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alle reviews: B
Baabarr (2009) * *
Schlaffer Gangsterthriller.
Baabul (2006) * * *
Formelhaftes, überlanges und vorhersehbares
Bollywood-Drama - aber zweifellos berührend und toll besetzt.
Baader Meinhof Komplex, Der (2008)
* * * ½
In der ersten Hälfte
packender Politthriller, in der zweiten zu fragmentarisch. Durchwegs stark
gespielt, temporeich inszeniert und immer dann besonders gut, wenn sich die
Terroristen mit Demagogie selbst entlarven. Probleme: Opfer gehen vergessen,
Rebellion wirkt zu cool, Hintergründe bleiben vage (bis auf Bruno Ganz'
lehrmeisterliche Abhandlungen), es soll allen recht gemacht werden.
Baadshah (1999) * * *
Extrem wirre, aber dennoch zweifellos sehr unterhaltsame Bollywood-Komödie mit
Superstar Shahrukh Khan.
Baava (2010) * * ½
08/15-Romanze aus südindischen Gefilden.
Baaz (1953) * * * ½
Das Schauspieldebüt von Regisseur Guru Dutt: Ein
Bollywood'scher Abenteuerfilm in bester Errol-Flynn-Tradition.
Baaz (2003) * *
Viel zu langer und schlecht inszenierter Bollywood-Thriller mit
Karishma Kapoor, Sunil Shetty, Jackie Shroff und Dino Morea.
Baazi (1951)
* * * Solides
Noir-Drama aus Bollywood, das sicher nie langweilig ist.
Baazi
(1995)
* * Aamir Khan als
Bruce-Willis-Verschnitt in einem indischen 3-Stunden-Actionfilm. Na ja.
Baazigar (1993) * * * Mit
diesem Bollywood-Remake von "A Kiss Before Dying" katapultierte sich Shahrukh
Khan in den Star-Himmel.
Babe (1995)
* * * * ½ Ein wahres Juwel
unter den Familienfilmen: rührend, witzig und famos gefilmt - einfach zum Liebhaben!!
"That'll do pig, that'll do" haut mich jedes Mal heulend vom Stuhl.
Babe: Pig in the City (1998)
* * * ½ Ausgeflipptes,
düsterers Sequel mit superben Tier-Dressuren und enormem Einfallsreichtum. Die Story
lahmt etwas.
Babel
(2006)
* * * ½
Grossartig gespieltes Drama über
Verknüpfungen auf der globalisierten Welt von heute. Manchmal gar konstruiert,
aber szenenweise richtig genial.
Ba:Bo (2008) * * *
Klebriges, aber niedliches Korea-Drama.
Babul (1950) * * *
Sehenswerte Liebestragödie aus Bollywood, etwas zu verkrampft auf Drama
getrimmt, aber gelungen.
Baby and I / Agiwa
Na (2008) * * *
Harmloser, aber weitgehend süsser und kurzweiliger Spass
aus Korea.
Baby Baby Baby! (2009) * * ½
Amüsante, aber überlange und auf Dauer montone
Japan-Komödie.
Baby Boom (1987)
* * * Eigentlich ziemlich
konservative, aber charmante Yuppie-Komödie von den "Father of the
Bride"-Machern.
Baby Boy (2001)
* * Überlanges Ghettodrama
mit etwas Witz und vielen Macho-Allüren, die ausserhalb des schwarzen Kulturkreises
nur eins sind: Sexismus pur.
Babylon A.D. (2008)
* * ½ Dass der futuristische
Actionthriller von Produktionsproblemen geplagt war und massiv gekürzt wurde,
sieht man nur sporadisch. Lange macht Vin Diesel als cooler Killer Spass, die
kaputten Sets gefallen - erst gegen Ende häufen sich Logiklöcher und der Schluss
ist einfach nur schlecht.
Baby Love (1983)
- Eis am Stiel 5
* ½ Dank mehr Sex und Gefühlen etwas besser als Teil 4,
aber immer noch plump.
Baby Mama (2008)
* *
½
Zeitweise amüsante, aber weitgehend formelhafte Baby-Komödie, besetzt mit
Prominenz aus "Saturday Night Live", allen voran Tina Fey und Amy Poehler.
Baby of Mâcon, The (1992)
* * * * Absolut
verstörende Theater-Groteske vom britischen Schock-Exzentriker Peter Greenwaway:
monströs, brutal, blasphemisch - kurz: geil.
Baby's Day Out (1994)
* * Trotz einigen witzigen
Szenen ist dieser "Kevin scheisst in die Windeln"-Quark aus der
John-Hughes-Schule für rohen Klamauk ein Rohrkrepierer.
Baby ... Secret of the Lost Legend (1985)
* ½ Als ich noch Dino-Fan
war, fand ich dieses Fantasyabenteuer klasse. Heute sehe ich es als naiven, sexistischen
Trash ...
Babysitter, The (1994)
* * ½ Rrrrrr ... Alicia
Silverstone ist in dem Thrillerdrama reichlich sexy und J. T. Walsh (Gott habe ihn seelig)
spielt überzeugend. Ansonsten Mittelmass.
Bachelor, The (1999) - Der Junggeselle
* * Banale Liebeskomödie
mit Chris O'Donnell und René Zellweger, die konstant döfer wird - die Komödie, nicht
René.
Bachelor Party
(2009) *
Dummdreiste Bollywood-Klamotte.
Bachke Rehna Re Baba
(2005) * * ½
Sommerlich leichtes, aber überlanges Bollywood-Remake von
"Heartbreakers".
Bachna Ae
Haseeno (2008) * * * ½
Harmlose, aber unterhaltsame Bollywood-Liebeskomödie mit
einer gewitzten Story.
Backbeat (1993)
* * * Erfrischende Story
über den "verlorenen" Beatle Stuart Sutcliffe ohne nostalgische Verklärung.
Reisst dennoch nicht vom Hocker.
Backdancers!
(2006) * * ½
Netter, aber überlanger Tanzfilm aus Japan.
Backdraft (1991)
* * * ½ Das Feuer ist der
Hauptdarsteller in Ron Howards Pyromanen-Thriller. Auch dabei: Kurt Russell, Robert De
Niro, Donald Sutherland und James Horners Musik.
Back to Gaya (2004)
* * ½
Deutschlands erster CGI-Film hat Dank den Autoren von "A Bug's Life" und dem
letzten Score von Michael Kamen was internationales, doch der Fantasy-Plot ist
trocken und altmodisch.
Back to the Future (1985)
* * * * ½
Zeitreise-Knüller von Robert Zemeckis und Steven Spielberg: Ein moderner Klassiker mit
Herz, Humor und Hirn.
Back to the Future, Part II (1989)
* * * ½ Top Fortsetzung des
Kassenhits von 1985. Viel Witz, viel Zeitreise-Chaos und viel (zu) bunter Unterhaltung. Der
Charme von Teil 1 ist aber weg.
Back to the Future, part III (1990)
* * * ½ Zeitreisekomödie
goes West: überaus unterhaltsamer Westernklamauk mit Fantasy-Elementen.
Backtrack / Catchfire (1989)
* * ½ Dennis Hoppers
schleppender Thriller wurde derart gekürzt, dass Hopper seinen Namen zurückzog und "Alan Smithee" zum Tragen kam.
Backup Plan, The (2010)
- Plan B für die
Liebe * *
Von
A bis Z vorhersehbare Liebeskomödie, die alle nur erdenklichen Klischees
auftischt und Gags mehrfach wiederholt. Eine öde Sache mit nur wenig
Lach-Momenten.
Bada Din (1998) * Muffiger Bollywood-Thriller mit Model Marc Robinson.
Badal (2000) * *
Dröger und überlanger Rache-Thriller mit enttäuschendem
Finale.
Bad and the Beautiful, The (1952)
* * * ½ Vincente Minnellis
schillerndeDemonateg Hollywoods - mit Kurt Douglas und Lana Turner.
Bad Blood / Mit moon (2010) * * ½
Schicke Action, doofe Story, solide Stars, fade
Inszenierung.
Bad Boys (1982)
* * * ½ Knastdrama mit
Sean Penn als jugendlichem Delinquenten. Packend, aber irgendwie auch etwas steril.
Bad Boys (1995)
* * * Michael Bays
("Pearl Harbor") Kinodebüt: Eine rasante Actionkomödie mit Martin Lawrence und
Will Smith.
Bad Boys II
(2003) * * ½
Action total, viel Gewalt und massive
Überlänge - Michael Bays Sequel ist eine Buddy-Komödie der toughen Art. Und der
masslos überladenen.
Badhaai Ho
Badhaai (2002) * * ½
Zu Beginn amüsante Bollywood-Komödie, die im zweiten Teil
völlig aus den Schienen läuft.
Bad Influence (1990)
* * * Packender Thriller
von Curtis Hanson ("L. A. Confidential"), der Story-mässig einfach extrem
ausgelatscht ist.
Bad Company (2002) * *
Anthony Hopkins tut einem in dieser 08/15-Buddy-Actionkomödie
aus dem Hause Bruckheimer fast etwas leid. Regie: Joel Schumacher.
Bad Friend (2005) * ½
Lahmer Erotikquatsch made in Bollywood, getarnt als
Thriller.
Bade Miyan Chote Miyan (1998) * * ½
Zu Beginn recht witzige Bollywood-Komödie, der jedoch je länger
je mehr die Zügel entgleiten.
Bad Girls (1994)
* * ½ Frauen-Western mit
Madeleine Stowe, Andie MacDowell und Drew Barrymore: Hektisch iszeniert, inhaltlich trotz
hübscher Ausgangslage etwas fad.
Bad Guy / Nabbeun Namja
(2001)
* * * Seltsames, aber recht
interessantes Liebesdrama Korean Style. Eine Studie übers Stockholm-Syndrom im
Zuhälter-Milieu.
Bad Infleunce (1990)
* * * Packender Thriller
von Curtis Hanson ("L. A. Confidential"), der Story-mässig einfach extrem
ausgelatscht ist.
Badlands (1973)
* * * ½ Der erste von nur
drei Filmen des Texaners Terrence Malick: Ein "Bonnie & Clyde"-Verschnitt
mit Martin Sheen, der trotz viel Blut leise und poetisch ist.
Bad Lieutenant (1992)
* * * * Abel Ferraras
bester Film: Ein gnadenlos düsterer Grossstadt- und Religionsdrama mit einem grandiosen
Harvey Keitel.
Bad Lieutenant: Port of Call - New Orleans, The (2009)
* * *
½
Remake, Hommage und Parodie auf Abel Ferraras Kultfilm in einem. Wo das Original
Gewalt, Katholizismus und Sühne verband, setzt Werner Herzog auf fiebrige
Atmosphäre, kaputte Typen und Tiere. Beide Werke spiegeln ganz stark ihre
Regisseure wieder. Etwas enttäuschend: der Schluss.
Badmaash Company (2010) * *
Nach solidem Start nur noch sprödes Bollywood-Produkt.
Bad Movie /
Nappun yeonghwa (1998) * * ½
Überlanges Dokudrama, das von seinen abgestürzten
Protagonisten etwas zu sehr fasziniert ist.
Bad News Bears (2005)
* * * ½ Witziges, subversives
Remake des Walter-Matthau-Sportfilms mit Billy Bob Thornton in grantiger
Hochform. "This is not a democracy but a dictatorship. And I'm Hitler!"
Bad
Reputation (2005)
* * ½
Billig
inszenierter Horror mit teilweise holprigen Dialogen - aber die Story von der
blutigen Rache einer geschändeten und miesgemachten Schülerin kommt gut.
Bad
Santa (2003) * * * *
Rabenschwarze Anti-Weihnachtssatire mit Billy Bob
Thornton in fluchender Bestform.
Bad Sleep Well, The /
Warui yatsu hodo yoku nemuru (1960) * * * ½
Etwas langer, aber faszinierender Mix aus
Wirtschaftskritik, Film noir und Hamlet.
Bad Taste (1987)
* * * ½ Peter Jacksons
Low-Budget-Debüt ist ziemlich gory und äusserst amüsant. Kult.
Bad Teacher
(2011)
* *
½
Rüde Komödie mit Cameron Diaz in bester Schlampen-Laune. Die Gags verlieren
rasch an Schmiss und die Story gibt nicht viel her. Aber ein paar der
geschmacklosen Pointen treffen ihr Ziel dennoch.
Bad Timing (1980)
* * ½ Träges, psychologisch
oberflächliches und am Schluss banales Drama, das dank schräger Montage halbwegs
fasziniert. Art Garfunkel spielt schlecht.
Bad
Utterances, The / Yangachi eojo (2004) * * ½
Low-Budget-Produktion der etwas öden, aber halbwegs
soliden Art.
Baghban
(2003)
* * * Sehr manipulativ und klebrig, aber das Bollywood-Drama vermag zu
rühren.
Baharen Phir Bhi
Aayengi (1966) * * *
Zauberhaftes Bollywood-Liebesdreieck, das erst beim
Abdriften ins Melodrama einbricht.
Baharon Ke
Sapne (1967) * * *
Engagiertes Bollywood-Drama, etwas lang und zum Schluss
feige - aber trotzdem ganz ansehnlich.
Bahay ni Lola (2001) * ½
Schleppender und inhaltlich alles andere als inspirierter
Gruselfilm von den Philippinen.
Bail Jumper (1989) - Nach uns die Sintflut
* * ½
Die Message dieses Roadmovies kommt einfach nicht rüber.
Baise-Moi (2000) * * *
Der kontroverseste Film des Jahres: Eine Mischung aus Pornografie
und Gewalt, auf der halben Welt verboten.
Baisers volés (1968)
* * * ½ Rasante,
romanrische Fortsetzung von "Les 400 coups" - einer von Truffauts spritzigsten
Filmen.
Bait (2000)
* * ½ Von Antoine Fuqua routiniert, aber
überlang und ohne grosse Inspiration inszeniert. Einige spannende Momente retten den
Film.
Baixio das bestas (2006)
- Der Sumpf der
Bestien * * *
Preisgekröntes, krasses brasilianisches Drama, das nicht mit Sex und Gewalt
geizt, und hinter den schönen Landschaften den erschreckenden, erniedrigenden
Alltag porträtiert, bei dem Frust sich auf die Schwachen entlädt.
Balahibong pusa (2001) * ½
Todlangweiliger Liebesthriller aus den Philippinen - mit einigen
Erotikszenen.
Balance, La (1982)
* * * Harter französicher
Neo-Film-Noir, der ab und zu die kritische Distanz zur Gewalt zu verlieren scheint.
Baler (2008) * *
Aufweniger Langweiler von den Philippinen.
Bal Ganesh (2007) * *
Holprig animiertes und erzähltes Religionsfilmchen aus
Bollywood.
Ballad /
Ballad: Na mo naki koi no uta (2009) * * *
Etwas langes, aber ansprechendes Abenteuer um einen Buben,
der ins Mittelalter reist.
Ballada o soldate (1959)
* * * ½ Russisches
Soldatendrama nicht frei von Sentimentalitäten, aber rührend erzählt und faszinierend
inszeniert.
Ballad of
Narayama / Narayama bushiko (1958) * * * ½
Stilisiertes, bemerkenswertes Drama über die Vorbereitung
auf den Tod.
Ballad of
Narayama / Narayama bushiko (1983) * * * ½
Weniger künstlich als die Erstverfilmung, aber nicht viel
schwächer.
Ballad of Orin
/ Hanare goze Orin (1977) * * *
Etwas unterkühlt und behäbig, aber inszenatorisch
bemerkenswert.
Ballistic:
Ecks Vs. Sever (2003) * ½
Hirnverbrannter Actionfilm mit Lucy Liu, Antonio
Banderas und grenzenloser Zerstörungswut.
Balls of Fury (2007)
* * ½
Der kurzweilige und alberne
Spass ist angenehm bizarr und manchmal witzig, aber den Plot kennt man von
dutzenden Sportklamotten. Diesmal durchgespielt mit Ping Pong.
Bamako (2006)
* * Afrikaner klagen die Weltbank,
den IWF und den Westen an - in einem didaktischen, zähen und ineffizienten
Drama. Ein Zuschauer meint mal "Der Prozess nervt". Wie wahr.
Bambai Ka Babu (1996) * * ½
Starbesetzter Bollywood-Actionfilm mit seriösen
Einlagen, aber zuviel voraussehbarem Trash.
Bambi (1942)
* * * * ½ Wunderschöner
Zeichentrickklassiker, der Generationen von Disney-Fans entzückt. Zu Recht!
Bambi II (2006)
* * *
Unnötige, aber sympathische weil nostalgische Fortsetzung,
die einen Plot "parallel" zum Original erzählt. Aber die Magie ist weg.
Bambini ci guardano, I
(1944)
* * * ½ Berührendes, simples,
realitätsnahes Drama von Vittorio De Sica, noch ohne die Fesseln der
neorealistischen Dogmen.
Bambola (1996)
* ½ Anstatt grotesk zu
sein, ist dieses Sexdrama von Bigas Luna ("Jamón Jamón") nur dünn, öd und
ziemlich hinrverbrannt.
Bamboo
House of Dolls, The / Nu ji zhong ying
(1974) * * ½
Women-in-Prison-Film der Shaw Brothers: Hübsch
sleazy, wird aber bald recht öde.
Bananas (1971)
* * * ½ Einer der
lustigsten Filme von Woody Allen, der für einmal nicht in New York, sondern im
revultionsgeplagten Lateinamerika spielt.
Banaras: A Mystic
Love Story (2006)
* * * Bildstarkes Bollywood-Drama
mit Urmila Matondkar auf dem Pfad der Erleuchtung.
Bandage / Bandeiji (2010) * * *
Sympathisches, wenn auch unauffälliges Musikdrama.
Band Baaja Baaraat (2010) * * *
Wenig aufgregende, aber sympathische Yashraj-Rom-Com.
Bande à part (1964) - Die
Aussenseiterbande * * ½ Von Kritikern masslos überschätzte Godard'sche
Selbstbeweihräucherung. Formdiabel gespielt, aber inhaltlich absolut leer.
Bandhan (1998) * * Symbolgeladenes Bollywood-Drama, das immer wie
abstruser wird und nicht so recht weiss, was es sein will.
Bandh Darwaza (1990)
* * ½ Der Schwanengesang der
Ramsays: Ein routinierter Horror mit Längen und einem coolen Fiesling..
Bandhobi (2009) * * *
Sympathisches Drama aus Korea.
Bandini (1963) * * * ½
Bimal Roys letzter und vielleicht auch bester
Film ist ein subtil gemachtes, famos gespieltes Drama.
Bandit Queen
(1994) * * * ½
Umstrittenes, aber packendes und bewegendes
Porträt der indischen Rebellin.
Bandits (1996)
* * * Musikalischer,
deutscher "Thelma & Louise"-Verschnitt in MTV-Ästhetik.
Bandits (2001)
* * * Amüsante, aber viel
zu lange Ganovenkomödie mit Bruce Willis, Billy Bob Thornton und Cate Blanchet.
Banger Sisters, The (2002) - Groupies Forever
* * * Liebevolle, aber simpel gestrickte
Komödie, die ganz vom Können der Hauptdarstellerinnen lebt.
Bangkok Adrenaline (2009) * * ½
Billiger Thai-Actionfilm, aber mit coolen Fights.
Bangkok Dangerous
(1999)
* * * Stilistisch etwas zu aggressives
und musikalisch plumpes Action/Thriller/Drama, aber doch interessant anzusehen.
Bangkok Dangerous (2008)
* *
½
Hemdsärmliges und etwas seelenloses Remake der thailändischen
Original-Regisseure mit netter Optik, aber wenig Spannung.
Bangkok Haunted (2001) * * ½ Überlange Horror-Anthologie aus Thailand. Das letzte Segment
drehte Oxide Pang "The Eye").
Bangkok Knockout / Koht Soo Koht Soh (2010) * * ½
Inahltlich kümmerlicher, aber actionmässig ansprechender
Thai-Film.
Bangkok Loco (2004) * * ½
Absolut durchgeknallte Thai-Komödie mit Feuer
unter dem Arsch. In der zweiten Hälfte flacht sie ab.
Bangkok
Love Story / Peuan ... Goo Rak Meung Wa (2007) * * ½
Gut gemeintes, rührendes, aber dramaturgisch ziemlich
holpriges Gay-Liebesfilmchen aus Thailand.
Bangkok
Robbery / 102 piit krungthep plon (2004) * * * Grundsolider,
temporeicher Actionreisser aus Thailand.
