>
molodezhnaja Hauptseite
>
filmlexikon
>
alle reviews: S
Saagar (1985)
* * * Unterhaltsames Liebesdreieck, das wegen
einer kurzen Nacktszene von Dimple Kapadia Berühmtheit erlangte.
Saajan (1991)
* *
Schematisch, überlang und
vollgestopft mit Songs: Das Bollywood-Liebesdrama mag nicht überzeugen.
Saajan
Chale Sasural (1996)
* *
Langweilige Govinda-Komödie mit zwei
süssen Nebendarstellerinnen.
Saat Hindustani
(1969) * * ½ Amitabh Bachchans Debütfilm ist ein
patriotisches Abenteuer ohne grossen filmischen Wert.
Saathi (1968) * * ½ Solider, aber mühsam melodramatischer
Bollywoodfilm.
Saathi: The Companion
(2005)
*
Sturzlangeweilige Bollywood-Romanze,
die ein Laientheater spielend unterbietet.
Saathiya (2002)
* * *
½ Rührendes, edel gefilmtes
Remake des Tamil-Hits "Alai Payuthey".
Saatwan Aasman (1992)
* *
Plumpe Bollywood-Romanze mit
möchtegern-tragischem Anstrich.
Saawan: The Love Season
(2006) * ½ Hirnrissiger Mystery-Nonsens aus
Bollywood mit Salman Khan in einer Nebenrolle.
Saawariya (2007)
* *
* Schön anzusehender, stimmiger, aber
unterkühlter und sehr gestelzer Bollywood-Film mit theatralischen Ansätzen.
Saaya (2002) * *
½ Melancholisches, halbwegs
geglücktes, aber absolut nicht innovatives Bollywood-Remake von
"Dragonfly".
Sab Choritra Kalponik (2009) * *
* Schleppendes, aber stark gespieltes und
bebildertes Bengalendrama.
Sabel (2004) * ½ Verwurstetes philippinisches Drama, das
Vergewaltigung, Homosexualität, Ureinwohner-Rechte und Liebe nicht unter einen
Hut bringt.
Sab Kuch Hai Kuch Bhi
Nahin (2005) * ½ Lahmes Bollywood-Drama mit verknorztem
politischem Engagement. Das Erzähltempo ist tödlich.
Sabu (2002)
* * *
Minutiös inszeniertes,
etwas langes TV-Drama von Japans Schock-Meister Takashi Miike -
diesmal jedoch ganz "zahm".
Sachaai (1969) * * ½ Zu lange, aber unterhaltsame
Shammi-Kapoor-Sanjeev-Kumar-Tragikomödie.
Sachcha
Jhutha (1970)
* * *
Unterhaltsames
Manmohan-Desai-Frühwerk ohne den epischen Charakter späterer Werke.
Sachche Ka
Bolbala (1989) * ½ Überlanger, billiger Bollywood-Schund mit
Dev Anand vor und hinter der Kamera.
Sacrifice / Zhao Shi Gu Er (2010) * * * Behäbiges, aber durchaus sehenswertes
Historiendrama von Chen Kaige.
Sad Movie (2005) *
* * Über weite Strecke unterhaltsam-amüsante
Tragikomödie, deren niederschmetternder Schluss ratlos zurücklässt.
Safar (1970)
* * *
Gut gespieltes, aber etwas zähes
Bollywood-Melodrama mit Starbesetzung.
Safe Place, A (1971)
* * Ein
absichtlich holpriger Experimentalfilm, der bisweilen eher an die Nouvelle vague
als an das amerikanische Kino erinnert. Manchmal stimmig, aber stets zu
selbstverliebt.
Sagai
United (2004)
* * *
Flotter japanischer Sportfilm und
eim Underdog-Team. Etwas holprig, etwas König-freundlich - aber unterhaltsam.
Sagwan (2009) * * Hübsche Jungs, schöne Bilder - und extrem
viel Langeweile.
Sahara (2005)
* * *
Matthew McConaughey und Penelope
Cruz auf der Jad nach Schätzen und Umweltsündern. Etwas gar unglaubwürdig, aber
unterhaltsam.
Sahib Bibi Aur Ghulam
(1962) * * * ½ Beeindruckendes Bollywood-Melodrama mit
erstklassigen Stars.
Saikano: The Last
Love Song on this Little Planet (2005) * * Aufwändige Mangaverfilmung, steril und
öde umgesetzt.
Saint Ralph (2005)
* * * ½
Erbaulicher und trotz Klischees unterhaltsamer
Feelgood-Film und einen "sündenden" Teenager, der für seine komatöse Mama
Marathon läuft.
Sajan (1969) * * ½ Umständlich erzählte
Bollywood-Thriller-Romanze mit sympathischen Stars.
Sakuran (2006) * * * ½ Visuell und akustisch berauschendes
Kurtisanen-Drama aus Japan, inhaltlich nicht gar so überragend, aber sehr
empfehlenswert.
Sakuya: yôkaiden (2000) - Sakuya: Slayer of Demons
* *
Hübsche Effekte machen
dieses mythologische japanische Puppentheater einigermassen
erträglich.
Sa-Kwa (2005) * *
* Zu langes, aber lebensnahes und gut
gespieltes Korea-Drama.
Salaam Bacche (2006) * ½ Amateurhaftes Bollywood-Remake von
"Children of Heaven".
Salaam Bombay! (1988)
* * * *
Mira Nairs Regiedebüt ist
ein unglaublich realistisches Porträt der Strassenkinder in
Bombay. Ein Meisterwerk des indischen Kinos.
Salaam-e-Ishq
(2007) * * * Langer, aber nie langweiliger
Bollywood-Liebes-Ensemblefilm mit Edelbesetzung und coolem Soundtrack.
Salaam Namaste
(2005) * * * ½ Reizende Bollywood-RomCom mit einem Touch
von "Nine Months".
Salaire de la peur
(1953)
* * * *
Ein abenteuerlicher Trip mit einer
Ladung Nitroglitzerin: Das spannendste Konzept bis "Speed" - und ein Meilenstein
des Suspense.
Salaakhen (1998) * * Wüste Selbstjustiz-Orgie mit
Bollywood-Rambo Sunny Deol in einer weiteren "ich schrei dich in den
Boden"-Paraderolle.
Salaryman
Kintaro / Sarariiman Kintarô (1999)
* * *
Wenn Takashi Miike einen Familienfilm macht, kommt das heraus: eine
Comicverfilmung mit Längen, aber viel Charme.
Salon, The (2005)
*
½
Amateurhaft inszenierter Ableger von "Barbershop" mit schrecklichen Dialogen in
bemühtem Ghetto-Slang, altbackenen Rassenklischees, grässlichem
Gedudel-Soundtrack und holprig geschriebenen "jetzt sagen wir was
Wichtiges"-Monologen. Zum Glück gibts wenigstens ein paar wenige Schmunzler.
Salt (2010)
* * *
½
Die
treffsicher besetzte Angelina Jolie ersetzte (zum Glück) Tom Cruise in der
Hauptrolle dieses Actionthrillers, der trotz etlichen Glaubwürdigkeitsproblemen
rasant vorwärts drängt und mit spektakulären Szenen bei Laune hält.
Salton Sea, The
(2002)
* * * ½
Rüder, verzwickter und zynischer
Noir-Thriller mit etlichen Twists und Stars.
Salvador Puig Antich
(2006)
* * *
Etwas lange, aber gut inszenierte und gespielte Biografie
mit Daniel Brühl.
Salvatore Giuliano
(1961)
* * * *
Packende und blendend inszenierte Chronik über Sizilien,
Unabhängigkeitskampf - und natürlich die Mafia.
Samaadhi (1972)
* *
* Routiniertes Masala-Drama mit starker
Besetzung udn Musik, dramaturgisch etwas holprig.
Samaantar (2009) *
* Gut gemeintes, aber einschläfernd ödes
indisches Drama.
Samaria
/ Samaritan Girl
(2004)
* * * ½
Bedrückendes, edel inszeniertes
Drama von Ki-duk Kim.
Samay: When Time Strikes (2003)
* * *
Spannender
Bollywood-Thriller, der zum Schluss allzu stark bei
"Seven" klaut.
Sambar Salsa
(2007) * ½ Fad inszenierter und öde erzählter
Kultur-Crash.
Same Same But Different (2009)
* * *
Detlev Bucks interkultureller Liebesfilm überzeugt mit sympathischen Akteuren
(um den jungen David Kross) und einer gefälligen Geschichte. Das Ende ist etwas
flau und die Aids-Thematik wird zum Nebenschauplatz, aber das schwächt den Film
nicht zu sehr.
Samouraï, Le (1967)
* * * *
Übercooler Gangsterfilm-Klassiker
von Jean-Pierre Melville, der u.a. John Woos "The Killer" inspiriert hat.
Samouraïs
(2002)
* ½
Französischer Actionfilm
mit wirrer Story, mässigen Fightszenen, einem süssen
Hauptdarsteller, albernem Humor - und Musik von Kenji Kawai.
Samsara (2001)
* * *
Wunderschön gefilmtes,
international produziertes Drama über einen buddhistischen
Mönch, der das "normale" Leben versucht.
Samurai Commando:
Mission 1549 / Sengoku jieitai 1549 (2005) * * ½ Spektakuläres Kriegsabenteuer aus Japan,
leider massiv überhastet.
Samurai Fiction (1998)
* * *
Witzige, stilistisch
innovative Hommage aufs Samuraifilm-Genre (insbesondere Kurosawa)
- mit Längen!
Samurai I
Loved, The / Semishigure (2005) * * * Etwas gar langsamer, aber gefühlvoller
Samuraifilm.
Samurai Pirate / Dai
tozoku (1963)
* * *
Unterhaltsamer Abenteuerfilm aus Japan mit Toshiro
Mifune und zwei Bond-Girls in den Hauptrollen.
Samurai Princess / Samurai purinsesu: Gedo-hime (2009) * * ½ Japanischer Splattertrash. Doof. Aber
Fun.
Samurai
Rebellion / Joi-uchi: Hairyo Tsuma shimatsu (1967)
* * *
½
Eindrücklicher Chambara-Klassiker von formaler Stärke.
Samurai
Reincarnation / Makai tenshô (1981)
* * *
Irrer Samurai-Horror von Kinji Fukasaku
mit Sonny Chiba.
Samurai School
/ Sakigake!! Otokojuku (2008) * * ½ Prollige, halbwegs temporeiche
Actionkomödie.
Samurai Spy /
Ibun sarutobi sasuke (1965)
* * *
Visuell ungewöhnlicher und brutaler Chambara-Streifen,
der aber so konfus erzählt ist, dass er zu langweilen beginnt.
Samurai X - The
Motion Picture / Rurôni Kenshin (1997)
* * *
Zu Beginn konfuse, aber
stets unterhaltsame Film-Version der "Samurai X"-OAV (4
x 30min.)
Samurai Zombie - Headhunter From Hell / Yoroi: Samurai zonbi (2008)
* * ½ Routinierter
Zombie-Fun aus Japan.
Sanae
Yah Fad (2003) ½ Sterbenslangweiliger Mix aus Soft-Erotik
und Horror aus Thailand.
Sanam Bewafa
(1991) * * ½ Bollywood-Hit mit Salman Khan, der gegen
die übertriebene Ehre seines Vaters kämpft.
Sanam Hum Aapke Hain (2005)
* *
Banales, überlanges Liebesdrama made
in Bollywood.
Sanam
Tere Hain Hum (2000)
* *
08/15-Bollywoodstory, der nur dank
einem Kurzauftritt von Aishwarya Rai zu ein wenig Glanz kommt.
Sanam Teri
Kasam (2009) * * Lange verzögertes und ziemlich träges
Bollywood-Liebesdrama.
Sanctuary,
The / Saam Pan Bohk (2009) * * Dürrer Thai-Actionfilm mit soliden
Fights.
Sanctum (2011)
-
James Camerons Sanctum in 3D
* *
½
Wenig innovatives Höhlen-Abenteuerdrama mit Schauspielleistungen zwischen
brauchbar und solide, aufgewertet durch das klaustrophobische Feeling und den
überzeugenden Einsatz von 3D, was wohl Produzent James Cameron zu verdanken ist.
Mit weniger aufgesetzter Dialog-Dramatik und einem talentierten Regisseur wärs
vielleicht was Besseres geworden.
Sandwich: Double
Trouble (2006)
* *
Alberne, zu Beginn noch halbwegs
flotte Govinda-Komödie.
Sangam (1964) * *
* Masslos lange
Bollywood-Dreiecksgeschichte, die vom Publikum verschlungen wurde.
Sangdil Sanam (1994) * * Bollywood'scher Trash mit den Stars
Salman Khan und Manisha Koirala.
Sangeet (1997) * *
* Simpel gestricktes, aber unterhaltsames
Bollywood-Drama mit Madhuri Dixit in einer Doppelrolle.
Sang
Thong 2004 (2004)
*
Langweilige und zusehens
lächerlicher werdende Verfilmung einer klassischen thiländischen Sage.
Sankat City
(2009) * * ½ Unterhaltsame, wenn auch wenig umwerfende
Bollywood-Gangsterkomödie.
Sanshiro Sugata (1943) * * * Akira Kurosawas inhaltlich nicht
mitreissendes, aber technisch überzeugendes Debüt.
Sanshiro Sugata, Part 2 / Zoku Sugata Sanshiro (1945) * *
Weitgehend lanwgeilige Fortsetzung.
Sansho the Bailiff
/ Sansho dayu (1954) * * * * Meisterhaft inszeniertes, zutiefst
menschliches Drama von Kenji Mizoguchi.
Sans laisser de traces (2010)
- Spurlos
* * ½ Solider
französischer Thriller, der ein wenig unter Vorhersehbarkeit und einem
uninteressanten Hauptdarsteller leidet. Man hätte mehr aus dem Hitchcock'schen
Thema herausholen können.
Sans soleil (1983)
* * * ½ "La jetée"-Regisseur Chris Marker
mischt Reisebericht, Zeitstudie und Dokumentation
zu einem faszinierenden Erlebnis zwischen Japan und Afrika.
Santa Clause 2, The (2002)
* *
Zuckersüsser, oft
peinlicher Disney- Weihnachtsfilm mit Tim Allen als Santa auf
Brautschau.
Santamaria (2008) * * Beginnt witzig und wird dann zum extrem
klebrigen Drama. Muss man sich nicht antun.
Santau (2009) * *
½ Solider, wenn auch nicht gerade
ideenreicher Schwarzmagie-Streifen.
Sapoot
(1996)
* *
Unterdurchschnittliche
Bollywood-Action vermischt mit dubioser Moral und voraussehbarem Plot.
Sapphire (1959) - Das Mädchen
Saphir
*
* *
½ Der britische Regisseur
Basil Dearden mischt ebenso fesselnd wie kritisch einen klassischen Mörderkrimi
mit etwas Pulp und ganz viel Gesellschaftskritik: Rassenhass wird hier in nahezu
jeder Szene spürbar gemacht, manchmal plakativ, aber für seine Zeit stets
zielsicher.
Sar Ankhon Par (1999)
* *
Gut gemeinte, aber ziemlich zähe
Bollywood-Hommage.
Sardar (1993) * * ½ Toll gespieltes Dokudrama über den
wichtigen indischen Politiker - leider zäh und geschwätzig.
Sarfarosh (1999)
* * *
Plakativer, aber sehr
unterhaltsamer Actionthriller mit Aamir Khan als Cop.
Sarhad Paar (2007)
*
Zersauste Bollywood-Gurke von erschlagender
Schlechtheit in Inszenierung, Plot und Schauspiel. Schade um das involvierte
Talent (Tabu, Sanjay Dutt).
Sarkar (2005)
* * *
Stark gespieltes, routiniert inszeniertes
Bollywood-Gangsterdrama als Hommage an "The Godfather".
Sarkar Raj (2008) * * * ½ Dank etwas packenderer Story leicht
besser als der erste Teil.
Sars Wars
(2004)
* * *
Schräge, völlig aus dem Ruder laufende
Horrorkomödie aus Thailand.
Saru Lock: The Movie (2010) * ½ Schlappe und viel zu hysterische
japanische Actionkomödie.
Såsom
u en spegel (2002) - Wie in einem Spiegel
* * * ½
"Oscar"-gekröntes
Drama von Ingmar Bergman: Kühl und streng gefilmt, intensiv
gespielt.
Sasori
(2008) * * Überstilisiertes Remake des japanischen
Kultfilms.
Satan's Slave
/ Pengabdi setan (1982) * ½ Trüber indonesischer Horror, dessen
einzig interessanter Aspekt die Bekämpfung der Geister durch den Islam ist.
Satta (2003) * * * ½ Engagiertes Bollywood-Politdrama mit
Raveena Tandon in ihrer besten Rolle.
Satte Farben vor Schwarz (2010)
* *
½
Zurückhaltend elegant inszeniertes sowie von Bruno Ganz und (etwas weniger)
Senta Berger souverän gespieltes Altersdrama, das erstaunlich wenig zu sagen hat
und am Ende unmotiviert auf Lebensfeindlichkeit macht.
Satya (1998)
* * *
Zu langer und inhaltlich
etwas fader Gangsterfilm, der jedoch das Gangstermillieu im
Millionen-Moloch Mumbai (Bombay) blendend einfängt.
Satyakam (1969) * * * ½ Engagiertes Bollywood-Drama im Kampf
gegen Korruption und faule Kompromisse. Etwas lang, aber lohnend.
Satyam Shivam Sundaram
(1978) * * * ½ Raj Kapoors Liebesdrama bleibt vor allem
wegen den Kurven von Zeenat Aman in Erinnerung. Und wegen seiner Message.
Sau
Crore (1991)
* ½
Langeweiliger, überlanger und amateurhaft erzählter
Bollywood-Thriller von und mit Dev Anand.
Saudagar (1973) * * * ½ Fulminant gespieltes Bollywood-Drama mit
kritischer Message.
Saudagar
(1991) * * ½ Gross angelegtes, aber sehr mechanisches
Bollywood-Epos mit den Altstars Dilip Kumar und Raaj Kumar.
Sauda: The Deal (2005) * ½ Träge Bollywood-Variation von "Indecent
Proposal".
Sauna
(2008) * * *
Der Regisseur des finnischen Martial-Arts-Films
"Jade Warrior" bleibt sich treu: Optik und Atmosphäre top, Story mässig. Doch
der existentialistisch-religiöse Schuld-und-Sühne-Grusel wirkt trotz einer
bemüht rätselhaften und Symbol-überladenen Handlung mehr aus einem Guss als der
Vorgänger.
Sau Nummer vier. Ein Niederbayernkrimi (2010)
* * * ½
Ein weiterer gelungener Heimatkrimi aus der
BR-Küche, diesmal angereichert mit skurrilem Witz, herrlichen Dialogen und
schrägen Figuren. Irgendwo zwischen "Fargo", David Lynch, Heimatfilm und
TV-Posse. Oa Gaudi!
Savage (2009)
* *
*
Vom
Drehbuch her formelhaftes irisches Rachedrama, das aber mit starken
Schauspielern und einer düster-aggressiven Inszenierung Punkte holt.
Savage
5, The / Wu hu jiang (1974) * *
* Kurzweiliger, hervorragend besetzter
Martial-Arts-Streifen von Chang Cheh.
Savages (2007)
* * * ½
Zweifach oscarnominiertes,
schwarzhumoriges Drama, das weniger von der Story, als von den Charakteren (toll
gespielt von Laura Linney und Philip Seymour Hoffman) getragen wird.
Saved!
(2004)
* * * Köstliche Satire auf das
christlich-fundamentalistische Amerika, das leider zum Schluss zu sehr in
Wohlgefallen aufgelöst wird.
Save
the Green Planet / Jigureul jikyeora! (2003)
* * * *
Brutaler, düsterer und doch
grotesker Genre-Mix aus Korea, der eine Überraschung nach der anderen bietet.
Save
the Last Dance (2001)
* * *
Klischeehafter, aber recht
charmanter, sozialkritischer Interkulti-Tanzfilm mit einer
überzeugenden und tanzstarken Julia Stiles.
Saving
My Hubby / Gudseura Geum-suna (2002)
* * ½
Liebenswerte und kurzweilige koreanische Komödie, die aber letztendlich ziemlich
leer bleibt.
Saving
Private Ryan (1998) - Der Soldat James Ryan
* * * * ½
Steven Spielbergs
realistischer (=blutiger) W.W.II.-Kriegsfilm.
Saving Private
Tootsie (2002)
* * ½
Thailändische Kriegs-Tragikomödie um eine
Gruppe Gays, die im Dschungel verschollen ist.
Saving
Silverman (2001) - Zickenterror - Evil Woman
* * Ziemlich witzig, aber auch
infantil. Man hat bisweilen Angst, Amanda Peets Titten springen
ihr aus dem Kleid.
Saviour of
the Soul / Gauyat sansiu haplui (1992)
* * ½
Ganz unterhaltsamer aber ziemlich
stumpfsinniger Actionfilm von Corey Yuen.
Saw (2004) * * * ½ Fesselnd sadistischer, klaustrophischer Horrorfilm
mit bizarrem Setup.
Saw II (2005)
* *
Mässig sadistisches,
müdes und schlecht strukturiertes Sequel, dem es an Inspiration fehlt. Stattdessen gibts
ein schwaches Ende und zu viel Vertrauen auf Zufälle. Die schwächste Folge!
Saw III (2006)
* * ½
Völlig unglaubwürdig und nervig
pseudo-hip inszeniert, aber dank erscheckenden Todesarten und ein paar
Überraschungen besser als der Vorgänger.
Saw IV (2007)
* *
An der sich mit den Vorgängern
überschneidenden Handlung ist kein Gramm Glaubwürdigkeit mehr und die Spannung
geht flöten. Trotz solider Blut-Tricks ist das Leben raus aus der Serie.
Saw V (2008)
* *
Die Reihe ist implodiert, weil sie
immer wieder auf dieselben Ereignisse zurückgreifen muss und in einer
Versuchs-Welt spielt, in der neue Personen und neue Räume dazugedichtet werden,
um die Story noch einmal aufzublasen. Die Folge: Mit jeder Episode wird das
Konstrukt wirrer und unglaubwürdiger. Daher bitte, zeigt Folterinstrumente,
wenns sein muss, aber begrabt Jigsaw und zieht weiter in der Story.
