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alle reviews: M
M (1931)
* * * * ½ Ein Meilenstein des deutschen Films, des Tonfilms und
des Kinos überhaupt. Spannend, dramatisch, technisch perfekt, moralisch und
psychologisch tiefgründig.
M (2007)
* *
½
Visuell beeindruckender, inhaltlich aber ebenso dünner wie konfuser
Korea-Thriller.
Maachis
(1996)
* * * Stark gespieltes, aber inhaltlich
etwas unentschlossenes indisches Terroristen-Drama.
Maan Gaye
Mughall-E-Azam (2008)
*
½
Bollywoods plumpe Antwort auf den Komödienklassiker "To Be Or Not To
Be" (1942).
Maa Tujhhe Salaam (2002)
* Patriotisches
Blut-und-Boden-Spektakel ohne Hirn, Handlung und Herz. Kompletter Bollywood-Abfall.
Maa ... Where Are
You? (2005)
* *
Klebriges, voraussehbares, aber von den Erwachsenen ganz gut gespieltes
Bollywood-Waisen-Melodrama.
Maboroshi / Maboroshi no hikari (1995)
* *
* Visuell kraftvoll, emotional ziemlich distanziert.
Mac (1992)
* * *
John Turturros tragikomomisches Regiedebüt ist ein
kleiner, sensibler Film.
Mac, Le (2010)
* * *
Grobschlächtige
Posse aus Frankreich um einen Gangster und seinen Zwillingsbruder, der seine
Rolle übernehmen muss. Macht jedoch überraschend viel Spass, auch wenn das
Grundmuster der Story bekannt ist - siehe etwa "Don" aus Indien.
Macabre / Darah (2009) * * * ½
Indonesischer Horrorschocker der unterhaltsamsten
Art.
Macbeth (1971)
* *
* *
Roman Polanskis blutige und visuell berauschende
Shakespeare-Verfilmung, produziert von Hugh Heffner!
Macbeth (2006)
* *
Sex, Gewalt und Shakespeare:
Diese moderne, australische Neuninterpretation bietet jede Menge Genrekost, ist
aber öde und stillos umgesetzt.
Machete (2010)
* * *
½
Herrlicher Actiontrash von Robert Rodriguez, etwas holprig montiert und
politisch fragwürdig, aber stets hitzig, brutal und witzig. Etliche gefallene
Stars (Steven Seagal, Don Johnson, Lindsay Lohan, Jeff Fahey) dürfen neben
coolen B-Akteuren agieren und schlagen sich erstaunlich gut. Das hat
Kultpotential.
Machine Girl, The / Kataude mashin garu (2008)
* * *
Hirnrissiger, aber
grenzgenialer Splatter-Fun aus Japan.
Machinist,
The (2004) * * * ½
Stilisiertes Mystery-Leidensdrama mit dem
ausgehungerten Christian Bale. Der Schluss enttäuscht.
Maciste in Hell / Maciste all'inferno
(1926)
* * * ½
Italo-Stummfilmklassiker, der toll wird, so bald
Maciste in die Hölle absteigt und Bilder und Riesensets von Dante bis Bosch
inspiriert scheinen.
Madagascar
(2005)
* * *
Flotter DreamWorks-Zeichentrickfilm mit ein paar coolen Charakteren
aber wenig neuen Einfällen.
Madagascar: Escape 2 Africa (2008)
* * *
Kurz und kurzweilig, inhaltlich
überflüssig und vorhersehbar. Aber wer will sich schon beklagen, wenn die
Pinguine und Sacha Baron Cohen (als Lemuren-König) wieder so genial sind?
Madame Claude II (1980)
* ½
Edel gefilmter, aber meist langweiliger Sexfilm à la
française.
Madame de ... (1953)
* * * ½
Unter schicken Kamerafahrten und
glitzernder Kulisse inszeniert Max Ophüls einen reservierten (und überschätzten)
Liebesfilm, der zum bitteren Drama wird.
Madame DuBarry (1919)
* * *
Das historische
Stummfilmdrama ist ein Frühwerk von Ernst Lubitsch: aufwändig und frivol
inszeniert, aber ohne Pfiff und mit Längen. Ausserdem chargiert
Hauptdarstellerin Pola Negri.
Madame O / Zoku akutokui: Joi-hen (1967)
* *
*
Stark inszenierter Exploitationfilm aus Japan.
Madame X (2000)
* * Langatmiges, nicht sonderlich
knisterndes Erotikdrama von den Philippinen.
Madam
White Snake (1962) * * *
Stilvolle Huangmei-Opern-Adaption der bekannten
chinesischen Legende. Von den Shaw Brothers.
Mädchen,
Mädchen (2001)
* * * Witzig-charmante,
manchmal ziemlich vulgäre deutsche Girlie-Komödie um Liebe, Partys und Orgasmen.
Mädchen Rosemarie, Das (1996)
* * *
Starbesetzte und
unterhaltsame TV-Neuverfilmung des Skandal-Hits.
Mad City (1997)
* * ½ Brisante
Medienschelte, aber überlang und streckenweise lehrmeisterlich. Mit John Travolta und
Dustin Hoffman.
Mad Detective / Sun taam (2007) * * *
Kurzweilige Charakterstudie mit weniger
gelungenen Thriller-Aspekten - von Johnny To.
Mad Dog and Englishman (1994)
* * ½
Trotz brisantem Thema ein grenzenlos öder Film mit
Elizabeth Hurley.
Mad Dog and Glory (1993)
* * * ½
Eine erlesene Besetzung in
einem (für Regisseur John McNaughton) überraschend sensiblen und witzigen Film.
Mad Dog Morgan (1976)
* * * ½
Mit fast schon
mystisch-surrealer Gemächlichkeit gedrehter Abenteuerfilm mit grossartigen
Landschaftsaufnahmen, leichter Ironie und ab und zu grobem Realismus. Nach
einiger Zeit aber auch etwas anstrengend.
Made in America (1993)
* * *
Kurzweilige Komödie mit
Whoopi Goldberg und dem jungen Will Smith.
Made in Dagenham (2010) - We
Want Sex * * * Simpel
gestrickte Polit- und Gesellschaftskomödie nach wahrer Vorlage, die dank
Darstellern und engagierter Darbietung Punkte holt.
Made in U.S.A. (1966)
* *
Kunterbunte Popart-Bilder und schöne Frauen sollen die dröge und meist mühsame
Krimi-Dekonstruktion des damals künstlerisch wie politisch verwirrten Jean-Luc
Godard aufpeppen.
Mademoiselle (1966)
* * *
Bitteres Drama von Tony
Richardson nach einem Skript von Marguerite Dumas. Edel, aber etwas gar langsam.
Mademoiselle Chambon (2009)
* * *
So
richtig französisches Liebesdrama, das von der ach-so-subtilen Annäherung
zwischen Vincent Lindon und Sandrine Kiberlain lebt, aber auch von der Tristesse
eines sich banal entwickelnden Seitensprungs. Auf Dauer vielleicht zu behäbig.
Made of Honor (2008) - Verliebt
in die Braut
* * ½
Geschlechter-umgekehrte Version von
"My Best Friend's Wedding", weniger süss und charmant. Aber immerhin halb
unterhaltsam - in der ersten Stunde.
Madhoshi (2004) * *
Knisternder, aber dummer Bollywood-Thriller mit
dem Traumpaar John Abraham + Bipasha Basu.
Madhouse (1990)
* * ½
Als Bub fand ich diese
Spassgranate noch ungeheuer witzig, doch sie ist im Rückblick doch auch arg
klamottig.
Madhubala (2006) * ½
Langweilige Anklage der Sex-for-Job-Tendenzen in
Bollywood.
Madhumati (1958)
* * *
Höchste erfolgreicher Bollywood-Klassiker mit dem Tiefgang eines
germanischen Heimatfilms.
Madhyanam Hatya (2004) * * ½
Technisch versierter, kurzweiliger
Telugu-Thriller, der aber ziemlich "pointless" ist.
Madly in Love (2010) * * *
Harmlose, sympathische Fusion aus Schweizerfilm
und Kollywood.
Mad Max (1978)
* * * * Klassiker des
Endzeit- und Actionkinos mit einem blutjungen Mel Gibson in Hochform. Wegweisende Stunts,
involvierte Kamera und stilsichere Rauheit.
Mad Max 2 / The Road Warrior (1981)
* * * * Noch ein Spürchen
besser als der Vorläufer: Brutal, rasant, düster. Vielleicht der Endzeitfilm
schlechthin.
Mad Max Beyond Thunderdome (1985)
* * * ½ Opulente
Endzeitaction. Der schwächste der Trilogie, aber noch immer grossartiges Popcornkino.
Mad Money (2008)
* *
Lahme Gaunerkomödie um drei Frauen, die die Nationalbank
beklauen. Fad inszeniert und weit hergeholt erzählt von der Autorin von "Thelma
& Louise".
Mad Monk, The
/ Chai gong (1993)
* * *
Grenzdebile Shaw-Fantasy-Show mit Starbesetzung.
Mad
Monkey Kung Fu / Feng hou (1979) * * * ½
Humorvoller Shaw-Brothers-Kung-Fu-Streifen mit
schier unglaublich agilen Kämpfern.
Madness in Bloom
/ Kyoki no sakura (2002)
* * Bizarre japanische Satire,
die jedoch nie weiss, was sie will.
Mad
World of Fools, A
(1974)
* * Zu wenig witzig und inhaltlich ziemlich schlaff: die Episoden-Komödie
von und mit David Chiang galt lange als verschollen.
Mae bia
(2001)
* * Erotischer Abenteuer-Liebesfilm aus
Thailand - schön anzusehen, aber ohne Substanz.
Mafia! (1998)
* * ½
Zotiger Pointenlieferant von
Jim Abrahams mit ein paar gelungenen Anspielungen.
Mafioso (1962)
* * * ½
Schwarzhumorige Sizilien-Satire, zu
Beginn gewitzt - auch im Kontrast zwischen Moderne und Tradition. Erst im
letzten Drittel fällt der Film wegen tonalen Schwankungen etwas auseinander.
Magadheera (2009)
* *
* Aufwendiges Telugu-Epos, emotional distanziert, aber wuchtig.
Magdalene Sisters, The (2002) * * * ½
Hartes, irisches Drama um Nonnen, die ihre weiblichen
Schützlinge misshandeln.
Magic / Yosool
(2010)
* *
½ Etwas konstruiertes und distanziertes Melodrama.
Magical Legend of the Leprechauns, The (1999)
* * ½
Teure und gut besetzte, aber
weitgehend biedere TV-Fantasy.
Magic
Blade, The / Tien ya, ming yueh tao (1976) * * *
Als Klassiker gehandelter, aber etwas träger
Martial-Arts-Streifen von Chor Yuen.
Magic Boy / Mor suit nam (2007) * * ½
Süsse, aber trotz Kürze recht langfädige
Hongkong-Romanze.
Magic Hour, The / Za majikku awa (2008) * * * ½
Charmante und gewitzte Komödie über einen
B-Schauspieler, der einen Gauner spielt, ohne zu wissen, dass alles blutiger
Ernst ist.
Magic of the
Universe (1987) * ½
Philippinischer Fantasy-Trash mit ein paar ganz
geglückten Masken.
Magic
to Win (2011)
*
½ Dürftige Hongkong-Fantasy.
Magnificent
Bodyguards / Fei du juan yun shan
(1978)
* * * Etwas angegrauter aber unterhaltsamer Actionfilm mit Jackie Chan, der
ursprünglich in 3-D lief.
Magnificent
Butcher, The / Lin shi rong (1979) * * * ½
Beginnt humorvoll-locker und wird zum Schluss
deftig gut. Eine von Sammo Hungs besten Leistungen.
Magnificent
Five , The / Phra-dek-seua-kai-wawk (2006)
* *
Schnöde Thai-Abenteuerkomödie mit ödem Einstieg.
Magnificent Obsession (1935)
* * * Solide Erstverfilmung des Romans von Lloyd C. Douglas,
vor allem in der Anfangs- und Schlussphase gut, im Mittelteil dagegen etwas
durchhängend.
Magnificent Obsession (1954)
* * * ½
Douglas Sirk's edler Groschenroman ist
eigentlich Trash, wie ihn heute Inder am besten drehen. Aber welch glorioser
Trash: Liebe, Hass, Blindheit, Schuld, Sühne, Tod, Kitsch. Alles ist drin.
Magnificent
Trio / Bian cheng san xia (1966) * * *
Hongkong-Frühwerk von Chang Cheh mit netter
Atmosphäre und guten Fights.
Magnificent
Wanderers / Jiang hu han zi (1977) * * *
Routinierte Martial-Arts-Komödie mit wenig echten
Highlights.
Magnificent
Warriors / Zhong hua zhan shi (1987) * * *
Routiniertes Action-Abenteuer aus Hongkong, das
lediglich bei den Fights über dem Durchschnitt bleibt.
Magnolia (1999) - Magnolia
* * * * Dreistündiges
LA-Epos mit famosen Darstellern (u.a. Tom Cruise). Anstrengend aber überaus lohnend. Von
Paul Thomas Anderson.
Mago
(2002)
* Kunst-Trash meets Sozial-Kitsch: Ein
koreanisches Fantasydrama mit vielen Nakten, aber ohne Hirn.
MahaAud (2003) * * ½
Gut inszenierter, aber nicht allzu engagierter
Action-Fantasystreifen aus Thailand.
Maha Badmaash (1977)
* * * Bollywood-Trash der
absurden, aber höchst unterhaltsamen Art.
Mahabharat (1988) * * *
Aufwändige, dramaturgisch nicht sehr
mitreissende, aber ausführliche TV-Umsetzung des grossen indischen Epos.
Mahal (1949) * * *
Stimmungsvoller, mir nicht immer packend genug
inszenierter Bollywood-Klassiker.
Mahanagar - The Big City (1963) * * * ½
Präzise beobachtetes, etwas langes, aber
intelligentes Emanzipationsdrama von Satyajit Ray.
Mahapurush - The
Saint (1965)
* * *
Kurzer und kurzweiliger, wenn auch nicht sondern grandioser
Satyajit-Ray-Film.
Maharathi (2008)
* *
* Solider und angenehm kniffliger Bollywood-Thriller.
Mahler auf der Couch (2010)
* * ½
Der
Mix aus Biografie, theatralischem Drama und süffissanter Ironie fängt recht
flott an, leiert aber bald aus. Gegen Ende ist das Interesse weg.
Mahulbanir
Sereng (2004) * * Traniges, ziemlich orientierungsloses Bengalen-Drama..
Maid, The (2005) * * ½
Routinierter, unterhaltsamer, aber ziemlich
uninspirierter Geister-Horror aus Singapur.
Maid-Droid
/ Rojin to rabudoru: Watashi ga shocho ni natta toki... (2009)
*
* Plumper Pinkfilm mit ein paar netten Ideen.
Maiden Heist, The (2009)
- Bruchreif
* * *
Die
Edelmimen Morgan Freeman, Christopher Walken und William H. Macy in einem
harmlosen Gaunerspass. Banal und schnell vergessen, aber fraglos kurzweilig.
Maid in Manhattan (2002)
- Manhattan Love Story * *
* Süsse, aber voraussehbare Cinderella-Story mit J.
Lo und Ralph Fiennes.
M.A.I.D. - Mission Almost Impossible Done (2004) * * ½
Hysterische, stellenweise ganz lustige
Thai-Klamotte.
Maiko haaaan!!! (2007) * * ½
Hysterischer Japan-Slapstick, nicht jedermanns
Geschmack.
Mai
Mai Miracle / Shinko to sennen no maho (2009)
*
* *
½ Bittersüsser und inszenatorisch schöner Anime.
Main Aisa Hi Hoon (2005) * * Klebriges und ziemlich langweiliges Bollywood-Remake von "I Am Sam".
Maine
Gandhi Ko Nahin Mara (2005)
* * * ½
Rührendes Demenz-Drama aus Bollywood.
Maine Pyaar Kyun
Kiya (2005) * * * Höchst amüsante Screwball-Komödie Marke Bollywood.
Maine Pyar
Kiya (1989) * * * Kassensprengende Bollywood-Liebesgeschichte mit Salman Khan in seiner
Durchbruchsrolle.
Main
Hoon Na
(2004)
* * * ½ Bollywood-Hit mit
Shahrukh Khan als Soldat in einer Schule.
