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alle reviews: R
Raajneeti (2010) * * *
Indische Politik als starbesetzte Seifenoper:
macht Spass.
Raat (1992) * * *
Etwas langer, aber durchaus schauriger Horrorfilm von Ram
Gopal Varma.
Raat Gayi, Baat Gayi? (2009) * * *
Sympathische Tragikomödie um die Frage
"Seitensprung, ja oder nein?".
Raavan (2010) * * *
Feucht-fantastische Mythos-Adaption.
Raavanan
(2010) * * * ½
Die tamilische Version voN "Raavan": faszinierend.
Raaz (2002) * * * Indischer
Gruselthriller mit Anleihen bei "What Lies Beneath" - und mit Song-Szenen aus den
Schweizer Bergen.
Raaz - The Mystery Continues
(2009) * *
Nach solidem Start rasch langweilig werdender
Bollywood-Horror.
Rabbit Hole
(2010)
*
* * *
Ein manchmal amüsanter,
jederzeit ungemein bewegender und schockierend ehrlicher Blick auf den Umgang
mit Trauer. Nicole Kidman, Aaron Eckhart und Diane Wiest spielen famos.
Rab Ne Bana Di Jodi
(2008) * * *
½
Charmanter Bollywood-Liebesfilm mit schönem
Soundtrack und flotter Erzählweise.
Race (2008) * * ½
Die Wendungen in der Handlung sorgen für Laune, aber das
Erzähltempo enttäuscht - v.a. wenn der Film "Race" heisst.
Race to Witch Mountain (2009)
* * ½
Fades
Disney-Remake, das seinen Mangel an Witz, Story und Charme mit ungeheurem Tempo
wettzumachen versucht. Gelingt aber nur selten.
Rachel Getting Married (2008)
- Rachels Hochzeit
* * *
Mehr auf Atmosphäre und Charakterporträt als auf Story getrimmtes Drama von
Jonathan Demme, das die oscarnominierte Anne Hathaway und ihre Co-Stars in
naturalistischer Bestlaune zeigt. Etwas flüchtig und lang, am Ende wohl auch
unglaubwürdig, aber sehenswert auf jeden Fall.
Radio (2009) * ½
Holpriger Langweiler mit drögem Star.
Radio Dayz (2008) * * *
½
Charmante und witzige Korea-Komödie.
Radio Star (2006) * * *
Sympathischer Buddy-Musik-Crown-Pleaser aus Korea.
Rafoo Chakkar: Fun on
the Run
(2008) *
Langweilige und talentfrei produzierte
Bollywood-Komödie.
Rafta Rafta - The Speed
(2006) * ½
Trivialer, läppischer Masala-Nonsens aus
Bollywood.
Raghu More:
Bachelor of Hearts (2003) * ½
Doofe Teeniekomödie aus Bollywood mit dem Tempo einer
Nacktschnecke.
Raghu
Romeo (2003) * * *
Witzige, kurzweilige, aber in der zweiten Hälfte
doch ziemlich repetitive Bollywood-Komödie.
Raging Phoenix / Deu suay doo (2009) * *
½
Coole Fights, dürftige Story.
Raging Years / Low Life / Haryu insaeng (2004) * *
Überraschend langweiliger und gefühlloser Rückblick auf
eine der tubulentesten Perioden Südkoreas.
Rahtree: Flower of the
Night (2003)
* * ½
Schrille Thai-Horrorkomödie weit über dem landesüblichen
Genre-Durchschnitt. Trotzdem nicht gerade der Knaller.
Rahtree Reborn / Buppah Rahtree 3.1 (2009)
* ½
Langweiliger und wirrer dritter Teil.
Rahul (2001) * * ½ Indischer
Familienfilm um das Schicksal eines Scheidungskinds.
Raid,
The / Cai shu zhi huang sao qian jun (1991) * * *
Turbulente Abenteuerkomödie von Tsui Hark und
Ching Siu-Tung, die hin und wieder dem Klamauk verfällt.
Raiders of the Lost Ark (1980) * * * * * Einer der besten Filme aller Zeiten: Harrison Ford IST Indiana Jones.
Regie: Steven Spielberg.
Raiga:
The Monster from the Deep Sea (2009) * *
Etwas besser als der Vorgänger "Reigo", aber noch immer
recht billiges Monsterkino.
Railroad, The / Kyeongeuiseon (2006) * * *
Etwas zögerliches, aber eindrückliches
Korea-Drama mit Arthaus-Anspruch, aber wenig Kopflastigkeit.
Rain
(2005) *
Schmuddliger, unbrauchbarer, ja teilweise beleidigender
Bollywood-Quatsch.
Rainbow (2003) * *
Gut gemeintes, aber langweiliges Homo-Liebesdrama aus
Thailand.
Rainbow Eyes / Ga-myeon
(2007) * * *
Überstilisierter, aber angenehm abstruser
Hochglanz-Thriller aus Korea.
Rainbow Song /
Niji no megami (2006) * * *
Berührender japanischer Liebesfilm, etwas lang und
vorhersehbar, aber gefühlvoll.
Raincoat (2004) * * ½
Gut gespieltes und emotional überzeugendes
Hindi-Drama mit Aishwarya Rai, das leider lethargisch inszeniert ist.
Rain Dogs / Tai yang yue
(2006) * * ½
Gut gespieltes und emotional überzeugendes
Hindi-Drama mit Aishwarya Rai, das leider lethargisch inszeniert ist.
Raining
in the Mountain / Kong shan ling yu (1979) * * *
Für viele Cineasten ein weiteres
King-Hu-Meisterwerk, in meinen Augen dafür jedoch zu banal.
Rainy Days
/ Jangma (1979) * * * ½
Eindrückliche Parabel über den Koreakrieg.
Rainy Dog / Gokud'o kuroshakai (1997) * * *
Takashi Miikes zweiter Teil seiner "Triad
Society"-Trilogie ist fasz poetisch, aber dennoch manchmal unzimperlich und derb.
Raise
the Red Lantern / Da hong deng long gao gao gua (1991)
- Rote Laterne * * * * ½ Ein
visuelles und melodramatisches Meisterwerk von Chinas Zhang Yimou.
Raising Helen
(2004)
* * ½
Kate Hudson ist süss, aber ihr Co-Star blass und der
Film in Stil und Inhalt konservativ. Zudem ist die Sache überlang.
Raja (1995) * * *
Dank Madhuri Dixit sehenswerter, ansonsten eher
durchschnittlicher Bollywood-Hit.
Raja
Babu (1994)
* *
Langweilige Masala-Komödie mit Govinda und einer Horde
chargierender Comedy-Mimen.
Raja Bhai Lagey
Raho (2005) * ½
Alberne Trashkomödie aus Indien, die
streckenweise bloss peinlich ist.
Raja
Bhaiya (2003) * ½
Ermüdende und nicht sonderlich lustige
Govinda-Komödie.
Raja Hindustani (1996) * *
Höchst erfolgreicher, aber streckenweise schlicht ungeniessbarer Liebesfilm mit
Aamir Khan.
Raja Ki Aayegi Baaraat (1997) * * ½
Rani Mukherjees Debüt birgt eine etwas dubiose
Aussage, unterhält aber dank solidem Spiel und brauchbarer Machart.
Raja Rani
(1973) * * ½
Sauber inszenierte einzige Regiearbeit von Hit-Autor
Sachin Bhowmick, leider inhaltlich ziemlich dürftig.
Rajkumar
(1964) * * *
Etwas langer, aber unterhaltsamer
SHammi-Kapoor-Streifen.
Rajkumar (1996) * *
Der abgenudelte Plot dieses Bollywood-Abenteuers
macht es den Stars schwer, den Film halbwegs interessant zu halten.
Rajput (1982)
* * ½ Unübersichtlicher,
fad inszenierter Multi-Starrer von Vijay Anand ("Jewel Thief").
Raju
Ban Gaya Gentleman (1992) * * *
Moralisierende, aber charmante Liebeskomödie mit
dem jungen Shahrukh Khan.
Raju Chacha (2000) * ½
Gnadenlos gefloppte Big-Budget-Extravaganz aus
Bollywood.
Rakht (2004) * * ½
Starbesetztes Bollywood-Remake von Sam Raimis
"The Gift". Zu lang, zu uninspiriert - aber halbwegs unterhaltsam.
Rakht
Charitra (2010) * * *
Brutaler, epischer Auftakt zu Ram Gopal Varmas
Polit- und Gewalt-Zweiteiler.
Rakht
Charitra 2 (2010) * * *
Konsequente, packende Fortsetzung.
Ramaa: The Saviour (2010) * ½
Trashiger Fantasy-Kinderfilm aus Bollywood.
Rama
Rama Kya Hai Dramaaa (2008) * ½
Überlange und fade Bollywood-Komödie der C-Liga.
Ram Aur Shyam
(1967)
* * *
Unterhaltsamer, etwas langer "Doppelter Lottchen"-Spass
made in Bollywood.
Ram Balram (1980)
* * *
Etwas zerfahrener, aber spektakulärer Bollywood-Trash
in epischem Ausmass.
Rambo:
First Blood, Part II (1985) - Rambo II
* * ½
Martialischer Kassenknüller nach einem Skript von James Cameron: Laut, dumm,
menschenverachtend. Das Beste dran: der Soundtrack von Jerry Goldsmith.
Rambo III (1988)
* * Der
schlechteste Teil der Serie: Ein reisserischer und öder Kriegsfilm, dessen
Rambo-hilft-späteren-Taliban-Ironie rückblickend fast das Spannendste daran ist.
Rambo (2008) - John Rambo
* * *
Vorhersehbare und simpel gestrickte Spät-Fortsetzung, extrem brutal und
blutrünstig - doch diesen Foltersoldaten wünscht man auch gar nichts anderes,
als qualvoll zu verrecken.
Ramchand
Pakistani (2008) * * *
Simples, aber weitgehend effektives Drama aus Pakistan.
