das erst noch in einem Film der Farrellys ("There's Something About Mary").
Men Behind the Sun / Hei tai yang 731 (1987) * * Spekulativer, voyeuristischer und anti-japanischer Schocker über japanische WW2-Greueltaten. Nach Tatsachen!
Men from the Gutter / An 1u (1983) * * ½ Düsterer Hongkong-Thriller, leider arg ungelenk erzählt.
Men from the Monastery / Shao lin zu di (1974)
* * ½ Actionreicher, handlungsarmer Martial-Arts-Reisser.
Men in Black (1997) * * * * Grandios schräge Sci-Fi-Comedy mit Will Smith und Tommy Lee Jones als ungleichem Alien-Jäger-Duo.
Men in Black 2  (2002) * * * Die visuellen Ideen und die Gags stammen fast alle aus Teil eins - selbst die (plumpe) Story ist fast identisch. Gut? Nö - aber cool & recht unterhaltend.
Men Not Allowed (2006) * ½ Bollywood'sches Lesbendrama mit träger Inszenierung.
Men of Honor (2001) * * ½ Top gespielte, aber mit Heldenpathos eingekleisterte Biografie mit Robert De Niro und Cuba Gooding jr.
Menschen am Sonntag (1930) * * * ½ Kurzweiliges Zeitdokument der Weimarer Republik.
Men Suddenly in Love / Maang naam gwan sei deoi (2011)
* ½ Typischer Wong-Jing-Nonsens.
Men Who Stare at Goats, The (2009) - Männer, die auf Ziegen starren * * * Herrlich besetzte Komödie mit wahrem Hintergrund und kuriosem Witz. Dürfte aber noch deutlich wilder sein - und die Rückblendenstruktur raubt dem Film seinen Drive. Köstlich: Jedi-Witze, wenn Ewan McGregor im Cast ist. Ebenso mit dabei: George Clooney, Jeff Bridges, Kevin Spacey. Und Ziegen.

Mépris, Le (1963) - Die Verachtung * * * ½ Das schlaue Drama über das Filmemachen ist einer von Godards besseren Filmen - mit Fritz Lang und Brigitte Bardot blendend besetzt.
Mera Dil Leke Dekkho (2006) * * Turbulente, ziemlich doofe Bollywood-Komödie.
Mera Gaon Mera Desh (1971) * * * ½ Eindrücklich inszenierter "Sholay"-Vorläufer mit Dharmendra und Asha Parekh.

Merah Putih (2009) * * * Solider, in der Zeichnung der holländischen Gegner etwas gar reisserischer Kriegsfilm aus Indonesien.
Mera Naam Joker (1970) * * * ½ Halb Ego-Projekt, halb bittersüsses Epos - das Clown-Melodrama von und mit Raj Kapoor ist satte 224 Minuten lang, langweilt aber selten.
Merantau Warrior / Merantau (2009)
* * * ½ Rasanter Actionfilm aus Indonesien.
Mera Saaya (1966) * * * Etwas langes, aber gut gespieltes und inszeniertes Bollywood-Thrillerdrama.
Mercenaries from Hong Kong / Lie mo zhe (1983) * * * Harter Söldnerstreifen von Wong Jing.
Mercury Man (2006) * * Schäbig erzählter Thai-Superheldenfilm, immerhin tauglich als Trash-Spass.
Mere Baap Pehle Aap (2008) * * Nicht unsympathische, aber extrem langatmige Bollywood-Komödie.
Mere Brother Ki Dulhan (2011) *
* ½ Ganz nette, aber unauffällige Bollywood-Liebeskomödie.
Mere Hamdam Mere Dost (1968) * * ½ Auf teilweise nervigen Zufällen aufbauender Bollywood-Liebesfilm.
Mere Jeevan Saathi (2006) * ½ Dröges Bollywood-Plagiat von "Fatal Attraction" mit drei Topstars und null Wirkung.
Mere Khwabon Mein Jo Aaye (2009) * * Gut gemeinter und anfänglich unterhaltsamer Emanzipationsfilm aus Bollywood, der aber rasch an Wirkung verliert.
Mere Mehboob (1963) * * * Edel inszenierter und gespielter Bollywood-Hit.
Mere Sapno Ki Rani (1997) * * Fades Bollywood-Liebesdreieck mit ein paar hübschen Songs und Urmila Matondkar als einzige Aufsteller.
Mere Yaar Ki Shaadi Hai (2002) * * * Bollywood-Remake von "My Best Friend's Wedding" mit Überlänge und Voraussehbarkeiten, doch auch mit Charme - und Bipasha Basu.
Meri Aashiqui (2005) * ½ Träge, dumpfe und viel zu lange Bollywood-Romanze.
Meri Biwi Ka Jawab Nahin (2004) * ½ Der Film lag zehn Jahre brach und wurde dann überhastet vollendet - das sieht man. Ein holpriger, langweiliger Streifen.
Meri Jung (1985) * * * Flotter Masala-Streifen aus Bollywood mit starkem Cast.
Mermaid, The / Yu mei ren (1965) * * * Liebreizende Huangmei-Oper der Shaw Brothers.
Merry Christmas Mr. Lawrence (1983) * * * Faszinierendes Kriegsdrama, nicht immer zugänglich, aber stets interessant.

Message, The / Feng sheng (2009) * * * Solider chinesischer Historienthriller.
Message From Space / Uchu kara no messeji (1978) * * Trashiger "Star Wars"-Abklatsch von Kinji Fukasaku ("Battle Royale").
Message in a Bottle (1998) * * ½ Verdammt langsames Schluchz-Stück mit Kevin Costner auf Ego-Trip. Nur für hartgesottene Costner-Fans.
Messenger: The Story of Joan of Arc, The (1999) - Johanna von Oréans * * * Bildgewaltiges Heldinnenporträt von Luc Besson ("The Fifth Element").
Messengers, The (2007) * *
Das US-Debüt der Pang-Brüder beginnt atmosphärisch, wird aber danach immer holpriger und lächerlicher. Deutliche Spuren von Re-Shoots und Neu-Schnitt.
Metropolis (1927) * * * * Fritz Langs Sci-Fi-Klassiker hat sperrige & vereinfachende Momente (ein Handschlag löst alle sozialen Probleme?), fasziniert aber v.a. visuell immer noch.
Metropolis (2001) * * * * Hoch gelobtes Anime, basierend auf Osamu Tekuzas "Metropolis"-Hommage-Manga von 1949: Voller Power, Faszination und Herz.
Metropolitan (1990) * * * ½ Bissiger Independent-Film mit klasse Dialogen und unverbrauchten Akteuren.
Metrosexual / Gang chanee kap ee-aep (2006) * * Witzige Grundidee, langfädige Ausführung. Eine Komödie aus Thailand.
Mexican, The  (2001) * * * ½
Hysterische Komödie mit dem (Alb)Traumpaar Brad Pitt / Julia Roberts.
Mezzo Forte (2001) * * ½ Sexistischer, blutiger und doch recht unterhaltsamer Hardcore-Anime.

Miami Vice (2006) * * * ½ Serien-Update mit genialen Sound, unaufdringliche Coolness, 1A-Schnitt und unvergessliche Nachtaufnahmen.
Miao Miao (2008) * * * Harmloser, aber sympathischer Jugendfilm aus Taiwan.
Michael (1924) * * * ½ Beachtliches Frühwerk von Carl Theodor Dreyer.
Michael Clayton (2007) * * * ½
Stilvoll inszeniert und famos gespielt sorgt das Thrillerdrama für unterschwellige Spannung. Nicht wahnsinnig überraschend, aber stark. Oscar für Tilda Swinton, dazu 6 Nominationen.
Mickey Blue Eyes (1999) - Mickey Blue Eyes * * ½ Mit Hugh Grant. Harmlos. Schaut euch lieber 'The Whole Nine Yards' an.