Bang Rajan (2000) * * *
Thailändisches Historien-Kriegsepos mit aszinierenden Schlachten
aber inexistenter Story.
Bank Dick, The (1940)
* * * ½ Verrückte,
kurzweilige Komödie von und mit Knollnasen-Komiker und Frauenhasser W. C. Fields.
Bank Job, The (2008)
* * * ½ Kurzweiliger und kerniger
Einbruchs-Thriller mit realem Hintergrund und Verschwörungs-Beigeschmack. Jason
Statham ist einfach cool.
Banlieu 13 (2004) - Ghettogangz
* * * Kurzer, deftiger
Franz-Actioner nach "Escape From New York"-Muster mit heissen Parkour-Stunts und coolen
Typen. Nur das Ghetto-Gehabe nervt.
Banlieu 13: Ultimatum (2009) -
Ghettogangz 2
* * *
Weniger Action, noch mehr "wir sind ja so cool, urban und
tätowiert"-Gangstergehabe und weniger Spannung. Aber trotz allem rasant und
kurzweilig.
Banquet, The / Ye
yan (2006) * * *
Toll ausgestattetes China-Drama mit Shakespeare-Touch.
Etwas langsam und etwas kalt.
Baptism of Blood
/ Senrei (1996) * *
Trashiger Japan-Horror mit Anleihen bei Giger und
Cronenberg - aber das Ende ist läppisch.
Barbarella (1968)
* * * ½ Kult-Sci-Fi-Trash
von Roger Vadim mit Jane Fonda in ihrer wohl süssesten und zweifellos aufreizendsten
Rolle.
Barbarossa (2009)
* *
In
Tricks und Massenszenen oft fremdschämerisch billiges Historienepos, das
norditalienische Patriotengefühle wecken soll und Barbarossa dazu als Bösewicht
verwendet. Nicht per se schlecht (und oft angenehm blutig) - aber so trocken und
formelhaft, dass man nie mitgerissen wird.
Barbari, I (1987) - Die Barbaren
* *
Ruggero
Deodatos "Conan"-Klon aus der
Kategorie "so schlecht, dass es gut ist". Miese Schauspieler, sexy Frauen,
grosse Muskeln, Kunstblut und Schleim.
Barbershop 2: Back in Business (2004)
* * * Gut
gemeinte, Dialog-dominierte, relaxte Komödie mit Ice Cube als Sympathieträger
und Cedric the Entertainer als murmelnder Gag-Lieferant.
Barbie: A
Fashion Fairytale (2010)
*
½
Das üblich billig animierte Werbeprodukt mit kitschigen Figuren, langweiliger
Story und knallbunter Optik. Nur für kleine Mädels.
Barbie: A Perfect Christmas (2011)
*
½
Verstörend mies animiertes Marketing-Vehikel mit einer lauen
Weihnachtsgeschichte und weichgespülten 08/15-Songs. Aus dieser Serie ist die
Luft endgültig raus, seit keine Märchenstoffe mehr als Vorlage dienen.
Barb Wire (1996)
* * ½ Pam
Anderson in Leder ist sexy und Udo Kier einfach Kult - ansonsten ist dieses
Endzeit-Casablanca eher trashig und nicht für jeden Geschmack.
Barcelona (1994)
* * ½ Überlange und
geschwätzige Komödie von Whit Stillman mit Mira Sorvino in einer Nebenrolle.
Bardaasht (2004) * * *
Überraschend intelligentes Thrillerdrama aus
Bollywood mit Bobby Deol und Lara Dutta.
Barefoot Dream, A / Maenbaleui Ggoom (2010) * * *
Sportfilm nach Tatsachen, kaum revolutionär, aber
unterhaltsam.
Bare Footed
Kid, The / Chik geuk siu ji (1993) * * * ½
Actionstarker und trotzdem berührender
Martial-Arts-Streifen von Johnny To.
Barefoot
Gibong (2006) * * *
Sympathisches Feelgood-Movie um einen behinderten
Marathonläufer.
Barking
Dogs Never Bite / Flandersui gae (2000) * * * Schrullige koreanische Komödie um Hunde,
Hundeliebhaber und Hundehasser.
Barney's
Version (2010)
* *
* ½
Etwas umständlich erzählte, aber brillant
gespielte und überraschend witzige Romanverfilmung mit Paul Giamatti in bester
Ekellaune.
Barnyard (2006)
- Der tierisch verrückte Bauernhof
* * ½
Formelhafte, etwas karg gezeichnete, aber durchaus spassige
CGI-Komödie von Steve Oedekerk.
Baron of Arizona, The (1950)
* * * Sam Fullers zweiter Film ist
ein nettes Westerndrama mit Vincent Price brillant in der Rolle des gutmütigen
Megalomanen, der sich Macht über Arizona erschwindelt.
Baron Prasil /
Münchhausen (1961) * * * ½
Verspielter und bildstarker Fantasyfilm.
Barood (1998)
* * Zunehmend absurder Bollywood-Actionfilm mit typischer
Rächerstory.
Barry Lyndon (1975)
*
* * ½ Ironisches Historiendrama von Stanley
Kubrick. Mit 180 Min. überlang - aber intelligent und opulent.
Barsaat (1949) * * * ½
Raj Kapoors erster Grosserfolg als Regisseur: Ein
fragiles, bezauberndes Melodrama.
Barsaat (1995) * *
Das Kinodebüt von Bobby Deol und Twinkle Khanna: Ein
voraussehbarer Liebesthriller.
Barsaat (2005) * * ½
Sympathische Bollywood-Dreiecksgeschichte ohne Ecken und
Kanten.
Barton Fink (1991)
* * * ½ Stark inszenierte
Thrillersatire der Coen-Brüder mit John Goodman und John Turturro.
Basant (1960) * * ½
Trotz den Bollywood-Stars Nutan und Shammi Kapoor eine
Enttäuschung: Die schlechte Inszenierung raubt dem Routinewerk allen Schwung.
Basara - The Princess
Goh / Go-hime (1992) * * *
Bildstarke, inhaltlich etwas dünne Fortsetzung von
"Rikyu".
Base II, The (2000)
* Videotheken-Ramsch von
Mark L. Lester mit Ex-CK-Model Antonio Sabáto Jr. und viel Selbstjustiz-Glorifizierung.
Bas Ek Pal (2006) * *
Sterbenslangweiliges Bollywood-Pseudo-Remake von "Carne
trémula".
BASEketball (1998)
* * * Derbe, aber bisweilen
überraschend satirische Komödie vom Regisseur von "Naked Gun" und den Machern
von "South Park" in den Hauptrollen.
Bas-fonds, Les (1936)
* * * Triviale, tragikomische,
unterhaltsame Renoir-Adaption von Maxim Gorkys Stück. Die zwei Hauptdarsteller
sind klasse, Junie Astor weniger.
Bashing (2005)
* * Mutiges Thema,
sterbenslangweilige Ausführung.
Basic (2003) * *
Anfänglich ganz okay inszenierter Army-Thriller, der Twist auf
Twist schachtelt, bis er keinen Sinn mehr macht - und kalt lässt.
Basic Instinct (1992)
* * * ½ Kontroverser
Erotikthriller: Technisch virtuos, mit Anleihen bei Hitchcock, und natürlich sehr sexy.
Nicht Anti-Gay, wie ihm vorgeworfen wurde.
Basic Instinct 2 (2006)
* * Das Original war Edel-Trash,
die späte Fortsetzung nur noch Trash. Trotz ein paar Twists und Sharons
Reife-Sexbombe-Rolle primär eines: langweilig.
Basic Love / Oi ching ku
see (2009) * * ½
Nettes Teenager-Liebesdrama von Oxide Pang, leider arg
formelhaft.
Bas
Itna Sa Khwaab Hai (2001) * * ½
Überlanges Bollywood-Drama mit brillanten Szenen
aber noch mehr Durchhängern.
Basketball Diaries, The (1995)
* * * ½ Wegen einer
Traumsequenz in die Schlagzeilen geratenes, packendes Jugenddrama mit Leo Di Caprio und
Mark Wahlberg.
Basquiat (1996)
* * * Etwas schleppendes,
aber attraktiv besetztes (Dennis Hopper, Gary Oldman, David Bowie) Künstler-Portrait.
Bastoni: The Stick Handlers (2002) * *
Zu Beginn recht witzige Tragikomödie über Japans
Porno-Industrie, die jedoch in der zweiten Hälfte langweilt und moralisiert.
Bas Yun Hi (2003) * * ½
Leichtfüssige, aber auch allzu leichtgewichtige
Ensemble-Komödie, die für Bollywood-Verhältnisse extrem kurz ist: 90 Minuten.
Bathory (2008)
- Die Blutgräfin
* *
½
Etwas langfädige internationale Co-Produktion, welche eine andere historische
Anschauung der blutigen Bathory-Legende anpackt, aber dadurch dröger wirkt als
der fleischigere "The Countess" von Julie Delpy.
Batman (1989)
* * * * Tim Burtons
kongenial düstere Comic-Adaption mit fulminanter Musik (Danny Elfman) und Ausstattung.
Batman Returns (1992)
* * * * Tim Burtons Sequel
zu seinem Megahit geriet sogar noch düsterer und machte weniger Kasse. Deswegen kam für
Teil 3 ein neuer Regisseur.
Batman Forever (1995)
* * * ½ Knallbunte
Comicverfilmung von Joel Schumacher. Geile Effekte und geile Co-Stars (Nicole Kidman, Jim
Carrey, Tommy Lee Jones).
Batman & Robin (1997)
* * ½ Der schwule Joel
Schumacher macht aus Batman eine Nippel- und Ledershow von karnevaleskem Ausmass. Viele
Stars, nix Story.
Batman Begins (2005) * * * ½
Der düstereste "Batman" überhaupt. Doch beim Kampf
gegen innere und äussere Dämonen bleibt Unterhaltung oft auf der Strecke.
Battaglia di Algeri, La (1965)
* * * * Radikales
antikolonialistisches Meisterwerk in pseudo-dokumentarischem Stil und
eindeutiger Parteiname für die algerischen Kämpfer.
Batalla en el cielo / Battle in Heaven (2005)
* * * Schwermütiges Drama mit
explizitem Sex, tollen Laiendarstellern, diffuser Aussage, inhaltlichen
Schwächen und bemühtem Parallelismus.
Batteries Not Included (1987)
* * * ½ Bezauberndes
Sci-Fi-Märchen aus Steven Spielbergs Traumfabrik. Mit Jessica Tandy und weiteren
angegrauten, aber liebenswerten Stars.
Battle Beyond the Stars (1980)
* * * Sci-Fi-Variation der "Sieben
Samurai" aus Roger Cormans Schule des Billig-Kinos. Sehr unterhaltsam. Art
Direction: James Cameron!
Battle
Beyond the Sun (1963) * ½
Von Roger Corman produzierte und von Francis Ford Coppola
ausgeführte US-Verhunzung eines russischen Sci-Fi-Films.
Battle Creek Brawl / The Big Brawl
(1980)
* * Jackie Chans US-Debüt ist
steif inszeniert und bietet schlechten Klamauk. Einer seiner schwächeren
Streifen.
Battlefield Heroes / Pyeongyangseong (2011) * * ½
Fade Fortsetzung von "Once Upon a Time in a Battlefield".
Battle Girls versus Yakuza / Bakuhatsu! Sukeban hantazu: Sokatsu nagurikomi
sakusen (2010) * ½
Öder Japan-Trash.
Battle Girls versus Yakuza 2: Duel in Hell / Gyakushu! Sukeban hantazu: Jigoku
no ketto (2010) * ½
Noch mehr davon ...
Battlefield
Baseball (2003) * *
Japanischer Trashstreifen um Zombies und
Baseball. Irgendwie nicht mein Ding.
Battlefield Earth (2000)
*
Der
Megaflop des Jahres: John Travoltas Sci-Fi-Gurke nach dem Roman v. Scientology-Gründer
Hubbard.
Battle Girl: The Living Dead in Tokyo Bay / Batoru garu: Tokyo crisis wars
(1991) *
Horrorschund der langweiligsten Sorte.
Battle in
Outer Space / Uchu daisenso (1959) * * *
Herrlich unterhaltsame Sci-Fi von Toho.
Battle League Horumo / Kamogawa Horumo: Battle League in Kyoto (2009) * * *
Kurioser Japan-Spass um Kampfgeister.
Battle Los
Angeles (2011)
- World Invasion: Battle LA
* * *
Das
Alien-Design ist schwach, das Pathos geht auf den Wecker und von
Charakterentwicklung sind wir hier weit entfernt. Doch als reiner
Invasions-Reisser ist dieser kurzweilige Kracher allemal solides Actionfutter.
Battle of Britain (1969)
* * ½
"Bond"-Regisseur Guy Hamilton inszeniert mit grosser kelle und vielen Stars -
aber irgendwie ohne Esprit.
Battle of Wits
/ Muk gong (2006) * * *
Etwas zerdehntes Schlachtenspektakel aus China mit
pazifistischer Note aber etwas sprödem Inhalt.
Battle
Royale (2000/01)
* * * *
Blutig, satirisch, melancholisch und sack-krass. So etwas schaffen nur die
Japaner.
Battle
Royale II (2003)
* * * Ebenso
kontrovers wie der Vorgänger, aber in der zweiten Hälfte grässlich inszeniert.
Zudem ist die politische Botschaft ziemlich gefährlich.
Battlestar Galactica (1979)
* * *
Billiger "Star Wars"-Nachzügler fürs Fernsehen, der aber
unterhält und Kultstatus erlangte. Genial: die Titelmusik.
Battles Without Honor and Humanity / Yakuza Papers / Jingi naki tataki (1973)
* * *
Ein blutiger, aber etwas repetitiver Fukasaku-Film, der
Kult wurde.
Battles Without Honor and Humanity: Death Match in Hiroshima (1973)
* *
½ Düstere, repetitive Fortsetzung des
kultigen "Yakuza Papers".
Battles Without Honor and Humanity:
Proxy War (1973) * * *
Besser als der Vorgänger, doch der Plot ist bloss
eine Aneinanderreihung von Loyalitäts-Wechseln unter Yakuzas.
Battles Without Honor and Humanity:
Police Tactics (1974)
* *
½
Repetitiv bis aufs Mark. Kultig, aber eigentlich
ziemlich diffus.
Battles Without Honor and Humanity:
Final Episode (1974)
* * *
Solider Abschluss, weniger wirr als die
Vorgänger.
Battle Under Orion / Manatsu no Orion (2009) * * *
Wenig innovatives, aber unterhaltsames und gut gemeintes
Kriegsdrama.
Battle Wizard, The / Tian long ba bu (1977)
* * *
Kurzweilig-schräger
Shaw-Brothers-Fantasy-Action-Spass.
BAT 21 (1987)
* * * Überraschend guter Kriegsfilm und
dank Gene Hackman und Danny Glover der vielleicht beste der meist unsäglichen
Rescue-Filme.
Batwara (1989) * * * ½
Starbesetztes Bollywood-Epos mit Western-Flair.
Bat
Without Wings / Wu yi bian fu (1980) * * *
Wiedermal reichlich verworrener
Chor-Yuen-Martial-Arts-Krimi, der aber gut unterhält.
Bawandar (2000)
* * * ½
Indisches
Emanzipations-Drama mit eindrücklichen Bildern, tollem Sound - aber vor allem einer
genialen Nandita Das.
Bawarchi (1972) * * * ½
Herzensgute Tragikomödie von Bollywood-Altmeister
Hrishikesh Mukherjee.
Bayside
Shakedown / Odoru daisosasen (1998) * * *
Höchst erfolgreicher Kinoableger einer
japanischen TV-Serie - mit Witz, etwas Spannung und Drama.
Bayside
Shakedown 2 / Odoru daisosasen - The Movie 2: Rainbow bridge wo fusaseyo (2003) * * *
Erfolgreicher, langsam etwas abgenutzter Genre-Mix.
Bayside Shakedown 3: Set the Guys Loose / Odoru daisousasen the movie 3: Yatsura
o kaihou seyo! (2010) * * *
Solider, kurzweiliger dritter Teil.
Bazar (2009)
* *
½
Träge und etwas klischeehafte Romanze zwischen alter Frau und
jungem Ausländer in Genf. Immerhin halbwegs sympathisch.
Bbuddah Hoga Terra Baap (2011) * * *
Kurzweilige Hommage an Amitabh Bachchan - mit dem
Superstar selbst, versteht sich.
Beach, The (2000)
- The Beach * * * ½
Leo Di Caprio in einer bildgewaltigen Kultbuchadaption von Danny
Boyle ("Trainspotting").
Beach Red (1967)
* * * Kriegsfilm von und
mit Cornel Wilde: Etwas Kitsch, aber technisch virtuos - insbesondere die "Saving
Private Ryan"-mässige Anfangssequenz.
Beach
Spike (2011)
* *
Sexy Girls in einem unsexy öden Film.
Beales of Grey Gardens, The (2006)
* * 30 Jahre nach dem
Kult-Original "Grey Gardens" entstand diese Dok, die strukturlos einige Deleted
Scenes über das Leben der beiden schrulligen Frauen aneinanderreiht.
Bean (1997)
* * ½ Oftmals eher
peinliche als witzige Kino-Adaption von Rowan Atkinsons TV-"Held". Dennoch
halbwegs
unterhaltend.
Beast, The (1988)
* * Kriegsdrama von Kevin
Reynolds ("Waterworld"), das wegen seiner anti-Sowjetischen Propaganda nervt.
Beast, The (1996)
* * ½
Meeres-Horror-TV-Zweiteiler aus der Feder von Peter Benchley ("Jaws"): Zu lang,
aber szenenweise effektiv.
Beast, The
(2004)
* Ultrabilliger
Thai-Horror mit schlaffem Skript und viel zu wenig Gore.
Beast and the
Beauty / Yasuwa minyeo (2005)
*
* * ½
Ssmpythische, aber vor allem witzige Komödie
aus Korea.
Beast Cops /
Yeshou xingjing (1998)
*
* * ½
Preisgekrönter, düsterer und doch
auch ironischer Hongkong-Thriller mit Anthony Wong.
Beastly (2011)
* *
Anti-Oberflächlichkeits-Märchen zwischen "Twilight" und "Die Schöne und das
Biest", recht schlecht gespielt und spannungsarm inszeniert. Und ironischerweise
etwas oberflächlich.
Beast Stalker, The /
Ching yan (2008)
* * *
Hongkong-Routine auf hohem Niveau mit einer
eindrücklichen Crash-Sequenz und einem angenehmen Mix aus Thrill und Drama.
Beast From 20,000 Fathoms, The (1953)
* * * ½
Unterhaltsamer Monster-Klassiker nach Ray Bradbury mit dem Schweizer Paul
Hubschmid und dem ersten von Ray Harryhausen im Alleingang erdachten
Stop-Motion-Biest.
Beastmaster, The (1982) - Der Befreier
* * ½
Nettes Fantasyabenteuer mit ein wenig Ironie und martialischem Soundtrack
Beast With Five Fingers, The (1946)
* * * Routinierter
Gruselfilm, der vor allem wegen dem "eiskalten Händchen" sowie Peter Lorre
fasziniert.
Beat (1997)
* * * Hartes,
gestyltes Actiondrama aus Korea mit ein paar Längen und Klischees.
Beautiful
/ Arumdabda (2008)
* * *
Leicht ins Groteske überzeichnetes Drama um
die Folgen extremer Schönheit.
Beautiful (2010)
* *
½
Australisches Psychodrama mit Thriller-Einschlag, das visuell raffiniert beginnt
und dank einer heissen Nachbarstochter auch unterschwelligen Sexappeal bietet.
Doch gegen Ende verhaspelt sich der Regisseur in den Handlungssträngen und lässt
ebenso unaufgelöst wie enttäuscht zurück.
Beautiful
Boxer (2003)
*
* * ½
Starkes Thai-Drama um einen jungen
Boxer, der kämpft, um sich eine Sexumwandlung zu finanzieren.
Beautiful Life, A / Mei Li Ren Sheng (2011)
* * ½ Adrettes Liebesdrama
vom Regisseur von "Infernal Affairs".
Beautiful
Mind, A (2001)
* * * Gut
gespielte und routiniert inszenierte, aber überlange, durchkalkulierte und
verniedlichende Biographie eines schizophrenen Mathematikers.
Beautiful People (1974) - Die lustige Welt
der Tiere * * * ½ Südafrikanische Tierwelt-Komödie mit genialen Szenen.
Leider wurde von den Machern oft etwas nachgeholfen.