Ramen Girl, The
(2008)
*
*
½
Grundsympathische Komödie mit der zu früh verstorbenen Brittany Murphy als
US-Mädchen in Tokio. Der TV-Regisseur hinter der Kamera inszeniert aber zu fad,
das Essen kommt zu wenig zum Zug und der Plot ist arg dünn. Aber zwischen Murphy
und ihrem grantigen japanischen Sensei gibts immer wieder viel zu lachen.
Ram Gopal Varma Ki Aag (2007) * ½
Nicht wirklich ein Remake von "Sholay", sondern
bloss ein ungeheuerlich schludrig inszenierter Gangsterfilm.
Ram Jaane (1995)
* * * Draufgängerisches
Thrillerdrama mit Shahrukh Khan als Antiheld.
Ramji Londonwaley (2005) * * ½
Sympathische, aber langfädige Bollywood-Komödie.
Ram Lakhan (1989) * * * ½
Episch aufgeblasenes Rache-Drama. Ein moderner
Bollywood-Klassiker.
Ramona and Beezus (2010)
- Schwesterherzen - Ramonas wilde Welt * *
Disney-Star und Justin-Bieber-Freundin Selena
Gomez in einer Bestsellerverfilmung voller kleinbürgerlichem Vorstadtkitsch. Ich
hätte mich passabel unterhalten, wenn die penetrante Schusseligkeit der kleinen
Hauptdarstellerin Joey King nicht auf Dauer so extrem genervt hätte.
Rampage (2009)
* * *
Eher
"Falling Down" als "Elephant" - aber fraglos Dr. Uwe Bolls bester Film. Wäre der
Mann bescheidener, man würde hinter dem Machwerk weniger Sensationslust
vermuten. Aber auch mit Bolls Vorgeschichte im Hinterkopf ist dies ein
erschreckender, kurzweiliger Reisser, welcher den "Grand Theft Auto"-Spielern
und Amoklauf-Fetischisten eine ins Gesicht klatscht. Jedenfalls im Original: Die
deutsche Fassung ist heftig geschnitten und das Ende verändert, so dass die
Aussage (so schizophren sie sein mag) zusätzlich pervertiert wird.
Rampo Noir
/ Rampo jigoku (2005) * * * ½
Krasse Horror-Anthologie mit visueller
Reizüberflutung.
Ram Rajya (1967) * *
Langweiliger Religionsfilm, aufwendig aber
seelenlos inszeniert.
Ram
Shastra (1995) * * ½
Mittelmässiges Rach-Actionfilm aus Bollywood. Mit
Jackie Shroff und Manisha Koirala.
Ram Teri Ganga
Maili (1985)
* * * Gewagtes,
lange Zeit überraschend gefälliges Drama von Raj Kapoor. Seine letzte
Regiearbeit.
Ran
(1985)
* * * * Grandioses, pessimistisches
Historienepos von Akira Kurosawa.
Random Hearts (1999)
* * Gepflegte Langeweile
von Sydney Pollack mit Harrison Ford: Überlang, steif inszeniert, ohne Esprit gespielt.
Beinahe ein Totalflop.
Rang (1993) * * ½
Formelhafte, aber durchaus unterhaltsame
Bollywood-Schnulze.
Rang De
Basanti (2006) * * * *
Mitreissendes, top inszeniertes, in der zweiten Hälfte etwas
didaktisches Bollywood-Drama mit Aamir Khan.
Rangeela (1995) * * *
½
Sympathisches indisches Liebesmusical von Ram Gopal Varma mit
Aamir Khan und Urmila.
Rango (2011)
* *
* ½ Johnny Depp als Chamäleon
in einem Wildwest-Trickfilm von "Pirates of the Caribbean"-Regisseur Gore
Verbinski. Viel Witz, viel Tempo, unendlich viele skurrile Figuren. Dazu ein
paar Popkultur-Referenzen und coole Sprüchen, sowie Verbeugungen vor
Westernmythen. Die Story ist etwas dünn und dem Ende fehlt der Punch, aber hoher
Unterhaltungswert und teilweise grandiose Animation macht dies wett.
Rann (2010) * * *
Überinszeniert und überladen - aber packend allemal.
Ra.One (2011) * * ½
Superteurer, super erfolgreicher, aber inhaltlich eher
mauer Superheldenfilm.
Rape After, The / Yin zhong
(1986)
* ½ Viel zu überdunkelter
Hongkong-Horror, der für einen Schocker zu wenig Schocks aufbietet.
Raped
by an Angel (1993)
* ½ Vergewaltigt von
einem Engel? Nun, vergewaltigt wird hier nonstop, bloss einen Engel sah ich nicht. Öder
Schocker aus Hong Kong.
Rape
of the Sword / Dao jian (1967) * * *
Kurzweilige Shaw-Brothers-Unterhaltung.
Rapt (2009)
- Lösegeld
* * *
Der
Thriller verarbeitet einen realen Entführungsfall aus den 70ern zu einer
packenden Story im heutigen Casinokapitalismus-Umfeld. Meist spannend, manchmal
klischeehaft, am Ende treffsicher in seiner Kritik an Managern und ihrem Umgang
mit Menschen.
Raqeeb (2007) * * ½
Solider, aber wenig inspirierter
Bollywood-Thriller im Format eines Hollywood'schen B-Thrillers.
Rare Exports (2010)
*
* * ½
Der finnische Mix aus Grusel und Kinderfilm erinnert an das Schaffen von Joe
Dante, mit einem Touch von John Carpenters "The Thing" - ist aber ein
Weihnachtsfilm! Und erst noch einer, der Leute mit offenem Geist bestens
unterhält, ja sogar für etwas ältere Kinder geeignet ist, die nicht zu sehr zu
Albträumen neigen …
Rascals
(2011) *
½
Mühsame Hindi-Klamotte.
Rashomon (1950)
* * * * Revolutionär gefilmtes und
geschnittenes Meisterwerk von Akira Kurosawa über Wahrheit, Lüge und Realität. Sehr
unterhaltsam.
Rasukan Ablasa (2009) *
Sterbenslangweiliger Indonesien-Grusel.
Ratatouille (2007) * * * *
Ein weiteres Kleinod von Pixar, perfekt animiert
und sensibel erzählt.
Ratcatcher (1999)
* * * Zeitweise bestechend poetisches
Regiedebüt aus Schottland, das aber nicht weiss, wo es hin will.
Rat
Race (2001)
* * * ½ Haarsträubende
Roeadmovie-Komödie mit unzähligen Halb- und Ex-Stars (Whoopi Goldberg, John Cleese,
Rowan Atkinson, Cuba Gooding Jr.)
Rätsel der Orchidee, Das (1961)
* * ½ Routinierter, aber nicht gerade aussergewöhnlicher
Edgar-Walllace-Film.
Rätsel des silbernen Halmonds, Das (1971)
* * Schundregisseur Umberto Lenzi inszenierte den letzten
Wallace-Film mit schwachen Schauspielern und wenig Atmosphäre.
Räuberinnen (2009)
* *
Männerhass und Frauenlust als schweizerische Trash-Klamotte, die etwas gar
penetrant auf kultig und vulgär getrimmt ist. Der postmoderne Anarcho-Feminismus
strengt auf Dauer ebenso an.
Raw Courage / Hu dan (1969)
* * ½
Schwach erzählter Martial-Arts-Streifen, der nur durch Cheng Pei-peis
Kampfkünste etwas Glanz gewinnt.
Ray (2004)
* * * Konventionell gemachte,
aber hervorragend gespielte Biografie von Ray Charles.
Razia Sultan (1983) * * ½
Zäher Historienfilm aus Bollywood mit Hema Malini
als einziger weiblicher Herrscherin in der Geschichte von Delhi.
Reader, The (2008) -
Der Vorleser
* * * ½
Gut gespieltes (Oscar für
Kate Winslet) und gefühlvoll inszeniertes Drama um Schuld und Busse. Jedoch
etwas formelhaft erzählt und ideenarm inszeniert.
Ready
(2011) * ½
Sehr erfolgreicher Stuss von Bollywoods Comedy-Front.
Real
Dream Girl, The (2005) *
Bollywood'scher Erotik-Mist aus der untersten
Schublade.
Real Fiction / Shilje sanghwang (2000)
* Der wohl schwächste Film des koreanischen
Meisterregisseurs Ki-duk Kim: Ein "Falling Down" für
Möchtegern-Intellektuelle.
Real Steel
(2011)
* * *
½
Boxklischees, Kitsch und Überlänge - und alles irgendwie egal. In seinem ersten
richtig guten Film vermischt Shawn Levy eine sentimentale Vater-Sohn-Geshcichte
mit trickreichen Roboter-Fights und gutem alten Sportfilm-Drama. Das reisst mit,
das amüsiert, das rührt manchmal zu Tränen. Hugh Jackman ist voll im Element und
sein sympathischer Filmsohn ist treffsicher besetzt. Sicher nicht für Zyniker,
aber ich hatte Spass.
Reaping, The (2007)
* * ½
Der Horrorthriller beginnt
stimmig, wird aber immer absurder, bevor er zum Schluss in infernalem Hokuspous
versinkt.
Rebecca (1940)
* * * ½ Hitchcocks
erster US-Film: Etwas träge & melancholisch, aber stilistisch und schauspielerisch
superbes Thrillerdrama.
Rebel, The /
Dong Mau Anh Hung (2006) * * *
Starke Fights, schöne Ausstattung, aber doch ein
paar Längen - in diesem vietnamesischen Martial-Arts-Film.
Rebell, Der
(1932) * * *
Pathos-reicher Historienfilm von und mit Luis
Trenker.
Rebellion / Tung moon (2009) * *
Flauer Hongkong-Gangsterfilm.
Rebound, The (2009)
- Lieber verliebt
* * *
Angenehm unaufgeregte Alt-Jung-Romanze mit sympathischen Stars, welche die hohe
Vorhersehbarkeit überspielen.