Micmacs à tire-larigot (2009) * * * ½ Jean-Pierre Jeunets Komödie ist weniger charmant als "Amélie", weniger kultig als "Délicatessen" und weniger stylish als "Un long dimanche de fiançailles" - aber die genauso kurzweilige wie überladene Anti-Rüstungsfirmen-Komödie ist immer noch ein visuelles Schmankerl und Jeunet pur. Angesichts der vielen Einfälle verzeiht man die ebenso zahlreichen Schwächen.
Mida (2003) * * Gut gemeintes, aber leblos gemachtes Thai-Drama um eine heilige Dorfhure.
Middle of Nowhere (2008
) * * * Kurzweilige, gut gespielte Tragikomödie um das Teenager-Leben im amerikanischen Mittelwesten. Zum Schluss hin ein wenig zu flüchtig.
Midnight Cowboy (1968) - Asphalt-Cowboy * * * * Frech inszeniertes, inhaltlich gewagtes und genial gespieltes (Jon Voight, Dustin Hoffman) Drama um eine enge Männerfreundschaft.
Midnight Eagle / Middonaito Iguru (2007) * * Nicht enden wollender Actionthriller aus Japan, der zum Schluss im aufgesetzten Pathos ertrinkt.
Midnight FM / Simya-ui FM (2010) * *
* Solider koreanischer Thriller.
Midnight in Paris (2011) * * * ½ Magisch angehauchte Liebeskomödie von Woody Allen, die sich voll und ganz der Liebe zu Paris verschreibt und etliche Stars in Kleinstrollen als historische Persönlichkeiten auffährt. Für Historiker, Romantiker und Allen-Fans ein Genuss, alle anderen erkennen bald ein paar repetitive Elemente und ermüden über Owen Wilsons typisch zerdehnte Aussprache (wobei diesmal klar Woodys Worte aus seinem Mund kommen).
Midnight Meat Train, The (2008) * * * Splattriger und zu Beginn unheimlicher, gegen Ende eher abstruser Horror.
Midnight Sun / Taiyo no uta (2006) * * * ½ Wenig Neues in diesem lieblichen Pure-Love-Drama, aber sehr einfühlsam inszeniert und ansehnlich inszeniert.
Midori (1992) * * * ½ Krasser Kurz-Anime, von einem Künstler in 5 Jahren hergestellt. Surreal, verwirrend und als Schocker ein Genuss.
Miffo (2004) * * * Höchst erfolgreiche, gut gemeinte und zeitweise witzige Tragikomödie aus Schweden, die jedoch einige Klischees auftischt und inszenatorisch eher hemdsärmlig wirkt.
Mighty Joe Young (1949
) * * * Kurzweiliger Trick-Spass der "King Kong"-Macher mit ein paar tollen Momenten. Ansonsten etwas gar viel bei "Kong" abgeschaut.
Mighty Joe Young (1998) * * * Farbenfrohes, familiengerechtes, rührendes, voraussehbares Remake des 1949-Abenteuers. Mit Überlänge, guten FX und der süssen Charlize Theron.
Mighty Peking Man / Hsing Hsing wang (1977) * * * Trashiges Esploitation-Ripoff von "King Kong". Natürlich von den Shaw Brothers ...
Mikado, The (1939) * * * ½ Theatralische, aber angenehm bunte und ansteckend ausgelassene Opernmusical-Adaption.
Mike Yokohama: A Forest With No Name / Shiritsu tantei Hama Maiku: Namae no nai mori (2002) * * * Kurzer, trotz etwas abgehobener Story faszinierender Krimi aus der "Mike Hama"-Reihe.

Milagrosa, La (2008)
- Guerilla War * * * Routiniert gemachter, politisch angehauchter Actionthriller aus Kolumbien, der gegen Ende ein paar Zugeständnisse ans Massenpublikum macht, aber dennoch unterhält.
Milan (2004) * * ½ Hübsches philippinisches Liebesdrama, das weitgehend in Italien spielt, aber völlig voraussehbar bleibt.
Milenge Milenge (2010) * * Lange verschobene, ziemlich träge Bollywood-Romanze.
Mili (1975) * * * Rührendes Bollywood-Drama mit herausragenden Darstellern, aber etwas wenig Überraschungen.
Milk
(2008) * * * ½
Nicht gerade innovative, aber mit Herzblut gespielte und sympathisch inszenierte Biografie. Sean Penn ist toll, den Oscar hätte ich aber Mickey Rourke mehr gegönnt.
Milky Way Liberation Front / Eunha-haebang-jeonseon (2007) * * * Sympathische, kleine Komödie über eine Gruppe von Filmdebütanten.
Millennium Actress / Sennen joyu (2001) * * * * Dynamischer, gefühlvoller, einfallsreicher und brillant animierter Anime.
Million, A / 10-eok (2009)
* * * Solider Survival-TV-Thriller, wenig Neues, aber unterhaltsam.
Million, Le (1931) * * * ½ Turbulente Musicalkomödie, die für einen frühen Tonfilm den Ton super einsetzt und damit Charlie Chaplin genauso inspirierte wie spätere Musical.
Millionaire's Express / Foo gwai lit che (1986) * * * ½ Inhaltlich absolut konfuse, aber sehr amüsante und actionreiche Komödie von und mit Sammo Hung.
Millionaire's First Love / Baekmanjangja-ui cheot-sarang (2006) * * ½ Kitschige Korea-Romanze mit etlichen Klischees und holpriger Story.
Million Dollar Baby (2004)
* * * * Bewegendes, fulminant gespieltes Boxer-Melodrama von und mit Clint Eastwood.
Millionenspiel, Das (1970) * * * ½ Die Mediensatire mit Dieter Thomas Heck und Didi Hallervorden (als Killer!) ist ein genialer Vorläufer von "Running Man" und lief 30 Jahre lang nie am TV.
Millions (2004)
* * * Gewitztes und fantasievolles Kinder-Abenteuer von "Trainspotting"-Regisseur Danny Boyle.
Minbo / Minbo no onna (1992) * * *
Vergnügliche Posse von "Tampopo"-Regisseur Juzo Itami, etwas lang und repetitiv.
Mind Game (2004) * * * ½ Visuell explosiver Trickfilm aus Japan, der zum surrealen Trip wird.
Mindhunters (2004) * * * Der Schluss ist mässig, mit der Logik haperts - doch der Thriller von Renny Harlin bleibt stets spannend und bietet ein paar hässliche Morde.

Mine vaganti  (2010)
-  Männer al Dente * * * Sympathische Tragikomödie des Italo-Türken Ferzan Özpetek ("Le fate ignoranti"), der sich mit seinen Themen um Homosexualität und Familie langsam wiederholt, aber auf unterhaltsame und visuell sommerlich leichte Weise. Die Optik mit schönen Menschen und schönen Apulien-Bildern wirkt fast eine Spur zu gelackt.
Ming Ming (2006) * * ½ Chinesische Stilwichserei, schön anzusehen, aber ansonsten eher anstrengend.
Minoes (2001) - Die geheimnisvolle Minusch * * * ½ Simpel gestrickter, aber liebevoller Fantasy-Kinderfilm aus Holland mit süssen Katzen. In seinem Heimatand ein Mega-Erfolg.
Minority Report (2002) * * * * ½ Grenzgenialer Sci-Fi-Thriller nach Philip K. Dick. Superb inszeniert von Steven Spielberg. Mit Tom Cruise.
Mio fratello è figlio unico (2007) - Mein Bruder ist ein Einzelkind * * * Erfolgreiches, zwischen persönlichem Schicksal und italienischer Geschichte pendelndes Drama. Süffig, aber auch etwas oberflächlich.
Miracle at St. Anna (2009)
- Buffalo Soldiers 44 * * * Stark gespieltes und solide inszeniertes Kriegsdrama von Spike Lee, das jedoch den Fokus der Story vermissen lässt. Nazis sind hier auch fast Comic-haft böse, Weisse in der US-Armee sind auch eher Idioten - damit die Schwarzen in der Truppe gut dastehen. Das wirkt etwas manipulativ. Unterhaltsam ist der Film aber allemal.
Miracle of Oam + Somwung, A (1998) * * Aufwendige, aber ziemlich alberne Thai-Klamotte.
Miracle on 1st Street / 1Beonga-ui gijeok (2007) * * * Etwas klebrige, aber unterhaltsame Tragikomödie made in Korea.
Miracles / Qiji (1989) - Canton Godfather * * * Aufwendige, unterhaltsame Actionkomödie von und mit Jackie Chan, die bei 122 Minuten Lauflänge aber ihre Durchhänger hat.
Mirchi - It's Hot! (2004) * Dummdämliche Moralkiste mit Sexfilm-Beigaben. Made in Bollywood.
Mirch Masala (1987) * * * ½ Roher, ruppiger, packender Parallel-Cinema-Streifen aus Indien.
Mirror (2005) * ½
Langweiliger indonesischer Horrorfilm.
MirrorMask (2005) * * * Mit Hilfe von Tricks aus den Jim-Henson-Studios umgesetzte Vision von Neil Gaiman: Karnevalesk, inhaltlich abstrus, visuell herausfordernd - ein einzigartiger, aber etwas kalt lassender Film.
Mirrors (2008) * * Alexandre Ajas loses Remake des koreanischen "Into the Mirror": Beginnt unheimlich, wird immer abstruser und endet bescheuert. Statt subtil gibts Krawall, statt Logik nur Willkür.
Mirrors 2 (2010)
* * Die Heimvideo-Fortsetzung des Gorror-Remakes ist nicht so lärmig-laut wie der Vorgänger, aber dafür einfallslos inszeniert und im Nu wieder vergessen. Highlights sind die recht blutigen Todesszenen.
Misérables, Les (1998) * * * ½ Ausgezeichnet gespielt und inszeniert, aber etwas distanziert und zu lang.
Mishima: A Life in Four Chapters (1985) * * * *
Visuell berauschende, intelligente Biografie des kontroversen Künstlers Mishima. Der Film hat Schwächen, doch Werke wie dieses, gibt es nicht oft.
Misima luna, La (2007)
- Wenn der Mond scheint, denk an mich * * * Etwas verkitschtes und klischeehaftes Einwandererdrama um einen mexikanischen Buben, der sich auf die Reise zu seiner illegal in den USA lebenden Mutter macht. Jedoch stets kurzweilig und sympathisch, das sorgt für Goodwill.
Mismatched Couples / Ching fung dik sau (1985) * * * zweifellos trashiger, aber herrlich unterhaltsamer Hongkong-Trash aus den neonbunten 80ern.
Miss Congeniality (2000) * * ½ Mit Sandra Bullock als FBI-Agentin an der Miss-America-Wahl. Recht amüsant, aber der Krimiplot ist lachhaft.
Miss Congeniality 2: Armed and Fabulous (2005) * ½ Unnötiges, langweiliges Sequel, das selbst neben dem faden Original schlecht abschneidet.