Saw VI (2009)
* *
Etwas spannender als der Vorgänger, aber die "Story", die nur noch Referenzen an
vorherige Episoden verknüpft und konfus weiterspinnt, hinterlässt einen Knoten
im Gehirn. Glaubhaft ist nix mehr, Jigsaws Moral wird diesmal auch noch
unterwandert, das Ende enttäuscht und die Versicherer-sind-böse-Aussage wird per
Vorschlaghammer eingehämmert.
Saw VII / Saw 3D (2010)
* * Hoffentlich
tatsächlich der letzte Teil, denn sieben Teile sozusagen parallel ablaufen zu
lassen, ist längst Unsinn. Immerhin gehen diesmal einige drauf und es gäbe die
Möglichkeit für einen Neustart - auch wenn der finale Twist dann wieder abstrus
ist. Immerhin: Einige der Fallen sind schön blutig und böse.
Sawako Decides / Kawa no soko kara konnichi wa (2010)
* * *
Pendelt gefällig zwischer skurriler
Komödie und leisem Drama.
Sawan Ki Ghata
(1966)
* * * Die Damen im Cast dieser
Bollywood-Romanze sind toll, doch der Story mangelt es an Drive.
Sayew (2003)
* * * Sympathische, witzig
inszenierte thailändische Erotikkomödie, die einen Einblick in
die sexuellen Marotten der Thailänder bietet.
Say Hello for Me /
Sono toki wa kare ni yoroshiku (2007)
* * *
Überlang und kalkuliert, aber
nichtsdestotrotz ziemlich rührend.
Sayonara Color
(2005)
* * ½
Sympathisches, aber etwas belangloses japanisches
Drama.
Sayonara Irsuka (2010) * * ½ Schicke Langeweile mit etwas Erotik.
Sayonara
Jupiter / Sayonara, Jupeta (1984) * *
½ Japanischer Sci-Fi-Trash, nicht ohne
Charme und solide Effekte.
Say Salaam
India (2007) * * Träger Kricket-Film aus Bollywood,
schematisch erzählt, farblos inszeniert.
Say
That You Love Me (2005)
* * *
Sympathische philippinische
Teenie-Romanze.
Say Yes (2001)
* * ½
Brutraler Strassen-Thriller
à la "Hitcher" ohne wirklich überzeugende Story.
Scam, The / Jakjeon (2009)
* * * Gelackter und unterhaltsamer, aber etwas
oberflächlicher Korea-Thriller.
Scandal / Shubun (1950)
* * * ½ Etwas langatmiges, aber formal wie
inhaltlich vorbildliches Kurosawa-Drama, das auf rührende und bissige Art
Sensationsgier und Willkür der Medien anklagt.
Scandal Makers /
Kwasok scandle (2008) * * * Die erfolgreichste koreanische Komödie
aller Zeiten - sympathisch und kurzweilig, aber kaum herausragend.
Scanner Darkly, A (2006)
* * * ½
Richard Linklaters starbesetzte
Avantgarde-Zeichentrick-Adaption von Philip K. Dicks Vorlage ist ungeheuer
trippy und nahezu mindbending.
Scanners
(1980)
* * *
David
Cronenbergs packender, blutiger Horrorfilm um Leute, die per
Telepathie Köpfe zum Platzen bringen können.
Scanners
II: A New Order (1991)
* *
Routine-Sequel ohne wahre
Höhepunkte - und ohne David Cronenberg.
Scaphandre
et le papillon, Le (2007)
- Schmetterling und Taucherglocke
* * * *
Ganz leicht verkünstelte,
aber bewegende True Story mit Bond-Bösewicht Mathieu Amalric und Bildern von
Spielberg-Kameramann Janusz Kaminski.
Scare 2 Die / Hark
sei nei (2008) * ½ Lahme Horror-Anthologie, produziert von
Danny Pang.
Scared / Rap nawng
sayawng khwan (2005)
* * ½
Simpel gestrickter, aber meist effizienter
Thai-Slasher.
Scarlet
Letter, The / Juhong geulshi (2004)
* * *
Hochästhetischer und
überraschungsreicher, wenn auch etwas langweiliger Krimi mit Drama-Einschlag.
Scary
Movie (2000)
* * * *
Zum Schreien komische, vulgäre Verarsche
von 'Scream', 'Matrix', 'I Know What You Did Last Summer' etc.
Scary
Movie 2 (2001)
* *
Das eilig nachgedrehte Sequel enttäuscht
mit einer Null-Story und uninspirierten Gross-Out-Gags. Auch die
Film-Aspielungen funktionierten vorher besser.
Scary
Movie 3 (2003)
* * *
Besser als der zweite, schwächer als
der erste: Ein kurzer, schriller und ziemlich depperter Parodien-Spass.
Scary
Movie 4 (2006)
* * * Mehr vom
Selben. Wer die verarschten Filme kennt, wird seinen Spass haben. Dennoch ein
minimer Schritt zurück im Vergleich zu #3.
Sceicco
bianco, Lo (1952)
* * * ½
Liebevoll-naives Solo-Regiedebüt von
Federico Fellini.
Scene
at the Sea, A / Ano natsu, ichiban shizukana umi
(1991)
* * * ½
Poetischer, zarter und federleichter
Film von Takeshi Kitano.
Scener ur ett
äktenskap (1973) - Szenen einer Ehe * * * *
Fantastische Kammerspiel-Seifenoper
von Bergman. TV-Fassung ist noch eine Spur besser als die Kinoversion.
Scent
of the Green Papaya, The / Mui du du xanh (1993)
- Der Duft der grünen Papaya * * * *
Poesie für die Augen ist dieses
vietnamesische Drama.
Schatz, Der (1923) * * * ½ Das Regiedebüt von G.W. Pabst: ein
expressionistisches Märchen, problembehaftet, aber höchst faszinierend.
Schatz der weissen Falken, Der (2005)
* * *
Unterhaltsamer, durchaus
nachdenklich stimmender Jugend-Abenteuerfilm auf den Spuren von "Stand by Me".
Vielleicht etwas schematisch.
Schimmelreiter, Der (1934)
* * * Ansprechend inszenierte, inhaltlich etwas
dünne Romanverfilmung.
Schindler's
List (1992)
* * * * ½ Grosses, aufwühlendes Kino von Steven Spielberg.
Der mehrfache "Oscar"-Gewinner bewegt auch beim x-ten
mal sehen.
Schizopolis (1996)
* * *
Steven Soderberghs anarchischer Ego-Trip ist ein verspäteter Studentenfilm mit
viel absurdem Humor und unknackbarer Selbst-Therapie.
Schlagende Wetter (1923)
* * * ½
Mix aus Realismus und Expressionismus -
faszinierend.
School (2004)
* ½
Militarisierter Kinderfilm aus Bollywood,
der langweilig und schluddrig inszeniert ist.
Schoolboy
Crush (2007)
* *
Träges Schwulendrama aus Japan, kurz, aber
trotzdem ziemlich einschläfernd.
School Day with a Pig / Buta ga ita
kyoshitsu (2009)
* * *
Essen oder nicht Essen? Ein Jugendfilm um
Schüler und ihr Schwein.
School
on Fire / Xue xiao feng yun (1988)
* * *
Düsteres, dokumentarisch gefärbtes
Actiondrama von Ringo Lam, das die desolaten Zustände an Hongkongs Schulen
anprangert.
Schuh
des Manitu, Der (2001)
* * ½
Recht witzige
Winnetou-Verarsche. Für Bully-Fans eine Freude. Mir gefallen
Santa Maria und (trotz Klischee-Gags) der schwule Winnetouch.
Schwarze Schafe (2006)
* *
Die deutsch-schweizerische Komödie
liefert zusammenhangslose derbe Spässe, mal witzig, mal anarchisch, aber selten
gut. Und leider gegen Schluss immer orientierungsloser.
Science of Sleep, The (2006)
* * * ½ Michel Gondry pur: bizarr, romantisch, einfallsreich und verspielt
bis zum Gehtnichtmehr. Manchmal etwas gar ziellos, aber stets faszinierend.
Sconosciuta,
La (2006)
- Die Unbekannte
* * *
Giuseppe Tornatore
auf Hitchcock-Spuren (inklusive bombastischem Morricone-Score in
Bernard-Herrmann-Manier), aber eine Spur zu wirr und prätentios,
nichtsdestotrotz angenehm intensiv.
Scooby-Doo (2002)
* * Blech! Die Comicverfilmung
ist zwar treffend besetzt, aber dilettantisch inszeniert und
voller infantilem Humor. Schade.
Scooby-Doo
2: Monsters Unleashed (2004)
* ½ Die infantile Klamotte
ist zwar nicht schlechter als Teil 1, aber da die Filmemacher den Müll
nicht verbessert haben, verlangt nach Strafe.
Scoop (2006)
* * * Harmlose,
unterhaltsame Thrillerkomödie von und mit Woody Allen: Sexy Scarlett Johansson
versucht mit Hilfe eines Geists und eines Magiers, Hugh Jackman zu überführen.
Score,
The (2001)
* * *
Überlanger, aber edler Einbruchssthriller mit
famosem Ed Norton. Auch top: Robert De Niro. Eher fad: Angela
Bassett und der fette Marlon Brando.
Scorpion King, The (2002)
* * ½
Unterhaltsamer, aber dummer
Abenteuer-Ableger von "The Mummy Returns", in dem
Wrestler The Rock die Scorpion-King-Rolle wieder aufnimmt.
Scorpion King 2: Rise of a
Warrior, The (2008) * ½ Das Prequel
zum "Mummy"-Ableger mit hölzernen Stars, angestaubter Story und lausigen Tricks.
Das Beste sind die Szenen in der Hölle und auch die sind gerade mal okay.
Scorpion King 3: Battle for Redemption, The (2012)
* ½
Einschläfernde Vorgeschichte zur
Vorgeschichte des Ablegers des "Mummy"-Remakes. Oder so ähnlich. Aber auf alle
Fälle vergeudete Zeit mit heissen Mädels und chargierenden Typen, lahmer Action,
dünner Story und doofer Dialoge. Dass der Held auch noch fast aussehen muss wie
der Bösewicht (Billy Zane) macht die Sache auch nicht gerade besser.
Scott Pilgrim vs. the World (2010)
* * * ½
Edgar Wright ("Hot Fuzz") verfilmte
den Jugendcomic als rasanten Mix aus Manga, Musikvideos, Computergame und
Comic-Book-Slang. Die erste Stunde ist mit ihrem Tempo und Sprachwitz eine
Wucht, doch mit der Zeit wird die Story (Versager Michael Cera bekämpft die
sieben Ex-Lover seiner Angebeteten) ziemlich repetitiv und gegen Schluss ist die
Luft raus. Dennoch cool!
Scout / Seukawooteu
(2007) * * ½ Kurzweiliger, aber etwas balngloser Mix
aus historisch motiviertem Drama und lockerer Liebeskomödie.
Scoutman (2000)
* * ½
Dok-hafter, aber bisweilen
langweiliger Einblick in Japans Sexinudstrie, versüsst mit einer
Liebesgeschichte und ein wenig Humor.
Scrap Heaven
(2005)
* * * ½
Japans Antwort auf "Fight Club", die toll unterhält und
erst gegen Ende abgibt.
Scream
(1997)
* * *
* Einzigartig
genialer Mix aus Humor und Grusel. Wes Cravens grosses Comeback
und Auslöser einer Teenie-Horror-Epidemie.
Scream
2 (1997)
* * * ½
Etwas lange, aber sehr geglückte
Fortsetzung mit einigen brillanten Szenen.
Scream 3 (2000)
* * *
Für über 10 Jahre der letzte Teil der
Horrortrilogie. Einige tolle Szenen, ansonsten schwächstes
Glied der Reihe.
Scre4m
(2011)
* * *
Eine
Spur besser als Teil 3, aber die Selbstironie ist an ihre Grenzen gekommen. Die
ersten zwei Drittel funktionieren denn auch fast besser als Komödie, das letzte
Drittel eher als spannender Thriller (mit nicht ganz glaubhaftem Ende).
Unterhaltsam ja, aber die Reihe hat sich trotz langer Pause nicht wirklich
weiterentwickelt.
Screamers: The Hunting (2009)
* *
Unnötige Fortsetzung, die mit Philip K.
Dick nicht mehr viel zu tun hat und stattdessen mit formelhafter Story und
Diebstahl bei "Aliens" langweilt. Immerhin recht blutig.
Screen at
Kamchanod, The (2008) *
* Schön bebilderter, aber inhaltlich
schwacher Horrorfilm aus Thailand.
Screwed /
Neji-shiki (1998)
* *
Erotisch, bizarr - und auf Dauer ziemlich
langweilig.
S-Diary
(2004)
* * ½
Überlange und etwas langweilige koreanische Liebeskomödie.
Seabiscuit (2003)
* * * ½
Sentimentales, aber
wunderbar gespieltes und kraftvoll inszeniertes Pferdedrama nach
wahren Begebenheiten.
Seance / Kuorei /
Ko-Rei (2000)
* * * ½
Subtiles Horrordrama von japans Regisseur
Kiyoshi Kurosawa ("Cure", "Kaïro").
Searching for the Elephant / Penteuhawooseu Kokkiri (2009)
* * *
Sexy und gestyltes Drama aus Südkorea.
Seashore Village / Gaetmaeul (1965)
* * * ½
Eindrückliches koreanisches Frauendrama.
Seaside Motel, The / Shisaido moteru (2010) * * ½ Nur anfänglich erquickendes
Ensemblestück.
Season of Snow / The
Silver Season / Gin iro no shizun (2008)
* * *
Japanisches Blockbuster-Vehikel voller
Pathos - aber unterhaltsam.
Season of Terror / Gendai kosyokuden: teroru no kisetsu (1969) * * * Politik trifft Sex - stilvoll in Szene
gesetzt.
Season of the Witch (2011) - Der letzte
Tempelritter * *
Dominic Sena drehte mit seinem "Gone in 60 Seconds"-Star Nicolas Cage ein
dröges, visuell ausgelutschtes Pseudo-Historien-Fantasyabenteuer. Von den
CGI-Landschaften am Anfang bis zu den schlechten CGI-Kreaturen und den adretten
Locations in Österreich, die fast ständig grau-in-schwarz gefilmt sind, wirkt
der Film blutleer. Das Beste: Cage und Ron Perlman, die sich ein paar Sprüche
gönnen.
Sea Wall, The / Un barrage contre le
Pacifique (2008) * * * Etwas langgezogenes, aber stark
gespieltes und gefilmtes Kolonialdrama.
Secret /
Seibing Mai Waipeu (2009)
* * *
Hochsolider koreanischen Thriller.
Secretariat (2009)
* * * Weitgehend
gelungene Verfilmung des spektakulären Aufstiegs des titelgebenden Rennpferds.
Doch religiöses Pathos und Disney-Kitsch setzen dem Film auf Dauer gehörig zu -
da war "Seabiscuit" eine Liga packender.
Secretary
(2002)
* * *
Preisgekrönte romantische
Komödie der bizarren Art mit James Spader und Maggie Gyllenhaal in einer
Sadomaso-Beziehung.
Secret / Himitsu (1999)
* * *
Etwas mulmig machendes, aber niedliches
Japan-Melodrama.
Secret Couple /
My Girlfriend Is an Agent / 7-geum Gongmoowon (2009)
* * *
Solider Korea-Spass mit starken
Hauptdarstellern.
Secret défense (2009) - Secret Defense
* * *
Packender französischer Spionagethriller,
der angenehm pendelt zwischen Anti-Terror-Botschaft und Anklage von
Geheimdienstmethoden. Am Ende etwas abstrus, aber stets unterhaltsam.
Secret Honor
(1985)
* * * ½
Robert Altmans Kammerstück lässt den
brillanten Philip Baker Hall die Lebensbeichte Richard Nixons ablegen. Ein
faszinierendes Kammerspiel.
Secret Life of Bees, The (2008)
- Die Bienenzüchterin
* * *
Gefühlvolle Bestsellerverfilmung mit altbekannten Weisheiten und einer oft
stereotypen Zeichnung von weissen und schwarzen Charakteren. Dank den
Schauspielern aber stets sehenswert.
Secret Love / Bimilae (2010) *
*
½ Zwischen Melodrama und Liebesthriller
pendelnde Langeweile. Aber schick.
Secreto de sus ojos, El (2009)
* * *
½
Hoch
gelobte und oscargekrönte Verquickung aus Thriller, Liebesfilm und kritischer
Betrachtung der argentinischen Diktatur-Ära. Visuell stimulierend, toll
gespielt, aber wegen seiner Zeitebenen-Wechsel etwas distanziert und in manchen
Momenten schlicht zu wenig speziell.
Secret
of the Magic Gourd, The / Bao hu lu de mi mi (2007)
* * ½
Harmloser chinesischer Kinderfilm,
entstanden in Kooperation mit Walt Disney.
Secret of Moonacre, The (2008)
- Das Geheimnis der Mondprinzessin
* *
½
Mit fantastischen
Figuren, aber nur wenig Fantasie ausgestatteter Kinderfilm vom Regisseur von
"Bridge to Terabithia". Viele der MacGuffins sind Genre-Klischees, die
Schauspieler eher stereotyp und die Tricks Mittelmass. Für junge Freunde des
fantastischen Kinos immerhin einen Blick wert.
Secret Reunion / Uihyeongje (2010) * * * Grundsolides Thrillerdrama, etwas
belanglos, aber unterhaltsam.
Secret Room No. 7
(2006)
*
Übelst inszenierter Zombie-Schmonzes aus
Thailand.
Secrets
of a Desperate Housewife (2008)
* ½
Langweilige japanische Sadomaso-Kiste.
Secret of the Urn, The / Tange Sazen: Hien Iaigiri (1966) * * * Nicht ungeheuer virtuose, aber
unterhaltsame Adaption des Samurai-Klassikers.
Secret Sunshine /
Milyang (2007)
* * * ½
Düsteres, emotionales Drama aus Südkorea.
Secret Window (2004)
* * *
David Koepp adaptiert Stephen Kings
Novelle zu einem recht spannenden, unheimlichen, aber eigentlich auch
voraussehbaren Thriller.
Sector 7 / 7 gwanggu (2011) * * ½ Dummer, aber immerhin kurzweiliger Monsterfilm.
Secuestro Express (2005)
* * ½
Venezolanischer,
möchtegern-cooler Mix aus Entführungsthriller und Sozialdrama, gelähmt durch
seinen aufdringlichen Stil und das nervende Gefluche.
Sedotta e abbandonata (1964)
* * * *
Rasante schwarze Komödie über Macho-Männer und
provinzielle Traditionen. Mit der
umwerfenden
Stefania Sandrelli in der Hauptrolle.
Seducing
Mr. Perfect / Miseuteo robin ggosigi (2007)
* * *
Vorhersehbare RomCom aus Korea, aber angenehm amüsant.
Seed (2007)
* *
Vom
Tierquäler-Vorspann (aus den PETA-Archiven) bis zu den emotionslosen Tötungen
und dem nihilistischen Finale ein Film auf Brutalität komm raus. Heftig, aber
inszenatorisch öde.
Seeding of a Ghost /
Zhong gui (1983)
* * *
Überaus ekliger Schwarzmagie-Horror von
den Shaw Brothers.
Seema (1955)
* * *
Bollywood-Drama mit der wunderbaren
Nutan in einer frühen Rolle.
Seemabaddha
(1971) * * * ½ Präzise inszeniertes Drama von Satyajit
Ray.
Seeta
Aur Geeta (1972)
* * * ½
Flotte Bollywood-Komödie mit Hema Malini
in einer Doppelrolle.
See You After
School / Bangkwahoo Oksang (2006)
* * *
Temporeiche, nicht wirklich innovative, aber
amüsante Komödie aus Südkorea.
See You in You Tube
/ Oi dau dai (2008)
* * ½
Von der Idee her coole Hongkong-Komödie,
der leider auf halber Strecke die Luft ausgeht.
Sehar (2005)
* * Realitätsnaher Bollywood-Thriller, der
jedoch schnell langweilt.
Sehnsucht der
Veronika Voss, Die (1982)
* * * ½
Einer von Fassbinders letzten und
strengsten Filme. Stilistisch angesiedelt beim Thriller, inhaltlich
gleichsam Drama und Sozialsatire.,
Seksmisja (1984)
- Sexmission
* * * ½
Clevere und bissige Sci-Fi-Satire aus
Polen.
Sennentuntschi (2010)
* * * ½
Süffig inszeniertes Horrormärchen von Michael Steiner
("Mein Name ist Eugen").
Senso (1954)
* * * ½
Doppeldick
aufgetragenes, antiromantisches Melodrama in gloriosen Technicolor-Bildern,
basierend auf einer Novelle zur Zeit des italienischen Unabhängigkeitskrieges.
Neben Luchino Visconti waren u.a. Francesco Rosi und Franco Zeffirelli
involviert. Einziger Nachteil? Die unsympathischen Hauptfiguren, die ein
Mitleiden verunmöglichen.
Sentimental
Swordsman / To ching chien ko wu ching chien (1977)
* * * ½
Gross angelegtes
Martial-Arts-Spektakel aus dem Hause Shaw.
Sentinel, The (2006)
* * ½
Routinierter Thriller, der nach spannendem
Auftakt auseinander fällt, sobald Michael Douglas auf der Flucht ist. Die letzte
halbe Stunde enttäuscht völlig.
Seoul
Raiders (2005)
* * * Cooler und unterhaltsamer Actionstreifen
ohne tiefgängerische Ambitionen.
Sepet
(2004)
* * *
Offensichtlich günstig gedrehtes, aber
einnehmendes Liebesdrama aus Malaysia um zwei Verliebte aus verschiedenen
Kulturen..
Séraphine (2009)
* * *
Gefeiertes
französisches Drama um eine (tragische) Meisterin der naiven Kunst. Etwas
behäbig erzählt und einfallslos inszeniert, aber toll gespielt - vor allem in
der Hauptrolle.
Serbian
Film - Srpski Film (2010) * *
* Extrem krasser Schocker aus Serbian, der
mit seinen Darstellungen an die Grenzen gehr und immerhin (plakativ) aufrüttelt.
Serbis (2008)
* * ½
Stimmungsvolles Nichts, mehrfach
preisgekrönt versteht sich.
