D
D (2005)
* * *
Konventionelle Mafiageschichte made in Bollywood, aber kurzweilig inszeniert und
stark gespielt.
Daag (1952)
* * ½ Zähes, preisgekröntes, aber überschätztes Bollywood-Melodrama.
Daag (1973)
* * *
Bollywood-Drama von Yash Chopra um einen unschuldig verurteilten Mörder und
seiner Suche nach Liebe.
Daasi
(1981)
* * *
Konstruiertes, aber bewegendes und stark gespieltes Bollywood-Drama.
Dacait
(1987)
* * ½ Recht brutaler Rache-Actionfilm mit Sunny Deol und einer jungen Urmila
Matondkar.
Dachimawa Lee (2008)
* * Aufändige und bunte Agentenparodie, die aber nie in Schwung kommt.
Dad (1989)
* * *
Klischeehafter, aber bewegender Tränendrücker mit Jack
Lemmon.
Daddy Cool (2009)
* ½ Lahmes
Bollywood-Remake von "Death at a Funeral".
Daddy
Day Care (2003) * * ½ Sympathische, aber pädagogisch nicht gerade wertvolle
und ziemlich voraussehbare Komödie mit Eddie Murphy.
Daddy Long
Legs / Kidari Ajossi (2004)
* * ½ Seltsam distanzierter Kitsch aus Korea.
Daddy's Dyin'... Who's Got the Will?
(1990)
* * *
Feelgood-Tragikomödie, vielleicht zu konventionell,
aber am Schluss richtig rührend.
Da dove vieni (1974) -
Let Sleeping Corpses Lie * *
Zombie-Schocker mit Kultstatus - völlig unverdient, denn ausser
ein paar Blut-Schmierereien bietet er nichts.
Dahek (1999)
* * ½ Gut
gemeintes Bollywood-Liebesdrama, das sich in seinem eigenen Ansinnen
hoffnungslos verzettelt.
Dahek: A
Restless Mind (2007)
* * Fader
Zusammenschluss aus Rachethriller und Drama, ungelenk inszeniert.
Dahil may isang ikaw (1999) * * ½ Süsse philippinische Liebeskomödie ohne viel Pepp, aber
einigem Charme. Harmlose Unterhaltung für anspruchslose Romantiker.
Dahleez (1986)
* * * Zu langes, aber kompetent gemachtes Liebesdrama.
Daisy
(2006)
* * * ½
Koreanisch-chinesische Co-Produktion vom Regisseur von "Infernal Affairs". Den
Director's Cut bevorzugen!
Dällebach Kari (1970)
* * *
½
Ebenso amüsanter wie rührender Schweizer Klassiker um das Berner Stadtoriginal,
stark gespielt von Walo Lüönd. Das Titellied steuerte Mani Matter bei.
Damage (1992)
* * *
Ästhetisch, edel, schwermütig und ein wenig gewöhnlich
- dieses Drama von Louis Malle.
Dames du bois de Boulogne, Les (1945)
* Ermüdendes Liebesdrama
von Robert Bresson mit Dialogen von Jean Cocteau: Steif, kühl und einfach grauenhaft
langweilig.
Damini (1993)
* * *
Kraftvolles, etwas reisserisches Bollywood-Drama mit Sunny Deol und Aamir Khan
in einer Gastrolle.
Dance Flick (2009)
*
½
Tanzfilme gehören mal veräppelt und die Wayans-Brüder ("Scary Movie") verstehen
es auch, dem Ghetto-Angebiedere von Filmen wie "Step Up" eins auszuwischen. Doch
die endlosen Hautfarben-Gags und der unterirdische, vorhersehbare "Humor" gehen
rasch auf die Nerven.
Dance
of the Drunk Mantis / Nan bei zui quan (1979)
* * * Yuen
Woo-Pings offizielles Sequel zu "Drunken Master". Ohne Jackie und
nicht so gut wie die anderen "Drunken"-Filme.
Dance of the Vampires (1967)
* * * *
Frivoler und köstlicher Klassiker von und mit Roman
Polanski, der das "Dracula"-Motiv auf die Schippe nimmt.
Dancer in the Dark (2000)
* * * ½ Wenn ein
Melodrama so gezielt auf die Tränendrüsen drückt, MUSS es auch zu Tränen führen. Weil
das bei mir nicht ganz klappte 'nur' 3 1/2 Sterne. Dennoch ein extrem emotionales, unter
die Haut gehendes Drama mit einer sesationellen Bjørk.
Dancer Upstairs, The (2002)
* * *
Stilvolles, gut gespieltes, wenn auch etwas langes und gar behäbiges Regiedebüt
von John Malkovich.
Dance, Subaru! (2009)
* * * Formelhaftes, aber unterhaltsames Tanzdrama.
Dances With Wolves (1990)
* * * *
Gutmütiger, edler und oscargekrönter Ritt in die Welt
der Indianer. Wohl Kevin Costners beste Regiearbeit.
Dance
With Solitude / When You Are Alone / Godoki momburin childae (2004)
* * ½ Liebevolle, aber letztendlich banale Tragikomödie aus Korea.
Dance With the Wind (2004)
* * * Schön
gefilmter Tanzfilm aus Südkorea mit ein paar Längen.
Dangan Runner (1996)
* * * ½ Sabus höchst
interessantes Regiedebüt.
Dangerous Liaisons (1988)
* * * *
Edel besetzter Dreifach-Oscargewinner von Stephen
Frears nach dem Roman von Choderlos de Laclos, dramatisch und intensiv
inszeniert.
Dangerous Lives of Altar Boys, the (2002) - Lost Heaven * *
* Mit coolen Comic-Szenen gespicktes
Coming-of-Age-Drama mit Jodie Foster.
Dangerous Man, A (2009)
* *
Die
übliche Steven-Seagal-Routine, aber der Mann redet mehr als in seinen letzten 10
Filmen zusammen, und die Dialoge machen sogar halbwegs Sinn. Dagegen ist die
Action 08/15, die Story Ramsch - und die deutsche DVD heftig zensiert.
Dangerous Minds (1995)
* * ½
Klischees sabotieren die ernsthafte Absicht, aber
Michelle Pfeiffer agiert immerhin souverän.
Dangerous
Seductress (1992)
* Schrecklicher
Trash aus Indonesien, bei dem jede Dialogzeile Schmerzen verursacht.
Dan in Real Life (2007)
* * *
Kurzweilige, etwas vorhersehbare
Liebeskomödie mit höchst charmanten Akteuren und ein paar gescheiten
Lebensweisheiten.
Dansh
(2005)
* * ½ Bollywoods Antwort auf "Death and the Maiden": Ein kompetentes
Polit-Thrillerdrama mit Längen und wenig Originalitäts-Faktor.
Dante's Peak (1996)
* * * ½
Vielgescholtener, aber eigentlich ziemlich effektiver
Vulkan-Katastrophenfilm mit Pierce Brosnan.
Danton (1983)
* * * ½
Etwas langes und geschwätziges Historiendrama, das aber auf gescheite und
unterhaltsame Weise Demokratie und Diktatur gegeneinander ausspielt und damit
auf die zeitgenössischen Zustände in Polen anspielt. Gérard Depardieu spielt
furios, die Musik erinnert gegen Ende an "2001".
Dao
Tok: The Miracle Dog (2004) * * Lascher Kinderfilm aus Thailand mit sprechenden
Tieren, miesem Schnitt und absurder Story.
Daredevil (2003)
* * * ½ Düstere und toll
besetzte Comic-Verfilmung: Ben Affleck als blinder Superheld, Jennifer Garner als sexy
Elektra, Colin Farrell als fieser Bullseye.
Darjeeling Limited, The (2007)
* * * ½ Nicht Wes
Andersons bester, aber eine von der Stimmung her exzellente Tragikomödie mit
1A-Cast, Musik von Satyajit Ray und grandiosen Szenen. Die Symbolik ist manchmal
schwerfällig und es gibt zu viele Enden - aber dem Sog des mäandrierenden Films
kann man sich schwer entziehen.
Dark Angel / I Come in Peace (1989)
* * * Der
futuristische Krimi gehört zu Dolph Lundgrens besten Filmen, auch wenn er kaum
zu Begeisterungsstürmen rührt.
Dark Blue (2003)
* * * ½
Beklemmender, famos gespielter Real-Life-Krimi vor dem Hintergrund der
Rodney-King-Unruhen in Los Angeles.
Dark City (1998)
* * * * Komplexer,
düsterer, gestylter Sci-Fi-Thriller, der so etwas wie der Vorläufer von 'The Matrix'
darstellt. Von Alex Proyas ('The Crow')
Dark Crystal, The (1982)
* * * * Düsterer
Puppen-Fantasyfilm von den Muppets-Gründern Jim Henson und Frank Oz.
Dark Devil
(2005) * Völlig unbrauchbarer Thai-Horror, bei dem man nach 78
Minuten arg froh ist, dass die Tortur vorüber ist.
Dark Half, The (1993)
* * *
Etwas lange, aber stets interessante
Stephen-King-Verfilmung von Zombie-Meister George A. Romero.
Dark Is Rising, The (2007)
- Wintersonnenwende
* * Vom geliebten
Roman aus den 60ern blieb nur ein Gut-Böse-Raster übrig, gefüllt mit zähen
Dialogen, fehlbesetzten Akteuren, nervtötender Inszenierung (Zeitlupe,
Zeitraffer, Strobo) und liebloser Erscheinung. Ein durch den
Hollywood-Mainstream-Filter zu Tode verwässterer Anti-Fantasyfilm.
Dark Knight, The (2008)
* * * * ½
Kongeniale Fortsetzung von "Batman Begins" mit starkem Einschlag eines
Gangsterepos'.
Darkman (1990)
* * * ½
Gestylter, öeicht in die Jahre gekommener, düsterer Superheldenfilm des späteren
"Spider-Man"-Filmers Sam Raimi.
Darkman III (1995)
* *
Ein plumper Abklatsch ohne den visuellen Kick des
Originals.
Darkness (2002)
* *
½
Der
inszenatorisch souveräne, aber inhaltlich wirre sowie zunehmend abstruse Grusel
von Jaume Balagueró ("[REC]") lag drei Jahre im Archiv, bevor er Weihnachten 04
ins Kino kam.
Dark Night of the Scarecrow (1981)
* * * Ziemlich
spannender, aber etwas langer und vorhersehbarer Gruselfilm.
Dark Passage (1947)
* * * ½
Mit Lauren Bacall und Humphrey Bogart edel besetzter
Film noir, der mit subjektiver Kamera fasziniert, aber auf Dauer etwas
langweilt.
Dark
Side Romance (1995) * * ½ Etwas klebriger, aber sympathischer Thai-Kassenhit vom
Regisseur von "Ong-Bak".
Dark Star (1974)
* * * * Der
Studentenfilm von "Halloween"-Regisseur Carpenter und "Alien"-Autor
O'Bannon kostete nur $55'000 und wurde zum schrägen Kultfilm!
Dark Water / Honogurai mizo no soko kara (2002)
* * * ½
Einer der unheimlichsten Filme aller Zeiten. Wäre nicht der blöde Schluss,
Hideo Nakatas ("Ring") Film wäre ein Knüller.
Dark Water (2005)
* * * Mehr
Psychodrama als Gruselfilm: Das Remake ist zwar stark gespielt und stimmig
inszeniert, läuft aber inhaltlich ins Leere.
Dark Water (2007) * * Fahler Thai-Horror, nicht ganz so läppisch inszeniert
wie die restlichen Filme des Labels, aber doch recht ermüdend.
Darling (2007)
* * Ram Gopal Varmas kurioser Bollywood-Liebesthriller hätte Potential,
vergibt aber in der zweiten Hälfte alle Chancen auf Grösse.
Darna Mana Hai (2003) * * ½ Bollywood'sche Horror-Anthologie aus dem Ram-Gopal-Varma-Stall.
Interessant, aber nicht wirklich gut.
Darna Zaroori Hai
(2006)
* * Lahme
Fortsetzung, von deren Horrorepisoden kaum eine unheimlich ist.
Darna: The Return (1994) * * Trashiges Superheldinnen-Update von den Philippinen.
Darr (1993)
* * * Bollywood-Thriller
mit Sunny Deol als beschützendem Ehemann und Shahrukh Khan als Fiesling. Sollten die
Rollen nicht umgekehrt sein? :)
Darwaza (2002)
½ Absolut bescheuerter und sterbenslangwieliger Horror-Quark aus
Bollywood..
Darwaza Bandh
Rakho (2006)
* * Chaotische Bollywood-Komödie von repetitiver Gestalt.
Dasavathaaram (2008)
* * ½ Aufgeblasener Trash mit gigantischem Aufwand und Kamal Hassan in 10
Rollen.
Dasepo Naughty
Girls / Dasepo sonyo (2006)
* * * Schrille,
höchst bizarre Korea-Komödie nach einem Internet-Comic. Fällt nach famosem Start
leider etwas ab.
Dashavatar (2008)
* * Billiger,
überhasteter Zeichentrickfilm, der die zehn Erscheinungsformen des Hindu-Gottes
Vishnu durchexerziert. Immerhin halbwegs kurzweilig.
Da Sini Ada Setan:
The Movie (2008) ½ Unsäglicher Möchtegern-Horror aus Indonesien, der die
restlichen missglückten Gruselfilme des Landes sogar noch unterbietet.
Dastak
(1996)
* * ½ Miss
Universe, Sushmita Sen, spielt sich selbst in einem indischen
"Bodyguard"-Thriller. Mässig.
Dasvidaniya (2008)
* * *
Sympathische Tragikomödie um die letzten 10 Wünsche eines Todkranken.
Date Movie (2006)
* Wer kommt auf
die schlechte Idee, Komödien wie "Meet the Parents" zu verarschen? Diese
sturzdumme, unkomische "Parodie" mit schrecklichem Timing.