Miss Gold Digger / Yonguijudo Miss Shin (2007) * * ½ Harmloser, rasch vergessener Korea-Spass.
Missing (1983) * * * ½
Mit dem Drehbuch-Oscar ausgezeichnetes Polit-Thrillerdrama, das Sissy Spacek und Jack Lemmon in Bestform zeigt. Kontrovers, kritisch, aber auch eine Spur zu lang, repetitiv und angegraut. Dennoch sehenswert.
Missing, The (2003) * * * ½ Extrem düsterer Neo-Thriller-Western mit Cate Blanchett und Tommy Lee Jones.
Missing / Sam hoi tsam yan (2008) * * Überlanges, schlecht geschriebenes Mystery-Liebesdrama von Tsui Hark.
Missing / Sil jong (2009) * * ½ Wenig innovativer, aber passabler Korea-Horror.
Missing Person / Salameul chatseubnida (2009) * * ½ Solide Independentfilm, der seine Idee etwas zu ideenlos durchspielt.
Mission, The / Cheong feng (1999) * * * ½ Cooler und dennoch nüchterner Hongkong-Striefen mit Anthony Wong.

Mission Galactica: The Cylon Attack (1979) * * ½ Holpriger als Teil eins "Battlestar Galactica". Das Beste bleiben Tricks und Titelmelodie.
Mission: Impossible (1996) * * * ½ Tom Cruise als US-Version von Bond: Actionreich, technisch virtuos. Ein Spürchen besser als das Sequel.
Mission: Impossible 2 (2000) * * * Tom Cruise ist noch einmal Agent Hunt. Diesmal unter der Regie von John Woo ("Face/Off").
Mission: Impossible III (2006) * * * ½ Rasante Actionposse auf dem Niveau von Teil eins.
Mission: Impossible - Ghost Protocoll (2011) * * * ½ Mit dem vierten Teil der Agentenreihe gibt Trickfilm-Maestro Brad Bird sein Realfilmdebüt und folgt seinem Vorgänger / Produzenten J.J. Abrams, indem er einen hochroutinierten, spannenden Film auf die Beine stellte. Die Logik ist nicht immer da (Supermagnet in einem Serverraum?), es fehlt das Bird'sche Genie und im letzten Drittel sackt die Sache leicht ab - doch es sind zwei Stunden Unterhaltung garantiert, dank charismatischen Stars, geschickter Montage und einiger wahrer Knüller-Szenen. Highlight: Tom Cruise kraxelt am Burj Khalifa herum.
Mission Istaanbul (2008)
* * Doofer und lauter Bollywood-Actionfilm, der als unfreiwillige Komödie hin und wieder punkten kann ...
Mission Kashmir (2000) * * * ½ Packender Polit-Thriller aus Indien mit einem gehörigen Schuss Familiendrama und Musical. Sehr gute Unterhaltung à la Bollywood.
Mission Mumbai (2004) * Beschissener Bollywood-Thriller ohne Spannung, dafür mit reichlich Idiotie.
Mission Possible: Kidnapping Granny K / Kwonsoonboon Yeoja Nabchisageon (2007) * * ½ Die Komldie beginnt mit Volldampf, verliert aber schnell an Drive.
Mission Sex Control / Jal sarabose (2006) * * Korea-Tragikomödie mit interessanter Ausgangslage, aber völlig zielloser Erzählweise.
Mission to Mars (2000) - Mission zum Mars * * * Inhaltlich schwache Sci-Fi von Brian De Palma ('Mission: Impossible').
Miss Lady Boy (2005)
* ½ Fade Erfolgsstory made in Thailand.

Miss March (2009)
* ½ Vom Playboy geförderte Infantil-Komödie mit ein paar Lachern und viel Scheisse. Das fragwürdige Frauenbild erklärt sich von selbst, die talentfreien Darsteller/Regisseure/Autoren in Personalunion weniger.
Miss Mary (1957) * * * ½ Höchst vergnügliche Bollywood-Komödie mit Meena Kumari und Kishore Kumar.
Miss Oyu / Oyu-sama (1951) * * * ½ Etwas absehbares, aber eindringliches Melodrama.
Mist / Angae (1967) * * * Etwas träges, aber visuell faszinierendes Korea-Drama.
Mist, The (2007) - Der Nebel * * * * Unheimliche Stephen-King-Adaption, von "Shawshank Redemption"-Regisseur Frank Darabont inszeniert als Mix aus 50er-Jahre-Monsterfilm und subversiver Gesellschaftsparabel. Die Religionskritik ist etwas plakativ, aber effektiv. Und das Ende haut voll in die Magengrube!
Mistress of Spices (2005) * * Leblose Romanverfilmung, die nur ein wenig Märchen-Magie aufbaut. Mit Aishwarya Rai.
Mists of Avalon, The (2001) * * * Behäbige, aber für eine TV-Produktion überzeugende Adaption von Marion Zimmers Bestesller, der die Artus-Sage aus Frauensicht erzählt (Zweiteiler).
Mithya (2008)
* * * Die Bollywood'sche Thrillerkomödie läuft zwar ins Leere, macht davor aber fast alles richtig.
Mitti Wajaan Maardi (2007) * * Überlanges Punjabi-Stück mit drögem Hauptdarsteller.
Mitt liv som hund / My Life as a Dog (1985) * * * * Herzerwämende coming-of-age-Story von Lasse Hallström mit einem hervorragenden 12-jährigen Hauptdarsteller.
Mixed Doubles (2006) * * * Sympathische, indische Low-Budget-Komödie um Partnertausch.