Main Khiladi Tu Anari (1994)
* *
Mässige Bollywood-Masala-Actionkomödie mit Akshay Kumar und Saif Ali
Khan.
Main
Madhuri Dixit Banna Chahta Hoon (2003)
* * * Bollywood-Tragikomödie
um ein Land-Mädchen, dass ein Star wie Madhuri Dixit werden will.
Main
Meri Patni Aur Woh (2005) * * *
Niedliche Bollywood-Roamnze mit Hang zur
Überlänge und Repetition.
Main Prem Ki
Diwani Hoon (2003)
* * * Überlanges,
formelhaftes und absolut over-the-top präsentiertes Hindi-Kino ... das ich eigentlich
ganz gut mochte.
Main
Tulsi Tere Aangan Ki (1978) *
* * ½
Vorzüglich gespieltes Bollywood-Drama mit vielen
bewegenden Momenten.
Maison de Himiko /
Mezon do Himiko (2005)
* * *
Uneinheitliche, überlange, aber enorm sympathische Tragikomödie über
ein Altersheim für Schwule.
Maîtres du temps, Les
(1982) * * * ½
Faszinierender Sci-Fi-Trip des innovativen
französischen Trickfilmers René Laloux.
Maîtresse (1973)
* * ½ Lange
zensiert, heute uncut: Barbet Schroeders Frühwerk zeigt Depardieu in
einer Sdaomaso-Liebe. Angenehm in der Wertfreiheit, aber öde in der
Ausführung.
Majboor
(1974)
* * * ½ Bollywood-Klassiker, in dem sich
Amitabh Bachchan für seine Familie zum Tod verurteilen lässt.
Majestic, The (2001)
* * * ½ Überlanger und
etwas pathetischer Edelkiscth von Frank Darabont -aber auch herzerwärmend, nostalgisch
und süss.
Majhli Didi (1967) * * * ½
Semi-Klassiker aus Bollywood mit tollem Spiel der
Akteure und intelligentem Skript.
Major Barbara (1941) * * * ½
Zu lange und
etwas forciert politische Adaption von George Bernard Shaws Bühnenstück aus dem
Jahr 1905 - aber trotzdem eine von Produzent/Regisseur Gabriel Pascal mit Hilfe
von David Lean sowie toller Schauspieler deliziös umgesetzte Satireleistung.
Major Payne (1995)
* ½
Klischeereiche und für Kinder viel zu brutale Komödie,
die den Militarismus glorifiziert.
Major Saab (1998) * ½
Langweiliger, mit Pathos angereicherter
Bollywood-Thriller.
Make It Happen (2008)
* *
Sexy
Tänze, knöchrige Erfolgsgeschichte - nichts neues an der
Retortenkino-für-Teeniepublikum-Front.
Make Up
(2011) * * ½
Hübscher Mix aus Liebesdrama und Mysterykrimi,
aber nie richtig entwickelt.
Maladolescenza (1977) - Spielen wir Liebe
* * Ein 18-Jähriger und zwei 13-Jährige spielen im Wald und
haben Softsex. Der Skandalfilm kaschiert sich als Psychodrama, bleibt aber
hängen zwischen Päderasten-Trash und Laien-Psychologie. Die Handlung ist
zerdehnt, die Anschlussfehler lachhaft. Der Film ist mutig, weil er Kinder nicht
als naive Engel zeigt und und bietet interessante Denkanstösse - doch letztendlich ist er
einfach amateurhaft.
Mala
educación (2004) * * * ½
Back to the Roots für Pedro Almodóvar: ein
Homo-Film-Noir mit Sex und Melodrama.
Malamaal Weekly
(2006) * * ½
Routiniertes, an den Kinokassen höchst
erfolgreiches Bollywood-Remake von "Waking Ned Devine" mit Überlänge.
Malam jumat kliwon
(2007) *
Bescheuerter und langweiliger Spukhaus-Horror aus
Indonesien.
Mala noche (1986)
* * *
Gus Van Sants Regiedebüt ist ein schwuler
Independentfilm mit Ecken und Kanten sowie Gefühl für Ort und Zeit, aber etwas
flüchtigem und gekünsteltem Inhalt Dennoch faszinierend.
Malcolm X (1992)
* * * *
Spike Lees manchmal allzu
polemische, aber vorzüglich gespielte und packende Biografie des
Schwarzenführers.
Malèna (2000)
* * * Nostalgisches Drama um den (klischierten, aber unschuldig erotisch
gefilmten) Wandel vom Buben zum Mann mit schönen Bildern, Musik & Bellucci.
Malenkaja Vera (1988)
* * *
Etwas lange, aber aufwühlende Tragikomödie vor dem
Hintergrund einer zerfallenden Nation.
Malice (1993)
* * *
Nicht immer logisch, aber gut
besetzt und mit ein paar interessanten Wendungen.
Mallrats (1995)
* * *
Kevin Smiths Hommage an sich
selbst - aber doch immerhin mit vielen Stars und noch mehr Gags.
Maltese Falcon, The (1941)
* * * ½
Der allererste Film noir ist
filmhistorisch wichtig und von Debütant John Huston superb gefilmt - aber die
Story sorgt bloss für einen Knoten im Kopf.
Mama (2011) * * ½
Ode an die Mütter, präsentiert in drie mässig
gelungenen Episoden.
Mama Mia! (2008) * * * ½
Ich bin voreingenommen - denn
ich liebe ABBA und Musicals. Entsprechend gross war meine Freude an dieser
lebensfrohen Bühnenadaption. Trotz ihren Fehlern (dünne Story, mässige
Choreografie, einige fehlbesetzte Stars, manchmal bemüht eingebaute Songs).
Maman est chez le coiffeur (2008)
- Mama ist beim
Friseur * * *
½
Nostalgische Tragikomödie der Kanada-Schweizerin Léa Pool («Lost and
Delirious»), bei dem sich unter der idyllischen Sommerfassade der 60er
traumatisierende Familiendramen abspielen. Auf unkitschige Weise rührend.
Mambo Kings, The (1992)
* * * ½
Schick, akustisch interessant
und optisch elegant. Mit Armand Assante und Antonio Banderas.
Mamma Roma (1962)
* * * ½ Einer von Pier Paolo Pasolinis zugänglicheren Filmen:
Das Drama des späten Neorealismus' bewegt und ist toll gespielt.
Man
About Town (2006) * * *
Gut gespielte, aber unstete
Tragikomödie mit "Jerry Maguire"-Touch. Ben Affleck spielt solide, Bai Ling
amüsiert als schlaues Luder.
Management (2008)
* *
½
Ziellose Romantik-Komödie mit der ungewöhnlichen Paarung Jennifer Aniston &
Steve Zahn. Nicht skurril, amüsant und romantisch genug, aber immerhin nett.
Man Apart, A (2003)
- Extreme Rage
* * ½ Unorigineller, aber
recht deftiger Revenge-Actionthriller mit Vin Diesel. Wurde bereits 2001 abgedreht, kam
aber erst 2003 ins Kino.
Man Behind the
Scissors, The / Hasami otoko (2004)
* * ½
Interessant aufgebauter Japan-Thriller, der aber ins Nichts führt.
Man Called Horse, A (1969)
* * *
Ein schön rauer, wortkarger
Indianerwestern, aber auch mit happigen Längen.
Manchurian Candidate, The (1962)
* * * * Vielschichtiger Politthriller, der Links wie Rechts
gleichermassen ans Bein kickt und so sogar als Satire funktioniert. Das Finale
und Angela Lansbury sind genial.
Manchurian
Candidate, The (2004) * * *
Unnöltiges, aber weitgehend spannendes Remake des
Verschwörungs-Klassikers.
Mandate /
Maendeiteu: Sini Joosin Immoo (2008) * ½
Plumper und zielloser Thriller aus Korea.
Mandrill (2009)
* * *
Chilenischer Mix aus
Agentenfilm-Hommage und -Parodie, anfänglich noch schön retro, aber mit der Zeit
unstet und ziellos. Vor allem am Ende wissen die Macher nicht wohin. Zudem kann
der Hauptdarsteller
gut kämpfen und aussehen - aber sein Schauspieltalent ist ziemlich limitiert.
Für soliden Retro-Fun reichts aber noch knapp.
Man
from Nowhere, The / Ajeossi (2010) * * * ½
Höchst effektiver Actionthriller mit Herz.
Man from Snowy River, The (1985)
* * ½
Rührend-wertkonservativer
Film von George "Mad Max" Miller, oft zäh und etwas langweilig.
Mangal Pandey: The Rising (2005) * * * ½
Aufwändiges, eindrückliches und gut gespieltes
Bollywood-Epos mit Aamir Khan.
Mangler, The (1994)
* *
Tobe Hoopers dümmliche
Stephen-King-Verfilmung ist visuell schön dreckig, aber inhaltlich ungenügend.
Manhattan (1979)
* * * *
Woody Allens bittersüsse
New-York-Hommage in edlen Schwarzweiss-Bildern.
Manhattan Murder Mystery (1993)
* * * ½
Neurosen, New York und
Intellektuelle - Woody Allen tut, was er am besten kann. Bester Satz: "Bei zu
viel Wagner bekomme ich immer das Verlangen, in Polen einzumarschieren".
Manhattan Project, The (1986)
* * ½
Solide erzählter, aber
schlecht gealterter Thriller.
Manhunter (1986)
* * * ½
Der allererste
Hannibal-Lecter-Film (oder hier Lektor) ist toll gespielt und spannend, aber die
80er-Jahre-Neon-Inszenierung von Michael Mann haut mich nicht vom Hocker.
Maniac (1980)
* ½ Übler Horror, der
in den USA wegen Sexismus angegriffen wurde. Das isser nicht - er ist einfach nur
schlecht. Wie der Dreck es zum Kultfilm brachte, kappier ich nicht.
Manic (2001)
* * *
Das realistisch geprägte Jugenddrama birgt ebenso viele
"kaputte Teenager gegen die starre Welt der Erwachsenen"-Klischees wie harte
Wahrheiten.
Man in the Iron Mask, The (1998)
* * ½ Mantel-und-Degenfilm
mit Starbesetzung (darunter Leo DiCaprio, Gerard Depardieu) aber ohne viel Spass.
Man in the Moon, The (1991)
* * * ½
Sensibles
und jugendlich keckes Liebesdrama mit der ganz jungen Reese Witherspoon.
Manipulation (2011) * *
* Der Schweizer Spionagekrimi mit hochkarätiger
Besetzung (Klaus Maria Brandauer, Sebastian Koch) hätte vielleicht besser auf
die Bühne gepasst und lässt die 60er-Jahre-Ausstattung etwas vermissen. Aber er
ist famos gespielt und knifflig erzählt, inklusive einiger spannender Themen
Rund um Atombombenprogramm, Fichen und Spionage.
Mani sulla città, Le (1963)
* * * ½
Nach genialen Anfang verliert der
Mix aus Politthriller und Dokudrama etwas an Dampf, doch er bietet einen
spannenden Einblick in Neapels Korruptions-Maschinerie.
Mann (1999) * * * ½
Enorm bewegende, etwa slange, aber unterhaltsame Tragikomödie
mit Superstar Aamir Khan.
Mannat
(2006) * * ½
Überlanger, hübsch gemachter Punjabi-Hit, der
gegen Schluss alles überhastet.
Mannequin on
the Move (1991)
* *
Der skurrile, aber meist
plumpe Romantik-Klamauk ist minimal besser als Teil eins.
Männer (1985)
* * * ½
Spritzige Dialoge, ein
gelungener Abspann und gute Akteure: so macht Doris Dörrie Spass.
Männerherzen (2009)
* * *
Amüsante deutsche Komödie mit edler Besetzung und stimmigen kleinen
Geschichtchen. Klischees? Natürlich. Aber auch sympathische Weise.
Männerpension
(1995)
* * * ½
Detlev Bucks Komödie mit Til Schweiger gehört zu den
besseren deutschen Komödien der 90er.
Mann mit dem Glasauge (1968)
* * ½ Der letzte Wallace-Film unter der Regie von
"Schwarzwaldklinik"-Regisseur Alfred Vohrer: gewöhnlich - trotz des Duos Tappert
und Wepper.
Man
of Ma Year (2003) * * ½
Ausgelassene, nicht immer geschmackssichere
Thai-Komödie mit Musical-Einlagen.
Man of Steel
/ Chou lian hu an (1972)
* * *
Routinierte Martial-Arts-Bloodshed-Action von Chang Cheh.
Man of the Year, The (2006)
* * ½
Nur sporadisch witzige, dazwischen
sentimentale Komödie von Barry Levinson ("Rain Man"), die sich in ihren
gesellschaftskritischen Ambitionen verheddert.
Man
of Vendetta / Pagwidwin Sanai (2010) * * ½
Routinierter, aber nicht sonderlich
einfallsreicher Thriller.
Man on Fire (2004)
* * *
Durch Tony Scotts Stilwichserei beinahe ruinierter Selbstjustiz-Reisser,
zynisch, hart und von Denzel Washington charismatisch gespielt. Etwas lang für
die formelhafte Story.
Man on the Moon (2000) - Der Mondmann
* * * * Jim Carrey als Komiker Andy Kaufman in Hochform.
Man on Wire (2008)
* *
*
½
Faszinierender, oscargekrönter, aber dramaturgisch etwas konventioneller Dokfilm
über einen Seiltänzer, der 1974 zwischen den Türmen des World Trade Centers
balancierte.
Man Pasand (1980) *
* ½ Solide, aber etwas langgezogene
Bollywood-Adaption von "Pygmalion".
Mano Po
(2002)
* * * Philippinisches
Familienepos um das Schicksal einer reichen chinesischen Einwandererfamilie.
Etwas lang.
Mano Po
2
(2003)
* * ½ Epischer als der Vorgänger - und damit masslos überladen. Zum Schluss
hin zwar spannender, aber dafür allzu kitschig.
Manorama Six Feet Under (2007)
* * *
Bollywoods gelungene Interpretation von
"Chinatown", etwas lang, aber stimmig.
Manoranjan (1974)
* * *
Bollywoods Antwort auf "Irma La Douce" mit einer sexy Zeenat Aman und
ein paar Durchhängern.
Manoranjan: The Entertainment! (2006) * ½
Plumper Versuch eines Blicks hinter die
Bollywood-Kulissen.
Man's Best Friend (1993)
* * ½
Routinierter Hunde-Horror,
selten überraschend, aber kaum öde.
Mansion of the
Ghost Cat, The / Borei kaibyo yashiki (1958) * * *
Stimmiger und kurzweiloger Gruselfilm aus Japan.
Mansion: Sister, The
(2006) *
Billige, ultrakurze Thai-Horror-Gurke aus der
DTV-Küche.
Män som hatar kvinnor (2009)
- Verblendung
* * * ½
Die erste
Verfilmung aus der Bestsellerreihe des Schweden Stieg Larsson (1954-2004)
liefert zu lange Thrillerunterhaltung mit einem ausufernden Schluss. Doch
Spannung, starke Akteure und interessante Figuren machen kleinere Schwächen
wett. Nächste Adaption: "Luftslottet som sprängdes" (2009).
Manta Manta (1991)
* * ½
Die Zeitgeistkomödie ist
etwas peinlich, aber manchmal durchaus spassig. Und sie machte Til Schweiger
bekannt.
Man Trouble (1991)
* * ½
Etwas sexistische und
langweilige, aber ampsante Komödie; die Schauspieler um Jack Nicholson verkaufen
sich unter Wert.
Man
Vanishes, A / Ningen johatsu (1967)
* *
½ Spannend in seiner Machart, fade in seinem Inhalt: ein Dokfilm von
Shohei Imamura.
Man Who Cried, The (2001)
* * ½ Historische Romanze
mit Christina Ricci & Johnny Depp. Die Nebendarsteller Turturro & Blanchett
stehlen die Show, ansonsten eher langweilig.
Man Who Fell to Earth (1976)
* * *
Psychedelischer, gesellschaftskritischer
Sci-Fi-Kultfilm mit David Bowie, der auf der Erde Wasser für seinen
Heimatplaneten auftreiben will ...
Man Who Knew Too Little, The (1997)
* * *
Die Thrillerkomödie mit Bill Murray könnte noch
amüsanter sein, ist aber allemal kurzweilig.