Beautiful
Sunday (2007) * * *
Koreanisches Thrillerdrama, das zwei Geschichten zum
ungewöhnlichen Finale verkuppelt.
Beautiful Thing (1996)
* * * ½ Einfühlsames und
dennoch höchst charmantes britisches Schwulendrama mit erfrischenden Darstellern.
Beau travail (2000)
* * * Visuell
berauschender, aber auch etwas langatmiger Blick in kindliche Seelen gestählter
Legionärskörper.
Beauty and the Beast, The (1991)
* * * * ½ Einer
von Disneys besten und als einziger Zeichentrickfilm in der Geschichte für
einen "Oscar" als bester Film nominiert!
Beauty and the Beast, The: The Enchanted Christmas
(1998) * * ½ Unnötiges Follow-Up zum Disney-Geniestreich. Erschien nur auf Video
& DVD.
Beaver, The (2011)
- Der
Biber
* * *
Jodie Fosters dritte
Regiearbeit um einen Mann, der seine Depressionen mittels einer Biber-Handpuppe
verarbeitet: unstet in seinem Ton, aber vor allem am Anfang überzeugend - und
nicht zuletzt schauspielerisch stark. In der Hauptrolle glänzt Mel Gibson,
wodurch das Ganze einen Meta-Anstrich bekommt, schliesslich hadert der Mann auch
real mit seinem Leben. Mit einem konsequenteren Skript wärs ein toller Film.
Beavis and Butt-Head Do America (1996)
* * * ½ Nur für
Fans - und ich bin einer: Die "Southpark"-Vorgänger B & B glänzen mit
anarchischem, niveaulosen Humor. Geil.
Beauty on Duty! / Mei lai muk ling (2010) * *
Harmloser Nonsens vom Wong-Jing-Fliessband.
Beauty's Exotic Dance: Torture! / Hakkinbon bijin ranbu yori: semeru! (1977)
*
* ½
Visuell eindrückliches, inhaltlich
repetitives Erotikdrama.
Because I Said
So (2007)
* *
Mühsame, laute und hysterische
Komödie mit einer ärgerlich schlechten Diane Keaton. Wenn sie mal schweigt,
jauchzt man "Hallelujah"!
Be Cool
(2005)
* * Ätzendes,
langweiliges und mies montiertes Sequel zu "Get Shorty", das nur stellenweise
amüsiert.
Bedardi (1993)
*
*
Trashiger Bollywood-Actioner mit Überlänge
aber einiger B-Film-Power.
Bedazzled (2000)
* * * Liz Hurley ist
teuflsch sexy als ... Teufel. Die Story ist etwas repetitiv, aber durchaus witzig.
Bedevilled / Kimboknam Salinsaeui Jeonmal (2010)
*
* * ½
Krasser und doch nicht oberflächlicher
Rachefilm.
Bedroom Window, The (1987)
* * * ½ Curtis
Hansons spannende Hitchcock-Hommage mit Steve Guttenberg.
Bedside Detective, The / Sailap jap baan lek (2007)
* *
½
Harmlose Thai-Komödie.
Bedtime Stories (2008)
* *
Nach einigen überraschend
guten Adam-Sandler-Filmen folgt der Rückfall mit dieser erschreckend unlustigen
und sentimentalen Disney-Kiste, die Fantasie vortäuscht, aber keine hat.
Bedways (2010)
* ½
So
prätentiöses wie langweiliges deutscher Erotikdrama mit ein paar semi-expliziten
Sexszenen, etwas dirty talk und viel Leerlauf.
Beefcake (1999)
* * ½ Nicht
sonderlich spannender, aber zeitweise faszinierender Doku-Einblick in die schwule
Emanzipation der 40er-Jahre um Fotograf Bob Mizer.
Bee Movie (2007)
- Das Honig-Komplott
* * *
Kurzweiliger
Trickfilmspass, der mit Wortwitz und visuellen Idee gut anfängt, sich aber in
einem zähen Plot verfängt. Gute Sprecher.
Bee Season (2005)
* * ½ Eindrücklich gespielte
Bestsellerverfilmung, deren Story jedoch zum spirituellen Einerlei verkommt und
mit seltsamen Ideen befremdet.
Beethoven (1992)
* * * Ziemlich
drollige Hunde-Komödie von Brian Levant mit Charles Grodin. Die Sequels sind dagegen
Stuss.
Beethoven's 2nd (1993)
* * Noch mehr
Wauwau-Komik - diesmal völlig von der Stange und ohne viel Flair.
Beetlejuice (1987)
* * * * Extrovertierte,
chaotische, morbide, köstliche Fantasykomödie von Tim Burton mit Michael Keaton, Alec
Baldwin und Winona Ryder.
Beetles (2008)
* Sterbenslangweilige Spielerei einer
koreanischen Kunstschaffenden.
Before and After (1996)
* * * Überlanges, aber
relativ packendes Drama von Barbet Schroeder mit Meryl Streep, Liam Neeson und Edward
Furlong.
Before the Rains
(2007) * * ½
Schön gestaltetes anglo-indisches Drama,
inhaltlich jedoch dünn und dramaturgisch flach.
Before Sunrise (1995)
* * * ½ Geschwätzige, aber
sehr charmante Lovestory vom amerikanischen Independent-Philosophen Richard Linklater.
Before Sunset (2004)
*
* * ½ Noch mehr reden, noch
mehr schwelgen, noch mehr schwärmen - ein gelungenes Sequel, das nur aus
Dialogen besteht.
Before the Rain (1994)
* * * ½ Das
Oscar-nominierte Drama verknüpft mit eleganten Bildern, starken Akteuren und
prächtigem Soundtrack 3 Geschichten. Hat seine Längen, endet aber mit einem
Coup.
Beginners
(2010)
* * *
½
Hochsympathisches und ironisch gespicktes Drama mit Ewan MacGregor, der erst
erfährt, dass sein Papa schwul war - und dann auch noch im Sterben liegt. Ein
behutsames Kleinod.
Behind Enemy Lines (2001)
* * Kriegsfilm-Rückschritt
nach "Rambo"- und "MIA"-Muster: Zwar nicht so reaktionär wie die
Vorbilder, aber noch immer ziemlich dumm.
Behind the
Green Door (1973)
*
* ½ Marylin Chambers' Hardcore-Klassiker: Kunst
meets Pornografie - heute ein Kultfilm.
Behind the Painting / Khang lang phap (2001)
* * Schleppendes &
steifes, aber schön gefilmtes Thai-Liebesdrama.
Behind the
Yellow Line Yuen fan (1983)
* * ½
Leslie Cheung und Maggie Cheung blutjung in
einem Drama der Shaw Brothers.
Being Cyrus (2005)
*
* ½
Toll gespielte Bollywood-Thrillerkomödie mit
schwachem Skript.
Being Human (1994)
* * Episodenhafte,
äusserst harmlose Tragikomödie mit Robin Williams, die letztendlich ziemlich langweilig
wird.
Being John Malkovich (1999)
* * * ½ Cleverer,
innovativ inszenierter Trip in das Gehirn eines selbstironischen John Malkovich ("Con
Air").
Bekhudi (1992)
*
* ½
Grundsolide Bollywood-Produktion, die nur in
Erinnerung bleibt, weil darin Superstar Kajol debütierte.
Be Kind Rewind (2008)
- Abgedreht
* * * ½
Skurrile und doch herzliche
Hommage an das Kino, die VHS und das Gute im Menschen.
Belahan Jiwa: The
Soulmates (2005)
*
* ½
Attraktiv gefilmter indonesischer
Mystery-Thriller, der nie richtig zündet.
Believerst, The (1987) - Das Ritual
* * *
Beklemmender
Voodoo-Horrorfilm von John Schlesinger mit Martin Sheen.
Belladonna of
Sadness / Kanashimi no Beradona (1973) -
Die Tragödie der Belladonna
* * * Berauschender
Anime-trip zwischen Sex und Drogenvision.
Belle,
La / Mi in (2000) * ½ Pseudo-intellektuelles Erotikdrama aus Südkorea.
Belle de Jour (1968)
* * * * Luis Buñuels
provokative, surreale Studie über Ehe und weibliche Sexualität. Mit einer bezaubernden
Catherine Deneuve.
Belle endormie, La (2010)
- Schlafende
Schöne * *
Catherine Breillats Kindermärchen für Erwachsene ist visuell reizvoll und hat
ein paar spannende psychologische Ansätze, versumpft jedoch in verkünsteltem
Getue und endet im Nichts.
Belle Epoque (1992)
* * * ½ Luftig-leichte,
sinnliche Erotikkomödie mit Penélope Cruz, die den "Oscar" als bester
ausländischer Film ergatterte.
Belle et la bête, La (1946)
* * *
* Wunderschöner Klassiker und bildstarkes Märchen. Der Zahn der
Zeit hat kaum an dem Film genagt ...
Belly of the Beast (2003)
* * Trotz
deftigen Blutergüssen, sexy Girls und der Regie von Ching Siu-Tung fad. Der
Grund ist Steven Seagal. Er ist so rund, dass sich der Titel auf seinen Bauch
beziehen könnte und braucht etliche Male sehr offensichtliche Body
Doubles. Nur die Liebesszene macht er leider selbst.
Below (2002) * * * Unheimlicher Mix aus U-Boot-Thriller und Geisterfilm - von David
Twohy ("Pitch Black") und Darren Aranofsky ("Requiem for a Dream").
Benchwarmers, The (2006)
* * Ein paar Mal hab ich bei dieser
infantilen Nonsens-Komödie gelacht, doch die "ich furz dir ins Gesicht"-Pointen
haben beinahe allen Spass ruiniert.
Bend It Like Beckham (2002) * * * *
Süsse Brit-Comedy um Liebe, Familie, Chapatti ... und Fussball.
Ein echter "crowd pleaser".
Beneath (2007)
* * ½
Harmlose
MTV-Horrorproduktion, am Anfang und Ende noch halbwegs gelungen, im Mittelteil
unnötig aufgeblasen und fast schon öde.
Ben Hur: A Tale of Christ (1926)
* * * ½ Der teuerste
Stummfilm aller Zeiten ist auch einer der rasantesten. Ab und zu etwas theatralisch, aber
stets faszinierend.
Ben-Hur (1959)
* * * * Klassischer
212-Minuten-Monumentalfilm und "Oscar"-Abräumer (11 Statuen) mit Charlton
Heston. Allein das Wagenrennen ist Filmgeschichte.
Benny & Joon (1993)
* * * ½ Schräg-charamnte
Liebes-Tragikkomödie mit Johnny Depp.
Bente (2009) * * ½
Einblicke in die philippinische Thematik ermordeter
Journalisten.
Ben X (2007)
* * * ½
Eine Spur zu schematisches, aber bedrückendes und souverän mit In-Game-Szenen
gespicktes belgisches Aussenseiter-Drama über einen gehänselten, schüchternen
Schüler.
Be or Not to Be, To (1983)
* * * Mel Brooks'
amüsantes Remake des Lubitsch-Klassikers.
Beowulf (2007) * * *
½ Die
CGI-Menschen in dem Trickfilm sind nicht immer 1A, dafür sonst alles: episch,
wuchtig und überraschend vielschichtig.
Beranak Dalam
Kubur (2007)
* ½
Langweiliger Teenie-Grusel aus Indonesien.
Beresina, oder die letzten Tage der Schweiz (1999)
* * * ½ Bester Schweizer
Film seit langem. Ironisch, frech, pompös. Und Irina Panova ist bezaubernd.
Bergblut
(2010)
* * *
Flammendes Regiedebüt um den Südtiroler
Freiheitskampf. Beginnt persönlich und mit feministischer Note, widmet sich
später mehr und mehr der Geschichte von Nationalheld Andreas Hofer. Das sorgt
für eine etwas heterogene Story, aber prächtige Bilder, mitreissendes Pathos und
urchige Dialoge (zum Glück teilweise untertitelt) sorgen für Unterhaltung.
Bergführer Lorenz (1943) * *
½
Schleppender Schwiezer Bergfilm.
Berg ruft, Der
(1938)
* * * Ein Standardwerk
des Bergfilms, vielleicht etwas holprig, aber eindrücklich.
Besieged City / Wai
sing (2007) * * ½
Verstörendes, aber etwas bemüht erzähltes Jugenddrama aus
Hongkong.
Best Defense (1983)
* * ½ Launige
Militärkomödie mit Eddie Murphy und Dudley Moore.
Bestia
nello spazio, La / Beast in Space (1980)
*
Der
italienische Sci-Fi-Schrott möchte
Borowczyks Kult-Erotikfilm "La bête" ins All
verlegen und scheitert kläglich: Miese Tricks, lahme Story, haarige
Porno-Einschübe - ödester Trash.
Best in Show (2000)
* * * ½ Absurd witzige
Pseudo-Documentary über Hundeshows und deren Teilnehmer. Von und mit Christopher Guest
und mit einigen Stars.
Best Man, The (1964)
* * * Das Drehbuch von Gore
Vidal liefert einen interessanten politischen Insider-Bericht, aber Regie und Hauptdarsteller sind etwas brav.
Best Men (1997)
* * ½ Ziemlich
unterhaltsame Actionkomödie mit Drew Barrymore, "Young Indy" Sean Patrick
Flanery und TV-"Superman" Dean Cain.
Best
of Times / Khwaam jam sun... Tae rak chan yao (2009) * * *
Sympathischer thailändischer Liebesfilm.
Bestseller / Beseuteuselleo (2010) *
* ½
Zu wendungsreicher, daher abstruser Thriller.
Beta (1992) * * ½
Unterhaltsamer, aber unausgegorener Bollywood-Liebesfilm.
Bête, La (1975)
* * * Lange verbotene
Erotikhorror-Variation von "Die Schöne und das Biest" mit einem
kopulierenden & ejakuierenden Monster und einem Schuss Freud.
Bête humaine, La (1938) - Bestie Mensch
* * * ½
Etwas gar euphorisch gefeierte Zola-Verfilmung mit tollem Spiel
und praller Inszenierung. Aber der Plot ist etwas karg, der Soundtrack
unpassend.
Betrayed (1988)
* * ½ Das brisante
Thema (Rassismus & Antisemitismus) verkommt durch die Klischees von Regisseur
Costa-Gavras zur Lächerlichkeit.
Be
True (2004) * ½
Lethargischer Thai-Liebesfilm, der mit
langweiligen Dialogen nicht den Hauch von Emotionen weckt.
Better
Tomorrow, A / Ying huang boon sik (1986)
* * * ½ Visuell etwas muffiger, aber anonsten mitreissender
Durchbruchsfilm von John Woo.
Better
Tomorrow II, A / Ying huang boon sik II (1987)
* * * ½ Etwas gelassenere Fortsetzung mit einem
ultra-brutralen Finale.
Better
Tomorrow III, A / Ying huang boon sik III (1989)
* * ½ Unnötiges, melodramatisches und ziemlich langweiliges
Prequel, inszeniert von Tsui Hark.
Better
Tomorrow, A / Mujeogja (2010)
* * ½
Etwas dröges koreanisches Remake des Kultfilms.
Bettler vom Kölner Dom, Der (1927) * *
Ziemlich dröger Stummfilmkrimi, immerhin mit Kölner
Szenerie.
Betty Blue (1995) - Sinnliche Nächte in
Florenz *
Die Vorspiele sind in dem Sexfilm anmachend, doch danach herrscht Flaute.
Selbst beim Oralsex behält man hier die Hosen an!
Between
Love and Hate (2006) * *
Langeweile amour fou aus Korea, die nicht vom Fleck kommt.
Beverly Hillbillies, The (1993)
* * ½ Ein paar nette
Jokes machen diesen Serien-Ableger zur primitiven aber mässig unterhaltsamen Posse.
Beverly Hills Bodysnatchers (1989)
* ½ Langweilige und
primitive Gruselkomödie von Jonathan Mostow ("Terminator 3").
Beverly Hills Cop (1984)
* * * ½ Einer der
grössten Kassenschlager der 1980er: Eddie Murphys deutsche Synchro ist zwar nervtötend,
der Film aber fetzig.
Beverly Hills Cop II (1987)
* * ½ Tony Scotts
actionreiches Sequel hat seine Momente, bietet aber eigentlich nur mehr vom Selben.
Beverly Hills Cop III (1994)
* * John Landis' Update kam
etwa 5 Jahre zu spät: In den 90ern wurde Murphys Revolverschnauze auf Verbrecherjagd ein
Totalflop.
Beverly Hills Ninja (1997)
* ½ Schöne Frauen
sind das einzige, was bei dieser Actionklamotte ansehnlich ist. Die Gags von Kampfwurst
Chris Farley verlaufen im Sand.
Bewafa
(1952) * *
* Top besetztes, etwas
formelhaftes Bollywood-Melodrama.
Bewafaa (2005) *
* Starbesetzter Bollywood-Formelfilm mit wenig
Tiefgang, Emotionen und Unterhaltungswert. Aber hübsch gemacht.
Bewegte Mann, Der (1995)
* * * ½ Deutscher
Komödienhit mit Til Schweiger und Joachim Król in Höchstform.
Bewitched / Gu
(1981)
* * *
Ein gewohnt ekliger Schwarzmagie-Horror der Shaw Brothers,
sehenswert weil visuell interessant.
Bewitching
Attraction / Yeogyosu-ui eunmilhan maeryeok (2006)
*
*
Nichtssagende Gesellschaftssatire mit etwas
Erotik, etwas Witz und etwas Arthaus-Langeweile.
Be With Me (2005) *
*
*
Etwas gar langsames und konstruiertes, aber schön gefilmtes und herzlich
gespieltes Drama aus Singapur.
Be With You /
Ima, ai nu yukimasu (2004)
* * * *
Ungemein bewegendes Melodrama aus Japan,
inszenatorisch kein Knüller, aber Tränen sind garantiert.
Beyond All
Magic / Heungsimonyeo (2008) * *
Etwas langweilige, ziellose und keimfreie Tragikomödie aus
Korea.
Beyond a Reasonable Doubt (2009)
- Gegen jedne Zweifel
* *
½
Solide inszenierter
Thriller von Peter Hayams, letztendlich aber zu salopp und unglaubwürdig.
Aufgewertet durch Michael Douglas, der einer 08/15-Nebenrolle Charisma verleiht.
Beyond Borders (2003)
* * ½ Gut gemeintes Flüchtlingsdrama mit UNHCR-Botschafterin
Angelina Jolie. Akteure, Bilder und mutiges Ende sind gut, doch die Lovestory
und die Charaktere öden bald an.
Beyond Rangoon (1995)
* * * Packender
Politthriller von John Boorman, das den burmanesischen Regime-Terror natürlich sehr
plakativ angeht.
Beyond the Forest (1949)
* * ½ Das einzig
klassische an King Vidors Durchschnitts-Drama ist der Satz "What a Dump", der
"Who's Afraid of Virginia Woolf" inspiriert haben soll.
Beyond the Great Wall / Wang zhao jun (1964) * * *
Gediegene Huangmei-Oper, etwas steif, aber prachtvoll
allemal.
Beyond the Law (1992)
* * ½ Eigentlich nur
ein Bikerfilm unter vielen - aber Linda Fiorentino ist dabei. So ist's ein Biker-Film mit
Linda Fiorentino!
Beyond the
Years / A Thousand Cranes / Cheonnyeonhak (2006) *
*
½ Im
Kwon-taeks 100. Film: gefühlvoll, gemütlich, nostalgisch - und ziemlich
unspektakulär.
Beyond Therapy (1987)
* * ½ Ziemlich
langweiliger satirischer Seelenstriptease von Robert Altman.
Bhagam
Bhag (2006) * *
Künstlerisch bankrotte Hysterie-Komödie, schwach gespielt,
viel zu lang und einfach nie lustig.
Bhaggmati: The Queen of
Fortunes (2005) * *
Bollywood-Mix aus Live-Action und Animation, der
nicht nur viel zu lang, sondern auch viel zu spröde ist.
Bhai Ho
To Aisa (1972) * * *
Kurzweiliger Masala-Film von Grossmeister Manmohan Desai.
Bhaji
on the Beach (1993) * * *
Ebenso engagiertes wie erheiterndes Frühwerk der
"Bend It Like Beckham"-Regisseurin.
Bhalevadivi Basu /
Sherni Ka Shikaar (2001) * * ½
Flottes, aber auch etwas spinnertes Telugu-Abenteuer mit
Shilpa Shetty.
Bhavnao Ko Samjho (2010) *
Über 50 indische Komiker sorgen für 115 Minuten Langeweile.
Bhram: An Illusion (2008) * *
Ansprechend gefilmter, aber rasch langweilig werdender
Bollywood-Thriller.