Mob Sister / Ah Shou (2005) * * Schläfrige Gangsterballade aus Hongkong, die ihre Stars in einem Film ohne Story verheizt.
Moby Dick / Mobidik (2011) * * * Sauber inszenierter, aber letztendlich nicht alle Erwartungen erfüllender Thriller.
Mod (2011) * * ½ Sensible, aber etwas zu träge Romanze.
Model (2005) * ½ Träger Thai-Thriller mit schwacher Auflösung.
Modern Boy / Modeon boi (2008) * * * Etwas lang und holprig, aber über weite Strecken ziemlich unterhaltsam.
Modern Yakuza: Outlaw Killer / Street Mobster (1972) * * * ½ Grober Yakuza-Klassiker von Kinji Fukasaku.
Mod Squad, The (1999) * * ½ Hipper, aber inhaltlich öder und bisweilen lanweiliger Thriller mit jungem Cast: Claire Danes, Giovanni Ribisi, Omar Epps.
Moguls, The (2005) - Dirty Movie * * ½
Ein paar Kleinstadt-Freunde drehen einen Porno. Das ist bisweilen amüsant, dann sehr plump - und zum Ende hin etwas moralisierend. Aber dank den Stars ganz nett.
Mohabbat (1997) * * ½ Überlange Ro
manze aus Bollywood mit ein paar Durchhängern in der Mitte - aber am Schluss wieder emotional auf der Höhe.
Mohabbatein (2000) * * * Zu langes Liebesepos mit Shahrukh Khan als Verschnitt von Robin Williams in "Dead Poet Society". Stars und Emotionen machen Defizite weg.
Mohra (1994) * * ½ Starbesetzter und überraschend brutaler Actionthriller aus Bollywood. Leider fiel zu lang und voraussehbar.
Mokpo, Gangster Paradise / Mokponeun hangguda (2004) * * ½ Von Beginn weg enttäuschende Gangsterkomödie aus Korea, die erst zum Ende hin einigermassen gelungen ist.
Moksha (2001) * * * Bollywood-Mix aus Thriller & Liebesdrama mit Längen und dem Debüt des schönen Arjun Rampal. Gute Schwarz-Weiss-Fotografie in den Rückblenden.
Môme, La (2007) - La vie en rose * * * ½ Super gespielte, etwas lange Piaf-Biografie, inszeniert nach Notenbuch, aber dank Liedern und Hauptdarstellerin durchaus einnehmend.
Moments of Love (2006) * * * Fantasyhaltige Romanze von den Philippinen, die nicht an das heimliche Vorbild "Il mare" heranreicht.
Moment to Remember, A / Nae meorisokui jiwoogae (2004) * * * ½ Tränendrücker aus Korea, der mit etwas weniger Kitsch zum Klassiker des Genres hätte aufsteigen können.
Mona Lisa Smile (2003) - Mona Lisas Lächeln * * * Spröde weibliche Version von "Dead Poets Society", die kitschig dem Feminismus huldigt, aber unterhaltsam und sympathisch ist.
Mönch mit der Peitsche, Der (1967) * * ½ Die wiederholte Fassung des Wallace-Stoffes, diesmal in Farbe. Und trotz mehr Action reichlich konventionell.
Monday (2000) * * * Skurrile, surreale Tragikomödie des jungen japanischen Regisseurs Sabu.
Mondo Meyer Upakhyan - Tale of a Naughty Girl (2002) * * * Gemächliche, bildstarke Emanzipationsfabel aus Bengalen.
Money / Don (1958) * * * Bewegendes koreanisches Bauerndrama.
Money Hai Toh Honey Hai (2008) * ½ Doofe und langweilige Bollywood-Ensemblekomödie.
Monga / Báng-kah (2010) * * * Trotz Überlänge kurzweiliger Jugend-Gangsterfilm.
Mongol (2007) - Der Mongole * * *
Oscar-nominiertes Epos des Russen Sergei Bodrov ("Nomad"), das in grossartigen Bildern und mit tollen Schlachten die frühen Jahre von Dschingis Khan zeigt. Leider in der ersten Hälfte mit Längen. Zudem ist der revisionistische Ansatz ("der Mann war eigentlich nett") an sich okay, nur wird der Charakter dadurch verniedlicht. Dass der Mann seinen Bruder killte, fällt z.B. weg.
Mongolian Ping Pong / Lü cao di (2005) * * * ½ Bildgewaltiger Jugendfilm aus der innderen Mongolei.
Monkey Goes West / Xi you ji (1966) * * * Fantasievoller Auftakt zur Shaw-Brothers-Verfilmung von "Journey to the West".
Monkey Kung Fu / Chu long ma liu (1979) * * * ½ Null Story, famose Action - dieses Shaw-Vehikel ist ein Paradestück für Monkey-Kung-Fu-Fans.
Monkey Magic / Saiyuki (2007) * * * Effektstrotziges, etwas albernes, aber unterhaltsames Spielfilm-Update zur japanischen Kultserie, basierend auf dem chinesischen "Jorney to the West".
Mon oncle (1958) * * * * Jacques Tatis bester Film ist eine liebenswerte Kritik an der Moderne mit exeptionellem Sound- und Set-Design.
Mon oncle Antoine (1971) * * ½
Von Kritikern als einer der besten kanadischen Filme bezeichnet, löste dieses subtile, langsame Drama bei mir nichts aus.
Monopoly (2006)
* * * Stilsicher gemachter, wenn auch etwas voraussehbarer "Twist"-Thriller aus Korea.
Monrak Transistor (2001) * * * Nostalgische thailändische Tragikomödie um die Widrigkeiten des Lebens ...
Monsoon Wedding (2001) * * * ½ Charmante Familienzusammenkunft inszeniert von der Inderin Mira Nair ("Salaam Bombay").
Monster (2003) * * * ½ Brillant gespieltes, aber eigentlich recht plump inszeniertes True-Life-Drama.
Monster House (2006) * * * CGI-Kinder-Gruselfilm mit der 80er-Mentalität seiner Produzenten (Zemeckis, Spielberg). Nette Hommagen inklusive ("Hannibal", "Forrest Gump", "Cast Away").
Monster in Law (2005) * * Jane Fondas Comebackfilm ist leider eine lästige Komödie mit Jennifer Lopez in schwachem Zustand.
Monsters (2010)
* * * ½ Atmosphärischer, spannender und überraschend vielschichtiger Film um zwei Menschen, die sich durch eine Alien-infizierte Zone in Mexiko kämpfen müssen. Die politischen Metaphern sind zum Glück eher dezent. Weniger gelungen dagegen das Ende, bei dem alles etwas schnell abgehakt wird.
Monster's Ball (2001) * * * * Genial gespieltes, höchst schwermütiges Südstaatendrama mit Halle Berry, Billy Bob Thornton und Heath Ledger. Regie: Der Schweizer Marc Forster.
Monsters Inc. (2001) * * * * Disney & Pixar strike back: Die vierte Kooperation der zwei Trickfilmmeister ist eine knallbunte, abgedrehte Mosterkomödie.

Monsters vs. Aliens (2009)
* * * Flotter Computertrickfilm mit eindrücklichen 3D-Bildern, viel Action, coolem Witz (ich mochte den US-Präsidenten und die Anspielungen auf Sci-Fi-Filme) - aber einer dünnen Story, schwachen Figuren und wenig Mut.
Monster X Strikes Back - Attack the G8 Summit / Girara no gyakushu: Toya-ko Samitto kikiippatsu (2008) * * Monsterparodie mit witziger Idee, aber schwacher Ausführung.
Monte Carlo (1930) * * * Gut gespielter, aber nicht sehr schwungvoller Musical-Nachfolger zu Ernst Lubitschs Oscar-nominiertem Musical-Debüt "The Love Parade" (1929).
Monty Python and the Holy Grail (1974) * * * * ½ Einer der witzigsten Filme aller Zeiten: Monty Pythons respektloser Blick auf die Artus-Sage.

Moon (2009)
* * * ½ Das Regiedebüt des Sohnes von David Bowie ist ein intelligenter, spannender Low-Budget-Science-Fiction-Film, der ungewöhnliche Wege geht und sich fast komplett um Schauspieler Sam Rockwell dreht. Es gibt Glaubwürdigkeitsdefizite (ist die angewandte Technik wirtschaftlich und sicherheitspolitisch überhaupt sinnvoll?), aber über die sieht man gerne hinweg.
Moon Child (2003) * * * Cooler japanischer Teen-Vampirfilm, der stark beginnt, aber allzu abgehoben wird, wenn er sich auf melodramatisches Terrain begibt.
Moonhunter / 14 tula, songkram prachachon (2001) * * * Gut inszeniertes thailändisches Politdrama um die Demokratisierung des Landes.
Moonlight Mile (2002) * * * ½ Berührend gespieltes Drama um eine Familie, die den Tod der Tochter verarbeitet. Susan Sarandons "warum die Ehe toll ist"-Rede hat Power.
Moonlight of Seoul / Biseuti boijeu (2008) * * Sterbenslangweiliges Korea-Drama, das immerhin einen interessanten Blick in die Welt von männlichen Hostessen bietet.
Moonlight Serenade / Setouchi munraito serenade (1997) * * * Etwas langfädiges, aber inhaltlich wie technisch reizvolles Drama.
Moonraker (1979) * * * Der Plastik-Bond auf "Star Wars"-Spuren. Für viele peinlich, für mich eigentlich OK.
Moonshot (2009) * * * Solide Aufarbeitung der ersten Mondlandung mit Dokmaterial und Spielszenen. Etwas zu kühl, aber unterhaltsam.
Moon Warriors / Zhan shen chuan shuo (1993) * * * ½ Extrem kurzweiliger Wuxia-Streifen von Sammo Hung mit Andy Lau und Maggie Cheung.
Mora (2003) ½ Einfältige Thai-Gruselkomödie, deren Sagen-Elemente zugunsten von peinlicher Comedy und Erotik-Gedöns zurückgestutzt werden.
Moordwijven (2007) - Killer Babes * * ½ Dick Maas betritt nach 6 Jahren Regiepause wieder "Flodder"-Terrain und hackt mit der rüden Komödie auf der High Society rum. Der Teil gefällt. Der Rest langweilt jedoch rasch.
Mord ist mein Geschäft, Liebling (2009)
* * ½ Die deutsche Killer-Komödie mit Rick Kavanian hat ein paar witzige Szenen und eine amüsante Ausgangsidee, aber ihr geht bald mal die Luft aus.
More Than Blue / Seulpeumboda deo seulpeun Iyagi (2009) * * * Bewegendes, simpel gestricktes Korea-Melodrama.
Morgen, ihr Luschen! Der Ausbilder-Schmidt-Film (2008)
* ½ Der Schweizer Regisseur Mike Eschmann ("Achtung, fertig, Charlie!") blamiert sich in Deutschland mit dieser plumpen Klamotte, welche die Kultfigur Schmidt zum Blödeldeppen degradiert und zwischen schlecht getakteten Pointen nur wenige Lacher bietet.
Morning Glory (2010) * * ½ Zu brav ausgefallene Medienkomödie. Ein paar Lacher sitzen, doch Harrison Ford agiert öde, Rachel McAdams hysterisch - und es fehlt an echtem Biss.
Morning Walk (2009) * * Gut gemeinter und ganz netter Bollywood-Film, in dem nichts von Belang passiert.
Mortal Reflection (2005) * Rung einstündige Horrorgurke aus Thailand, die bis auf zwei schöne Gore-Momente nichts zu bieten hat.
Moskva-Kassiopeya (1973) - Start zur Kassiopeia * * ½ Billige Ost-Sci-Fi, ganz unterhaltsam, aber auch etwas beliebig.
Moss, The / Ching toi (2008) * * ½ Eine dünne Handlung voller McGuffins, immerhin stylish inszeniert und engagiert gespielt.
Moss / Iggi (2010) * * ½ Aufgeblasener Korea-Blockbuster.
Most Beautiful, The / Ichiban utsukushiku (1944)
* * ½ Als Propagandafilm lanciertes, eher harmloses Kurosawa-Melodrama.
Most Terrible Time in My Life, The / Waga jinsei saiaku no toki (1994) * * * Kurzweiliger Retro-Krimi in Schwarzweiss, dem zwei Fortsetzungen folgten.
Mother, The / The Unborn (2003) * * * Zusammengeklauter, aber halbwegs unterhaltsamer Thai-Horror mit der Hauptdarstellerin aus "Nang Nak".
Mother / Eomeonineun Jookji Anhneunda (2007) * * Gut gemeinte, aber ziellos und tranig inszenierte Hommage an die Mütter.
Mother / Madeo (2009) * * * ½ Faszinierendes Thrillerdrama vom Regisseur von "The Host".

