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Thrillerdrama. Indien. Hindi
Alternativer Titel -

Regie Pryas Gupta
Drehbuch
Pryas Gupta
Produktion
Pryas Gupta
Songs
Sagar Desai
Kamera
Mrinal Desai
Darsteller
Rajat Kapoor, Sachin Nayak, Pradeep Kabra, Pradip Sagar,
Ava Mukherji, Ramesh Rai, Radhika

Länge 94 Min.

Kinostart 27.2.2009
Box office classification
Desaster
Molodezhnaja Altersempfehlung ab 12

 

Humor Spannung Action Gefühl Anspruch Erotik
. .

©  Text Marco, molodezhnaja 19.8.2011
©  Bilder MoserBaer, Screenshots molodezhnaja


STORY
Der einst gefeierte Schriftsteller Siddharth Roy (Rajat Kapoor) kommt aus dem Gefängnis. Er schreibt umgehend an seinem Manuskript weiter, und hofft, dies möge ihm wieder zu Ansehen verhelfen - und ihn mit seiner Frau Maya aussöhnen. Daraus wird aber nichts, denn die Aktentasche mit dem Manuskript wird in einem Cybercafé vertauscht. Siddharth kommt so ungewollt an eine Tasche voller Geld! Der Cybercafé-Manager (Sachin Nayak) seinerseits bekommt nun Stress mit seinem Boss (Praddip Sagar), der das Geld innert zwei Tagen zurück will.

 

REVIEW
"Siddharth: The Prisoner" gehört zu den typischen Vertretern des "ich schau in die Ferne, also bedeute ich etwas"-Filme. Vermeintlich kunstvolle Werke, die sich mit Szenen selbst gefallen, in denen die Protagonisten einfach ins Leere starren, einfach dasitzen und einfach unendlich langweilen. Natürlich ist ein Mensch nicht immer aktiv, tut nicht immer was, doch dies cineastisch umzusetzen, indem man die Menschen eben in die verordnete Lethargie schickt, ist in den Händen wenig talentierter Regisseure der falsche Weg. Das Resultat ist öde. 

So wie "Siddharth" eben. Da mag Independent-Liebling Rajat Kapoor noch so solide aufspielen: Wenn er keine echte Figur zum Darstellen hat, dann ist dies verlorene Liebesmüh. Sein durch Mumbai wandernder Siddharth ist ein orientierungsloser Langeweiler ohne Tiefgang, ohne Funktion, ohne Dramatik. Und alles, was um ihn herum geschieht, wirkt nebensächlich, ja unnötig. Die ganze Gangsterfilmkomponente will nie recht in Schwung kommen. 

Nun mag der eine oder andere Zuschauer aber Einspruch erheben mit dem Argument, ich hätte den Film nicht verstanden. "Siddharth" endet schliesslich mit einem Buddha-Zitat und der Filmtitel spielt auf den Namen Buddhas an, bevor er erleuchtet wurde. Wir haben es also mit einer filmischen Parabel zu tun: um Sinnsuche. Alles gut und recht, das ist durchaus ja ein interessanter Aspekt des Films. Nur: Findet man Sinn im in die Ferne starren? Findet man Erleuchtung in Langeweile? 

Nein, "Siddhartha" holt aus diesen Buddhismus-Metaphern nicht viel heraus und präsentiert uns stattdessen einen meist drögen und unterentwickelten Film mit einer ebenso unterentwickelten Hauptfigur. Visuell ist er ganz adrett und Regiedebütant hält sich angenehm kurz. Doch am Ende bleibt ein Gefühl der Leere, von Erleuchtung in cineastischer wie dramaturgischer Hinsicht keine Spur. Vielleicht müssen wir alle noch etwas zum Fenster raus schauen, um den Film würdigen zu können …

 

MEINE DVD
MoserBaer (IND), Code 0, NTSC
Bild: Anamorphic Widescreen
Ton: Hindi 5.1 mit englischen Untertiteln (Film und Songs).
Disk Rating
* *

 

BESTELLEN 
Induna (Liefert aus IND)


 

EXTERNE REVIEWS 
imdb.com

Bollywood Hungama (2/5)

 

SCREENSHOTS

Screenshots der DVD mit TotalMedia Theatre 3, verkleinert und leicht geschärft mit CorelPaint


 

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