Date Night (2010)
* * *
Dank
den Komikern Steve Carell und Tina Fey ein vergnüglicher Spass, auch wenn
Regisseur Shawn Levy mal wieder alles versucht, mit seinem nicht vorhandenen
Regietalent den Film zu sabotieren. Mit einem besseren Regisseur hätte der Film
das Zeug zum kleinen Knüller gehabt.
Dating
Death (2004)
* * Kurzweiliger,
aber reichlich alberner Schlitzerhorror von Herman Yau.
Daud (2003)
* * ½
Ram-Gopal-Varma-Actionkomödie ohne Pepp, aber mit ein paar guten Sequenzen.
Daughter
/ Sia dai (1996)
* * *
Beklemmendes
thailändisches Drama um Mächen, die den Drogen verfallen. Etwas
vereinfachend, aber sehenswert.
Daughter 2
/ Sia dai 2 (1997)
* * *
Bewegendes Aids-Drama, das
nicht so moralinsauer wirkt, wie der (unzusammenhängende)
Vorgänger.
Daughter of Lady Chatterley, The (1995)
*
Mit D.H. Lawrence' Klassiker hat dieser unerotische und
öde Schund nicht mehr viel zu tun.
Daughters of Kim's Pharmacy, The / Kim yakgukjib daldeul (1963)
* * *
Etwas wenig Handlungsfokus, aber stark inszeniert.
Daulat Ki Jung (1992) * * Bollywood'sche Horror-Anthologie aus dem Ram-Gopal-Varma-Stall.
Interessant, aber nicht wirklich gut.
Dave (1993)
* * * ½
Temporeiche, liebenswerte und vergnüglich gespielte
Satire auf Washingtons Polit-Zirkus.
Da Vinci Code, The
(2006)
* * *
Routinierter Verschwörungsthriller mit Längen.
Dawn of the Dead (1979)
* * * ½ Gefeierter
Mittelteil von Romeros "Dead"-Trilogie: Blutig, sozialkritisch und irgendwie
poppig inszeniert - Kult! Aber auch viel zu lang ...
Dawn
of the Dead (2004)
* * * ½ Unterhaltsames, nicht mehr sonderlich tiefgründiges Remake. Wenn das
Original abgerundete 3.5 Sterne bekommt, kriegt der hier aufgerundete 3.5.
Da wo die Freundschaft zählt (2007)
* ½
Das siebte "Da
wo..."-Filmchen mit Dauergrinser Hansi Hinterseer ist hölzern gespielt, brav
erzählt und holprig inszeniert.
Day After, The (1983)
* * * ½
Ein Anti-Atombomben-Drama, das mich in meiner Kindheit
zutiefst erschüttert hat, mittlerweile aber etwas angegraut wirkt. Dennoch sehr
gut.
Day After,
The / Eoddeon gaien nal (2008)
* ½ Sterbenslangweiliger Independentfilm um das Leiden einer Frau.
Day After
Tomorrow, The (2004) * * * ½ Hächst unterhaltsames und ökologisch durchaus
engagiertes Katastrophendrama alter Schule - von "Kaputtmacher" Roland Emmerich.
Dayavan
(1988)
* * *
Hindi-Remake von Mani Rathnams Tamil-Hit "Nayakan" (1987). Mit Madhuri Dixit.
Daybreak (1993)
* * *
Düstere und interessant besetzte Zukunftsvision, die
nur einen Haken hat: sie wirkt auf TV-Niveau inszeniert.
Daybreakers (2009)
* * *
Der
Sci-Fi-Vampirhorror hat eine kecke Grundidee, aus der er jedoch nicht ungeheuer
viel Spannung zieht. Routinierte Akteure, schöne Blutszenen und der düstere
Zukunftslook machen das Werk aber jederzeit unterhaltsam.
Day for an Affair, A
/ Baram-pigi joheun nal (2007)
* * * Souverän
gespielte, angenehm unprätentiöse Seitensprung-Komödie aus Korea.
Daylight
(1996)
* * ½
Vorhersehbarer Katastrophenfilm mit Sylvester Stallone
als heldenhaftem Retter.
Daylight Robbery (2008)
* *
½
Langatmiger Brit-Gaunerfilm um einen Banküberfall während der Fussball-WM.
Klingt cleverer, als es tatsächlich ist ...
Day of the Dead (1985)
* * * ½ Rasanter Abschluss
von Romeros "Dead"-Trilogie mit geilen Tom-Savini-Effekten. 1985 verpöhnt,
heute kultisch gefeiert. Tatsächlich sehr unterhaltsam.
Day of the Jackal, The (1973)
* * * ½
Etwas lang, aber meistens packend. Deutlich besser als
das Remake "The Jackal" mit Bruce Willis und Richard Gere.
Day of the Locust (1975)
* * * ½
Das oscarnominierte Drama wirkt nicht sonderlich
reaslistisch, ist jedoch stark gespielt und fesselnd inszeniert.
Day of the Triffids (2009)
* * *
Der TV-Zweiteiler ist die dritte Verfilmung des
Kultstoffes: ein etwas langes, aber durchwegs unterhaltsames Endzeit-Szenario um
blinde Menschen und fleischfressende Pflanzen. Mal trashig, mal spannend.
Day on the Planet, A
/ Kyo no dekigoto (2004) * * * Sympathischer, aber etwas belangloser Teenager-Film
vom Regisseur von "Go" und "Crying out Love in the Center of the World".
Days
of Being Wild / A Fei jing juen (1991) * * ½ Einer von Wong Kar Wais schwächeren Filmen:
melancholisch, langsam, leer - aber toll gespielt.
Days of Heaven (1978)
* * * *
Visuell beinahe unschlagbares, melancholisches und träumerisch
montiertes uramerikanisches Meisterwerk mit zauberhafter Musik von
Ennio Morricone.
Days of Thunder (1990)
* * *
Brauchbarer Rennbahnkitsch mit dem späteren Ehepaar Tom
Cruise / Nicole Kidman. Von Tony Scott sehr gelackt inszeniert.
Days, The (2008)
* * ½ Realitätsnahes Jugend- und Gangsterdrama aus Singapur, inszenatorisch
und erzählerisch aber ziemlich fad.
Day the Earth Caught Fire (1962)
* * *
Bitterer Anti-Atom-Katastrophenfilm mit etwas zu
schwammigem Finale.
Day the Earth Stood Still, The (1951)
* * * * Der
Sci-Fi-Klassiker von Anti-Militarist Robert Wise. Unterhaltsam, musikalisch blendend -
und aktueller denn je. "Klaatu barada nikto".
Day the Earth Stood Still, The (2008)
* * ½
Unnötiges, blutleeres Remake mit ein paar
guten Szenen, fadem Schluss, zu offensichtlichem Product Placement und dem ideal besetzten Keanu Reeves (als Alien). Was in den 50ern
funktionierte, wirkt heute etwas naiv und lehrmeisterlich.
Daytime Drinking /
Not sool (2008) * * * Sympathische kleine Independent-Trahikomödie aus
Südkorea.
Dazed and Condused (1993) * *
* * Nostalgischer Jugendfilm mit
lockeren Akteuren, grossartigem Soundtrack und diesem unbeschreiblichen "waren
das noch Zeiten"-Gefühl.
Dead Again (1991)
* * * ½
Stilistisch und formal herausragender Neo-Noir von und
mit Kenneth Branagh. Eine Spur zu veworren, um wirklich zu fesseln.
Dead Air (2007)
* * Fader Hongkong-Grusel mit kleinen Reality-TV-Seitenhieben.
Dead Birds (2004)
* * * ½ Kleiner,
feiner Horrorfilm mit splattrigen Einlagen und extrem hohem
Unheimlichkeits-Grad. Ich hab mich jedenfalls saumässig gegruselt.
DVD hier
Dead Calm (1989)
* * * *
Kammerspielartiger Hochsee-Thriller, von Phillip Noyce
furios inszeniert und von seinem Star-Trio (Sam Neill, Nicole Kidman, Billy
Zane) bestens gespielt.
Dead End / Si
jiao (1969)
* * * ½ Cooles Jugenddrama von Chang Cheh.
Dead
End Run (2003) *
Experimantal-Blödsinn des japanischen Kultregisseurs Sogo Ishii.
Dead
Friend / Ryeong
(2004)
* * ½
Unheimlicher, aber schematischer Horrorfilm aus Korea.
Deadline: Sirf 24 Ghante (2006)
* * ½ Gut gemeintes, etwas bemühtes Thrillerdrama aus Bollywood.
Deadlock / Wedlock (1991)
* * ½
Für einen Fernsehfilm ganz nett, doch das harte
Grundkonzept verdient etwas mehr Biss.
Deadly Affair, The (1967)
* * *
Routinierter, aber wenig aufregender Krimi von Sidney
Lumet mit eindrücklicher Besetzung.
Deadly
Breaking Sword, The / Feng liu duan jian xiao xiao dao (1979)
* * *
Routinierter, aber nicht sonderlich spektakulärer Martial-Arts-Streifen.
Deadly Delicious / Shuang shi ji (2008)
* * *
Faszinierendes Drama mit kulinarischem Beigeschmack.
Deadly
Duo, The / Shuang xia (1971)
* * *
Kurzweiliger, aber schnell wieder vergessener Chang-Cheh-Actionstreifen mit
David Chiang und Ti Lung.
Deadly Friend (1986)
* * ½
Von Wes Craven etwas holprig inszenierter Gruselfilm.
Deadly
Melody / Liu zhi qin mo (1993)
* * * Rasanter,
aber arg schematischer Hongkong-Fantasy-Actionstreifen mit Billig-Look.
Deadly Outlaw: Rekka / Violent Fire (2002) * * * ½ Typischer
Miike-Yakuza-Film mit einigen Überraschungen und roher Gewalt.
Deadly Secret, A / Lian cheng jue (1980) * * *
Solider Shaw-Brothers-Streifen mit interessanter
Rückblenden-Struktur.
Dead Man (1996)
* * * ½
Jim Jarmusch zelebriert in dem etwas zu kühlen
Schwarzweiss-Neo-Western die Langsamkeit und offeriert Johnny Depp eine
Paraderolle. Musik: Neil Young.
Dead Man Walking (1995)
* * * *
Famos gespielterm intensiv inszenierter
Anti-Todesstrafen-Film von Tim Robbins, für den seine Lebenspartnerin Susan
Sarandon einen Oscar gewann.
Dead or Alive: Hanzaisha (1999) * * * * Yakuza-Film von Takashi Miike (Audition) mit vollkommen wilden
ersten 5 Minuten und comichaft überzeichneten letzten 5 Minuten.
Dead or Alive 2: Tôbôsha (2000) * * * Mit dem Vorgänger nur subtil verknüpftes Yakuza-Sequel von
Takashi Miike. Weniger blutig, dafür poetischer.
Dead or Alive:
Final (2002) * * * Minim besser als der zweite Teil. Ein rasantes, aber
völlig sinnentleertes und überhastetes Sci-Fi-Actionstück von Miike.
Dead Poets Society (1989)
* * * *
Heutzutage gerne zerpflücktes Gutmenschendrama, das mich als junger Mensch
beeindruckt hat und auch heute noch herzzereissend einfährt.
Dead Ringers (1988)
* * * ½ Düsteres
Psychodrama von David Cronenberg mit einem herausragenden Jeremy Irons in einer
Zwillings-Rolle.
Dead Run / Shisso (2005)
* *
½ Inszenatorisch
beachtliches Sabu-Drama, inhaltlich jedoch eine grosse Enttäuschung.
Dead Silence
(2008) * *
½
Atmosphärischer Bauchredner-Puppen-Horror vom Regisseur
und vom Autor von "Saw", doch inhaltlich etwas dürr, der Hauptdarsteller ist
lasch und die Story recht abstrus. Nette Schluss-Überraschung.
Dead Zone, The (1983)
* * * ½ Von David
Cronenberg fesselnd inszenierter, apokalyptischer Thriller nach einem Roman von
Stephen King.
Deal of the Century (1983)
* * ½
William Friedkins komödiantische Kritik am Wettrüsten
fiel deutlich zu flau aus.
DeaLova (2006)
* * ½ Sympathischer, aber ziemlich reizlos umgesetzter Teenie-Liebesfilm aus
Indonesien.
Dear Doctor (2009)
* * * ½
Hochwretig inszeniertes und rührendes Drama.
Dear John (2010)
- Das Leuchten der Stille
* *
Der übliche
Nicholas-Sparks-Schmalz, von Lasse Hallström solide inszeniert. Der Mittelteil
ist am besten, die Emotionen in den Vater-Sohn-Szenen stimmen - und berühren
deutlich mehr als die überkonstruierte Romanze, die in eine völlig
unglaubwürdige letzte halbe Stunde mündet. Der Grund für Savannas Trennung ist
lachhaft, dass sie ihn dem Lover nicht einmal nennt, nur noch bescheuert.
Death and Life
of Bobby Z (2006) - Kill Bobby Z
* * ½
Solides Videofutter mit Paul Walker
als von allen Seiten gejagter Ex-Marine. Schnörkellos inszeniert, halbwegs
kurzweilig, aber ohne nachhaltige Wirkung.
Death and the Maiden (1994)
* * * *
Famos gespieltes Kammerspiel, von Roman Polanski
atmosphärisch inszeniert.
Death at a Funeral
(2007) -
Sterben für Anfänger
* * * ½
Schwarzhumoriger, manchmal alberner, aber in seinen besten Momenten schlicht
grandioser Mix aus amerikanischem und britannischem Witz.
Death Becomes Her (1992)
* * * ½
Köstliche und edel besetzte Satire auf den
Schönheitswahn. Von Erfolgsregisseur Robert Zemeckis ("Forrest Gump", "Back to
the Future").
Death Bell / Gosa: Pieui Joonggangosa (2008)
* * ½ Solider Horror aus Südkorea.