Serendipity
(2001) - Weil es dich gibt
* * *
Kate Beckinsale ist so
süss. Um sie herum eine heillos romantische Geschichte, ein
sympathischer John Cusack und ein dürftiges Drehbuch.
Serenity (2005)
* * * *
Der Spinoff-Kinofilm von Joss Whedons
1-Staffel-Sci-Fi-Serie ist spannend, witzig, roh und vor allem originell.
Seri &
Harr / Seriwa Hareu (2008)
* * ½
Grundsolider koreanischer Independentfilm.
Serious Man, A (2009)
* * * ½
Die wohl lustigste Tragödie der
Filmgeschichte! Die Coen-Brüder setzen auf skurrile jüdische Figuren, ihre
patentierte Misanthropie, herrliche Dialoge ("Accept the mystery") und Jefferson
Airplane. Enttäuschend nur der jiddische Prolog und das abrupte Ende.
Serious Moonlight (2009)
* * ½
Kurzweilige, aber zu abstruse und
konstruierte Komödie mit Meg Ryan. Die Schlusspointe kann man erahnen. Nach
einem Skript der jung verstorbenen Adrienne Shelly und unter der erstmaligen
Regie von Cheryl Hines - beides Schauspielerinnen, u.a. zu sehen in "Waitress".
Seroks (2007) * * ½ Intelligent eingefädelter, aber stetig
banaler werdender Philippinen-Mysterythriller.
Serpent's
Path / Hebi no michi (1998)
* * * ½
Pseudo-Sequel zu "Eyes of the Spider": Ein
packender psychologischer Rachethriller von Kiyoshi Kurosawa.
Servant, The
/ Bangjajeon (2010)
* * *
Edles historisches Liebesdrama, das eine
klassische koreanische Story modifiziert.
Serving
Sara (2002) - Scheiden ist süss * *
Absolut plumpe Komödie mit Matthew Perry und Elizabeth Hurley auf der Flucht vor
einer Zwangsscheidung.
Seven
(1995)
* * *
* ½ Superdüsterer
Klasse-Thriller von David Fincher ("Fight Club") mit Brad Pitt und
Morgan Freeman in Hochform.
Seven Days / Sebeun Deijeu
(2007)
* * * ½
Packender Korea-Thriller mit leichten
Logik-Problemen, aber viel Suspense.
Seven Days in Coffin (2003)
* Peinlich Trashiger
Thai-Horror, dessen Titel die ganze Story eigentlich schon
erzählt.
Seven Pounds (2008) - Sieben Leben
* * ½ Will Smiths zweite Zusammenarbeit mit
Regisseur Gabriele Muccino ist ein mühsam konstruierter Mysterythriller, der zum
abstrusen Melodrama mutiert und Will Smith im Dauer-Leide-Modus zeigt.
Seven
Samurai, The / Shichinin no samurai (1954) - Die
sieben Samurai * * * *
Kurosawas
grösstes Meisterwerk - in den Augen vieler Kritiker. Technisch sicher top,
aber im Gegensatz zu Kurosawas temporeicheren Werken etwas überlang.
Seven Swords / Qi jian (2005)
* * ½
Epischer Reinfall von Tsui Hark, der
zwar seine Momente hat, aber narrativ so entrückt ist, dass es weh tut.
Seventeen Years / Guo nian hui jia (1999)
* * * Gefühlvoller, kleiner Film aus China, der
gut hätte länger sein können.
Severance (2006)
* * * ½
"Creep"-Regisseur Chris Smith schickt Waffenbauer
auf einen Firmentrip nach Ungarn - und in ein Blutbad. Spannend, gewitzt und oft
herrlich komisch.
Session
9 (2001)
* * ½
Sehr unheimlicher Gruselfilm mit toller
Location und "Blair Witch"-Look - aber sehr langsam und
letztendlich höllisch konfus. Schade.
Setup (2011)
* *
Von einem Stuntman inszenierter
Actionthriller ohne Action und mit wenig Spannung. Dass Curtis "50 Cent" Jackson
die Hauptrolle spielt und Bruce Willis nur den schlappen Mafiaboss in einer
Nebenrolle ist ebenso bedenklich.
Seven 2 One / Kwan yan chut si (2009)
* * ½
Solider Hongkong-Thriller mit einem Coup
aus verschiedenen Perspektiven.
Sex & Fury / Furyo anego den: Inoshika ocho (1973)
* * * ½
Radikaler und fesselnder
Pinky-Violence-Film.
Sex and the City (2008)
* * Viel zu lange (139 Min.!)
Aneinanderreihung von Oberflächlichkeiten und Banal-Psychologie. Mr. Big ist ein
öder Klotz und ich mag Kim Cattrall nicht. Das Beste: Ein paar witzige Dialoge
und wagemutige Shots von Körperteilen ...
Sex and the City 2 (2010)
* *
½
Noch
mehr Luxus, Dekadenz und Oberflächlichkeit in einer obszön langen (153 Min.)
Fortsetzung. Chris Noth ist noch immer öde, Kim Cattrall spielt längst eine
Selbstparodie und das Bild von Abu Dhabi pendelt zwischen glitzergeilem Fetisch
und Kulturkitsch. Trotzdem: Ein paar Lacher zünden, Sarah Jessica Parker ist
nicht komplett nervig - und ich habe mich etwas besser unterhalten als bei der
überlangen Serienfolge genannt "Sex and the City - The Movie".
Sex and
Zen / Yu pu tuan zhi: Tou qing bao jian (1991)
* * * ½
Kultiger Erotikschabernack aus Hongkong.
Sex Friend Nurezakari (2000)
* ½
Lahmes
Fantasy-Sex-Roadmovie der "Pink Cinema"-Serie.
Sex Is Zero / Saekieuk shigong (2002)
* *
Infantile koreanische
Teenie-Sexkomödie mit Anleihen bei "American Pie",
"Road Trip" und "Bring It On".
Sex Is Zero 2 / Saekieuk shigong 2 (2007)
* *
Anfänglich witziger als das Original,
danach jedoch rasch abfallend.
Sex Jack / Seizoku (1970) * * ½ Stilistisch überzeugend, inhaltlich etwas
dürftig.
Sex Phone / Sexphone & the Lonely Wave /
The Girl Next Door (2003)
* *
Recht liebenswerte, aber
letztendlich arg langweilige Lovestory aus Thailand.
Sexual Parasite: Killer Pussy (2004)
* *
Japans schräge Antwort auf das "Kondom des
Grauens".
Sexy Battle
Girls / Nerawareta gakuen: seifuku o osou (1986)
* *
Netter Pink-Trash, der sich aber zu lange
mit Sexszenen aufhält.
Sexy
Beast (2000) * * * Ben Kinglsey als "Oscar"-nominiertes Scheusal und Hauptdarsteller
Ray Winstone machen diesen Cockney-Gangsterfilm zum Genuss. Inhaltlich aber eher
leer, v.a. gegen Schluss.
Sexy
Boys (2001)
* * ½
Französische Version von "American
Pie" mit einer Spaghetti-Szene, die stark der Pie-Szene
gleicht. Mässig witzig und gegen Schluss irgendwie verklemmt.
Sexy Timetrip Ninjas / Chikan densha: Gokuhi honban (1984)
* *
Ziemlich plumper Beitrag zur "Groper
Train"-Reihe.
Shaadi Karke Phas Gaya Yaar
(2006) * *
Lange verschobenes, dröges Bollywood-Liebesdrama
mit sexistischem Touch.
Shaadi No. 1 (2005)
* * Kontinuierlich alberner werdende
Slapstick-Komödie aus Bollywood.
Shaadi Se
Pehle (2006)
* *
½ Belanglose, stellenweise unterhaltsame
Bollywood-Komödie mit attraktivem Cast.
Shaan (1980)
* * *
½ Fetziger Actionthriller in
Bond-Manier von Indiens Star-Regisseur Ramesh Sippy. Mit Amitabh
Bachchan.
Shaapit (2010)
* * Langweiliger Bollywood-Horror.
Shabd (2005)
* *
* Ungewöhnlich erzählter, aber gegen
Schluss schwächelnder Bollywood-Liebesfilm mit Aishwarya Rai und Sanjay Dutt.
Shabnam Mousi
(2005)
* * Mutiges, aber technisch nicht gerade
eindrückliches Bollywood-Drama über den politischen Aufstieg eines Eunuchen.
Shackle,
The (2000)
*
Unterirdischer
Vergewaltigungs-Exploitation-Film aus Korea, der weder spannend noch sonst etwas
ist.
Shade (2003)
* * * Eleganter Poker-Thriller mit kultiger
Besetzung und einigen Durchhängern.
Shadow
Boxing, The / The Spiritual Boxer II / Mao shan jiang shi quan (1979)
* *
½ Ulkiger Martial-Arts-Film der Shaw
Brothers mit Gordon Liu als hüpfendem Zombie.
Shadow Hunters / Kage
gari (1972)
* *
½ Unterhaltsamer, aber harmloser
Chambara-Trash mit ein paar schicken Gore-Effekten.
Shadow Hunters II:
Echo of Destiny / Kage
gari: Hoero taiho (1972)
* *
½ Nette Fortsetzung, etwas zahmer, dafür
mit besserem Drama-Teil.
Shadowless
Sword / Muyeong geom (2005)
* * * Solider Wuxia-Streifen aus Korea mit ein
paar coolen Fights und ein wenig zu viel Füllmaterial.
Shadow
of the Vampire (2000)
* * * ½ Toll gespielte, innovative Horrorsatire,
die dem Dreh von "Nosferatu" (1922) einen neuen Twist
gibt.
Shadows (1959)
* * Öde
Geburtsstunde des US-Independentkinos. Als Experiment war der Streifen wichtig,
aber ich hab keinen Zugang zu dem improvisierten Filmchen.
Shadows (2009)
* ½ Öder, reaktionärer Murks aus Bollywood,
nur dadurch interessant, dass ein Blinder die Hauptrolle spielt.
Shadows in the
Palace / Goongnyeo (2007) * * * Edel inszenierter Thriller in
historischem Kleid.
Shadoes in the Sun (2005)
* * *
Süss-harmloser Wohlfühlfilm mit charmanten Akteuren und pittoresker
Toscana-Szenerie. Die Story bleibt indes vorhersehbar und klischeehaft,
inklusive dem berühmten "ich kann nicht tanzen", was dann doch in einen
perfekten Tanz auf dem Marktplatz mündet. Macht aber nicht so viel.
Shadow Whip, The / Ying zi shen bian (1971)
* * * Routiniertes, kurzweiliges
Schwertkampf-Spektakel der Shaw-Brothers.
Shaft (2000) * * *
Remake des
Blaxploitation-Klassikers. Mit einem supercoolen Samuel L.
Jackson.
Shaheed (1965)
* *
½ Etwas zähe Bollywood-Biografie des
Märtyrers Bhagat Singh.
Shahenshah (1988)
* *
½ Fader, vorhersehbarer und massiv zu
langer Bollywood-Superheldenfilm mit eingehämmerter Moral.
Shaitan (2011)
* * * xxxx
Shakalaka Boom
Boom (2007)
* *
Ideenlose und nicht gerade überzeugend
gespielte Bollywood-Interpretation des "Amadeus"-Stoffes.
Shakariki! (2008)
* *
Fad inszenierter Radrenn-Jugendfilm.
Shake, Rattle and Roll 2k5 (2005)
* *
Lustlose
Horror-Episodenfilm von den Philippinen, dessen schwache erste Story die
Anthologie herunterzieht.
Shakespeare
in Love (1998) * * * ½ Oscar-gekrönt, tolle Schauspieler, und recht witzig
- aber irgendwie nervig, wie Shakespeare (den ich ja nicht so mag
;) verzuckert wird.
Shakti (1982)
* * *
½ Sehr gut gespieltes
Bollywood-Actiondrama mit Amitabh Bachchan als "verlorenem
Sohn".
Shakti: The Power (2002)
* * * Episches, zu hysterisches
Drama mit Shahrukh Khan und Aishwariya Rai in kleinen
Nebenrollen.
Shalimar (1978) * *
½ Beinahe kultiger, aber dann doch etwas
öder Bollywood-trifft-Hollywood-Thriller.
Shallow
Hal (2001) * * * Da die Komödie der Farrelly-Brüder eigentlich ein
Moral-Stück ist, leider der Humor etwas. Dennoch witzig,
unterhaltsam und lieb gemeint. Mit Gwyneth Paltrow.
Shall We Dance? / Shall we dansu? (1996) * * * ½ Hochsympathischer Publikumsliebling aus
Japan.
Shall We Dance? (2004)
* * ½
Unterhaltsames, starbesetztes Remake
des japanischen Films gleichen Namens - aber leider mit sperrigen Dialogen und
grosser Vorhersehbarkeit.
Shamo (2008) * * ½ Viel Schlägereien, wenig Reiz. Der
Hongkong-Reisser macht einfach nicht richtig Spass.
Shanghai (2010) * *
* "Casablanca" im Osten, stimmig, aber
etwas holprig.
Shanghai 13 / Shanghai tan shi san tai bao (1984)
* * *
Kein Plot, aber geniale Fights zeichnen diesen
All-Star-Kung-Fu-Film aus.
Shanghai
Noon (2000) - Shang-High Noon
* * * ½ Jackie Chan meets Western
- köstliche Unterhaltung mit 1a-Kampf-Szenen.
Shanghai Knights
(2003)
* * *
Gefällige Fortsetzung mit Längen - aber erneut
tollem Zusammenspiel von Jackie Chan und Owen Wilson.
Shanghai Triad / Yao a yao yao dao waipo qiao (1996)
* * *
Die letzte Zusammenarbeit von Zhang Yimou
und Gong Li: Sehr schön gefilmt, aber etwas leer.
Shank (2009)
*
½
Gewaltgeiler Jugendbanden-Stuss, dessen friedfertige Botschaft am Ende
aufgesetzt wirkt. Schlimmer noch: Der Regiedebütant und vormalige Clip-Filmer
verpackt den Langeweiler in einer mühsam aufdringlichen "schaut her, ich bin
cool"-Ästhetik.
Shankar Dada (1976)
* * Kunterbunter, aber leider ziemlich öder
Masala-Nonsens.
Shankar Dada M.B.B.S.
(2004)
* *
* Witziges, aber weniger gemütvolles
Telugu-Remake des Bollywood-Hits "Munna Bhai M.B.B.S".
Shaolin
(2011) * * ½ Etwas zielloses, aber solides Spektakel.
Shaolin
Avengers, The / Fang shih yu hu hu chien (1976)
* * *
Routinierter, aber ziemlich
eindimensionaler Actionfilm von Chang Cheh.
Shaolin Girl / Shorin shojo (2008)
* * Langweiliger und schlaff inszenierter
Ableger von "Shaolin Soccer".
Shaolin Hand Lock / Shi zi mo hou shou (1978) * * ½ Grundsolide, aber kaum je spektakuläre
Shaw-Kampfroutine.
Shaolin
Intruders / Saam chong siu lam (1983)
* * * ½
Fetziger Martial-Arts-Streifen der
Shaw Brothers mit ungewöhnlichem Plot..
Shaolin
Mantis / Tang lang (1978) * * *
½ Kampfstarker und souverän gespielter
Actionfilm aus fem Hause Shaw.
Shaolin Martial
Arts / Hong quan yu yong chun (1974) * *
* Unterhaltsamer Shaw-Martial-Arts-Film mit
langen Ausbildungsszenen.
Shaolin
Prince / Shaolin chuan ren (1983)
* * *
Routinierter Martial-Arts-Streifen mit
etwas wenig Story, aber viel Action.
Shaolin Soccer /
Siu lam juk kau (2001)
* * * ½
Hongkong-Strassenfeger um
Fussball-spielende Shaolin-Fighter. Cool, witzig, rasant.
Shaolin
Temple / Siu lam ji (1975)
* * * ½
Star-gespicktes Shaw-Brothers-Epos
von Chang Cheh.
Shaolin
Temple / Shao Lin tzu (1982)
* * * ½
Jet Lis Kinodebüt ist reinrassigstes
Old-School-Kung-Fu auf höchster Ebene.
Shaolin
Wooden Men / Shao Lin mu ren xiang (1976)
* * ½
Routinierte Kampfsport-Produktion,
leider mit Längen.
Sharaabi (1984)
* * *
Überlang und sehr
moralisch - aber toll gespielt und gegen Schluss hin wirklich
bewegend. Bollywood-Drama mit Amitabh Bachchan.
Sharabi (1964)
* * ½
Madhubalas letzter Film: ein solides, aber nicht
sehr griffiges Drama.
Sharada
(1957)
* * * ½
Inhaltlich beachtliches, extrem
melodramatisches Bollywood-Starvehikel.
Sharafat (1970) * * * Solides Liebesdrama mit starkem
Bollywood-Cast und beachtlichen Tänzen von Hema Malini.
Shararat (2002)
* * ½
Abhishek Bachchan rettet
ein Altersheim - recht gefällig, aber langatmig und etwas
kitschig.
Shareef
Budmaash (1973)
* * * Inhahtlich völlig wirrer
Bollywood-Thriller mit visueller Erquickungs-Garantie.
Shark, A / Sang eo
(2005)
*
½ Langeweiliges und zielloses
Independent-Drama aus Südkorea.
Shark Skin Man and Peach Hip Girl / Samehada
otoko to momojiri onna (1998)
* * *
Auf cool getrimmter
Gangsterfilm aus Japan.
Shark
Tale (2004)
* * *
Rassiger Unterwasser-Trickfilm von
DreamWorks, der Spass macht - aber schnell vergessen ist.
Sharpay's Fabulous Adventure (2011)
* *
Dem
High-School-Musical-Ableger fehlt es an schwungvollen Songs und peppiger
Inszenierung. Die Gags funktionieren halbwegs, doch es ist zu wenig
Überraschendes an dem ganzen Film.
Shart:
The Challenge (2004)
* ½
Langweilige Bollywood-Tragikomödie,
die erst in den letzten 10 Minuten sowas wie einen Plot hat.
Shatranj
Ke Khilari: The Chess Players (1977)
* * *
Satyajit Rays starbesetzte und delikate
historische Tragikomödie über die Entthronung eines indischen Königs durch die
Briten.
Shaun
of the Dead (2004)
* * * ½
Köstlich blutige Brit-Komödie als
Hommage an die Zombie-Klassiker George Romeros.
Shaurya (2008) * * * Bollywoods Version von "A Few Good Men",
nicht immer treffsicher, aber unterhaltsam.
She
Brings Us Danger / Yuadogjon (2002)
* * ½
Seichte, aber manchmal recht witzige
Korea-Komödie à la "Drei Männer und ein Baby".
Sheesha (2005) * * Amateurhaft inszenierter
Bollywood-Thriller mit erotischen Beigaben.
Shelter (2010)
* * *
Der
Gruselfilm entwickelt sich schön unheimlich und stimmig, liefert am Ende aber
nur eine bedingt zufriedenstellende Auflösung.
Sherlock: A Study in Pink (2010)
* * * Auftakt zu einer Reihe
von britischen Sherlock-Filmen, die die klassischen Stoffe in die Gegenwart
versetzen. Dank coolen Schauspielern und dem Imput der Dr.-Who-Macher eine
schicke Sache, auch sehr gelungen sind die Texteinblendungen, die Holmes'
Gedankengänge illustrieren. Dem ersten Fall fehlt es ein wenig an Spannung und
Schwung, aber man freut sich auf mehr.
Sherlock: The Blind Banker (2010)
* * * Gelungener, weil
spannender und gewitzter zweiter Teil der BBC-Reihe.
Sherlock: The Great Game (2010)
* * *
½
Der
Abschluss der ersten Trilogie aus der BBC-Reihe bietet Spannung, Witz und
Raffinesse. Die erste Folge war noch cooler inszeniert, aber dies dürfte
nichtsdestotrotz die bislang beste Episode sein - v.a. auch dank dem brenzligen
Finale, das mit einem fast schon gemeinen Cliffhanger endet.
Sherlock Holmes (2009)
* * *
Guy Ritchie entstaubt den Romanmythos und macht ihn Hollywood-tauglich, mit
hohem Tempo, tollem Cast und kühnem Look. Im Mittelteil hängt der Film etwas
durch, das Finale ist plump und Rachel McAdams ist fehlbesetzt - doch Robert
Downey Jr. und Jude Law machen das fast im Alleingang wett.
Sherlock Holmes: A Game of
Shadows (2011) * *
*
½
Rasanter als Teil eins und mit einem
deutlich besseren Schurken gesegnet - Sherlocks Erzfeind Moriarty. Die Akteure
sind mit Lust bei der Sache, die transeuropäische Optik gefällt, der Soundtrack
reisst mit, die Pointen sitzen und die Männerbeziehungen stellen einmal mehr
alle Damen an den Rand (selbst Noomi "Lisbeth Salander" Rapace in ihrem etwas
faden Englisch-Debüt). Der grose Plan Moriartys dürfte noch etwas ausgetüftelter
sein und manches grenzt schlicht ans Abstruse, aber Fun ist hier grenzenlos
vorhanden.
Sherry Ann (2002)
* *
Ziemlich spannungsarmer
Tatsachen-Krimi aus Thailand.
She's
All That (1999) - Eine wie keine
* * ½
Oberflächliches, aber
unterhaltsames Teenie-Filmchen.
She Shoots
Straight / Huang jia nu jiang (1990)
* * * Ausser der Action überzeugt hier nur
wenig - aber die ist dafür ganz toll.
She's on Duty /
Jambok-geunmu (2005)
* * ½ Routinierte, aber weder sehr spektakuläre
noch einfallsreiche Actionkomödie aus Südkorea.
She's Out of My League (2010)
- Zu scharf, um wahr zu sein
* * ½
Drolliger, aber komplett vorhersehbarer
Mittelmässiger-Kerl-erobert-tolle-Frau-Spass.
She's the Man (2006)
* * *
Sympathische, witzige Teen-Interpretation von
Shakespeares "Twelfth Night" mit attraktivem Cast. Sexy Boy Channing Tatum ist
hier deutlich besser als in "Step Up".
She Wore a Yellow Ribbon (1949) - Der Teufelshauptmann * *
* ½ Solider, aber inhaltlich eher fader
John-Ford-Western.
Shikari (2000) * *
½ Bollywood-Thriller mit
Comedy-Ikone Govinda als killender und liebeskranker Psychopath.