Bheja Fry (2007) * * ½
Kurzweiliges, aber alles andere als inspiriertes
Bollywood-Remake des französischen Hits "Le dîner des cons".
Bheja Fry
2 (2011) * *
Fade und überlange Fortsetzung.
Bhool Bhulaiyaa
(2007) * * ½
Priyadarshans "Chandramukhi"-Remake ist weniger hysterisch
als seine Slapstickkomödien - aber dafür auch nicht sehr witzig.
Bhoot (2003) * * *
Übernatürlicher Bollywood-Thriller von Ram Gopal Varma: Toll
gespielt, ohne Songs straff erzählt - aber irgendwie ohne wirkliche Überraschungen.
Bhoot
Bungla (1965) * * *
Kultige, nicht gerade spannende Horrorkomödie mit zum
Schluss schön grotesken Song-Einlagen.
Bhoothnath (2008) * * *
Kurzweiliger Geister-Kinderfilm mit Amitabh Bachchan sowie
Shahrukh Khan in einer Nebenrolle.
Bhoot Unkle (2006) * *
Dröger, zunehmend plumper Kinderfilm made in Bollywood.
Bhopal
Express (1999) * * * ½
Bewegendes indisches Drama um die grösste
Industriekatastrophe aller Zeiten.
Bibelcode, Der (2008)
* * ½
Solider, aber unnütz auf zwei
Teile langgezogener TV-Mysterythriller mit Cosma Shiva Hagen, Joachim
Fuchsberger und ein paar "Da Vinci Code"-Abguckern.
Bible, The: Abraham (1993)
* * Staubtrockene
Einführung in Leo Kirchs TV-Bibel-Nacherzählung. Stars: Richard Harris, Maximilian Schell.
Bible, The: The Creation (1993)
* * ½ Das Highlight der
Bibel-Reihe ist ein eleganter Bilderbogen ohne viel Worte - mehr aber auch nicht.
Bible, The: Jacob (1994)
* * Wie
"Abraham": viele Brauntöne, viel Langeweile und etliche Stars (Matthew Modine,
Sean Bean, Irene Papas)
Bible, The: Joseph (1994)
* * Dank der Musikberatung
von Ennio Morricone zumindest akustisch interessante Bibel-Posse mit Ben Kingsley, Martin
Landau, Monica Bellucci.
Bible, The: Moses (1995)
* * Mehr vom Selben -
diesmal mit Ben Kingsley, Christopher Lee und Sonia Braga.
Bible, The: Samson & Delilah (1996)
* ½ Eher eine
Seifenoper, als ein Bibelfilm. Highlights: Die Stars Dennis Hopper, Elizabeth Hurley,
Ben
Becker und Diana Rigg.
Bible, The: David (1996)
* * ½ Der Zweitbeste: Dank
Blut, überzeugenden Darstellern und den erschreckenderen Seiten der Bibel ragt
"David" aus der Wüsten-Reihe heraus.
Bible, The: Salomon (1997)
* * Nichts neues von der
Bibelfront. Nur Vivica A. Fox ist bezaubernd wie immer. Auch dabei: Max von Sydow, Maria
Grazia Cucinotta.
Bible, The: Jeremiah (1998)
* * Wie ihre Vorgänger
kommt auch diese Bibel-Adaption etwas seelenlos daher. Stars: Klaus Maria Brandauer,
Oliver Reed.
Bible, The: Esther (1998)
* * Fast ein 2½ - aber eben nur fast. Denn wirklich Neues bietet auch
diese Folge nicht. Dabei: Thomas Kretschmann, F. Murray Abraham, Ornella Muti.
Bible, The: Jesus (1999)
* * Wie überraschend: auch nichts Besonderes. Mit dabei: Gary Oldman, Armin
Mueller-Stahl, Christian Kohlund, Jeroen Krabbé.
Bible, The: Paulus (2001)
* * Diesmal brüten Franco
Nero und etliche weniger bekannte Namen in der Wüstensonne.
Bicentennial Man (1999) - Der
200-Jahre-Mann * *
Schmalziger gehts nicht. Chris Columbus' Roboterfabel mit Robin Williams.
Bichhoo
(2000)
* * ½ Bollywood'sche Kopie von
Luc Bessons "Léon". Nicht halb so stylish, nicht halb so gut - aber ganz
gefällig.
Bichunmoo
(2000)
* * * Fantasy-Action-Seifenoper aus
Südkorea: Dass der Film konfus erzählt und geschnitten ist, irritiert. Action
und Kamera sind aber virtuos.
Bienvenue chez les Ch'tis (2008)
- Willkommen bei
den Sch'tis * * *
½
Der
französische Grosserfolg von und mit Dany Boon nimmt witzig und sympathisch die
Klischees über die Nordlichter der Grande Nation aufs Korn.
Benvenuti al sud (2010)
* * * Das
offizielle Italo-Remake des französischen Hits "Bienvenue chez les Ch'tis" kam
etwas gar schnell, da es dieselbe Story einfach nach Italien verlegt, und daher
nur mehr vom selben präsentiert. Doch die Gags amüsieren, die Charaktere sind
sympathisch und einige Italien-spezifische Modifikationen funktionieren gut.
Big (1988)
* * * * Süss-melancholische
Fabel über das Kind im Manne - mit Tom Hanks bestens besetzt. Zweifach
"Oscar"-nominiert!
Big Bang / Ssonda
(2007)
* * ½ Solider, aber etwas
orientierungsloser Genremix aus Korea.
Big Bang Love,
Juvenile A / 46-okunen no koi (2006)
* * * Sinnlicher,
existenzialistischer Miike-Trip, der toll beginnt, sich aber nach der Hälfte
verzettelt.
Big Bet, The (1986)
½ Primitiv, kindisch, naiv
und dumm: Die unerotische Sexklamotte mit Sylvia Kristel bedient sich aller möglichen
Klischees.
Big
Boss, The / Fists of Fury / Tang shan da xiong (1971)
* * * ½ Bruce Lees erster Film als Hongkong-Star: sensationelle
Action, aber zähflüssig in der ersten Stunde.
Big Bounce, The (2004)
- Hawaii Crime Story
* * ½ Sommerliche
Elmore-Leonard-Verfilmung die ihre Stars vergeudet. Aber Ex-Model Sara Foster
ist heiss!! (Bild).
Big Brother (2007)
* ½ Reaktionärer Sondermüll
mit Sunny Deol, mehrere Jahre in der Vorbereitung, nun ebenso angestaubt wie
lächerlich.
Big Business (1987)
* * * ½ Turbulente
Verwechslungskomödie von Jim Abrahams ("The Naked Gun") mit zweimal Bette
Midler und Lily Tomlin.
Big Chill, The (1983)
* * * ½ Gut
gespielte, melancholische, manchmal schleppende Freundschaftsstudie von Lawrence
Kasdan mit Starbesetzung. Kevin Costner spielt eine Leiche.
Big Daddy (1999) - Big Daddy
* ½ Was für
Adam-Sandler-Fans. Alle anderen mögen die Filme des infantilen Komiker eh nicht. Ein paar
gute Gags.
Big Easy, The (1987) - Der grosse
Leichtsinn * * * ½
Schwül-sexy Thriller mit Dennis Quaid und Ellen Barkin. Etwas überschätzt,
aber gut.
Big
Fat Liar (2002) - Lügen haben kurze Beine
* * ½
Recht amüsante und kurzweilige Komödie, die letztendlich aber bloss Kids
wirklich begeistern kann.
Big
Fish
(2003)
* * * * Sentimentaler,
fantasievoller Tim-Burton-Film über die Macht von Geschichten und Legenden.
Bigger Than Life (1956)
* * *
*
Verstörendes Familiendrama mit James Mason in einer genialen Rolle als
Familienvater, der unter Medikamente-Einfluss zum Tyrannen wird. Kritik am
Patriarchat inklusive. Nicholas Ray verfilmte die subversive und kontroverse
Story wie einen expressionistischen Horrorfilm und mildert die Heftigkeit nur
durch das Ende ab.
Bigger,
Stronger, Faster (2008)
*
* *
Manchmal plakative, stets jedoch unterhaltsame und abwechselnd witzige, rührende
und ehrliche Auseinandersetzung mit Steroiden: ihren Stärken, ihren
Nebenwirkungen, ihrer Verankerung im Bodybuilder-Milieu.
Big Hit, The (1998)
* * ½ Hongkong-Action mit
Mark Wahlberg und Lou Diamond Phillips: Unterhaltsam & witzig, aber auch plump &
wirr.
Big Lebowski, The (1998)
* * * * ½ Jeff Bridges ist
'The Dude' in dieser überdrehten, irrwitzigen Thrillersatire. Schrill, genial
und der zweitbeste Film der der Coen-Brüder ('Fargo').
Big Man Japan / Dai-Nipponjin (2007) - Der grosse Japaner
* * * ½
Skurrile Pseudo-Doku-Parodie auf japanische
Monsterfilme.
Big Match, A / Kong
Pil-du (2006)
* * Launige, nicht immer gelungene
Slapstick-Komödie aus Korea.
Big Momma's House (2000) - Big
Mamas Haus * * ½
Unterhaltsame aber banale Mrs.Doubtfire-Variante mit Martin Lawrence.
Big Mommas: Like Father, Like Son (2011)
* ½
Formelhaft bis zum Erbrechen, und nur wenige Gags sitzen. Die ganze Reihe sollte
längst beerdigt werden.
Big Red One,
The (1980)
* * * ½
Mit relativ bescheidenem Budget
entstandener Kriegsfilm: Kernig, uramerikanisch und trotz ein paar Holpersteinen
von Sam Fuller stark inszeniert.
Big Scene, The /
Baksu-chiltae deonara (2005)
* * * Experimentiertfreudiger
und satirischer Korea-Thriller mit Überlänge und episodenhaften Feeling.
Big Sky, The (1952)
* * *
½
Etwas zögerlicher und
langfädiger Western, daher sicher nicht Howard Hawks' bestes Werk. Aber die
stilvolle Inszenierung, der indianerfreundliche Inhalt und das gut aufgelegte
Spiel von Kirk Douglas & Co. machen den Film allemal sehenswert.
Big
Swindle, The / Beomjweui jaeguseong
(2004)
* * * Gestylter Gauner-Hit aus
Südkorea mit manchen Twists und Ungereimtheiten.
Big Tits Zombie / Kyonyu doragon: Onsen
zonbi vs sutorippa 5 (2010)
* * * Kurzweiliger Blut-und-Brüste-Trash.
Big Top Pee-Wee (1988)
* * * Drolliges Sequel zu
Tim Burtons erstem Pee-Wee-Abenteuer mit Paul "Pee-Wee Herman" Reubens.
Big Trouble (2002) * * *
Chaotische, vor allem zu Beginn sehr amüsante Ensemble-Komödie
von Barry Sonnenfeld ("Men in Black") mit ausuferndem Gebrauch von Einzeilern.
Big Trouble in Little China (1986)
* * * ½ Die kultige
Fantasy-Actionkomödie von John Carpenter nimmt viele Trends (Martial Arts an Seilen)
vorweg, ist aber schlecht gealtert.
Bilib ako sa 'yo (1999)
* * ½ Philippinischer
Actionthriller mit handgestricktem Charme und netten Darstellern. Story-mässig gibt er
nicht viel her ...
Bill (2006)
* *
*
Witzige und interessant besetzte
Komödie um die Midlife Crisis eines Versagers.
Bill and Ted's Bogus Journey (1991)
* * * ½
Genauso
abgedreht wie der Vorgänger - aber nichts für Liebhaber anspruchsvoller Filme ...
Bill and Ted's Excellent Adventure (1989)
* * * ½
Der
erste Teil von Bill & Teds Abenteuer mit einem jungen Keanu Reeves: Anarchisch witzig,
aber nicht für jeden Geschmack.
Billu Barber (2009)
* * * Sympathischer kleiner
Bollywoodfilm, etwas lang und durchsichtig, aber durchaus unterhaltsam.
Billy Bathgate (1999)
* * * ½ Gaunerfilm
mit fabulösem Staraufgebot: Dustin Hoffman, Nicole Kidman, Bruce Willis u.v.a. Sehr
unterhaltsam.
Billy Elliot (2000)
* * * ½ Herzerwärmende
britische Mischung aus Balletkomödie und Sozialdrama. Das diesjährige Full Monty?
Billy Liar (1963)
* * * Kultiger britischer
Film mit Einfallsreichtum und Julie Christie - aber man weiss nicht genau, was das Ganze
eigentlich soll ...
Billy Madison (1995)
* * Es soll ja
wirklich Leute geben, die mögen Adam Sandler. Nö, ich gehöre nicht dazu - wobei
"Billy Madison" noch einer seiner "besseren" ist.
Bimboland (1998)
* * * Spritzige,
leichtfüssige, aber auch etwas banale französische Komödie mit Gérard Depardieu und
vielen süssen Girls.
Bingo (1991)
* Ich bin nun mal kein
Köter-Fan. Mit dieser verhunzten Kläffer-Komödie werden aber auch Hündeler nix
anfangen können.
Birdcage Inn / Paran daemun
(1998)
* * * Der dritte Film des koreanischen
Regisseurs Ki-duk Kim: Thematisch zwielichtig, inszenatorisch tadellos.
Bird on a Wire (1989)
* * * ½ Goldie Hawn geht
nach einer gewissen Zeit arg auf die Nerven, aber die Chemie mit Co-Star Mel Gibson stimmt
und es hat einige gute Gags.
Bird People in China, The / Chuugoku
no chôjin (1998)
* * * ½ Bezaubernd
poetischer, für Regisseur Miike absolut ungewöhnlicher Film.
Birds, The (1963)
* * * * Der
Piepmatz-Schocker von Alfred Hitchcock zerrt auch heute noch an den Nerven. Und das
apokalyptische Finale ist einfach bravourös ...
Birds II, The: The Land's End (1994)
* Hallo? Ein
Hitchcock-Sequel? Dumme, dumme Idee: Der seichte Vogel-Horror ist nett gefilmt, aber
absolut unnötig.
Birdy (1984)
* * * * Alan
Parkers beklemmendes Drama mit Matthew Modine und Nicolas Cage. Ein famos
gespieltes Kammerspiel mit homoerotischen Zügen.
Birth
(2004)
* * ½ Edles
Melodrama, famos gespielt, aber doch etwas zu selbstgefällig und zum Schluss
auch leer.
Birthday Girl (2001) * * * Leicht schräg, leicht erotisch, leicht spannend - leichte
Unterhaltung mit Nicole Kidman in frecher Hochform.
Birth of a Nation,
The
(1915) * * * *
Filmhistorisch ein Meisterwerk - inhaltlich jedoch fraglos
rassistisch.
Biss zur grossen Pause - Das Highschool Vampir Grusical (2011)
*
*
Lasche Pro-7-Parodie aus der Funny-Movie-Reihe, die immerhin ein paar Gags
richtig hinbekommt. So etwa die ganzen Seitenhiebe auf das biblisch geprägte
Amerika und seine Darwin-Hasser. Ansonsten viel "wir machen Twilight
fertig"-Routine, die spritziger und weniger infantil sein dürfte.
Bitch Slap (2009)
* *
*
Auf
Trash und Kult getrimmte Filme sind selten gut - aber dieses
Exploitation-Vehikel ist immerhin spassig und kurzweilig. Dank
Russ-Meyer-Anspielungen, superheissen Mädels, albernen Macho-Dialogen und der
nötigen Gewalt. Sex hats auch, aber kurioserweise keine nackten Bitches. Gehört
das nicht eigentlich zwingend zum Genre?
Bite,
The (1965) * * Freizügiges
Erotikdrama aus Japan, visuell noch interessant, inhaltlich aber arg dünn.
Bite of Love, A / Khao niao moo ping (2006) * * ½ Süsse,
harmlose Familienunterhaltung aus Thailand.
Bite the Bullet (1974)
* * * ½ Ein humaner
Ausnahmewestern mit Gene Hackman und einigen grandiosen Szenen aber auch mit Überlänge.
Der Schluss ist ein wahrer Kraftakt.
Bite Till Die:
Card of Death (2003) *
Bescheuerter und extrem langweiliger Pilotfilm zu einer
Thai-Krimiserie von Oxide Pang.
Bitter Moon (1991)
* * Polanskis
unglaubwürdiges, pseudo-verschachteltes, erotisches, überlanges Drama mit seiner Frau
Emmanuelle Seigner (die ich nicht mag) und Hugh Grant.
Bitter Sweet / Noko
furin: torareta onna (2004) * *
½ Moderner und intelligenter Pink-Film, inhaltlich
nicht immer packend.
Bittersweet Life, A / Dalkomhan insaeng (2005)
* * * ½
Gestylter Rache-Thriller aus Korea.
Biutiful (2010)
* * * ½
Alejandro González Iñárritu ("Babel") gefällt sich mal wieder zu
sehr als Depro-Poet, doch sein Drama berührt, ist schauspielerisch vorbildlich
und technisch souverän. Zudem erzählt der Mexikaner zum ersten Mal nur eine
Story statt mehrere.
Biwi No. 1 (1999) * * * Witzige Bollywood-Komödie mit etwas unsympathischen
Charakteren.
Biwi-O-Biwi (1981)
* * * ½
Überdrehte und meistens sehr witzigw Bollywood-Komödie.
Bizan (2007)
* * *
Etwas langes, aber bewegendes Drama um eine Frau und ihre
totkranke Mutter.
Bizarre Love Triangle /
Taekwon Girl (2002)
* * ½ Ungewöhnliche, aber
auf Dauer doch etwas ermüdende Dreiecksgeschichte aus Korea.
Black
(2005) * * * ½ Kein
revolutionärer, aber wunderschön inszenierter Bollywood-Hit ohne Songs!
Black and White (2000)
* *
Verschiedene Storylines plätschern dahin, Schauspielern improvisieren.
Langweilig, trotz einem erlesenen Staraufgebot.
Black and White (2008) * * * Gut
gemeintes, nicht immer richtig funktionierendes Bollywood-Drama mit
Inspirationen von "The Devil's Own".
Black Belt /
Kuro-obi (2007) * * *
Ein Martial-Arts-Film, der nicht alleine auf Action,
sondern die Philosophie der Kampfkunst aus ist.
Black Bird, The (1923)
* * ½ Stummfilm-Krimi von
Tod Browning ("Freaks", "Dracula"), der ausser viel Nebel und Lon
Chaney nix zu bieten hat.
Blackboard Jungle (1955)
* * * Das Titellied
"Rock Around the Clock" ist bekannter als der Film: ein melancholisches,
leicht
übertriebenes Drama mit Glenn Ford und Sidney Poitier.
Black Book /
Zwartboek (2006) * * * ½
Rustikal inszenierter, wuchtiger Zweit-Weltkriegs-Thriller
von Paul Verhoeven.
Black Cualdron, The (1985)
* * * Teurer, aber
etwas uninspirierter Disney-Film mit abenteuerlichen, Teils recht gruseligen Szenen.
Black Dahlia, The (2006)
* * * Brian De Palmas schicke
Ellroy-Adaption ist ein stimmiger, gut gespielter Film-noir, inspiriert vom
ungeklärten Betty-Short-Mord. Wenn nur nicht das Ende so lahm wäre.
Black Death (2010)
* * *
Düsterer Mittelalterfilm mit Sean Bean um zwei fast gleichermassen kranke
Fraktionen: blutrünstige Christen und blutrünstige Heiden. Dürfte noch etwas
deftiger sein, doch Christopher Smith ("Triangle") inszeniert mit Gusto.
Black Dynamite (2009)
* * *
½
Liebenswerte und witzige Hommage an das Blaxploitation-Kino der 70er, das die
Optik, die Sprache und den Soundtrack bestens trifft. Die Story ist dünn, aber
voll angereichert mit Insider-Gags und Anspielungen. Achtung: keinesfalls die
deutsche Deppen-Synchro anschauen.
Black Eagle (1987) - Red Eagle
* ½ Die längst überholte
Ideologie dieses Van-Damme-Streifens macht ihn noch mittelmässiger.
Black
Falcon (1967) * * ½ Routinierter,
aber lustloser Agententhriller der Shaw Brothers.
Black Friday (2004) * * * ½ Minutiöse
Rekonstruktion der Ermittlungen nach den Bombenanschlägen von Bombay, 1993.
Etwas lang, aber packend und stilsicher inszeniert.
Black
Hair / Geomeun meori (1964) * * *
In der zweiten Hälfte etwas langsamer, aber eindrücklicher
Noir-Thriller aus Korea.