Death Defying Acts (2007)
-
Tödliche Magie
* *
Guy
Pearce und Catherine Zeta-Jones in einem einfallslosen und schläfrigen
(fiktiven) Drama um den grossen Zauberer Harry Houdini.
Deathless Devil, The / Yilmayan
seytan (1973)
* *
Türkischer Superhelden/Agenten-Trash mit einem kuriosen
Roboter und etwas repetitiver Action.
DVD hier
Death Machine (1993)
* * ½
Solider und minimalistisch angelegter Reisser des
späteren "Blade"-Regisseurs Stephen Norrington.
Death on the Nile (1977)
* * * ½
Deliziöse Agatha-Christie-Verfilmung mit
bemerkenswertem Staraufgebot, gewohnt brillant angeführt von Peter Ustinov.
Death Note / Desu noto (2006)
* * * Solide Mangaverfilmung, etwas zu lang und kühl, aber auf ihre Art
faszinierend.
Death Note: The Last Name / Desu noto: The last name (2006)
* * * Minimal besser als der Vorgänger, aber ebenso lang und eine Spur
wirrer.
Death Proof (2007)
* * * * Das
"Grindhouse"-Projekt kam international in 2 Teilen ins Kino. Tarantinos
Auto-Rächer-Trash ist aber auch solo eine Freude.
Death Race (2008)
* * ½
Das reisserische
Raser-Remake macht durchaus Spass, ist jedoch flach und hysterisch inszeniert.
Und Jason Statham war auch schon charismatischer.
Deathrow (2000)
* *
½
Unkompliziertes, voraussehbares Knastdrama von den Philippinen.
Death Sentence (2007)
* * ½ Nihilistischer
und zum Ende hin brutaler Rache-Reisser vom Jung-Regisseur von "Saw", leider
nicht gerade spannend, dafür formelhaft von A bis Z.
Death Takes a Holiday (1934)
* * * ½
Etwas klischeehafte, aber kurzweilige Vorlage zu "Meet
Joe Black".
Death to Smoochy (2002) * * ½ Hysterische, grelle und ebenso infantile wie unzimperliche
Komödie von und mit Danny De Vito. Auch dabei: Robin Williams, Edward Norton.
Death Trance (2005)
* * *
Action-Nonsens vom "Versus"-Team, der meist herrlich unterhält.
Death Trap (2003) *
Hirnrissiger, langweiliger Erotikthriller aus Thailand.
Death
Valley / Duan hun gu (1968)
* * *
Routinierter Martial-Arts-Streifen der Shaw Brothers, von Lo Wei ganz im Stile
eines Chang-Cheh-Films inszeniert.
Death Warrant (1990
)
* *
Als Actionthriller nicht all zu übel, doch diese ganzen
Knastreisser kennt man längst in- und auswendig.
Death Water / Mizuchi (2006)
* * *
Solider J-Horror mit unheimlicher Atmosphäre.
D.E.B.S. (2004)
* * ½
Kurzweiliger, steriler Nonsens um Agentinnen in knappen Röckchen, von denen eine
sich in eine heisse Diebin verliebt. Entwickelt aus einem gleichnamigen Kurzfilm
von 2003.
Debutantes, Los (2003)
* * * ½ Chiles
Antwort auf "Pulp Fiction" und "Amores Perros" ist nicht so gut wie die zwei,
aber die Geschichte, die aus drei Perspektiven erzählt wird, ist heiss!
Décalage horaire
/ Jet Lag (2002)
* *
*
Kurzweilige,
sympathische, aber ziemlich brave Flughafen-Romanze mit Jean Reno und Juliette
Binoche.
December
Boys (2007)
* * ½
Sympathischer, aber einfallsloser
und dramaturgisch wenig ausgeklügelter Jugendfilm mit Mr. Harry Potter, Daniel
Radcliffe.
Deconstructing Harry (1998)
* * * ½
Witziger Woody-Allen-Spass mit komplexer Story und
einer bis in die Nebenrollen hinein famoser Besetzung.
De Dana Dan (2009)
* ½
Bollywood'scher Komödien-Müll.
Deedar (1951)
* *
½ Starbesetzter
Bollywood-Hit, der in seinem Fatalismus ertrinkt und neben 12 (!) Songs einfach
zu wenig Plot bietet.
Deep, The (1977)
* * ½
Überlanger Taucherfilm, wenig aufregend umgesetzt. Aber
mit Nick Nolte, Jacqueline Bisset, Robert Shaw & Co. immerhin gut besetzt.
Deep Blue Sea (1999) - Deep Blue
Sea * * * ½
Dümmliches,
aber explosives, unterhaltsames Haiabenteuer von Renny Harlin ("Die Hard 2").
Deep
Contact / Pin-saro byoin 2: No-pan joi (1998)
* * ½
Sex-lastiger Sci-Fi-Pinkfilm.
Deep End, The (2001)
* * * ½ Die
famose Tilda Swinton zeigt unendliche Mutterliebe. Wie Drama auf Drama gestapelt
wird, erinnert an "Dancer in the Dark", auch Hitchcock lässt grüssen.
Deep Impact (1998)
* * * ½ Auf
Gefühlsebene etwas klebriger, aber packender Katastrophenfilm von Mimi Leder ('Pay It Forward'). Kam
knapp vor 'Armageddon' ins Kino.
Deep in the Jungle /
Patiharn Rak Tang Phan (2008) * * ½ Solider, aber kaum aufregender Thai-Grusler.
Deep Rising (1998) - Octalus
* * ½ Trashiger
B-Horror mit mittelmässigen FX & Darstellern & Story. Aber: Recht unterhaltsam
...
Deep Star Six (1989)
* * ½
Gerade noch passable Sci-Fi-Grusel-Unterhaltung, die
aber in jeder Hinsicht dem im gleichen Jahr erschienenen "Abyss" unterliegt.
Deep Throat (1973) * * ½ Der Porno-Klassiker schlechthin und einer der erfolgreichsten
Filme aller Zeiten. Gealtert ist er nicht gerade gut - aber er ist Kult, keine Frage.
Deer Hunter, The (1978)
* * * *
Umstrittener, oscargekrönter Vietnamklassiker mit
virtuoser Inszenierung und einer mitreissenden Story.
Deewaanapan (2001) * * * Überlanges indisches Liebesdrama bzw. Actionmusical mit
Ex-Model Arjun Rampal.
Deewaar (1975)
* * *
½ Bollywood-Thrillerdrama
mit Amitabh Bachchan in einer Glanzrolle, aber einigen Löchern im Plot und mässigen
Nebendarstellern.
Deewaar:
Let's Bring Our Heroes Home (2004)
* * ½ Gut
gemachter, aber rückschrittlicher Bollywood-Ausbruchsfilm mit Amitabh Bachchan.
Deewana (1992)
* * * Sehr
unterhaltsamer und erfolreicher Kino-Zweitling von Bollywood-Superstar Shahrukh
Khan.
Deewana
Mastana (1997)
* * * Drollige
Bollywood-Komödie mit etlichen Stats und Gute-Laune-Feeling.
Deewana Mujh Sa
Nahin (1990)
* * ½
Bollywood-Allerlei mit den Superstars Aamir Khan und Madhuri Dixit in charmanter
Spiellaune.
Deewane (2000)
* * ½ Routinierte
Bollywood-Mischung aus Actionthriller und Liebesdrama - leider etwas ausufernd.
Deewane Huye
Paagal (2005)
* * Lustloser
Bollywood-Abklatsch von "There's Something About Mary".
Deewangee (2002)
* * ½ Bollywood-Kopie von
"Primal Fear", die in der zweiten Filmhälfte völlig auseinanderfällt.
Defiance (2008)
* * *
Inhaltlich etwas dünner, aber von Ed Zwick kompetent inszenierter Kriegsfilm um
eine Truppe jüdischer Fighter. Mit "James Bond" Daniel Craig als Anführer.
Defiant Ones, The (1958
)
* * * ½
Etwas hölzerne, aber gut gemeinte und vorzüglich
gespielte Anklage an den Rassismus.
Definitely, Maybe (2008)
* * *
Nette RomCom mit sympathischen
Stars, nicht alltäglichem Skript und kessem Anfang (Kids hatten Sexualkunde
...). Im Mittelteil mit Hängern.
Defendor (2009)
* * *
½
Der
anfänglich witzige und später überraschend dramatische Superheldenfilm mit Woody
Harrelson ist das ideale Begleitwerk zu "Kick-Ass". Nicht ganz so genial wie
jener, aber sehr unterhaltsam allemal.
Déjà-vu (2006) * * *
Dank esplosivem Auftakt, Denzels
Charisma und packender Story sieht man gerne über Logiklöcher und leichte
Überlänge hinweg.
Dek-Dane (2005)
* *
Unfokussierter, lauter Actionfilm aus Thailand mit aufgedrückter Moral.
Dekh Bhai Dekh (2009)
* ½ Langweilige Gangsterkomödie aus Bollywood.
De l'autre côté du lit (2008)
- Auf der anderen
Seite des Bettes * *
½
Die
Superstars Sophie Marceau und Dany Boon tauschen als Mann und Frau die Rollen.
Ein antiquiert und unglaubwürdig wirkender Geschlechterspass, der nur dank des
Charmes der Akteure am Leben gehalten wird.
Delhi-6 (2009) * * * ½
Gegen Schluss etwas bemühte, aber stets unterhaltsame Bollywood-Tragikomödie.
Delhii Heights (2007)
* * Langweiliger,
aber teilweise ganz gefälliger Delhi-Lebensquerschnitt mit Musik von Rabbi
Shergill.
Delicatessen (1991)
* * * * Rabenschwarze
Komödie mit toller Optik von Darius Khondji ("Seven"). Regie: Marc Caro und
"Amelie"-Macher Jean-Pierre Jeunet.
Delightful Forest, The / Kuai huo lin (1972) * * * ½
Ebenso unterhaltsames wie letztendlich blutiges Shaw-Vehikel.
Delinquent,
The / Fen nu qing nian (1973) * * * ½
Ruppiges, mitreissendes und nihilistisches Actiondrama von Chang Cheh.
Delinquent Girl Boss:
Blossoming Night Dreams / Zubeko bancho: yume wa yoru hiraku (1970) * * ½ Visuell stimulierender, inhaltlich arg dünner
Pinky-Streifen.
Delinquent Girl Boss:
Worthless to Confess / Zubeko bancho: zange no neuchi mo nai (1971) * * * Harmloser, aber cooler Pinky-Violence-Streifen.
Delirious (1991)
* * *
Die Komödie mit John Candy kriegt dank der witzigen
Grundidee Pluspunkte, verliert aber gegen Schluss an Drive.
Delirious (2006)
* * *
Unterhaltsame Komödie von Tom
DiCillo über Starruhm, Celebrity-Kult und Paparazzi-Kultur. Zum Schluss etwas
ausfransend, aber noch niedlich.
Delitti a luce rossa (1996)
*
Sex-Ramsch aus Italien mit unattraktiver Besetzung.
Erst in den letzten 30 Minuten wirds langsam heisser.
Deliverance (1972)
* * * *
Fesselndes Abenteuerdrama mit einigen enorm intensiven
Szenen.
Dellamorte Dellamore (1994)
* * * ½ Melancholischer,
zynischer, ironischer, erotischer und nicht zuletzt surrealer Horrorfilm mit Rupert
Everett. Leider hat die Story wenig Fokus.
Delta of Venus (1995)
* Geschwätzige,
weichgezeichnete und einschläfernde Adaption des literarischen Erotikklassikers von
Anaïs Nin. Von "9½ Weeks"-Autor Zalman King.
Delusions, The
(2005)
* * Routinierter,
aber nicht sonderlich spannender Thai-Thriller.
De-Lovely (2004)
* * * Zu Beginn
sehr schwungvolle Musical-Biografie von Cole Porter, doch je länger je
melodramatischer - und mühsamer.
Demolition Man (1993)
* * *
Comichaft überzeichneter und ziemlich brutaler
Actionreisser mit Sylvester Stallone und einer jungen Sandra Bullock.
Demon, The / Kichiku (1978) -
Dämon * * * *
Verstörendes Drama um Gewalt gegen Kinder.
Demoni (1985)
* * Chaotischer Horror von
Bava & Argento. Der Rock-Soundtack und der 80er-Look wirken sehr aufdringlich. Dennoch
ein Kultfilm.
Demoni 2 (1986)
* * Eigentlich fast
dieselbe Story wie im ersten Teil, aber dank weniger Heavy Metal eine Spur besser.
Demoniac
Flash (2005) * ½ Kruder Hongkong-Horror mit Anthony Wong in einer
einschläfernden Rolle.
Demon Seed (1977)
* * * ½
Bedrohliche Mischung aus "Frankenstein" und "2001",
meist fesselnd in Szene gesetzt.
Denise Calls Up (1996)
* * *
Anstrengende, komplexe Satire auf den
Telekommunikations-Boom der 90er, immerhin sympathisch erzählt.
Dennis the Menace (1987)
* *
Die erste und schwächere Realverfilmung muss ohne
Walter Matthau auskommen.
Dennis the Menace (1993)
* * ½
Walter Matthau macht diese ansonsten formelhafte und
wenig geistreiche Komödie erträglich.
Departed, The (2006) *
* * * Grandios besetztes Hollywood-Remake von "Infernal
Affairs".
Departures / Okuribito
(2008)
* * * ½ Berührender oscargewinner aus Japan.
Dernier jour, Le (2004)
- Der letzte Tag
* * ½
Das stimmig inszenierte,
locker gespielte Drama mit Jung-"Hannibal" Gaspard Ulliel endet zu abrupt und
ist leicht träge und abgehoben erzählt.
Dernier Métro, Le (1980)
- Die letzte Metro * * *
Stark gespielt und edel inszeniert
sorgt dieser mehrfach preisgekrönte Mainstream-Beitrag Truffauts für gepflegte
Langeweile. Kein schlechter Film, aber einer mit wenig Mut und Biss.