Shikhar (2005)
* * ½ Solides Politdrama mit
Coming-of-Age-Elementen und etwas gar naiver Weltsicht.
Shikoku (1999) * * Uninteressantes japanisches Horrordrama,
zusammengestückelt aus besseren Filmen.
Shikyu no
kioku (2007)
* * *
Feinfühliges Drama aus Japan um die Suche
eines jungen Mannes nach seiner "Ersatzmutter".
Shining, The (1980) - Shining
* * * *
Stanley Kubricks
beklemmende Adaption des Stephen-King-Horrorromans. Mit Jack
Nicholson.
Shining Boy &
Little Randy / Hoshi ni natta shonen (2005)
* * * Sympathische
Bub-freundet-sich-mit-Elefant-an-Story mit berührendem Schluss.
Shinjuku Incident /
San suk si gin (2009)
* * *
Solides Drama mit Jackie Chan in einer ungewöhnlichen
Rolle.
Shinjuku Mad / Shinjuku maddo (1970)
* *
* Krasses Thrillerdrama von Koji Wakamatsu.
Shinjuku
Outlaw (1994)
* * * Brutaler Gangsterfilm aus Takashi Miikes
Video-Periode. Kurzweilig, aber nicht sonderlich spektakulär.
Shinjuku Triad Society (1995)
* * * Rohes Kinodebüt von
Japans Regie-Amokläufer Takashi Miike.
Shinobi:
The Law of Shinobi (2002) * * Billig produzierter und unbefriedigend
inszenierter Auftakt zur Ninja-Reihe aus Japan.
Shinobi:
Runaway (2002) * * Etwas besser als der Vorgänger, aber
immer noch ziemlich billig.
Shinobi: Hidden
Techniques (2002) * *
½ Eine weitere Steigerung dank netten
Fights und komplexerer Story.
Shinobi: Heart Under Blade
(2005) * *
* ½ Bildgewaltige, kurzweilige
Fantasy-Actionromanze, die nichts mit den billigen "Shinobi"-Filmen mit Jahrgang
2002 zu tun hat.
Shinsengumi Chronicles: I Want to Be a Samurai / Shinsengumi shimatsuki (1963)
* *
* Klassisches Samurai-Drama.
Shin
Suk-ki Blues (2004) * *
* Gefällige und liebenswürdige
Bodyswitch-Romanze aus Korea.
Shipping
News, The (2001)
* * * Schauspieler von enormem Kaliber (K. Spacey, J.
Dench, J. Moore, C. Blanchett etc.) in einem pseudo-tiefsinnigen,
schön bebilderten Langweiler.
Shiri / Swiri
(1999)
* * *
Höchst erfolgreiches, patriotisches
südkoreanisches Actionepos mit derben Schusswechseln und hohem
Unterhaltungswert. Aber auch lang und konfus.
Shiva (1989)
* * *
Knallharter Telugu-Hit von Ram Gopal
Varma, etwas lang und vorhersehbaKr, aber meistens effektiv.
Shiva (2006)
* *
Unspannendes und uninspiriertes Hindi-Remake von
Varmas südindischem Hit.
Shiver
/ Xin ha (2003) * *
½ Hongkong-Grusler, der zuviel aus besseren
Filmen stiehlt.
Shiver / Eskalofrío (2008) * * *
Kurzweiliger, atmosphärischer
Horror aus Spanien, der jedoch gegen Schluss an Kraft einbüsst.
Shiza - Fifty/Fifty (2004)
* * *
Rohe Boxkämpfe, poetische Bilder und starke kasachische
Darsteller - doch gegen Ende will der Film nicht so richtig zusammenkommen.
Shobhayatra (2004)
* *
Schulmeisterliche indische
Bühnen-Adaption um ein paar Leute, die historische Figuren spielen und in Zwist
geraten.
Shock Labyrinth 3D / Senritsu meikyu 3D (2009)
* ½
Plumper 3D-Grusel vom ehemaligen
J-Horror-Vorzeigeregisseur Takashi Shimizu.
Shoe Fairy, The / Renyu duoduo (2005)
* * *
Quietschbunte, süssliche und doch melancholische
Tragikomödie.
Shogun Assassin (1980)
* * * ½
Aus zwei japanischen Samurai-Filmen
zusammengeschnittener Exploitation-Spass.
Shogun's Sadism / Oyen Split Torturing / Ushika no kei (1969)
* * ½
Japanischer Folterstreifen. Nur für
Sadisten ...
Sholay (1975)
* * * *
Kultiger Hindi-Western mit
Amitabh Bachchan. Vorbilder sind die "Sieben Samurai"
und "Spiel mir das Lied vom Tod".
Shonen
Merikensack (2008) * * *
Schrille Musikklamotte mit Überlänge.
Shool
(1999)
* * *
½ Packendes Thrillerdrama aus Bollywood mit
starken Akteuren und straffer Story.
Shoot 'Em Up (2007)
* * * ½
Der "Crank" des Jahres: Brutal,
rasant und vollgepackt mit zynischem Witz und rotzigen Sprüchen. Eine echte
Gaudi!
Shooter (2007)
* * * Etwas langer und vorhersehbarer, aber
sauber inszenierter und gut gespielter Actionthriller alter Schule.
Shooting Dogs /
Beyond the Gates (2005)
* * * ½
Erschütterndes Drama über den Völkermord in
Ruanda, ähnlich aufgebaut wie "Hotel Rwanda", aber etwas weniger sentimental.
Shoot on Sight (2007)
* * ½
Ambitioniertes, aber eher zielloses Thrillerdrama mit indischen und britischen
Schauspielern.
Shootout at Lokhandwala (2007) * * * Stark inszenierter, moralisch etwas
diffuser Bollywood-Actionreisser mit Star-Cast.
Shoppen
(2006)
* * * ½
Neun Männer und neun Frauen beim
Speed-Dating in München. Ein ungewöhnliches Konzept mit improvisierenden
Akteuren und cleverem Witz.
Shor (1972)
* * *
Eindrückliches, etwas ziellos inszeniertes
Masala-Melodrama von und mit Manoj Kumar.
Shor in the City (2011)
* * *
½ Kraftvoller Bollyswood-Gangsterfilm.
Shortbus (2006)
* * * Spermaschlucken,
Gay-Sex und die Nationalhymne in den Arsch blasen singen das Ensembledrama zwar
keck, doch die Figuren und der "Free Love"-Geist sind etwas schwach
ausgearbeitet.
Short Cuts (1993)
* * * *
Fulminante, dreistündige Collage aus brillant gespielten
Los-Angeles-Geschichten. Natürlich von Robert Altman.
Short Kut - The Con
Is On (2009) * * Langweilige Bollywood-Komödie, die nie
recht in Schwung kommen will.
Short
of Love / Ngai chai dor ching (2009) * * ½ Harmloser Hongkong-Fun.
Short! Short! Short! / Hwanggeumsidae (2009) * *
½ Mässige Sammlung von 10 Kurzfilmen zum
Thema "Geld".
Short Time / Lee
Dae-ro, jook-eul soon eobs-da (2005)
* * ½
Gefällige, aber voraussehbare
Korea-Komödie.
Shotgun Love / Sarangi museoweo (2011) * *
½ Brauchbare, aber wenig innovative
Korea-Komödie.
Shot
in the Dark, A (1964)
* * * *
Blake Edwards' zweiter Panther-Film. Eine
der genialsten Komödien aller Zeiten mit Sellers in Hochform.
Sequel: Return of the Pink Panther.
Showbiz (2007) * ½ Lahmer Bollywood-Thriller, der die
Sensationsmedien anklagt. Böse, böse Medien.
Showdown /
Geochilmaru (2005)
* *
Langweiliger Low-Budget-Actionfilm aus Korea.
Showdodn,
The / Hyeoltoo (2011) * * * ½ Angenehm verzwicktes Thrillerdrama im
Kleid eines Historien-Actionfilms.
Shower, The / Sonagi (1979) * * * ½ Faszinierender Beinahe-Klassiker aus
Korea um das Erwachsenwerden und das erotische Erwachen.
Showgirls
(1995) * * Verhoevens aufgeblasenes Arsch- und Tittenfilmchen
mit einer peinlichen Liz Berkley floppte. Aber Trash mit Gina
Gershon kann ja nicht soo übel sein.
Show Must Go On, The / Uahan segye (2007)
* * * Hochgradig routiniertes Korea-Gangsterdrama mit
humorvollen Einschüben.
Show Show
Show (2003)
* * ½
Mangelhafte Korea-Komödie mit ein
paar humorigen Szenen.
Showtime (2002)
* * ½
Mittelmässige, aber
immerhin unterhaltsame Buddy-Komödie mit Robert De Niro und
Eddie Murphy.
Shree 420
(1955) * *
* ½ Engagierte Tragikomödie von und mit Raj
Kapoor, die etwas gar demagogisch vorgeht.
Shrek (2001)
* * * *
Komplett computeranimierte, turbulente und
gewitzte
Fantasykomödie aus dem Hause DreamWorks - mit Eddie Murphy, Mike
Myers und Cameron Diaz als Sprecher.
Shrek 2 (2003)
* * * ½
Computeranimiertes Hit-Sequel mit
banaler Story, aber grenzenlos viel Fun.
Shrek the Third (2007)
* * ½ Kurzweiliger, unnötiger Aufguss ohne neue Ideen. Die Figuren
wirken ausgelutscht, die Story ist dürr, nur wenige Gags zünden. Deutlich die
schwächste Folge.
Shrek Forever After (2010)
* * * Flotter und witziger als der Vorgänger, doch die Luft ist raus aus
der Serie.
Shrill Cries of Summer / Higurashi no naku koro ni (2008) * * ½ Stimmiger, aber nicht vollends packender
J-Horror.
Shukriya (2004) * *
½ Unterhaltames aber unnötiges
Bollywood-Remake von "Meet Joe Black".
Shutter (2004)
* * *
Gefälliger Thai-Horror mit einige netten Schock-Szenen und
einem irgendwie ganz gelungen (wenn auch konventionellen) Ende.
Shutter (2008)
* * Nutzloses Remake des thailändischen Hits, ganz auf J-Horror
getrimmt und dementsprechend in Japan gedreht. Es fehlt die Unheimlichkeit und
der Schluss-Punch des Originals.
Shutter Island
(2010) * * * ½ Martin Scorseses Hommage an
das B-Thrillerkino der 50er ist ein packender Psychothriller mit starkem
Schauspiel, düsterer Atmosphäre, kantigem Schnitt und greller Musik. Die Wendung
am Ende ist ganz nett, wird aber mit endlosen Dialogen fast totgeredet.
Shutter One
(2007) * Sterbenslangweiler und billig
inszenierter Möchtegern-Nachzügler.
Shwaas / A Breath (2004)
* * *
Der Marathi-Streifen gewann etliche indische Preise, trägt
aber den Schmalz sehr dick auf. Bewegen tut er trotzdem.
Siamese
Twins, The / Lin tai (1984)
* ½ Der Shaw-Brothers-Horrorstreifen ist
weder spannend noch unheimlich noch gory. Einfach nur öde.
Siam
Renaissance, The / Tawipop
(2004)
* * *
Allzu melodramatischer, aber visuell gefälliger Thai-Fantasyfilm.
Sicily,
2km / To Catch a Virgin Ghost (2004)
* * * Witzige Parodie auf koreanische Geister-
und Gangsterfilme.
Sick Nurses /
Suay Laak Sai (2007) * *
½ Schön blutiger, fast schon bizarrer, aber
inhaltlich blutleerer Thai-Horror mit mässigem Twist.
Siddharth: The Prisoner (2009) * * Verkünstelter Langweiler, solider
inszeniert aber sooo öde.
Sideways (2004)
* * * ½
Preisgekröntes, liebevolles
Midlife-Roadmovie mit fantastischen Darstellern und Wissen über Wein.
Sideways / Saidoweizu (2009)
* * ½
Harmloses und etwas blasses Remake made in Japan.
Signal, The (2007) * * ½
Drei Regisseure, drei
Episoden, drei Tonfälle zwischen Horror und Comedy. Wenig treffsicher und auf
Dauer ideenlos, aber halbwegs unterhaltsam.
Signs (2002)
* * * *
Verdammt unheimlicher,
bravourös inszenierter Mystery-Grusler von M. Night Shyamalan
("The Sixth Sense") mit Mel Gibson und Aliens.
Sikandar (2009)
* *
Gut gemeintes, aber ahnungslos
inszeniertes Bollywood-Drama.
Silence / Chinmoku (1971)
* * * ½
Masahiro Shinodas spirituelle und kopflastige, aber
dennoch visuell faszinierende Adaption eines Romans von Shusaku Endo.
Silence de Lorna, Le (2008)
* * *
Ein
wieder auf alle Schauwerte verzichternder Dardenne-Brüder-Film, jedoch ohne die
Intensität der Vorgänger. Vor allem die Hauptdarstellerin wirkt etwas blass.
Silent Hill (2006)
* * *
Atmosphärischer, zum Schluss splattriger - und
leider auch konfuser - Horror nach Game-Vorlage.
Silent Running (1971)
* * * ½ Öko-Sci-Fi-Klassiker. Emotional, langsam, aber packend. Mit den
führenden FX-Leuten der Zeit: Doug Trumbull ("2001"), R. Yurichich ("Star Wars")
etc.
Silip - Daughters of
Eve (1985)
* * * ½
Ebenso erotisch wie martialisch: ein Kultfilm des
philippinischen Kinos.
Silip (2007)
* * ½ Halbwegs unterhaltsamer Genremix von den
Philippinen mit etwas Erotik, etwas Dramatik und etwas Thrill.
Silk / Guisi (2006)
* * *
Unheimliches, übersinnliches Drama, zum Schluss
eine Spur zu verworren.
Silk (2008) - Seide
*
½
Einschläfernd öde Romanverfilmung mit Schlaftablette Michael Pitt, der zu allem
Übel auch noch als Erzähler waltet. Die Bilder (v.a. aus Japan) sind schick.
Doch das wärs dann auch.
Silk Shoes / Bidan Gudu
(2003)
* * *
Sympathischer Low-Budget-Streifen im Stile
von "Good Bye Lenin".
Silmido (2003)
* * *
Extrem erfolgreicher und technisch wie
inszenatorisch formidabler Korea-Streifen - leider inhaltlich etwas fragwürdig.
Silsiilay (2005)
* *
Verknorztes,
möchtegern-feministisches Episodendrama aus Bollywood mit Shahrukh Khan als
Zeremonienmeister.
Silsila
(1981)
* * * ½
Edles Bollywood-Liebesdrama von Yash
Chopra, das ein reales Liebesdreieck zwischen Amitabh Bachchan, Rekha und Jaya
Bachchan widerspiegelt.
Silver
/ Sirubaa (1999) * ½
Einer von Takashi Miikes miesesten Filmen: schamloser Trash mit Erotik,
Pisse-Trinken und Wrestling. Don't ask.
Silver
Hawk (2004)
* * ½
Gestyltes, aber dennoch etwas trashiges Superhelden-Actionspektakel aus
Hongkong. Star und Produzentin: Michelle Yeoh.
Silver
Knife / Eunjangdo (2003)
* *
Triviale, aber halbwegs flotte
Komödie aus Korea.
Simon
Birch (1998) * * * ½ Zwar durch und durch kitschige, aber auch
herzerwärmend liebenswerte Tragikomödie nach John Irving. In
einer Nebenrolle: Jim Carrey.
Simón del
desierto (1965)
* * * ½ Der Film ist unfertig
(45 Minuten kurz), doch trotzdem auf surreale Art faszinierend. Buñuel macht
sich über bigotte Menschen und die Regeln der Religion lustig, hat aber
erstaunlich viel Herz für seinen "Heiligen".
S1MØNE (2002)
- Simone
* * * Al Pacino erschafft eine
künstliche Schauspielerin in der Satire von Andrew Niccol - am
Anfang sehr spritzig verliert der Film doch an Drive.
Simply
Irresistible (1999) - Einfach unwiderstehlich
* * ½
Es ist kein
Geheimnis, dass ich Sarah Michelle Gellar süss finde. Deshalb kriegt die fantasielose
Fantasy-Liebeskomödie Bonus.
Simpsons,
The - Season 1 (1989/1990)
* * * *
Die Kultserie steckt in den
Kinderschuhen, ist aber bereits ein Klassiker. Die Animation
braucht noch etwas Kontur.
Simpsons,
The - Season 2 (1990/1991)
* * * * ½
Etwas vom Besten, das je am
TV zu sehen war. Die Animation ist bereits sehr gut, die
Drehbücher genial. Zeichentrick-Perfektion.
Simpsons Movie, The
(2007)
* * * *
Eine Episode auf 85 Kinominuten gestreckt:
angenehm altmodisch und unprätentiös, v.a. am Anfang höchst spassig. Negativ:
viel "Aua"-Komik, wenig Burns.
Sin, The (2004) * *
½ Sehr erotisches, aber voraussehbares und
letztendlich unoriginelles Thai-Liebesdrama.
Sinbad
and the Eye of the Tiger (1977)
* *
Der schwächste der
klassischen Sinbad-Filme. Nicht einmal Effekt-Meister Ray
Harryhausen ist auf der Höhe seines Könnens.
Sinbad: Legend of the Seven Seas (2003)
* * * ½
Rasanter und witziger
Abenteuer-Zeichentrickfilm mit Brad Pitt und Catherine
Zeta-Jones.
Sin City (2005) * * * * ½ Film gewordener Comic-Trip voller Gewalt,
Noir-Ästhetik und genialer Typen. Ein Meisterwerk.
Singapore
(1960) * *
½ Humorvoll-romantischer
Bollywood-Thriller, der leider nie richtig in die Gänge kommt.
Sing a Song of Sex /
Nihon shunka-ko (1967)
* * ½ Etwas diffuses Jugenddrama von Nagisa
Oshima.
Singham (2011) * * * Von Masala und Südkino inspirierter
Bollywood-Actionhit.
Singh Is Kinng (2008)
* * ½
Enorm erfolgreiche Bollywood-Komödie, die nach
witzigem Start abflacht.
Singing Killer, The / Xiao sha xing (1970)
* * *
Kurzweiliger, nicht sonderlich
aufregender Mix aus Film Noir und Pop-Romanze.
Singing Thief, The / Da dao ge wang (1969)
* * ½
Chang Cheh versucht sich als
Musical-Regisseur - und macht dann doch eher eine Krimikomödie draus. Mässig
gelungen.
Single Man, A (2009)
* * *
½
Wunderschön inszeniertes und sackstark gespieltes Debüt des Modemachers Tom
Ford. Manchmal etwas zu sehr auf dekorative Eleganz ausgelegt. Aber wer möchte
sich angesichts schöner Bilder und sexy Jungs im James-Dean-Look schon beklagen
- zumal dies auch die Weltsicht gefiltert durch die Augen des schwulen
Protagonisten (genial: Colin Firth) abbildet.
Singles
(2003)
* * *
Nicht gerade tiefgründige, aber flotte und gut gespielte Liebeskomödie aus
Südkorea.
Singles
(2004)
* *
Jugendliche, manchmal sexy Tragikomödie von den Philippinen, die aber nie
richtig Zug bekommt.
Single
Spark, A / Jeon tae-il (1996)
* * * ½ Engagiertes
koreanisches Drama um den Arbeitsrechts-Kämpfer Tae-il Jeon.
Sinking of
Japan / Nihon chinbotsu (2006) * * ½ Emotionsloser Katastrophenfilm-Exzess aus
Japan, spektakulär, aber überlang.
Sin nombre (2009)
* * *
½
Visuell beeindruckendes Porträt von Flüchtlingen und Gangstern in Mittelamerika.
In einigen Szenen wahrhaft bestechend, in anderen etwas formelhaft - die
Intensität des gerne als Vergleich herangezogenen "City of God" erreicht der
Film daher nicht. Starkes Kino ists allemal.
Sin
of a Family / Woori Yiwootwei Bumjoe (2010) * *
*
Inhaltlich nicht immer überwältigendes,
aber stets facettenreiches Krimidrama.
Sins (2005)
* *
Fader indischer Streifen um Leidenschaft und Moral. Ein bisschen Sex und eine
kontroverse Thematik machen den Braten auch nicht heiss.
Sin Sisters (2002)
*
Dumme und mit fortlaufender
Spielzeit auch noch beleidigende Erotik-Tragikomödie, die nicht
weiss, was sie eigetlich sein will.
Sins of
Sister Lucia / Sudojo Lucia: kegasu (1978)
* * ½
Durchschnittlicher, aber kurzweiliger Nunsploitationfilm.
Siren /
Ssairen (2000)
* * ½
Feuriger, aber nicht ungeheuer dramatischer Thriller.
Sirène rouge, La (2002) - Red Siren
* *
½
Lustloser Euromix-Actionthriller mit einer Cartoon-Schurkin, einem coolen Helden
und einer erstaunlich blassen Asia Argento. Die Action ist okay, die
"Léon"-Ideen kommen nicht schlecht, aber das Ganze wirkt zu banal.
Sirf (2008) * *
Langweiliges Ensemble-Drama aus Bollywood,
überzeugend gespielt, aber dramaturgisch schwach.
Siskiyaan (2005) *
* Das zweite Bollywood-Remake von "Death
and the Maiden" innert kürzester Zeit: unnötig.
Sisterhood of
the Travelling Pants, The (2005)
* * *
Süsse Mädchen-Tragikomödie um Freundschaft, erste Liebe
und ein paar "magischen Jeans". Am Schluss leider arg verkitscht.
Sisterhood of
the Travelling Pants 2, The (2008)
- Eine für 4:
Unterwegs in Sachen Liebe * * *
Schematische, aber dank charmanten Stars und lebensechten Situationen stets
unterhaltsame Fortsetzung.
Sisters,
The (2004) * * Schlapper thailändischer Klon von
"Ju-on", nur in wenigen Szenen halbwegs unheimlich.
Sisters of the Gion / Gion no shimai (1936)
* * *
Edel inszeniertes, aber etwas geschwätziges Frauendrama von Kenji Mizoguchi.
Sisters on the
Road / Jigeum, Idaeroga Jonghayo (2008)
* * ½
Gut gemeintes und überzeugend gespieltes,
aber reichlich ödes Independend-Drama.
Sitam (2005) *
½ Dumme, moralisierende Bollywood-Komödie
von verlogenem Charakter.