[REC] (2007)
* * * *
Kurzer und heftiger
Zombie-Horror aus Spanien, der mit seiner Ich-Perspektive, erschreckenden Szenen
und einer mitreissenden Inszenierung fesselt.
Recess (2000)
* * Och nö. Disney hätte dies
lieber als TV-Serie belassen. So etwas gehört nicht ins Kino.
Recipe, The / Doenjang (2010) * * *
Gefühlvolle Ode an die kulinarische Tradition
Koreas.
Record, The (2001) * * ½
Südkoreas Antwort auf "I Know What You Did Last
Summer". Kein Hit, aber zweifellos unterhaltsam.
Recount (2008)
* * *
Satirisch angehauchtes TV-Drama über den Wahlkrimi in Florida, bei den
Bush-vs-Gore-Wahlen im Jahr 2000. Starbesetzt, unterhaltsam und kurzweilig -
wenn auch etwas gar offen tendenziös.
Recruit, The (2003)
* * * Dank einer
Dampflock-Performance von Colin Farrell macht dieser CIA-Thriller sichtlich Spass.
Re-Cycle / Gwai wik (2006) * * *
Hongkongs Antwort auf die "Unendliche
Geschichte": ein bildstarker, inhaltlich mässiger Trip der Pang Brothers.
Red (2010)
* * * Eine
Actionkomödie, die ganz vom Reiz und Charme lebt, den Schauspielveteranen (Bruce
Willis, Helen Mirren, Morgan Freeman & Co) mit Schusswaffen generieren. Frei von
jeder Logik und im Gegensatz zur Comicvorlage viel zu blutleer - aber Robert
Schwentke sorgt trotzdem für gerade noch soliden Fun. Könnte allerdings noch ne
viel grössere Gaudi sein ...
Red Account: My Bloody Angel / Akai hokokusho: senketsu no tenshi: akumabarai
satsujin ken (1988) * ½
Einige heftige Brutaloszenen und drum herum viel
öden Sex.
Redacted (2007)
* *
*
Brian De
Palmas Mix aus brutalem Trash und ernster Mediensatire porträtiert die Amis im
Irak als Schweinehunde. Im Dok-Stil inszeniert, manchmal amateurhaft, stets
schamlos plakativ in seinem Anti-Amerikanismus - aber meist faszinierend.
Red Angel /
Akai tenshi (1966) *
* * *
Pulpiges, aber dennoch beklemmendes Kriegsdrama
mit krassen Schwazweissbildern.
Redbelt (2008)
* * * Solides Drama mit ansprechendem
Martial-Arts-Hintergrund und gewohnt kecken Dialogen von David Mamet. Als Film
eine Spur zu dünn.
Red Cliff /
Chi bi (2008) * * * ½
John Woos epische Rückkehr in seine Heimat zeigt
Grösse.
Red Cliff
II / Chi bi: Jue zhan tian xia (2009) * * * ½
Spektakuläre, aber wie der Vorgänger etwas langer
Showdown.
Red
Diaries (2001)
* * Knisterndes,
philippinisches Erotikdrama mit zwei öden und einer beklemmenden Folge.
Red Dragon (2002) * * * Routiniertes
Remake von "Manhunter" bzw. Prequel von "Silence of the Lambs". Mit
Anthony Hopkins als Hannibal "The Cannibal" Lecter.
Red Eagle / In See Daeng (2010) * * *
Aufwendige und stilsichere Thai-Action.
Red Eye / Redeuai
(2005) * * *
Routinierter, wenn auch nicht sehr innovativer
koreanischer Horrorfilm.
Red Eye
(2005) * * *
Geradliniger, kurzweiliger und trotz Plausibilitätslücken
sehr effektiver Thriller von Wes Craven.
Redline
(2009) * * *
Action satt, aber sonst nicht viel mehr.
Red Planet (2000)
* * * Der zweite von drei Mars-Filmen (nach
'Mission to Mars'). Actionreich, aber banal! Mit Val Kilmer.
Red Riding Hood (2011)
* *
½
Catherine Hardwicke versucht mit dieser ausstatterisch ansprechenden
Teenie-Umdeutung von "Rotkäppchen", an ihren Grosserfolg "Twilight" anzuknüpfen.
Nicht gar so peinlich, aber irgendwie ebenso blutleer. Hier wird eine an sich
coole Teenie-Märchen-Erotik-Idee zum Fliessbandprodukt verheizt.
Red Riding: In the Year of Our Lord 1974 (2009)
* * *
½
Der
Auftakt zur düsteren Channel-4-Reihe ist stylisch und orientiert sich zu
gleichen Teilen am 70er-Paranoia-Kino und am Film noir. Der Plot und v.a. die
schwer fassbare Korruption könnten durchdachter präsentiert sein.
Red Riding: In the Year of Our Lord 1980 (2009)
* * *
½
Der
Mittelteil weicht handlungsmässig etwas ab und widmet sich dem (realen)
Yorkshire-Ripper. Dennoch ebenso spannend, visuell eindrücklich und hochkarätig
gespielt wie Folge eins. Und ebenso komplex bis verwirrend.
Red Riding: In the Year of Our Lord 1983 (2009)
* * *
½
Die
Fäden werden verknüpft, vor allem Fragen aus Teil 1 werden aufgelöst - mit
tollen Akteuren und dem gewohnt hochwertigen Look (alle drei Filme wurden von
verschiedenen Regisseuren inszeniert). Wie bei den Vorgängern gilt: Das Skript
ist etwas labyrinthisch.
Red
River / Hong he (2008) * * *
Bildstarker, netter Film aus China, wenngleich
wenig erhellend.
Red Room /
Akai misshitsu (heya): Kindan no osama geemu (1999) *
* ½
Japanischer Folter-Sleaze mit viel Sex und
Brutalitäten. Kurzweilig - für sadistische Gemüter, versteht sich.
Red Room 2 /
Shin akai misshitsu (heya): Kowareta ningyo-tachi (2000) *
* ½
Ebenso sadistische Fortsetzung. Für Fans des
Originals gut geeignet.
Red
Shadow / Akakage (2001) * * *
Unterhaltsamer Ninja-Streifen des "Samurai
Fiction"-Regisseurs Hiroyuki Nakano.
Red Shoes,
The / Bunhongsin (2005) * * ½
Bildstarker Korea-Horror mit schwachem Schluss
und halbbatzigen Schocks.
Red Sorghum /
Hong gao liang (1987) - Rotes Kornfeld
* * * *
Zhang Yimous bildprächtiges und urtümlich
anmutendes
Regiedebüt.
Red State (2011)
* * *
Kevin Smiths mit
viel Getöse lancierter Mix aus Horror, Action und Religionskritik. Das Ganze
wirkt etwas heterogen und kommt verkrampft, ja verbittert rüber. Doch die
Seitenhiebe auf Ultrareligiöse und (gegen Ende) die Willkür der Staatsgewalt
sitzen, die Schauspieler sind souverän, die Inszenierung packt.
Red
Swastik (2007) * ½
Ungeheuer langweiliger Bollywood-Thriller mit ein
paar deftigen Morden und ein bisschen Sex.
Red: The
Dark Side (2007) * *
Fader Bollywood-Versuch eines Film-noir,
inszeniert auf TV-Niveau. Immerhin ist der Soundtrack noch cool.
Red to
Kill (1994)
* * Und noch ein Film,
in dem ein wahrer Adonis hilflose Frauen vergewaltigt. Die Hongkonger sind wirklich
besessen davon ...
Red White & Blue (2010)
* * *
½
Ein
düsteres Drama um kaputte Seelen, das sich mehr und mehr zum Schocker wandelt.
Die Newcomerin Amanda Fuller ist grandios als gepeinigte Nymphomanin, ebenso
Noah Taylor in der Rolle des mysteriösen Einzelgängers. Manchmal eine Spur zu
selbstverliebt, aber stets faszinierend.
Red Wolf / Hu
meng wei long (1995) * * ½
Brutaler "Die Hard"-Abklatsch von Yuen Woo-Ping
mit Christy Chung.
Reef, The (2010)
* *
½
Menschen im Hai-verseuchten Wasser: Das ist per se spannend. Doch der
australische Film bringt keinerlei neue Impulse, sondern baut ganz alleine auf
die Angst vor dem bissigen Biest. Ohne echte Überraschungen leider.
Reefer
Madness (2005)
* * ½ Schrill-schräge Musical-Satire auf den Anti-Drogenfilm
von 1936, auf konservative Moral und McCarthy. Am Schluss leider komplett
chaotisch und doof.
Refuge, Le (2009)
* * *
Gut
gespieltes und nüchtern inszeniertes Drama, bei dem François Ozon mal wieder
einige seiner jüngeren Lieblingsthemen aufgreift - vor allem zu "Le temps qui
reste" zeigen sich etliche Parallelen (Baby, schwuler Mann etc.)
Refugee (2000)
* * * Interessantes
indisches Drama um Flüchtlinge, Liebe und Terrorismus. Aber nach 200 Minuten tut einem
echt der Ar$ch weh!
Règle
du jeu, La (1939) * * * ½ Für viele Cineasten einer der besten Filme. Tatsächlich intelligent in Technik und Inhalt, bissig in seiner
Botschaft - aber auch grauenhaft überschätzt.
Rehearsal
/ Liheoseol (1995)
* *
Langweiliges Erotikdrama, immerhin beim Sex nicht übel.
Rehguzar
(2006) *
½
Bollywood-Drama mit interessantem Ansatz, aber
hoffnungsloser Umsetzung - und katastrophalem Schluss.
Rehnaa Hai
Terre Dil Mein (2001) * * ½
Nette, aber überlange und völlig formelhafte
Bollywood-Romanze.
Reign of Assassins / Jianyu (2010) * * * ½
Unterhaltsames Martial-Arts-Epos, co-inszeniert von John
Woo.