Derrick
- Die Pflicht ruft (2004) * ½ Schnöde Zeichentrick-Verarsche der Kultserie.
Dersu Uzala (1975)
* * * *
Bildgewaltige, stimmiungsvolle japanisch-russische
Koproduktion von Akira Kurosawa.
Der var engang (1922)
* * * ½ Nicht
vollständig erhaltenes, aber reizendes Stummfilmmärchen.
Descendant
of the Sun / Ri jie (1983)
* * *
Shaw-Brothers-Kopie von "Superman" mit viel Fantasy und Martial-Arts.
Descendants of Hong Gil-dong / Hong Gil-dong eui Hooye (2009)
* * *
Unterhaltsame Actionkomödie um koreanische Robin Hoods.
Descent, The
(2005)
* * * * Kleiner,
feiner Horrorschocker mit enormem Suspense-Level und viel erlösendem Gore.
Descent: Part 2, The (2009)
* *
*
Die
Biester sind in dieser DVD-Fortsetzung weniger bedrohlich und zu hell beleuchtet
in den teilweise künstlich wirkenden Höhlen. Im Gegensatz zum nervenzerrenden
Original ist dies bloss solide Horrorkost, aber immerhin spannend und blutig.
Desert Dream / Hyazgar (2007) * ½ Nichtssagendes Drama mit schönen Bildern aus der
Mongolei. Zwei Stunden lang.
Desert Fox, The (1951)
* * *
Trotz der Kürze ein eher langatmiger Kriegsfilm. Mit
James Mason und Jessica Tandy.
Deserted Inn, The (2008)
* * Solider, aber
wenig inspirierter Grusel aus China.
Desert Flower (2009) -
Wüstenblume
* * ½
Die brutale
Praxis der Genitalverstümmelung bei Mädchen gehört angeprangert. Doch abseits
dieses Appells bietet diese britisch-deutsch-österreichische Adaption des
gleichnamigen Bestsellers nur überlange Routine: Eine Biografie (vom
Nomadenmädchen zum Model) der formelhaften und mässig gespielten Art.
Deshdrohi (2008) * Dummer, doofer und dämlich reaktionärer
Bollywood-Reisser, produziert und verkörpert von einem Kleidermacher ...
Des Hoyaa Pardes (2005)
* * *
Nachdenklich stimmendes und trotzdem unterhaltsames indisches Drama aus dem
Punjab.
Desh
Premee (1982)
* * *
Bollywood-Masala der überbordenden, aber dennoch sehr unterhaltenden Art. Mit
Amitabh Bachchan in einer Doppelrolle.
Desire / Yok mang (2002) * Gähn-förderndes, selbstverliebtes koreanisches Kunstdrama, das
meint, ein wenig Erotik mache es interessanter ...
Desire / Yokubo (2005)
* * *
Überlanges Drama, aber ansprechend und erotisch
inszeniert.
Des Pardes (1978)
* * * Trotz
leichten Durchhängern in der Mitte ein durchaus unterhaltsames
Dev-Anand-Verhikel.
Desperado (1995)
* * *
Robert Rodriguez' feuriges, aber seelenloses Remake
seines eigenen Low-Budget-Hits "El mariachi".
Desperate Hours (1990)
* * *
Etwas langatmiges, aber zumeist spannendes und stark
besetztes Remake des gleichnamigen Films mit Humphrey Bogart.
Desperately Seeking Susan (1985)
* * * ½
Herzerfrischende Darsteller (u.a. Madonna) in einer
liebenswerten Verwechslungskomödie.
Dispicable Me (2010)
- Ich - Einfach unverbesserlich * * *
½
Spassiger Trickfilm mit ein paar schön fiesen Gags und herrlichen Handlangern.
Gegen Ende kriegt er gut die Kurve zum Familienkitsch, aber er büsst an Witz
ein. Bester Satz? "It's so fluffy I'm gonna die!"
Despite All That / Gushonure hitozuma kyoshi - Seifuku de idaite (1999)
* ½ Öder und
trotz nur einer Stunde Lauflänge viel zu langer Pink-Film.
Destiny Turns on the Radio (1995)
* ½ Langweilige
und anstrengende Posse, die einmal mehr zeigt, dass man Quentin Tarantino nie
vor die Kamera lassen darf. Ausser in "From Dusk Till Dawn".
Destroy All Monsters / Kaiju soshingeki (1967)
* * * Alle Monster von Toho
zugleich: eine Freude für Liebhaber des gehobenen Monstertrashs.
De
Taali (2008) * * ½ Überlange, aber sympathische Bollywood-Komödie.
Detective, The / C+ jing taam (2007) * * * Grundsolider Thriller, schick gefilmt von Oxide Pang.
Detective Bureau
2-3: Go to Hell Bastards! / Tantei jimusho 23: Kutabare akuto-domo (1963) * * *
Ein Routine-Suzuki mit kleinen Momenten voller Genie.
Detective Story /
Tantei monogatari (2007)
* *
*
Kurioser, aber wenig konzentrierter Miike-Thriller.
Detroit Metal City
/ Detoroito Metaru Shiti (2008) * * * ½ Ulkige Komödie um einen Death-Metal-Rocker, der
Indie-Popper sein möchte.
Deuce Bigelow: Male Gigolow (1999) -
Rent-a-Man, Mann für gewisse Sekunden * * ½
Amüsante Komödie ohne Tiefgang aber netten schlüpfrigen Jokes.
Deuxième souffle, Le (1966)
* * *
Visuell
stark, erzählerisch präzise und schauspielerisch vorbildlich. Aber der überlange
und kopflastige Gangsterfilm liess mich ziemlich kalt und packte selten.
Deux orphelines vampires, Les (1997)
* ½ Jean Rollins
(Regie/Roman) Horrorfilm hat zwei süsse Hauptdarstellerinen, ist inhaltlich und
inszenatorisch aber schlampig.
Dev (2004)
* * * Etwas
stieres und voraussehbares Bollywood-Drama mit formidablen Akteuren.
Devaki (2005)
* * *
Engagiertes, schön gefilmtes indisches Frauendrama, das etwas gar gemächlich
daherkommt.
Devar
(1966)
* * * Solides
Bollywood-Drama mit starkem Cast.
Devata (1978)
* *
½ Mittelmässig
interessantes Bollywood-Drama mit deutlichen Längen.
Devathai Kandeain
(2005)
* * An den Haaren
herbeigezogenes, überlanges Tamil-Liebesdrama.
Dev.D
(2009)
* *
*
Innovativ-modernes, aber überlanges und etwas leeres Drama, basierend auf dem
Klassiker "Devdas".
Devdas (1955) * * *
Toll gespielt, gut inszeniert - doch die epische Liebes-Tragödie
versinkt geradezu in Selbstmitleid.
Devdas (2002)
* * * ½ Der zu seiner
Entstehungszeit teuerste Bollywood-Film war sogar in Cannes präsent. Das epische
Liebesdrama bietet neben visuellen Reizen viel Melodrama.
Devdasu (2006)
* *
Telugu-Liebesfilm mit derart aufdringlichen Kamera- und Schnittricks, dass man
schnell Kopfweh bekommt.
Devil & Daniel Webster, The (1941)
* * * * Expressionistischer "Americana"-Klassiker, fantastisch
inszeniert, genial vertont und superb gespielt. Meisterlich.
Devil and Daniel Webster, The (2007)
* *
Das
2001 gedrehte Remake lag nach Produzenten-Bankrott sechs Jahre auf Eis und wurde
dann neu montiert und als "Shortcut to Happiness" verkauft, worauf Star &
Regisseur Alec Baldwin seinen Namen zurückzog. Verständlich, denn der Pfiff ist
weg.
Devil Fetus (1983)
* * Ziemlich
langweiliger Hongkong-Splatter mit ein paar schicken Ekel-Tricks.
Devil in Miss Jones (1973) * * ½ Neben "Deep Throat" vielleicht der Porno-Kult-Kassiker
der 1970er-Jahre. Schlecht gealtert, aber sehr speziell.
Devilman /
Debiruman (2004)
* ½ Peinliche,
CGI-verseuchte Manga-Verfilmung aus Japan, die mit jeder Minute übler wird.
Devils, The (1971)
* * * ½
Derb, deftig, dekadent, blutig, obszön und
blasphemisch. Oder anders: Ken Russells Kult-Schocker ist nach meinem Geschmack.
Devil's Advocate, The (1997)
* * * ½
Diabolisch gut gespielter Thriller, der auch ironisch
die kapitalistische Gesellschaft aufs Korn nimmt.
Devil's a Woman, The (1935)
* * * ½
Marlene Dietrich in einem sehenwerten, wenn auch nicht
umwerfenden Werk von Josef von Sternberg.
Devil's Brother, The (1933)
* * *
Gilt als einer der besten Dick-und-Doof-Spielfilme, ist
jedoch anders als die köstlichen Kurzfilme zu langatmig.
Devil's Mirror / Feng
lei mo jing (1972)
* * * Knackiger,
kurzer und unterhaltsamer Schwertkampffilm der Shaw Brothers.
Devils on the
Doorstep / Guizi lai le (2000)
* * * ½ Starke
Antikriegs-Farce aus China, die mit mehreren Preisen überhäuft wurde.
Devil's Own, The (1997)
* * * ½ Packendes
Thrillerdrama mit Harrison Ford als irischer Cop und Bad Pitt als IRA-Terrorist. Trotz
Klischees und Pitts Akzent sehenswert.
Devil
Species
(2004)
* International
besetzer, aber dennoch sturzdummer Thai-Horror.
Devil's
Pond (2003)
- Der Feind in meinem Mann
* * Routinierter
Zwei-Personen-Thriller mit schwächelndem Ende.
Devil's Sword /
Golok setan (1984)
* * Indonesischer
Trash mit viel Blut und miesen Effekten. Anders gesagt: viel Spass!
Devil's Tomb, The (2009)
* ½
Lausig inszenierter B-Horror mit Cuba Gooding
Jr., mit ein paar schönen biblisch-diabolichen Ansätzen, die aber in dem
Klischee-Gedöns verpuffen.
Devil Wears Prada, The (2006)
* * ½ Brave
Mode-Satire, die sich am Entweder/Oder-Prinzip festklammert (Beruf vs. Privat,
Elegant vs. Gemütlich etc.). Aufsteller: Streep und Hathaways Augen.
Devotion (199
)
* ½ Die Sexszenen
in dem amerikanischen Schmuddelwerk sind ziemlich heiss, doch dazwischen nerven
pseudophilosophische und möchtegernästhetische Szenen.
Dhaai Akshar Prem Ke (2000) * * * Bollywood-Liebesepos der grossen Gefühle und Gesten - sowie
Unglaubwürdigkeiten. Na ja. Wenn Aishwarya mitmacht, ist's eh gut.
Dhadkan (2000)
* * ½ Akzeptabel
unterhaltsamer Bollywood-Liebesfilm mit Akshay Kumar.
Dhadkanein
(2006)
* ½ Schwächlicher
Bollywood-Liebesthriller ohne Esprit.
Dhamaal (2007) * * * Alberne, aber höchst unterhaltsame Bollywood-Komödie.
Dhamkee - The Extortion
(2005)
* ½
Dahingesudelter Thriller aus Bollywood.
Dhan Dhana Dhan
Goal (2007)
* * ½ Harmloser,
langer, aber nicht übler Fussballfilm aus Bollywood.
Dhara (2008)
* ½ Psychologisch
debiles Bollywood-Drama, das nur einen Vorteil hat: Es ist ziemlich kurz.
Dharam-Veer
(1977) * * * Ausgesprochen erfolgreiches Abenteuerepos aus Bollywood, das hie und
da etwas gar dick aufträgt - sogar für Bollywood-Verhältnisse.
Dharm
(2007)
* * * Visuell und schauspielerisch eindrückliches Religionsdrama, das leider
nur an der Oberfläche kratzt.
Dharmputra (1961)
* * * Die zweite
Regiearbeit von Yash Chopra: Engagiert, unterhaltsam, aber inszenatorisch noch
nicht sehr weit entwickelt.
Dhokha (2007)
* *
½ Gut gemeintes,
arg schulmeisterliches und in seinen schwächsten Momenten leicht verlogenes
Drama.
Dhol (2007)
* *
Eine gewohnt schwachbrüstige Priyadarshan-Komödie ohne Tempo und ohne Flair für
Pointen.
Dhoom
(2004)
* * *
Höchst unterhaltsamer Adrenalin-Stoss aus Bollywood mit ausgesprochen knackigem
Cast und hauchdünner Story.
Dhoom:2 (2006)
* * ½ Extrem
erfolgreiche, aber völlig lustlos erzählte Actionfortsetzung aus Bollywood.
Dhoom Dadakka (2008)
* ½ Ausgeleierte, oft arg doofe Bollywood-Klamotte, leicht aufgewertet
durch Songs und Inszenierung. Aber nur ganz leicht.
Dhoondte Reh Jaoge
(2009)
* * ½ Plumpes,
aber erstaunlich amüsantes Remake von "The Producers".
Dhund (1973) * * * B.R,
Chopras Thriller ist eine der klassischen Produktionen dieses Genres in
Bollywoods.
Dhund: The Fog (2003) * ½ Überaus lahmer
Bollywood-Horrorthriller, der wild aus dem Genre zusammenklaut - und dies erst noch sehr
schlecht.
Dia de la bestia, El (1995)
* * ½ Abgedrehter
spanischer Satanshorror vom Regisseur von "Perita Durango". Leider ist der
Schluss schwach!
Dial M for Murder (1954)
* * * ½
Spannender Hitchcock, aber nicht der Beste des
Meisterregisseurs. Dazu ist die Auflösung zu plump.