Sitcom
(1998) * * * ½ Inzest, Sado-Maso, Schwlenorgien und
Plastischwänze: Eine derbe, aber äusserst witzige Satire aus
Frankreich.
Sivaji: The Boss
(2007) * * Superteurer, aber auch superlangweiliger
Tamil-Überhit mit Superstar Rajnikanth.
Six (2004) * ½ Technisch nicht allzu übler, inhaltlich
und inszenatorisch jedoch komplett unbrauchbarer Horrorfilm aus Thailand.
Sixth Sense, The (1999)
- The Sixth Sense
* * * *
Sensibles Horrordrama,
Oscar-nominierter Überraschungshit. Mit Bruce Willis.
Siyama: Village of
Warriors (2008) * *
½ Harmloses Thai-Abenteuer mit einem Touch
Fantasy und reichlich Nationalstolz.
Skeleton
Key, The (2005)
* * ½
Ein ungewöhnlicher und unerwarteter Schluss
wertet den düsteren, aber stellenweise ziemlich langweiligen Horrorfilm auf.
Ski Jumping
Pairs (2006)
* * *
Amüsanter, wenn auch auf Dauer etwas
repetitiver Pseudo-Dokfilm.
Skin (2008)
* *
*
Kurzweiliges, auf der wahren Geschichte eines jüdischen
Skinheads basierendes Jugenddrama aus Holland, das inhaltlich vorhersehbar
bleibt und nie wirklich heisse Eisen anpackt. Solide, aber eine verpasste
Chance.
Skulls,
The (2000) * * ½ Paul Walker sieht zwar zum Anbeissen aus, aber der
Film ist weder spannend noch glaubwürdig. Wurde dennoch ein
kleiner Hit ... tja.
Skulls II, The (2002)
* ½
Müder Abklatsch des ersten
Teils, billig inszeniert, lahm gespielt. Und das Ende ist
langweilig.
Sky Captain and thw
World of Tomorrow (2004) * * * ½ Gwyneth
Paltrow ist öde, aber Jude Law und Angelina Jolie fügen sich perfekt ein in
diesen CGI-Low-Budget-Meilenstein mit einem Plot-Gemisch aus "Indiana Jones",
"Wizard of Oz" und "War of the Worlds" ein - visuell im eindrücklichen
Retro-Stil gehalten.
Sky Crawlers,
The / Sukai kurora (2008)
* * * ½
Visuell eindrücklich, inhaltlich
herausfordernd - ein hochinteressanter Film.
Sky
High (2003)
* * * ½ Basierend auf einer
japanischen TV-Serie drehte Ryuhei Kitamura diesess Fantasy-angehauchte
Actiondrama.
Sky High (2005)
* * * ½ Amüsanter Mix aus
High-School-Komödie und Superheldenfilm à la "The Incredibles": bunt, kurzweilig
und voller Zückerchen für Geeks.
Skyline (2010)
* *
Der
Sci-Fi-Film ist zwar nie langweilig, aber absolut gaga: Aliens erobern die Erde
und wir verbringen die letzten Tage mit dem dümmsten Menschen des Planeten. Die
Story hat riesige Löcher, die Dialoge sind abstrus, die Schauspieler hölzern,
die Frauen aufs Kreischen reduziert. Immerhin taugen die Tricks was und das Ende
ist mutig - wenn auch deppert.
Sky of Love /
Koizora (2007)
* * ½
Beginnt gut, wird aber immer schwächer: Diese Routine-Teeniekost aus Japan
vergibt zu viele Chancen.
Slacker
(1991) * * * ½ Richard
Linklater porträtiert die Normales, Rumhänger und Anarcho-Intellektuellen seiner
Heimatstadt, indem er Kurzgeschichtchen blendend aneinanderhängt.
Slap Her... She's French (2001)
- Freche
Biester
* * ½
Recht witzige Teenie-Komödie, deren Power
auf Dauer jedoch völlig verpufft.
Slaughter in the
Snow / Mushukunin Mikogami no Jokichi: Tasogare ni senko ga tonda (1973)
* * *
Kurzweiliger Abschluss der Mikogami-Trilogie.
Slave Widow /
Dorei mibojin (1967)
* * ½ Simpler japanischer
Erotikfilm mit starker Hauptdarstellerin und eigenwilliger Optik
Sleeping
Beauty (1959) * * * Teure Disney-Adaption des Märchenklassikers. Etwas
steif, aber unterhaltsam.
Sleeping
Beauty (2008)
* ½
Sterbenslangweiliger Korea-Independentfilm aus drei gleichermassen öden Teilen.
Sleeping Bride / Garasu no nou (1999)
* * * Horror-Virtuose Hideo
Nakata ("Ringu", "Dark Water") kann auch
anders: Ein melancholisches Teenie-Liebesdrama.
Sleepless Town / Fuyajo (1998)
* * *
Etwas wirrer, aber durchaus unterhaltsamer
Film noir.
Sleepover (2004)
- Plötzlich verliebt
* * Kurze,
sinnlose Teeniekomödie, die alle Klischees bedient und materialistisch
daherkommt. Mit "Spy Kid" Alexa Vega.
Sleepy Hollow (1999) - Sleepy Hollow
* * * *
½ Oscar-gekrönter
Bilderschmaus von Tim Burton ('Batman') mit Johnny Depp.
Drittbester von 1999.
Sleuth (2007) - 1
Mord für 2 * * ½
Kenneth Branaghs Remake des
72er-Klassikers ist kürzer, gelackter und leerer. Nach gewitztem Start verliert
sich die gekünstelte Story in ihrer eigenen Spielerei.
Slim Till Dead (2005)
* * ½ Spekulativer, leicht
satirischer, aber nicht allzu spannender Hongkong-Thriller mit Anthony Wong.
Slipstream (2007) - Slipstream
Dream * *
½
Anthony Hopkins als Regisseur, Star, Autor und Komponist inszenierte ein
Filmchaos aus Realität, Kino, Traum und Lebenserinnerungen vor dem Tode.
Manchmal herrlich meta, dann wieder frustrierend wirr und letztendlich dünner
als man denkt.
Slumdog
Millionaire (2008) * * * *
Harter und doch poetischer
Publikumsliebling von schweitsstreibendem Tempo.
Small Black Room
(1949)
* * * ½
Beginnt langsam und endet schwach, doch der
Mittelteil des ungewöhnlich zurückhaltenden Powell-Pressburger-Werks fasziniert
mit schräger Traumsequenz und Noir-Bildern.
Small
Time Crooks (2000) - Schmalspurganoven
* * *
Nicht Woody Allens Bester -
aber dennoch sehr amüsante Gaunerkomödie.
Small Town Rivals /
Ijanggwa Goonsoo (2007) *
* * Nette Korea-Komödie mit melodramatischer
Schlussphase.
S&M Hunter / Kinbaku · SM ·
18-sai (1986)
* * ½
Durchgedrehter und politisch völliger inkorrekter Pink-Film mit Längen.
Smile, A / Miso (2003)
* * Lahmes südkoreanisches Drama um eine
Frau, die langsam ihr Augenlicher verliert.
Smile / Sumairo seiya
no kiseki (2007)
* * * Sympathischer Sportfilm aus Japan.
Smiling Lieutenant
(1931)
* * *
Schwungvolles Lubitsch-Musical mit gewagten
Pre-Code-Dialogen. Von vielen Kritikern aber etwas überschätzt: Die Musik ist
nicht gut, die Story passabel.
Smokin' Aces
(2006)
* * * Temporeicher Ensemble-Thriller in
"Snatch"-Manier, der höchst splattrig wird. Die Neonazis sind "too much", aber
der Rest des Casts (von dem jeder sterben könnte) ist cool.
Smokin' Aces 2: Assassin's Ball (2010)
* *
Fader Aufguss mit viel Gemetzel, aber einer unteressanten Story. War der erste
noch hyperkinetischer Trash, ist dies nur noch ein Wirrwarr. Mit Blut.
Smultronstället
(1957) -
Wild Strawberries * * * * Ingmar Bergmans eindrückliche Studie über das alt
werden. Vorzüglich gespielt und inszeniert.
Smurfs, The (2011)
- Die Schlümpfe
* *
Uninspirierter Realfilm um die beliebten blauen Knollennasen, vom latent
langweiligen Raja Gosnell ohne den Hauch von Inspiration umgesetzt. Die
animierten Schlümpfe sehen noch halbwegs passabel aus, doch die menschlichen
Akteure öden (bis auf Hank Azaria als Gargamel) an, die formelhafte "bringen wir
die Figuren doch in die reale Welt"-Story juckt niemanden, die Gags sind flach.
Snake
and Crane Arts of Shaolin / She hao ba bu (1978)
* * * Solides Frühwerk von Jackie Chan.
Snake
in the Eagle's Shadow / She xing diao shou (1978)
* * *
½ Jackie Chans erster Hit: noch keine
Actionkomödie, aber bereits unendlich unterhaltsam.
Snake of June, A /
Rokugatsu no hebi (2002)
* * *
Bizarrer Liebesfilm von
"Tetsuo"-Regisseur Shinya Tsukamoto.
Snake Woman's Curse
/ Kaidan hebi-onna (1968) * * * Stets surrealer werdender, gemächlicher,
aber visuell eindrücklicher Japan-Horror.
Snaker (2001)
* *
Ziemlich mies gespielte
thailändische Gruselmär um eine Ehefrau, die von einer Schlange
schwanger wird.
Snakes in a Plane
(2006)
* * *
Offensiv trashiger Mix aus derbem Horror
und cooler Samuel-L-Jackson-Comedy. Den ganzen Hype kaum wert, aber der Film
liefert exakt, was der Titel verspricht.
Snatch (2001)
* * * * ½
Madonnas Ex-Gatte Guy Ritchie
macht aus seinem Nachfolger von 'Lock, Stock & Two Smoking
Barrels' eine gestylte, dreckige, rasante Krimifarce. Fulminant!
Sniper, The / Sun
cheung sau (2009)
* * ½
Unterhaltsame Actionthriller-Routine made
in Hongkong.
Snow Angels (2007) - Engel im Schnee
* * *
Poetisch inszeniertes und eindrückliches gespieltes Drama von David Gordon Green
("George Washington", "Pineapple Express"), das inhaltlich etwas diffus wirkt
und oft verkünstelt um den heissen Brei redet.
Snow
Falling on Cedars (1999) - Schnee, der auf Zedern fällt
* * *
Wunderschön gefilmt,
historisch interessant - aber ziemlich spröde!
Snow
Prince / Suno purinsu: Kinjirareta koi no me (2009) * * ½ Schönes, aber etwas einfallsloses
Kinder-und-Tier-Melodrama.
Snow White (2005)
* * * Trotz einigen Klischees
zuviel ein stark gespieltes und flott inszeniertes Schweizer Drama mit ein paar
kleinen Anleihen bei "Requiem for a Dream".
Snow
White and the Seven Dwarfs (1937)
* * * *
Nur in wenigen Passagen (v.
a. die Lieder) angegrauter Meilenstein voller Poesie und
filmischer Kraft. Ein wahrer Klassiker.
Soch (2002)
* *
Öder Bollywood-Thriller mit "Strangers on a
Train"-Motiv.
Socha Na Tha (2005)
* *
½ Sympathische, aber in der zweiten Hälfte
ausgewalzte Liebeskomödie aus Bollywood.
Society (1989)
* * * Brian Yuznas Regiedebüt würde Karl Marx gefallen: Eine Horrorsatire
auf die High Society - mit einem dekadenten Schluss: Einer Orgie an
Widerlichkeiten. Herrlich!
Social Network, The (2010)
* * *
*
David Fincher schuf nicht einfach ein Porträt von "Facebook"-Gründer Mark
Zuckerberg, sondern eine scharfsinnige Studie über Erfolgszwang und wie ein
sozial unfähiger Mann mit dem Aufstieg zum König des sozialen Networks den
letzten echten Freund verliert. Parallelen zu "Citizen Kane" sind sichtbar, doch
vor allem ist es ein Film über die heutige Zeit. Toll gespielt, mit brillanten
Dialogen und grandiosen Einzelszenen (Prolog, Bootsrennen, Rektor-Besuch). Nicht
Finchers auffälligster Film, aber ein Beweis seines Talents.
So Close (2002)
* * * Sexy, elegant, spannend - und ziemlich
doof. Dieser Hongkong-Actionfilm um zwei Killer-Girls und ihre Kontrahentin
macht echt Spass.
So Cute /
Gwiyeowo (2004)
* *
Schräge und seltsame Tragikomödie aus
Korea, die zwei Stunden lang nicht den richtigen Ton und Stil findet.
Sodom und Gomorrha
(1922) * * ½
Österreichisches Stummfilmepos der
bombastischen, aber seelenlosen Art.
Sodom the Killer /
Sodomu no Ichi (2004)
* ½ Billiger,
grotesker und meist enorm langweiliger Absurd-Horror aus Japan.
Sohn der weissen
Berge, Der (1930) * * ½
Grundsolider, kurzweiliger, aber etwas
schlaff erzählter Bergfilm von Luis Trenker.
Sohni Mahiwal
(1984) * *
* Auf einem bekannten Punjabi-Liebesdrama
basierender Bollywood-Hit mit Sunny Deol.
Soi Cowboy (2008)
* *
Zelebrierte Langeweile, visuell
ansprechend, inhaltlich dürftig.
Solace / Salanghal ddae iyagihaneun geotdeul (2006)
* *
Sanftes, lebensnahes, aber unegeheuer behäbiges
Liebesdrama aus Korea.
Solaris (2002)
* * * *
Steven Soderberghs Interpretation von
Stanislav Lems kassischem Sci-Fi-Roman: Hypnorisch, bewegend, faszinierend.
Soldaat van Oranje /
Soldier of Orange (1977)
* * * ½
Etwas langes, aber superb inszeniertes
Kriegsdrama von Paul Verhoeven ("RoboCop") mit Rutger Hauer.
Soldier (1998)
- Starforce Soldier
* *
Dieser Rambo im Weltall mit dem wortkargen Kurt Russell kam bei uns
nie ins Kino. Wieso wohl...
Soldier (1998)
* ½
Absolut konfuser Rache-Thriller mit
grossen Logiklöchern und vielen lachhaften Zutaten.
Solitary Man (2009)
* * *
Die
amüsante, sanft bewegende und von Steven Soderbergh produzierte Tragikomödie
zeigt Michael Douglas in einer One-Man-Show, die angesichts der Sexsucht des
porträtierten Mannes autobiographisch anmutet. In kleinen Nebenrollen glänzen
Stars wie Danny DeVito und Susan Sarandon. Schade nur, dreht sich die Story im
Mittelteil etwas im Kreis.
Soljaris (1971)
- Solaris * * * ½ Meditativ-philosophischer Klassiker mit argen Längen. Eher ein
Bergman-Film, als ein russisches "2001".
Soló con tu pareja
(1991)
* * * Sympathische,
witzige Sex-Farce von Alfonso Cuarón, leider inhaltlich etwas dünn.
Solo für Klarinette
(1998)
* * * ½
Mutiges, extrem melancholisches und recht düsteres
deutsches Thrillerdrama mit Götz George, Corinna Harfouch und Barbara Rudnick.
Soloist, The (2009)
- Der Solist
* * ½
Gut gemeintes, gut besetztes,
aber recht klebriges Drama, das sich dem Thema Schizophrenie zwar durchaus
facettenreich nähert, aber trotzdem nie richtig funktionieren will.
Solomon Kane (2009)
* * *
Die
mystische Figur von "Conan"-Schöpfer Robert E. Howard in ihrem ersten, durchaus
gelungenen Spielfilm. Die Story gibt nicht viel her, aber ein engagiertes Spiel
von James Purefoy & Co., die saubere Inszenierung und passend ruppige Gewalt
sorgen für gute Genre-Unterhaltung.
Solntse (2005)
-
Die Sonne
* *
½
Zunehmend
faszinierendes, aber anstrengendes, zähes Kammerspiel-Porträt des japanischen
Kaisers kurz vor der Kapitulation. Inszeniert vom Russen Aleksandr Sokurov.
Some
(2004) * * * ½
Spannender und gut gemachter Thriller aus
Südkorea, der durch sein Tempo die Logiklöcher spielend übertüncht.
Some Like It Hot
(2008)
* * ½
Harmloser Independent-Teenie-Liebesfilm
aus Hongkong.
Someone Behind You
/ Doo Salamida (2007)
* *
Schick gefilmter, brutaler, aber ebenso
verworrener wie alberner Korea-Horror.
Someone Special / Aneun yeoja (2004)
* * * ½
Liebevoller Liebesfilm aus Korea mit
ebenso tragischem wie ironischem Einschlag.
Something Wild (1986) * * * ½
Mit leichtem 80er-Mief behafteter, aber
ebenso gewitzter wie kecker Film, der ganz von der Chemie von Jeff Daniels und
Melanie Griffith lebt. Beide liefern hier Höhepunkte ihrer Karriere ab.
Somewhere (2010)
* * *
Sofia Coppola widmet sich abermals in schönen Bildern und mit tollen
Schauspielern dem Thema Isolation. Die Wiederholungen wirken bald prätentiös,
die Handlung scheint beliebig und am schlimmsten: Es fällt schwer, mit einem
ach-so-leeren Hollywood-Superstar mitzuleiden, der ein Leben mit Sex, Geld und
Erfolg geniesst. Daher wohl Coppolas schwächster, aber ein schöner, eleganter
Schwebezustand allemal.
Somewhere I Have Never Travelled / Dai Wo Qu
Yuan Fang (2009)
* * ½
Süsser, aber belangloser Wohlfühlfilm.
Sommarnattens leende / Smiles of a Summer Night (1955) - Das Lächeln einer
Sommernacht
* * * ½
Bergman does comedy: preisgekrönt, kurzweilig, witzig -
leicht überschätzt.
Sommer in Orange (2011)
* * *
Bayern-Filmer Marcus H. Rosenmüller erzählt vom
Konflikt zwischen Hippies und konservativen Dörflern - mit Klischees, aber auch
lustigen Szenen, die sowohl verblendeten Sektenfuzzis als auch verklemmten
Hinterwäldlern ans Bein pinkeln.
Sommervögel
(2010) * * * Das späte
Spielfilmdebüt des Schweizer Dokfilm-Veteranen Paul Riniker um die Liebe
zwischen Knasti und Behinderter umschifft die Klippen des Betroffenheitskinos
und lebt von gelungenen Figuren und ungewöhmlichem Witz. Die Dialoge wirken noch
immer etwas gekünstelt. an Sabine Timoteo muss man sich gewohnen und das Ende
ist schwach. Aber als leichte Sommerbrise ist der Film gelungen.
Sommer vorm Balkon (2005)
* * *
½
Andreas Dresens tragikomische Alltagsgeschichte widmet sich dem Leben zweier
Frauen in Berlin: witzig, rührend und entwaffnend ehrlich.
Somsri (1986)
* * *
Engagiertes Sozialdrama mit ein paar
Längen. Von Prinz Chatrichalerm Yukol.
Sonar Kella: The Golden
Fortress (1974) * * *
Sympathisches Krimi-Abenteuer von
Satyajit Ray, leider ziemlich lang und mit Hängern.
Sonatine (1993)
* * * *
Takeshi Kitanos poetisch-brutales
Yakuza-Meisterwerk.
Song for Chao Phraya / Nong mia
(1990)
* * *
Bewegendes, technisch vielleicht nicht
ganz ausgereiftes Grossstadtdrama aus Thailand.
Song of the
Stork (2001)
* * ½
Gut gemeintes, aber seifenopernhaft inszeniertes
Kriegsdrama aus Vietnam.
Sonnenallee (1999)
* * * ½ DDR-Nostalgie mit Witz, Charme und guter Musik. Aus der Feder von
Detlev Buck. In einer Nebenrolle: Robert Stadlober ("Crazy").
Son of Godzilla / Gojira no musuko (1967)
* * ½ Schön trashiger, aber
bisweilen all zu infantiler Godzilla-Spass.
Son of India (1962)
* * ½
Bemühtes und überlanges Sozialdrama vom
Regisseur von "Mother India".
Son of Kong (1933)
* * ½ Kurzer,
aber plumper Abklatsch von "King Kong" mit derselben Crew, aber störend
infantilem Humor und keinem schlauen Plot.
Son of No One, The (2011)
* * Ein auf
dramatisch gemachter Polizeifilm, dessen Wendungen man erahnt und über dessen
holprige Erzählweise man sich nervt. Im Finale gehts dann vollends den Bach
runter. Schade um die verheizten Stars wie Channing Tatum, Al Pacino, Juliette
Binoche und Ray Liotta.
Son of Rambow (2008)
* * *
Sympathischer britischer Jugendfilm um zwei ungleiche Kumpels, die zusammen
einen Film drehen. Filmverliebt, witzig, einfallsreich - und zum Schluss
nachlassend.
Son of the Mask
(2005)
*
Langweiliger CGI-Overkill mit Pipi- und Gaga-Gags zum Abschalten. Ein unwürdig
infantlies Sequel!
Son of the Pink
Panther (1993)
* ½
Letzter Panther-Film mit Roberto Benigni als Sellers' Sohn.
Beschämendes Ende einer klassischen Komödienreihe.
Sons of Good
Earth / Da di ernue (1964)
* * * ½
Packender, patriotischer Kriegsfilm von
King Hu.
Soo (2007)
* * ½
Etwas langer und vorhersehbarer, aber
angenehm ungehobelter Rachethriller aus Korea.
Sooni, Where Are You? / Nae Namjaeui Sooni (2010)
* *
Überdrehter, aber arg doofer Korea-Ulk.
Sophie's Revenge / Fei Chang Wan Mei (2009)
* * *
Süsse und witzige chinesische
Luebeskomödie mit Zhang Ziyi.
Sopyonje
/Seopyeonje (1993)
* *
* ½ Stark gespieltes und leidenschaftlich
inszeniertes Künstlerdrama.
Sorcerer and the White Snake, The / Bai She Chuan Shuo Zhi Fa Hai (2011)
* *
* Stark
Sorcerer's Apprentice, The (2010) - Duell der
Magier * * *
70
Jahre nach "Fantasia" erschufen Walt Disney und Jerry Bruckheimer aufgehängt an
der legendären Mickey-Zaubersequenz einen ganzen Film. Einen harmlosen,
kurzweiligen, formelhaften und aufwendigen. Nicolas Cage ist ganz gut, die Story
dürfte etwas mehr Gehalt und Logik bieten, doch er macht Spass.