Black Hawk Down (2001) * * * *
Subjektive, brutale und realistische Bestsellerverfilmung um den
Somalia-Einsatz der USA. Von Ridley Scott und Produzent Jerry Bruckheimer.
Black Hole, The (1979)
* * ½ Disneys
Versuch, ins Sci-Fi-Genre einzusteigen kostete $50 Mio. und bietet neben guter
Musik (John Barry) und FX viele "Star Wars"-Plagiate.
Black House /
Geomeun Jib (2007) * * * ½
Atmosphärischer, recht brutaler Horrorfilm aus Korea.
Black Kiss (2004) * * ½
Giallo-inspirierter Horror aus Japan, visuell ansprechend,
inhaltlich vermurkst.
Black Knight (2001) - Ritter Jamal
* * ½
Zeitreise-Ritter-Komödie mit Martin Lawrence in nerviger Plapper-Laune. Aber manchmal
macht der Film doch ein wenig Spass.
Black
Swindler The / Eiga: Kurosagi (2008) * * Sterbenslangweilige
Mangaverfilmung als Plattform für einen J-Schönling.
Black
Lizard / Kurotokage (1968) * * ½ Kultisch
verehrter, trashiger Fukasaku-Film.
Black
Magic / Gong tau (1975) * * *
Atmosphärischer und unterhaltsamer, wenn auch
etwas alberner Horrorfilm der Shaw Brothers.
Black
Magic 2 / Gou hun jiang tou (1976) * * *
Wüster (=faszinierender) Hongkong-Ekelhorror.
Black
Magic Woman (2004) * * ½
Kurzer und etwas vorhersehbarer, aber kompetent
gemachter Thai-Gruselthriller.
Black Mail (1973) * * * Etwas
langer, aber unterhaltsamer romantischer Thriller aus Bollywood.
Blackmail (2005) * * ½ Starbesetzter
Versuch einer Bollywood-Version von "Cape Fear". Holprig, aber halbwegs
unterhaltsam.
Blackmail
Is My Life / Kyokatsu koso Waga Jinsei (1968) * * *
Nicht sehr bekannter, aber kurzweiliger
Kinji-Fukasaku-Gangsterfilm.
Black Moon (1974)
* * * ½ Louis Malles wohl
bizarrster Film: ein Mix aus postapokalyptischer Gesellschaftskritik, surrealem
Albtraum und Lewis Carroll: Visuell famos dank Kameramann Sven Nykvist, aber
wegen des irren Inhalts sicher nicht jedermanns Sache.
Black Moon Rising (1985)
* * ½ Etwas dröger
End-80er-Streifen mit viel Neonlicht, Tommy Lee Jones und Linda Hamilton.
Black Narcissus (1947)
* * * ½ Komplett im Studio
entstanden und dennoch eines der am schönsten gefilmten Werke (Kamera: Jack Cardiff)
aller Zeiten.
Black Night (2006) * * Dröger
Drei-Länder-Horror, bei dem jede Episode genauso schwach ist wie die vorherige.
Blackout (2007) * * * Stimmungsvolles
philippinisches Thrillerdrama mit Robin Padilla.
Black Rain (1989)
* * * ½
Düster, brutal und packend, wenngleich die "Neon-Phase" von
Ridley Scott etwas schlecht gealtert ist.
Black Rain
/ Kuroi ame (1989) * * * * Bedrückendes
Drama um den Atombombenabwurf in Hiroshima und seinen Folgen.
Black
Ransom / See piu fung wan (2010) * * ½
Thriller-Routine aus Hongkong.
Black Rat
/ Kuronezumi (2010) * ½
Nichtiger Horrorfilm von Kenta Fukasaku.
Black Robe (1991)
* * * Etwas langweiliges
Indianer-Drama, das eine edel gefilmten Ethno-Story bietet.
Black
Rose Mansion / Kuro bara no yakata (1969) * *
Für einige Kult für andere schlicht langweilig:
Kinji Fukasakus bizarrer Transvestiten-Liebesfilm ...
Black Scorpion (1995)
* ½ Trashiger weiblicher
"Batman"-Verschnitt mit viel Leder, Nebel und Langeweile.
Black Sheep (2006)
* * * Kurzweiliger
Horrortrash aus Neuseeland um fleischfressende Schafe. Dank Tricks von WETA auch
technisch etwas wert, wenngleich die Story eine Ein-Satz-Angelegenheit bleibt.
Black Snake Moan (2006)
* * * ½
Samuel L. Jackson will der
nymphomanischen Christina Ricci die Sünde austreiben. Bluesig, pulpig, cool -
und Ricci ist wirklich heiss.
Black Sun: The
Nanking Massacre / Hei tai yang Nan Jing da tu sha (1995) * * *
Knallharter Kriegs-Exploitation-Film aus Hongkong.
Black Swan (2010)
* * * *
Darren Aronofskys
Psychodrama pendelt mit Gusto zwischen hoher Tschaikowski-Kunst, triefendem
Melodrama und psychedelischem Thrill. Manchmal schlicht glorios, aber weil die
Show so over the top ist, baut man nie emotionale Bindungen zu den Figuren auf.
Natalie Portman spielt dennoch toll und Mila Kunis ist heiss.
Black Test Car / Kuro no tesuto kaa (1962) * * * ½ Schneidig
inszeniertes, packendes Wirtschaftsdrama.
Black Widow (1986)
* * * Spannender,
erotischer, aber auch etwas angegrauter Thriller mit Debra Winger und Theresa Russell.
Blacula (1972)
* * ½ Die
Blaxploitation-Version von "Dracula" hat zwar Kult-Charakter, ist aber äusserst
langweilig
Blade,
The (1995) * * * ½ Unheimlich düsterer,
ziemlich brutaler Martial-Arts-Streifen von Tsui Hark.
Blade (1998)
* * * Wesley Snipes
als Halbvampir, der Vampire jagt: Blutige, stylishe Comic-Adaption.
Blade 2 (2002)
* * * ½ Guillermo Del Toros Sequel zum
Vampirhorror-Hit setzt noch eins drauf: Blutiger, rasanter, cooler. Hier geht immer was
ab.
Blade: Trinity (2004)
* * ½ Der schwächste Teil der
Trilogie hat ein paar hübsche Actionszenen und die noch hübschere Jessica Biel -
aber eine beschissene Dramaturgie.
Blade af Satans bog (1920) * * * ½
Visuell starkes, doch noch etwas unfokussiertes Frühwerk
von Carl Th. Dreyer.
Blade Runner, The (1981)
* * * * * Und noch ein
5-Sterne-Film von Ridley Scott: Ein düsterer Sci-Fi-Klassiker nach Phillip K. Dick. Mit
Harrison Ford.
Blades of Blood / Gooreumeul Beoeonan Dalcheoreom (2010) * * * Routinierter,
wenn auch etwas formelhafter Historienfilm.
Blades of Glory (2007)
- Die Eisprinzen * * * ½ Eine amüsante
Gag-Pirouette mit Will Ferrell und John Heder in Paraderollen als Eiskunstläufer
beim unfreiwilligen Paarlauf. Köstlich.
Blair Witch Project, The (1999)
* * * ½ Der Überraschungshit
der 90er. Beunruhigende Handkamera, unblutiger Horror. Unbedingt alleine daheim im dunklen
Zimmer anschauen :)
Blair Witch 2 - Book of Shadows (2000)
* * ½
Standard
Teen-Horror-mässiges Sequel zum Überraschungshit. Nett gemacht und recht spannend, aber
ohne neue Einfälle.
Blaise Pascal (1972)
* *
Philosophisches,
mathematisches und spirituelle Monologe von enormer Langeweile. Von Roberto
Rossellini fürs TV gedreht, nachdem er verkündete, "das Kino ist tot".
Lebendiger als dieser Film ist es allemal.
Blast From the Past (1999) - Eve
und der letzte Gentleman * * * Süsse Komödie, über einen Mann, der 35 Jahre in einem Atombunker lebte und nun
anch oben kommt.
Blast of Silence (1961)
* * * ½
Finsterer NY-Noir von und mit Allen Baron, der
amateurhafte und verkünstelte Momente hat, aber mit schmutziger Bildsprache
fesselt. Highlight: Die pulpigen Erzähl-Monologe.
Blaue Grenze, Die (2005)
* * ½
Bemüht skurriler und mystisch
überhöhter, leider aber oft nur langweiliger Trip an die deutsch-dänische
Grenze.
Blaue Hand, Die (1967)
* * Der zweite Edgar-Wallace-Farbfilm überzeugt nicht:
Logiklöcher, dumme Dialoge und wenig Atmosphäre sind Stimmungskiller.
Blaue Licht, Das (1932) * * * ½ Inhaltlich
etwas zu verklärtes, aber bildgewaltiges Bergmärchen von Leni Riefenstahl.
Blaue vom Himmel, Das (2011)
* * *
Stark
gespieltes, inhaltlich etwas überladenes deutsches Mutter-Tochter-Drama, das die
turbulente Geschichte Litauens als Hintergrund benutzt.
Blazing Saddles (1973)
* * * ½ Mel Brooks'
Verarsche des Westerngenres hat zwar nicht den Drive seiner besten Filme, gilt aber als
Komödien-Klassiker.
Bleak
Night / Pasuggun (2010) * * ½
Düsteres, psychologisch stimmiges, aber dramaturgisch eher
fades Teeniedrama.
Blechtrommel, Die (1979)
* * * * Hoch
gelobtes Drama von Volker Schlöndorff mit epischem Anspruch, tollen Akteuren und
vielfach interpretierbarem Inhalt.
Blessing
Bell / Kôfuku no kane (2002) * * * ½
Leise Tradikomödie von Sabu mit einem grossen Herzen.
Blind
/ Beullaindeu (2011) * *
* Sauber inszenierter,
inhaltlich nicht immer sattelfester Korea-Thriller.
Blind Beast
vs. Killer Dwarf / Moju tai Issunboshi (2001) * ½
Traniger Schwanengesang von Teruo Ishii.
Blind Date (1987)
* * * Die recht amüsante
Komödie von Blake Edwards markiert Bruce Willis' Einstand als Hauptdarsteller.
Blind Fury (1990)
* * ½ Das US-Debüt von
Regisseur Philip Noyce mit Rutger Hauer hat seine Momente, bleibt als Ganzes aber blass.
Blind Love
/ Waisetsu suteji: Nando mo tsukkonde (2005) * * *
Ein Liebesdrama als Pink-Film: sehenswert.
Blind Mountain
/ Mang shan (2007)
* * * ½
Realitätsnahes, bedrückendes Drama um Frauenhandel in China.
Blindness (2008)
- Die Stadt der Blinden * *
½
Fernando Meirelles ("City of God") macht aus dem Roman von Nobelpreisträger
Saramago eine schick gefilmte, verstörende Parabel, die ihr Potential nie
ausschöpft.
Blind Side (1993)
* * * ½ Konventionell-komerzielle
Mischung aus "Cape Fear", "Dead Calm" und "Basic Instinct" -
aber einfach sauspannend.
Blind
Warrior / Neraka Perut Bumi (1987)
* * Indonesischer
Martial-Arts-Superhelden-Trash mit jeder Menge Gore.
Blind Beast /
Moju (1969) * * * ½ Visuell
beeindruckender Japan-Kultfilm im Grenzbereich aus Erotik, Exploitation und
Sadomaso.
Blind Husbands
(1919) * * * ½ Frivoles
Regiedebüt von Erich von Stroheim.
Blind River / Kwihyang (2009) * ½ Trashiger
und langweiliger Kunstfilm-Murks aus Südkorea.
Blind Side, The
(2009)
* * * Sympathische
Tatsachenverfilmung mit Sandra Bullock in ihrer (halbwegs verdienten)
Oscar-Rolle. Negativ ins Gewicht fallen die ideenlose Inszenierung, die
Überlänge und die Botschaft, dass sich reiche Weisse alles leisten können - auch
Nächstenliebe mit armen Schwarzen.
Blind
Woman's Curse / Kaidan nobori ryu (1970) * * * ½ Starker
Chambara-Kultfilm mir Meiko Kaji.
Blink (1994)
* * * ½ Ab und zu etwas
unlogisch, aber stets spannend, vielschichtig und gut gespielt. Von Michael Apted
("Enough", "The World Is Not Enough").
Blissfully
Yours / Sud sanaeha (2002) * *
Zwei Stunden meditative, prätenziöse Langeweile,
weltweit preisgekrönt. Ist ja mal wieder typisch.
Bliss of Mrs. Blossom, The (1967)
* * ½ Kamera und Schnitt
sind interessant, doch der Film ist zu oft langweilig oder lächerlich. Mit Richard
Attenborough.
Blister / Burisuta (2000) * * *
Grelle und unterhaltsame Hommage an die Sammler-Freaks und
Geeks dieser Welt.
Blitz
(2011)
* *
½
Typischer Jason-Statham-Reisser mit Selbstjustiz-Beigaben und soliden Co-Stars.
Wäre vielleicht noch ein netter Reisser, wenn nicht alles daran so bekannt
wirken würde.
Blob, The (1958)
* * * Unterhaltsames
B-Picture mit Steve McQueen in seiner ersten Hauptrolle.
Blob, The (1988)
* * * Hält den Vergleich
zum Original durchaus stand: glibberig-gruseliges B-Picture von Chuck Russell
("Eraser").
Block-Heads (1938)
* * * Der letzte Film, den
Dick & Doof mit Produzent Hal Roach drehten. Danach gings mit dem Komiker-Duo
abwärts.
Blood
& Bones / Chi to hone (2004) * * *
Stark gespieltes, aber unbefriedigend distanziert
inszeniertes Drama.
Blood & Concrete, a Love Story (1991)
* * ½ Ist bemüht, hip und
cool zu sein. Doch es gelingt nur ab und zu. Mit Billy Zane und Jennifer Beals.
Blood and Sand (1941)
* * * Stierkampf
propagierendes Remake eines Films von 1922. Recht unterhaltsam. 1989 entstand ein Remake
mit Sharon Stone.
Blood Brothers / Chi ma (1973)
* * * ½ Epischer
Martial-Arts-Film von Shaw-Brothers-Regisseur Chang Cheh mit Starbesetzung.
Blood Brothers / Tian
tang kou (2007) * * *
Stilsichere John-Woo-Produktion, inhaltlich dünn, aber
schick anzusehen.
Blood Diamond (2006)
* * * Ambitioniertes,
überlanges Afrika-Drama mit guten Stars und wuchtigen Bildern. Die gute Absicht
geht in Moralapostelei, schwachem Skript und Schuldgefühl-Aufarbeitung unter.
Blood for Dracula (1974)
* * ½ Andy-Warhol-Produktion
mit Joe Dallesandro als ebenso attraktiver wie sexistischer Star. Udo Kier sorgt für den
Kult-Faktor.
Blood Pledge, A / Yeogo
goedam 5: Dongban Djasal (2009) * * *
Solider Mädchenhorror und der 5. Teil der "Whispering
Corridors"-Reihe.
Blood Rain / Hyeol-ui nu
(2005) * * *
Aufwändiger koreanischer Historienthriller mit
hübschen Rätseln und viel Blut - aber er führt zu nichts.
BloodRayne (2005)
* ½
Irres Boll-Werk mit chargierenden
Stars, miesen Fights und gaga-Story. Die blutige Schluss-Montage macht keinerlei
Sinn. Aber dank Blood'n'Guts nicht 100% übel.
Bloodrayne:
The Third Reich (2010)
* ½
Hundsmieserable Dialoge, eine holprige Inszenierung, chargierende Schauspieler
und das völlige Fehlen von Spannung machen aus diesem dritten Teil einen
Rückschritt für Dr. Uwe Boll: Der Schundregisseur zeigte in den letzten Filmen
Ansätze von Besserung, doch dieses Bollwerk gehört schlicht und einfach zu den
ödesten Trashfilmen, die er schon inszeniert hat.
Blood Simple (1984)
* * * ½ Das Regiedebüt
der Coen-Brüder bringt famose Kameraarbeit und eine blutige Story. Leichte Längen
stören das Vergnügen.
Blood Simple - the Director's Cut (2000)
* * * ½ Kürzerer (!)
Director's Cut vom Kulthit der Coen-Brüder ("Fargo").
Bloodsport (1987)
* ½ Die Prügelshow machte
Van Damme zum Videotheken-Sar: Naiv, brutal und primitiv.
Bloodsucking Freaks (1978)
* * Grotesker,
kranker SM-Film von Troma. Eigentlich ziemlich geil - aber eben nur für kaputte
Zuschauer.
Blood - The Last Vampire (2000)
* * * * Nur 48 Minuten
langer Anime-Knüller aus der Trickstube der "Ghost in the Shell"-Macher.
Visuell und atmosphärisch klasse!
Blood: The Last
Vampire (2009) * * Langweiliges und plump inszeniertes Realfilm-Remake des Animes.
Blood Ties / Huan hun (2009)
* * *
Effektiver und blutiger Horrorfilm aus Singapur.
Blood War
(1989)
* Langweiliger Actiontrash von
den Philippinen.
Blood Work (2002) * * *
Clint Eastwood (Regie & Star) verfilmt ein Drehbuch von Brian
Helgeland ("L.A.Confidential"). Halbwegs gelungen, routiniert gemacht. Aber kein
Glücksfall.
Bloodworth / Provinces of Night (2010)
* * ½
Die
Adaption von William Gays Roman "Provinces of Night" glänzt mit Musik von T-Bone
Burnett, starken Akteuren und gutem Tennessee-Flair in der ersten Stunde. Doch
die Story geht ins Nirgendwo, das Ende ist plump und es bleibt nicht viel
hängen.
Bloody Aria, A /
Guta-yubalja-deul (2006) * * * ½ Krasses koreanisches Thriller-Drama mit Anleihen bei
"Deliverance".
Bloody Beach / Haenyeoneuro gada (2000) * *
Koreanischer Teenie-Horrorfilm um ein blutiges Chat-Treffen am
Strand.
Bloody
Escape, The / Tao wang (1975) * * *
Routinierte Shaw-Produktion mit starker erster Hälfte.
Bloody
Parrot / Xie ying wu (1981) * * * Schicker Mix aus Martial-Arts, blutigem Horror und Mystery.
Bloody Tie / Sasaeng
gyeoldan (2006) * * *
Solide, etwas unkonzentrierte, aber nichtsdestotrotz
faszinierende Gangsterposse aus Korea.
Blossom Again / Close
to You / Sarangni (2005) * * *
Sympathischer korenanischer Liebesfilm.
Blossoming of Maximo Oliveros, The / Ang pagdadalaga ni Maximo Oliveros (2005) * * *
Sympathisches philippinisches Gay-Low-Budget-Liebesdrama.
Blow (2001)
* * * Biografie eines
Drogenhändlers gespielt von Johnny Depp. Am Anfang genial, gegen Schluss schlicht dumm.
Auch dabei: Franka Potente, Penelope Cruz.
Blow Dry (2001)
* * ½ Aus der Feder des
"Full Monty"-Autors kommt diese mässig witzige Brit-Komödie, in der die
US-Schönlinge Hartnett und Leigh Cook etwas stören.
Blown Away (1992)
* ½ Blödes Machogehabe
und zum Schluss unnötig blutig: Ein schwacher Erotikthriller mit Ex-Kinderstar Corey
Haim.
Blown Away (1994) - Explosiv
* * ½
Viel zu langer, wenn auch recht explosiver Actionfilm von Stephen Hopkins. Mit
Jeff Bridges und Tommy Lee Jones.
Blow Out (1981)
* * * *
Lose basierend auf Michelangelo
Antonionis "Blow-up" drehte Brian De Palma einen seiner besten Filme: Ein
packender Reisser zwischen Verschwörungsthriller, Thrillerromanze und Giallo,
clever konstruiert und bisweilen virtuos inszeniert.
Blow Up (1966)
* * * Antonionis Kultfilm.
Meiner nicht: Selbstverliebte Gesellschaftskritik mit Längen.
Blubberella (2011)
½
Die Möchtegern-Komödie von Uwe Boll entstand
zwischendurch am Set von "Bloodrayne 3" und erzählt dessen Geschichte
modifiziert auf eine fette Vampirfrau. Krud, dumm, unlustig, holprig, übelst
gespielt und trotz kurzer Laufzeit quälend lang - eines der übelsten Bollwerke
überhaupt, das noch mieser wird, weil Dr. Boll versucht, "Inglourious Basterds"
nachzuäffen. Wie Scheisse der Film ist, sah der Regisseur selbst, und soll schon
während des Drehs darüber abgelästert haben.