Diamant 13 (2009)
- Diamond 13
* *
½
Düsterer und recht brutaler Cop-Thriller mit Gérard Depardieu und Asia Argento,
der aber jedes Klischee dankbar aufnimmt und dessen Intrigen kaum fesseln.
Di
ambang misteri (2004)
* * Langweiliger
B-Gruselfilm aus Malaysia.
Diamond Moon /
Daiyamondo no tsuki (1993) *
Langweiliger Schock-Kurzfilm vom Regisseur von "A Garden Without Birds".
Diamonds Are Forever (1971)
* * * ½ Funkelnder Abgang
von Connery mit viel Selbstironie, aber auch ein paar Peinlichkeiten.
Diary / Mon seung (2006)
* * ½ Visuell
interessante Fingerübung von Oxide Pang, als Thriller eine milde Enttäuschung.
Diary of June /
Bystanders / 6wol-ui ilgi (2005)
* * *
Grundsolider Korea-Thriller, dessen Ermittler etwas gar auf oft Zufälle bauen.
Diary of the Dead (2007)
* * *
Der Camcorder-Stil in George A. Romeros
Zombie-Welt macht Spass, doch die Sozialkritik gestaltet sich fast parodistisch
schwerfällig und am Ende bleibt nicht viel hängen.
Dick (1999)
* * * ½
Etwas lange, aber köstliche Komödie mit der jungen
Kirsten Dunst.
Dick Tracy (1990)
* * * ½
Anstrengender, aber lohnender Comic-Exzess mit absolut
genialer Ausstattung und bemerkenswerter Besetzung.
Did You Hear About the Morgans? (2009)
- Haben Sie das
von den Morgans gehört? * *
Seichte Stadt-Land-Komödie mit ein paar amüsanten Gags (der Dialog über die
Demokraten im Kaff) und viel vorhersehbarem Leerlauf. Die Stars Hugh Grant und
Sarah Jessica Parker verkaufen sich unter Wert, doch mehr noch trifft das auf
die talentierten Co-Stars zu: Sam Elliott und Mary Steenburgen.
Die Another Day (2002) * * * * Der 20. James-Bond-Film ist einer der unterhaltsamsten:
viel Action, sexy Girls und treffsicherer Humor.
Die Bad / Jukgeona hokeun nabbeugeona (2000)
* * *
Ziemlich
innovatives und unterhaltsames Independent-Actiondrama aus Korea.
Diecovery (2003)
½ Ein weiterer
unsäglicher Low-Budget-Horror aus Thailand.
Die Hard (1988)
- Stirb langsam
* * * * Ein
moderner Actionklassiker mit tollen Sprüchen, fetziger Action und Bruce Willis
in seiner Star-Rolle.
Die Hard 2 (1990)
- Stirb langsam 2
* * * *
Grösser, lauter, weniger kultig - aber unterhalten wird
man bei Renny Harlins Fortsetzung allemal mehr als gut.
Die Hard With a Vengeance (1995)
- Stirb langsam: Jetzt erst recht
* * * ½ Die
witzigste Folge der Reihe. Inhaltlich etwas dünn, aber knalliges Entertainment.
Die Hard 4.0 (2007)
- Live Free or Die Hard
* * * ½ Auf PG-13
verwässtertes, aber sehr unterhaltsames Update, das Willis in Topform zeigt und
seinen Macho-Cop schön mit High-Tech kontrastiert. Die Actionszene mit dem Jet
ist fast too much (eher "M:I" als "Die Hard"), Len Wisemans Stil ist zu wenig
retro und von Geografie oder Logik haben die Macher wenig Ahnung - doch das
schmälert das Entertainment kaum.
Dieu est grand, je suis toute petite (2001)
- Unglaublich
* *
½
Nett-harmloser Spass mit Audrey Tautou, bei dem die Figuren nie wirklich fassbar
werden und die Luft nach etwa der Hälfte raus ist.
Dil (1990)
* *
Erfolgreicher, aber scheusslich aggressiv inszenierter Bollywood-Liebesfilm mit
einem jungen Aamir Khan.
Dil Aashna Hai (1992)
* * Shahrukh
Khans erster abgedrehter (aber nicht zuerst veröffentlichter) Kinofilm ist von
Hema Malini fad inszeniert und zäh erzählt.
Dil Apna Aur
Preet Parayee (1960)
* * * ½ Stark
gespieltes, v.a. in der ersten Hälfte sehr eindringliches Bollywood-Liebesdrama.
Dil Apna Punjabi
(2006)
* *
½ Einfallsloser
Punjabi-Hit mit starken Songs.
Dil Bole Hadippa!
(2009) * * * Harmlos-sympathischer Bollywood-Spass.
Dil Chahta Hai (2001)
* * * ½
Dreistündiger, schöner/s Liebesfilm/Männerdrama mit Aamir Khan.
Dil Daulat Duniya
(1972)
* * * Simpel
gestrickte, aber sehr unterhaltsame Bollywood-Liebeskomödie.
Dil Deke Dekho (1959)
* * * Gefälliger
Shammi-Hit. Etwas lang, aber kaum langweilig.
Dil Diya Dard Liya
(1966)
* *
½ Übertrieben
melodramatische und fatalistische Bollywood-Variante von "Wuthering Heights".
Dil Diya Hai (2006) * * Schicker
Himesh-Reshammiya-Soundtrack, Emran Hasmi, Sex - alles schon gehabt, alles schon
mal besser.
Dil Dosti Etc (2007)
* *
½ Für
Bollywood-Verhältnisse überraschend frivoler, aber nicht richtig überzeugender
College-Film.
Dil Hai Ke Manta Nahin (1991)
* * ½
Voraussehbares Bollywood-Liebes-Roadmovie mit dem jungen Aamir Khan.
Dil Hai Tumhara (2002)
* * ½ Viel zu lange
Dreiecks-Liebesgeschicte aus Bollywood, die nur altebaknnten Schemata folgt.
Dil Hi Dil
Mein / Kadhalar Dinam (2000) * * Schläfriger
Hindi-Dub eines Tamil-Films, zu deutsch "Mein Herz kommt per E-Mail"..
Dil Jo Bhi Kahey... (2005)
* * Die
interkulturelle Bollywood-Romanze beginnt nicht schlecht, verfängt sich aber in
Klischees.
Dil Kabaddi (2008) * * ½ Kecke, aber
letztendlich doch harmlose Bollywood-Komödie.
Dil Ka Rishta (2003) * * * Bollywood-Liebesdrama mit Überlänge aber einigen interessanten
Ideen - und mit Aishwarya Rai.
Dil Kya
Kare (1999) * * ½ Handlungsmässig recht progressiver, aber letztendlich
doch gewöhnlicher Bollywood-Streifen mit dem Ehepaar Kajol / Ajay Devgan.
Dillagi (1999)
* * ½ Liebesdrama
von und mit Bollywood-Star Sunny Deol: Viel zu lang und arg voraussehbar.
Dilli Ka Thug (1958)
* * *
Unterhaltsamer Bollywood-Mix aus Comedy und Thriller, gewürzt mit bekannten
Songs.
Dillinger (1973)
* * * ½
John Milius' geradliniges Regiedebüt ist ein feiner
Gangsterfilm, dessen grandiose Schiessereien an Sam Peckinpah erinnern.
Dillinger è morto (1969)
* ½ Experimenteller Langweiler um bourgeoise Isolation.
Mal schwarzhumorig, mal psychedelisch, mal provokativ und stets schonungslös
öde. Das Beste dran ist das pop-artige Sixties-Design.
Dil Maange More!!! (2004)
* * ½
Durchschnittliche, aber sicherlich kurzweilige Bollywood-Liebeskomödie.
Dil Ne
Jise Apna Kahaa (2004) * * Kitschige und langatmige Bollywood-Version des Herztransplationsfilms
"Return to Me".
Dil Ne
Phir Yaad Kiya (2001) * * Die Bollywood'sche Thriller-Tragikomödie war vier
Jahre lang in Produktion und sieht dementsprechend zerfetzt aus. Kaum etwas
passt zusammen.
Dil Pe Mat Le Yaar
(2000)
* * *
Intelligente und interessante Story, sauber gespielt - aber zerfahren inszeniert
und falsch promotet.
Dil Se (1998)
* * *
½ Ambitionierte, etwas
heterogene, aber toll inszenierte Mixtur aus Politfilm, Liebesdrama und Musical - von Mani
Rathnam.
Dil Tera Aashiq (1993)
* * Fade Romanze
mit den Bollywood-Stars Salman Khan und Madhuri Dixit.
Dil Tera Deewana
(1962)
* * * Solide
Shammi-Kapoor-Romanze, aufgewertet durch Shammis Charisma und flotte Musik.
Dil To Pagal Hai (1997) * * *
½ Unterhaltsame, etwas formelhafte Yash-Chopra-Liebeskomödie mit Shahrukh
Khan, Madhuri Dixit und Karishma Kapoor.
Dil Vil Pyar Vyar (2002) * * Liebloses
Liebesmusical zu den klassischen Songs von R. D. Burman.
Dilwale Dulhania Le Jayenge (1995) * * * * Der Shahrukh / Kajol-Liebesfilm läuft seit über 10
Jahren in den
indischen Kinos. Ein wunderbares Bollywood-Epos.
Diner (1982)
* * * ½
Eine sympathische, nostalgische Komödie mit
Mini-Budget, aber engagierten Jungstars.
Dinosaur (2000)
* * * Walt Disney's Antwort
auf Jurassic Park: 100% computeranimierte (leider sprechende) Saurier.
Dinosaurier - Gegen uns seht ihr alt aus! (2009)
* *
½
Klamaukiges Remake von "Lina Braake" (1975), gut besetzt mit stark spielenden
Senioren und ein paar bekannten jüngeren Gesichtern, doch der satirische Biss
fehlt zu oft.
Dinosaurs (1960)
- Dinosaurus
* * ½
Die Tricks sind das einzig Positive an diesem naiven
Fantasyfilmchen.
Dinosaurs (1991)
- Hilfe, Dinosaurier!
* * ½
Nicht wirklich schlechte Komödie, aber grässlich naiv
und störend klischeehaft.
Dinotopia (2002)
* * ½ Hallmark-TV-Dreiteiler
mit Überlänge. Die Effekte werden durch die Null-Story und die keimfreie
Inszenierung negiert. Nur am Schluss einigermassen spannend.
Diplomatic Immunity (1991)
* * ½
Typische amerikanische Mainstream-B-Action, diesmal mit
dem austauschbaren Bruce Boxleitner.
Dirty Carnival, A /
Biyeolhan geori (2006) * * *
½ Tolles koreanisches Gangsterdrama mit leichter Überlänge, aber
hervorragender Präsentation.
Dirty Dancing (1998)
* * * Kitschig
und kultig: der Kassenschlager ist der typischste Film der 80er und seine Musik
begeistert noch heute.
Dirty Dancing: Havana Nights (2004) * * Unnötiges Sequel mit zwei niedlichen Stars aber ohne Rasse oder
Klasse.
Dirty Dozen, The (1967)
* * * ½
Lauter Macho-Kracher mit fragwürdiger Moral, aber hohem
Unterhaltungswert.
Dirty Harry (1971)
* * * ½
Reaktionärer Kultfilm, dank konsequenter Regie und
einem charismatischen Star aber allemal sehenswert.
Dirty Ho / Lan
tou He (1979) * * *
½ Freche und toll choreografierte Kung-Fu-Komödie.
Dirty Pretty Things (2003) * * * Stephen Frears taucht in Londons Unterschicht und legt einen perfiden
Liebesthriller frei ...
Dirty Rotten Scoundrels (1998)
* * * ½
Herrlich unterhaltsame und mit Steve Martin sowie
Michael Caine auch bestens besestzte Komödien-Neuverfilmung.
Dirty Shame (2004)
* * John Waters
attackiert wieder das prüde Amerika - aber das tat er auch schon besser.
Dirty
Tiger, Crazy Frog / Lao hu tian ji (1978) * * * Flotte Kung-Fu-Komödie mit 08/15-Plot und einigen zu albernen
Comedy-Momenten.
Disaster Movie (2008)
½
Uwe Boll ist
nicht der schlechteste Regisseur der Welt - der Preis gebührt dem Duo
Friedberg/Seltzer. Bei ihrer bereits vierten Unsinn-Parodie geben sie sich schon
keine Mühe mehr, sondern reihen nur einen kläglichen Witz an den nächsten. Die
Jungs sind so peinlich, das es weh tut.
Disciples
of the 36th Chamber / Pi li shi jie (1985) * * * ½ Komödiantisch angehauchter dritter Teil der kultigen
Kung-Fu-Serie mit Gordon Liu.
Disclosure (1994)
* * * ½
Sexuelle Belästigung mal umgekehrt: ein gelackter, gut
gespielter Thriller aus den ästhetisch kühlen 90ern. Nach Michael Crichton.
Disco (2008)
* * ½
Harmloser
französischer Spass um einen in die Jahre gekommenen Disco-Fan, der es noch
einmal wissen will. Mit dabei: Emmanuelle Béart und in einer Nebenrolle Gerard
Dépardieu.
Disco Dancer (1982)
* * *
Kultig-kitschig-trashiger Disco-Klassiker aus Bollywood.
Dish, The (2000)
* * * ½
Herrlich nostalgische, liebeswerte Komödie nach wahren
Ereignissen aus dem Jahr der Mondlandung.
Disparue de Deauville, La - Zimmer 401
* *
Von Sophie Marceau für
sich und ihren Freund Christopher Lambert inszenierter Franz-Film-noir, der mehr
langweilt und verwirrt, als je zu packen.
Distance (2001)
* *
½ Schleppend
inszenierte Studie über Verlust und Trauer. Gut gespielt, aber laaaangsam.
Distant Cry
from Spring, A / Haruka naru yama no yobigoe (1980)
* *
* * Ein weiteres
emotionales Meisterwerk von Yoji Yamada ("Twilight Samurai").