Sorry Bhai! (2008)
* * ½
Ein Mann verliebt sich in seine zukünftige
Schwägerin: Pikant und durchaus gefühlvoll, doch ohne echte Ideen inszeniert.
Sorry
for the City / Yoogamseureowoon Dosi (2009)
* * ½
Solide gemachte, aber völlig
austauschbare Actionkomödie aus Korea.
Sorum (2001)
* * * Gut gespielter koreanischer Mix aus
Gruselfilm und Liebesdrama - leider mit einem ziemlich wirren Schlss, den man
mehrmals anschauen muss.
SOS Eisberg (1933)
* * *
Holpriges und dünnes Abenteuerdrama, aber mit tollen
Bildern.
Souffle au coeur, Le
(1971)
* * * * Obwohl der
Film von Mutter-Sohn-Inzest handelt, ist er keinesfalls schlüpfrig, sondern
enorm bewegend und witzig. Einer von Louis Malles besten.
Soul, The /
Jangan Lupa Kisah Silam (2004)
* ½
Mehr Stilwichserei als Horror ist das
Markenzeichen dieses indonesischen Horrorfilms.
SoulBoy (2010)
* * ½
Simpel gestrickte Geschichte um Liebe,
Drogen und nordenglischen Soul, bevölkert mit Stereotypen und Klischees. Martin
Compston spielt die Hauptrolle gut, ein paar Dialoge knistern, aber das wars
auch schon bald.
Soul Guardians, The / Toemarok (1999) * *
Alberner Okkult-Hokuspokus aus
Korea, der zuviel Material in einen zu hektischen Film packt.
Soul Kitchen (2009)
* * * Etwas austauschbare und zeitweise überzeichnete, aber stets
charmante und gefällige Komödie von Fatih Akin.
Soul Men (2008) * * *
Formelhafte Musikkomödie, die aber durch ihre
Stars massiv aufgewertet wird: Samuel L. Jackson und Bernie Mac verleihen dem
Film solches Charisma, das er unterhält und amüsiert. Mac und Co-Star Isaac
Hayes bekommen im Abspann eine Danksagung, denn beide sind nach Drehschluss
verstorben.
Soul of the Sword / Sha jue (1977)
* * * ½
Packender, kurzweiliger,
actionreicher und sogar tiefsinniger Schwertkampg-Film der Shaw Brothers.
Soul's Code (2008)
* *
Solide gemachter, aber leidenschaftsloser
Thai-Horror aus der Retorte.
Soundless Wind Chime (2009) - Das
stumme Spiel des Windes
* * ½
Etwas zu abstrakt, aber schön inszeniert.
Sound of Colors (2003)
* *
Inszenatorisch äusserst amateurhafte
Hongkong-Romanze mit Tony Leung.
Sound of Music, The
(1964)
* * * *
Robert Wises zeitloser
Familienfilmklassiker ist etwas lang (170 min), aber herzerwärmend
schön. "The hills are alive, with the sound of music!".
Sound of the Mountain / Yama no oto (1954)
* * * ½
Bewegendes Familiendrama von Mikio Naruse.
Sound of Thunder, A
(2005)
* ½
Die Ray-Bradburry-Adaption vergeudet $55
Mio. für katastrophale Spezialeffekte, schlechte Sets und hölzernes Spiel?
Schade um die spannenden Ideen.
Source Code (2011)
* * *
½
David-Bowie-Spross Duncan Jones lässt auf seinen Independent-Hit "Moon" diesen
Zeitsprung-Thriller folgen. Der Schritt zum Mainstream gelingt, trotz einer
sinkenden Logikkurve und Parallelen zu "Déjà vu". Die gepflegte Bildsprache, die
anhaltende Spannung, die charismatischen Schauspieler und ein paar knifflige
Handlungsentwicklungen sorgen stets für packende Unterhaltung. Das Ende könnte
etwas mutiger sein.
Sous les bombes (2007) - Unter Bomben
* * *
Mit Laien-Nebendarstellern und
Dok-Bildern inszeniertes Roadmovie durch den Libanon, gut gemeint, aber etwas
willkürlich erzählt.
Sous les toits de Paris
(1930)
* * * Technisch virtuos (Sets, spasamer Einsatz von Ton), aber mein Ding
ist diese simple Tragikomödie eigentlich nicht.
Souten - The Other Woman
(2006) *
* Fades Liebesviereck made in Bollywood.
South
(1919) * * *
Faszinierender, aber am Ende
ausplätschernder Dokfilm über die gescheiterte Antarktis-Mission von Shackleton.
Southern Gothic (2007)
* ½
Sturzlangweiliger
und billiger Vampir-Horror mit Südstaatenflair und plumper Religionsrhetorik.
Die Story kommt einfach nie richtig in Schwung.
Southland Tales
(2006) * * * ½
Ein grenzgenialer Mix aus Apokalypse,
Politsatire und Mystery. Von vielen Kritikern zerpflückt, aber eigentlich
überaus originell. Wenn auch kaum zu erklären.
South Park - Bigger, Longer,
Uncut (1999) - South Park, der Film
* * * *
Zum Schreien komische Fimversion der rüden
Zeichentrick-Kultserie.
So weit die
Füsse tragen (2001) * * *
Bewegendes Abenteuerdrama mit leichter Überlänge: Ein deutscher Kriegsgefangener
kämpft sich durch Sibirien - erzählt in starken Bildern,
Soylent
Green (1972) * * * ½
Futuristischer Öko-Thriller mit
Längen, Tiefgang, Charlton Heston - und einem der legendärsten Schlussätze der
Filmgeschichte. "Soylent Green is ...!!"
Space Amoeba / Gezora, Ganime, Kameba: Kessen! Nankai no daikaijû (1970)
- Monster des Grauens greifen an
*
* ½
Recht aufwendiger Monstertrash von
Ishiro Honda, mit kuriosen Monstern, aber zu viel Albernheit.
Space Battleship Yamato / Uchu Senkan Yamato (2010)
* * *
Superteure Animeverfilmung.
Space Buddies (2009) *
½
Simpel gestrickte bis dümmliche Hundekomödie mit
Charakteren der "Air Bud"-Reihe. Völlig unnötige Geldmacherei.
Space
Chimps (2008)
* *
½
Unterhaltsamer, wenn auch formelhafter Computertrickfilm von Sony um ein paar
Affen im All. Und unter seltsamen Aliens.
Space Cowboys (2000) * * * ½
Amüsantes Altersheim im
Weltall - von und mit Clint Eastwood.
Space
Travelers (2000)
* * ½
Recht witzige Actionkomödie / Drama
aus Japan. Leider zu lang und zu diffus.
Space
Truckers (1997)
* * *
Knallbunter und höchst schräger Sci-Fi-Trash von
"Re-Animator"-Regisseur Stuart Gordon. Mit Dennis
Hopper, Stephen Dorff und dem geilsten Weltall-Kuss.
Spacked Out / Mo yan ka
sai (2000)
* * * ½
Realitätsnahes Low-Budget-Drama um ein paar
Hongkong-Teeniemädels.
Spanglish (2004)
* * ½
Überlange Tragikomödie mit unglaublich
vielen Klischees, aber charmanten Figuren.
Sparkling Red Star
(2007)
* *
Schematischer und oft unfreiwillig
komischer Propaganda-Zeichentrick aus China.
Sparrow / Man jeuk (2008) * * ½
Überstilisierte, aber höllisch banale
Gangstergeschichte von Johnny To.
Spartan (2006)
* * *
Unterhaltsamer Thriller von David Mamet, am
Anfang besser als gegen Schluss. Gewohnt dialogstark - und mit coolen
Nebenrollen von Ed "Bundy" O'Neill und William H. Macy.
Species
(1995)
* *
½ Sci-Fi-Horror
mit einem monster von H.R.Giger. Die riesigen Logiklöcher
verderben einem leider das Gruselvergnügen.
Species
2 (1998)
* ½
Horror der ekligen Art. Die Idee, ein knackiger Typ
verbreite tödlichen Alien-Samen, ist zwar cool, aber der Mix aus
Sex und Gore geriet zum peinlichen Langweiler.
Speed
(1993) * * * * ½ Jan De Bont gelang mit "Speed" einer der
rasantesten Actionfilme aller Zeiten. Keanu Reeves war selten
besser.
Speed (2007)
* *
Bollywood-Abklatsch von "Cellular",
anfänglich noch halbwegs packend, später nur noch albern.
Speed Racer (2008)
* * * ½
Kindischer, aber grenzgenialer
Actionstreifen, der bei der Comic-Optik Massstäbe setzt.
Spellbound
(1945)
* * *
½ Hitchcocks
Ausflug in die Psychoanalyse ist einer seiner schwächeren Filme,
wird aber zum Schluss spannend. Highlight: Traumsequenz von
Salvador Dali.
Spicy
Beautyqueen of Bangkok (2004)
* ½
Schrille und ziemlich depperte
Travestie-Klamotte aus Thailand.
Spider
Forest / Geomi sup (2004)
* * *
Stimmungsvolles Thrillerdrama mit
aufgesetzt verwirrendem und nicht sehr logischen Schluss.
Spider Lilies / Ci qing
(2007) * * ½
Schön gefilmter, aber ab der Hälfte
auseinanderfallender Lesben-Liebesfilm aus Taiwan.
Spider-Man (2002)
* * * *
Sam Raimi verfilmte endlich
den Supercomic. Mit Tobey Maguire als Spinnenmann: bunt, rasant,
cool.
Spider-Man
2 (2004) * * * * ½
Noch ein Schritt vorwärts zum
tollen ersten Teil. Ein Comicbuch-Film mit kleinen Problemchen aber
einer gesamtheitlichen Qualität, die Massstäbe setzt.
Spider-Man
3 (2007) * * * ½
Etwas viele Bösewichter und ein paar
recyclete Themen schwächen diesen action- und humormässig überaus gelungenen
Film.
Spiders
(2000)
* *
Hoffnungsloser Trash um im
All mutierte Killerspinnen. Alles von Effekte über Story bis
Inszenierung ist eigentlich Quatsch - macht aber trashigen Spass.
Spiderwick
Chronicles, The (2008)
* * * ½
Kurzweiliger, temporeicher Familien-Fantasyfilm
nach einer Bestseller-Vorlage. Abgerundet durch sympathische Akteure und gute
Tricks.
Spike Dring Gang
(1995)
½ Langweilger Hongkong-Film mit infantlilem Humor und
absolut keiner Existenzberechtigung. Geht nicht mal als Trash
oder Schocker durch.
Spione (1928)
* * * ½ Klassischer Gangsterthriller von Fritz
Lang.
Spione im Savoy-Hotel (1932)
* * ½
Ziemlich spröder Mix aus Cabaret-Komödie und deutschem
Krimi.
Spiral / Rasen (1998)
* * Das "schwarze
Schaf" der "Ring"-Reihe erschien zusammen mit
"Ringu" wurde danach aber für alle Sequels ignoriert.
Spirited Away / Sen to Chihiro no
kamikakushi (2001)
* * * *
Einfach extrem einfallsreicher und enorm
erfolgreicher Anime à la "Alice in Wonderland".
Spirited
Killer / Plook Mun Kuen Ma Kah 4 (1994)
* *
Tony-Jaa-Frühwerk der langweiligen Sorte: viele Fights,
kaum Dramaturgie.
Spirit
of Jeet Kune Do: Once Upon a Time in High School / Maljukgeori janhoksa (2004)
* * * ½
Nostalgisch, romantisch und actionreich -
Drama aus Südkorea.
Spirit
of the Sword, The / Huan hua xi jian (1982)
* *
Fantasy-angehauchter Actionstreifen
von "Shaw"-Regisseur Chor Yuen. Einer seiner schwächeren.
Spirit: Stallion of the Cimarron (2002)
* * ½
Langweiliger, kitschiger
Zeichentrickfilm um Pferde, Indianer und die Prärie. Schön,
aber gähn.
Spiritual
Boxer, The / Shen da (1975)
* * ½
Das Regiedebüt von "Shaw
Brothers"-Meisterregisseur Liu Chia-Liang ist eine ziemlich enttäuschende
Martial-Arts-Komödie.
Splendid Float / Yan
guang si she gewutuan (2004)
* ½
Visuell interessantes,
sterbenslangweiliges und nach 30 Minuten völlig zielloses Drama.
Splice (2009)
* * *
½
Der
Sci-Fi-Film von Vincenzo Natali ("Cube") ist ein Gen-Mix aus "Frankenstein",
"The Fly" und François Ozons "Ricky": Ein manchmal cleveres, oft aber auch
leicht trashiges Monsterfilmchen. Seine Ideen zur Gentechnologie denkt er nur
an, dafür präsentiert er uns etliche Metaphern und offenbart immer wieder
pechschwarzen Humor, wenn unser (nicht gerade logisch handelndes) Forscherpaar
sich zu Rabeneltern verwandelt. Inszenatorisch schick, inhaltlich kurzweilig -
aber wohl zu freaky für die Kinomassen.
Split Second Murders / Sei sung saw liu (2009)
* * ½
Blutige Hongkong-Komödie zwischen spassig
und öde.
SPL: Sha Po Lang
(2005)
* * * *
Lean, mean fighting machine: Ein glorioses Comeback für
das Hongkong-Kino.
Sportman van de Eeuw
(2006) -
Sportsmann des Jahrhunderts
* * ½
Sympathisches, aber etwas langes und
letztendlich unspektakuläres Liebesdrama aus Holland.
Spread (2009) -
Toy Boy
* * ½
Die Läuterung
eines übersexten Hedonisten, treffend besetzt mit Co-Produzent Ashton Kutcher,
fängt sexy an und gibt sich dann kitschig. Mehr Biss und vor allem Selbstironie
Kutchers hätte gut getan.
Sprengbagger 1010 (1929)
* * * ½
Eindrücklicher Mix aus Industriefilm und
Melodrama.
Spriggan
/ Supurigan (1998) * * * Actionreicher und recht unterhaltsamer Anime mit
Längen und ohne allzuvie Anspruch.
Spin
Kick / Dolryeochagi (2004)
* * ½
Hübsch gemachter Sportfilm aus
Korea, der leider alle Klischee des Genres aufgreift.
Springtime in a Small Town / Xiao cheng zhi chun (2002)
* * *
Gar langsames, aber lohnendes
Dreiecks-Drama.
Spirit, The (2008) * *
½ Hyperstilisierter Unsinn von
Frank Miller, bei dem die Noir-Comic-Düsternis nicht zum albernen Humor und den
chargierenden Akteuren passen will. Visuell ganz nett, Story bescheuert.
Spiritual
World, The / The Mist (2007)
* ½
Langweiliger, zielloser Thai-Horror.
Spring
Bears Love / Do You Like Bear of Spring Day? / Bomnalui geomeul johahaseyo (2003)
* * * Reizender aber letztendlich belangloser
Liebesfilm aus Korea.
Spring
Breeze / Buleora bombaram
(2003)
* * ½
Locker-flockige und charmante Korea-Komödie ohne viel Originalität.
Spring in a Small
Town / Xiao cheng zhi chun (1948)
* * * ½
Sensibles Drama, das zu den besten chinesischen
Filmen aller Zeiten gezählt wird - nicht wirklich verdient.
Spring, Summer, Fall, Winter ... and Spring
(2003)
* * * Wunderbar
gefilmtes, aber auch träges und selbstgefälliges
Buddhismus-Drama von Ki-duk Kim.
Springtime / Ggotpineun bomi omyeon (2004)
* * * Nostalgisches, schleppendes, rührendes Drama aus Korea.
Spun (2003)
* * * ½
Illuster besetztes
Drogendrama mit vielen visuellen Einfällen,
Spy Game (2001)
* * * ½
Brad Pitt und Robert
Redford in einem Hightech-Agententhriller von Actionspezi Tony
Scott ("Enemy of the State", "Top Gun").
Spy
Girl (2004) * * *
Sympathische, wenn letztendlich auch
belanglose Komödie aus Korea um eine Nordspionin, die sich im Süden verliebt.
Spy Kids (2001)
* * * ½
Farbenfroher Familienfilm
mit saftigen Actioneinlagen. Von Robert Rodriguez ('From Dusk
Till Dawn') mit Antonio Banderas.
Spy Kids 2: The Island of Lost Dreams
(2002)
* * * ½
Knallbuntes Sequel zu
Rodriguez' Familien-Abenteuer. Wieder mit Antonio Banderas. Neu
mit Steve Buscemi.
Spy Kids
3-D: Game Over
(2003) * * ½
Der in 3-D gedrehte Abschluss der
Erfolgsserie verursacht Kopfweh, ist aber recht unterhaltsam. Für Kids.
Spy Next Door, The (2010) - Spy Daddy * * ½
Harmlose
Hollywood-Actionkomödie, die Jackie Chan mehr als Komiker denn als Actionheld
braucht. Der Mix aus "The Pacifier" und "True Lies" ist zwar kalter Kaffee mit
typischem Actionstar-vs-Kids-Plot, doch Kurzweil ist meistens garantiert.
Spy Who Came in from the Cold, The (1965)
* * * ½ Etwas langfädig im
Mittelteil, aber vielschichtig erzählt, kühl inszeniert und vor allem toll
gespielt. Der Vorlage von John Le Carré wird der Film gerecht.
Spy Who Loved Me, The (1977)
* * * *
Der beste Bond-Film mit
Roger Moore: Tolle Ideen, interessanter Ost-West-Plot und viel
Action.
Squid and
the Whale, The (2005)
* * * ½
Liebenswerte und toll gespielte, sehr kurze Tragikomödie nach Jugenderinnerungen
des "Life Aquatic"-Autors Noah Baumbach.
Sssshhh... (2003) * ½
Bollywood'scher Teenie-Slasherfilm ohne
ein Quäntchen Originalität.
Ssukh (2005)
* ½
Gut gemeinte, aber extrem langweilige
Tragikomödie mit Govinda.
Ssunday Seoul (2006)
* * ½
Drei Comedy-Episoden aus dem Bereich
Horror und Martial-Arts. Durchwachsen.
Stabilizer, The (1984)
* Action-Schrott aus Indonesien, der als
Trashfilm ein garantierter Partyknüller ist.
Stacy (2001)
* ½
Japanischer Trash um Zombie-Schulmädchen -
sehr blutig, aber extrem langweilig.
Staregcoach (1939)
* * * *
Der erste wirklich wichtige Western der
Filmgeschichte.
Stairway to the
Distant Past, The / Harukana jidai no kaidan o (1995) * * ½ Farb-Fortsetzung des kultigen Retro-Films
"The Most Terrible Time of My Life", visuell etwas weniger prickelnd.
Stake Land
(2010)
-
Vampire Nation
* * *
Endzeit-Vampirfilm,
näher an einer Zombie-Version von "The Road" als am klassischen Blutsaugerkino.
Während Look und Härte gefallen, ist die Story doch eher fragmentarischer Natur.
Stalin (2006)
* * *
Telugu-Actionversion von "Pay It Forward",
duselig und trashig, aber ungeheuer unterhaltsam.
Stalker (1979) * * * * Visuell eindrücklicher und wild
interpretierbarer Klassiker von Andrei Tarkowskij.
Stand By Me (1986)
* * * * ½
Einer der schönsten Jugendfilme überhaupt, ungeheuer
nostalgisch, wunderbar inszeniert, sehr rührend. Von Rob Reiner nach Stephen
King.
Standesbeamtin, Die
(2009) *
* *
Harmloser, aber weitegehend sympathischer und kurzweiliger
Schweizer Komödienspass.
Stan Helsing (2009) - Mega Monster Movie
*
½ Eine oft peinliche
Parodie von Monsterfilmklischees, bei der ich doch immerhin ein paar Mal
schmunzeln musste (die sexistischen Gags um die sexy Begleiterinnen sorgten
hauptsächlich dafür) - aber kein einziges Mal herzhaft lachen. Ganz in der
Tradition von "Superhero Movie", "Date Movie" und solchem Müll. Dabei waren
solche Gag-pro-Sekunde-Parodien doch früher mal lustig …
Star
(1982)
* * ½
Ungelenkes 80er-Jahre-Musical aus
Bollywood, meist eher unfreiwillig komisch.
Stardust (2007)
* * * *
Unterhaltsamer und charmanter Fantasyfilm mit einer schönen Prise skurrilen
Humors.
Star of David: Beauty Hunting (1979)
* * ½
Für seine Entstehungszeit überaus heftiger
Sexploitationfilm aus Japan.
Starship Troopers (1997)
* * * * ½
Blutiges Effektegewitter, das sich als
dreckige Satire auf Faschismus und Militarismus entpuppt. Von Paul Verhoeven.
Der zweitbeste Film 1997.
Starship Troopers 2: Hero of the Federation (2004)
* *
Fades, billig gemachtes Sequel, das eher
als Horrorfilm durchgeht, denn als Sci-Fi-Satire wie der Vorgänger.
Starship Troopers 3: Marauder (2008) * * *
Ich liebe das "Starship
Troopers"-Universum. Und im Gegensatz zum zweiten Teil spielt der hier (das
Debüt von Autor Ed Neumeier) wieder darin: Voller satirischer Fascho-Ästhetik
und unterschwelligem Anti-Militarismus macht die Direct-to-DVD-Prodkution Spass.
Auch wenn Verhoevens Original freilich unerreicht bleibt.
Starsky & Hutch (2004)
* * *
Groovy Adaption der Kultserie mit
Ben Stiller und Owen Wilson in Comedy-Bestlaune.
Starter for 10 (2006)
* * *
Sympathische britische Rom-Com mit
80er-Flair und dem aufsteigenden Star James McAvoy. Letztendlich zu harmlos,
aber stets nett.
Star Trek: The Motion
Picture (1979)
* * * ½ Gar langer, aber technisch und optisch
brillanter Einstieg in die Reihe.
Star Trek: The Wrath of Khan (1982)
* * * * ½ Rasantes und von Fans geliebtes Sequel mit
einem fiesen Bösewicht und viel Star-Trek-Charme.
Star Trek: The Search
for Spock (1984)
* * * ½ Sympathischer dritter Teil mit viel
Nostalgie-Charme.