Man Who Knew Too Much, The (1956)
* * * ½
Alfred Hitchcocks Farb-Remake eines eigenen Films ist
nicht sein bester, aber dank toller Stars und eines furiosen Finales abermal
tolle Unterhaltung.
Man Who Stole the
Sun, The / Taiyo o nusunda otoko (1979) * * * ½
Kultiger Thriller mit nihilistischer,
sozialkritischer und schwarzhumoriger Ader.
Man Who Wasn't There (2001) * * * ½
Stilsichere, melodramatische Film-noir-Hommage der Coens.
Exzellent gespielt, aber unterkühlt ... und was will uns das Ganze eigentlich sagen?
Man Who Was
Superman, A / Superman ieotdeon sanai (2008) * * ½
Schmalziges und wenig prickelndes Drama aus
Korea, immerhin gut gespielt.
Man Who Went to Mars, A (2003)
* * ½ Reizender, aber
überraschend leerer koreanischer Liebesfilm.
Man Who Would Be King, The (1975)
* * * *
Ironisches und doch opulentes Abenteuer mit Stars in
Bestlaune.
Man With One Red Shoe, The (1985)
* * ½
Lustloses Remake des
französischen Hits "Der grosse Blonde mit dem schwarzen Schuh". Mit Tom Hanks.
Man Without a Face, The (1993)
* * * ½
Mel Gibsons sensibles
Regiedebüt hat etwas viel Pathos, ist aber dennoch überraschend unspektakulär.
Man With the Golden Gun, The (1974)
* * * Einer der
schwächeren Bond-Filme. Der Fiesling ist dennoch toll: Christopher Lee.
Man With Two Brains, The (1983)
* * * ½
Lässt gegen Ende etwas nach, doch der Anfang der
Steve-Martin-Groteske ist spritzig und viele Ideen sind mittlerweile Kult.
Man, Woman and
the Wall (2007)
* * ½
Solider Pink-Film mit leicht satirischen
Ansätzen.
Manzil (1960)
* *
½ Immer schwerer
werdende Bollywood-Romanze mit wenig Schwung.
Manzil Manzil
(1984)
* * *
Routinierter Lost-and-Found-Masala-Film mit Romantik, Action, Humor und
einem jungen Sunny Deol.
Mapado: All About Hemp and
Widows (2005)
* * *
Alberne koreanische Blockbuster-Komödie mit Spass-Garantie.
Mapado 2: Back to the Island
(2007)
* *
½ Nicht mehr so schwungvolle Fortsetzung mit starkem
Fokus auf Slapstick.
Ma petite enterprise (1999)
- Alles für die Firma
* * *
Mit feinem Humor und guten
Schauspielern veredelte Komödie aus Frankreich, die trotz Kürze (85 Min.) ihre
Längen hat.
Map of the Sounds of Tokyo (2009)
* *
½
Sauber gespieltes und elegant inszeniertes Drama von Isabel Coixet, dessen wenig
eindringliche Story unnötig verkünstelt wird. Als Einblick in die Stadt Tokio
noch ganz nett, als erotisch aufgeladenes Liebesdrama eine öde Enttäuschung.
Maqbool (2003)
* * * ½
Bollywood does Shakespeare - in Form eines
genialen Gangsterfilms.
Marathon (2005)
* * * ½
Bewegender, unterhaltsamer Feelgood-Film aus
Korea um einen autistischen Marathon-Läufer.
Marcello Marcello (2008)
* * *
Simpel gestrickte und nicht lange
nachhallende schweizerisch-italienische Romanze mit süssem Hauptdarsteller,
sommerlich-frischem Look und einer anfänglich ganz witzigen Story.
Marco Polo
(1975)
* * *
Hochroutiniertes Shaw-Brothers-Spektakel mit einigen grandiosen Fights.
Von Chang Cheh.
Mard (1985)
* * *
Ziemlich irres Trash- und Exploitation-Epos mut
Amitabh Bachchan.
Mardock Scramble: The First Compression / Marudukku sukuranburu: Asshuku (2010) * * * ½
Visuell famoser, inhaltlich stimulierender
Anime-Auftakt. Nur leider zu kurz.
Mardon Wali Baat
(1988) * * ½
Bollywoods Antwort auf Bud Spencer und Terence
Hill ist ein Mini-"Sholay" mit soliden Akteuren, aber langfädigem Plot.
Marebito (2004)
* * * Atmosphärisch stimmiger
Horrorfilm von Takashi Shimizu, der aber inhaltlich ziemlich frustriert.
Maria Full of Grace (2004) * * * ½
Bewegende, realitätsnahe Geschichte um eine
kolumbianische Drogenschmugglerin, fantastisch gespielt von C. S. Moreno.
Maria, ihm schmeckt's nicht! (2009)
* * *
Harmlose, aber kurzweilige Culture-Clash-Komödie, die mit ihrer
Bestsellervorlage nicht mehr viel zu tun hat.
Maria Larssons eviga ögonblick (2008) * * * ½
Schwedens Oscarbeitrag des Veteranen Jan Troell
ist angenehm altmodisch in seiner episodischen Erzählweise und nostalgisch
angehauchten Inszenierung. Trotz melodramatischem Touch sehenswert.
Marie Antoinette (2006)
* * *
Sofia Coppolas emanzipatorisches Teeniedrama im Kleid einer
Pop-und-Pomp-Kostümoper ist gewitzt und atmosphärisch, leidet aber unter
Banalität und Zerdehnung.
Marigold (2007) * * ½
Banale Bollywood-Hollywood-Romanze mit immerhin
etwas Kurzweil-Garantie.
Marine, The
(2007)
* *
Simpel gestrickter Actionreisser im
80er-Stil mit WWE-Held und beleidigend schlechter Anfangsszene. Danach wirds
etwas besser, aber nicht viel.
Marine 2, The (2009)
* * Eine Spur besser
als der Vorgänger, dank tollen Locations in Thailand und einem etwas
charismatischeren Star. Aber die (brutale) Action ist Routine, die Story nix
wert, die Bösewichter sind stereotyp.
Marine Boy / Marin Boi
(2009)
* * *
Solider Macho-Thriller aus Korea, nicht gerade einfallsreich, aber
unterhaltsam.
Marines Who Never Returned, The / Toraoji annun haebyong (1963)
* * *
Trotz Pathos ein sauberer südkoreamischer Kriegsfilm.
Market
(2003)
* ½ Grauenhaft langweiliges und
spekulatives Bollywood-Drama über das Schicksal einer Prostituierten.
Marley & Me (2008)
* * ½
Klebrige Bestsellerverfilmung, die witzig und halbwegs sympathisch beginnt, aber
am Schluss in Sentimentalität erstickt. Ausserdem nervt der alles kaputt
machende Köter. Seine späte Altersweisheit macht den frühen Unsinn auch nicht
angenehmer.
Marmaduke
(2010)
* ½
Formelhafter, langweiliger und oft infantiler Sprechender-Köter-Spass, der
vielleicht zwei wirklich amüsante Szenen hat. Der Rest ist Füller.
Marmorera (2007)
* * ½
Stimmungsvoller Schweizer Mysterythriller mit guter Besetzung, leider zunehmend
langweiliger und abstruser.
Marriage with a Liar / Fun chin see oi (2010)
*
*
½ Zynische Liebeskomödie mit heissem Cast.
Married Couple, A
(1969)
* * * ½ Der Kanadier Allan
King dokumentiert die Aufs und Abs einer Ehe - ungeheuer intim und bei den aus
Geschlechterrollen und Nichtigkeiten erwachsenden Streits auch überaus intensiv.
Manches scheint für die Kamera verstärkt, ja gespielt, aber in Schlüsselszenen
war selten ein Film näher dran am abgekühlten Eheleben.
Marrying School
Girl (2004) * *
Alberne Korea-Teenie-Klamotte mit fragwürdigem
Thema und reichlich Fäkalwitz.
Marrying
the Mafia / Gamunui yeonggwang (2002) * * *
Witzige, wenn auch schematische Gangsterkomödie
aus Korea.
Marrying
the Mafia 2 / Gamunui wigi: Gamunui yeonggwang 2 (2005) * * *
Höchst amüsante, anspruchslose Hit-Fortsetzung.
Marrying
the Mafia III / Gamunui buhwal: Gamunui yeonggwang 3 (2006) * *
Die Luft ist raus. Von Spass und Spannung blieb
wenig übrig ...
Marrying the Mafia 4 / Gamooneui Yeonggwang 4: Gamooneui Soonan (2011) * *
Lahmer als Teil 3 gehts nicht? Leider doch.
Mars Needs Moms (2010)
* *
½
- Milo and Mars
Halbwitziger und kurzweiliger, aber zu simpel gestrickter Disney-Trickfilm von
Simon Wells ("Time Machine"), der an den US-Kassen desaströs floppte. Produzent
Robert Zemeckis musste daraufhin seine Trickfilmfirma schliessen.
Martial
Arts of Shaolin / Nan bei Shao Lin (1986) * * * ½
Kurzweiliger und kampfintensiver Abschluss der
"Shaolin Temple"-Reihe mit Jet Li.
Martial
Club / Wu guan (1981)
* * * ½ Enorm
unterhaltsames Shaw-Brothers-Spektakel mit blendenden Fights.
Martian Child (2007) - Mein
Kind vom Mars
* * ½
Sympathische Akteure in einer skurrilen, gut gemeinten Tragikomödie, deren
autobiographischen Vorlage aber alle Zähne gezogen wurden. Es fehlt an Biss.
Martyrs (2008)
* * *
½
Kompromissloser, düsterer Horror aus Frankreich, der pickelhart inszeniert ist
und einem immer wieder den Boden unter den Füssen wegreisst. In Horror-Zirkeln
einen Deut überschätzt.
Mary and Max (2009)
* * *
*
Der
Stop-Motion-Trickfilm des Australiers Adam Elliot, der 2003 einen
Kurz-Trickfilm-Oscar gewann (für "Harvie Krumpet"), ist ein wahres Kleinod:
angeknackste Figuren, kaputte Tiere, eine abweisende Welt - und dazwischen immer
wieder viel Gefühl.
Masculin féminin (1966)
* * ½
Godards Blick auf die
Kinder von Marx und Coca Cola: Intim, verspielt,
experimentell, dünn. Stilistisch jedoch mal wieder zum Studieren schön.
M*A*S*H (1970)
* * * * Robert
Altmans kultige Antikriegssatire: "This is not a hospital, this is an insane
asylumn!"
Mashaal (1984)
* * * ½
Engagiertes, stark gespieltes Bollywood-Drama.
Mashooka (2005) * ½
Bollywood'scher Erotikthriller der nicht
unterirdischen (das ist schon mal was), aber trotzdem ungeniessbaren Art.
Masked Avengers / Cha
shou (1981) * * ½
Inhaltlich dürrer Venoms-Reisser von Chang Cheh,
der zwar bei Action und Brutalitäten aufdreht, aber trotzdem nicht richtig
zündet.
Masked Girl, The / Za masukudo garu: Joshi kosei wa kaizo ningen (2008) * *
Kurzer Japan-Trash, als Double Feature
entstanden. Taugt nicht viel.
Mask of Zorro, The (1998)
* * * * Rasantes
Zorro-Abenteuer mit Antonio Banderas und Catherine Zeta-Jones. Von Martin Campbell
("Vertical Limit", "GoldenEye").
Masoom (1983) * * * ½
Super gespieltes und emotional inszeniertes
Familiendrama von "Elizabeth"-Regisseur Shekhar Kapur.
Masseur, The / Masahista (2005) * *
Einfallsloses Gay-Erotikdrama mit ein paar
sinnlichen Bildern, aber viel Leerlauf.
Masseurs and a
Woman, The / Anma to onna (1938) * * * ½
Sympathischer kleiner Film aus Japan.
Mast (1999) * * * ½
Bezauberndes Bollywood-Märchenmusical von Ram Gopal Varma, in
dem ein Fan sein Schauspielidol aus den Fängen seines tyrannischen Onkels befreit.
Mastaani (2005) * ½
Unterdurchschnittliches Bollywood-Liebesdrama,
das sich als Skin-Flick verkauft.
Master,
The / Long xing tian xia (1989) * *
Schwacher Actionstreifen von Tsui Hark, der Jet
Li in Amerika wüten lässt und auf C-Niveau inszeniert ist.
Master and
Commander: The Far Side of the World (2003)
* * * * Psychologisches
Abenteuerepos auf hoher See. Mitreissend.
Master
of the Flying Guillotine / One-Armed Boxer Vs. The Flying Guillotine (1974) * * * ½
Trashiger Hongkong-Kung-Fu-Kultfilm um ein
mörderisches Instrument.
Master Strikes
Back, The / Jiao tou fa wei (1985)
* * *
Spätes, trotz einigen unausgegorenen Subplots
aber packendes Shaw-Actiondrama.
Masti (2004)
* * * Erfolgreiche, unterhaltsame und rassige Komödie aus Bollywood.
Matador, The (2006)
* * *
Sarkastisches Thrillerdrama, das vor allem von Pierce
Brosnans Darstellung des bisexuellen Killers lebt, der ein paar derbe Sprüche
auf Lager hat.
Matango / Curse of the Mushroom People (1963) * * * ½
Atmosphärischer, vielschichtiger
Grusel-Abenteuerfilm von Ishiro Honda.
Match Point /
Phraw rak khrap phom (2005)
* * Fade
Thai-Romanze um Beach-Volleyball und wechselnde Liebe.
Match Point (2005)
* * * ½
Knisternd, fies und hochkarätig gespielt - ein echtes
Comeback für Woody Allen.
Matchstick Men (2003)
* * * Kein Meilenstein für
Ridley Scott, aber ein flotter, menschelnder Gaunerfilm mit Nicolas Cage in Bestform.
Mateo: The Great
Pig Pirate (2004)
* * Steif animiertes
CGI-Spektakel aus Korea.
Matrix, The (1999)
* * * * * Etwa gleichauf mit "Fight
Club" der beste Film des Jahres 1999. Ein wegweisendes, tiefgründiges, hochgestyltes
Sci-Fi-Meisterwerk
Matrix Reloaded, The (2003)
* * * * Das Original war
cool und kult, der Mittelteil der Trilogie ist Hardcore-Sci-Fi mit so vielen Ideen, dass
der Kopf explodiert ...
Matrix Revolutions, The (2003)
* * * *
Bombastischer
Abschluss der Trilogie: Ein
Anime als Realfilm - mit Pathos, Action und Coolness.
Matrubhoomi: A
Nation Without Women (2003)
* * *
Krasses indisches Independent-Drama, das etwas
dich aufträgt, aber bewegt.
Maundy Thursday /
Urideul-ui haengbok-han shigan (2006)
* * * Sehr
melodramatisches, zu Tränen rührendes Korea-Drama.
Mausam (2011)
* * *
Inhaltlich zusehends schwächer werdender, aber optisch sehr
ansprechender Bollywoodfilm.
Max & Co. (2007)
* * * Kurioser
französisch-belgisch-schweizerischer Stop-Motion-Trickfilm: Etwas steif animiert
und holprig erzählt, aber mit viel Charakter und skurrilen Ideen.
Max Schmeling (2010)
* *
Uwe Boll nimmt sich etwas zurück, aber den FIlm viel zu
wichtig. Entstanden ist eine Biografie, die träge und formelhaft entwickelt ist,
aber dennoch jede Szene, jede Geste an die grosse Glocke hängt. An sich nicht
enorm schlecht, aber frei von Vision. Und in einem ein völliger Fehlgriff:
Ex-Boxer Henry Maske, der seinen Freund Schmeling spielt, ist ein absolut übler
Darsteller, hilflos strauchelnd und stammelnd.
May (2002) * * * ½
Fieser, rabenschwarzer und dennoch bewegender Horrorfilm, um ein
Mädchen mit Frankenstein-Ambitionen.
May 18
/ Hwaryeohan hyuga (2007) * * ½
Zu lang, zu sentimental, zu oberfhlächlich. Das
südkoreanische Drama interessiert eher wegen den historischen Hintergründen.
Maya (2001)
* * * Religiös sanktionierte
Kinderschändung in Indien wird in diesem eindrücklichen Drama angeprangert.
Maya
Memsaab (1992) * * ½
Für indische Verhältnisse recht freizügige
Bollywood-Adaption von "Madame Bovary".
May & August (2002) * * *
Rührendes Kriegsdrama aus China, in dem zwei Waisen den
japanischen Invasoren entkommen müssen.