Reign of Fire (2002)
* * * Drachen erobern die Welt.
ein paar Menschen sagen ihnen den Kampf an. Düstere, unterhaltsame
Sci-Fi-Fantasy-Action mit Matthew McConaughey.
Reign Over Me (2007) - Die Liebe in
mir
* * ½
Gut gemeintes und solide gespieltes 9/11-Trauma-Drama mit Adam
Sandler, das an Überlänge, Formelhaftigkeit und Theatralik krankt.
Reigo: The
Deep-Sea Monster vs. the Battleship Yamato / Shinkaiju Reigo (2005) * ½
Billiger Monstertrash mit Hommage-Allüren.
Reincarnation / Rinne (2005)
* * * Atmosphärischer, zum Schluss etwas enttäuschender
J-Horror.
Reine
soleil, La (2005) - Die Prinzessin am Nil * * *
Kurzweiliger französisch-belgischer Zeichentrickfilm,
dessen rudimentärer Animationsstil etwas Eingewöhnungszeit benötigt, aber danach
überzeugt. Schön auch, dass als Vorlage die Werke des Ägyptologen Christian Jacq
dienten, was dem Abenteuer durchaus fundierte Elemente beisteuert.
Rei Rei -
Missionary of Love / Utsukushiki sei no dendoshi: Rei Rei (1993) * * ½
Amüsanter Kurz-Hentai, halb sexy, halb albern.
Relation of Face, Mind and Love / Nae Noone Kkongkkakji (2009) * * ½
Gesuchte, aber halbwegs amüsante Komödie.
Relativitätstheorie der Liebe, Die (2011)
* *
½
In
dem amüsanten, aber ebenso ziel- wie einfallslosen Spass spielen Katja Riemann
und Olli Dittrich alle Haupt- und einige Nebenrollen. Das bringt wenig Mehrwert,
schadet dem Film aber auch nicht.
Religulous (2008)
* * *
½
Bitterböse und witzige Attacke auf Religionen, Bigotterie und verlogene Lehren.
Manipulativ? Sicher, aber das sind die vermeintlichen Gottesdiener auch. Passt
also.
Remaker, The
/ Kon raruek chat (2005) *
* Kurz und träg. Ein thailändischer
Mysterythriller ohne Format.
Rembrandt (1936)
* * * ½
Inhaltlich etwas dünne, aber von Alexander
Korda edel inszenierte und von Charles Laughton spektakulär verkörperte
Teilbiografie des legendären holländischen Malers.
Remember Me (2010)
* *
½
Rührende kleine Lovestory, recht gut gespielt, sieht man mal von Robert
Pattinsons patentiertem Grübel-Schwelg-Leid-Routine ab. Doch das Ende ist eine
ziemlich geschmacklose Deus Ex Machina, eine faule Ausrede aus einem Drehbuch,
das ins Nichts läuft. Und die dauerhafte Pein dieser schönen jungen Leute (Tod!
Suizid! Krankheit!) nagt an der Geduld.
Remember the Titans (2000) - Gegen
alle Regeln * * *
Voraussehbare aber gut gemeinte und gut gespielte Footballfabel und Rassendrama.
Mit D. Washington.
Rendez-vous d'Anna, Les (1975)
* *
Chantal Akerman zeichnet ein anfänglich bemerkenswertes Bild eines
eingeschlafenen Nachkriegs-Europas, doch auf ihre typisch minimalistische Weise
manövriert sie das Geplapper in Richtung prätentiösem, selbstbeweihräucherndem
Kunstfilm-Langweiler.
Rendezvous with Death / Ching tieh (1980) *
* * ½
Stimmungsvoller Shaw-Streifen mit heftigem
Finale.
Rented Room in Heaven, A (2007) *
* Fades Erotikdrama aus Korea.
Repast / Meshi (1951) * * * ½
Bewegendes, simples Frauendrama von Mikio Naruse.
Replacements, The (2001) - Helden as der zweiten
Reihe * * ½
Keanu Reeves und Gene Hackman in einer Footballkomödie, die alle Klischees des
Genres recykliert. Na ja.
Repo
Man (1984)
* * ½ 80er-Jahre-Kult
der schroffen Art: rotzig, frech und völlig ziellos - aber zum Zitieren ist der
Punk-Anarcho-Spass bestens geeignet. Von Regisseur Alex Cox ("Sid and Nancy").
Repo Men (2010)
* * *
Weil
die Grundidee der "Gewaltsamen Rücknahme nicht bezahlter Ersatzorgane" so
unglaubwürdig ist, wird die Kritik an der Geldmache mit Gesundheit und
Menschenleben unterwandert. Doch das Regiedebüt bietet immer noch einen
unterhaltsam-kuriosen Mix aus zynischem Witz, heftiger Action, blutigen
Verstümmelungen und Sci-Fi-Optik mit kurzzeitigen "Blade Runner"-Allüren. Zum
Ende hin gibts gar noch einen "Oldboy"-Gedenknis-Fight mit Jude Law in cooler
Kampflaune.
Repo! The Genetic Opera (2008)
* *
Zwischen seinen dürftigen Horrorschockern "Saw II-IV" tischte Darren Lynn
Bousman dieses gewagte, aber konfuse, auf Kult getrimmte Horrormusical auf. Mit
dabei: Paris Hilton.
Reptilian (1999) *
Trashiger, in Korea für den internationalen Markt
in englisch produzierten Monsterfilm mit unterirdischen Dialogen.
Republic of Korea 1% / Dae-han-min-gook 1% (2010) * *
½
Armee-huldigende Militärkomödie aus Südkorea.
Repulsion (1965)
- Ekel
* * * *
Eiskalter
Psychothriller um urbane Isolation und Paranoia, von Roman Polanski präzise
inszeniert und von der jungen Catherine Deneuve formidabel gespielt.
Requiem for a
Dream (2000)
* * * * Eine visuell
elektrifizierende, inhaltlisch schockierende Spirale in die Drogenhölle. Darren Aronofsky
("Pi") holt das beste aus seinen genialen Darstellern und lässt den Zuschauer
wie erschlagen zurück. Nichts für schwache Mägen, aber ein höllisch fesselnder Trip.
Requiem pour une tueuse (2011)
-
Requiem for a Killer
* * *
Mélanie Laurent glänzt in dem stark gespielte, atmosphärischen,
aber inhaltlich etwas formelhaften Killer-Thriller à la français.
Rescue Dawn
(2006)
* * *
Werner
Herzogs fiebrige, harte, aber etwas einfallslose Spielfilmversion des
Vietnam-Schicksals von Dieter Dengler (Christian Bale), das er 1997 schon als
Dokfilm inszenierte.
Rescue
Wings / Sora e: Sukui no tsubasa resukyu uingusu (2008) *
* ½ Etwas fades Actiondrama aus Japan.
Rescuers, The (1977)
* * * ½ Liebenswerter
Disney-Filme um Bernard & Bianca von der Mäusepolizei!
Rescuers Down Under, The (1990)
* * * ½ Etwas
kalkuliertes, aber noch immer charmantes, kurzweiliges Sequel - zum Glück ohne Songs!
Reservation Road (2007) - Ein einziger
Augeblick
* * *
Von etwas gar
vielen Zufällen geprägtes Schuld-und-Sühne-Drama, das von starkem Spiel lebt und
aufzeigt, wie fragil unser Leben doch ist.
Reservoir Dogs (1992)
* * * * Quentin
Tarantinos Regiedebüt: Brutal, cool, roh - und absolut Kult. Für Hardcore-Quentin-Fans
besser als "Pulp Fiction", für mich nicht ganz.
Reshma Aur Shera (1971) * * * ½
Faszinierendes Bollywood-Wüstenepos mit
fatalistischer Handschrift.
Resident,
The (2011)
* *
½
Grundsolider Thriller aus den reaktivierten Hammer-Studios mit der hier ziemlich
freizügigen Hilary Swank als bedrohter Mieterin. Störend jedoch die formelhafte
Story und deren ideenlose Umsetzung.
Resident Evil (2002)
* * ½
Weniger Zombie-Horror, als Action-Durchschnitt. Die Game-Verfilmung mit Milla
Jovovich reisst selten vom Hocker.
Resident Evil:
Apocalypse (2004)
* * ½ Noch
mehr Action, noch weniger Hirn. Aber das Sequel macht etwas mehr Spass als der
erste Teil.
Resident Evil: Extinction (2007) * * ½
Qualitativ zwischen Teil eins und Teil zwei -
eine Art "Mad Max" mit Zombies. Hängt aber im Mittelteil stark durch und bringt
der Serie auch nicht viel Neues.
Resident Evil: Afterlife (2010)
* *
Der Reihe geht nun wirklich langsam die Luft aus, denn Paul W.S.
Anderson verbringt mehr Zeit damit, seine Gattin Milla Jovovich ins beste
3D-Licht zu rücken, als Zombie-Action zu bieten. So stellt sich in dem visuell
seelenlosen Film rasch Langeweile ein.
Resident Evil:
Degeneration (2008)
* * * Steife
Figuren in einem ansonsten lebendigen Film. Digital macht die "Resident
Evil"-Reihe wohl mehr Spass als aus Fleisch und Blut.
Resiklo
(2007) * * ½
Ein philippinisches Recykling-Gemisch von
"Aliens" über "Mad Max" bis "Star Wars". Trash, aber Fun.
Restaurant (2006) *
½ Dieses Drama in der indischen Sprache Marathi ist eher
eine Durchhalteübung als ein Film.
Restless, The /
Jungcheon (2006) * * *
Bildstarker, inhaltlich nicht gar so
überzeugender Korea-Fantasyfilm.
Restless
(2011)
* * *
Das Liebesdrama von Gus van Sant sinniert über Liebe, Leben und Tod - in Form
einer kurios-morbiden Variation des Teeniefilms "A Walk to Remember". Sensibel
gespielt, gefühlvoll inszeniert und erstaunlich amüsant: Das tröstet über Längen
und immergleiche Indie-Songs im Soundtrack hinweg.
