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Gaayam (1993) * * * Wenig aufregender, aber grundsolider Gangsterfilm aus Ram Gopal Varmas Südnindien-Zeiten.
Gabhricha Paus - The Damned Rain (2009) * * * ½ Bauernsuizid, Armut, trockenheit: harte Themen in einem recht lockeren Film.
Gachiban (2008)
* * Billige Actionkomödie aus Japan im Milieu der Schulschläger.
Gachi Boy / Gachi boi (2008)
* * * ½ Ebenso schräge wie berührende Tragikomödie aus Japan.
Gachi Max (2010)
* ½ Billig produzierter Teenie-Action-Langweiler.

Gadar (2001) * * ½ Einer der erfolgreichsten Bollywood-Filme aller Zeiten, aber wie bei Sunny Deol gewohnt hemdsärmlig und reisserisch.
Gafla (2006) * * ½ Bollywood goes Börse: Ein interessantes Thema, lehrmeisterlich und fad umgesetzt.

Gagamboy (2004) * * ½ Völlig schräge Superheldenkomödie von den Philippinen.
Gagman (1989) * * ½ Pendelt solide zwischen schwarzem Humor und Thrillerdrama.

Gainsbourg (Vie héroïque) (2010)
* * * ½ Kurzweiliges Porträt des legendären wie kontroversen französischen Künstlers, zwischen sinnlich und surreal, tragisch und komisch. Manches hätte noch schwelgerischer umgesetzt sein können, aber wenigstens ist der Film nie so formelhaft wie 08/15-Biografien.
Gaja Gamini (2000) * * * Durchgestylter Bollywood-Kunstfilm als Hommage an die Frauen - und die unverwechselbare Madhuri Dixit.
Galaxy Quest (1999) * * * * Star-Trek-Satire mit Herz, Witz und tollen Effekten. So muss rasante Sci-Fi-Unterhaltung sein.
Galgalri Family and Dracula (2003) ½ Grottenschlechte Trash-Komödie aus Korea, die einfach bloss peinlich ist.
Gallants / Da lui toi (2010)
* * * ½ Sympathischer Hongkong-Nostalgieschub mit Humor, Action und Altstars.
Gallipoli (1981) * * * * Durch die Synthesizer-Musik von Brian May etwas antiquiertes, aber fesselndes und hochdramatisches Antikriegsdrama mit Mel Gibson.

Game, The (1997) * * * ½ Nicht David Finchers bester Film, aber ein cleveres Paranoia-Spiel, spannend inszeniert.
Game (2007)
* ½ Billig abgedrehter Bollywood-Thriller mit akuter Einschlaf-Gefahr.
g@me. (2003) * * * Gestylter japanischer Thriller mit hübschen Wendungen, attraktivem Cast und einem Schuss Romantik - bloss leider etwas oberflächlich.
Game, The / Devil's Game / Deo ge-im (2008)
* * * Korea-Thriller mit toller Grundidee, aber etwas schwachem Verlauf.
Game (2011)
* * Fader Style-Thriller.
Game of Death (1972/1978) * * *
Bruce Lee starb vor Fertigstellung des Films, weshalb das zusammengebastelte Werk holprig ist - aber Lee beim Fighten zu sehen, ist unschlagbar.
Game of Death 2 / Tower of Death / Si wang ta (1981) * * ½ Alte Aufnahmen von Bruce Lee gibts in der ersten halben Stunde, danach gibts Nonstop-Fights. Ganz okay.