Maybe /
Tokkiwa rijeodeu (2009) * * ½
Nettes, aber etwas gar beliebiges
Independent-Drama aus Korea.
Maybe Baby (2000)
* * * Liebevolle
Brit-Tragikomödie mit spritzigen Dialogen, tollen Akteuren und köstlichen
(und schlüpfrigen) Ideen zum Thema: Wie machen wir ein Baby?
Mazaa Mazaa (2005)
*
Bollywood-Remake des Teeniefilms "13 Going on 30" mit einem
Schmuddelstar in der Hauptrolle. Tolle Kombination, echt.
Mazdoor (1983) * *
Anstrengendes Bollywood-Drama, trotz
Staraufgebot.
Mean Creek
(2004)
* * * ½
Bewegendes und sauber inszeniertes Teenager-Drama
mit einigen inhaltlichen Durchhängern.
Me and Orson
Welles (2010)
* * *
½
Amüsante und souverän gespielte Einblicke in die
Theaterwelt, inszeniert von Richard Linklater. Besonders toll ist der kaum
bekannte Christian MacKay als egozentrischer Orson Welles.
Mean
Girls (2004) - Girls
Club
* * * ½
Frech, witzig und intelligent. Wäre der Schluss
nicht so soft, der Film würde "Clueless" und "Heathers" Konkurrenz machen.
Meatball Machine
(2005)
* *
Splatter-Trash-Fun von niedriger Qualität, aber
seltsam hohem Nonsens-Unterhaltunsgwert.
Meat
Grinder / Cheuuat gaawn chim (2009)
* *
Ermüdender Schocker aus Thailand.
Mechanic, The (2011)
* * *
Actionreiches Remake des Charles-Bronson-Films von 1972, ganz auf Jason Statham
zugeschnitten. Der Film hat Tempo, ist angenehm grob und old school - doch es
bräuchte einen Regisseur, der die Action wirkungsvoller inszeniert. Und es mit
der Logik etwas genauer nimmt, denn hier ist nahezu alles unglaubwürdig (wo ist
die ganze Zeit die Polizei?). Statham, Spass und Schubert reissens aber Richtung
solide Unterhaltung.
Mechte
navstrechu (1963)
- Begegnung im All
* * *
Etwas schleppender, aber trickreicher
UdSSR-Sci-Fi-Film.
Medallion
(2003) * * ½
Jackie Chan in einem 08/15-Plot mit einigen
akzeptablen Stunts. Nicht vergleichbar mit Jackies bestem Material.
Meenaxi:
Tale of 3 Cities (2004) * * *
Extrem esotherisch, extrem abgehoben - aber auch
extrem schön. Ein Bollywood-Traum mit Möchtegern-Tiefgang.
Meera (1979)
* * ½
Ansprechend gefilmtes Heiligendrama um eine
gänzlich unsympathische Hauptfigur. Daher recht öde.
Meet Dave (2008) - Mensch
Dave *
* Eddie
Murphy und sein "Norbit"-Regisseur spannen wieder zusammen: Für eine
vorhersehbare, unglaubwürdige und nur anfänglich noch spassige Sci-Fi-Komödie.
Meet Joe Black (1998)
- Rendezvous mit Joe Black
*
* * Gepflegte Langsamkeit mit süssem Brad Pitt und
sehenswertem Anthony Hopkins.
Meet Monica
Velour (2010)
*
* ½
Halb witziges, halb tragisches Independent-Filmchen mit Kim Cattrall als
Ex-Pornostar, die Besuch von einem 17-jährigen Fan bekommt. Manche Anspielungen
auf die Pornoindustrie der 70er sind beseelt, die Schauspieler agieren ok. Doch
die Story verliert an Dampf, viele Ideen werden verspielt.
Meet Mr. Daddy /
Noonboosin Nale (2007) * * *
Sentimentales, aber liebenswertes Korea-Drma.
Meet the Feebles (1989)
* * * Die Muppets auf
Speed: Peter Jackson lässt die Puppen tanzen - und vögeln, und killen, und durchdrehen.
Echt krank.
Meet the Fockers
(2004)
* * *
Noch besser besetzt als der Vorgänger und zweifelsfrei
amüsant - doch die Frische ist weg.
Meet the In-Laws / Wiheomhan Sanggyeonrye (2011)
* * *
Simpel gestrickte, aber amüsante Komödie über
innerkoreanische Rivalität.
Meet the Parents (2000)
* * * * Exzellent besetzte
Komödie (Ben Stiller, Robert DeNiro) mit sehr hohem Ablach-Faktor. Ein Hit.
Meet the Robinsons (2007)
* * *
Disneys zweiter CGI-Film gefällt mit
retro-futuristischem Stil, einem herrlichen Schurken und Danny Elfmans Musik.
Der Plot indes ist etwas dünn, die Moral simpel.
Meet the Spartans (2008)
*
Hirnrissige "300"-Parodie, die
tausend Chancen auslässt, den Film wirklich zu veräppeln, und sich dafür
Fäkalwitz und Nachäffen hingibt.
Megamind (2010)
* * *
½
Der
DreamWorks-Trickfilm stellt die Superhelden-vs-Superschurken-Story auf den Kopf
und liefert so temporeichen Spass mit Action, coolen Sprüchen und Star-Sprechern
(u.a. Will Ferrell, Brad Pitt). Die Originalität lässt aber stellenweise zu
wünschen übrig und die Sidekicks erreichen nie das Niveau von z.B. "Dispicable
Me".
Mega Monster Battle - Ultra Galaxy Legends: The Movie / Daikaiju Batoru: Urutora
Ginga Densetsu - The Movie (2009) * * ½
Monster! Aliens! Helden!! Mehr nicht.
Meghe Dhaka
Tara / The Cloud-Capped Star (1960)
* * * ½ Betörend
melancholischer Klassiker aus Bengalen.
Mehbooba
(1976) * * *
Etwas zäh inszeniertes, aber unterhaltsames
Reinkarnations-Liebesdrama aus Bollywood.
Mehbooba (2008) * * ½
Über viele Jahre verschlepptes
Bollywood-Liebesdrama, dessen Continuity-Fehler den altmodischen Charme stark
reduzieren.
Mehndi (1998) * *
Schlampig inszeniertes "Frau schlägt
zurück"-Drama aus Bollywood.
Meine schöne
Bescherung (2007)
* * *
Gut besetzte Weihnachts-Posse mit
schwarzem Humor und schlüpfrigen Dialogen. Leider geht gegen Ende der Saft aus,
die Belanglosigkeit übernimmt.
Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler (2007)
* * *
Manchmal albern, manchmal satirisch, selten wirklich langweilig.
Mein Name ist
Eugen (2005)
* * *
Starbesetzte und aufwändige Schweizer Familienkomödie,
die beinahe den Stempel "gut" bekommt.
Mekhong
Full Moon Party (2002)
* * * Zauberhafte
thailändische Tragikomödie um ein "Natur"-Schauspiel am Mekhong-Fluss.
Mela (1948) * * ½
Melodrama, Verzweiflung, Todessehnsucht - dieser
Bollywood-Klassiker ist schweres Material.
Mela (2000) * ½
Ziemlich peinliche Actionkomödie mit Aamir Khan
("Lagaan") als Entertainer im Kampf gegen Terroristen. "Seven Samurai"
für ganz Arme.
Members of the Funeral / Jangraesigui member (2008)
* * *
Schwarzhumoriges Independent-Drama.
Memento (2000)
* * * * Der extrem clevere
Thriller wird Szene für Szene rückwärts erzählt. Toll gespielt von Guy Pearce
& Co. Ein kleines Highlight.
Memento Mori / Yeogo goedam II (1999)
* * * ½ Wunderschönes
koreanisches Lesbendrama/ Gruselthriller, der/das zum Schluss etwas wirr wird, aber stets
fasziniert.
Memoirs of a Geisha
(2005) * * *
Visuell berauschendes, inhaltlich allzu
oberflächliches Geisha-Drama aus Hollywood.
Memories of Dien Bien Phu / Ky uc Dien Bien
(2004)
* *
Gut gemeintes, aber gähniges Kriegsdrama.
Memories of
Matsuko / Kiraware Matsuko no issho (2006) * * * ½
Ein Melodrama auf LSD, ebenso berauschend wie
berührend.
Memories of Murder / Salinui chueok (2003)
* * * ½ Packender Thriller
nach Tatsachen, der im Produktionsland Südkorea zum Kassenhit avancierte.
Memories of
Tomorrow / Ashita no kioku (2006) * * *
Rührendes Alzheimer-Melodrama mit Ken Watanabe.
Memory /
Memory Rak Lon (2008)
* * ½ Brauchbarer, aber etwas einfallsloser Thai-Grusel.
Memory for Max, Claire, Ida and Company (2005)
* * *
½
Der
Dokfilm des Kanadiers Allan King zeigt Szenen aus dem Alltag eines Altersheims,
wie immer bei diesem Regisseur ungeschönt und nüchtern. Erschütternd etwa die
Szenen, in denen eine demenzkranke Frau alle paar Tage neu über den Tod ihres
besten Freundes informiert werden muss. Nicht ganz mit der emotionalen
Einschlagskraft von Kings "Dying at Grace", aber nahe dran.
Me... Myself / Khaw hai rak jong jaroen (2007) * * ½
Sympathisches, etwas konstruiertes und gegen Ende
langfädiges Thai-Liebesdrama.
Me, Myself & Irene (2000) * * ½
Jim Carrey in einer Dopelrolle - und das erst noch in einem Film
der Farrellys ("There's Something About Mary").
Men Behind the Sun / Hei tai yang 731 (1987)
* *
Spekulativer, voyeuristischer und anti-japanischer Schocker über
japanische WW2-Greueltaten. Nach Tatsachen!
Men from the Gutter
/ An 1u (1983) * * ½
Düsterer Hongkong-Thriller, leider arg ungelenk
erzählt.
Men from
the Monastery / Shao lin zu di (1974)
* * ½
Actionreicher, handlungsarmer
Martial-Arts-Reisser.
Men in Black (1997)
* * * * Grandios schräge
Sci-Fi-Comedy mit Will Smith und Tommy Lee Jones als ungleichem Alien-Jäger-Duo.
Men in Black 2 (2002) * * *
Die visuellen Ideen und die Gags stammen fast alle aus Teil eins
- selbst die (plumpe) Story ist fast identisch. Gut? Nö - aber cool & recht
unterhaltend.
Men Not Allowed (2006)
* ½
Bollywood'sches Lesbendrama mit träger
Inszenierung.
Men of Honor (2001)
* * ½ Top gespielte, aber
mit Heldenpathos eingekleisterte Biografie mit Robert De Niro und Cuba Gooding jr.
Menschen am Sonntag (1930) * * * ½
Kurzweiliges Zeitdokument der Weimarer Republik.
Men Suddenly in Love / Maang naam gwan sei deoi (2011)
* ½
Typischer Wong-Jing-Nonsens.
Men Who Stare at Goats, The (2009)
- Männer, die auf Ziegen starren
* * *
Herrlich besetzte Komödie mit wahrem Hintergrund und
kuriosem Witz. Dürfte aber noch deutlich wilder sein - und die
Rückblendenstruktur raubt dem Film seinen Drive. Köstlich: Jedi-Witze, wenn Ewan
McGregor im Cast ist. Ebenso mit dabei: George Clooney, Jeff Bridges, Kevin
Spacey. Und Ziegen.
Mépris, Le (1963) - Die Verachtung
* * * ½ Das schlaue Drama
über das Filmemachen ist einer von Godards besseren Filmen - mit Fritz Lang und Brigitte
Bardot blendend besetzt.
Mera Dil Leke
Dekkho (2006)
* *
Turbulente, ziemlich doofe Bollywood-Komödie.
Mera Gaon Mera Desh
(1971)
* * * ½
Eindrücklich inszenierter "Sholay"-Vorläufer mit
Dharmendra und Asha Parekh.
Merah Putih (2009) * * *
Solider, in der Zeichnung der holländischen
Gegner etwas gar reisserischer Kriegsfilm aus Indonesien.
Mera Naam
Joker (1970)
* * * ½ Halb Ego-Projekt,
halb bittersüsses Epos - das Clown-Melodrama von und mit Raj Kapoor ist satte 224 Minuten
lang, langweilt aber selten.
Merantau Warrior / Merantau (2009)
* * * ½
Rasanter Actionfilm aus Indonesien.
Mera Saaya (1966) * * *
Etwas langes, aber gut gespieltes und
inszeniertes Bollywood-Thrillerdrama.
Mercenaries from Hong Kong / Lie mo zhe (1983)
* * *
Harter Söldnerstreifen von Wong Jing.
Mercury Man (2006)
* *
Schäbig erzählter Thai-Superheldenfilm, immerhin
tauglich als Trash-Spass.
Mere Baap Pehle Aap
(2008)
* *
Nicht unsympathische, aber extrem langatmige
Bollywood-Komödie.
Mere Brother Ki Dulhan (2011)
*
*
½ Ganz nette, aber unauffällige
Bollywood-Liebeskomödie.
Mere Hamdam Mere
Dost (1968) * * ½
Auf teilweise nervigen Zufällen aufbauender
Bollywood-Liebesfilm.
Mere
Jeevan Saathi (2006) * ½
Dröges Bollywood-Plagiat von "Fatal Attraction"
mit drei Topstars und null Wirkung.
Mere Khwabon
Mein Jo Aaye (2009) * *
Gut gemeinter und anfänglich unterhaltsamer
Emanzipationsfilm aus Bollywood, der aber rasch an Wirkung verliert.
Mere Mehboob (1963)
* * *
Edel inszenierter und gespielter Bollywood-Hit.
Mere Sapno Ki Rani
(1997) * *
Fades Bollywood-Liebesdreieck mit ein paar
hübschen Songs und Urmila Matondkar als einzige Aufsteller.
Mere
Yaar Ki Shaadi Hai
(2002)
* * * Bollywood-Remake von "My Best Friend's Wedding" mit Überlänge und
Voraussehbarkeiten, doch auch mit Charme - und Bipasha Basu.
Meri Aashiqui (2005) * ½
Träge, dumpfe und viel zu lange
Bollywood-Romanze.
Meri
Biwi Ka Jawab Nahin (2004) * ½
Der Film lag zehn Jahre brach und wurde dann
überhastet vollendet - das sieht man. Ein holpriger, langweiliger Streifen.
Meri Jung (1985) * * *
Flotter Masala-Streifen aus Bollywood mit starkem Cast.
Mermaid, The /
Yu mei ren (1965) * * *
Liebreizende Huangmei-Oper der Shaw Brothers.
Merry
Christmas Mr. Lawrence (1983)
* * *
Faszinierendes Kriegsdrama, nicht immer zugänglich,
aber stets interessant.
Message, The / Feng sheng (2009) * * *
Solider chinesischer Historienthriller.
Message
From Space / Uchu kara no messeji (1978)
* * Trashiger
"Star Wars"-Abklatsch von Kinji Fukasaku ("Battle Royale").
Message in a Bottle (1998)
* * ½ Verdammt langsames
Schluchz-Stück mit Kevin Costner auf Ego-Trip. Nur für hartgesottene Costner-Fans.
Messenger: The Story of Joan of Arc, The
(1999) - Johanna von Oréans * * *
Bildgewaltiges Heldinnenporträt von Luc Besson ("The Fifth
Element").
Messengers, The (2007)
* *
Das US-Debüt der
Pang-Brüder beginnt atmosphärisch, wird aber danach immer holpriger und
lächerlicher. Deutliche Spuren von Re-Shoots und Neu-Schnitt.
Metropolis (1927)
* * * * Fritz Langs
Sci-Fi-Klassiker hat sperrige & vereinfachende Momente (ein Handschlag
löst alle sozialen Probleme?), fasziniert aber v.a. visuell immer noch.
Metropolis (2001)
* * * * Hoch gelobtes Anime, basierend auf
Osamu Tekuzas "Metropolis"-Hommage-Manga von 1949: Voller Power, Faszination und
Herz.
Metropolitan (1990)
* * * ½
Bissiger Independent-Film mit klasse Dialogen und
unverbrauchten Akteuren.
Metrosexual / Gang chanee kap ee-aep (2006) * *
Witzige Grundidee, langfädige Ausführung. Eine
Komödie aus Thailand.
Mexican, The (2001)
* * * ½
Hysterische Komödie mit dem (Alb)Traumpaar Brad Pitt / Julia Roberts.