Rest on Your Shoulder / Jian Shang Die (2011) * *
Verkitschter, langer Mix aus Fnatasy und Romanze.
Restpro (2010)
* * *
½
Möglichst unpolitisch soll der Dokfilm die US-Soldaten an der Front zeigen.
Daher verbrachten der Fotograf Tim Hetherington und "Perfect Storm"-Autor
Sebastian Junger mehrere Monate in einer Kompanie und drehten diese recht
nüchterne, in ihren Einblicken eindrückliche Doku. Es fehlt im Finale der
wuchtige Einschlag, aber gezeigt wird alles, von holprigen interkulturellen
Dialogen, Freundschaften, Fehlschlägen, Dummheiten und Alltag im Krieg.
Rest Stop (2006)
* *
Vom Highway-Slasher zum Geisterfilm: ein kruder,
holprig inszenierter und gespielter Horrorfilm mit absinkender
Glaubwürdigkeitskurve.
Resturlaub (2011)
* *
Die deutsche Bestsellerverfilmung
verläuft in extrem vorhersehbaren Bahnen und bietet abgestandene Witze. Das
erlaubt Ex-Miss-Schweiz Melanie Winiger immerhin, das Beste am Film zu sein, mit
ihrer Rolle als verführerische Argentinierin.
Resurrecting the Champ (2007)
- The Champ
* * *
Das
Drama von Rod Lurie widmet sich der journalistischen Ehrlichkeit und den
Sportlern nach dem Zeit des Ruhms. Ein etwas formelhaftes Lehrstück, aber
bewegend und gut gespielt (Samuel L. Jackson, Josh Hartnett).
Resurrection of the Butterfly / Geurimja (2007)
* *
Lahm inszenierter, mühsam zweigeteilter Korea-Horror.
Resurrection of the Little Match Girl (2002)
* * ½ Superteurer südkoreanischer
Klon von "The Matrix" mit einigen spektakulären Effekten - aber ohne viel Hirn.
Retake (2006) *
Peinlicher Bollywood-Murks ohne Stil und Story.
Retreat (2011)
* * *
Gut gespielter und recht spannender
Mix aus "Dead Calm" und Viren-Bedrohung: Cillian Murphy und Thandie Newton sind
allein auf einer Insel, als Jamie Bell auftaucht, und behauptet, draussen seine
Seuche ausgebrochen. Psycho-Schurke oder echte Bedrohung? Oder beides? Viele
Klischee-Situationen und ein paar Überraschungen inbegriffen.
Retribution / Sakebi (2006) * * ½
Kiyoshi Kurosawas Beitrag zur
J-Horror-Theatre-Reihe ist stimmungsvoll, aber wirr und teilweise unfreiwillig
komisch.
Return, The (2007)
* ½
Das Hollywood-Debüt des indischen
"The Warrior"-Regisseurs verweigert sich einer brauchbaren Dramaturgie und zeigt
primär eines: Sarah Michelle Gellars verängstigtes Gesicht. Gähn.
Return / Wide Awake / Ri-teon
(2007) * * ½
Clever konstruierter, unterhaltsamer
Korea-Thriller.
Returner
(2002)
* * * ½ Rasanter und extrem
unterhaltsamer japanischer Sci-Fi-Actionfilm mit Coolness und tollen Effekten. Der Plot
ist ein Mischmasch aus ID4, T2, Matrix und ET.
Return of Hanuman (2007) * * ½
Solider Bollywood-Trickfilm, der gegen Schluss
unnötig kindisch wird.
Return of Jaffar, The (1994)
* * ½ Unnötiges
Video-Sequel zu Disneys Hit "Aladdin"
Return of Jewel Thief (1996) *
* Konfuser Aufguss mit stark gealterten
Stars und wenig Flair.
Return
of the Chinese Boxer / The Swift Shaolin Boxer (1975) * * ½
Sehr trashiger Martial-Arts-Streifen mit wirrer
Story. Von und mit Jimmy Wang Yu.
Return
of the One-Armed Swordsman / Duk bei do wong (1969)
* * * * Tolles
Swordplay-Sequel der Shaw Brothers, das auch Gewalt-mässig ziemlich abgeht.
Return of the Pink Panther (1975)
* * * Der 3. Panther-Film
ist kein Vergleich zum Vorgänger und Nachfolger, aber noch immer ein witziger Streifen.
Sequel: Pink Panther Strikes Again.
Return of
the Sentimental Swordsman / Mo jian xia qing (1980) *
* *
Elegant inszeniertes, aber etwas repetitives
Sequel.
Return to Me (2000)
* * * Harmloses
Liebesgezwitscher mit ernsten Untertönen, David Duchovny und Minnie Driver.
Return to
Pontianak / Voodoo Nightmare (2001)
* * Singapurer "Blair Witch"-Ripoff mit ein paar hübschen
Ideen und viel Leerlauf.
Return to the 36th Chamber / Shao Lin ta peng hsiao tzu (1980)
* * * ½ Eher eine Parodie auf als ein Sequel von "The 36th
Chamber" - actionreich und witzig in einem.
Revanche (2008)
* * * ½ Fesselnde Psychostudie zwischen Thriller und Drama,
realistisch und doch stets etwas geisterhaft inszeniert vom Österreicher Götz
Spielmann, der verdient dafür oscarnominiert wurde. Etwas lang vielleicht, aber
faszinierend.
Revati (2005)
* *
Gut gemeinte, aber missratene Gesellschaftssatire, die sich im Wirrwarr
der Genres verstrickt.
Revenge /
Adauchi (1964) * * * ½
Samuraidrama mit gesellschaftskritischer Aussage.
Revenge - A Love Story / Fuk sau che chi sei (2010)
* * *
Bruatler Rachereisser, inhaltlich eher dünn, aber
effektiv.
Revenge of the Pink Panther (1978)
* * * Der 5. Panther-Film.
Kein Meisterwerk, aber äusserst unterhaltsam. Sellers starb 2 Jahre später. Sequel:
Trial of the Pink Panther.
Revolutionary
Road (2008) - Zeiten des Aufruhrs
* * * ½
Von drei "Titanic"-Stars (DiCaprio, Winslet, Bates)
stark gespieltes und von Winslets Mann Sam Mendes stilvoll inszeniertes
Vorstadt-Ehedrama, das in seiner Hoffnungslosigkeit erschüttert und Sackgassen
vieler Beziehungen glaubhaft darstellt. Indirekt plädiert es so dafür, sich an
kleinen Dingen zu freuen, weil man an unerfüllten Träumen kaputt geht.
Revolver (2006)
* *
Guy Ritchie will an seine früheren
Gangster-Erfolge anknüpfen, schafft dies dank Jason Statham und rasanter Montage
fast. Dann bricht alles unter pseudo-psychologischem Gebrabbel zusammen.
Rey de la montaña, El (2007)
* * *
Spannender spanischer Low-Budget-Thriller um einen Mann im Visier anonymer
Schützen draussen in der Wildnis. Gegen Ende etwas absurd und v.a. durch den
Einsatz einer Ego-Shooter-Perspektive auch arg plakativ, aber weitgehend
effektiv.
Rica /
Konketsuji Rika (1972) * * *
Frecher, rotziger Pinky Violence Film aus Japan.
Rica 2: Lonely
Wanderer /
Konketsuji Rika: Hitoriyuku Sasuraitabi (1973) * *
Fast schon langweilige und unspezielle
Fortsetzung.
Rica 3:
Juvenile's Lullaby / Konketsuji Rika: Hamagure Komoriuta (1973) * * ½
Routinierter, kurzweiliger, aber schnell
vergessener Abschluss der Trilogie.
Rice
People / Neak sre (1994) * * *
Beinahe-dokumentarisches Drama aus Kambodscha.
Rice
Rhapsody / Hainan ji fan (2004) * * *
Gediegene Tragikomödie aus Singapur, produziert
von Jackie Chan.
Richard III (1955)
* * * ½ Superb gespielte und interpretierte Adaption von einem
von Shakespeares besseren Stücken. Aber leider lang und bis auf
tolle Kamera-Ideen theatralisch.
Ride Away /
Dal-lyeo-la ja-jeon-geo (2008) * * *
Sympathisches, kleines Drama aus Südkorea.
Ride With the Devil (1999) *
* * Ang Lees Südstaatenwestern ist etwas lang, aber
wunderbar gefilmt und dank überzeugenden Jungstars wie Tobey Maguire auch
schauspielerisch gut.
Riding in Cars With Boys (2001)
* * * Etwas lange,
aber gefühlvolle Tragikomödie mit einer glänzenden Drew Barrymore, aber etwas viel
Klischees gegen Schluss.
Riders (2002) * ½
Actionthriller mit schwacher Story, hippen Actionsequenzen und
absolut hirnverbrannten Dialogen. Eigentlich Direct-to-Video-Ware, die sich ins Kino
verirrte.
Riding
Alone for Thousands of Miles / Qian li zou dan qi (2005) * * * *
Schlichtes, rührendes Drama von Zhang Yimou.
Riding
the Metro / Metro ni notte (2006) * *
Steril inszeniertes Zeitreise-Drama aus Japan,
orientierungslos erzählt und schwach gespielt.
Rig, The (2010)
*
½
Schrecklich lahmes Monsterfilmchen, billig produziert, schwach gespielt,
immerhin auf einer echten Ölplattform gedreht. Dass der Plot ein dreistes
"Alien"-Ripoff ist, versuchen die Macher nicht mal zu kaschieren: Die Firma, die
die Plattform betreibt, heisst Weyland! Letzter Affront: Der unmotivierteste
Einsatz von Beethovens schöner Siebter, den ich je in einem Film gesehen habe.
Das sollte gleich noch mehr Abzug geben.