Distinctive (2002) ½ Billiger Hongkong-Grusler ohne eine Sekunde Spannung oder Humor.
Und Logik sucht man auch vergebens ...
Distinguished Gentleman, The (1992)
* * *
Witzige und kurzweilige Politsatire mit Eddie Murphy.
District 9 (2009)
* * * *
Als Ersatz für den
geplatzten "Halo"-Film finanzierte Peter Jackson dem Südafrikaner Neill Blomkamp
dieses Regiedebüt: ein faszinierender und origineller Sci-Fi-Film, der als
pseudodokumentarische Apartheid-Parabel beginnt und zum rasanten Actionreisser
mit kurzen Ego-Shooter-Einlagen reift. Die Handlung hinterlässt zu viele
Fragezeichen und der Tiefgang verpufft gegen Ende. Dennoch einer der
einfallsreichsten und eigenständigsten Sci-Fi-Filme der letzten Zeit.
Disturbia (2007)
* * * Shia
LaBeouf glänzt in dieser Teenie-Version von "Rear Window" als Voyeur. Spannend,
witzig und unterhaltsam ist er fast die ganze Laufzeit über, erst gegen Schluss
fällt er stark ab.
Disturbing Behavior (1998)
* * ½ Manchmal etwas
cheesy, aber der Teen-Paranoia-Thriller mit James Marsden ("X-Men") und Nick
Stahl ("In the Bedroom") unterhält OK.
Ditto / Remember Me
/ Donggam (2000)
* * * ½ Zartbitteres
Fantasy-Melodrama aus Korea, sozusagen die Vorstufe von "Il Mare".
Dive!! / Daibu (2008)
* * * Sympathischer japanischer Jugendfilm um drei Taucher.
Divergence
/ San cha kou (2005) * * * Stilsicheres Hongkong-Thrillerdrama mit starken
Darstellern - aber einem Plot, der ins Nichts führt.
Divine Secrets of the Ya-Ya Sisterhood (2002) * *
Hysterisch-schwülstiges Chick-Flick mit Starbesetzung (Sandra
Bullock, Ashley Judd, Maggie Smith, Ellen Burstyn)
Divine Temple:
Khajuraho (2002)
* ½ Fade und langweilige Nackte-Hau-Show aus Indien.
Divine Weapon, The /
Shin ge jeon (2008) * * ½ Aufwändiges
Korea-Spektakel, viel zu lang und eine Spur zu patriotisch.
Divorzio all'italiana
(1961)
- Scheidung auf italienisch
* * * ½
Rabenschwarze, moralistische Satire mit Marcello Mastroianni, der seine Frau
loswerden will.
D'Lucky Ones (2006)
* * Schrille,
ziemlich läppische Liebeskomödie von den Philippinen.
DMZ, The /
Bimujang jidae (1965)
* * * ½ Kurzes koreanisches Kriegsdrama, gedreht an Originalschauplätzen.
D.O.A. (1998)
* * *
Grundsolides Noir-Remake mit engagiert aufspielender
Besetzung.
D.O.A.:
Dead or Alive (2006)
* *
Schwachsinnige Game-Verfilmung mit
steriler, aber fetziger Action, kurzer Lauflänge und sexy Girls in Bikinis. Auf
Letzteres kommts hier an, der Rest ist gaga.
Do Badan (1966)
* * *
Schickes Bollywood-Melodrama, nicht sonderlich überraschend, aber unterhaltsam.
Dobara (2004)
* *
Gut gemeintes und solide gespieltes Dreiecks-Liebesdrama, das aber nie ganz
ernst genommen werden kann.
Doberman Cop / Doberman deka (1977)
* * * Harter,
stimmiger Thriller von Kinji Fukasaku mit Sonny Chiba in einer starken Rolle.
Dobermann (1997)
* * *
Möchte unglaublich cool sein, ist aber eigentlich eher
durchschnittlich. Dass kaschiert der Reisser jedoch mit viel Style, Brutalität
und Tempo.
Do Bigha Zamin
(1953)
* * * ½
Neorealistischer Bollywood-Klassiker mit starken Akteuren und melodramatischem
Plot.
Doc Hollywood (1991)
* * *
Charmante, aber belanglose Liebeskomödie mit Michael J.
Fox.
Doctor Zhivago (1965) - Dr.
Schiwago * * * *
Seifenoper als Epos vor Revolutionshintergrund: David Leans
bildgewaltige Boris-Pasternak-Adaption mit wunderbarer Musik von Maurice Jarre.
Dodes'ka-den /
Dodesukaden (1970) * * * ½
Im Kino ein Flop, doch Kurosawas Neuanfang
fasziniert.
Dodgeball:
A True Underdog Story (2004)
* * * ½
Grandioser Unfug mit einigen deplazierten Gags - und vielen
zwerchfellerschütternden Pointen.
Dodge City (1939)
* * * ½
Vorbild vieler Westernklischees, durchaus unterhaltsam,
aber Errol Flynn agiert darin gar stromlinienförmig.
Dog Bite Dog / Gau ngao
gau (2006) * * * ½
Ungeheuer düsteres Hongkong-Drama, das fast
Endzeit-Charakter bekommt.
Dog Day Afternoon (1970)
* * * ½ Knisternd
inszenierter, wenn auch etwas überlanger Thriller nach wahren Begebenheiten.
Doggy
Poo (2003) * * ½ Koreanischer Trickfilm über ein Stück Hundescheisse,
das merkt, dass auch es für etwas gut ist. Für Kinder ganz herzig.
Doghouse (2009)
* *
½
Der
Geschlechterkampf als splattrige Horrorkomödie made in England. Witzige Idee,
schlaffe Ausführung. Aber Fun. Vom Regisseur des noch splattrigeren "Evil
Aliens".
Dogma (1999) -
Dogma * * *
Rotzfreche Religionssatire von Kevin Smith (Chasing Amy). Mit Ben Affleck und
Matt Damon.
Dogora / Uchu
daikaiju Dogora (1964) * * ½
Netter Monsterfilm mit faden Krimi-Einlagen.
Dog's Life, A (1918)
- Hundeleben
* * * ½
Sympathischer Charlie-Chaplin-Spalstick, sozusagen "The
Kid mit Hund". Genial: die weinende Dicke und Ednas Flirt.
Dog Soldiers (2002) * * * ½ Blutiger, überraschend witziger Werwolf-Horror aus
Grossbritannien - der sehr gut unterhält.
Dogville (2003) * * * ½ Lars
von Triers minimalistisch inszenierte Amerika-Attacke macht es sich am Schluss etwas
leicht, fasziniert aber über 180 Minuten.
Dohaa - Dark Waters (2007) * * ½
Im Kern ganz interessantes, aber nie ausgereiftes
Drama aus Indien.
Do Jasoos (1975) * * * Nette Bollywood-Komödie mit Altstar Raj Kapoor als
Detektiv.
Do Knot Disturb (2009) * *
Abgestandene Screwballkomödie made in Bollywood.
Dolce vita, La (1960)
* * * Fellinis Meisterwerk?
Jaja, vielleicht - ich kann mit dieser elend langen Aneinanderreihnung mehr oder weniger
geglückter Szenen nicht so viel anfangen.
Doli Saja Ke Rakhna
(1998) * * * Konservatives, überlanges, aber unterhaltsames und
reizendes Liebesfilmchen aus Bollywood.
Doll
Master, The / Inhyeongsa (2004) * *
Schwacher Puppenhorror aus Korea, der nie richtig
in die Gänge kommt.
Dolls (2002)
* * Für die einen Poesie,
für mich ein einschläfernder Bilderbogen ohne Tiefgang - Takeshi Kiatnos bisher
schlechteser Film.
Dolores Claiborne (1995)
* * * ½
Atmosphärisches, dichtes Thrillerdrama nach einer
Vorlage von Stephen King. Trotz Überlänge fesselnd.
Domestic Violence /
DV: Domestic Violence (2005)
* * ½ Solide
gemachtes Low-Budget-Drama aus Japan.
Domicile conjugal (1970)
* * * Dritter (mit "L'amour à vingt ans" vierter) Teil von Truffauts "Antoine
Doinel"-Reihe: Unterhaltsam, aber nicht mehr so fulminant wie die Vorgänger.
Don (1978)
* * *
½ Bollywood auf
Blaxploitation-Trip: Ein recht trashiger, aber auch kutliger 70's-Thriller mit Amitabh
Bachchan.
Don (2006)
* * * Das Remake
ist weder cool noch kultig oder spannend, liefert aber Shahrukh Khan in einem
schick gemachten Actionfilm.
Don (2007)
* * Langweilige
und reaktionäre Telugu-Interpretation des "Don"-Stoffes, hat aber mit dem
Original wenig zu tun.
Don Juan De Marco (1995)
* * * ½
Tragikomische Geschichte über wahre Liebe, Lebensfreude
und die Macht der Fantasie.
Donkey Punch (2008)
* * ½
Nach stimmungsvollem und knackigen
Start verkommt der rohe Brit-Horror zur Aneinanderreihung unglaubwürdiger
Handlungen. Zudem hats hier einfach wenig Fleisch am Knochen.
Don
Muthu Swami (2008)
* * Von der
De-Funès-Komödie "Oscar" geklaute Bollywood-Komödie mit Längen und nervtötenden
Soundeffekten.
Donnie Darko (2001) * * * ½
Mysteriöser, interpretationsfreudiger Independent-Fantasy-Film
mit Drew Barrymore und Patrick Swayze in Nebenrollen.
Donovan's Brain (1953)
* * *
Netter 50er-Jahre-Horror, der indes kaum in Erinnerung
bleibt.
Don Quixote (2000)
* * ½
Gewöhnlich, überlang und zu moralisch gegen Ende. Aber
die Hauptdarsteller (John Lithgow, Bob Hoskins) sind sehenswert.
Don's Plum (1995/2000) * * ½
Hänger-Filmchen, dass Leo Di Caprio & Tobey Maguire für
einen Freund drehten. Der blies es zu einen Feature-Film auf - worauf Leo & Tobey
klagten.
Don't Be a Menace to South Central While
Dringking Your Juice in the Hood (1996)
* *
½ Die Black-Cinema-Parodie der Wayans-Brüder hat
eine Gagtreffer-Rate von ca. 50%.
Don't Laugh at
My Romance / Sex Is No Laughing Matter / Hito no sekkusu o warauna (2007) * * *
Überlang und selbstverliebt, aber sehr natürlich
erzählt und toll gespielt.
Don't Look Back / Nae
cheongchun-ege goham (2006)
* *
Prätentiöser Episodenfilm ohne Hand und Fuss.
Don't Look Now (1973)
- Wenn die Gondeln Trauer tragen * * * *
Fiebriger, optisch brillanter Thriller von Nicolas Roeg
nach einer Vorlage von Daphne du Maurier ("Die Vögel", "Rebecca").
Don't Look Up / Ghost Actress / Joyû-rei (1996)
* * Kurze
Fingerübung von Hideo Nakata, der daraus Elemente für seinen Durchbruch "Ring"
entnahm - und verbesserte.
Don't Make Waves (1966)
* * *
Etwas sexistische, aber weitgehend liebenswerte Komödie
vom Regisseur des klassischen "Ladykillers".
Don't Say a Word (2001)
* * ½ Akzeptabler Thriller
mit manch absurder Wendung. Michael Douglas ist gewohnt routiniert.
Don't Tell Mom the Babysitter's Dead (1991)
* * *
Ganz unterhaltsame Komödie mit "Kelly Bundy" Christina
Applegate in einer einzigen seltenen Kino-Hauptrollen.
Don't Tell
Papa / Appahago nahago (2004) * * ½
Koreanische Tragikomödie mit ein paar
fragwürdigen Gags und ein paar hübschen Tränen-Momenten.
Doom (2005)
* * ½
Die Game-Verfilmung kommt daher wie ein "Aliens" light,
macht aber durch blutige Action Spass. Dumm? Ja, aber bis auf die letzten 15
Min. recht kurzweilig.
Doom Generation, The (1995)
* * "A heterosexual
movie" nennt Gregg Anaki ("Nowhere") diesen grotesken, blutigen,
aber dummen Film. Eigentlich ist er bi. Und ziemlich krank.
Doomsday (2007)
* *
Nach dem meisterhaften "Descent"
eine herbe Enttäuschung: Dieser übelange Schund-Mix aus "Mad Max 2", "Escape
From New York" und 80er-Jahre-Trash beginnt ganz passabel, wird aber richtig
übel, sobald die Anarcho-Typen ins Spiel kommen. Eindeutig Neil Marshalls
schwächster Film.
Door in the Floor, The (2004)
* * * Gepflegte,
gut gespielte John-Irving-Adaption, die neben viel Melodrama auch Witz und
Erotik zu bieten hat.
Hier auf DVD
Doors, The (1991)
* * * *
Fiebrige, psychedelische und miteissende Biografie, die
aus Jim Morrison eine Ikone macht..
Doppelgänger
/ Dopperugenga (2003)
* * * ½ Ein
absolut schräger Film von Japans Kiyoshi Kurosawa, bei dem man gegen Ende
wirklich nicht mehr weiss, was als nächstes passiert.
Dor (2006)
* * * ½ Stark
gespieltes und gefilmtes Bollywood-Remake eines bewegenden Malayalam-Films.
Dora-heita (2000)
* * * Etwas
geschwätziges, aber unterhaltsames Alterswerk von Kon Ichikawa nach einem Skript
von ihm und 3 Meisterregisseuren (u.a. Akira Kurosawa).
Do Raaste (1969) * * *
Stark gespieltes Bollywood-Melodrama und einer
der erfolgreichsten indischen Filme der 60er-Jahre.
Do Re Mi Pa Sol Ra
Si Do (2008)
* * *
Sympathischer Teenie-Liebesiflm aus Südkorea.