Mezzo
Forte (2001) * * ½
Sexistischer, blutiger und doch recht
unterhaltsamer Hardcore-Anime.
Miami Vice (2006)
* * * ½
Serien-Update mit genialen Sound, unaufdringliche Coolness,
1A-Schnitt und unvergessliche Nachtaufnahmen.
Miao Miao (2008)
* * *
Harmloser, aber sympathischer Jugendfilm aus Taiwan.
Michael (1924)
* * * ½
Beachtliches Frühwerk von Carl Theodor Dreyer.
Michael Clayton (2007)
* * * ½
Stilvoll inszeniert und famos
gespielt sorgt das Thrillerdrama für unterschwellige Spannung. Nicht wahnsinnig
überraschend, aber stark. Oscar für Tilda Swinton, dazu 6 Nominationen.
Mickey Blue Eyes (1999) - Mickey
Blue Eyes * * ½
Mit Hugh Grant. Harmlos. Schaut euch lieber 'The Whole Nine Yards' an.
Micmacs à tire-larigot (2009)
*
* *
½
Jean-Pierre Jeunets Komödie ist
weniger charmant als "Amélie", weniger kultig als "Délicatessen" und weniger
stylish als "Un long dimanche de fiançailles" - aber die genauso kurzweilige wie
überladene Anti-Rüstungsfirmen-Komödie ist immer noch ein visuelles Schmankerl
und Jeunet pur. Angesichts der vielen Einfälle verzeiht man die ebenso
zahlreichen Schwächen.
Mida
(2003) * *
Gut gemeintes, aber leblos gemachtes Thai-Drama
um eine heilige Dorfhure.
Middle of Nowhere (2008)
* * *
Kurzweilige, gut gespielte Tragikomödie um das Teenager-Leben im amerikanischen
Mittelwesten. Zum Schluss hin ein wenig zu flüchtig.
Midnight Cowboy (1968) -
Asphalt-Cowboy * * * *
Frech inszeniertes, inhaltlich gewagtes und genial gespieltes
(Jon Voight, Dustin Hoffman) Drama um eine enge Männerfreundschaft.
Midnight Eagle /
Middonaito Iguru (2007)
* *
Nicht enden wollender Actionthriller aus Japan, der zum Schluss
im aufgesetzten Pathos ertrinkt.
Midnight
FM / Simya-ui FM (2010)
* *
* Solider koreanischer Thriller.
Midnight in Paris (2011)
* * *
½
Magisch angehauchte Liebeskomödie von Woody Allen, die sich voll und ganz der
Liebe zu Paris verschreibt und etliche Stars in Kleinstrollen als historische
Persönlichkeiten auffährt. Für Historiker, Romantiker und Allen-Fans ein Genuss,
alle anderen erkennen bald ein paar repetitive Elemente und ermüden über Owen
Wilsons typisch zerdehnte Aussprache (wobei diesmal klar Woodys Worte aus seinem
Mund kommen).
Midnight Meat
Train, The (2008)
* * *
Splattriger und zu Beginn unheimlicher, gegen Ende eher
abstruser Horror.
Midnight Sun / Taiyo no
uta (2006)
* * * ½
Wenig Neues in diesem lieblichen Pure-Love-Drama, aber sehr
einfühlsam inszeniert und ansehnlich inszeniert.
Midori (1992)
* * * ½
Krasser Kurz-Anime, von einem Künstler in 5 Jahren hergestellt.
Surreal, verwirrend und als Schocker ein Genuss.
Miffo (2004)
* * * Höchst erfolgreiche, gut gemeinte und zeitweise witzige
Tragikomödie aus Schweden, die jedoch einige Klischees auftischt und
inszenatorisch eher hemdsärmlig wirkt.
Mighty Joe Young (1949)
* * *
Kurzweiliger Trick-Spass der "King Kong"-Macher mit ein
paar tollen Momenten. Ansonsten etwas gar viel bei "Kong" abgeschaut.
Mighty Joe Young (1998)
* * * Farbenfrohes,
familiengerechtes, rührendes, voraussehbares Remake des 1949-Abenteuers. Mit Überlänge,
guten FX und der süssen Charlize Theron.
Mighty
Peking Man / Hsing Hsing wang
(1977) * * *
Trashiges Esploitation-Ripoff von "King Kong".
Natürlich von den Shaw Brothers ...
Mikado, The
(1939)
* * * ½
Theatralische, aber angenehm bunte und ansteckend
ausgelassene Opernmusical-Adaption.
Mike Yokohama: A Forest
With No Name / Shiritsu tantei Hama Maiku: Namae no nai mori (2002)
* * *
Kurzer, trotz etwas abgehobener Story faszinierender
Krimi aus der "Mike Hama"-Reihe.
Milagrosa, La (2008)
- Guerilla War
* * *
Routiniert gemachter, politisch angehauchter Actionthriller aus Kolumbien, der
gegen Ende ein paar Zugeständnisse ans Massenpublikum macht, aber dennoch
unterhält.
Milan (2004)
* * ½
Hübsches philippinisches Liebesdrama, das weitgehend in
Italien spielt, aber völlig voraussehbar bleibt.
Milenge Milenge (2010)
* *
Lange verschobene, ziemlich träge Bollywood-Romanze.
Mili (1975)
* * *
Rührendes Bollywood-Drama mit herausragenden
Darstellern, aber etwas wenig Überraschungen.
Milk (2008)
* * * ½
Nicht gerade innovative, aber
mit Herzblut gespielte und sympathisch inszenierte Biografie. Sean Penn ist
toll, den Oscar hätte ich aber Mickey Rourke mehr gegönnt.
Milky Way
Liberation Front / Eunha-haebang-jeonseon (2007)
* * *
Sympathische, kleine Komödie über eine Gruppe von
Filmdebütanten.
Millennium
Actress / Sennen joyu (2001) * * * *
Dynamischer, gefühlvoller, einfallsreicher und
brillant animierter Anime.
Million, A /
10-eok (2009)
* * * Solider Survival-TV-Thriller, wenig Neues, aber
unterhaltsam.
Million, Le (1931)
* * * ½ Turbulente
Musicalkomödie, die für einen frühen Tonfilm den Ton super einsetzt und damit Charlie
Chaplin genauso inspirierte wie spätere Musical.
Millionaire's Express / Foo gwai lit che (1986)
* * * ½
Inhaltlich absolut konfuse, aber sehr amüsante und
actionreiche Komödie von und mit Sammo Hung.
Millionaire's
First Love / Baekmanjangja-ui cheot-sarang (2006)
* * ½
Kitschige Korea-Romanze mit etlichen Klischees und
holpriger Story.
Million
Dollar Baby (2004)
* * * *
Bewegendes, fulminant gespieltes Boxer-Melodrama von
und mit Clint Eastwood.
Millionenspiel, Das (1970) * * * ½
Die Mediensatire mit Dieter Thomas Heck und Didi
Hallervorden (als Killer!) ist ein genialer Vorläufer von "Running Man" und
lief 30 Jahre lang nie am TV.
Millions (2004)
* * * Gewitztes und fantasievolles Kinder-Abenteuer von
"Trainspotting"-Regisseur Danny Boyle.
Minbo / Minbo no onna
(1992) * * *
Vergnügliche Posse von "Tampopo"-Regisseur Juzo
Itami, etwas lang und repetitiv.
Mind Game (2004)
* * * ½
Visuell explosiver Trickfilm aus Japan, der zum
surrealen Trip wird.
Mindhunters (2004)
* * *
Der Schluss ist mässig, mit der Logik haperts - doch
der Thriller von Renny Harlin bleibt stets spannend und bietet ein paar
hässliche Morde.
Mine vaganti (2010)
- Männer al
Dente * * *
Sympathische Tragikomödie des Italo-Türken Ferzan Özpetek ("Le fate ignoranti"),
der sich mit seinen Themen um Homosexualität und Familie langsam wiederholt,
aber auf unterhaltsame und visuell sommerlich leichte Weise. Die Optik mit
schönen Menschen und schönen Apulien-Bildern wirkt fast eine Spur zu gelackt.
Ming Ming (2006)
* * ½ Chinesische Stilwichserei, schön anzusehen, aber
ansonsten eher anstrengend.
Minoes (2001) - Die geheimnisvolle Minusch * * * ½
Simpel gestrickter, aber liebevoller Fantasy-Kinderfilm aus
Holland mit süssen Katzen. In seinem Heimatand ein Mega-Erfolg.
Minority Report (2002)
* * * * ½ Grenzgenialer
Sci-Fi-Thriller nach Philip K. Dick. Superb inszeniert von Steven Spielberg. Mit Tom
Cruise.
Mio fratello è figlio
unico (2007) - Mein
Bruder ist ein Einzelkind
* * *
Erfolgreiches, zwischen persönlichem Schicksal und italienischer Geschichte
pendelndes Drama. Süffig, aber auch etwas oberflächlich.
Miracle at St. Anna (2009)
- Buffalo
Soldiers 44 * * *
Stark gespieltes und solide inszeniertes Kriegsdrama von Spike Lee, das jedoch
den Fokus der Story vermissen lässt. Nazis sind hier auch fast Comic-haft böse,
Weisse in der US-Armee sind auch eher Idioten - damit die Schwarzen in der
Truppe gut dastehen. Das wirkt etwas manipulativ. Unterhaltsam ist der Film aber
allemal.
Miracle
of Oam + Somwung, A (1998) * * Aufwendige, aber ziemlich
alberne Thai-Klamotte.
Miracle on 1st
Street / 1Beonga-ui gijeok (2007) * * *
Etwas klebrige, aber unterhaltsame Tragikomödie
made in Korea.
Miracles
/ Qiji (1989) - Canton Godfather * * *
Aufwendige, unterhaltsame Actionkomödie von und
mit Jackie Chan, die bei 122 Minuten Lauflänge aber ihre Durchhänger hat.
Mirchi - It's Hot! (2004) * Dummdämliche Moralkiste mit
Sexfilm-Beigaben. Made in Bollywood.
Mirch
Masala (1987) * * * ½ Roher, ruppiger, packender Parallel-Cinema-Streifen aus
Indien.
Mirror (2005)
* ½
Langweiliger indonesischer Horrorfilm.
MirrorMask (2005) * * *
Mit Hilfe von Tricks aus den Jim-Henson-Studios
umgesetzte Vision von Neil Gaiman: Karnevalesk, inhaltlich abstrus, visuell
herausfordernd - ein einzigartiger, aber etwas kalt lassender Film.
Mirrors (2008)
* *
Alexandre Ajas loses Remake des
koreanischen "Into the Mirror": Beginnt unheimlich, wird immer abstruser und
endet bescheuert. Statt subtil gibts Krawall, statt Logik nur Willkür.
Mirrors 2 (2010)
* *
Die
Heimvideo-Fortsetzung des Gorror-Remakes ist nicht so lärmig-laut wie der
Vorgänger, aber dafür einfallslos inszeniert und im Nu wieder vergessen.
Highlights sind die recht blutigen Todesszenen.
Misérables, Les (1998)
* * * ½ Ausgezeichnet
gespielt und inszeniert, aber etwas distanziert und zu lang.
Mishima: A Life in Four
Chapters (1985)
* * * *
Visuell berauschende, intelligente Biografie des kontroversen Künstlers Mishima.
Der Film hat Schwächen, doch Werke wie dieses, gibt es nicht oft.
Misima luna, La (2007)
- Wenn der Mond
scheint, denk an mich * * *
Etwas verkitschtes und klischeehaftes Einwandererdrama
um einen mexikanischen Buben, der sich auf die Reise zu seiner illegal in den
USA lebenden Mutter macht. Jedoch stets kurzweilig und sympathisch, das sorgt
für Goodwill.
Mismatched
Couples / Ching fung dik sau (1985)
* * * zweifellos trashiger, aber herrlich unterhaltsamer
Hongkong-Trash aus den neonbunten 80ern.
Miss Congeniality (2000)
* * ½ Mit Sandra Bullock
als FBI-Agentin an der Miss-America-Wahl. Recht amüsant, aber der Krimiplot ist lachhaft.
Miss Congeniality
2: Armed and Fabulous (2005) * ½ Unnötiges,
langweiliges Sequel, das selbst neben dem faden Original schlecht abschneidet.
Miss
Gold Digger / Yonguijudo Miss Shin (2007)
* * ½
Harmloser, rasch vergessener Korea-Spass.
Missing (1983) * * * ½
Mit dem Drehbuch-Oscar ausgezeichnetes
Polit-Thrillerdrama, das Sissy Spacek und Jack Lemmon in Bestform zeigt.
Kontrovers, kritisch, aber auch eine Spur zu lang, repetitiv und angegraut.
Dennoch sehenswert.
Missing, The (2003)
* * * ½ Extrem düsterer Neo-Thriller-Western mit Cate Blanchett
und Tommy Lee Jones.
Missing / Sam hoi tsam yan
(2008)
* *
Überlanges, schlecht geschriebenes Mystery-Liebesdrama
von Tsui Hark.
Missing /
Sil jong (2009)
* * ½
Wenig innovativer, aber passabler Korea-Horror.
Missing Person / Salameul chatseubnida (2009) * * ½ Solide Independentfilm, der seine Idee etwas zu
ideenlos durchspielt.
Mission,
The / Cheong feng (1999) * * * ½ Cooler und dennoch nüchterner Hongkong-Striefen mit
Anthony Wong.
Mission Galactica: The Cylon Attack
(1979)
* * ½
Holpriger als Teil eins "Battlestar Galactica". Das
Beste bleiben Tricks und Titelmelodie.
Mission: Impossible (1996) * * * ½
Tom Cruise als US-Version von Bond: Actionreich, technisch
virtuos. Ein Spürchen besser als das Sequel.
Mission: Impossible 2 (2000)
* * * Tom Cruise ist noch einmal Agent Hunt. Diesmal
unter der Regie von John Woo ("Face/Off").
Mission: Impossible
III (2006)
* * * ½
Rasante Actionposse auf dem Niveau von Teil eins.
Mission: Impossible - Ghost Protocoll (2011)
*
* * ½ Mit dem vierten Teil der Agentenreihe gibt
Trickfilm-Maestro Brad Bird sein Realfilmdebüt und folgt seinem Vorgänger /
Produzenten J.J. Abrams, indem er einen hochroutinierten, spannenden Film auf
die Beine stellte. Die Logik ist nicht immer da (Supermagnet in einem
Serverraum?), es fehlt das Bird'sche Genie und im letzten Drittel sackt die
Sache leicht ab - doch es sind zwei Stunden Unterhaltung garantiert, dank
charismatischen Stars, geschickter Montage und einiger wahrer Knüller-Szenen.
Highlight: Tom Cruise kraxelt am Burj Khalifa herum.
Mission Istaanbul (2008)
* * Doofer und lauter Bollywood-Actionfilm, der als
unfreiwillige Komödie hin und wieder punkten kann ...
Mission Kashmir (2000)
* * * ½ Packender
Polit-Thriller aus Indien mit einem gehörigen Schuss Familiendrama und Musical.
Sehr gute
Unterhaltung à la Bollywood.
Mission
Mumbai (2004) * Beschissener Bollywood-Thriller ohne Spannung, dafür
mit reichlich Idiotie.
Mission Possible:
Kidnapping Granny K / Kwonsoonboon Yeoja Nabchisageon (2007)
* * ½
Die Komldie beginnt mit Volldampf, verliert aber
schnell an Drive.
Mission
Sex Control / Jal sarabose (2006) * *
Korea-Tragikomödie mit interessanter
Ausgangslage, aber völlig zielloser Erzählweise.
Mission to Mars (2000) - Mission zum Mars * * *
Inhaltlich schwache Sci-Fi von Brian De Palma ('Mission:
Impossible').
Miss
Lady Boy (2005)
* ½
Fade Erfolgsstory made in Thailand.
Miss March (2009)
*
½
Vom
Playboy geförderte Infantil-Komödie mit ein paar Lachern und viel Scheisse. Das
fragwürdige Frauenbild erklärt sich von selbst, die talentfreien
Darsteller/Regisseure/Autoren in Personalunion weniger.
Miss Mary
(1957) * * * ½
Höchst vergnügliche Bollywood-Komödie mit Meena Kumari
und Kishore Kumar.
Miss Oyu / Oyu-sama (1951)
* * * ½
Etwas absehbares, aber eindringliches Melodrama.