Blue (2003) * * ½ Südkoreanisches Militärdrama mit Anleihen bei "Top
Gun" und "le grand bleu".
Blue (2009)
* *
Schön gefilmter Bollywood-Langweiler.
Blue Automobile, A /
Aoi kuruma (2004) *
* ½ Langsames und ziemlich selbstgefälliges
"ziellose Jugend"-Drama aus Japan.
Blue Bird, The / Aoi tori (2008) * * *
Gemächliches, manchmal etwas zu wichtigtuerisches, aber
sauber gespieltes und inszeniertes Drama.
Blue City (1985)
* ½ Dumme Action mit
80er-Jahre-Mief. Buch und Produktion: Walter Hill.
Blue Crush (2002) * * * Rasantes, knackiges Surfermovie ohne viel Tiefnang - aber
gutem Unterhaltungswert.
Blue Crush 2 (2011)
* ½
Langweilige Fortsetzung mit schlechten Akteuren, banalem Plot, unsympathischen
Figuren und Surfszenen, bei denen zu offensichtlich nicht die Darsteller auf dem
Brett standen. Statt auf Hawaii spielt der Film in Südafrika, oder besser
gesagt: einer Hollywood-Party-Version des Landes.
Blue in the Face (1995)
* * ½ Launiges,
gemächliches Patchwork-Sequel zum Überraschungshit "Smoke". Mit Harvey Keitel.
Blue Jean
Monster, The / Zhou niu zi ku de Zhong Kui (1991) * *
Hongkong-Trash mit abstruser Action und plumpem Humor.
Blue Juice (1995)
* * ½ Ziemlich
abgefahrener Blick in die äusserste Ecke Englands: Cornwall. Mit Catherine Zeta Jones und
Ewan McGregor!
Blue Kite,
The / Lan feng zheng (1993) *
* * ½ Episches Drama um eine Familie zur Zeit
von Maos Säuberungsaktionen.
Blue Lagoon, The (1980)
* * Kassenschlager mit
Kindfrau Brooke Shields und Christopher Atkins als Gestrandete. Schön anzusehen, manchmal
sexy - aber sehr öde.
Blue
Moon (2006) * * * Klebriges
Melodrama des philippinischen Soap-Opera-Kings Joel Lamangan, dessen Emotionen
man sich aber schwer entziehen kann.
Blueprint (2003)
* * * Gar
gemächliches, aber atmosphärisch inszeniertes und toll gespieltes Drama übers
Klonen. Der technische und moralische Aspekt wird zugunsten eines persönlichen
Dramas zurückgestellt.
Blues Brothers, The (1980)
* * * * Musikkomödienklassiker
mit einmaligem Soundtrack und unzähligen Gastauftritten. Von John Landis.
Blues Brothers 2000 (1998)
* * ½ John Landis'
reichlich abgestandenes Sequel macht ohne John Belushi nur noch halb so viel Spass.
Blues Harp (1998) * * * Klassischer Miike-Film mit Gewalt, Sex und Musik. Cool.
Blue Sky (1990)
* * * Der letzte Film von
Regisseur Tony Richardson: Etwas gewöhnlich, aber gut gespielt. Mit Jessica Lange in
ihrer "Oscar"-Rolle.
Blue
Sky / Changgongeuro (2006) * ½ Billiges
Heldenepos aus Korea, vom Regisseur des nicht viel besseren "Haan".
Blue Spring / Aoi Haru
(2001)
* * ½ Suptil in der Gewalt, plakativ in
den Charaktere - das japanische Teenie-Drama überzeugt nicht ganz.
Blue Steel (1990)
* * * ½ Kathryn Bigelows
rasanter Cop-Thriller in 80er-Jahre-Ästhetik. Mit Jamie Lee Curtis.
Blue Streak (1999) - Der
Diamantencop * * ½
Völlig durchschnittliche Actionkomödie mit Martin Lawrence.
Blue Submarine No.6 (1999)
* * * Hübscher
Animé-Streifen mit etlichen computergenerierten Effekten.
Blue Swallow / Cheong yeon (2005) * * * Solides,
aufwändiges Fliegerdrama aus Korea.
Blue Thunder (1982) - Das fliegende
Auge * * *
Helikopter-Thriller
von John Badham mit Roy Scheider.
Blue Umbrella, The / Chatri Chor (2005) * * * Sympathischer,
etwas gestreckter Bollywood-Kinderfilm.
Blue Valentine
(2010)
* * * ½
Erstklassig gespieltes, geschickt montiertes Drama über Liebe, Ehe und das
Leben. Manche Szenen sind schmerzhaft, andere enorm sinnlich. Da macht's nicht
viel, dass die Story an sich etwas simpel gestrickt ist - lebensecht ist sie
allemal.
Blue Velvet (1986)
* * * * Böser Kultfilm von
David Lynch mit hysterischen Performances, grellen Bildern und tollem Soundtrack.
Bluff
Master (1963) * * * Bollywood-Spass mit etwas schwächlichem Abgang aber solider
Unterhaltungs-Kurve.
Bluffmaster (2005) * * * Ein
Bluff von einem Film - aber so cool und funky, dass man gut unterhalten wird.
Blut an den Lippen (1970)
* * * Gemächlicher, aber
stilsicherer 70er-Jahre-Vampirfilm mit Kult-Appeal. Mischt elegant Erotik und Horror.
Boarding
Gate (2007)
* *
Langweiliges und verkünsteltes Thrillerdrama mit Asia Argento in typischer "sexy
bitch"-Rolle.
Boat / Boteu (2009) * * ½
Gut gespieltes, aber etwas fades Independentddrama
zwischen Japan und Korea.
Boat that Rocked, The
(2009) * * * Cool
besetzte Komödie um einen Piratensender auf hoher See, mit tollem Soundtrack und
kecken Dialogen. Leider auch überlang und etwas farblos umgesetzt
Boat Trip (2002) * ½
Nicht so homophob wie befürchtet, dafür komplett voraussehbar
und streckenweise peinlich.
Bobby (1973) * * * ½
Bollywood-Kassenschlager der 70er-Jahre, der die
Jugendmode der nächsten jahre massgebend prägte.
Bobby (2006)
* * * ½ Für das Drama rund um
Robert Kennedys Ermordung trommelte Emilio Estevez das ganze liberale Hollywood
zusammen. Das Resultat: bewegend und voller Parallelen / Anspielungen auf das
Amerika von heute (die vor ein paar Jahren mutiger gewesen wären). Manchmal
etwas gar schulmeisterlich, aber stets unterhaltsam und eindringlich.
Bobby: Love &
Lust (2005) * ½
Langweiliger, klischeereicher Bollywood-Trash.
Bob le Flambeur (1955)
* * * Gefälliger, aber
irgendwie auch langweiliger französischer Gangsterfilm in dem Frauen nicht gerade gut
wegkommen und die voice-over stören.
Bob Roberts (1992)
* * * ½ Rücksichtslose
Abrechnung mit der US-Politik. Von und mit Tim Robbins als rechtsgerichtetem
Senatskandidaten.
Bodas de sangre / Blood Wedding (1981)
* * ½
Nicht viel mehr als eine abgefilmte Flamenco-Stunde mit
Choreograf Antonio Gades. Aber von Carlos Saura immerhin virtuos
abgefilmt.
Body, The (2000)
* * *
Interessanter Religionssthriller mit Antonio Banderas, der die Frage stellt:
"Was, wenn Jesus nicht auferstanden war? Wenn er ein normaler Mensch war?"
Body # 19 / Body sob
19 (2007) * * ½
Visuell ansprechender, inhaltlich ziemlich dünner
Thai-Horror.
Body Bags (1993)
* * * John Carpenter und
Tobe Hooper spannten für diesen recht unterhaltsamen Horror-Episodenfilm zusammen.
Bodyguard, The (1992)
* * * ½ Kitsch-Kommerz,
der aber gut unterhält: Romantisch, rasant und witzig. Mit Kevin Costner und Whitney
Houston.
Bodyguard, The
(2004)
* * * Thailändische Actionkomödie,
die Spass macht, aber nicht wirklich hängen bleibt.
Bodyguard
(2011) * * ½
Supererfolgreicher 08/15-Actionfilm made in Bollywood.
Bodyguard Kiba
(1993) * * *
Früher Miike-Reisser für den Videomarkt.
Stattlich, aber nicht aussergewöhnlich.
Bodyguard Kiba 2:
Apocalypse of Carnage
(1994) *
½
Langweiliges Sequel, das trotz bescheidener Lauflänge
grässlich ans Sitzleder geht.
Bodyguards and Assassins / Shi yue wei cheng (2009) * * *
Etwas langes und oberflächliches, aber unterhaltsames
Historienspektakel.
Body Heat (1981)
* * * ½ Feurig-knisternder
Thriller von Lawrence Kasdan mit William Hurt und Kathleen Turner. Der
Femme-Fatale-Film der 80er.
Body Jumper (2002) * *
Knackige Thai-Teens in einem geradezu infantilen Horrorfilm, der
weder wirklich gruselig, noch besonders witzig ist. Abe er hat einen gewissen Trash-Reiz.
Body of Evidence (1993)
* ½ Peinlicher "Basic
Instinct"-Klon, in dem Madonna weder geheimnisvoll noch besonders erotisch ist.
Body of Evidence, The (2003) *
Sturzlangweiliger Thai-Krimi, der nach 30 Minuten preisgibt, wer
der Mörder war, und danach eigentlich nichts mehr erählt ...
Body of Evidence 2: Death Made Up,
The (2003)
* Ebenso langweilig wie der Vorgänger. Ich
hoffe, es kommen nicht noch mehr Teile von dem Scheiss raus.
Body of Lies (2008)
* * * ½ Etwas
systematisch inszenierter, aber packender und kritischer Terror-Thriller von
Ridley Scott, mit Leonardo Di Caprio im "Blood Diamond"-Modus und dem herrlich
intriganten Russell Crowe, der für die Rolle 30 Kilo Speck zulegte.
Body Parts (1991)
* * ½ Horrorfilm mit Jeff
Fahey als Transplantations-Patient, dessen Arm verrückt spielt.
Body Snatchers (1994)
* * * ½ Das zweite Remake
von "Invasion of the Body Snatches" geriet dank Abel Ferrara visuell interessant
und ist knackig inszeniert.
Body
Weapon / Yuen chi miu hei (1999)
* *
Sleazy Hongkong-Actionstreifen mit Sexy, Gewalt
und Albernheiten.
Bohachi
Bushido: Code of the Forgotten Eight / Porno jidaigeki: Bohachi bushido (1973) * * *
Grober Mix aus Chambara und Exploitation, von
Kultregisseur Teruo Ishii.
Boiler Room (2000) - Risiko: Der
schnellste Weg zum Reichtum * * *
Finanzbroker-Achterbahn, die im Innern ein Vater-Sohn-Drama ist.
Mit Ben Affleck.
Boiling
Point / 3-4x jugatsu (1990) * * * ½
Takeshi Kitanos durchgeknalltester Film: Blutig,
skurril und ziemlich albern.
Boiling Point (1993)
* * * Hochkarätig
besetzter Thriller, inszenatorisch aber auf TV-Niveau.
Bol (2011) * * ½
Gut gemeintes, aber schulmeisterliches und etwas ödes
Drama aus Pakistan.
Bold (2005)
* ½
Plumper Erotik-Rachethriller made in Bollywood.
Bold Family / Gan-keun
gajok (2005) * * ½
Die koreanische Antwort auf "Good Bye, Lenin!":
Erst albern, dann schmalzig.
Bolly Double /
The Lookalike (2006) * * *
Überdrehte Bollywood-Satire, visuell strapazierend, aber
amüsant.
Bollywood
Calling (2001)
* * * Sympathische
Satire auf Bollywoods Filmindustrie. Mir Om Puri als Produzent.
Bollywood / Hollywood (2002)
* * ½ Locker-flockige
Komödie von Deepa Mehta, mit etlichen Seitenhieben auf das Bollywood-Kino.
Bolo Raam (2009)
* ½
Fader Bollywood-Thriller, der seine Stars verheizt.
Bolt (2008)
* * * ½ Konventionell erzählter
Disney-Trickfilm, der aber von seinem Tempo und der Ausgangslage profitiert.
Toll: der Hamster, die Katze, die Tauben - und dass der Film in 3-D ist.
Bombai Ka Babu (1960) * * * ½
Gewagtes, stark gefilmtes Drama mit Dev Anand.
Bombay
(1995)
* * * * Mani Rathnams Drama beginnt als
leichte Hindu/Muslim-Romanze und endet in einem Aufruf zu Frieden, der innbrünstiger kaum
sein könnte. Wow.
Bombay Talkie
(1970) * * ½
Schicke Hommage an das Bollywoodkino und Parodie von
dessen Bonbon-Welt, delikat besetzt, aber leider arg langweilig erzählt.
Bombay to Bangkok
(2008)
*
* ½
Sympathische, länderübergreifende
Liebeskomödie aus Bollywood, etwas lasch gefilmt und vorhersehbar erzählt.
Bombay to Goa
(1972) * * *
Luftig-leichte Bollywood-Komödie mit leckerer Besetzung
und keinerlei bleibendem Wert.
Bombshell (1933) - Sexbombe
* * * ½
Turbulente Komödie von "Gone With the Wind"-Regisseur Victor Fleming.
Etwas zu lang.
Bommarillu (2006) * * * Harmlose,
aber sympathische Telugu-Liebeskomödie mit Siddharth.
Bon appétit (2010)
* * * Sympathische
romantische Komödie mit wenig Romantik, aber viel Charme, sympathischen
Alltagsbeoachtungen, nettem Witz - und idyllischen Zürich-Szenen.
Bone Collector, The (1999) - Der
Knochenjäger * * ½
Denzel Washington und Angelina Jolie ("Oscar" für Girl Interrupted):
Das einzig Sehenswerte hier.
Bonfire of Vanities, The (1990)
* * ½ Die exzellent
besetzte (Tom Hanks, Bruce Willis, Morgan Freeman) Satire floppte an den Kinokassen
katastrophal.
Bongja (2000) * * ½
Gut gespielte, etwas gekünstelte Tragikomödie, gefilmt im
No-Budget-Digital-Look.
Bong of the Dead (2011) * ½ Der
Regisseur werkelte jahrelang fast im Alleingang an diesem Herzensprojekt und hat
eine grosse Liebe für Horrorfilme und Kifferkomödien. Nur leider schafft er es
nie, diese ultrabillige Mixtur unterhaltsam zu gestalten, sieht man mal von den
Splatter-Effekten ab. Man möchte Sympathien haben für den Film, aber angesichts
der unterirdischen Präsentation ist das fast unmöglich.
Bonnie and Clyde (1967)
* * * * Superb gespielter
und packend inszenierter Kult-Krimi von Arthur Penn. Der blutige Schluss ist heute
klassisch, war damals aber umstritten.
Boogie Nights (1997)
* * * * ½ Episodenhafter,
brillant gespielter und inszenierter Abgesang auf die Porno-Industrie. Nostalgisch,
witzig, daramtsch, sexy. Der Film hat einfach alles.
Boogiepop
and Others (2000) * ½
Der japanische Film basiert auf einer Animeserie
- und wer die nicht gesehen hat, kappiert keine Minute.
Book of Eli, The (2010)
* * ½
Denzel Washington
in einem soliden, blutigen Endzeitfilm mit etwas repetitiv düsterem Look. Die
Ausgangsidee, wonach zwei Extreme nach der Macht der Religion greifen (jene, die
Profit schlagen wollen vs. jene, die Hoffnung suchen), ist reizvoll, führt aber
ins Nichts. Und die letzte halbe Stunde ist nur noch unglaubwürdiger Nonsens
plus Pathos.
Book of Love (1990)
* * Seelenlose
Liebeskomödie mit Teenie-Darstellern und Mangel an Tempo.
Book of the
Dead, The / Shisha no sho (2005) *
* * ½
Bezaubernder, visuell betörender, inhaltlich etwas dünner
Puppentrickfilm aus Japan.
Boom (2003) * Eine der grössten Fehlkalkulationen in Bollywood: Eine
starbesetzte, aufbelasene Gangstersatire / T&A-Show, die bloss langweilt.
Boomerang (1992)
* * * Ganz ansehnliche
Komödie mit Eddie Murphy als Hahn im Korb.
Boot, Das (1981)
* * * * ½ Klaustrophobisch,
spannend, legendär. Der Director's Cut (210 Min) ist der ideale Mittelweg: Die Serie (300
Min) ist lang, der Kinofilm (145 Min) kurz.
Booth
(2005) * * ½
Solider, aber wenig spannender J-Horror.
Bootleg
Film / Kaizokuban Bootleg Film (1999)
* ½ Anödendes Kunst-Roadmovie.
Boot Polish
(1954) * * * ½
Bollywood-Klassiker, der rührend Neorealismus mit
Bollywood-Konventionen mischt.
Borat (2006)
* * * * Geniale, rotzige Comedy mit
Borats kultigen Interviewszenen und dem genialsten Nackt-Kampf, den die Welt je
gesehen hat. Niiiice.
Border (1997) * * ½
Kriegstreiberischer Bollywood-Kriegsfilm mit vielen Stars,
ansehnlichem Materialverschleiss - aber unausstehlich heroisch-patriotischem Geschleime.
Border
Hindustan Ka (2003)
* Reaktionärer
Bollywood-Streifen ohne Sinn für Inszenierung oder politisches Gespür. Abfall!
Border Radio (1987)
* *
Langweilige und stilistisch rasch ausgeschöpfte Independentproduktion mit
Flesh-Eaters-Sänger Chris D. Die Musik ist das Beste.
Bordertown (2006)
* * Gut gemeintes Drama um
vergewaltigte und ermordete Frauen an der mexikanischen Grenze, leider mit
Jennifer Lopez arg fehlbesetzt und ziellos.
Born Blood (2002) * * ½
Mässig unterhaltsamer, aber in seiner Unschuld irgendwie
charmanter Thai-Kitsch.
Born on the Fourth of July (1989)
* * * * ½ Oliver Stones
bewegendes Antikriegsepos mit Tom Cruise in einer seiner besten Rollen. Musik: John
Williams.
Born to Fight / Kerd Ma
Lui
(1985)
* * ½ Ein wegweisender Actionfilm
des thailändischen Kinos, leider nicht gerade top inszeniert und erzählt.
Born to Fight
/ Kerd Ma Lui (2004)
* * * ½
Thailändischer Actionfilm mit irren Stunts.
Born to Raise Hell (2010)
*
Wieder ein öder Steven-Seagal-Reisser, bei dem ein Stuntman auf dem Regiestuhl
sass, der Actionszenen zerstückelt und unmotiviert Szenen-Enden einfriert.
Stilistisch ein Gräuel von Film, die Dialoge sind unter aller Sau. Seagal, der
auch produzierte und sich das Skript auf den schwabbeligen Leib schrieb
(Sexszene mit Girlie inklusive), agiert wieder hölzern, lässt sich manchmal
doubeln und sogar synchronisieren. Einmal meint er "Do I look like a fucking
comedian?" Ja Steven. Lustig wär die Sache, wenn sie nicht so frauenfeindlich
wär. Weiber sind geile Schlampen oder Opfer von Vergewaltigung und Folter.
Born
Wild (2001)
* * *
Interessanter Religionssthriller mit Antonio Banderas, der die Frage stellt:
"Was, wenn Jesus nicht auferstanden war? Wenn er ein normaler Mensch war?"
Borrorwer Arriety, The / Kari-gurashi no Arietti (2010) * * *
½
Kurzweiliger und sympathischer Ghibli-FIlm.
Borrowers, The (1997)
* * * Harmloser Kinderfilm
mit John Goodman und einigen netten Effekten.
Bothersome Man, The / Brysomme mannen, De (2007)
- Anderland
* * * ½
Der norwegische Film ist als Gesellschaftskritik etwas
bemüht, aber als ebenso witzige wie stimulierende Tragikomödie mit "Twilight
Zone"-Ambitionen ein voller Hit.
Bottle Rocket (1996)
* * * Wes Andersons
Debüt lebt von seinen Slacker-Charakteren und den Darstellern (u.a. die
Wilson-Brüder), doch seine Story lottert im Mittelteil völlig aus.
Boucher, Le (1969)
* * * Etwas langatmiges Krimidrama,
das Claude Chabrol mit seinem Stil gerade noch retten kann.
Boudu
(1932)
* * * ½ Sympathischer, kleiner und
vor allem kurzweiliger Franzosen-Satire-Klassiker mit brillant anarchischem
Spiel von Michel Simon.