Dorm / Dek hor (2006)
* * *
Sauber inszeniertes Coming-of-Age-Drama mit Gruselfilm-Charakter.
Dororo
(2007) * * * Manchmal trashiger, manchmal imposanter Fantasyfilm aus Japan,
basierend auf einem Manga.
Dosar:
The Companion (2006)
* * Schick in
Schwarzweiss inszeniertes, aber grenzenlos ödes und fast prätentiöses Drama.
Dostana (2008) * * *
Gegen Ende nachlassende, aber weitgehend amüsante
Bollywood-Komödie.
Dosti: Friends
Forever (2005) * *
Nach Schemna F abgekurbelter Bollywood-Entertainer, der
nie wirklich ans Herz geht.
Do the Right Thing (1989)
* * * ½ Spike Lees
kontroverses Drama: Eine sommerliche Hitzewelle lässt ein Pulverfass in Brooklyn
explodieren. Extrem stimmungsvoll.
dot the i (2003) * * *
Liebesfilm, der sich zum Thriller wandelt.
Sehenswert, aber etwas überkonstruiert.
Double Cross (1972)
* * * Der
Bollywood-Thriller macht keinen Sinn, liefert aber beschwingte Unterhaltung.
Double Cross - Ek Dhoka
(2005)
* ½ Witzige und
ungewöhnliche Ausgangslage - schwache Ausführung und deppertes Finale. Eine
Erotik-Thrillerkomödie à la Bollywood.
Double Dragon (1994)
* *
Doofe und langweilige Computerspielverfilmung mit
einigen ansprechenden Stunts. Mit dem noch jungen Mark Dacascos.
Double Identity (2009)
*
½
Das
DVD-Cover vergleicht Val Kilmer mit Jason Statham (!) und Jet Li (!!), dabei
hats in diesem 08/15-Agententhriller nicht einmal Action. Vielmehr reicht sich
der inhaltlich etwas wirre und inszenatorisch blasse Film, der ein paar Anleihen
bei "North by Northwest" hat, mühelos in Kilmers trostloses
Direct-to-DVD-Schaffen ein.
Double Impact (1991)
* * ½
Brutaler, routinierter von Michael Douglas (!)
produzierter Reisser mit Jean-Claude Van Damme.
Double Jeopardy (1999) - Doppelmord * * * Recht
spannender, gur gespielter Thriller, der letztendlich aber überraschend konventionell
bleibt.
Double Life, A (1947)
* * *
Trotz Oscar-Auszeichnungen eher banaler und höchstens
"ganz netter" Krimi von George Cukor.
Double vie de Véronique, La (1991)
* * * ½
Etwas konstruiert und abgehoben,
aber von der übersinnlichen Stimmung her famos. Sławomir Idziaks Kamera und
Zbigniew Preisners Musik sind die Highlights.
Double Vision / Shuang tong (2002) * * * Blutiger, spannender Horrorthriller im Stile von
"Seven", stammt aber aus Tawain.
Doubt (2008) - Glaubensfrage * * * ½
Das etwas schematisch umgesetzte, aber grandios gespielte
und spannend erzählte Drama um Vorverurteilung und menschliche Schwächen ist
erst die zweite Regiearbeit (18 Jahre nach dem schrägen "Joe Vs. the Volcano")
von John Patrick Shanley.
Doulos, Le (1962)
* * * ½
Von
Beginn weg extrem atmosphärischer Film Noir mit einigen heftigen Szenen
(Jean-Paul Belmondos Überfall auf Fabienne Dali). Aber die Story ist ein
Labyrinth, kaum zu verstehen.
Douze travaux d'Astérix, Les (1975) -
Asterix erobert Rom * * *
½
Der dritte, beinahe surreale und deshalb sehr gefällige
Astérix-Film.
Down and Out in Beverly Hills (1986)
* * * ½
Köstliche Neuverfilmung des französischen Klassikers
"Boudu" (1932).
Down by Law (1986)
* * * Jim Jarmuschs kultige
Südstaatenfabel mit superben Schwarzweissbildern zelebriert die Langsamkeit - und ist
wohl nicht jedermanns Sache.
Downhill Racer (1969)
* * *
Subtiles Charakterporträt eines
Skifahrers, nicht gerade sinnvoll besetzt mit Robert Redford, aber von allen
Beteiligten stark gespielt. Zwischen den gelungenen Szenen (toll: die letzten
Minuten) schleichen sich aber Längen ein.
Down in the Valley (2006)
* * *
Beginnt sackstark mit knisternder Annäherung
zwischen Edward Norton und Evan Rachel Wood (beide genial), zerfällt aber gegen
Schluss fast total.
Down to Earth (2001)
* * Chris Rock im Remake
von "Der Himmel kann warten" mit Warren Beatty. Witzig, aber völlig
voraussehbar und irgendwie ödem Schluss.
Down to Hell (1996) * * ½ Low-Budget-Prequel von Ryuhei Kitamuras Kultstreifen
"Versus". Grimmig, kurz und effizient.
Down to You (2000) - Den einen oder
keinen * ½
Einschläfernd
langweilige Teenie-Liebeskomödie mit Freddie Prinze jr.
Down With Love (2003) * * * ½ Knallbunte, amüsante Hommage an die Doris Day / Rock
Hudson-Filme der 60er.
Dracula (1992)
* * * *
Francis Ford Coppola widmet sich auf opulente,
dekadente und sinnliche Weise dem klassischen Vampirmythos.
Dracula 2000 (2000) - Wes Craven's
Dracula * *
Konventioneller Horrorstreifen mit Teen-Appeal, der recht sexy ist, aber mit
seinen netten Ideen nichts anfangen kann.
Dracula: Dead and Loving It (1995)
* * ½
Mel Brooks war auch schon besser, doch die Parodie hat
ein paar Lacher.
Dracula Has Risen from the Grave (1968)
* * ½
Der dritte "Dracula" aus dem Hause Hammer bietet netten
Grusel mit religiösen Implikationen.
Dracula - Prince of Darkness (1966)
* * ½
Der zweite Hammer-Blutsaugerfilm nach "Horror of
Dracula", kein Highlight, aber ganz unterhaltsam.
Dracula Vs. Frankenstein (1976)
½ O je: Story, Akteure,
Make-up, Musik, Kamera, Licht - alles ist hier daneben. Einer der schlechtesten Filme aller
Zeiten.
Drag Me to Hell (2009)
* * *
½
Sam
Raimis Genre-Rückkehr: Höllisch guter Horror alter Schule, der ein wenig zu sehr
auf Klischees und Slapstick vertraut. Aber beides mindert den Spass nicht gross.
Dragnet (1987)
* * *
Dank der kultigen Musik und Dan Aykroyds herrlichem
Spiel überaus unterhaltsame Kino-Version der Krimi-Serie - jedoch diesmal als
Komödie.
Dragonball Evolution (2009)
*
½
James Wong ("X-Files", "Final Destination") setzt die erste Realverfilmung aus
dem riesigen Manga/Anime/Spiel-Universum in den Sand: oberflächliche Figuren,
steriler Look, schlechte Tricks, mühsame Dialoge, fade Fights.
Dragon
Chronicles: The Maidens of Heavenly Mountains / Xin tian long ba bu zhi tian
shan tong lao (1994)
* * ½ Wirrer Martial-Arts-Exzess mit viel Fantasie und schönen Frauen.
Dragon Creek, The / Long hu gou (1967)
* * Langweiliger
Shaw-Krimi mit unspektakulärer Inszenierung und fadem Schluss.
Dragon
Fight / Long zai tian ya (1988) * * ½ Die zwei späteren Megastars Jet Li und Stephen Chow in
einem eher enttäuschenden Film.
Dragonfly (2002)
* * Kevin Costner auf den
Spuren von "Sixth Sense": Ein überlanger Mysterythriller bzw. Liebesdrama.
Kevin spielt öde und nach dem ersten "Twist" schleppt die Story.
Dragon
Gate Inn / Long men ke zhen (1966) * * *
* Fantastischer Martial-Arts-Klassiker von King Hu.
Dragonhead (2003) * * ½ Frustrierend inhaltsleerer aber visuell
überwältigender Endzeitfilm aus Japan.
Dragonheart (1996)
* * * ½ Höchst
unterhaltsamer Fantasyfilm mit wegweisenden Effekten und epischer Musik.
Dragonheart: A New Beginning (2000)
* * ½
Auf Familientauglichkeit reduzierter Abklatsch,
halbwegs unterhaltsam, aber ohne Feuer.
Dragon
Lord / Long xiao ye (1982) * * * ½ Beginnt als Hongkong-Ulk und wird dann immer furioser.
Ein Jackie-Chan-Frühwerk mit hohem Unterhaltungswert.
Dragon Missile, The /
Fei long zhan (1976)
* * * Solider
Shaw-Actionfilm mit einer coolen Haupt-Waffe.
Dragons
Forever / Action Hunter / Fei lung maang jeung (1988)
* * * Doofe
Story, alberne Gags - doch die Action des
Sammo-Hung-Jackie-Chan-Biao-Yuen-Streifens ist formidabel.
Dragonslayer (1981)
* * * ½
Der düstere Fantasyfilm glänzt mit starken Tricks, die
allfällige Genre-Klischees mit Leichtigkeit kaschieren.
Dragon
Squad / Maan lone (2005) * * ½ Grossbudgetierter, internationaler Reisser ohne viel
Hirn, aber mit heftiger Action.
Dragon
Swamp / Du long tan (1969) * * * ½ Cooler Martial-Arts-Streifen von Lo Wei.
Dragon: The Bruce Lee Story (1993)
* * *
Trotz leicht veränderter Tatsachen ein würdiger Tribut
an den grossen Fighter.
Dragon Tiger Gate /
Lung fu moon (2006) * * ½ Schlecht erzähltes und unausgegorenes
Kampfsport-Fantasy-Vehikel vom "SPL"-Team.
Dr. Aléman (2008)
* * *
Sauber gespieltes, solide inszeniertes und inhaltlich etwas konventionelles
Drama um einen Arzt (August Diehl) im Ghetto von Cali, Kolumbien. Ein paar
Szenen fahren ein, die einheimischen Nebendarsteller überzeugen.
Draughtman's Contract, The (1982)
* * *
Peter Greenaways erster Kinofilm: ansprechend gefilmt,
aber langatmig.
Dr. Dolittle (1998)
* * ½ Ganz auf
Eddie Murphy zugeschnittene Familienkomödie, unspektakulär, vorhersehbar und nur
selten wirklich komisch.
Dr. Dolittle 2 (2001)
* * ½ Witziger als der
erste Teil, aber die Story ist noch immer voraussehbar und mässig. Besonders gut: Die
Viecher (Chamäleon, Biber) und Eddie Murphy.
Dreadnaught
/ Yong zhe wu ji (1981)
* * * Starke
Fights, ein paar unglaubliche Yuen-Woo-ping-Szenen - aber die Comedy ist mässig
und der Film etwas diffus.
Dream /
Bi-mong (2008) * * ½ Einer von Kim Ki-duks schwächsten Filmen: nett
anzusehen, aber leer und langweilig.
Dreamcatcher (2003) * *
Ziemlich verhunzte Stephen-King-Adaption mit vielversprechendem
Start und katastrophalem Ende.
Dreamchild (1985)
* * * ½
Ungewöhnlicher und sehenswerter Fantasyfilm, der
nebenbei das Thema Pädophilie subtil anpackt.
Dreamers,
The (2003) * * * Politisch und sexuell provokatives Drama von Alt-68er
Bernardo Bertolucci. Leider zum Schluss nicht mehr so mutig, wie zuvor.
Dreamgirls
(2006)
* * *
Toll gespieltes, musikalisch überzeugendes Musical von
oberflächlicher Machart und mit Überlänge. Eine echte historische Anbindung wäre
geschickter gewesen.
Dream Lovers / Meng zhong ren (1986)
* * *
Melodramatische Fantasie-Romanze aus Hongkong mit Chow Yun-Fat und Brigitte Lin.
Dream of a Warrior / Chonsamong (2001) * * ½ Mit mässigen CGI-FX aufgepepptes koreanisches
Fantasy-Actionmovie. Eine Art Mix aus "Matrix", "Total Recall" und
"Mortal Kombat" ...
Dream of the
Red Chamber, The / Hong lou meng (1961) * * * ½ In Schauspiel und Ausstattung bemerkenswerter
Huangmei-Klassiker.
Dream of the
Red Chamber, The / Jin yu liang yuan hong lou meng (1977) * * * ½ Opulente und teilweise modernisierte Version des
Klassikers.
Dreams (2004) * ½ Schlampiger, orientierungsloser Tamil-Streifen, der
sich nicht zwischen Vulgarität und Moral-Predigt entscheiden kann.
Dreams (2005)
* *
Ambitioniertes, aber ziemlich misslungenes Bollywood-Showbiz-Drama.
Dreamscape (1984)
* * * ½
Cleverer Sci-Fi-Thriller mit wohltuend andersartiger
Story und soliden Tricks.
Dream Team, The (1988)
* * *
Kurzweiliger Komödienspass mit ansprechender Besetzung.
Dream Team (2008)
* *
Formelhafte Kinderkomödie aus Thailand.
Dream With the Fishes (1997)
* * *
Gut gespielte, amüsante Independentproduktion.
Dreigroschenoper, Die (1931)
* * *
G.W.Pabsts Einfluss (Bilder, Sets) gefiel
mir gut, mit dem von Brecht (holprige Story, seltsame Figuren) konnte ich nichts
anfangen und habe mich gelangweilt.
Dressed to Kill (1980)
* * * ½
Clevere, wenn auch ein wenig in die Jahre gekommene
Hitchcock-Hommage.
Drillbit Taylor (2008)
* * ½
Komödie mit Owen Wilson und
einer witzigen Idee, der aber bald die Luft ausgeht - trotz Drehbuchs von Seth
Rogen & John Hughes und der Produktion von Judd Apatow.