Motherhood (2009)
- New York Mom * ½ Am Startwochenende in England wollten gerade mal 12 (!) Leute diese läppische und hysterische Komödie sehen. Der Film mit Uma Thurman (und Jodie Foster in einem Sekundenauftritt) entstand im Dusntkreis der New Yorker Intellektuellen-Künstlerinnen. Das sagt fast alles.
Mother India (1957) * * * ½ "Oscar"-nominierter Höhepunkt des "goldenen Zeitalters" des Bollywood-Kinos. Etwas lang und sehr theatralisch, aber voller epischer Wucht.
Mothers and Daughters (2009)
- Mütter und Töchter * * * Stark gespieltes und oft bewegendes Drama um Mütter in verschiedenen Lebenslagen. Manipulation und politisch-moralische Hintergedanken (Adoption ist zweifelhaft, Abtreibung ist ein Tabu, Glaube hilft weiter) macht den Film etwas zwiespältig, aber der Gesamteindruck bleibt positiv.
Mothman Prophecies, The (2002)  * * * Unheimlicher Mysterythriller mit Richard Gere. Leider zu lang und der Story-Bogen in der zweiten Hälfte flach. Das Finale ist wieder gut.
Mothra / Mosura (1961) * * * Süsser japanischer Monsterfilm mit Riesenmotte Mothra.
Mouchette (1967) * * * * Robert Bresson in Reinkultur: Das
düstere, bewegende Drama lebt von einer starken Hauptdarstellerin, dem Mix aus Poesie und Tragik sowie einer vollendeten Inszenierung.
Moulin Rouge (2001) * * * * ½ Eine Attacke auf die Sinne von Baz Luhrmann ("Romeo + Juliet"). Kidman & McGregor singen fantastisch. Kitschig, melodramatisch, opulent, sexy, geil!
Mouna Ragam (1986) * * * ½ Bewegendes, simples Liebesdrama von Mani Rathnam.
Mountain Spirit / Jin hutan (2009) ½ Dilettantischer Malaysia-Horror.
Mourning Forest, The / Mogari no mori (2007) * * * Etwas gar behäbiges, aber stimmungsvolles Trauer-Drama.
Moving Targets (2004) * * * Kompetentes, ziemlich unspektakuläres Thrillerkino aus Hongkong.

MP3: Mera Pehla Pehla Pyaar (2007) * * ½ Sympathische, aber überaus formelhafte Bollywood-Liebeskomödie.
MPD Psycho / Tajuu jinkaku tantei saiko - Amamiya Kazuhiko no kikan (2000) * * * Durchgeknallte Grusel-Mysteryserie von Japans Enfant Terrible Takashi Miike.
Mr. 100% - The Real Player (2006) * Sterbenslangweiliger Bollywood-Sleazefilm mit Moral (!).
Mr. 3000 (2005) * * ½ Völlig voraussehbare, temporär ganz liebenswerte Baseball-Komödie mit Bernie Mac, die wie so oft in diesem Genre den Teamgeist beschwört. Hier auf DVD
Mr. and Mrs. '55 (1955) * * * Sehr erfolgreicher Bollywood-Komödienklassiker von Guru Dutt, der aber durch ein paar Taktschwierigkeiten auffällt.
Mr. and Mrs. Incredible / San kei hap lui (2011)
* * ½ Nicht ausgereifte, aber immerhin charmante chinesische Superheldenkomödie.
Mr. and Mrs. Iyer (2002) * * * ½ Poetisches indisches Drama mit einer prise Sozialkritik. Ein Film zum Verlieben.
Mr. and Mrs. Smith (2005) * * * ½ Sexy, stylish und ungestüm - ein klasse Vehikel für Brad Pitt und Angelina Jolie.
Mr. Arkadin /
Confidential Report (1955) * * * ½ Orson Welles' faszinierender, wirrer Pulp-Thriller existiert leider nicht in definitiver Version, ist aber allein schon visuell eine Pracht.
Mr. Bean's Holiday (2007) * * Öder Plot, wenig Gags und Beans Gezapple nervt. Ein paar gute Szenen hat es (Meeresfrüchte) und Willem Dafoes Über-Ego-Kunstfilm ist köstlich. Aber das ist zu wenig.
Mr. Brooks (2007) * * *
Kevin Costner hat als schizophrener Killer sichtlich Spass in diesem zwischen clever und trashig pendelnden Thriller. Das Ende enttäuscht jedoch.
Mr. Butterfly (2003) * * * Dick aufgetragenes, aber wunderbar inszeniertes Melodrama mit Thriller-Elementen. Aus Südkorea.
Mr. Deeds (2002) * * Adam Sandler. Reicht doch as Kritik, oder? ... Ok: Mässig witzig, plakativ moralisch. Die anderen Akteure (Winona Ryder, John Turturro etc.) sind recht gut.
Mr. Freedom (1969) * * * 
Kommunisten kommen via Schweiz nach Frankreich! Die USA entsenden "Mr. Freedom". Der zerstört bei seiner Rettungsaktion das halbe Land ... William Kleins bizarre Komödie hat einige geniale Gags, trampelt seine Idee aber zu breit und wird zäh. Aber manche zynischen Scherze sind sagenhaft gut.
Mr. Gan's Victory / Superstar Gam Sa-Yong (2004) * * * Routiniertes, gefühlvolles Sportdrama aus Korea.
Mr. Handy / Mr. Hong (2004) * * * Liebenswerte koreanische Komödie um ein Fast-Liebespärchen in einer Kleinstadt.
Mr. Hot Mr. Kool (2007)
* ½ Peinliche Bollywood-Komödie um schwanzgesteuerte Jungs auf Frauenjagd in London.
Mr. Housewife / Mister jubu quiz wang (2005) * * * Sympathische, unspektakuläre Tragikomödie aus Korea.
Mr. Idol / Mr. Aidol (2011)
* * ½ Nicht ohne Charme, aber ebenso ohne Raffinesse.
Mr. India (1987) * * * Erfolgreicher Bollywood-Mix aus James Bond, Superman und Disney-Komödie. Von Shekhar Kapur, dem Regisseur von "Elizabeth".
Mrityudaata (1997)
* * Aufgeblasener Bollywood-Trash, der an den Kinokassen floppte.
Mrityudand / The Death Sentence (1997) * * * ½ Eindrückliches Emanzipationsdrama aus Indien. Etwas plakativ, aber aufrüttelnd.
Mr. Lee Vs. Mr. Lee / Lee Dae-geun, Idaekeun (2007)
* * Zähe Hommage an einen koreanischen Altstar, trotz Schlusstwist überaus dünn.
Mr. Natwarlal (1979)
* * * Höchst erfolgreiche Amitabh-Bachchan-Actionkomödie mit durchzogenem Plot.
Mrs Henderson Presents (2005) * * * ½ Beginnt als delikate Komödie mit Top-Dialogen und wird zur unsentimental berührenden Tragikomödie. Judi Dench ist Weltklasse!