Mist / Angae
(1967) * * * Etwas träges, aber visuell faszinierendes Korea-Drama.
Mist, The (2007) - Der Nebel
* * * *
Unheimliche Stephen-King-Adaption,
von "Shawshank Redemption"-Regisseur Frank Darabont inszeniert als Mix aus
50er-Jahre-Monsterfilm und subversiver Gesellschaftsparabel. Die Religionskritik
ist etwas plakativ, aber effektiv. Und das Ende haut voll in die Magengrube!
Mistress of Spices
(2005)
* *
Leblose Romanverfilmung, die nur ein wenig
Märchen-Magie aufbaut. Mit Aishwarya Rai.
Mists of Avalon, The (2001)
* * * Behäbige, aber für
eine TV-Produktion überzeugende Adaption von Marion Zimmers Bestesller, der die
Artus-Sage aus Frauensicht erzählt (Zweiteiler).
Mithya (2008)
* * * Die Bollywood'sche Thrillerkomödie läuft zwar ins
Leere, macht davor aber fast alles richtig.
Mitti Wajaan
Maardi (2007)
* *
Überlanges Punjabi-Stück mit drögem Hauptdarsteller.
Mitt liv som hund / My Life as a Dog (1985)
* * * * Herzerwämende
coming-of-age-Story von Lasse Hallström mit einem hervorragenden 12-jährigen
Hauptdarsteller.
Mixed Doubles (2006)
* * *
Sympathische, indische Low-Budget-Komödie um
Partnertausch.
Mob Sister /
Ah Shou (2005)
* *
Schläfrige Gangsterballade aus Hongkong, die ihre Stars in einem Film
ohne Story verheizt.
Moby Dick
/ Mobidik (2011)
* * *
Sauber inszenierter, aber letztendlich nicht alle
Erwartungen erfüllender Thriller.
Mod (2011) * * ½ Sensible, aber etwas zu träge Romanze.
Model (2005)
* ½
Träger Thai-Thriller mit schwacher Auflösung.
Modern Boy / Modeon boi
(2008)
* * *
Etwas lang und holprig, aber über weite Strecken
ziemlich unterhaltsam.
Modern
Yakuza: Outlaw Killer / Street Mobster (1972)
* * * ½ Grober
Yakuza-Klassiker von Kinji Fukasaku.
Mod Squad, The (1999)
* * ½ Hipper, aber
inhaltlich öder und bisweilen lanweiliger Thriller mit jungem Cast: Claire Danes,
Giovanni Ribisi, Omar Epps.
Moguls, The (2005) -
Dirty Movie * * ½
Ein
paar Kleinstadt-Freunde drehen einen Porno. Das ist bisweilen amüsant, dann sehr
plump - und zum Ende hin etwas moralisierend. Aber dank den Stars ganz nett.
Mohabbat (1997)
* * ½ Überlange Romanze aus Bollywood mit ein paar Durchhängern in
der Mitte - aber am Schluss wieder emotional auf der Höhe.
Mohabbatein (2000)
* * * Zu langes
Liebesepos mit Shahrukh Khan als Verschnitt von Robin Williams in "Dead Poet
Society". Stars und Emotionen machen Defizite weg.
Mohra (1994)
* * ½ Starbesetzter und überraschend
brutaler Actionthriller aus Bollywood. Leider fiel zu lang und voraussehbar.
Mokpo,
Gangster Paradise / Mokponeun hangguda (2004)
* * ½ Von Beginn weg enttäuschende Gangsterkomödie aus Korea,
die erst zum Ende hin einigermassen gelungen ist.
Moksha (2001)
* * * Bollywood-Mix aus Thriller &
Liebesdrama mit Längen und dem Debüt des schönen Arjun Rampal. Gute
Schwarz-Weiss-Fotografie in den Rückblenden.
Môme, La (2007)
- La vie en rose
* * * ½
Super gespielte, etwas lange
Piaf-Biografie, inszeniert nach Notenbuch, aber dank Liedern und
Hauptdarstellerin durchaus einnehmend.
Moments of Love (2006)
* * *
Fantasyhaltige Romanze von den Philippinen, die nicht
an das heimliche Vorbild "Il mare" heranreicht.
Moment to
Remember, A / Nae meorisokui jiwoogae (2004) * * * ½
Tränendrücker aus Korea, der mit etwas weniger Kitsch zum Klassiker des Genres
hätte aufsteigen können.
Mona Lisa Smile (2003) -
Mona Lisas Lächeln * * * Spröde
weibliche Version von "Dead Poets Society", die kitschig dem Feminismus huldigt,
aber unterhaltsam und sympathisch ist.
Mönch mit der Peitsche, Der (1967)
* * ½ Die wiederholte Fassung des Wallace-Stoffes, diesmal in
Farbe. Und trotz mehr Action reichlich konventionell.
Monday (2000)
* * * Skurrile, surreale
Tragikomödie des jungen japanischen Regisseurs Sabu.
Mondo Meyer Upakhyan - Tale of a Naughty Girl (2002)
* * *
Gemächliche, bildstarke Emanzipationsfabel aus
Bengalen.
Money / Don
(1958)
* * *
Bewegendes koreanisches Bauerndrama.
Money Hai Toh
Honey Hai (2008)
* ½ Doofe und langweilige
Bollywood-Ensemblekomödie.
Monga /
Báng-kah (2010) * * *
Trotz Überlänge kurzweiliger Jugend-Gangsterfilm.
Mongol (2007) - Der Mongole
* * *
Oscar-nominiertes Epos des Russen Sergei
Bodrov ("Nomad"), das in grossartigen Bildern und mit tollen Schlachten die
frühen Jahre von Dschingis Khan zeigt. Leider in der ersten Hälfte mit Längen.
Zudem ist der revisionistische Ansatz ("der Mann war eigentlich nett") an sich
okay, nur wird der Charakter dadurch verniedlicht. Dass der Mann seinen Bruder
killte, fällt z.B. weg.
Mongolian Ping
Pong / Lü cao di (2005)
* * * ½
Bildgewaltiger Jugendfilm aus der innderen Mongolei.
Monkey
Goes West / Xi you ji (1966)
* * *
Fantasievoller Auftakt zur Shaw-Brothers-Verfilmung von
"Journey to the West".
Monkey
Kung Fu / Chu long ma liu (1979)
* * * ½ Null
Story, famose Action - dieses Shaw-Vehikel ist ein Paradestück für
Monkey-Kung-Fu-Fans.
Monkey Magic / Saiyuki
(2007)
* * *
Effektstrotziges, etwas albernes, aber
unterhaltsames Spielfilm-Update zur japanischen Kultserie, basierend auf dem
chinesischen "Jorney to the West".
Mon oncle (1958)
* * * * Jacques Tatis
bester Film ist eine liebenswerte Kritik an der Moderne mit exeptionellem Sound- und
Set-Design.
Mon oncle Antoine (1971)
* * ½
Von Kritikern als einer der besten
kanadischen Filme bezeichnet, löste dieses subtile, langsame Drama bei mir
nichts aus.
Monopoly (2006)
* * *
Stilsicher gemachter, wenn auch etwas
voraussehbarer "Twist"-Thriller aus Korea.
Monrak
Transistor (2001)
* * * Nostalgische
thailändische Tragikomödie um die Widrigkeiten des Lebens ...
Monsoon Wedding (2001)
* * * ½ Charmante
Familienzusammenkunft inszeniert von der Inderin Mira Nair ("Salaam Bombay").
Monster (2003)
* * * ½ Brillant gespieltes, aber eigentlich recht plump
inszeniertes True-Life-Drama.
Monster
House (2006) * * *
CGI-Kinder-Gruselfilm mit der
80er-Mentalität seiner Produzenten (Zemeckis, Spielberg). Nette Hommagen
inklusive ("Hannibal", "Forrest Gump", "Cast Away").
Monster in Law
(2005)
* *
Jane Fondas Comebackfilm ist leider eine lästige
Komödie mit Jennifer Lopez in schwachem Zustand.
Monsters (2010)
* * *
½
Atmosphärischer, spannender und überraschend vielschichtiger Film um zwei
Menschen, die sich durch eine Alien-infizierte Zone in Mexiko kämpfen müssen.
Die politischen Metaphern sind zum Glück eher dezent. Weniger gelungen dagegen
das Ende, bei dem alles etwas schnell abgehakt wird.
Monster's Ball (2001)
* * * * Genial gespieltes,
höchst schwermütiges Südstaatendrama mit Halle Berry, Billy Bob Thornton und Heath
Ledger. Regie: Der Schweizer Marc Forster.
Monsters Inc. (2001)
* * * * Disney & Pixar
strike back: Die vierte Kooperation der zwei Trickfilmmeister ist eine knallbunte,
abgedrehte Mosterkomödie.
Monsters vs. Aliens (2009)
* * *
Flotter Computertrickfilm mit eindrücklichen 3D-Bildern, viel Action, coolem
Witz (ich mochte den US-Präsidenten und die Anspielungen auf Sci-Fi-Filme) -
aber einer dünnen Story, schwachen Figuren und wenig Mut.
Monster X
Strikes Back - Attack the G8 Summit / Girara no gyakushu: Toya-ko Samitto
kikiippatsu (2008)
* *
Monsterparodie mit witziger Idee, aber schwacher Ausführung.
Monte Carlo (1930)
* * *
Gut gespielter, aber nicht sehr schwungvoller
Musical-Nachfolger zu Ernst Lubitschs Oscar-nominiertem Musical-Debüt "The Love
Parade" (1929).
Monty Python and the Holy Grail (1974)
* * * *
½ Einer der
witzigsten Filme aller Zeiten: Monty Pythons respektloser Blick auf die Artus-Sage.
Moon (2009)
* * *
½
Das
Regiedebüt des Sohnes von David Bowie ist ein intelligenter, spannender
Low-Budget-Science-Fiction-Film, der ungewöhnliche Wege geht und sich fast
komplett um Schauspieler Sam Rockwell dreht. Es gibt Glaubwürdigkeitsdefizite
(ist die angewandte Technik wirtschaftlich und sicherheitspolitisch überhaupt
sinnvoll?), aber über die sieht man gerne hinweg.
Moon
Child (2003) * * * Cooler japanischer Teen-Vampirfilm, der stark beginnt,
aber allzu abgehoben wird, wenn er sich auf melodramatisches Terrain begibt.
Moonhunter / 14 tula, songkram prachachon (2001) * * * Gut inszeniertes thailändisches Politdrama um die
Demokratisierung des Landes.
Moonlight Mile (2002)
* * * ½
Berührend gespieltes Drama um eine Familie, die den Tod
der Tochter verarbeitet. Susan Sarandons "warum die Ehe toll ist"-Rede hat
Power.
Moonlight of Seoul
/ Biseuti boijeu (2008) * * Sterbenslangweiliges Korea-Drama, das immerhin einen
interessanten Blick in die Welt von männlichen Hostessen bietet.
Moonlight Serenade
/ Setouchi munraito serenade (1997)
* * *
Etwas langfädiges, aber inhaltlich wie technisch reizvolles Drama.
Moonraker (1979) * * * Der
Plastik-Bond auf "Star Wars"-Spuren. Für viele peinlich, für mich eigentlich OK.
Moonshot (2009)
* * *
Solide Aufarbeitung der ersten Mondlandung mit
Dokmaterial und Spielszenen. Etwas zu kühl, aber unterhaltsam.
Moon
Warriors / Zhan shen chuan shuo (1993)
* * * ½ Extrem kurzweiliger Wuxia-Streifen von Sammo Hung mit
Andy Lau und Maggie Cheung.
Mora (2003) ½ Einfältige Thai-Gruselkomödie, deren Sagen-Elemente
zugunsten von peinlicher Comedy und Erotik-Gedöns zurückgestutzt werden.
Moordwijven (2007) - Killer Babes
* * ½
Dick Maas betritt nach 6 Jahren Regiepause wieder
"Flodder"-Terrain und hackt mit der rüden Komödie auf der High Society rum. Der
Teil gefällt. Der Rest langweilt jedoch rasch.
Mord ist mein Geschäft, Liebling (2009)
* *
½
Die
deutsche Killer-Komödie mit Rick Kavanian hat ein paar witzige Szenen und eine
amüsante Ausgangsidee, aber ihr geht bald mal die Luft aus.
More Than Blue /
Seulpeumboda deo seulpeun Iyagi (2009) * * *
Bewegendes, simpel gestricktes Korea-Melodrama.
Morgen, ihr Luschen! Der Ausbilder-Schmidt-Film (2008)
*
½
Der
Schweizer Regisseur Mike Eschmann ("Achtung, fertig, Charlie!") blamiert sich in
Deutschland mit dieser plumpen Klamotte, welche die Kultfigur Schmidt zum
Blödeldeppen degradiert und zwischen
schlecht getakteten Pointen nur
wenige Lacher bietet.
Morning Glory
(2010) *
* ½
Zu brav
ausgefallene Medienkomödie. Ein paar Lacher sitzen, doch Harrison Ford agiert
öde, Rachel McAdams hysterisch - und es fehlt an echtem Biss.
Morning Walk (2009) * *
Gut gemeinter und ganz netter Bollywood-Film, in
dem nichts von Belang passiert.
Mortal Reflection
(2005)
* Rung einstündige Horrorgurke
aus Thailand, die bis auf zwei schöne Gore-Momente nichts zu bieten hat.
Moskva-Kassiopeya
(1973) - Start zur Kassiopeia * * ½ Billige Ost-Sci-Fi, ganz unterhaltsam, aber auch etwas beliebig.
Moss, The / Ching toi (2008)
* * ½
Eine dünne Handlung voller McGuffins, immerhin stylish
inszeniert und engagiert gespielt.
Moss / Iggi
(2010)
* * ½
Aufgeblasener Korea-Blockbuster.
Most
Beautiful, The / Ichiban utsukushiku (1944)
* * ½ Als Propagandafilm lanciertes, eher harmloses
Kurosawa-Melodrama.
Most Terrible Time in My
Life, The / Waga jinsei saiaku no toki (1994)
* * *
Kurzweiliger Retro-Krimi in Schwarzweiss, dem zwei
Fortsetzungen folgten.
Mother,
The / The Unborn (2003) * * *
Zusammengeklauter, aber halbwegs unterhaltsamer Thai-Horror mit der
Hauptdarstellerin aus "Nang Nak".
Mother
/ Eomeonineun Jookji Anhneunda (2007) * * Gut gemeinte,
aber ziellos und tranig inszenierte Hommage an die Mütter.
Mother
/ Madeo (2009) * * * ½ Faszinierendes Thrillerdrama vom Regisseur von "The
Host".
Motherhood (2009)
- New York Mom
*
½
Am
Startwochenende in England wollten gerade mal 12 (!) Leute diese läppische und
hysterische Komödie sehen. Der Film mit Uma Thurman (und Jodie Foster in einem
Sekundenauftritt) entstand im Dusntkreis der New Yorker
Intellektuellen-Künstlerinnen. Das sagt fast alles.
Mother
India (1957)
* * * ½ "Oscar"-nominierter
Höhepunkt des "goldenen Zeitalters" des Bollywood-Kinos. Etwas lang und sehr
theatralisch, aber voller epischer Wucht.
Mothers and
Daughters (2009)
- Mütter und
Töchter
* * *
Stark gespieltes und oft bewegendes Drama um Mütter in verschiedenen
Lebenslagen. Manipulation und politisch-moralische Hintergedanken (Adoption ist
zweifelhaft, Abtreibung ist ein Tabu, Glaube hilft weiter) macht den Film etwas
zwiespältig, aber der Gesamteindruck bleibt positiv.
Mothman Prophecies, The (2002)
* * * Unheimlicher
Mysterythriller mit Richard Gere. Leider zu lang und der Story-Bogen in der
zweiten Hälfte flach. Das Finale ist wieder gut.
Mothra / Mosura (1961)
* * *
Süsser japanischer Monsterfilm mit Riesenmotte Mothra.
Mouchette (1967)
* * * *
Robert Bresson in Reinkultur: Das
düstere, bewegende Drama lebt von einer starken
Hauptdarstellerin, dem Mix aus Poesie und Tragik sowie einer vollendeten
Inszenierung.
Moulin Rouge (2001)
* * * * ½ Eine Attacke auf die Sinne von Baz
Luhrmann ("Romeo + Juliet"). Kidman & McGregor singen fantastisch. Kitschig,
melodramatisch, opulent, sexy, geil!