Right By Me
/ Rainbow Boy (2005) * * ½
Gut gemeinter Gay-Liebesfilm aus Thailand, leider
enorm amateurhaft inszeniert.
Righteous Kill (2008) - Kurzer Prozess
* * ½ Al Pacino und Robert De
Niro in einem fade inszenierten und von den beiden ehemaligen Leinwand-Titanen
etwas lustlos gespielter Cop-Thriller. Pure Routine, mehr nicht, knapp 2½ Sterne
wert.
Righteous Ties / Georikhan gyebo (2006) * * *
Interessant erzähltes, abwechslungsreich
umgesetztes Gangsterdrama mit leichtem Spannungs-Defizit.
Right
to Die (2007)
* * ½
Kurzweiliger, blutiger Beitrag zur TV-Horrorserie "Masters of Horror", von
"Wrong Turn"-Regisseur Rob Schmidt aber etwas vorhersehbar inszeniert.
Right Yaaa Wrong (2010)
* * ½
Abgekupferter und mässig inszenierter, aber spannender
Bollywood-Thriller.
Rikidozan (Yeokdosan) (2004) * * * Aufwändige Biografie des koreanischen
Wrestling-Meisters, der in Japan zu Ruhm kam.
Rikyu (1989) * * * ½
Sehr langsames japanisches Drama, aber lohnen auf
Zen-Art-und-Weise.
Ring, The (2002)
* * * ½ Gore
Verbinskis US-Remake des japanischen Horror-Geniestreis "Ringu": Unheimlich,
atmosphärisch und spannend - aber nicht so genial wie das Original.
Ring Thing, The (2004)
* ½
Peinliche "Lord of the Rings"-Verarsche aus der
Schweiz.
Ring Two, The
(2005)
* * Fade Fortsetzung des amerikanischen "Ring" ohne
Spannung und Mystery.
Ringu
(1998)
- Ring * * * * Nervenzerrender
Gruselfilm mit fiesem Schluss um ein verfluchtes Videoband. Die Szenen im Brunnen und am TV sind die unheimlichsten des Kinojahres.
Ringu 0:
Baasudei (2000) - Ring 0: Birthday * * ½ Das Ringu-Prequel zieht zwar in
der zweiten Hälfte stark an und endet superb, doch bis dahin schleppt er sich dahin.
Ringu
2 (1998)
- Ring 2 * * * Nicht halb so
spannend wie der Vorgänger, wenn auch recht unterhaltsam.
Ring Virus (1999) * * * Die
koreanische Variante reicht nicht an die kurz vorher entstandene Japan-Version heran.
Dennoch ein spannender Gruselfilm.
Rio (2011)
* * *
Temporeicher Trickfilm vom "Ice Age"-Team, das mit faden Figuren und einer recht
dünnen Story nicht gerade für Euphorie sorgt, aber inmitten von Klischees
immerhin Sommer-Feeling verströmt, amüsiert und dank des knallbunten Designs
gefällt.
Rio Bravo (1959)
* * * * Fulminant inszenierter
Anti-"High Noon" mit markanter Besetzung.
Riot in a Gibang in 1724 / 1724 Gibangnandongsageon (2008)
* *
Lauter und langweiliger Stilmix zwischen Action,
Historie und Humor.
Ripley's
Game (2002) * * * ½
Vor allem dank John Malkovich ein überzeugender,
atmosphärischer Thriller nach Patricia Highsmith.
Rise: Blood Hunter (2007)
* * ½ Lucy
Liu als weibliche Antwort auf Blade ist sexy und cool, das Blut-Level ist hoch -
doch dem Film fehlts an Plot, Logik und Spannung. Der Director's Cut ist 30 Min.
länger!
Rise of Catherine the Great, The
(1934)
* * * Superteurer Historienfilm aus der Produktion von
Alexander Korda, köstlich gespielt von Elisabeth Bergner und Douglas Fairbanks
Jr., aber hinter dem Pomp etwas blutleer.
Rise of the Planet of the Apes (2011)
* * *
½
Packende
Vorgeschichte mit einigen grandiosen Szenen, aber einer etwas gar vorhersehbaren
Geschichte, die in einen Sequel-erzwingenden Schluss mündet. Aber auf alle Fälle
besser als erwartet.
Rishtey (2002)
* ½ Eine
162-Minuten-Predigt über die Heiligkeit von Ehe, Ehre und Gott Rama ... oft peinlich,
ebenso oft einfach schlecht.
Risk (2007) * *
Oder Bollywood'scher Selbstjustiz-Gangsterfilm
von uninspirierter Machart, aber mit gutem Cast.
Riskantes
Spiel, Ein (2008) * * *
Gut gespieltes deutsches TV-Drama um eine
Männerfreundschaft und Defizite in der Sozialpolitik. Mit Wotan Wilke Möhring
und Tim Bergmann.
River, The
(1929) * * * ½
Visuell packendes und erstaunlich erotisches
Drama, das leider nur in Fragmenten erhalten blieb.
River, The (1955)
* * * ½
Eines der am schönsten gefilmten Werke der 50er, aber
auch nach dem zweiten Mal anschauen empfinde ich die lyrische Ode als etwas
inhaltsarm.
River
Called Titas, A / Titash Ekti Nadir Naam (1973) * * * ½
Bewegendes Sozial-Epos aus Bangladesh.
River
Fuefuki, The / Fuefukigawa (1960) *
* * ½ Faszinierend eingefärbter
Schwarzweissfilm.
River Runs Through It, A (1992)
* * * * Wunderschöne,
elegante und eigentlich inhaltsarme Fischerballade von Rovert Redford mit
einem jungem Brad Pitt.
Riverworld (2010)
* ½
Stümperhaft inszenierte, langweilig erzählte und in vielen Belangen schlicht
verwässerte Bestselleradaption, die trivialer kaum hätte ausfallen können.
Highlight: das Luftschiff "Herumfurzen".
Rivières pourpres, Les (2000)
* * * ½ Düsterer,
atmosphärischer Thriller von Mathieu Kassovitz mit Jean Reno und Vincent Cassel, der zum
Schluss recht konfus wird.
Rivières
pourpres, 2: Les anges de l'apocalypse, Les (2004) * * *
Düsterer, blutiger Thriller. Ein würdiges Sequel
- bis auf den einfach nur dämlichen Schluss.
Road (2002) * * *
Bollywood-Thriller mit Anleihen bei "Breakdown" und
"Hitcher". Recht spannend, aber auch repetitiv und formelhaft.
Road, The / Gil (2006)
* * *
Bildstarke One-Man-Show, inhaltlich etwas dünn, aber inszenatorisch
ansprechend.
Road, The (2009)
* * *
½
Stimmungsvolle und souverän gespielte Adaption des düsteren Bestsellers von
Cormac McCarthy ("No Country for Old Men"). Einzige Schwäche: Der Film wirkt
etwas gehetzt. Obwohl der Roman nicht lang ist, kommen im Film die Distanzen
nicht zum Zug und Szenen entfalten wenig Gravitas.
Road
Home, The / Wo de fu qin mu qin (1999) * * * *
Einfache, aber extrem bewegende und liebenswerte
Liebesgeschichte mit Zhang Ziyi. Von Zhang Yimou.
Road Less Traveled, The / Yat lou yau nei (2010) * * *
Routiniertes, gefühlvolles Drama.
Road Movie (2002) * * *
Gewagtes, höchst melodramatisches Roeadmovie-Drama aus Korea,
das aber letztendlich doch nicht so tief geht, wie es glaubt.
Road, Movie (2009) * * *
Atmosphärisches, inhaltlich etwas dünnes
Bollywood-Roadmovie.
Roadside Romeo (2008)
* *
Inhaltlich dürrer, nicht gerade spektakulär animierter
Trickfilm aus Bollywood, co-produziert von Walt Disney.
Road
Taken, The / Seontaek (2003) * * *
Bewegendes, nüchternes True-Life-Drama über einen
kommunistischen Häftling in Südkorea.
Road to Eldorado (2000) * * * Zeichentrick-Abenteuer von DreamWorks.
Recht lustig aber banal. Stimmen: Kevin Kline, Kenneth Branagh.
Road to Perdition (2002) * * * *
Bewegende, atmosphärische Graphic-Novel-Adaption von Sam Mendes
("American Beauty") mit Tom Hanks, Paul Newman und Jude Law.
Road to Sangam (2010) * *
*
Gut gemeinter und sanfter Film, aber arg lang.
Road to the Race Track, The / Gyeongmajang ganeun kil (1991)
* * Durchaus
treffsicheres, aber auf Dauer ungemein langweiliges Geplapper.
Road to
Sampo, The / Sampoganeun kil (1975) * * * ½
Gefälliges letztes Werk des koreanischen
Vielfilmers
Lee Man-hui.
Road Train (2010)
*
½
Abstruser Aussie-Horror, der nach einem durchaus gelungenen Start rasch ins
Bodenlose absackt: tumbe Figuren, die doofe Story um den Killermacher-Truck und
das bescheuerte Finale rauben den soliden Bildern & Darstellern das Bisschen
Reiz.
Road Trip (2000) *
* * DreamWorks-Komödie: 'American Pie' plus 'National
Lampoon' ... einige geniale Lacher.
Rob-B-Hood / Bo bui gai wak
(2006)
* * *
Unterhaltsame, aber überlange und etwas holprig erzählte Actionkomödie
mit Jackie Chan.
Robin Hood (1973)
* * * Kein Disney-Meilenstein, aber
flotte Familienunterhaltung.
Robin Hood (2010)
* * *
½
Hochroutiniert erzählte und geschickt pseudo-historisch gehaltene Vorgeschichte
zum Robin-Hood-Mythos. Russell Crowe ist der älteste Hood-Darsteller überhaupt,
doch das verleiht dem Film und der Beziehung zu Cate Blanchett ungewohnte Reife.