Mr. Nice (2010)
* * * "Candyman"-Regisseur Bernard Rose verfilmte das spektakuläre Leben eines Haschisch-Grossdealers in den 70ern und 80ern, mit Rhys Ifans in der relaxten Hauptrolle, viel Retro-Schick und sympathischen Witz. Vor allem die subjektive Erzählstimme des Protagonisten verleiht dem Ganzen eine angenehme Doppelbödigkeit. Was indes fehlt sind echte Einblicke, tief gehende Analysen der Figuren oder der Beziehung zur IRA. Alles wirkt ein wenig zu beliebig und harmlos. Aber ein unterhaltsamer Film allemal.
Mr. Nobody (2009) * * * ½ Die erste Regiearbeit des Belgiers Jaco van Dormael nach 12 Jahren Pause ist ein komplexes Puzzle aus Erinnerungen und Entscheidungen. Was-wäre-Wenn-Szenarien vermischen sich mit Sci-Fi-Szenen und Lebensbetrachtungen, mit Gefühlen und Nachdenk-Material. Ein dichter, manchmal verwirrender, aber meist faszinierender Film mit breiter Kultur-Palette von Bach über Nena bis "Mughal-E-Azam". 139 Minuten (im Director's Cut gar 150 Minuten) durchhalten ist nicht einfach, aber lohnend.
Mr. Popper's Penguins (2011)
- Mr. Poppers Pinguine * * ½ Zu formelhafte, unglaubwürdige und vorhersehbare Komödie, die aber ein paar Pointen auf Lager hat - Jim Carrey und seinen CGI-Pinguinen sei Dank.
Mr. Socrates (2005) * * * Nicht gerade von der Muse geküsster, aber höchst unterhaltsamer Korea-Gangsterfilm.
Mr. Tadano's Secret Mission - From Japan With Love / Tokumei kakaricho Tadano Hitoshi: Saigo no gekijoban (2008) * * ½ Überlange, in ihrem primitiven Momenten ganz amüsanze Komödie.
Mr. Thank You / Arigato-san (1936)
* * * ½ Süsse Tragikomödie voller Witz, leisem Pathos und ununterbrochener Bewegung.
Mr. Vampire / Geung si sin sang (1985) * * ½ In Hongkong extrem erfolgreiche Horrorkomödie, die mich irgendwie nicht ansprach ...
Mr. Wacky / Saeng, nalseonsaeng (2006) * * Fade Lehrer-Schüler-Komödie aus Korea, deren Pointen nicht zünden wollen.
Mr. White Mr. Black (2008) * * Lahme Bollywood-Klamotte mit wenig Schmiss und noch weniger gelungenen Gags.
Mr. Woodcock (2007) * * ½ Billy Bob Thornton kopiert nur sein schlechtes Benehmen aus "Bad Santa", doch das amüsiert in der formelhaften Komödie immer noch. Mehr als das brave Ende.
Mr. Ya Miss (2005) * * Dröges Bollywood-Remake von "Switch" mit zu wenig Lachern.

Muallaf - The Convert (2008) * * * Vielschichtiges Drama aus Malaysia.
Muay Thai - Nai Khanom Tom (2003) * * Überlanges Kampfsport-Abenteuer aus Thailand, Teils Legende, Teils Biografie des bekanntesten Muay-Thai-Kämpfers aller Zeiten.
Muay Thai Chaiya / Chaiya (2007) * * * In Action, Look und Schauspiel ansprechende Martial-Arts-Kost.
Muerte de un ciclista (1955) * * * Stilistisch etwas nach Lehrbuch und gesellschaftskritisch etwas offensichtlich konnte mich das Melodrama nie voll überzeugen. Doch es gibt tolle Einzelszenen, Cuts und Noir-Kompositionen, die das Anschauen lohnen.
Mughal-E-Azam (1960) * * * ½ Beeindruckendes Drei-Stunden-Liebesdrama aus Indien.
Mughal-E-Azam: Re-Issue (2004) * * * ½ Koloriert, restauriert und gekürzt: Der Klassiker ist auch so eine Pracht.
Mujhe Kucch Kehna Hai (2001) * * * Liebevoller, aber unspektakulärer Bollywood-Liebesfilm mit Kareena Kapoor.
Mujhse Dosti Karoge! (2002) * * * Voraussehbarer, aber höchst charmanter Bollywood-Liebesdilm.
Mujhse Fraaandship Karoge (2011) * * * Kleine, feine Bollywood-Liebeskomödie.
Mujhse Shaadi Karogi (2004) * * ½ Starbesetzte Bollywood-Hitkomödie, die von "Meet the Parents" die besten Gags übernommen hat - aber nicht dessen Charme.
Mujrim (1958) * * ½ Langfädiger Liebesthriller aus Bollywood mit sinkender Spannungskurve.
Mukhbiir (2008)
* * Überlanger, holprig erzählter, aber wenigstens nicht ärgerlicher Bollywood-Thriller.

Mukhsin (2006) * * * Sympathische Teenie-Romanze aus Malaysia.
Mulan (1998) * * * *  Top animierters Disney-Epos mit einem witzigen Eddie Murphy als Mini-Drache.
Mulan II (2004) * * *  Kurzweiliges, aber nicht sonderlich episches Sequel, das im Deutschen von Otto Waalkes fast ruiniert wird - und im Englischen auf Murphy verzichten muss.
Mulan / Hua Mulan (2009) * * ½ Fade Neuinterpretation der klassischen Legende.
Mulawin: The Movie (2005) * * Tricktechnisch und inhaltlich gleichermassen enttäuschende Fantasy von den Philippinen.
Mulholland Drive (2001) * * * ½ David Lynchs als Serie geplanter, dann umgeschnittener Mysterythriller räumte in Cannes ab und war "Oscar"-nominiert. Interessant. Aber auch sauwirr.

Mullewapp - Das grosse Kinoabenteuer der Freunde (2009)
* * * Der erste Kinofilm der Kinderbuch- und "Sendung mit der Maus"-Stars: sympathisch, kindgerecht, kurzweilig.
Mumbai Express (2005) * * ½ Ein paar Gags dieser Bollywood-Komödie sind sauglatt, aber nach der Pause verliert sie enorm an Dampf.
Mumbai Godfather (2005) * ½ Langweiliger, klischeehafter und inhaltlich enorm dürftiger Bollywood-Gangsterfilm.
Mumbai Matinee (2003) * * Schleppende Bollywood-Komödie, die sexy, frech und jugendlich sein will, aber ein absolut schwaches Drehbuch aufweist.
Mumbai Meri Jaan (2008) * * * Gut gemeintes Ensemble-Drama, das bisweilen etwas schleppt.
Mumbai Salsa (2007) * * Fader Ensemblefilm über Liebe und ihre Komplikationen unter jungen Leuten in Mumbai.
Mumbai Se Aaya Mera Dost (2003) * * Die Abenteuer-Romanze verzettelt sich in endlosen Nebenhandlungen, um zum Schluss völlig das Thema zu wechseln.
Mummy, The (1999) - Die Mumie * * * ½ Überraschungs-Blockbuster mit tollen Effekten, Humor und Brendan Fraser ("George of the Jungle").
Mummy Returns, The (2001) * * *  Effektstarre, aber ziemlich lieblose Fortsetzung. Trotz vieler Action im Mittelteil etwas lahm.
Mummy: Tomb of the Dragon Emperor (2008) * * Langweiliger, von Rob Cohen zu Macho-lastig statt witzig erzählter dritter Teil. Die Action ist konfus, etliche Darsteller sind fehlbesetzt. Es fehlt an Inspiration.
Münchhausen (1943) * * * ½ Kunterbruntes Fantasyabenteuer, entstanden während der Nazi-Zeit.
Munich (2005) * * * * ½ Erstklassiger Politthriller vermischt mit einem morealischen Weckruf. Spielberg hats geschafft.
Munna Bhai M.B.B.S. (2003) * * * ½ Amüsant, ungewöhnlich bewegend, ein bisschen frech - und durch und durch sympathisch. Die verbesserte Bollywood-Version von "Patch Adams".
Muoi (2007) * * * Bildstarker, kurzweiliger und halbwegs unheimlicher Horror aus Korea.