Star Trek: The Voyage
Home (1986)
* * * *
Ein witziges Highlight der Reihe, in
dem Kirk, Spock & Co. Wale retten müssen.
Star Trek: The Final
Frontier (1989)
* * ½
William Shatners Regiedebüt ist der
Tiefpunkt der Serie mit einigen Peinlichkeiten. Dennoch halbwegs unterhaltsam.
Star Trek: The
Undiscovered Country (1991)
* * * * Der Abschied der alten Crew geriet zum
weiteren Highlight.
Star Trek:
Generations (1994)
* * *
Leicht öder, aber recht spektakulärer Einstieg für die
neue Crew um Jean-Luc Picard (Patrick Stewart).
Star Trek: First Contact
(1996)
* * * * ½ Mein persönlicher Favorit: düster, rasant,
actionreich - einfach sensationell.
Star Trek:
Insurrection (1998)
* * * Mittelmässig enttäuschender neunter Teil der Reihe, der
mit seinem Esoterik-Anstrich manchmal langweilt.
Star Trek: Nemesis (2002)
* * * Star Trek Nummer X: Der Charme ist weg,
aber in Sachen Action und Sci-Fi-Unterhaltung stimmt die Waage.
Star Trek
(2009)
* * * * Ein Neuanfang mit unendlich hohem
Unterhaltungswert - der drittbeste Film der Reihe. Star Trek lebt.
Star Wars:
Clone Wars (2008)
* * *
"Star Wars" als Computertrickfilm hat nur noch
wenig Charme, aber immerhin viel Action.
Star Wars: Episode I - The Phantom Menace (1999) * * * ½
Effektstarkes Prequel mit zu wenig Charme und zu wenig "Star Wars", aber ein
mehr als solider Einstieg.
Star Wars: Episode II - Attack of the Clones (2002)
* * * * Episode II bringt das "Wars" zurück ins
"Star Wars": Actionreich, romantisch, unterhaltsam. Tolles Popcorn-Kino.
Star
Wars: Episode III - Revenge of the Sith (2005)
* * * * ½ Der Mittelteil hängt etwas durch, aber
das letzte Drittel definiert das Wort "perfekt".
Star Wars: Episode IV - A New Hope (1977)
* * * * * Ein Klassiker: Rasant, amüsant - oder
einfach perfekt.
Star Wars: Episode V - The Empire Strikes Back (1980)
* * * * *
Der beste Film aller Zeiten: Actionreich, dramatisch,
rasant, witzig, düster. Hat einfach alles.
Star Wars: Episode VI - Return of the Jedi (1983)
* * * * *
Kindlicher als die Vorgänger, aber noch immer superb. Top:
Musik und Effekte.
Statement, The (2003) * *
Norman Jewison erzählt ebenso dröge wie ziellos von einem
Altnazi auf der Flucht. Mal Kirchenkritik, mal Nazithriller, mal
Charakterporträt - aber nie etwas richtig. Schade um die Edelbesetzung (Michael
Caine, Tilda Swinton, Charlotte Rampling etc).
State of Play (2003)
* * * ½
Hochkarätige britische Miniserie im Spielfeld aus
Politik und Medien, spannend inszeniert und flott inszeniert vom Regisseur von
"Harry Potter" 5 - 7.
State of Play (2009) * * * ½ Hollywoods Kino-Remake der britischen
TV-Serie zeigt einen schwabbeligen Russell Crowe als eifrigen Reporter: packend,
kurzweilig und souverän gespielt. Da vergisst man ein paar Längen und
Unglaubwürdigkeiten gerne.
Stationspiraten (2010)
* * *
Hochsympathischer, gefälliger, wenn auch inhaltlich nur knapp
überdurchschnittlicher Schweizer Film um ein paar Buben, die mit Krebs im Spital
liegen.
Stay
(2005)
* * *
Kniffliges, aber zum Schluss verpuffendes
Thrillerdrama in cooler Machart.
Stazione termini /
Terminal Station (1953)
* * * Hübsches Drama von Vittorio De Sica. Die
Bilder sind neorealistisch, nur die Closeups von Montgomery Clift und Jennifer
Jones sind Glamour pur.
Steal It If You Can / Dodookmatgo motsala (2002)
* * *
Garnloser, bisweilen angenehm grotesker
Spass.
Stealth (2005)
* ½
Dummer Actionfilm mit viel Knall und kaum
Spannung.
Steamboy
(2004)
* * *
Bombastisches, aber etwas
inhaltlsleeres Anime-Epos um Stahl und Dampf.
Steel Helmet, The
(1951)
* * * ½ Harter
Low-Budget-Kriegsfilm von Sam Fuller mit charismatischem Hauptdarsteller und
recht moderner Sicht auf den Koreakrieg.
Step Brothers
(2008)
- Stiefbrüder * * ½
Typische, ja zu typische Will-ferrell-Komödie mit witziger Grundidee, aber etwas
monotoner Ausführung. Lacher gibts aber jede Menge.
Step by
Step / Lian. lian. wu (2009)
* * *
Sympathisch-harmloser Tanzfilm aus Taiwan.
Stepfather, The (2009)
* *
½
Von
einem Fernseh-Fliessbandfilmer gedrehtes, halbwegs spannendes, aber formelhaftes
Remake, das nicht annähernd so deftig ist wie das Original. Knackige Teens
alleine können ja kaum ein Grund für eine Neuauflage sein.
Stepford
Wives, The (1975)
* * * *
Bitterböser, feministischer
Sci-Fi-Thriller mit einem tollen Twist und unheimlicher Atmosphäre.
Stepford Wives, The (2004)
* * ½
Unnötiges, auf Komödie und Slapstick
getrimmtes Remake mit Starbesetzung.
Stepmom (1998) -
Seite an Seite
* * * Überlange und zum Schluss etwas gar
sülzige Tragikomödie von Chris Columbus. Julia Roberts und Susan Sarandon sind
dennoch klasse.
Step Up (2006)
* *
Müde gespielter,
unbeschreiblich schlecht geschriebener Tanzfilm voller peinlicher Klischees -
das biegen auch die sexy Stars und die Tänze kaum mehr hin.
Step Up 2 the
Streets (2008)
* *
Die
Loser-gegen-Poser-Story ist sympathischer als der Angeber-Unsinn von Teil 1,
aber die Dialoge sind immer noch ätzend und die Choreo gefällt mir (trotz
1A-Tänzern) nicht.
Step Up 3D (2010)
* *
Der
bislang sympathischste Teil der Tanzreihe, aber emotional kalt, weil die
zentrale Romanze nicht funktioniert. Die Choreographie ist gelungen - wenngleich
sie eher wie ein Mix aus Kampfsport und Breakdance daherkommt. Über die
Klischeedialoge, die 08/15-Figuren und die bescheidenen Schauspielversuche der
Tanzschönlinge täuscht indes eh nichts hinweg.
Sterntaler, Die (2011)
* * *
Netter kleiner Beitrag zur "6 auf einen
Streich"-Märchenreihe der ARD. Die kleine Hauptdarstellerin ist niedlich, ihre
Abenteuer mal melancholisch, mal amüsant.
Stewardess, The (2002)
* Ein weiterer Hongkong-Film, der eigentlich als Thriller gedacht
ist, aber mit nervtötendem Humor alle Spannung hinwegbläst.
Stigmata (1999)
* * ½ Okkult-Horror im MTV-Stil. Manchmal nervtötend, manchmal
ausreichend spannend.
Still Life / Sanxia haoren
(2006)
* *
Sehr langsamer, nur visuell interessanter
"Statusbericht" von Chinas Industrialisierungs-Front.
Still Walking /
Aruitemo aruitemo (2008)
* * * ½
Subtiles, ehrliches und simples Drama, das
eine ganz normale Familie einen Tag lang begleitet.
Stir of Echoes (1999)
- Stimmen aus der Zwischenwelt
* * *
Vorstadthorror mit einem guten Kevin
Bacon. Ansonsten Routine.
St. John's Wort / Otogiriso (2001)
* *
Japanischer Horrorfilm mit übertrieben
gestylt eingesetzter Digitalkamera gefilmt. Interessant, aber keineswegs ein
Muss.
Stone (2010)
* * *
Robert De Niro, Edward Norton und Milla Jovovich in einem psychologisch
komplexen Dreiecksdrama, das sich jedoch etwas zu ziellos entwickelt und nicht
alle Chancen nutzt.
Stonehenge Apocalypse (2010)
*
½
Der Syfy Channel produzierte schon üblere
Katastrophenfilme als diesen. Doch der wissenschaftlich-spirtuelle Unterbau ist
bloss Humbug, die Umsetzung laienhaft an fast allen Ecken. Zum Glück gibts mehr
oder weniger unfreiwillige Lacher und eine kurzweilige Nonsens-Story (jedenfalls
im Vergleich zum Syfy-Durchschnitt)
Stoneman Murders, The (2009)
* * *
Solider Bollywood-Thriller mit
True-Story-Touch.
Stool Pigeon, The / Sin yan (2010) * * * Hochroutinierter und spannender
Hongkong-Thriller.
Stop-Loss (2008)
* * ½
In ihrem ersten Film seit
"Boys Don't Cry" verarbeitet Kimberly Peirce den Irak-Krieg. Gut gemeint und
solide gespiet, aber die typische Predigt von den guten Soldaten, dem Horror des
Krieges und der Ignoranz der Mächtigen. Löst nichts aus, führt zu nichts.
Schade.
Stop the Bitch
Campaign / Enjo-kosai bokumetsu undo (2001)
*
Langweiliger Auftakt zur
"Bitch"Reihe.
Stop the Bitch
Campaign Again / Enjo-kosai bokumetsu undo: jogoku-hen (2005)
* *
Trash-Sequel aus Japan mit Gemüse-Sex und
sonstigen Schweinereien.
Stop the Bitch
Campaign - Final / Enjo-kosai bokumetsu undo (2009)
* ½
Langweiliger Sextrash.
Storm Riders / Feng yun xiong ba tian xia (1998)
* * * ½
Etwas langer und effektstrotziger
Fantasyfilm aus Hongkong, der aber saugut unterhält.
Storm
Rider - Clash of Evils (2008)
* * ½
Actionreiche Zeichentrickfortsetzung mit
wenig Grazie, dafür einem wirren Skript. Immerhin unterhaltsam.
Storm
Warriors, The / Feng wan II (2009)
* *
Überproduzierte Realfilm-Fortsetzung von
"Storm Riders".
Stormy
Night / Arashi no yoru ni (2005)
* * *
Sympathischer, etwas gar simpel gestrickter
Anime.
Story
of a Prostitute / Shunpuden (1965) * * *
Vital inszeniertes, heftiges Kriegsdrama um eine
japanische Prostituierte im WW2-China. Hängt im Mittelteil leider durch.
Story of
Floating Weeds, A / Ukigusa monogatari (1934)
* * * ½ Stiller,
menschlicher Film. Typisches Ozu-Stummfilmfrühwerk, das er 1959 neu verfilmte
als "Floating Weeds".
Story of Mr. Sorry, The / Jeboolchalssi Iyagi (2008)
* * * ½
Faszinierender Trip ins Unterbewusstsein.
Story of
Qiu Ju, The / Qiu Ju da guan si (1992)
* * * ½
Spröde Bauern-Tragikomödie von Zhang
Yimou.
Story of Ricky, The / Riki Oh
(1989)
* * *
Splatter-Actiontrash aus Hongkong:
Unfreiwillig absurd und sicher nichts für schwache Mägen. Kult!
Story
of Sue San, The / Yu Tangchun (1964)
* * * ½
Reizende Opernverfilmung von King Hu.
Storytelling (2002)
* * *
Fiese Vorstadt-Satire von "Happiness"-Regisseur Todd
Solondz. Leider fehlt hie und da der Biss.
Strada, La
(1954)
* * * * Fellinis Meisterwerk: menschlich,
humorvoll und bewegend. Mit Giulietta Masina in ihrer besten, Chaplin-esken
Rolle vs. Anthony Quinn als ungestümes Tier.
Straight (2009)
* * ½
Sympathische Bollywood-Komödie, jedoch
etwas lang und mutlos.
Strait Jacket
(2007)
* * ½
Solide, aber nicht gerade raffinierte
Anime-OVA zum Spielfim komprimiert..
Straight Story, The (1999) - Straight Story, eine wahre Geschichte
* * * *
Wunderschönes, sensibles Roadmovie von David Lynch
('Blue Velvet').
Strähl (2004)
* * *
Recht packender, gut gespielter Krimi, der
auf Zürichs berüchtigter Lanngstrasse spielt.
Stranded (2002)
- Gestrandet * * ½
Hallmark-TV-Produktion mit exotischem Flair, aber massiver Überlänge.
Stranded: Náufragos (2002)
* * ½
Ambitionierter, spanischer
Independent-Sci-Fi-Film, der aber repetitiv und langweilig wird.
Strange Circus
/ Kimyo na sakasu (2005)
* * * Krasses, schön verworrenes Psychodrama
mit Schock-Elementen.
Strangers (2007)
* * Öde
Bollywood-Interpretation von Alfred Hitchcocks "Strangers on a Train".
Strangers, The (2008) * * ½ Der
minimalistische Thriller beginnt unheimlich und spannend, wird aber rasch
repetitiv, ja langweilig. Trotz kompromisslosem Ende bliebts daher nur eine von
aller Cleverness befreite Version von "Funny Games".
Stranger Than Fiction
(2006)
* * * ½ Schlaue,
lebensbejahende Tragikomödie mit klasse Ensemble. Zwischendurch ein paar Hänger
und die "geniesse dein Leben"-Botschaft kommt formelhaft.
Stranger Than Paradise
(1984) * * * ½
Klassiker des US-Independentkinos:
eigenwollig, stilvoll und cool inszeniert zwischen europäischem Kunstkino und
US-Lebensweise. Eine Spur zu selbstgefällig.
Strange Saga of Hiroshi the Freeloading Sex Machine, The / Himo no Hiroshi
(2005)
* * ½ Sexlastiger, amüsanter und kurzweiliger,
aber doch recht harmloser Pinku eiga.
Strawberry Shortcakes (2006) * * * ½
Gefühlvolles Drama aus Japan über Liebe,
Leben und Einsamkeit von vier Frauen in der Metropole Tokio.
Straw Dogs (1971) - Wer Gewalt sät
* * * *
Sam Peckinpahs Klassiker über Gewalt in allen
Variationen. Umstritten, aber perfekt inszeniert.
Straw Dogs (2011)
* *
½
Dem 30 Jahre älteren Original hat dieses
formelhafte Remake von Rob Lurie nichts hinzuzufügen. Das Abhandeln derselben
Ideen (Was ist Männlichkeit? Passiv-aggressives Verhalten in einer Beziehung.
Stadt-Land-Gegensatz) wirkt hier ungleich formelhafter und seelenloser. Aber als
Gewalt-Reisser zieht die Story auch diesmal nicht allzu übel.
Stray Bullet / Obaltan (1961) * * * ½ Gefeiertes koreanisches Drama um das
knallharte Leben in der Nachkriegszeit.
Stray Cat
Rock: Sex Hunter / Nora-neko rokku: Sekkusu hanta (1970)
* * *
Kultiges Popart-Aussenseiter-Drama aus
Japan mit Meiko Kaji.
Stray Dog /
Nora ino (1949)
* * * *
Akira Kurosawa mischt Film noir, Dokudrama
des Japans nach WW2 und existenzialistisches Drama zu einem frühen Meisterwerk.
Stray Dog
/ Jigoku no banken: kerubersu (1991) * ½ Schmerzhaft langweiliger Mittelteil von
Mamoru Oshiis Panzercops-Realfilmtrilogie.
Streetdance (2010)
* * *
Kurzweiliger Tanzfilm in 3D mit britischen Charakteren, die sympathischer sind,
als die Poser in "Step Up". Die 3D-Tricks werden manchmal übertrieben, doch weil
echt dreidimensional gedreht, ist die räumliche Optik überzeugend. Die Story ist
freilich vorhersehbar, aber nur selten öde.
Street Fighter / Gekitotsu! Satsujin ken (1974)
* * * ½
Ruppiger und kultiger japanischer
Actionfilm mit Sonny Chiba.
Street Fighter: The Legend of Chun-Li (2009)
* *
Der
mit agilen Kampfrecken besetzte Klopperstreifen ist etwas besser als der erste
"Street Fighter", doch von Figurenzeichnung bis Story immer noch recht doof.
Street Kings (2008)
* * *
In seiner zweiten Regiearbeit (nach "Harsh Times") kopiert
David Ayer sein "Training Day"-Skript und kombiniert es mit "L.A.
Confidential"-Ideen von Co-Autor James Ellroy zum soliden, brutalen
Cop-Thriller. Starbesetzt mit Keanu Reeves, Forest Whitaker & Co. und trotz
Blaupausen-Charakter bis zum etwas plumpen Finale spannend.
Street Kings 2: Motor City (2011)
* *
An
neuem Ort angesiedelte, nicht verknüpfte Fortsetzung, die nur das Motiv der
korrupten Cops übernimmt. An sich eine ganz solide, aber tausendmal schon
gesehene Sache, die kompetent gespielt ist, aber kaum je mitreisst
Street
of Joy / Akasen tamanoi: Nukeraremasu (1974)
* * ½
Edles, aber inhaltlich zerfahrenes
Erotikdrama.
Street of Love
and Hope / Ai to kibo no machi (1959)
* * *
Nagisa Oshimas beherztes, aber etwas zahmes
Regiedebüt.
Street
of Shame / Akasen chitai (1948)
* * * ½
Kenji Mizoguchis eindrücklicher
letzter Film handelt von Prostituierten und ihrem schweren Schicksal.
Streets
of Blood (2009)
*
½
Amateurhaft inszenierter, schlecht gespielter und inhaltlich verworrender
"korrupte Cops"-Thriller, der sich schamlos der Katrina-Katastrophe als
Hintergrund bedient. Mit Val Kilmer, Sharon Stone und dem überforderten 50 Cent.
Striker (2010) * * * Eteas unentschlossenes, aber
milieugenaues Drama.
Stuart Little
(1999) * * ½
Kitschig aber familientauglich. Ein Film ganz im
Disney-Stil und mit einer süssen computeranimierten Maus.
Stuart Little 2 (2002)
* * *
Rasanter als der erste Teil kann dieses Sequel die
ganze Familie mit kurzweiligem Fun erfreuen.
Stuck (2007)
* * ½
Brutale und groteske Gesellschaftssatire von Horror-Maestro Stuart Gordon, die
jedoch aus ihrer Idee etwas wenig herausholt.
Stuck on You (2003)
* * *
Humanistische und dennoch recht derbe Komödie der Farrelly-Komödie mit Matt
Damon, Greg Kinner, Cher und Meryl Streep.
Student von
Prag, Der (1913)
* * *
Ein nicht brillantes, aber wichtigtes Stück frühe
deutsche Filmgeschichte.
Student von
Prag, Der (1926)
* * * ½
Eindrückliches Remake, trotz ein paar
Längen technisch stark.
Stürme über dem Montblanc (1930)
* * *
Routinierter, wenn auch etwas einfallsloser Bergfilm von
Arnold Fanck, visuell überaus ansprechend.
Style (2001)
* *
Dümmliche Teenie-Klamotte aus Bollywood,
die an Überlänge, Stimmungsschwankungen und schwachem Skript leidet.
Subarna-Rekha / The
Golden Thread (1965)
* * * ½
Eindrücklich gefilmtes Bengalen-Drama.
Submersion of
Japan / Nippon chinbotsu (1973)
* * ½
Träger Japan-Desaster-Blockbuster, für den
US-Release verhunzt.
Suck (2009)
* * *
Nette kleine Gruselkomödie mit etlichen Musikern in Nebenrollen (Iggy Pop, Alice
Cooper, Henry Rollins). Oft eine Satire auf Vampirfilme, dann wieder "nur" ein
alberner Spass, und die Referenzen an berühmte Plattencover sind etwas plakativ.
Aber alles in allem: Fun.
Sucker
Punch (2011)
* * ½ Ungeheuer stylish, ungeheuer hohl. Sicher
irgendwie geil, aber enttäuschend.
Suck Seed!! (2011)
* * *
Inhaltlich nicht gerade neuartiger, aber stets
erfrischender Thai-Jugendfilm.
Südsee, eigene
Insel (1998) * * ½
Launige deutsche
Vorstadtsatire mit wenigen Gags, dafür umso mehr Längen und
verpatzen Chancen. Mässig lustig.
Sugar & Spice
(2001) * * *
Witzige Highschool-Komödie um
Cheerleader, die eine Bank ausauben wollen. Recht giftig, &
kurzweilig, mehr aber nicht.
Sugar & Spice
/ Sugar & Spice: Fumi zekka (2006) * * * Sympathischer, etwas langer
Japan-Liebesfilm mit Charme-förderndem Cast.
Sugarland Express
(1974) * * * Offizielles Kinodebüt von Wunderkind
Steven Spielberg ("Duel" ist eine TV-Produktion): Ein
flottes Roadmovie.
Suhaag (1979)
* * * ½
Grossartiger Masala-Spass von
70's-Bollywood-King Manmohan Desai.
Suhaag
(1994)
* * ½
Trashige und oft unfreiwillig komische
Actionposse aus Bollywood.
Suicide Circle / Suicide Club
(2002)
* * * ½
Harter, satirischer
Schocker um Teenager-Massenselbstmorde. Krass.
Suicide Forecast / Soosanghan Gogaekdeul (2011)
* * *
Im Tonfall oft wechselndes, etwas langes, aber
unterhaltsames Drama.
Suicide
Manual, The / Jisatsu manyuaru (2003)
* ½
Unkonzentriert erzählter und fahl inszenierter
Mysterythriller.
Suicide
Manual 2: Intermediate Level, The / Jisatsu manyuaru 2: chuukyuu-hen (2003)
* *
Etwas stringenterer, aber immer noch
enttäuschender Aufguss.
Suicide Song, The /
Densen uta (2007)
* *
Wirrer und beinahe orientierungsloser Mysteryfilm
mit Satire-Elementen.
Sujata (1959)
* * * ½
Berührendes und formidabel gespieltes
Bollywood-Drama um eine "unberührbare" Adoptivtochter.
Sukeban Boy / Oira
sukeban (2006)
* * Einstündiger Japan-Trash, der als Parodie auf Schulmädchen-Exploitation
amüsiert, aber schnell in Leerlauf übergeht.