Drive (2002)
* * * ½ Ebenso witzige wie
einfallsreiche und skurrile Tragikomödie von Sabu.
Driven (2001)
* * Renny Harlins
langweiliger Rennfahrer-Film mit Sly Stallone, Til Schweiger, Burt Reynolds, Gina Gershon
... und Verona Feldbusch.
Driven to Kill (2009)
*
*
Murmel-Seagal ist zurück. Diesmal bewegt er sich etwas mehr und setzt weniger
auf Body-Doubles. Das rückt den brutalen Nonsens-Prügelfilm immerhin ins untere
Mittelmass.
Driving Miss Daisy (1989)
* * * *
Bewegendes und vierfach oscargekröntes Drama.
Driving With
My Wife's Lover / Ane-eui aein-eul mannada (2006)
* * *
Schwarzhumorige Tragikomödie um Einsamkeit und Seitensprung.
Dr. Jekyll and Mr. Hyde (1932)
* * *
Schön doppeldeutig, aber wenig innovative
Literaturverfilmung, für die Frederic March einen Oscar holte.
Dr.
Khan / Dr. Karn / His Name Is Karn / Kao chu Kaan (1973)
* * *
Melodramatisches und überlanges Frühwerk von Prinz Chatrichalerm Yukol, aber
bewegend und schön gefilmt.
Dr. Mabuse: Der Spieler (1922)
* * * ½
In manchen Szenen absolut brillanter Krimi, der jedoch
an massiver Überlänge leidet. Nicht Fritz Langs bester Film, aber dank seines
Genies sehenswert.
Dr. No (1962)
* * * * Der erste Bond -
und einer der kultigsten. Hier hat man noch Low-Budget-Feeling, das man später nie wieder
hatte.
Drona
(2008) * * Aufwendiger, aber lebloser Fantasyfilm made in
Bollywood.
Drop / Doroppu (2009)
* * * Zu langer,
aber angenehm ironischer Jugend-Schlägerfilm.
Drop Dead Gorgeous (1999) - Drop
Dead Gorgeous * * * ½
Schönheitsköniginnen-Satire im Doku-Stil. Treffend aber nicht immer gut.
Drop Zone (1994)
* * ½
Etwas rasanter als der gleichzeitig erschienene
"Terminal Velocity", aber dennoch nicht mehr als Routine.
Drowning by Numbers (1988)
* * *
Anstrengende, fast nur visuell ausgerichtete
Tragikomödie von Kunstfilmer Peter Greenaway, damals noch beinahe revolutionär.
Drowning Pool, The (1975)
* * ½
Schleppender und ziemlich konfuster zweiter Auftritt
von Paul Newman als Privatdetektiv Harper.
Dr. Strangelove, or: How I Learned to Stop Worrying
and Love the Bomb (1964) - Dr. Seltsam,
oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben * * * * ½
Kubricks treffsichere, rabenschwarze Attacke auf das Wettrüsten
mit top Besetzung.
Dr. T. and the Women (2000)
* * Robert Altmans bis dato
schlechtester Film ist eine überlange Komödie, in der Frauen als quasselnde Nervensägen
rüberkommen.
Dr. Terror's House of Horrors (1965)
* * *
Netter Hammer-Horror mit den stets verlösslichen Peter
Cushing, Christopher Lee und Donald Sutherland.
Drug Addicts, The
/ Xi du zhe (1974)
* * ½
Langweiliges, wenn auch engagiertes Regiedebüt von Shaw-Brothers-Fighter David
Chiang.
Drugstore Girl / Doraggu sutoa gaaru (2003) * * ½ Ganz netter Japan-Spass mit fehlendem Fokus.
Drum
(2004) * * *
Mit leisen Tönen erzähltes
Apartheid-Historiendrama, das etwas schleppt, aber berührt.
Drummer, The / Jin-gwu (2007) * * * Etwas schematische, aber schöne Selbstfindung.
Drunken Angel / Yoidore tenshi (1948)
* * * ½ Mit
diesem sauber inszenierten, aber noch nicht sehr packenden Film fand Akira
Kurosawa seine inszenatorische Stimme.
Drunken
Master / Jui kuen (1978)
* * * ½ Jackie
Chans zweiter Hit: ein Klassiker der Martial-Arts-Komödien mit etwas plumpem
kantonesischen Humor aber brillanten Fight-Szenen.
Drunken
Master II / Jui kuen II (1994)
* * * *
Unglaublich choreografierte und ausgesprochen witzige Martial-Arts-Komödie mit
Jackie Chan. Ein Glanzlicht des ganzen Genres.
Drunken
Master III / Jui kuen III (1994) * * Läppisches
Sequel ohne Jackie Chan. Die Fights sind okay, den Rest kann man getrost
vergessen.
Drunken
Monkey / Chui ma lau (2002)
* * ½ Der erste
Shaw-Film nach 15 Jahren Pause. Gute Fights, alberne Story. Der Glanz der
Sets ist weg, selbst wenn Lau Chia-Liang inszeniert.
Drunken
Tai Chi / Xiao tai ji (1984)
* * *
Yuen Woo-ping dirigiert
Donnie Yens spektakuläre Actionszenen. Die Comedy-Sequenzen sind weniger
geglückt.
Dr.
Wai in the Scripture With No Words / Mo him wong (1996)
* * * Wirres,
aber rasantes Action.Abenteuer mit Jet Li.
Dr. Zhivago (1965)
* * * *
Bildstarkes Epos von David Lean mit starker Musik, grossen Akteuren und leichter
Überlänge.
D-Tox aka. Eye See You (2000) * * ½ Sylvester Stallone in einem Cop-Slasherstreifen vom "I Know
What You Did Last Summer"-Regisseur. Nix Besonderes.
Duchess, The (2008)
-
Die Herzogin
* * *
½
Das
Kostümdrama könnte psyschologisch noch tiefer gehen. Doch dank starken Akteuren,
oscargekrönten Kostümen und viel Dramarik bleibt man gerne dran.
Dude, Where's My Car? (2000)
* * Völlig überdrehte und
vielfach infantile Komödie um zwei Kiffer/Loser. Sexistisch, doof - aber ab und zu recht
witzig.
Duel (1971)
* * * ½ Steven Spielbergs Kinodebüt wurde
als TV-Film entwickelt, ist aber derart spannend und gut, dass er später ins Kino kam.
Duel, The / Da
jue dou (1971)
* * * ½ Heftiger
Chang-Cheh-Reisser, der das Top-Duo Ti Lung und David Chiang auf einen
Abschlacht-Trip schickt.
Duelist / Hyeongsa (2005)
* * Langweiliger
Stil-vor-Substanz-Actioner aus Korea.
Duell in den Bergen
(1950)
* * Schwacher
Luis-Trenker-Film, inhaltlich wie stilistisch unter dem restlichen Output des
legendären Berg-Stars.
Duellists, The (1977)
* * * ½
Edel inszeniertes und dank Naturaufnahmen stets
ansprechend anzuschauendes Frühwerk von Ridley Scott.
Duel
of Fists (1971)
* * * Der nach
"The Big Boss" zweiterfolgreichste Hongkong-Film des Jahres: ein solider
Actionstreifen von Chang Cheh.
Duel
of the Century / Liu xiao feng zhi jue zhan qian hou (1981)
* *
Wirrer Martial-Arts-Streifen der
Shaw Brothers, der selbst actionmässig enttäuscht.
Duel to the
Death / Xian si jue (1982)
* * * ½
Virtuoses, brutales Regiedebüt von Ching Siu-Tung.
Du
gehörst mir (2007)
* * ½
Unspektakulär inszenierter, solide gespielter TV-Thriller mit vorhersehbarem
Eifersuchts-Plot.
Duk Dum
Dui (2003) * * Hirnverbrannte thailändische Grusel-Abenteuerkomödie mit zwei bis drei
guten Gags. Vielleicht auch weniger ...
Dukes of Hazzard,
The (2005)
* * Debile
Kinoversion der 80er-Serie. Ohne Witz, Esprit und Charme. Aber mit sexy Jessica
Simpson.
Dulha Mil Gaya (2010)
* * Belanglose,
meist enttäuschende Bollywood-Liebeskomödie.
Dulhan Ek Raat Ki
(1967)
* * * Gut gespieltes, etwas einfallslos inszeniertes Bollywood-Drama.
Dulhan Hum Le Jayenge (2000) * * * Unoriginelle, aber hübsch verpackte Liebeskomödie mit Salman Khan und Karishma
Kapoor.
Dum (2003)
* * ½
Bollywood-Rachethriller mit Vivek Oberoi, derzwar stark und unterhaltsam beginnt, aber zum
Schluss hin ins Bodenlose abtaucht.
Duma (2005)
* * *
Extrem schön gefilmter, solide gespielter, inhaltlich
etwas formelhafter Bub-und-Gepard-ziehen-durch-die-Wüste-Film von Caroll Ballard
("Fly Away Home").
Dumb & Dumber (1994)
* * ½ Dumme, aber bisweilen ganz witzige Nonsens-Klamotte mit
Jim Carrey und Jeff Daniels. Von den Farrelly-Brüdern ("There's Something About
Mary").
Dumb
and Dumberer: When Harry Met Lloyd (2003) *
Sturzdoofes Prequel zum Jim-Carrey-Hit. Mit neuem
Cast und neuer Crew - aber dafür ohne jeden zündenden Humor.
Dumbo (1941)
* * * * ½ Der kürzeste,
aber auch süsseste aller Disney-Filme - der jedesmal zu Tränen rührt. Ein Favorit von
Steven Spielberg und Kritiker Leonard Maltin.
Dumm Dumm Dumm (2001)
* * ½ Netter,
aber unspektakulärer und überlanger Tamil-Liebesfilm, produziert von Mani
Ratnam.
Dummy (2002)
* * *
Witzige, leicht schräge Komödie mit Adrien
Brody, Milla Jovovich … und einer Bauchrednerpuppe.
Dune (1984)
* * * * ½
Oft gescholtene, aber eigentlich geniale
Frank-Herbert-Adaption mit unvergesslichen Bildern und surrealer Erzählweise.
Toll!
Dune (2000)
* * ½
Unterhaltsame, aber trivialisierende Verfilmung mit
sterilem Look und blassem Hauptdarsteller.
Dungeons & Dragons (2000)
* * Jeremy Irons overacted
völlig. Die FX, die Story, die Dialoge enttäuschen. Fantasy für Arme - was Lord of the
Rings hoffentlich wieder wett macht.
Dungeons & Dragons:
Wrath of the Dragon God (2005)
* *
Die DVD-Fortsetzung ist weniger düster, aber etwas
besser, da hier weniger Akteure chargieren. Die Tricks sind billig, die Story
plump.
Duniya
(1968) * * * Unterhaltsamer Bollywood-Liebesthriller mit delikater Besetzung.
Dunston Checks In (1996)
* * ½
Harmlose Familienkomödie mit Eric Lloyd, der später im
ersten "Star Wars"-Prequel zu Ruhm kam.
Duplex (2003)
* * * Böse und
kurzweilige, wenn auch in der zweiten Hälfte etwas ideenlose Komödie von Danny
DeVito mit Ben Stiller und Drew Barrymore.
Duplicate (1998) * * * Unterhaltsame Bollywood-Verwechslungs-Actionkomödie mit
Shahrukh Khan.
Duplicity (2009)
* * *
½
Raffiniertes Verwirrspiel mit den "Closer"-Stars Julia Roberts und Clive Owen,
cool inszeniert, locker gespielt, komplex erzählt - mit Hang zur Wirrheit. Macht
aber Spass.
Durch diese Nacht sehe ich keinen einzigen
Stern (2005) * *
Corinna Harfouch
spielt intensiv, doch die Biografie der tschechischen Autorin Bozena Nemcova ist
quälend langsam.
Durch Himmel und Hölle (2007)
* *
Gut gemeinter, aber überlanger
TV-Zweiteiler mit lästig einschläfernder Erzählstimme und lebloser Inszenierung.
Dus (2005)
* * ½ Extrem
gestylter und auf cool getrimmter Bollywood-Hit mit 1A-Cast - aber überraschend
langweilig und ohne den Hauch von Logik.
Dushman (1998)
* * ½
Bollywood-Revenge-Thriller mit ungewöhnlicher Frauenpower, aber manipulativer,
abgehalfterter Story.
Dushman
Duniya Ka (1996)
* ½ Sturzdoofer
Anti-Drogen-Film made in Bollywood, der nur wegen Shahrukh Khans Mitwirken
überhaupt jemandem auffällt.
Dushmun (1971)
* * *
Bollywood-Drama mit leichter Überlänge, aber bestechender Ausgangsidee.
Dus Kahaniyaan (2007)
* * ½ Zehn
Kurzfilme von sechs Bollywood-Regisseuren: Durchwachsen - und keiner ist toll.
Aber als Ganzes halbwegs unterhaltsam.
Dust Devil (1992)
* * * ½
Ethno-Mystik trifft auf Horrowestern - ein
grenzgenialer Mix mit starken Bildern und heftiger Gewalt unter glühender Sonne.
Dust Off the Wings (1997
)
* * Ziemlich
verlogene australische Independent-Produktion, schlecht montiert, lieblos
gespielt.
Dutch (1991)
* * ½
Amüsanter, harmloser Spass mit Al Bundy alias Ed
O'Neill.
D-War /
Dragon Wars (2007)
* * Superteurer,
aber ziemlich stumpfsinniger Korea-Hit um CGI-Drachen auf Destruktions-Trip. Ein
aufgeblasener B-Film, halbwegs unterhaltsam.
Dying Young (1991)
* * *
Bewegende Edelschnulze von Joel Schumacher, mit Julia
Roberts in der Hauptrolle.
Dynamite Warrior /
Khon fai bin (2006)
* *
½
Alberner, aber unterhaltsamer Thai-Klopper.