Muppets, The (2011)
* * * Die Komödie weckt Nostalgie-Goodwill und verströmt Kurzweil, aber es fehlt am anarchischen Charme der Serie, zudem wirken die menschlichen Darsteller stark unterfordert. Zu lachen gibts aber genug.
Muqaddar Ka Skinadar (1978) * * * ½ Einer der erfolgreichsten Bollywood-Filme aller Zeiten mit Amitabh Bachchan in einer starken Rolle.
Mural (2011) * * ½ Zu langes, visuell zwar opulentes, aber sehr künstlich wirkendes Fantasyepos.
Murder (2004) * * ½ Routinierter, aber unspektakulärer und nicht sonderlich spannender Bollywood-Thriller.
Murder 2 (2011) * * ½ Banales Bollywood-Remake von "The Chaser".
Murder by Numbers (2002) * * * Zu langer und bisweilen zu konstruierter Thriller mit Sandra Bullock - aber spannend und brisant genug, um gut zu unterhalten.
Murderer / Saat yan faan (2009) * * ½ Beginnt als Thriller, wird zum abstrusen Trash. Immerhin unterhaltsam ...
Muro-ami (1999) * * * Philippinisches Abenteuerdrama um Kinder als Hochseefischer: Recht packend, aber auch ohne grosse technische Finessen. 
Musa (2001) * * * ½ Etwas langatmiges, aber eindrückliches Schlachtenepos mit viel Blut, toller Choreografie und "Crouching Tiger"-Star Zhang Ziyi.
Musafir (2004) * * ½ Hochgestyltes, aber etwas blasses Bollywood-Remake von "Confidence".
Muscle Heat / Blood Heat / Masuuruhiito (2002) * * * Deftiges Martial-Arts-Action-B-Filmchen aus Japan.
Mushishi (2006) * * * Langsamer, aber ziemlich faszinierender Live-Action-Fantasyfilm von Anime-Ikone Katsuhiro Otomo ("Akira").
Music and Lyrics (2007) * * * Hugh Grant und Drew Barrymore sind hochgradig sympathisch, die 80's-Pop-Referenzen gewitzt, die Dialoge amüsant - was machts da, dass Überraschungen ausbleiben?
Music of the Heart (1999) * * ½ Geigen-Drama von Horrormeister Wes Craven ('Scream') mit einer tollen Meryl Streep und viel Langeweile.
Muskaan (2004) * ½ Trivialer Bollywood-Liebesfilm mit Gracy Singh und Aftab Shivdasani - war alles schon mal da. Und erst noch besser ...
Musketeer, The (2001) * * ½ Etwas langatmige und unnötige Adaption von Dumas' Musketier-Abenteuer. Von Peter Hyams gut eingefangen, von Tim Roth gut gespielt.
Must Love Dogs (2005) * * ½ Fade romantische Komödie mit liebenswerten Stars.

Mutant Chronicles (2008)
* * Der billig produzierte CGI-Sci-Fi-Film sieht teurer aus, als er ist, enttäuscht aber mit doofen Dialogen, schlechtem Trick-Blut und nichtiger Story. Potential verschwendet.
Mutant Girls Squad / Sento shojo: Chi no tekkamen densetsu (2010) * * * Herrlicher Splatterspass.
Mutt Boy / Ddong gae (2003) * * ½ Gefälliger, aber letztendlich leerer und fantasieloser Film aus Korea.

Mutum (2007)
- Schwarzer Vogel, stilles Kind * * ½ Authentisches, aber anstrengend langsames Brasilien-Drama mit Laiendarstellern. Weltweit preisgekrönt. Ich mochte es trotzdem nicht.
Muxmäuschenstill (2004) * * * ½ Schlaue deutsche Satire um einen Weltverbesserer, der auf eigene Faust Betrüger und Gesetzesbrecher bestraft, und dabei bald die Grenzen des Vertretbaren nicht mehr sieht. Am Ende krass und etwas übertrieben, aber stets anregend und böse clever.
MW - Chapter 0: The Devil's Game / MW Chapter 0: Akuma no Game (2009) * * Vorgeschichte zur "MW"-Verfilmung, halbwegs kurzweilig, mehr nicht.

My Beautiful Days / 24 (2002) * ½ Korea-Langweiler der zähen und kühlen Art.
My Beautiful Girl Mari / Mari iyagi (2002) * * * ½ Fantasievoller, technisch nicht ganz so faszinierender Zeichentrickfilm aus Südkorea.
My Big Fat Greek Wedding (2002) * * * ½ Die liebenswerte, aber eigentlich ziemlich voraussehbare Multikultikomödie war ein Überraschungshit in Amerika und Europa.

My Bloody Valentine (2009)
* * Einfallsloses Remake des gleichnamigen Low-Budget-Horrors von 1981, vorherehbar inszeniert, aber im Kino immerhin aufgepeppt durch ein paar schöne 3D-Schocks.
My Blueberry Nights (2007) * * * Inhaltlich etwas ziellos, aber visuell eine Pracht. Wong Kar Wais US-Debüt.
My Bollywood Bride (2006) * * ½ Nette Idee, saloppe Ausführung.
My Boss, My Hero / Doosaboo ilchae (2001) * * ½ Erst Gangsterkomödie, dann Sozialdrama. Der Mix geht nicht richtig auf.
My Boss, My Teacher / Twosabu ilchae (2006) * * Die zu erwartende Fortsetzung des Kassenhits taugt noch etwas weniger als der Vorgänger.
My Boss's Daughter (2003) * * ½ Eine Ansammlung primitiver Zoten, von Kritikern aller Welt gescholten. Doch - Schock!! - ich habe mich eigentlich amüsiert dabei.
My Boyfriend Is Type B / B-hyeong namja chingu (2005)
* * * Triviale, aber niedliche Liebeskomödie aus Korea.
My Brother / Uri hyeong (2004)
* * * Rührseliges und manipulatives, aber dennoch ziemlich bewegendes Melodrama aus Korea.
My Brother... Nikhil (2005)
* * * ½ Bewegendes, einfaches AIDS-Drama aus Bollywood.
My Captain, Mr. Underground / Mai kaeptin, Kim Dae-chul (2006) * * ½ Zaghaft unterhaltsame Komödie aus Korea, der wegen zuviel Melodrama bald die Luft ausgeht.
My Darling FBI / Swit! Geunnyeoegen Bimilieyo (2008)
* ½ Billige koreanische Komödie.
My Darling Is a Foreigner / Darin wa gaikokujin (2010) * * * Harmlose, aber niedliche Liebeskomödie.
My Darling of the Mountain / Yama no anata - Tokuichi no koi (2008) * * * Feinfühliges und behutsames Klassiker-Remake.
My Dear Desperado / Nae Kkangpae Gateun Aein (2010) * * * Inhaltlich kaum mitreissendes, aber inszenatorisch überzeugendes Liebesdrama.
My Dear Enemy / Meotjin haru (2008) * * * Sensibles, aber überlanges Drama mit eindrücklicher Bildsprache und natürlichem Schauspiel.
My Dinner With Andé (1981) * * * ½ Das existentialistische, spirituelle Geschwafel ist anstrengend, ja selbstgefällig. Doch wenn man zuhört, fesselt dieser zweistündige Exkurs in die Kunst des Dialogs, selbst wenn der nur als Einblick in das Künstlerdenken der 80er dient.
My Eleventh Mother / Yeolhanbeonjjae Eomma (2007) * * * Zu Herzen gehendes, wenn auch etwas formelhaftes Korea-Drama.
My Ex / Fan Kao (2009) * * Dürftiger Routine-Geisterhorror, diesmal aus Thailand.
My Fair Gentleman / Yao tiao shen shi (2009) * * * Sympathische chinesische Komödie.
My Father / Mai padeo (2007) * * ½ Langfädies, gut gemachtes Korea-Drama mit sinkender Spannungskurve.
My Father / Abooji (2009) * * ½ Gut gemeintes, aber eher ödes koreanisches Drama.
My Father Is a Hero / Gei ba ba de xin (1995) * * * ½ Nicht sonderlich originelle, aber actionstarke und dazwischen durchaus bewegende Action-Posse.
My Favourite Martian (1998) * * ½ Kurzweilige, effektreiche Sci-Fi-Komödie mit sexy Liz Hurley. Die zweite Hälfte schleppt sich etwas dahin.
My First Kiss (2004)
* * Nichtiger thailändischer Liebesfilm mit einer Stunde Lauflänge.
My Friend & His Wife / Naeui Chingoo, Geueui Anae (2006) * * * Stilsicheres Korea-Drama mit ein paar Durchhängern, aber starkem Cast.
My Friend Ganesha (2007) * ½ Schlecht animierter und noch schwächer erzählter Kinderfilm aus Bollywood.
My Friend Pinto (2011) * * Bollywood-Komödie, die überdreht und frisch sein will, aber nur anödet.
My Generation (2004) * ½ Sicher gut gemeinter, aber für den Zuschauer strapazenreicher weil langweiliger No-Budget-Film aus Korea.
My Girl / Fan chan (2003) * * * ½ Absolut liebenswerte und nostalgische Tragikomödie aus Thailand.
My Girl & I (2005) * * * Rührender Tränendrücker aus Korea nach der japanischen Vorlage von "Crying Out Love, in the Center of the World".
My Kung Fu Sweetheart / Ye maan bei kup (2006)
* * Alberner Wong-Jing-Spass mit Hängern.
My Life in Ruins (2009) - My Big Fat Greek Summer * * ½ Nett-harmlose Ferienkomödie mit Nia Vardalos und typischen Griechenland-Klischees. Man kann dem Film aber kaum böse sein.
My Little Bride / Eorin shinbu (2004) * * * ½ Ein erwachsener Koreaner muss eine 15-Jährige heiraten. Pädophil? Verwerflich? Keine Ahnung ... auf jeden Fall sauwitzig.
My Little Eye (2002) * * ½ Sehr unheimlicher "Big Brother"-Horror, der sich aber so vieler Klischees bedient, dass es ärgerlich wird.
My Love / Love, First / Nae sarang (2007)
* * * Sympathischer und rührender Liebesfilm aus Korea.
My Lucky Stars / Fuk sing go jiu (1985) * * Alberner und langweiliger Actionulk von und mit Sammo Hung mit einem kurzen Aufrtitt von Jackie Chan.
My Mighty Princess / Moorimyeodaesaeng (2008) * * ½ Wirr erzählter und weniger faszinierender Mix aus Kampfsport, Komödie und Liebesfilm.