Su-ki-da (2005)
* * *
Subtil bis an die Schmerzgrenze, aber doch
ungemein schön.
Sukiyaki
Western Django (2007) * * ½
Witzige Idee, fade Umsetzung - Takashi
Miikes Western-Ausflug enttäuscht.
Sukob (2006)
* * ½ Solider,
nicht wahnsinnig unheimlicher Philippinen-Horror.
Sullan (2004)
* *
Dröger tamilischer Actionfilm ohne
Substanz oder stilistische Zurückhaltung.
Sultanat (1986)
* * * Kein
Box-Office-Hit, aber ein hübscher Bollywood-Actioner mit Sunny Deol, Dharmendra,
Sridevi, Juhi Chawla und Amrish Puri.
Su Mi Ma Sen, Love /
Dui bu qi wo ai ni (2009)
* *
Netteund kurze Romanze, aber ziemlich
dünn.
Summer 2007 (2008)
* * ½
Gut gemeintes, aber in die Länge gezogenes
und stets unglaubwürdigeres Bollywood-Drama.
Summer
Catch (2001)
* *
Diese Freddie-Prinze-Jr.-Liebeskomödie bedient sich
aller Klischees des Baseball-Films. Gähn. Aber Jessica Biel ist
süss.
Summer Days With Coo / Kappa no ku to natsu yasumi (2007)
* * * ½
Herzerwärmender Anime um eine kleine
Sagengestalt.
Summer Dream (2002)
*
O je. Eine absolut
inhaltsleere Teenie-Liebeskomödie mit Homevideo-Look. Megagähn!
Summer Love Love (2011)
* *
Recht doofe RomCom mit sexy Girls.
Summer
of Sam (1999) * * * Intensive, bildstarke Killerbiografie von
Black-Power-Regisseur Spike Lee. Kam leider nie in die Kinos!
Summer Time (2001)
* * ½
Sehr erotisches, aber
inhaltlich absolut fades Seitensprung-Drama aus Südkorea.
Summertime Blues (2009)
* *
½
Deutsch-englischer Romantik-Austausch mit sympathischen Akteuren in
Reissbrett-artigen Rollen. Die
Eltern-sind-mühsam/Pubertierende-sind-kompliziert-Klischees ermüden mit der Zeit
eher.
Summer Time
Machine Blues (2005)
* * *
Irre, ja hysterische Teenie-Sci-Fi-Komödie
aus Japan.
Summer Wars / Sama wozu (2009) * * * * Cleverer und virtuoser Anime-Knüller.
Summer Whispers /
Yeoreum, Soksakim (2008)
* * *
Sympathisches koreanisches Drama mit einer
nicht ganz geglückten Rückblendenstruktur.
Summons to
Death / Cui ming fu (1967)
* * ½
Etwas trashiger, aber auch ganz
drolliger Actionthriller der Shaw Brothers.
Sum of All Fears, The (2002)
* * * ½
Tom-Clancy-Thriller mit Ben
Affleck in Harrison Fords Rolle des Jack Ryan: Setzt mehr auf
Drama und Polit-Suspense, als auf Action.
Sun Also Rises, The /
Tai yang zhao chang sheng qi (2007)
* * *
Virtuos inszeniert, aber so gut wie
unentschlüsselbar.
Sunday (2008)
* *
Dröger Bollywood-Mix aus Thriller und
Komödie.
Sünderin, Die (1951)
* * *
Unterhaltsamer Skandalfilm der 50er.
Sunflower /
Haebaragi (2006) * *
* ½
Trotz altbekannter Story ein Drama, das
emotional mitreisst.
Sunghursh (1968)
* * *
Solides, gut gemeintes Bollywood-Drama mit
einem etwas zu alten Dilip Kumar in der Hauptrolle.
Sunny / Nimeunmeongosae (2008)
* * ½
Aufwendiges koreanisches Drama, dem es an
Glaubwürdigkeit mangelt.
Sunny /
Sseoni (2011)
* * * ½
Gefühlvoller Korea-Blockbuster voller Nostalgie.
Suno
Sasurjee (2004)
* * Triviale Bollywood-Komödie mit massiver Überlänge und akutem
Originalitätsmangel.
Sunrise: A Song
of Two Humans (1927) * * * *
"Oscar"-gekrönter Stummfilm von Murnau mit dynamischer Kamera und
einer genialen ersten Hälfte. Danach etwas melodramatisch.
Sun's Burial, The
/ Taiyo no hakaba (1960)
* * *
Grimmiges Jugenddrama mit ein paar Längen.
Sunset
at Chaophraya 2 / Koo Krum 2 (2003)
* * ½ Thailändisches Drama über Liebe und Studentenaufstände.
Sunshine (2007)
* *
* ½
Bedrohlicher und stimmiger
Weltall-Thriller zwischen "Solaris" und "Event Horizon", der erst dann
schwächelt, wenn er gegen Schluss auf Horror-Terrain gerät. Visuell eine Pracht.
Supari (2003)
* * ½
Bollywood-Gangsterdrama,
das mehr Wert darauf legt, hip und roh zu sein, anstatt eine gute
Story zu erzählen.
Super (2010)
* * *
½
Näher an "Defendor" als an "Kick-Ass" nimmt James Gunn das
Superhelden-Genre aufs Korn und zollt ihm gleichzeitig Tribut. Das Konzept ist
nicht neu, doch charmante Akteure, schicke Dialoge, coole Comic-Anspielungen und
die recht heftige Gewalt sorgen für Spass, der Knick zum Drama sowie die
Verankerung in der Realität sind das Spezielle. Im Vergleich zu "Kick-Ass" eine
Spur vorhersehbarer und weniger stringent, aber allemal … super.
Super 8
(2011)
* * * *
Glorios unterhaltsame Hommage an das
Schaffen von Steven Spielberg.
Superbad (2007)
* * * ½ Derbe, schwanzgeile
Teen-Komödie des "Knocked Up"-Teams im 80er-Stil, die seine jungen Protagonisten
versteht und John Hughes'sche Coming-of-Age-Nostalgie verströmt.
Superbullen - Sie kennen keine Gnade, Die (2011)
*
Mit der superdoofen Klamotte versucht Tom Gerhardt
seine Tommie-Rolle aus Ballermann- und Voll-Normaal-Zeiten zu reaktivieren. Und
scheitert kläglich. Die Witze implodieren, die Charaktere nerven, die Story ist
haardünn. Zwei bis drei gelungene Pointen machen diese Tortur noch lange nicht
lohnend.
Super Eruption (2011)
-
Vulkan-Apokalypse * *
Streng nach Reissbrett konstruierter Katastrophenfilm des US-TV-Senders Syfy,
etwas schlaff besetzt mit dem konturlosen "Sex and the City"-Star Richard Burgi,
und ausgedünnt durch mässige Trickeffekte.
Superhero Movie (2008)
* * *
Alberne und simpel gestrickte Parodie, szenenweise ganz
witzig - wohl dank dem Pointen Einfluss von Produzent David Zucker.
Super
Inframan, The / Jung-Gwok chiu-yani (1975)
* * *
Trash as Trash can: in dieser
Shaw-Produktion bekämpft ein chinesischer Superheld hyperaktive
Schaumgummimonster. Kult!!
Superman (1978)
* * * *
Eine der besten Comic-Verfilmungen
überhaupt, trotz Überlänge und heute schwachen Effekten. Aber alleine schon die
Musik von John Williams ... wow.
Superman
(1987)
*
Bollywoods Trash-Kopie des Comic-Klassikers. Eine
peinliche, aber kultige Angelegenheit.
Superman II (1980)
* * * *
Der Plot ist besser, deshalb bleibt
Teil II dem ersten beinahe ebenbürtig. Ein tolles Sequel mit dem genialen Gene
Hackman in Hochform.
Superman III (1983)
* * *
Na ja. Der ganze Superman-wird-böse-Plot ist reichlich doof und Richard Pryor
nervt, doch der Film unterhält.
Superman IV: The
Quest for Peace (1987)
* *
Unnötig und peinlich. Ein schwacher Abgang für einen grossen Helden.
Superman
Returns (2006) * * * ½
Beeindruckende, etwas lange Rückkehr des
Superhelden. Mit mehr Action und weniger Logiklöchern wäre er so gut wie Teil
eins.
Super
Model (2004) * * ½
Hongkongs Abklatsch von "Zoolander" -
witzig, aber unoriginell.
Super Monkey Returns / Seoyoogi Riteonjeu (2011)
* ½
Langweilige Korea-Version der "Journey to
the West"-Figuren.
Supernova (2000) -
Supernova * *
Megaflop. Regisseur Walter
Hill zog den Namen zurück, MGM wartet Jahre mit der Vermarktung.
Super Noypi (2006)
* *
Philippinischer Superheldenverschnitt aus
"Spy Kids" und "X-Men". Ziemlicher Trash.
Super Star (2007)
* * ½
Solider, wenn auch etwas schemenhafter
Blick hinter Bollywoods Kulissen.
Sur (2002)
* * *
Musikalisch überzeugendes,
inhaltlich liebevolles, aber ebenso voraussehbares wie
überladenes Musikdrama aus Indien.
Sure
Death 4: Revenge (1987)
* * *
Solider, etwas langer, aber
abwechslungsreicher Samuraifilm von Kinji Fukaskau mit Sonny Chiba.
Surf
Nazis Must Die (1986)
* ½
Einer der schwächeren Troma-Filme: Kurz und ohne
viel Blut & Sex.
Surf's Up (2007)
* * *
Kurzweilig-harmloser Trickspass mit Top-Animation, coolen Sprechern (Jeff
Bridges!) und witziger Dok-artiger Inszenierung. Die Moral ist auch gut:
Gewinnen ist nicht alles.
Suriyothai (2001)
* * * ½
Dreistündiges
Thai-Historienepos mit grossartigen Schlachtszenen. Inszeniert
von Prinz Chatrichalerm
Yukol.
Surprise
Party
(2002)
* * ½
Belanglose, aber recht sympathische
koreanische Liebeskomödie.
Surrogates (2009)
* * *
Die
Zukunft, in der nahezu jeder Mensch nur noch durch einen künstlichen Avatar
lebt, vermittelt Jonathan Mostow nicht wirklich glaubhaft. Aber in dieser
futuristischen Welt erzählt er einen durchaus cleveren und vor allem
unterhaltsamen Sci-Fi-Thriller mit solider Action und überzeugendem Bruce
Willis.
Surrogate Womb, The / Sibaji (1987) * * * ½ Eindrückliches Drama um eine junge
Ersatzmutter.
Survival of the Dead (2009) * *
½
George A. Romero gehen die Ideen aus. Diesem zwischen ernst und parodistisch
pendelnde Zombiefilm fehlt schlicht die Spannung.
Survive Style 5+
(2004)
* * * ½
Schrille, einfallsreiche und enorm
unterhaltsame Groteske aus Japan mit Starbesetzung.
Suryavanshi (1992)
* * ½
Überlange Fantasyromanze aus Bollywood mit
Salman Khan in einer haarigen Doppelrolle.
Suspect:
Muroi Shinji, The / Yougisha Muroi Shinji (2005)
* * ½
Der solide Krimi ist der bisher schwächste
Eintrag in die "Bayside Shakedown"-Reihe.
Suspect X / Yogisha
X no kenshin (2008)
* * *
Solider, wenn auch überlanger Thriller um
das Duell zweier Genies.
Suspiria (1977)
* * * ½
Einer der wenigen wirklich guten Filme von Dario
Argento! Stilistisch hervorragend und sehr unheimlich. Der Plot ist dennoch
hoffnungslos plump - typisch Argento eben.
Suster Ngesot: The
Movie (2007)
* ½ Lahmer
Indonesien-Horror, zum Glück nicht allzu lang - aber trotzdem langweilig.
Susuk Pocong (2009)
*
Indonesischer Horrormüll.
Svengali (1931)
* * *
Etwas zähes und theatralisches Mysterydrama, aber
visuell ansprechend.
Swades (2004)
* * * ½
Mit über drei Stunden übertrieben langes Bollywood-Drama, das aber die Sehnsucht
nach dem Heimatland sehr präzise einfängt.
Swaha - Life Beyond Superstition (2010)
* Bollywood'scher Religionshorrortrash.
Swallowtail
Butterfly / Yentown (1996)
* * * ½ In Japan erfolgreiches, kultig angehauchtes
Thrillerdrama mit interessantem visuellen Stil.
Swami (2007)
*
* * Einfach gestricktes, aber
eindringliches Bollywood-Drama.
Swami Dada (1982)
* * ½ Konfus erzählter, aber meist gutlauniger Bollywoodfilm von und mit Dev
Anand.
Swamp Shark (2011) *
½
Mal wieder was Bescheuertes vom Syfy-Kanal: Halb kopiert von
"Jaws", halb von "Piranha", aber nie gut, sondern stets trashig und billig.
Diese Tricks, diese Dialoge, dieser Szenenaufbau, diese Logiklöcher - eine
Katastrophe.
Swarg (1990)
* * ½
Konventionelles Familiendrama à la Bollywood mit Govinda als wackerem
Adoptivsohn.
Swarg Narak (1978)
* * ½
Übrlanges und auf Dauer repetitives Bollywood-Drama.
S.W.A.T. (2003)
* * ½ Aufwändiger Cop-Actionstreifen mit cooler Besetzung -
aber ohne Verstand und Liebe fürs Detail.
S.W.A.T.: Firefight (2010)
- S.W.A.T. 2
* *
Mit
C-Schauspielern formelhaft abgedrehte Homvideo-Fortsetzung, die erst gegen
Schluss etwas Action bietet. Vorher mühen wir uns durch Macho-Sprüche,
Klischee-Situationen und einen bei "Inception" schamlos abgeguckten Soundtrack
durch.
Swati (1986)
* * *
Gesellschaftskritisches, dennoch v.a. gegen Schluss doch
typisch Bollywood-sentimentales Drama mit illustrer Besetzung.
Swayamvar (1980)
* * *
Überlange, aber meist unterhaltsame Bollywood-Komödie.
Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street (2007)
* * * ½ Tim Burtons Gothic-Musical ist schön blutig, visuell stimmig und toll
gespielt - doch den Songs fehlt der Ohrwurmcharakter und die Story ist etwas
vorhersehbar.
Sweet & Lowdown (1999) -
Sweet & Lowdown * * * Woody Allans fiktive Jazzbiographie mit einem herausstechenden Sean
Penn.
Sweetest
Thing, The (2002) * * *
Gross-Out-Komödie aus weiblicher Sicht:
Derb, kurzweilig - und sehr primitiv. Mit Cameron Diaz und
Christina "Dumpfbacke" Applegate.
Sweet
Gang (2005) ½ Teuflisch
schlechte Teenieklamotte aus Thailand.
Sweet
Home Alabama (2002)
*
* * Romantische, etwas
klischeereiche, aber unterhaltsame Komödie mit der süssen Reese
Witherspoon.
Sweetie (1989)
* * * ½
Jane Campions Spielfilmdebüt: Eine
bizarre und ebenso amüsante wie tragische Familiengeschichte mit zwei
unterschiedlichen Schwestern. Am Anfang etwas besser als am Ende.
Sweet Movie (1974)
* * *
Sex, Subversion, Sugar: eine irre, leicht selbstverliebte
Polit- und Gesellschaftssatire mit hemmungsloser Körpersaftorgie,
Kindsverführung und sonstigen Schockszenen.
Sweet Rain / Suwito rein:
Shinigami no seido (2008)
* * *
Stimmungsvolles japanisches Drama mit Takeshi Kaneshiro.
Sweet Sex and Love / Masitneun
sex geurigo sarang (2003)
* ½ Explizites Sexdrama aus Korea, das aber inhaltlich nicht
vom Fleck kommt.
Sweet Sixteen (2002)
* * * ½ Ken Loachs Mix aus Kitchen Sink und Neorealismus
attackiert subtil den Neoliberalsmus und ist gut gespielt, lässt
aber bis auf wenige Szenen etwas kalt.
Sweet Smell of Success (1957)
* * * *
Der erste
US-Film von "Ladykillers"-Regisseur Alexander Mackendrick ist ein brillant
fotografiertes, bitterböses und mit gloriosen Dialogen ausgestattetes
Satire-Drama, dasdie Skrupellosigkeit der Medien und der Mächtigen anprangert.
Swept Away (2003)
* Idiotisches,
inkoherentes Remake von Lina Wertmüllers 70er-Klassiker. Von Guy Ritchie mit
seiner Ehefrau Madonna.
Swift Sword
(1980)
* * ½ Routinierte
und kurzweilige, wenn auch nicht sehr innovative Shaw-Brothers-Produktion.
Swimming Pool (2003)
* * * ½ Sehr sexy, ziemlich verrucht und recht witzig: François
Ozon tut wieder, was er am besten kann - bloss das Ende ist etwas
seltsam.
Swing
Girls (2004)
* * * ½
Voraussehbare, aber flotte und witzige Schüler-Komödie um eine Amateur-Jazzband.
Switch, The (2010- Umständlich
verliebt
* * ½
Eine RomCom mit
überzeugendem Helden (Jason Bateman) und blasser Heldin (Jennifer Aniston). Die
Grundidee der vertauschten Samenspende ist noch witzig, aber der Film holt
primär Klischees heraus.
Sword, The /
Ming jian (1980)
* * * ½
Kurzweiliges, eindrücklich erzähltes Actiondrama aus Hongkong.
Swordfish (2001)
* * * Gestylter Actionthriller mir Travolta in Bad-Boy-Laune
und Halle Berry und Hugh Jackman äusserst sexy. Hugh ist
auch charmant, während Halles Rolle eher leer bleibt. Die
Action am Anfang und Schluss ist toll, doch Logikfehler (Finnen
sprechen Deutsch?) stören. Zudem erinnern viele Bilder
& Themen an den 11.9.01.
Sword in the Stone, The
(1963) * * *
Für viele einer der
schlechtesten Disney-Filme. Fürwahr nicht gerade toll animiert, aber
mies ist der Spass sicher nicht.
Sword
in the Moon / Cheongpung myeongwol (2003)
*
* * Aufwändiges Historienabenteuer aus
Korea, das jedoch letztendlich nicht viel Neues bietet.
Sword of Alexander,
The / Taitei no ken (2007)
* *
Japanisches Puppentheater mit Blut und
Nonsens. Kult? Vielleicht. Aber nicht besonders gut.
Sword
of Doom / Dai-bosatsu toge (1966)
* * * *
Sackbrutaler Samurai-Klassiker mit durchgeknalltem Protagonisten und exquisiter
formaler Präsentation.
Sword of Swords, The / Shen dao (1968)
* * * ½ Klasse
Shaw-Brothers-Action mit Anleihen bei "Zatoichi".
Sword
of the Beast / Kedamono no ken (1965) * * * ½
Höchst kurzweiliger Chambara-Pulp mit coolen Fights und
einer etwas komplizierten Story.
Sword of the
Stranger / Sutorenjia: Muko hadan (2007) * * * ½
Actionreicher Anime der rasanten Art.
Swordsman
/ Xiaoao jiang hu (1990)
* * *
Kassenträchtiger und wichtiger
Historien-Actionfilm aus Hongkong, der mich aber nicht richtig gepackt hat.
Swordsman
II
/ Xiaoao jiang hu zhi dong fang bu bai (1991)
* * * *
Unglaublich kinetischer
Fantasy-Actionstreifen aus Hongkong, der Logik und Schwerkraft ausser Kraft
setzt.
Swordsman and Enchantress / Xiao shi yi lang (1978)
* * *
Schwer verständliche, aber temporeiche
Martial-Arts-Intrige.
Swords of
Vengeance / Fall of Ako Castle / Ako-Jo danzetsu (1978)
* * * ½ Wuchtiges
Historienepos von Kinji Fukasaku mit Sonny Chiba.
Sword
Stained with Royal Blood / Bi xie jian (1981)
* * *
Unterhaltsamer Martial-Arts-Streifen von Chang Cheh.
Sword
Stained with Royal Blood, The / Xin bi xue jian (1993)
* * ½
Unausgegorener Schwertkampf-Streifen aus Hongkong.
Swords
of the Space Ark - The Movie (1981)
*
Extrem trashiger Rusammenschnitt aus der
japanischen Sci-Fi-Serie "Message From Space: Galactic Battle".
Sword with No Name, The / Bulkkotcheoreom Nabicheoreom (2009)
* * * Solide Historienromanze aus Korea.
Symbiopsychotaxiplasm, Take One (1968)
* * *
Ein
peppig zu Miles-Davis-Musik montierter Faux-Dokfilm mit etlichen Meta-Ebenen und
gewitztem "Anarchie am Filmset"-Thema.
Symbiopsychotaxiplasm, Take 2½ (2002)
* ½
Leeres,
langweiliges Geplapper als missglückter Versuch, die Counterculture-Magie des
ersten Teils damals nochmals zu generieren.
Sympathy
for Lady Vengeance / Chinjeolhan geumjassi (2005)
* * * ½ Chan-wook
Parks bildstarker Abschluss der "Vengeance"-Trilogie.
Sympathy For Mr.
Vengeance / Boksuneun naui geot (2002)
* * * *
Hypnotisches, wortarmes,
recht brutales Drama aus Korea.
Sympathy for the Underdog / Bakuto gaijin butai (1971)
* * *
Routinierter, kurzweiligerm stilprägender
Yakuzafilm von Kinji Fukasaku.
Syndromes and a
Century / Sang sattawat (2006)
* *
½
Ein weiterer selbstbeweihräuchernder Zen-Trip vom
Regisseur von "Tropical Malady", immerhin von der Stimmung her beachtlich.
Synecdoche, New York (2008)
* * *
½
Der gefeierte Drehbuchautor Charlie Kaufman verfilmt erstmals eines
seiner kryptischen Skripts: Eine zunehmend verschachtelte Allegorie auf das
Leben - und das Sterben, toll gespielt und anfänglich raffiniert pendelnd
zwischen Witz und Tragik. Später etwas selbstgefällig aufgeblasen.
Syriana (2005)
* * * ½ Stark
gespielter, komplex erzählter, aber erstaunlich kalt lassender Politthriller.
Sztuczki (2007) - Kleine Tricks
* * *
Sympathisch sommerliche Tragikomödie aus Polen, wenig innovativ in Inhalt und
Umsetzung, aber rührend allemal.