Boum, La (1981)
* * * * Kassenschlager und
80er-Jahre-Kult mit einer jungen Sophie Marceau in Party- und Liebeslaune.
Boum, La II (1982)
* * * Nicht mehr so
spritzig wie der Vorgänger, aber noch immer recht unterhaltsam.
Bounce (2000)
* * ½ Unterhaltsame
Liebes-Tragikomödie mit frischen Dialogen und dem Ex-Paar Paltrow/Affleck.
Bounce ko gals (1997)
* * ½ Interessanter
Einblick in Japans Obession mit Schulmädchen-Sex ... aber der Plot ist öde.
Bound (1996)
* * * * ½ Verdammt
erotischer, gestylter Thriller der "Matrix"-Macher. Gina Gershon in einer der
begehrenswertesten Rollen der Filmgeschichte :)
Bound by Honor (1993)
* * * Trotz einigen
Highlights ein viel zu langes, oft sogar klischeehaft moralisches Thrillerdrama mit vielen
Latino-Stars. Regie: Taylor Hackford.
Bounty, The (1984)
* * * Starbesetztes (Mel
Gibson, Anthony Hopkins) Abenteuerdrama um die legendäre Meuterei auf der
"Bounty". Im Kino ein Flop.
Bounty Hunter, The (2010)
* *
Kopfgeldjäger jagt Ex-Frau: Das Konzept an sich ist witzig, die
Stars sind charmant - doch es fehlt jegliche romantische Chemie, die Story ist
reissbrettartig bis ins Extrem, das Ende bleibt fad und die Nebenhandlungen
ärgern.
Bourne Identity, The (2002) * * *
Erster Teil der Bestseller-Trilogie: Etwas lang,
aber interessant. Mit Matt Damon als Ex-Killer Jason Bourne. Mit dabei: Franka Potente.
Bourne
Supremacy, The (2004) * * *
½
Spannende und erfolgreiche Fortsetzung, die den Ton des
ersten Teils beibehält und starke Kontrahenten aufbaut. Tolle Locations.
Bourne
Ultimatum, The (2007)
* * *
*
Die Logik ist nicht immer da, die
exzessive Schüttelkamera nervt - aber dies ist ein purer Adrenalinkick und der
ganz klar beste Teil der Reihe.
Bow, The / Hwal (2005) * * ½
Minimalistisches Drama, das beinahe als
Selbstparodie von Ki-duk Kims früheren Werken durchgeht.
Bowfinger (1999)
-
Bowfingers grosse Nummer * * * *
Zwerchfellstrapazierende Hollywoodsatire mit Steve Martin und
Eddie Murphy.
Bowling for Columbine (2002) * * * ½
Dokumentarisch-satirische Demontage des US-Waffenkults. Mit
Interviews mit Charlton Heston, Marilyn Manson, Matt Stone etc.
Box, The / Klong (2000)
* * ½ Thailändische
Komödie mit einer Spur Sozialkritik.
Box, The
(2009)
* * *
Überkonstruierter Mysterythriller mit Cameron Diaz und James Marsden vom
Regisseur von "Donnie Darko": Beginnt raffiniert und bleibt trotz
Handlungssprüngen allemal angenehm knifflig.
Boxer
From Shantung, The / Ma yong zhen (1972) * * * ½
Sehr blutiger, aber mitreissender
Shaw-Brothers-Actionfilm, der in Shanghai spielt.
Boxer
Rebellion / Bloody Avengers / Pa kuo lien chun (1975) * * *
Epischer Historien-Actionfilm von Chang Cheh mit
Längen und dramaturgischen Hängern.
Boxer's Omen, The
/ Mo (1983) * * *
Ekliger, umso faszinierender Shaw-Brothers-Horror.
Box of Moonlight (1996)
* * * ½ Charmant-melancholische
Komödie von Tom Di Cillo. Mit John Turturro, Sam Rockwell, Catherine Keener.
Boy /
Gootbai Boi (2010) * * *
Düsteres, aber nie ödes Drama.
Boy
A (2007)
* * *
Das Frühwerk des späteren
"Spider-Man"-Stars Andrew Garfield erzählt von einem jungen Mann, der als Bub
einen Mord beging und nach 14 Jahren im Knast neu anfangen will. Bewegender
Stoff, lose inspiriert von einem Fall in England, manchmal etwas zu formelhaft
entwickelt und am Ende eine Spur zu offen - aber stets sehenswert.
Boy Director /
Sonyeo Kamdok (2007) * * ½
Kurzer, aber inhaltlich nicht immer inspirierter
Independent-Kinderfilm aus Korea.
Boy Goes to
Heaven, The / Sonyeon, Cheonguk-e gada (2005) * * ½
Fantasy-angehauchte, unfokussierte, leidlich amüsante
Korea-Komödie.
Boy In The Striped Pyjamas, The (2008)
- Der Junge im gestreiften Pyjama
* * *
Die Romanadaption
betrachtet den Schrecken des Holocausts durch die Augen eines (naiven) Jungen.
Die britischen Schauspieler in deutschen Rollen irritieren und die Story ist
teilweise zu didaktisch, doch das Ende fährt heftig ein.
Boy
Meets Boy / Sonyeon, Sonnyeoneul Mannada (2008) * * ½
Niedlich-harmloses Gay-Kurzfilmchen.
Boys (1992)
* * ½ Belgische
Feelgood-Komödie mit ein paar Highlights. Der Rest ist zu konventionell.
Boys (2004)
* * * Tamilischer Kassenschlager um fünf Boys und ein
Mädchen, die es zu etwas bringen wollen.
Boys and Girls (2000) - Boys, Girls
& a Kiss * *
War "Down to You" etwa nicht genug? Noch eine
Freddie-Prinze-jr-Liebeskomödie. Würg!
Boys Are Back, The (2009) * * *
Sympathische, wenn auch unspektakuläre Autobiographie-Verfilmung, von Scott
Hicks ("Shine") mit Clive Owen. Die straken Schauspieler trösten über die etwas
dick aufgetragene Sentimentalität hinweg.
Boys Don't Cry (1999) * * * ½ Bewegendes Drama
nach wahren Begebenheiten. Famos in der Oscar-gekrönten Hauptrolle: Hillary Swank.
Boys Don't Cry / Once
Upon a Time in Seoul / Sonyeoneun Woolji Anhneunda (2008) * * ½
Hübsch anzuschauendes, aber ödes Drama aus Korea.
Boys in Company C, The (1978)
* * * Viel zu lang, aber OK
gespielt und voller Signaturen, die in späteren Vietnam-Filmen zum Standard wurden.
Boys in Love (1986)
- Eis am Stiel 7
* *
Neben dem ersten Teil ist diese die vielleicht beste.
Aber was heisst das schon, bei so vielen Blindgängern?
Boys of
Tomorrow / Wooriege naeileun upda (2006) * * ½
Kurzweiliges Jugenddrama, aber ohne echte Vision erzählt.
Boys on the Side (1995) - Kaffee,
Milch und Zucker * * * ½
Hübsche Variante zu "Thelma & Louise" mit drei klasse
Hauptdarstellerinnen.
Boys over Flowers: Final / Hana yori dango: Fainaru (2008) * *
Langfädiger Kinoableger der Erfolgsserie.
Boyz 'N the Hood (1991)
* * * ½ Der
Ghettofilm-Klassiker, der Regisseur John Singleton berühmt machte.
Brady Bunch Movie, The (1995)
* * *
Bunt
& infantil - aber einfach verdammt witzig. Basiert auf der Serie aus den 60ern/70ern.
Brahmachari (1968) * * *
Sympathischer, aber überlanger Shammi-Spass um ein kleines
Waisenhaus.
Brain, The / Head of the Family (1996)
* ½ Zwei schöne
Hauptdarsteller und viel viel Langeweile: Wer Splatter erwartet, wird bitter enttäuscht.
Braindead (1992)
* * * * Peter Jacksons
Splatter-Komödie entwickelte sich in Windeseile zum Kultfilm - und das verdient. Nichts
für schwache Mägen, aber ein Höllenspass.
Brain Donors (1992)
* * ½ Viel zu hektische
Parodie auf "Night at the Opera" der Marx Brothers.
Brainstorm (1983)
* * * ½ Gute Effekte,
anschauliche Story: Der Sci-Fi-Film von Trick-Experte Douglas Trumbull ("2001")
unterhält.
Brainwave / Beureinweibeu
(2005) * * ½ Anfänglich kurioser, später durchaus solider Sci-Fi-Thriller aus
Korea.
Brand
New Life, A / Yeo-haeng-ja (2009) * * * ½
Sensibles, minimalistisches Kinderdrama.
Brand Upon the
Brain! (2006)
* * *
Ein bizarrer, pseudo-autobiographischer
Stummfilm-Fiebertraum, den der kanadische Avant-garde-Regisseur Maddin als
Roadshow mit bekannten Sprechern lancierte. Wirkt auf DVD nicht gleich heftig,
ist aber immer noch einzigartig kurios.
Bannen Way, The (2010)
* *
½
Als
Webserie gewann die Produktion ein paar Preise. Zum Spielfilm montiert handelt
es sich um reine Thriller-Routine, die mit ihren willigen, sexy Ladies vor allem
die männlichen Zuschauer bedient, aber in ein paar Szenen solide unterhält.
Braqueuses, Les (1993)
* * * Süsse
Darstellerinnen und eine unterhaltsame Story. Krimikomödie aus Frankreich.
Brassed Off (1996)
* * * ½ Sehr britisch,
wunderbar nostalgisch. Der Humor ist etwas zurückgedrosselt. Mit Pete Postlethwaite und
Ewan McGregor.
Brave (2007) * *
Lauter, langweiliger und lustloser Thai-Actionfilm,
immerhin mit ein paar netten Fights.
Brave
Archer, The / She diao ying xiong chuan (1977) * * Wirrer Auftakt zu Chang Chehs vierteiliger
Louis-Cha-Adaption.
Brave
Archer 2, The / She diao ying xiong chuan xu ji (1978) * * Ebenso
konfus und langweilig wie der Vorgänger.
Brave
Archer 3, The / She diao ying xiong chuan san ji (1981) * * * Stringenter, unterhaltsamer, kurzweiliger als die
beiden Vorgänger.
Brave
Archer and His Mate / Shen diao xia lu (1982) * * ½ Mehr Spinoff als Fortsetzung, aber ganz unterhaltsam.
Braveheart (1995)
* * * * Episch, blutig,
gut. Ein kraftvoller Historien-Kriegsfilm. Aber den "Oscar" hätten
"Seven" oder "Apollo 13" verdient ...
Brave One, The (2007) - Die Fremde in dir
* * ½
Reaktionärer
Jodie-Foster-Rachetrip, der die von der Justiz abgesegnete Selbstjustiz kaum
reflektiert und seine Stars einer dubiosen Aussage opfert.
Brave Story (2006) * * * ½ Stetig aufregender werdender Anime-Hit mit Fantasy-Plot.
Bravest
Revenge, The / Wu lin long hu dou (1970) * * ½ Solide Martial-Arts-Ware aus Taiwan.
Bravo, My Life! / Saranghae, malsunssi (2005) * * *
Liebevolles Jugenddrama aus Korea.
Bravo My Life /
Beurabo Mai Laipeu (2007) * * *
Sympathischer Wohlfühlfilm aus Korea.
Brazil (1985)
* * * * ½ Terry
Gilliams bildgewaltige Zukunftssatire à la "1984". Damals ein Flop, heute Kult
- und die Criterion-DVD ein Muss.
Breach (2007)
* * * Gehaltvolles, eindringlich
gespieltes und subtiles True-Life-Spionagedrama, das jedoch unter einer enormen
Behäbigkeit leidet.
Breakdown (1997)
* * * ½ Jonathan Mostows
minimalistischer, aber umso spannender Highway-Thriller mit einem etwas schwachen Schluss.
Breakfast Club, The (1984)
* * * * Der Kultfilm
der 80er-Teeniefilme. Mit den "Brat Pack"-Akteuren und dem Titelsong "Don't
you ... forget about me". Von John Hughes.
Breaking and Entering (2006)
* * *
Anthony Minghellas Porträt des Multikulti-Londons ist etwas
behäbig und klischeehaft, doch tolle Akteure und ein paar gute Momente machen
dies weitgehend wett.
Breaking
News / Dai si gein (2004) * * *
Routinierter, vor allem zu Beginn spektakulärer
Hongkong-Actionthriller von Johnny To.
Breaking the Waves (1996)
* * * * Lars von Triers
bester Film: Visuell berauschend, inhaltlich zu Tränen rührend und formidabel gespielt.
Break
Ke Baad (2010) * * ½ Trotz Déjà-vu noch halbwegs charmante Bollywood-Romanze.
Breakout (2007)
* * *
Schweizer Hip-Hop-Drama, das sich plump bei den Homeboy-Machos
anbiedert, für alle anderen Zuschauer einen ungewollt amüsanten Einblick in
deren "Kultur" bietet.
Break-Up, The (2006)
* * * Sympathische Beziehungskiste
mit ungewöhnlichem Ende - aber emotional nicht immer treffsicher und
dramaturgisch mit Längen.
Break
Up Club / Fun sau suet oi nei (2010) * * * Lebensechte, wenn auch in der Rahmenhandlung etwas zu
konstruierte Romanze.
Breath / Soom (2007) * * ½
Viele Metaphern, edle Bildkompositionen - schwache
Charakterzeichnung. Typisches 08/15-Kunstgebräu von Ki-duk Kim.
Breathless (1982)
* * * Das Remake von
Jean-Luc Godards Kultfilm mit Richard Gere und Valerie Kaprisky ist zwar unnötig, aber
sexy.
Breathless /
Ddongpari (2009) * * * Nilhilistisches, etwas zu langes Gangsterdrama aus Korea.
Breed, The (2006)
* *
Lascher Hundehorror mit Michelle Rodriguez. Dass Köter mal die Bösewichter sind,
tut immer gut, schliesslich sind die bellenden und beissenden Viecher viel zu
oft die Helden - aber das macht diesen einfallslosen Film kaum besser.
Brick (2005)
* * *
Low-Budget-Mix aus Film noir und High-School-Thriller mit
elaborierten noir-Dialogen, aber etwas enttäuschender Story.
Brick Lane (2007)
* * * Formelhaftes, aber
gefühlvolles Einwandererdrama.
Bride and Prejudice (2004) * * *
"Bend It Like Beckham"-Regisseurin Gurinder
Chadha fusioniert Hollywood und Bollywood zum adretten Filmspass.
Bride of Frankenstein, The (1935)
* * * * Der wohl
genialste Horrorklassiker stellt das Original von 1933 (auch vom schwulen James Whale)
sogar noch in den Schatten.
Bride of the Monster (1955)
* Soooo dermassen schlecht,
dass es halt eben schon wieder gut ist. "Klassiker" von Ed Wood.
Bridesmaids (2011)
* * *
Von
Judd Apatow produzierte Komödie, welche die Erfolgsformel Apatows für einmal auf
weibliche Figuren münzt: Viel Dialogwitz, Gags teilweise unter der Gürtellinie -
und dennoch viel Herz dank sympathischer Figurenzeichnung. An die grossen
Apatow-Filme kommt das überlange Werk nicht ganz heran, aber es macht Spass.
Bride Wars (2009)
- Bride Wars:
Beste Feindinnen * *
½
Trotz zweier sonst eigentlich sehenswerter Hauptdarstellerinnen kommt diese
schematische Zickenkomödie nie richtig vom Fleck.
Bride
With White Hair, The / Bai fa mo nu zhuan (1993)
* * * ½ Klassische Hongkong-Fantasy mit hohem
Unterhaltungswert.
Bride
With White Hair 2, The / Bai fa mo nu zhuan II (1993)
* * * Rassiges, aber etwas substanzleeres Sequel.
Bridge on the River Kwai, The (1957)
* * * * ½ David Leans
Kriegsepos ist schlicht perfekt gespielt und episch inszeniert. Ein
"Oscar"-gekrönter Klassiker.
Bridges of Madison County, The (1995)
* * * Das Liebesdrama von
und mit Clint Eastwood ist schleppend, aber romantisch.
Bridge Too Far, A (1977)
* * * Zu kriegsverliebtes
Star-Spektakel. Irgenwie sinnlos, aber unterhaltsam - trotz Überlänge. Von Richard
Attenborough.
Bridge to Terabithia, The (2007) * *
* Sympathischer Kinderfilm, in den Schülerszenen
besser als in den "öffne deinen Geist"-Fantasy-Sequenzen, die etwas plump sind.
Bridget Jones's Diary (2001)
* * * ½ Liebenswerte
Bestsellerverfilmung mit Renée Zellweger als übergewichtige, liebesbedürftige
Singlefrau und Hugh Grant als verruchtem Sexprotz
Bridget Jones:
The Edge of Reason
* * ½
Fades Sequel, bei dem Zellweger zwar charmant ist, aber
Hugh Grant kaum vorkommt und alle Situationen wiederholt werden.
Brief Encounter (1946)
* * * ½ Simples, aber
effektives Liebesdrama mit tollen Darstellerleistungen. Von David Lean ("Lawrence of
Arabia").
Bright Future / Akarui
mirai (2003)
* * ½
Intellektuelles,
aber letztendlich unbefriedigendes Drama von Japans Independentregisseur Kiyoshi Kurosawa
("Cure", "Kaïro").
Brighton
Rock (2010)
*
*
½
Regiedebütant Rowan Joffe (Sohn von "Killing Fields"-Regisseur Roland Joffe)
adaptierte den Roman von Graham Greene mit einigen Stars (u.a. Sam Riley, Helen
Mirren, John Hurt) und edel eingefangenem Brighton-Feeling, aber im Gegensatz
zur klassischen Verfilmung von 1947 fehlen hier Spannung und tief gehende
Düsternis. Stattdessen gibts schön gemachte und einem Depro-Schluss ausweichende
Durchschnittsware.
Bright Star (2009)
* *
½
Gut
gespielte, aber behäbige biografische Romanze von Jane Campion. Wie so oft wird
Poesie schwerfällig dargeboten und entzieht dem Film fast alle Energie.
Bringing Down
the House (2003) * * * ½
Höchst amüsante Komödie mit Steve Martin und Pfundsfrau Queen
Latifah.
Bringing Out the Dead (1999) - Nacht der
Erinnerungen * * *
Extrem düsteres Drama von Martin Scorsese & Paul Schrader. Mit Nicolas Cage.
Bringing Up Baby (1938)
* * * ½ Der Screwball-Klassiker
schlechthin. Rasant - hat aber doch zugegebenermassen etwas an Schwung eingebüsst.
Bring It On (2000)
* * * Typische
US-Komödie um knackige Cheerleader beiderlei Geschlechts. Mit Kirsten Dunst.
Bring It On: Fight to the Finish (2009)
*
½
Formelhafte, geistlose Cheerleader-Posse mit nervtötendem Slang-Gegacker der
hysterischen Weiber. Selbst die guten Choreografien wirken steril und öden an.
Britannic (2000)
* * ½
"Titanic"-Klon ohne Pep und mit nur wenig überzeugenden Effekten.
Broadcast News (1987)
* * * ½
James L. Brooks'
zweiter Film ist eine in ihrer Medienkritik etwas harmlose, aber formidabel
gespielte, kuezweilige und clevere Tragikomödie mit William Hurt, Holly Hunter
und in einer Nebenrolle: Jack Nicholson. Grösstes Problem? Etwas lang.
Broadway Danny Rose (1984)
* * * Ganz nette
Woody-Allen-Komödie, die irgendwie etwas sinnlos ist - Woody hat dies einfach alles schon
einmal zu oft gezeigt.
Brokeback
Mountain (2005)
* * * ½
(Zu) hoch gelobtes Liebesdrama mit fantastischen Akteuren, aber
ein paar Längen.
Brokedown Palace (1999)
* * ½ Recht packendes,
aber überlanges und etwas klischiertes Drama über zwei Teen-Girls, die wegen
Drogenschmuggel im Thai-Knast landen.
Broken Arrow (1995)
* * * Voraussehbarer,
theatralischer, aber recht effektiver Actionthriller von Hongkong-Ikone John Woo.
Broken
Flowers (2005) * * *
Jim Jarmuschs gemächliche
Charakterstudie über das Erwachsenwerden eines Casanovas ist eine Ode an den mit
Understatement spielenden Bill Murray.