Mouna Ragam (1986)
* * * ½ Bewegendes, simples Liebesdrama
von Mani Rathnam.
Mountain Spirit / Jin hutan (2009)
½
Dilettantischer Malaysia-Horror.
Mourning Forest, The / Mogari no mori (2007)
* * *
Etwas gar behäbiges, aber stimmungsvolles Trauer-Drama.
Moving
Targets (2004)
* * * Kompetentes, ziemlich unspektakuläres Thrillerkino aus
Hongkong.
MP3: Mera
Pehla Pehla Pyaar (2007)
* * ½
Sympathische, aber überaus formelhafte
Bollywood-Liebeskomödie.
MPD
Psycho / Tajuu jinkaku tantei saiko - Amamiya Kazuhiko no kikan (2000)
* * * Durchgeknallte Grusel-Mysteryserie von Japans Enfant
Terrible Takashi Miike.
Mr.
100% - The Real Player (2006) *
Sterbenslangweiliger Bollywood-Sleazefilm mit
Moral (!).
Mr. 3000 (2005)
* * ½ Völlig
voraussehbare, temporär ganz liebenswerte Baseball-Komödie mit Bernie Mac, die
wie so oft in diesem Genre den Teamgeist beschwört.
Hier auf DVD
Mr. and Mrs. '55
(1955)
* * *
Sehr erfolgreicher Bollywood-Komödienklassiker von Guru
Dutt, der aber durch ein paar Taktschwierigkeiten auffällt.
Mr. and Mrs. Incredible / San kei hap lui (2011)
* * ½
Nicht ausgereifte, aber immerhin charmante chinesische
Superheldenkomödie.
Mr. and Mrs. Iyer (2002)
* * * ½ Poetisches
indisches Drama mit einer prise Sozialkritik. Ein Film zum Verlieben.
Mr. and Mrs.
Smith (2005)
* * * ½
Sexy, stylish und ungestüm - ein klasse Vehikel für
Brad Pitt und Angelina Jolie.
Mr. Arkadin /
Confidential Report
(1955) * * * ½
Orson Welles' faszinierender, wirrer Pulp-Thriller
existiert leider nicht in definitiver Version, ist aber allein schon visuell
eine Pracht.
Mr. Bean's Holiday (2007)
* *
Öder Plot, wenig Gags und Beans Gezapple nervt. Ein
paar gute Szenen hat es (Meeresfrüchte) und Willem Dafoes Über-Ego-Kunstfilm ist
köstlich. Aber das ist zu wenig.
Mr. Brooks (2007)
* * *
Kevin Costner hat als schizophrener
Killer sichtlich Spass in diesem zwischen clever und trashig pendelnden
Thriller. Das Ende enttäuscht jedoch.
Mr.
Butterfly (2003)
* * * Dick aufgetragenes,
aber wunderbar inszeniertes Melodrama mit Thriller-Elementen. Aus Südkorea.
Mr. Deeds (2002)
* * Adam Sandler. Reicht
doch as Kritik, oder? ... Ok: Mässig witzig, plakativ moralisch. Die anderen Akteure
(Winona Ryder, John Turturro etc.) sind recht gut.
Mr. Freedom (1969)
* * * Kommunisten
kommen via Schweiz nach Frankreich! Die USA entsenden "Mr. Freedom". Der
zerstört bei seiner Rettungsaktion das halbe Land ... William Kleins bizarre
Komödie hat einige geniale Gags, trampelt seine Idee aber zu breit und wird zäh.
Aber manche zynischen Scherze sind sagenhaft gut.
Mr. Gan's Victory /
Superstar Gam Sa-Yong (2004) * * *
Routiniertes, gefühlvolles Sportdrama aus Korea.
Mr.
Handy / Mr. Hong (2004) * * *
Liebenswerte koreanische Komödie um ein Fast-Liebespärchen in einer Kleinstadt.
Mr. Hot Mr. Kool
(2007)
* ½
Peinliche Bollywood-Komödie um schwanzgesteuerte Jungs
auf Frauenjagd in London.
Mr.
Housewife / Mister jubu quiz wang (2005) * * *
Sympathische, unspektakuläre Tragikomödie aus Korea.
Mr.
Idol / Mr. Aidol (2011)
* * ½
Nicht ohne Charme, aber ebenso ohne Raffinesse.
Mr.
India (1987)
* * * Erfolgreicher Bollywood-Mix aus James Bond, Superman
und Disney-Komödie. Von Shekhar Kapur, dem Regisseur von "Elizabeth".
Mrityudaata (1997)
* * Aufgeblasener
Bollywood-Trash, der an den Kinokassen floppte.
Mrityudand
/ The Death Sentence (1997)
* * * ½ Eindrückliches Emanzipationsdrama aus Indien. Etwas
plakativ, aber aufrüttelnd.
Mr. Lee Vs. Mr. Lee / Lee Dae-geun, Idaekeun (2007)
* *
Zähe Hommage an einen koreanischen Altstar, trotz
Schlusstwist überaus dünn.
Mr.
Natwarlal (1979)
* * * Höchst
erfolgreiche Amitabh-Bachchan-Actionkomödie mit durchzogenem Plot.
Mrs Henderson Presents (2005)
* * * ½
Beginnt als delikate Komödie mit Top-Dialogen und wird
zur unsentimental berührenden Tragikomödie. Judi Dench ist Weltklasse!
Mr. Nice
(2010)
* * *
"Candyman"-Regisseur Bernard Rose verfilmte das spektakuläre Leben eines
Haschisch-Grossdealers in den 70ern und 80ern, mit Rhys Ifans in der relaxten
Hauptrolle, viel Retro-Schick und sympathischen Witz. Vor allem die subjektive
Erzählstimme des Protagonisten verleiht dem Ganzen eine angenehme
Doppelbödigkeit. Was indes fehlt sind echte Einblicke, tief gehende Analysen der
Figuren oder der Beziehung zur IRA. Alles wirkt ein wenig zu beliebig und
harmlos. Aber ein unterhaltsamer Film allemal.
Mr. Nobody (2009)
* * *
½
Die
erste Regiearbeit des Belgiers Jaco van Dormael nach 12 Jahren Pause ist ein
komplexes Puzzle aus Erinnerungen und Entscheidungen. Was-wäre-Wenn-Szenarien
vermischen sich mit Sci-Fi-Szenen und Lebensbetrachtungen, mit Gefühlen und
Nachdenk-Material. Ein dichter, manchmal verwirrender, aber meist faszinierender
Film mit breiter Kultur-Palette von Bach über Nena bis "Mughal-E-Azam". 139
Minuten (im Director's Cut gar 150 Minuten) durchhalten ist nicht einfach, aber
lohnend.
Mr.
Popper's Penguins (2011)
- Mr. Poppers Pinguine
* *
½
Zu
formelhafte, unglaubwürdige und vorhersehbare Komödie, die aber ein paar Pointen
auf Lager hat - Jim Carrey und seinen CGI-Pinguinen sei Dank.
Mr. Socrates
(2005)
* * *
Nicht gerade von der Muse geküsster, aber höchst
unterhaltsamer Korea-Gangsterfilm.
Mr. Tadano's Secret Mission - From Japan With Love / Tokumei kakaricho Tadano
Hitoshi: Saigo no gekijoban (2008)
* * ½
Überlange, in ihrem primitiven Momenten ganz amüsanze
Komödie.
Mr. Thank You /
Arigato-san (1936)
* * * ½
Süsse Tragikomödie voller Witz, leisem Pathos und
ununterbrochener Bewegung.
Mr.
Vampire / Geung si sin sang (1985)
* * ½ In Hongkong extrem erfolgreiche Horrorkomödie, die mich
irgendwie nicht ansprach ...
Mr.
Wacky / Saeng, nalseonsaeng (2006)
* *
Fade Lehrer-Schüler-Komödie aus Korea, deren
Pointen nicht zünden wollen.
Mr. White Mr. Black
(2008)
* *
Lahme Bollywood-Klamotte mit wenig Schmiss und noch weniger gelungenen
Gags.
Mr. Woodcock (2007)
* * ½
Billy Bob Thornton kopiert
nur sein schlechtes Benehmen aus "Bad Santa", doch das amüsiert in der
formelhaften Komödie immer noch. Mehr als das brave Ende.
Mr. Ya Miss
(2005)
* *
Dröges Bollywood-Remake von "Switch" mit zu wenig
Lachern.
Muallaf - The Convert (2008)
* * *
Vielschichtiges Drama aus Malaysia.
Muay
Thai - Nai Khanom Tom (2003) * * Überlanges Kampfsport-Abenteuer aus Thailand, Teils
Legende, Teils Biografie des bekanntesten Muay-Thai-Kämpfers aller Zeiten.
Muay Thai Chaiya / Chaiya (2007) * * * In Action, Look und Schauspiel ansprechende
Martial-Arts-Kost.
Muerte de un ciclista (1955)
* * * Stilistisch etwas nach
Lehrbuch und gesellschaftskritisch etwas offensichtlich konnte mich das
Melodrama nie voll überzeugen. Doch es gibt tolle Einzelszenen, Cuts und
Noir-Kompositionen, die das Anschauen lohnen.
Mughal-E-Azam
(1960)
* * * ½ Beeindruckendes
Drei-Stunden-Liebesdrama aus Indien.
Mughal-E-Azam:
Re-Issue (2004)
* * * ½
Koloriert, restauriert und gekürzt: Der Klassiker ist auch so eine
Pracht.
Mujhe Kucch Kehna Hai (2001) * * * Liebevoller, aber unspektakulärer Bollywood-Liebesfilm mit Kareena Kapoor.
Mujhse Dosti Karoge! (2002)
* * *
Voraussehbarer, aber höchst charmanter Bollywood-Liebesdilm.
Mujhse Fraaandship Karoge (2011) * * * Kleine, feine Bollywood-Liebeskomödie.
Mujhse
Shaadi Karogi (2004) * * ½
Starbesetzte Bollywood-Hitkomödie, die von "Meet the Parents" die besten Gags
übernommen hat - aber nicht dessen Charme.
Mujrim (1958) * * ½ Langfädiger Liebesthriller aus Bollywood mit sinkender
Spannungskurve.
Mukhbiir (2008)
* * Überlanger, holprig erzählter, aber wenigstens nicht
ärgerlicher Bollywood-Thriller.
Mukhsin (2006) * * *
Sympathische Teenie-Romanze aus Malaysia.
Mulan (1998)
* * * * Top
animierters Disney-Epos mit einem witzigen Eddie Murphy als Mini-Drache.
Mulan II (2004)
* * *
Kurzweiliges, aber nicht sonderlich episches Sequel, das im Deutschen von Otto
Waalkes fast ruiniert wird - und im Englischen auf Murphy verzichten muss.
Mulan / Hua Mulan (2009) * * ½ Fade Neuinterpretation der klassischen Legende.
Mulawin: The Movie (2005) * *
Tricktechnisch und inhaltlich gleichermassen enttäuschende Fantasy von den
Philippinen.
Mulholland Drive (2001)
* * * ½ David Lynchs als
Serie geplanter, dann umgeschnittener Mysterythriller räumte in Cannes ab und war
"Oscar"-nominiert. Interessant. Aber auch sauwirr.
Mullewapp - Das grosse Kinoabenteuer der Freunde (2009)
* * * Der erste Kinofilm der
Kinderbuch- und "Sendung mit der Maus"-Stars: sympathisch, kindgerecht,
kurzweilig.
Mumbai Express (2005)
* * ½ Ein paar
Gags dieser Bollywood-Komödie sind sauglatt, aber nach der Pause verliert sie
enorm an Dampf.
Mumbai Godfather
(2005)
* ½ Langweiliger,
klischeehafter und inhaltlich enorm dürftiger Bollywood-Gangsterfilm.
Mumbai Matinee (2003) * * Schleppende Bollywood-Komödie, die sexy, frech und jugendlich
sein will, aber ein absolut schwaches Drehbuch aufweist.
Mumbai
Meri Jaan (2008) * * * Gut gemeintes Ensemble-Drama, das bisweilen etwas
schleppt.
Mumbai Salsa (2007)
* * Fader
Ensemblefilm über Liebe und ihre Komplikationen unter jungen Leuten in Mumbai.
Mumbai Se Aaya Mera Dost (2003)
* * Die Abenteuer-Romanze
verzettelt sich in endlosen Nebenhandlungen, um zum Schluss völlig das Thema zu wechseln.
Mummy, The (1999) - Die Mumie
* * * ½ Überraschungs-Blockbuster
mit tollen Effekten, Humor und Brendan Fraser ("George of the Jungle").
Mummy Returns, The (2001) * * *
Effektstarre, aber ziemlich lieblose Fortsetzung. Trotz vieler
Action im Mittelteil etwas lahm.
Mummy: Tomb of the Dragon Emperor (2008)
* * Langweiliger,
von Rob Cohen zu Macho-lastig statt witzig erzählter dritter Teil. Die Action
ist konfus, etliche Darsteller sind fehlbesetzt. Es fehlt an Inspiration.
Münchhausen (1943)
* * * ½
Kunterbruntes Fantasyabenteuer, entstanden während der Nazi-Zeit.
Munich
(2005)
* * * * ½
Erstklassiger Politthriller vermischt mit einem morealischen Weckruf.
Spielberg hats geschafft.
Munna
Bhai M.B.B.S. (2003) * * * ½ Amüsant,
ungewöhnlich bewegend, ein bisschen frech - und durch und durch sympathisch. Die
verbesserte Bollywood-Version von "Patch Adams".
Muoi
(2007) * * *
Bildstarker, kurzweiliger und halbwegs
unheimlicher Horror aus Korea.
Muppets, The (2011)
*
* *
Die Komödie weckt Nostalgie-Goodwill und
verströmt Kurzweil, aber es fehlt am anarchischen Charme der Serie, zudem wirken
die menschlichen Darsteller stark unterfordert. Zu lachen gibts aber genug.
Muqaddar
Ka Skinadar (1978)
* * * ½
Einer der erfolgreichsten Bollywood-Filme aller
Zeiten mit Amitabh Bachchan in einer starken Rolle.
Mural (2011)
* * ½
Zu langes, visuell zwar opulentes, aber sehr künstlich
wirkendes Fantasyepos.
Murder (2004) * * ½ Routinierter, aber unspektakulärer und nicht
sonderlich spannender Bollywood-Thriller.
Murder 2 (2011) * * ½ Banales Bollywood-Remake von "The Chaser".
Murder by Numbers (2002) * * * Zu langer und bisweilen zu konstruierter Thriller mit Sandra
Bullock - aber spannend und brisant genug, um gut zu unterhalten.
Murderer / Saat yan faan (2009)
* * ½
Beginnt als Thriller, wird zum abstrusen Trash. Immerhin unterhaltsam
...
Muro-ami (1999)
* * * Philippinisches
Abenteuerdrama um Kinder als Hochseefischer: Recht packend, aber auch ohne grosse
technische Finessen.
Musa (2001)
* *
* ½ Etwas langatmiges,
aber eindrückliches Schlachtenepos mit viel Blut, toller Choreografie und "Crouching
Tiger"-Star Zhang Ziyi.
Musafir (2004) * * ½ Hochgestyltes, aber etwas blasses Bollywood-Remake von
"Confidence".
Muscle Heat /
Blood Heat / Masuuruhiito (2002)
* *
* Deftiges
Martial-Arts-Action-B-Filmchen aus Japan.
Mushishi (2006)
* * *
Langsamer, aber ziemlich faszinierender Live-Action-Fantasyfilm von
Anime-Ikone Katsuhiro Otomo ("Akira").
Music and Lyrics
(2007)
* * * Hugh Grant
und Drew Barrymore sind hochgradig sympathisch, die 80's-Pop-Referenzen gewitzt,
die Dialoge amüsant - was machts da, dass Überraschungen ausbleiben?
Music of the Heart (1999)
* * ½ Geigen-Drama von
Horrormeister Wes Craven ('Scream') mit einer tollen Meryl Streep und viel Langeweile.
Muskaan
(2004)
* ½ Trivialer Bollywood-Liebesfilm mit Gracy Singh und Aftab Shivdasani -
war alles schon mal da. Und erst noch besser ...
Musketeer, The (2001) * * ½ Etwas langatmige und unnötige Adaption von Dumas'
Musketier-Abenteuer. Von Peter Hyams gut eingefangen, von Tim Roth gut gespielt.