Ridley Scott inszeniert derweil das Ganze mit erdigem Gusto, solider Action und
ganz grossartigen Schauspielern. Erst im übertriebenen Schlusskampf gibt es
etwas viel Absurdes (Landungsschiffe, plötzlich auftauchende "Hilfs-Kämpfer").
Robinson Crusoe on
Mars (1964) * * * Daniel Defoes
Klassiker als Sci-Fi-Film, der in Sachen Mars-Design seiner Zeit voraus war.
Trotz Längen und nicht immer besten Tricks ein unterhaltsamer Trip.
RoboGeisha (2009) * * *
Nicht mehr gerade aussgergewöhnlicher, aber
unterhaltsamer Splattertrash.
Robo Rock / Robo rokku
(2007) * * ½
Könnte wilder und besser sein, macht aber Spass.
Robot Monster (1953)
½ Der legendär
miese Sci-Fi-Film ist ein Heuler im Stil von "Plan 9 From Outer Space".
Schon wegen dem Gorillakostüm mit Tauchermaske echt sehenswert.
Robots (2005) * * *
Unterhaltsamer, belangloser, etwas kitschiger
CGI-Trickfilm von den "Ice Age"-Machern.
Robot Taekwon V (1976) * * *
Ein billiger Abklatsch japanischer Vorbilder -
aber in Korea Kult. Und Kurzweil ist so oder so garantiert.
Rocker, The (2008)
* * *
Das
US-Debüt des "Full Monty"-Regisseurs liefert eine durchschaubare Aufsteiferstory
mit faden Nebenhandlungen. Doch die Darsteller haben Schmiss (herrlich: Jason
Sudeikis als Manager) und der Film Charme.
Rocket Singh - Salesman of the Year (2009) * * *
Etwas gar lange, aber sympathische Tragikomödie
aus Bollywood.
Rock'n'Rolla (2008) * * *
Madonna-Ex Guy
Ritchie ist mit dem prollig-unterhaltsamen Gangsterfilm zwar nicht in
"Snatch"-Bestform, aber guter Multi-Story-Slang-Laune.
Rock On!! (2008)
* * *
Edel inszenierter, inhaltlich etwas dünner Bollywood-Musikfilm.
Rocky (1976)
* * * *
Oscar-gekrönte, rührende und überzeugend inszenierte
Underdog-Story mit legendärer Musik von Bill Conti.
Rocky II (1979)
* * ½ Solides, wenn auch gänzlich unnötiges Sequel
zum Klassiker.
Rocky III (1982)
* * ½ Richtung Camp abwandernde Fortsetzung,
kurzweilig und mit coolem Titellied. Aber es geht abwärts ...
Rocky IV
(1985) * *
Antikommunistischer Trash von wenig Wert - aber mit unbestreitbarem
Unterhaltungseifer.
Rocky
V (1990) * *
Unnötiger und uninspiriert umgesetzter Abgesang auf den Helden. Zum Glück doch
nicht der letzte Teil.
Rocky
Balboa (2006) * * *
Gutmütiger Abgang des "Italian Stallion", gut gespielt,
gemächlich inszeniert. Bill Contis Musik heizt ein, die Hommage an Teil 1 rührt
und das Motto "altere ehrenvoll" sitzt.
Rocky (1981) * * ½
Sanjay Dutts solides, aber handlungsmässig
mächtig ineffizientes Bollywood-Star-Debüt unter der Regie seines Papas.
Rocky (2006) * ½
Doofer Bollywood-Actionreisser ohne den Hauch von
neuen Ideen.
Rog (2005) * *
Erotisch angehauchter Bollywood-Krimi mit nur einem
einzigen Höhepunkt: Schauspieler Irfan Khan.
Rogue
Ninja (2009) * ½
Langweiliger Billig-Actionfilm.
Rohtenburg (2006)
* ½ Psychologisch
dünne, inszenatorisch schwächelnde Horror-Verfilmung um das Leben des Kannibalen
Armin Meiwes.
Roja (1992)
* * * Nationalistisches, superb
inszeniertes Drama von Mani Rathnam. Inhaltlich aber nicht halb so ausgereift
wie die späteren Werke des talentierten Tamilen.
Rokkk (2010) * *
plumper und lärmiger Bollywood-Horror, der sich
am J-Horror orientiert.
Rok Sako To Rok Lo
(2004)
* * ½
Bollywood'sche Highschool-Komödie mit einem Gastauftritt von Sunny
Deol.
Role Models (2008) -
Vorbilder * * *
Witziger Spass mit einem Herz für
Nerds und Loser. Könnte noch amüsanter sein, reicht aber bestens für eineinhalb
Stunden Unterhaltung.
Rollerball (1975)
* * * Kultiger,
futuristischer, recht brutaler Actionfilm mit treuer Fangemeinde. Ich find ihn
OK - an manchen Stellen sehr angegraut und öde. Aber OK.
Rollerball (2001)
* ½ Überflüssiges, schlecht gespieltes
und inszeniertes Remake des derben Actionfilms von 1975. Regie: John McTiernan ("Die
Hard").
Rolling Home with a Bull / Sowa Hamgge Yehaenghaneun Beom (2010) * * *
Sympathisch zurückhaltender Independentfilm aus
Korea.
Roma, città aperta / Rome Open City (1945)
* * * ½
Mit
diesem Werk begann der Neorealismus - eine Bewegung, die mir nie enorm zusagte.
Doch hier zeigt sich die Stärke (Athentizität, Bodenständigkeit,
Alltagsprobleme) des Ansatzes auf eindrückliche Weise, nicht zuletzt darum, weil
im unlängst befreiten Rom gedreht wurde.
Romance (1999) * * Wegen Hardcore-Szenen (u.a. Rocco Siffredi) wurde das Intellektuellen-Sexdrama zum Skandal. Selbstverliebt, langweilig und mit männerhassendem
Schluss.
Romance (1983)
* * ½
Grundsolide, etwas klischeehafte Bollywood-Romanze.
Romance, The (2006)
* * *
Bewendes Liebesdrama aus Korea.
Romance
of the Western Chamber / Xixiang ji (1927) * * * ½
Chinesische Stummfilmversion des Klassikers,
kurzweilig inszeniert.
Roman d'un tricheur, Le (1936)
* * * ½
Visuell verspielte und erzählerisch kecke
Komödie
des Bühnenautors Sacha Guitry, der mehrfach die vierte Wand bricht und auf
locker-kurzweilige Weise mit uns Zuschauern parliert.
Romantic
Assasins / Romantic Killers / Nangman jagaek (2003) * * ½
Trottelige südkoreanische Abenteuerkomödie mit
lauen Gags und Fantasy-Zutaten.
Romantic Blue (1995) * *
Thailändischer Liebesthriller, der nicht über das Niveau
einer Fernsehpruktion hinauskommt.
Romantic Deptors / Sarangeun Biteul Tago (2010) * * ½
Formelhafte, immerhin nur selten öde koreanische
Komödie.
Romantic Fool,
The (2007) * * ½
Nicht unsympathische, aber doch etwas simpel
gestrickte Hongkong-Romanze.
Romantic Heaven / Romaentik Hebeun (2011) * * ½
Verkitschte und etwas holprige
Fantasy-Trragikomödie
Romantic Island /
Romaentik Aillaendeu (2008) * * *
Simpel gestrickte, aber süsse Liebes-Tragikomödie
aus Korea.
Romantics, The (2010)
* * ½ Stark gespieltes
Ensembledrama, das viel Biss verspricht, aber dann nie richtig in Schwung kommt
- und ohne echten Höhepunkt endet. Höhepunkte bleiben die sezierenden Dialoge
zwischen den Freunden.
Romeo Must
Die (2000) * *
½ Hong-Kong-Superstar Jet Li in einem Actionfilm mit
Produzenten & Stil von Matrix, nicht aber dessen Genius.
Ronde,
La (1950)
* * ½
Max Ophüls' Rückkehr ins französische Kino
ist eine öde Adaption von Arthur Schnitzlers "Reigen" und reiht eine
oberflächliche Liebesgeschichte an die nächste. Verspielt, aber leer.
Ronin (1998) *
* * ½ Rasante Verfolgungsjagden, ziemlich derbe
Schusswechsel, harte Typen und eine vertrackte Story mit mässigem Ausgang. Mit De Niro,
Reno, Skarsgård.
Rookie, The (2002) - Die Entscheidung
* * * Klebrig, überlang und
voraussehbar, aber die Disney-True-Life-Story ist toll gespielt und liebenswert.
Rookies:
Graduation / Rookies: Sotsugyo (2009) * *
Für Fans der Serie sicher eine Freude, für alle
anderen eine Qual.
Roommate, The (2011)
* *
Weitgehend einfallslose und viel zu zahme Teenie-Interpretation des "Single
White Female"-Themas. Schöne Leute, unschöner Film.
Room
Nearby, The / Geunyeodeuleui Bang (2008) * ½ Langweiliges Independentdrama im typischen
Korea-Style.
Roop Ki Rani
Choron Ka Raja (1993)
* * ½
Superteures Bollywood-Abenteuer, das an den Kinokassen floptte. Trotzdem ganz
nett.
Rote Kakadu, Der (2006) * * *
Authentisch und doch etwas
nostalgisch verklärt unterhält dieses DDR-Drama gut, wenn auch ohne nachhaltige
Wirkung.
Rote Kreis, Der (1959)
* * ½ Durch und durch solide Edgar-Wallace-Verfilmung mit
wenig Neuem.
Rote Zora, Die (2008)
* * ½ Kurzweilige, aber etwas ideenlose
Bestsellerverfilmung mit sympathischen Stars.
Roti (1974) *
* * Typisches
Masala-Epos von Indiens Blockbuster-King Manmohan Desai.
Roti Kapada
Aur Makaan (1974) * *
* ½ Engagiertes, patriotisches Masala-Epos
mit All-Star-Cast.