Broken
Oath (1977)
* * * Gute Martial-Arts-Szenen zeichnen diesen
Hongkong-Streifen aus. Die Story ist indes nur ein schwächlicher Abklatsch von
"Lady Snowblood".
Bronx Tale, A (1993)
* * * ½ Gauner-Drama von
und mit Robert De Niro. Recht virtuos inszeniert, aber auch etwas lang.
Bronze
Medalist / Kingkongeul deulda (2009) * * *
Formelhafter, aber unterhaltsamer Sportfilm.
Brooklyn's Finest (2009)
- Gesetz der Strasse * * *
Brutaler Cop-Reisser von Antoine Fuqua, der mit Pathos,
Überlänge und Gangsta-Machismo inszeniert, aber mit Ethan Hawke, Don Cheadle,
Richard Gere und Wesley Snipes starke Akteure zur Verfügung hat. Einige tolle
Szenen entschädigen für die deutlichen Mankos.
Brother (2000)
* * ½ Takeshi Kitano
zitiert sich selbst - und langweilt das Publikum. Selbst als Stilübung nur mässig. Dabei
war er mal so gut ("Hana-Bi", "Sonatine")
Brother
Bear (2003) * * *
Belangloser, aber amüsanter, liebenswürdiger und
vor allem kurzer Disney-Streifen.
Brother Bear 2 (2006)
* * * Flotte
Direct-to-DVD-Fortsetzung mit witzigem Auftakt (Waschbären!) und schmalzigem
letzten Drittel. Auch die Songs hätte man sein lassen können.
Brotherhood (2001)
* * Einer der besseren
DeCoteau-Filme: Sehr sexy und nicht so debil wie gewohnt. Im Audiokommentar sagt
der Regisseur "I don't see anything gay in it". Aha.
Brotherhood 2 - Young Worlocks (2001)
* ½ Ein DeCoteau-Film ohne
schöne Typen ist wie Playboy mit Omis. Und hier ist bloss John attraktiv. Die
Horrorkomponente ist albern.
Brother of
Darkness / Ti tian xing dao thi sha xiong (1994) *
Lanweiliger, repetitiver Kategorie-III-Schocker aus Hongkong, der
blasse Sexszenen und kaum Blut bietet.
Brothers / Hing dai
(2007) * * ½
Schöne Bilder, nicht viel dahinter.
Brothers (2009)
* * *
½
Natalie Portman und Tobey Maguire spielen etwas einstudiert, Jake Gyllenhaal ist
als Ex-Knasti nur halbwegs glaubhaft, und die rohen Emotionen des dänischen
Originals wurden etwas abgefeilt. Doch das Drama-Remake von Jim Sheridan ist
auch in dieser "herausgeputzten" Fassung noch immer emotional fesselnd und
unterhaltsam. Ganz besonders auch, weil Sheridan die zwei Kindschauspielerinnen
(wie von ihm gewohnt) toll führt.
Brothers Bloom, The (2008)
* * *
½
Die
erste Hälfte des verspielten Zweitlings von "Brick"-Regisseur Rian Johnson ist
genial. Danach wechselt der Tonfall leicht ins Dramatischere und verliert den
Esprit. Dennoch ein höchst unterhaltsames Werk.
Brothers Grimm, The
(2005)
* * *
Fantasyfilm der etwas albernen, aber visuell reizvollen
Art. Von Terry Gilliam.
Brown
Bunny, The (2003) ½
Einer der schlechtesten Filme aller Zeiten:
egomanischer Langweiler von und mit Vincent Gallo, der einen Blowjob bekommt.
Und ansonsten nichts tut.
Browning Version, The (1951)
* * * *
Intelligente, fantastisch gespielte
Bühnenadaption mit Michael Redgrave in der Rolle seines Lebens.
Brubaker (1979)
* * * ½ Klassisches
Gefängnisdrama mit Robert Redford als moralisches Gewissen des US-Strafvollzugs.
Bruce Almighty (2003) - Bruce Allmächtig
* * ½ Die erste Hälfte ist dank Jim
Carreys Comic-Timing ein Brüller, die zweite Hälfte ist ein moralinsaures Desaster.
Bruce Lee, My Brother / Bruce Lee (2010) * * ½
Kraftlose Biografie des legendären Kämpfers.
Brücke, Die (1959)
* * * * Bernhard Wickis
beklemmendes Kriegsdrama. Eine Studie über Pflichtbewusstsein und blinden Gehorsam.
Brücke, Die (2008)
* * ½ Thematisch immer noch
starkes, aber leidenschaftslos inszeniertes TV-Remake des deutschen
Antikriegsfilm-Klassikers. Mit Franka Potente in einer Nebenrolle.
Bruc. La llegenda (2010)
* * ½
Hübsch ausgestatteter Historienfilm um den Widerstand der Spanier
gegen Napoleons Truppen. Leider formelhaft erzählt und dramaturgisch wenig
fesselnd.
Bruit et de fureur, De (1986)
* * * Ebenso provokative,
wie plakative Studie über französische Vorstadt-Kids, die vom Weg abkommen.
Brüno (2009)
* * * ½
In Sachen Derbheit geht Sacha Baron
Cohen hier noch weiter als in "Borat" und manche Gags sind extrem. Manche plump.
Und einige Szenen brauchten gehörig Mut. Aber zwischen Dildos, Sexpraktiken,
Pimmeln, miesem Deutsch und Anal Bleaching fehlt es hier am Tempo von "Borat"
und an dessen Gesellschaftskritik. Die Ohrfeige für Schwulenhasser bleibt eher
auf halbem Weg stehen. Dennoch: Lot of spass for ze crazy people.
Brush Up My Sisters (2003) *
Lahmer Hongkong-Mix aus Komödie unr "Thriller" um drei
Frauen, die sich aus unterschiedlichen Gründen zu Polizistinnen ausbilden lassen.
Brutal Hopelessness of Love, The / Hito ga hito o ai suru
koto no doshiyo mo nasa (2007) * *
Typischer Takashi-Ishii-Mix aus Sex und Gewalt,
stilistisch gewagt, inhaltlich Brunz.
Brutal River (2005) * *
Mit ein paar kurzen
Splatterszenen gewürzter, weitgehend spannungsfreier Kroko-Horror aus Thailand.
Brute Force (1947)
- Zelle R 17
* * * ½
Leicht klischeehaftes und didaktisches, aber
knallhartes, systemkritisches und vor allem formidabel inszeniertes
Film-noir-Knastdrama.
Bubba
Ho-tep (2002) * * * ½
Schräg, witzig, unheimlich und mitfühlend ...
alles in einem. Plot? Elvis und JFK bekämpfen im Altersheim eine Mumie. Don't
ask.
Bubble Fiction: Boom
or Bust / Baburu e go!! (2007)
* * *
Amüsante Zeitreisekomödie aus Japan, stellenweise etwas lang
gezogen, aber immer interessant.
Bubble Gum (2011) * *
Gut gemeintes, aber fades Bollywood-Jugenddrama.
Bubi Scholz Story, Die (1998)
* * * ½
Für einen deutschen TV-Film äusserst gut inszeniert und gespielt. Wenn auch zu
lang. Mit Benno Fürmann.
Büchse der Pandora, Die (1928)
* * * ½ Offenherziger,
erotischer Stummfilm von G. W . Pabst. Das Highlight ist Louise Brooks, die vielleicht
erotischste Frau des Stummfilms.
Bucking Broadway (1917)
* * *
Rund einstündiger Frühwestern von John Ford, nie langweilig,
aber etwas spröde. Filmhistorisch allemal wichtig, denn der spätere
Western-Maestro Ford widmete sich damals selten dem Genre.
Bucklige von Soho, Der (1966)
* * ½ Der erste Farbfilm der Edgar-Wallace-Reihe. Oft
ziemlich penetrant, vor allem die Musik und die Witze.
Bucky Larson: Born
to Be a Star (2011)
*
½
Der von
Kritikern desaströs in die Pfanne gehauene Kassenflop aus
Adam-Sandler-Produktion ist fürwahr grässlich erzählt, plump inszeniert und
gespickt mit abgestandenen Witzen über kleine Pimmel und schiefe Zähne. Die
tiefste Art Humor. Aber ein paar Mal musste ich doch lachen angesichts des
schieren Irrsinns des Gezeigten. Sicher ein schlechter Film, aber ich sah schon
Übleres …
Budbringeren (1996)
* * * Norwegische
Tragikomödie: Düster, giftig und rabenschwarz. Trotz der kurzen Laufzeit von 85 Minuten
aber hie und da langweilig.
Buddenbrooks (2008)
* * *
Thomas Mann Light, aber ansprechend inszeniert und eindrücklich gespielt. In
einem TV-Mehrteiler hätte man die Tiefen der Nobelpreis-Vorlage wohl besser
ausloten können.
Buddha
Mar Gaya (2007)
* ½ Dröger Bollywood-Ulk mit
doofen Pointen und nur wenig Lachern.
Buddha Mountain / Guan yin shan (2010)
* * *
Inhaltlich etwas dünn, aber ungeheuer stimmungsvoll.
Buddy (2003)
* * *
Sympathische, wenn auch unspektakuläre
Tragikomödie um Freundschaft und Liebe. Aus Norwegen, wo der Film ein Hit war.
Budtameez (1966) * * *
Flotte Bollywood-Liebeskomödie mit Shammi Kapoor in seinem
Element.
Buffalo Boy
/ Mua len trau (2004) * * * ½
Bildstarkes, ungewöhnliches Drama aus Vietnam.
Buffy the Vampire Slayer (1992)
* * ½ Aus diesem eher
mittelmässigen Teenie-Horror entwuchs die populäre Serie mit Sarah-Michelle Gellar.
Bug (2007)
* * ½
William Friedkins intensive, aber
ein paar Grade zu abstruse Bühnenstück-Verfilmung zeigt den Weg zweier Menschen
in den Paranoia-Wahnsinn.
Bug Me Not
(2005) * ½
Kindischer Hongkong-Brunz mit Schulmädchen-Stars zum
Abwinken.
Bug's Life, A (1998) - Das grosse
Krabbeln * * * *
Computeranimierte Insektenkomödie zum Zweiten (siehe "Antz"). Perfekte
Unterhaltung von Disney.
Bugsy Malone (1976)
* * * Gangsterfilm-Parodie
von Alan Parker mit ausschliesslich Kindern (u. a. Jodie Foster!) besetzt.
Buio Omega / Beyond Darkness (1979)
* * ½ Deftiger,
aber langweiliger Horror vom Porno/Horror-Papst Joe D'Amato. Der Schluss wäre
geiler, wenn sie vergraben würde!
Bukan
Bintang Biasa: The Movie! (2007) * ½ Langweiliger
Jugendfilm mit etwas Musik, etwas Witz und etwas Romantik, aber ohne einen Hauch
von Inspiration.
Bull Durham (1988)
* * * Unterhaltsame
Sportkomödie mit Kevin Costner, Tim Robbins und sexy Susan Sarandon.
Bullet
(1976)
* * * ½
Wilder und wirrer Bollywood-Thriller mit Kult-Kraft.
Bullet (1999) * * ½
08/15-Action von und mit Cesar Montano ("Muro-ami"),
die einigermassen unterhält.
Bullet & Brain (2007) * *
Dröge Actionkomödie aus Hongkong, minimal aufgewertet
durch ihre Stars.
Bullet Ballet (1998) * ½
Öder Rächerfilm mit dauerverwackleter Kamera. Von Kultregisseur
Shinya Tsukamoto ("Tetsuo").
Bullet - Ek Dhamaka (2005) * *
Aufwändiger Bollywood-Actionfilm mit überraschend
guten Martial-Arts-Einlagen. Wenn der Plot bloss nicht so hirnrissig wäre.
Bullet in the Head / Die xue jie tou (1990)
* * * * John Woos
vielleicht bester Hongkong-Film: Ein virtuoses, düsteres und poetisches Kriegsdrama mit
viel Pathos und Gewalt.
Bulletproof Monk (2003) * * ½
Voraussehbare Actionkomödie produziert von John Woo. Mit Chow
Yun-Fat.
Bullet
Train / Shinkansen daibakuha (1975)
* * *
Überlanger, logikfreier und ideenarmer
Japan-Katastrophenfilm, der aber nie langweilt.
Bullet Wives
(2005) * * Sexy
besetzter, ziemlich alberner Thai-Actionfilm um den Krieg zwischen Gattinnen und
Liebhaberinnen.
Bullitt (1968)
* * * Kult für
Auto-Fetischisten. Für mich jedoch nur ein mittelmässiger, einzig dank Steve
McQueen cooler Actionkrimi.
Bully (2001)
* * * * Beklemmendes Drama nach wahren
Begebenheiten um eine Gruppe Teenager, die in Südflorida einen brutalen Gleichaltrigen
ermordet haben.
Bumm Bumm Bole (2010) * * ½
Plumpes, aber halbwegs unterhaltsames Bollywood-Remake des
iranischen "Children of Heaven".
Bundal Baaz (1976)
* * *
Zwischen Trash und Fun pendelnde Bollywood-Fantasykomödie von
und mit Shammi Kapoor.
Bungee
Jumping of Their Own / Beonjijeompeureul hada (2001) * * * Ungewöhnliches
und spirituell angehauchtes Liebesdrama aus Südkorea.
Bunny (2005) * * ½ Uninspirierter,
aber unterhaltsamer und actionreicher Telugu-Reisser.
Bunraku
(2010) * * ½
Mit Josh Hartnett,
Japan-Star Gakt und Ron Perlman cool besetzter Thriller, der sich postmodern
zwischen Grossstadtwestern, Film noir und Comic-Exzess ansiedelt. Die
künstlichen Sets wirken manchmal schick à la Popart-Design, manchmal billig und
auslaugend. Mit der Zeit saugt diese Stilisierung dem Film die Energie aus, was
bei einer Laufzeit von zwei Stunden prekär ist. Der Titel bezeichnet übrigens
eine Art des japanischen Puppenspiels, der Look des Films dagegen ähnelt eher
jenem von Origami und Ausklapp-Büchern.
Bunshinsaba /
Ouija Board (2004) * *
Dröger Gruselstreifen aus Korea vom Regisseur des
erfolgreichen "Phone".
Bunt /
Nalara Heodonggoo (2007) * * ½ Nette
Familien-Tragikomödie aus Korea, ebenso vorhersehbar wie simpel gestrickt.
Bunty aur Babli (2005) * * * ½
Kunterbunter, kurzweiliger und absolut
oberflächlicher Bollywood-Spass mit wahren Charme-Bolzen als Stars.
Buono, il brutto, il cattivo, Il (1966)
* * * *
Mit Witz, grandioser Musik und einer flotten Story
kündigt dieser Abschluss der "Dollar"-Trilogie Sergio Leones Meisterwerk "Spiel
mir das Lied vom Tod" an.
Buraikan (1970)
* * *
Etwas distanziertes, aber gefälliges Historienabenteuer
aus Japan.
Burbs, The (1989)
* * * Joe Dantes fiese,
wenn auch etwas ausartende Komödie über das Nachbartum in den USA. Mit Tom Hanks, Bruce
Dern, Carrie Fisher.
Burden of Dreams (1982)
* * *
Interessante Doku über den anstrengenden Dreh von "Fitzcarraldo". Aber Werner
Herzogs eigene Doku "Mein liebster Feind" ist deutlich besser.
Burglar (1987)
* * ½ Voraussehbares, aber
bisweilen recht unterhaltsames Whoopi-Goldberg-Vehikel.
Buried (2010)
* * *
½
Mit
Ryan Reynolds in einem Sarg unter der Erde - 90 Minuten lang! Das könnte visuell
wie dramatisch rasch öde werden, doch dank einem überzeugenden Star,
intelligenter Inszenierung und der kompromisslos durchgezogenen Story bleibts
stets packend.
Buried Alive (1990)
* * ½ Ganz ansehnliche
TV-Variante des alten "lebendig begraben"-Themas. Bleibt aber nicht lange in
Erinnerung.
Burke & Hare (2010)
* * ½
John
Landis' Rückkehr ins Metier der blutigen Komödien hätte deftiger und komischer
ausfallen können. Doch Simon Pegg und Andy Serkis machen sich ams mörderisches
Duo im Edinburgh des frühen 19. Jahrhunderts ziemlich gut, die Besetzung lässt
sich sehen. Schade, denn da hätten mehr als ein paar Schmunzler herausschauen
müssen.
Burlesk Queen Ngayon
(2001)
* ½ Langweiliges philippinisches Drama,
das seinen Erotikszenen viel zu viel Platz einräumt.
Burlesque (2010)
* *
½
Formelhaftes Musik- und Tanzfilmchen, ganz auf Glamour getrimmt. Christina
Aguilera ist in der Hauptrolle passabel und auch sonst wirkt das "Showgirls ohne
Sex"-Werk, das sich irgendwo zwischen Trash und Kommerz ansiedelt, eher
uninspiriert. Aber jedenfalls immer nett anzusehen und recht kurzweilig.
Burmese Harp,
The / Biruma no tategoto (1956) * * * *
Spiritueller, bewegender Antikriegsfilm aus Japan.
Burn / Khon fai luk (2008)
* ½
Lahmer Thai-Horror umd spontane Selbstentzündung.
Burn After Reading (2008)
* * * ½ Schräger Screwball-Thriller
der Coen-Brüder mit tollen Dialogen, einer Nonsens-Story sowie Stars in
Bestlaune (u.a. Brad Pitt herrlich doof, Frances McDormand köstlich, George
Clooney duchgeknallt und John Malkovich ziemlich kaputt).
Burning Life (1994)
* * * Flippiger deutscher
Klon von "Thelma and Louise".
Burning
Plain, The (2008)
- Auf brennender
Erde
* * 1/2
Der
Drehbuchautor der verschachtelten Iñárritu-Filme "Amores perros", "21 Grams" und
"Babel" gibt sein Regiedebüt - und scheitert an sich selbst. Die
Nicht-Chonologie seines Skripts hat man nämlich als Schema schnell erkannt, doch
verliert man angesichts der unnötigen Cuts zwischen den Zeitebenen immer wieder
die Orientierung, ohne wirklich etwas daraus zu gewinnen. Die Darsteller um Kim
Basinger, Charlize Theron und Jennifer Lawrence sind famos, aber durch
Erzählweise und distanzierte Inszenierung saugt Guillermo Arriaga alle Emotionen
aus seinem Stoff.
Burning Train,
The (1980) * * *
Bollywood-Katastrophenfilm der kurzweiligen Art,
besetzt mit einem wahren "who is who".
Bushido -
The Cruel Code of the Samurai / Bushido zankoku monogatari (1963) * * * Samurai'sche
Unterwerfung über mehrere Generationen.
Butcher, The (2007) * * ½
Krasser koreanischer Folterporno aus der Ich-Perspektive.
Butcher's Wife, The (1990)
* * * Ziemlich sympathische
Liebeskomödie, deren Grundidee reichllich skurril ist. Mit Demi Moore und Jeff Daniels.
But I'm a Cheerleader
(1999)
* * * Ebenso grelle wie liebenswerte Satire
über die "Heilung" eines vermeintlich lesbischen Mädchens.
Butterfly Effect, The
(2004)
* * * Unterhaltsamer, aber immer wie Logik-ferner "Was wäre wenn"-Thriller
mit Ashton Kutcher.
Butterfly in Grey (2002) * * ½ Das biografische thailändische Drama romantisiert Gefängnis und
Prostitution, ist aber hübsch anzusehen.
Butterfly Kiss (1994)
* * * ½ Drastisches Drama
mit poetischen Momenten, viel Gewalt und kranken Charakteren. Von Michael Winterbottom
("Jude").
Butterfly
Lovers / Mo hup leung juk (2008) * * Neuverfilmung
des klassischen Stoffes, in Look und Inszenierung ziemlich billig.
Butterfly Man (2003) * * ½
Hübsch anzusehende thai-britische Koproduktion, die in der Mitte
jedoch zum Thriller wechselt und arg unglaubwürdig wird.
Butterfly
Murders, The / Die bian (1979) * * * Das Regiedebüt von Tsui Hark: Visuell faszinierend und
andersartig, aber inhaltlich schrecklich wirr.
Butterfly Sword / Xin liu xing hu die jian (1993) * * * ½ Starbesetzte
Actionromanze made in Hongkong.
Buttonman / Niu
kou ren (2008)
* * ½
Kurzweiliger, aber inhaltlich eher dünner Thriller mit
Drama-Einschlag.
Buzz Lightyear of Star Command (2001)
* * ½
Zeichentrick-Abkömmling von "Toy Story". Bestenfalls für Kinder,
ansonsten eher lahm.