Must Love
Dogs (2005)
* * ½ Fade romantische Komödie
mit liebenswerten Stars.
Mutant Chronicles (2008)
* *
Der billig produzierte
CGI-Sci-Fi-Film sieht teurer aus, als er ist, enttäuscht aber mit doofen
Dialogen, schlechtem Trick-Blut und nichtiger Story. Potential verschwendet.
Mutant Girls Squad / Sento shojo: Chi no tekkamen densetsu (2010) * * * Herrlicher Splatterspass.
Mutt
Boy / Ddong gae (2003) * * ½ Gefälliger, aber letztendlich leerer und fantasieloser
Film aus Korea.
Mutum (2007) -
Schwarzer Vogel, stilles Kind
* * ½
Authentisches, aber anstrengend
langsames Brasilien-Drama mit Laiendarstellern. Weltweit preisgekrönt. Ich
mochte es trotzdem nicht.
Muxmäuschenstill
(2004)
* *
* ½
Schlaue deutsche Satire um einen
Weltverbesserer, der auf eigene Faust Betrüger und Gesetzesbrecher bestraft, und
dabei bald die Grenzen des Vertretbaren nicht mehr sieht. Am Ende krass und
etwas übertrieben, aber stets anregend und böse clever.
MW -
Chapter 0: The Devil's Game / MW Chapter 0: Akuma no Game (2009)
* *
Vorgeschichte zur "MW"-Verfilmung, halbwegs kurzweilig, mehr nicht.
My Beautiful Days /
24 (2002)
* ½
Korea-Langweiler der zähen und kühlen Art.
My Beautiful Girl Mari / Mari iyagi
(2002)
* * * ½ Fantasievoller, technisch nicht
ganz so faszinierender Zeichentrickfilm aus Südkorea.
My Big Fat Greek Wedding (2002)
* * * ½ Die liebenswerte,
aber eigentlich ziemlich voraussehbare Multikultikomödie war ein Überraschungshit in
Amerika und Europa.
My Bloody Valentine (2009)
* *
Einfallsloses Remake des gleichnamigen Low-Budget-Horrors von 1981, vorherehbar
inszeniert, aber im Kino immerhin aufgepeppt durch ein paar schöne 3D-Schocks.
My Blueberry
Nights (2007) * * *
Inhaltlich etwas ziellos, aber visuell eine
Pracht. Wong Kar Wais US-Debüt.
My Bollywood Bride
(2006)
* * ½
Nette Idee, saloppe Ausführung.
My
Boss, My Hero / Doosaboo ilchae
(2001)
* * ½ Erst Gangsterkomödie, dann Sozialdrama. Der Mix geht nicht richtig auf.
My Boss, My Teacher
/ Twosabu ilchae (2006)
* *
Die zu erwartende Fortsetzung des Kassenhits taugt noch etwas weniger
als
der Vorgänger.
My Boss's
Daughter (2003) * * ½ Eine Ansammlung primitiver Zoten, von Kritikern aller
Welt gescholten. Doch - Schock!! - ich habe mich eigentlich amüsiert dabei.
My Boyfriend Is
Type B / B-hyeong namja chingu (2005)
* * * Triviale,
aber niedliche Liebeskomödie aus Korea.
My
Brother / Uri hyeong (2004)
* * *
Rührseliges und manipulatives, aber dennoch ziemlich
bewegendes Melodrama aus Korea.
My Brother... Nikhil
(2005)
* * * ½
Bewegendes, einfaches AIDS-Drama aus Bollywood.
My Captain, Mr.
Underground / Mai kaeptin, Kim Dae-chul (2006) * * ½
Zaghaft unterhaltsame Komödie aus Korea, der wegen zuviel Melodrama bald die
Luft ausgeht.
My Darling FBI
/ Swit! Geunnyeoegen Bimilieyo (2008)
* ½ Billige koreanische Komödie.
My Darling Is a Foreigner / Darin wa gaikokujin (2010)
* * *
Harmlose, aber niedliche Liebeskomödie.
My Darling
of the Mountain / Yama no anata - Tokuichi no koi (2008) * * * Feinfühliges und behutsames Klassiker-Remake.
My
Dear Desperado / Nae Kkangpae Gateun Aein (2010)
* * * Inhaltlich
kaum mitreissendes, aber inszenatorisch überzeugendes Liebesdrama.
My Dear Enemy / Meotjin
haru (2008)
* * *
Sensibles, aber überlanges Drama mit
eindrücklicher Bildsprache und natürlichem Schauspiel.
My
Dinner With Andé (1981)
* *
* ½
Das existentialistische, spirituelle Geschwafel ist
anstrengend, ja selbstgefällig. Doch wenn man zuhört, fesselt dieser
zweistündige Exkurs in die Kunst des Dialogs, selbst wenn der nur als Einblick
in das Künstlerdenken der 80er dient.
My Eleventh Mother
/ Yeolhanbeonjjae Eomma (2007)
* * *
Zu Herzen gehendes, wenn auch etwas formelhaftes
Korea-Drama.
My Ex / Fan Kao (2009)
* *
Dürftiger Routine-Geisterhorror, diesmal aus Thailand.
My
Fair Gentleman / Yao tiao shen shi (2009)
* * *
Sympathische chinesische Komödie.
My
Father / Mai padeo (2007)
* * ½ Langfädies, gut gemachtes Korea-Drama mit sinkender Spannungskurve.
My
Father / Abooji (2009)
* * ½
Gut gemeintes, aber eher ödes koreanisches Drama.
My Father
Is a Hero / Gei ba ba de xin (1995)
* * * ½
Nicht sonderlich originelle, aber actionstarke und dazwischen durchaus
bewegende Action-Posse.
My Favourite Martian (1998)
* * ½ Kurzweilige,
effektreiche Sci-Fi-Komödie mit sexy Liz Hurley. Die zweite Hälfte schleppt sich etwas
dahin.
My
First Kiss (2004) * * Nichtiger
thailändischer Liebesfilm mit einer Stunde Lauflänge.
My Friend & His
Wife / Naeui Chingoo, Geueui Anae (2006)
* * *
Stilsicheres Korea-Drama mit ein paar Durchhängern, aber starkem Cast.
My Friend Ganesha
(2007)
* ½ Schlecht animierter und noch
schwächer erzählter Kinderfilm aus Bollywood.
My
Friend Pinto (2011)
* *
Bollywood-Komödie, die überdreht und frisch sein
will, aber nur anödet.
My
Generation (2004)
* ½
Sicher gut gemeinter, aber für den Zuschauer strapazenreicher weil
langweiliger No-Budget-Film aus Korea.
My Girl / Fan chan
(2003)
* * * ½
Absolut liebenswerte und nostalgische
Tragikomödie aus Thailand.
My Girl & I (2005)
* * * Rührender Tränendrücker aus Korea nach der japanischen
Vorlage von "Crying Out Love, in the Center of the World".
My Kung
Fu Sweetheart / Ye maan bei kup (2006)
* * Alberner Wong-Jing-Spass mit Hängern.
My Life
in Ruins (2009)
-
My Big Fat Greek Summer * *
½
Nett-harmlose Ferienkomödie mit Nia Vardalos und typischen
Griechenland-Klischees. Man kann dem Film aber kaum böse sein.
My
Little Bride / Eorin shinbu (2004)
* * * ½ Ein erwachsener Koreaner muss eine 15-Jährige heiraten.
Pädophil? Verwerflich? Keine Ahnung ... auf jeden Fall sauwitzig.
My Little Eye
(2002)
* * ½ Sehr unheimlicher "Big
Brother"-Horror, der sich aber so vieler Klischees bedient, dass es ärgerlich wird.
My Love / Love, First
/ Nae sarang (2007) * * *
Sympathischer und rührender Liebesfilm aus Korea.
My
Lucky Stars / Fuk sing go jiu (1985)
* *
Alberner und langweiliger Actionulk von und mit Sammo Hung mit einem
kurzen Aufrtitt von Jackie Chan.
My Mighty Princess
/ Moorimyeodaesaeng (2008) * * ½
Wirr erzählter und weniger faszinierender Mix aus
Kampfsport, Komödie und Liebesfilm.
My Mom /
Chinjeongeomma (2010)
* * ½
Arg sentimentales Melodrama.
My Mom's New Boyfriend (2008)
- Lauschangriff * *
Plumpe und vorhersehbare Komödie mit einer schönheitschirurgisch entstellten Meg
Ryan. Am Anfang hats ein paar gute Gags. Dann Sendepause.
My
Mother, the Mermaid / Ineo gongju (2004)
* * ½
Gut gemeintes und recht sympathisches
Mutter-Tochter-Drama aus Korea, das nie eine richtige Dramaturgie aufbaut.
My Name Is
Anthony Gonsalves (2008) * * Zerstückeltes Bollywood-Filmchen, nicht unangenehm,
aber beinahe orientierungslos.
My Name Is Fame / Ngor yiu sing ming (2006)
* * *
Charmante Showbiz-Tragikomödie aus Hongkong.
My Name Is Khan (2010)
* * *
Sauber gemachtes, aber inhaltlich entgleistes
Bollywood-Drama.
My Neighbors,
the Yamadas (1999)
* * * ½
Kauzige Vorstadtfamilien-Komödie des Studios Ghibli.
My Neighbor Totoro / Tonari no Totoro (1988)
* * * * ½ Bezaubernder,
fantasievoller Familienfilm-Klassiker. Ein weiteres Meister-Anime von Hayao Miyazaki.
My New Partner (2008)
* * ½
Souverän gespieltes, aber wenig spektakuläres Thrillerdrama aus
Südkorea.
My One and Only (2009)
* * *
Renée Zellweger glänzt als "southern belle", die mit ihren Söhnen durch die USA
der Fifties kurvt. Episodisch und etwas oberflächlich, aber stets charmant. Als
lose Vorlage dienten die Jugendjahre von Schauspieler George Hamilton. Mit dabei
sind u.a. "Percy Jackson" Logan Lerman, Kevin Bacon und Nick Stahl.
My Own Private idaho (1991)
* * * ½
Hypnotisches, aber gegen Schluss etwas auseinander driftender Independent-Drama
mit dem grossartigen River Phoenix.
My Piano / For Horowitz /
Horobicheu-reul wihayeo (2006)
* * *
Formelhafter, aber rührender Musikfilm aus Korea.
My Rainy Days / Tenshi no koi (2009)
* * *
Anfänglich keckes, später etwas klischeehafteres Teenie-Liebesdrama.
My Rebellious
Son / Xiao zi you zhong (1982)
* * ½
Flotte, aber nicht sonderlich dicht inszenierte Martial-Arts-Komödie.
My Sassy Girl / Yeopgijeogin geunyeo (2001)
* * * * Die charmante und
schräge Liebes-Tragikmödie war im Heimatland Korea ein Kassenschlager.
My Sassy Girl (2008)
* *
½
Wer
das koreanische Original nie gesehen hat, findet hier eine harmlos-kurzweilige
Liebeskomödie. Wer es aber kennt, nervt sich über eine Weichspülung der Story.
Der Charme ist verpufft.
My
Sassy Girl 2 (2010)
* ½
Doofes China-Update des sympathischen
Hits.
My Scary Girl /
Dalkom, salbeorhan yeonin (2006) * * *
Schwarzuhmorige Romanze mit hohem Unterhaltungswert.
My Schoolmate is a Barbarian
(2001)
* * Hongkong-Actionkomödie mit ein paar
netten Fights und visuellen Speilerein. Ansonsten 08/15.
My Secret Cache /
Himitsu no hanazono (1997)
* * * ½
Köstliche Komödie aus Japan.
My Sister, My
Love / Boku wa imoto ni koi o suri (2007)
* *
Sterbenslangweilige Anime-Verfilmung um die Liebe zweier Zwillinge.
My
Sister's Keeper (2009)
-
Beim Leben meiner Schwester
* * *
Arg
sentimentales, aber gut besetztes und bewegendes Drama mit Heul-Garantie. Schade
nur, müssen Tränen mit kitschigen Balladen zu Slow-Motion-Szenen noch erzwungen
werden.
My So-Called Love /
Ai de fa sheng lian xi (2008)
* * Überlanges und
oberflächliches Liebesdrama aus Taiwan.
My Song
Is... / Naeui Nolaeneun (2007)
* * *
Sympathische Low-Budget-Kiste in schwarzweiss.
My
Son / Chun huo
(1969)
* * ½ Saloppes Drama der Shaw-Brothers mit einem gewissen Hippie-Feeling aber
wenig Substanz.
My
Son / Adeul (2007)
* * *
Rührendes Vater-Sohn-Drama mit überraschendem Finale.
My Son, My Son, What Have Ye Done (2010)
* * *
Das Tatsachen-Drama lässt etwas verwirrt zurück, liefert aber einen irren Trip.
Kein Wunder, waltete doch Werner Herzog als Regisseur und David Lynch als
Produzent. Von Lynch gibts Mindfuck und einen Kleinwüchsigen, von Herzog gibts
Weltenbummel, Kinski'sche Hauptfigur und seltsame Tierszenen. Und Udo Kier passt
eh bestens in diese Welt. Kaum Herzogs Bester, aber kurioser Stoff.
My Sons / Musuko (1991)
* * *
Gemächliches Drama von Yoji Yamada über Vatersein und Einsamkeit.
My Soul to Take (2011)
* *
Lahmer Horrorfilm von Wes Craven, der Elemente von "Scream" mit dem ödesten nur
vorstellbaren Teeniehorror mischt. Von der Motivation über den Bösewicht bis zum
Hauptdarsteller - alles wirkt unfertig und plump.
Mystics in Bali / Leák
(1981)
* * ½
Irrwitziger Horror aus Indonesien, besonders
geeignet für Trash-Fans.
My Super
Ex-Girlfriend (2006)
* * ½ Witzige Ausgangslage, schwache Umsetzung: Die
Superheld(innen)-Parodie trifft zu selten ins Schwarze.
Mysterious Island / Gu dao jing hu (2011)
* ½
Schwacher China-Horror der eher lächerlichen Art.
Mysterious Object
at Noon / Dokfa nai meuman (2000)
½
Interessantes Projekt, das jedoch zum prätenziösen Langweiler
sondergleichen verkommt.
Mysterious
Skin (2004)
* * * *
Faszinierendes Drama um Kindsmissbrauch, gewagt inszeniert, blendend
gespielt.
Mystery Men (1999) - Mystery Men
* * * Knallbunte
Superheldensatire. Nicht jedermans Geschmack.
Mystic River (2003)
* * * * Atmosphärisches, bewegendes und trotz Logiklöchern
hypnotisches Thrillerdrama mit 1A-Darstellern.
Myth, The / San
wa (2005)
* * ½ Fantasy-Actionromanze mit
Jackie Chan und Bollywood-Star Mallika Sherawat.
My Tutor Friend /
Donggabnaegi
gwawoehagi (2003)
* * * ½ Höchst charmante und leicht schräge koreanische
Hit-Komödie mit ein paar netten Kampfszenen.
My Tutor Friend 2 / Gonggabnaegi Gwaoihagi leseun II (2007)
* * ½ Nicht mehr so witzig, nicht mehr so charmant, aber
halbwegs unterhaltsam.
My Teacher, Mr. Kim / Seonsaeng Kim Bong-du (2003)
* * * Kitschig,
voraussehbar - aber auch süss, liebevoll und witzig.
My Wife
Gets Married / Anaega kyeolhonhaetda (2008)
* *
Konstruierte und daher kalt lassende Liebeskomödie.
My Wife Is a Gangster / Jopong manura (2001)
* * * ½
Semi-genialer koreanischer Gangsterfilm mit Humor,
Melodrama und ein paar Kick-Ass-Fight-Szenen.
My Wife Is a Gangster
2 / Jopong manura 2 (2003)
* * * ½
Gelungenes Sequel. Nicht gar so gestylt wie der
Vorgänger, dafür ebenso herzlich - und mit einem Gastauftritt von Zhang Ziyi.
My Wife Is a Gangster
3 / Jopong manura 3 (2006)
* * ½
Mittelmässige Fortsetzung mit neuem Cast und
neuem Plot, aber weniger Witz und weniger Action.
My Wife's Murder
(2005)
* * ½
Toll inszeniertes Bollywood-Thrillerdrama, das nicht weiss, wohin es
will.