My Mom / Chinjeongeomma (2010) * * ½ Arg sentimentales Melodrama.
My Mom's New Boyfriend (2008) - Lauschangriff  * * Plumpe und vorhersehbare Komödie mit einer schönheitschirurgisch entstellten Meg Ryan. Am Anfang hats ein paar gute Gags. Dann Sendepause.
My Mother, the Mermaid / Ineo gongju (2004) * * ½ Gut gemeintes und recht sympathisches Mutter-Tochter-Drama aus Korea, das nie eine richtige Dramaturgie aufbaut.
My Name Is Anthony Gonsalves (2008)
* * Zerstückeltes Bollywood-Filmchen, nicht unangenehm, aber beinahe orientierungslos.
My Name Is Fame / Ngor yiu sing ming (2006) * * * Charmante Showbiz-Tragikomödie aus Hongkong.
My Name Is Khan (2010) * * * Sauber gemachtes, aber inhaltlich entgleistes Bollywood-Drama.
My Neighbors, the Yamadas  (1999) * * * ½ Kauzige Vorstadtfamilien-Komödie des Studios Ghibli.
My Neighbor Totoro / Tonari no Totoro (1988) * * * * ½ Bezaubernder, fantasievoller Familienfilm-Klassiker. Ein weiteres Meister-Anime von Hayao Miyazaki.
My New Partner (2008) * * ½ Souverän gespieltes, aber wenig spektakuläres Thrillerdrama aus Südkorea.

My One and Only (2009)
* * * Renée Zellweger glänzt als "southern belle", die mit ihren Söhnen durch die USA der Fifties kurvt. Episodisch und etwas oberflächlich, aber stets charmant. Als lose Vorlage dienten die Jugendjahre von Schauspieler George Hamilton. Mit dabei sind u.a. "Percy Jackson" Logan Lerman, Kevin Bacon und Nick Stahl.
My Own Private idaho (1991) * * * ½ Hypnotisches, aber gegen Schluss etwas auseinander driftender Independent-Drama mit dem grossartigen River Phoenix.
My Piano / For Horowitz / Horobicheu-reul wihayeo (2006) * * * Formelhafter, aber rührender Musikfilm aus Korea.
My Rainy Days / Tenshi no koi (2009) * * * Anfänglich keckes, später etwas klischeehafteres Teenie-Liebesdrama.
My Rebellious Son / Xiao zi you zhong (1982) * * ½ Flotte, aber nicht sonderlich dicht inszenierte Martial-Arts-Komödie.
My Sassy Girl / Yeopgijeogin geunyeo (2001) * * * * Die charmante und schräge Liebes-Tragikmödie war im Heimatland Korea ein Kassenschlager.

My Sassy Girl (2008)
* * ½ Wer das koreanische Original nie gesehen hat, findet hier eine harmlos-kurzweilige Liebeskomödie. Wer es aber kennt, nervt sich über eine Weichspülung der Story. Der Charme ist verpufft.
My Sassy Girl 2 (2010) * ½ Doofes China-Update des sympathischen Hits.
My Scary Girl / Dalkom, salbeorhan yeonin (2006) * * * Schwarzuhmorige Romanze mit hohem Unterhaltungswert.
My Schoolmate is a Barbarian (2001) * * Hongkong-Actionkomödie mit ein paar netten Fights und visuellen Speilerein. Ansonsten 08/15.
My Secret Cache / Himitsu no hanazono (1997) * * * ½ Köstliche Komödie aus Japan.
My Sister, My Love / Boku wa imoto ni koi o suri (2007)
* * Sterbenslangweilige Anime-Verfilmung um die Liebe zweier Zwillinge.
My Sister's Keeper (2009) - Beim Leben meiner Schwester * * * Arg sentimentales, aber gut besetztes und bewegendes Drama mit Heul-Garantie. Schade nur, müssen Tränen mit kitschigen Balladen zu Slow-Motion-Szenen noch erzwungen werden.
My So-Called Love / Ai de fa sheng lian xi (2008) * * Überlanges und oberflächliches Liebesdrama aus Taiwan.
My Song Is... / Naeui Nolaeneun (2007) * * * Sympathische Low-Budget-Kiste in schwarzweiss.
My Son / Chun huo (1969) * * ½ Saloppes Drama der Shaw-Brothers mit einem gewissen Hippie-Feeling aber wenig Substanz.
My Son / Adeul (2007) * * * Rührendes Vater-Sohn-Drama mit überraschendem Finale.
My Son, My Son, What Have Ye Done (2010) * * * Das Tatsachen-Drama lässt etwas verwirrt zurück, liefert aber einen irren Trip. Kein Wunder, waltete doch Werner Herzog als Regisseur und David Lynch als Produzent. Von Lynch gibts Mindfuck und einen Kleinwüchsigen, von Herzog gibts Weltenbummel, Kinski'sche Hauptfigur und seltsame Tierszenen. Und Udo Kier passt eh bestens in diese Welt. Kaum Herzogs Bester, aber kurioser Stoff.
My Sons / Musuko (1991) * * * Gemächliches Drama von Yoji Yamada über Vatersein und Einsamkeit.
My Soul to Take (2011) * * Lahmer Horrorfilm von Wes Craven, der Elemente von "Scream" mit dem ödesten nur vorstellbaren Teeniehorror mischt. Von der Motivation über den Bösewicht bis zum Hauptdarsteller - alles wirkt unfertig und plump.
Mystics in Bali / Leák (1981) * * ½ Irrwitziger Horror aus Indonesien, besonders geeignet für Trash-Fans.
My Super Ex-Girlfriend (2006)
* * ½ Witzige Ausgangslage, schwache Umsetzung: Die Superheld(innen)-Parodie trifft zu selten ins Schwarze.
Mysterious Island / Gu dao jing hu (2011) * ½ Schwacher China-Horror der eher lächerlichen Art.
Mysterious Object at Noon / Dokfa nai meuman (2000) ½ Interessantes Projekt, das jedoch zum prätenziösen Langweiler sondergleichen verkommt.
Mysterious Skin (2004) * * * * Faszinierendes Drama um Kindsmissbrauch, gewagt inszeniert, blendend gespielt.
Mystery Men (1999) - Mystery Men * * * Knallbunte Superheldensatire. Nicht jedermans Geschmack.
Mystic River (2003) * * * * Atmosphärisches, bewegendes und trotz Logiklöchern hypnotisches Thrillerdrama mit 1A-Darstellern.
Myth, The / San wa (2005) * * ½ Fantasy-Actionromanze mit Jackie Chan und Bollywood-Star Mallika Sherawat.
My Tutor Friend /
Donggabnaegi gwawoehagi (2003) * * * ½ Höchst charmante und leicht schräge koreanische Hit-Komödie mit ein paar netten Kampfszenen.
My Tutor Friend 2 / Gonggabnaegi Gwaoihagi leseun II (2007)
* * ½ Nicht mehr so witzig, nicht mehr so charmant, aber halbwegs unterhaltsam.
My Teacher, Mr. Kim / Seonsaeng Kim Bong-du (2003) * * * Kitschig, voraussehbar - aber auch süss, liebevoll und witzig.
My Wife Gets Married / Anaega kyeolhonhaetda (2008)
* * Konstruierte und daher kalt lassende Liebeskomödie.
My Wife Is a Gangster / Jopong manura (2001) * * * ½ Semi-genialer koreanischer Gangsterfilm mit Humor, Melodrama und ein paar Kick-Ass-Fight-Szenen.
My Wife Is a Gangster 2 / Jopong manura 2 (2003) * * * ½ Gelungenes Sequel. Nicht gar so gestylt wie der Vorgänger, dafür ebenso herzlich - und mit einem Gastauftritt von Zhang Ziyi.
My Wife Is a Gangster 3 / Jopong manura 3 (2006) * * ½ Mittelmässige Fortsetzung mit neuem Cast und neuem Plot, aber weniger Witz und weniger Action.
My Wife's Murder (2005) * * ½ Toll inszeniertes Bollywood-Thrillerdrama, das nicht weiss, wohin es will.