Rouge / Yin ji kau (1987)
* * *
½
Bildstarker und intelligenter, aber etwas gar schleppender
Mystery-Liebesfilm, der sich zum modernen Hongkong-Klassiker mauserte.
Rough (2006) * *
½ Handelsübliche, durchaus sympathische, aber
uninspirierte Mangaverfilmung vom Regisseur von "Nana".
Rough Cut /
Yeong-hwa-neun yeong-hwa-da (2008) * *
Thailändischer Liebesthriller, der nicht über das Niveau
einer Fernsehpruktion hinauskommt.
Rovdyr (2008)
- Manhunt:
Backwoods Massacre * *
Nach
einem schicken Vorspann in 70er-Jahre-Stil wird der norwegische Horror öde und
schematisch. Die deutsche DVD ist zudem übelst gekürzt.
Roving
Swordsman, The / Daai hap sam sing yi (1980) * *
½ Kurzweiliger, aber ziemlich stierer
Actionfilm der Shaw Brothers.
Royal Space Force:
The Wings of Honneamise / Oritsu uchugun Oneamisu no tsubasa (1987) * * * ½
Beeindruckender, wenn auch etwas schleppender
Anime-Klassiker.
Royal
Tattoo / Huang Jia Ci Qing (2009) * *
Triviale und auf Dauer etwas öde chinesische
Nonsens-Komödie.
Royal Tenenbaums, The (2001) * * * * Schräge Tragikomödie mit
exzellenter Besetzung (Gene Hackman, Gwyneth Paltrow, Ben Stiller) und fragmentarischer
Erzählweise.
Royal
Warriors / Wong ga jin si (1986) * *
* In die Jahre gekommener, aber kurzweiliger
Actionfilm alter Hongkong-Schule.
R-Point (2004) * *
* ½ Unheimlicher koreanischer
Kriegs-Gruselfilm um Soldaten, die in Vietnam ein unheimliches Haus untersuchen
müssen.
Ru-Ba-Ru (2008)
* *
Schleppendes Bollywood-Remake von "If Only".
Rubber (2010)
* * *
Vom
französischen Elektro-Musiker Quentin "Mr. Oizo" Dupieux inszenierter Mix aus
Trashfilm, Meta-Experiment und Musikhintergrund, der von einem Pneu handelt, der
Köpfe zum Platzen bringt. Dazu viel Nonsens-Blabla und ein Auftritt von
"Sennentuntschi" Roxane Mesquida. Die Idee ist ja schön skurril, doch trotz
kurzer Laufzeit schleichen sich rasch massive Längen ein und das Interesse für
den repetitiven Non-Plot schwindet. Das Ziel Kultfilm daher knapp verfehlt.
Rubber's Lover
(1997)
* * ½
Durchgeknallter Cyberpunkt-Streifen aus Japan.
Rudy y Cursi (2008)
- Kick It * * * Die
zwei Stars aus "Y tu mamá también" spannen für eine sympathisch-kurzweilige,
aber formelhafte Fussball-Komödie zusammen. Dass gleich drei Super-Regisseure
(Alfonso Cuarón, Guillermo Del Toro, Alejandro González Iñárritu) den 08/15-Film
von Alfonsos Bruder Carlos produzierten, erstaunt.
Rudraksh (2004)
* * Bollywood
Goes Fantasy - doch der FX-geladene Streifen enttäuscht mit religiösem Gedudel
vermischt mit technischem Geschwafel.
Ruf der Nordens (1929)
* * ½ Harmloser
Artkis-Expeditionsfilm mit Luis Trenker.
Rug
Cop, The / Zura Deka (2006)
* * ½
Hochwertiger Trash mit einigen Durchhängern im
Mittelteil.
Rukajärven tie (1999) - Ambush 1941 -
Spähtrupp in die Hölle * * *
Kraftvoll inszenierter, recht kurzweiliger finnischer Kriegsfilm, der etwas zu
sehr auf Hollywood'sches Heldenkino getrimmt ist.
Rule #1 (2008)
* * ½
Brauchbares Hongkong-Debüt des Singapurer Regisseurs
Kelvin Tong.
Rules of Attraction, The (2002) * * * Böser,
aber auch etwas leerer Teenager-Schocker nach einem Roman von Bret Easton Ellis
("American Psycho").
Rules of Dating /
Yeonae-ui mokjeok (2005)
* * ½
Überlange Liebes-Tragikomödie aus Korea.
Rules of Engagement (2000) - Rules -
Sekunden der Entscheidungt * * Top inszeniert & gespielt. Fragwürdige Moral und viel Army-Pathos.
Kotz!
Rules: Pyaar Ka Superhit Formula (2003) * * * Charmante Bollywood-Liebeskomödie mit einigen erfrischenden
Einfällen aber etwas lahmer Story.
Ruling Class, The (1972) * *
* ½ Bitterböse, etwas überlange Satire auf die britische
Oberschicht. Mit einem toll aufspielenden Peter O'Toole.
Run (2004) * *
Beinahe Story-lose Bollywood-Kiste, modern gemacht, aber
ziemlich dumm. Mit Abhishek Bachchan.
Runaway Bride (1999) - Die Braut, die sich nicht
traut * * ½ Die
Pretty-Woman-Wiedervereinigung Gere / Roberts hat zu wenig Charme.
Runaway From Home / Jib Naon Namjadeul (2010)
* * *
Nette koreanische Komödie mit unnötigem Wandel zum
Melodrama am Ende.
Runaway
Jury (2003)
* * * Superb
besetzte, recht spannende Grisham-Adaption, die die Moral zum Schluss leider
allzu plakativ aufdrückt.
Runaway Pistol (2002) * ½
Der blutige Weg einer Handfeuerwaffe. Engagiert, aber extrem
billig gemacht.
Runaways, The (2010)
* * *
Das Spielfilmdebüt der Musikvideo-Regisseurin Floria Sigismondi
rekonstruiert die Geschichte der Teen-Girl-Rockband mit viel 70's-Style und
superben Leistungen von Dakota Fanning und Michael Shannon. Auch Kristen Stewart
ist gut. Doch die Story rutscht bald in die typische
Rock-Drogen-Intrigen-Klischees ab. Mehr Erzähl-Innovation und der Film wäre
klasse.
Rundown,
The / Welcome to the Jungle (2003)
* * * Actionkomödie mit Wrestling-Star "The Rock" in seiner
bisher besten Rolle.
Run Fatboy Run (2007)
* * *
Zu Beginn witziges Regiedebüt
des "Friends"-Stars David Schwimmer mit Simon Pegg in gewohnter Hochform. Erst
gegen Ende etwas klebrig und fad.
Runin:
Banished (2004) * * * ½
Karges und doch elegantes Drama über die
Isolation auf einer Gefängnisinsel der Edo-Zeit.
Running
7 Dogs / Chilinui Sebyuk (2002) * * * Anarchische,
nicht chronologische und recht brutale Actionkomödie aus Korea.
Running in Madness, Dying in Love / Kyoso joshi-ko (1969) * * * ½
Visuell famoser Mix aus Erotik und Politik.
Running on Karma /
Muscle Man (2003)
* * ½ Höchst
seltsamer Hongkong-Thriller mit Andy Lau im Latex-Muskelkostüm.
Running
out of Time / Aau chin (1999) * * *
Kurzweiliger Thriller aus Hongkong.
Running Scared (2006)
* * ½ Visuell aggressiver Actionthriller, der mit
Hilfe exzessiver Gewalt (auch gegen Kinder) so verbissen auf hart macht, dass es
albern wird.
Running
Turtle / Geobugi dallinda (2009)
* * *
Solider Korea-Thriller mit kuriosem Humor-Einschlag.
Running Wild / Ya-soo (2006)
* * *
Hochroutinierter, aber nicht gerade neuartiger
Korea-Thriller.
Running With Scissors (2006)
- Krass! *
* * Schräge, starbesetzte und
autobiographische Tragikomödie mit leicht abfallender Interessen-Kurve.
Run 2 U (2003)
* * ½ Inhaltsleeres
Drama aus Korea, das vor allem darauf aus ist, seine coolen Stars anregend zu
präsentieren.
Run Papa Run / Yat kor ho
ba ba (2008) * * *
Sympathische Tragikomödie aus Hongkong, die vom
Witz ins Drama fällt.
Runway
Beat / Ranwei bito (2011) * * *
Nett anzusehendes Teeniedrama vom
"Nana"-Regisseur.
Runway - Love Among Gun Shots... (2009) * ½
Blasser Bollywood-Thriller der einfallslosen Art.
R. U. Ready? (2002) * *
Südkoreanischer Big-Budget-Abenteuerfilm mit infantilem Drehbuch
und mangelnder Spannung. Verpulvertes Geld.
Rush Hour (1998)
*
* *
Durchaus witziges Buddy-Movie mit Jackie Chan und
dem stets nervenden Chris Tucker. Ich kann den Kerl einfach nicht leiden.
Rush Hour 2 (2001)
* * ½ Mehr vom Selben:
Chans Stunts sind top (auch die von Zhang Ziyi, "Crouching Tiger"), aber Tucker
nervt nicht zuletzt wegen den rassistischen Gags.
Rush Hour 3 (2007)
*
½ Chan wird
langsamer und muss oft gedoubelt werden, Tucker ist ätzend langweilig, die
Schurken bleiben blass, Polanski ist verschwendet, die Gags sind flau, die Story
bleibt dünn, der Humor fehlt, die Action enttäuscht.
Ein Murks.
Rust (2010)
* *
Die
vierte Regiearbeit von B-Schauspieler Corbin Benson ist ein gut gemeinter, aber
letztendlich recht öder Mix aus Krimi und Glaubensdrama. Vor allem am Anfang
sind zudem die Schauspielleistungen erschreckend schlecht.
Rusty Knife / Sabita naifu (1958) * * *
Rasanter japanischer Gangsterthriller mit
Noir-Einschlag.