Game of Death (2010)
* ½ Ein weiterer untauglicher Direct-to-Video-Actionfilm mit Wesley Snipes, der durch die Rolle schlafwandelt und nur von der grässlichen Mimik der Stuntfrau Zoe Bell ("Death Proof") unterboten wird. Die Action ist lieblos, die Story ein aus Klischees und Logiklöchern geflicktes Unding und das Ganze ist schlicht nicht spannend.
Game of Their Lives, The (2005)
* * Unglaublich klebriger Sportfilm, der voller Pathos den 1:0-WM-Überraschungstriumph der US-Fussballer gegen England zum grösstes Spiel aller Zeiten stilisiert. Inszenatorisch plump, erzählerisch einfallslos, immerhin schauspielerisch brauchbar.
Game Plan, The (2007)
- Daddy ohne Plan
* * ½
Manchmal rührende, manchmal lustige Disney-Sportkomödie mit The Rock als unerwartetem Papa. Aber formelhafter können Filme kaum sein.
Gamer (2009) * * ½ Nie glaubwürdige, aber schön unzimperliche Action vom Duo hinter "Crank". Jener war deutlich cooler.
Gamera / Daikaiju Gamera (1965)
* * * Etwas trashiger, aber kurzweiliger Monsterfilm.
Gamera vs. Barugon / Daikaiju ketto: Gamera tai Barugon (1966) * * * Big-Budget-Fortsetzung, ansprechend, aber trotz allem etwas trashig.
Gamera vs. Gyaos / Daikaiju kuchusen: Gamera tai Gyaosu (1967) * * ½ Trashiger, aber recht kurzweiliger dritter Teil.
Gamera vs. Viras / Gamera tai uchu kaiju Bairasu (1968) * * Kinderfilm-Trash im Kleid eines Monsterfilms.
Gamera vs. Guiron / Gamera tai daiakuju Giron (1969) * * ½ Trashiger Kinderfilm, aber durchaus kurzweilig.
Gamera vs. Jiger / Gamera tai Daimaju Jaiga (1970) * * ½ Noch mehr Trash, weiterhin Fun. Ein wenig jedenfalls.
Gandahar (1988) * * * ½ Faszinierender Sci-Fi-Trickfilm des Franzosen René Laloux - wie drogengefilterter Sci-Fi-Pulp-Roman.

Gandhi (1982) * * * * Formelhaft erzählte, aber epische und mitreissende Biografie des indischen Unabhängigkeitsvaters.
Gandhi My Father (2007) * * * Ein Drama mit der tollen Ausgangslage, dass der Vater Indiens ein schlechter Vater für seinen eigenen Sohn war - leider gegen Schluss eher mutlos.
Gandhi to Hitler (2011)
* Bescheuerte indische Fassung von "Der Untergang", laienhaft in jeder Beziehung.
Gangaajal (2003) * * * Überlanger, aber vor allem in der ersten Hälfte sehr rasanter - und stets toll gespielter - Thriller aus Bollywood.
Gangaa Jamunaa Saraswathi (1988) * * ½ Ausgesprochen sadistisches Bollywood-Epos mit Amitabh Bachchan.

Gangs (2009)
* * Der Jugendfilm mit den Ochsenknecht-Boys ist als Teen-Romanze passabel, als Halbstarkenfilm jedoch ein Reinfall. Milchbubi Jimi Blue passt so gut in eine Jugend-Gang wie ein Vegetarier ins Steakhouse.
Gangs of New York (2002) * * * ½ Etwas seltsam geschnittenes, überlanges, aber faszinierend gespieltes und inszeniertes Epos von Martin Scorsese.
Gangster (2006) * * * Bollywood-Thrillerdrama mit sauberem Twist und latenter Melancholie.
Gangster High / Pongryeok-sseokeul (2006) * * *
Solides Korea-Drama um eine Jugendclique, die in den Strudel der Gewalt gerät.
Gantz (2010) * * * Kurzweiliges, actionreiches Spektakel, das leider in Sachen Sex und Gewalt massiv reduziert wurde.
Gantz: Perfect Answer (2011) * * ½ Aufwendige, aber wirre Fortsetzung.

Ganz grosse Traum, Der (2011)
* * ½ Historisch verdreht und verändert der Film um die Einführung der "Engländerkrankheit" Fussball im Deutschen Reich nahezu alles - und er will etwas viel auf einmal, weshalb etliche Nebenhandlungen völlig übereilt eingebaut sind. Doch bei diesem "Dead Poets Society light" machen das spielfreudige Ensemble und die einnehmende Geschichte immerhin etwas Goodwill wett.
Gappa, the Triphibian Monster / Daikyoju Gappa (1967) * * Ein minderwertiger EIntrag in das Buch japanischer Monsterfilme.
Garage Days (2002) * * * Kurzweilige, verspielte, wenn auch ziemlich oberflächliche Musikkomödie von "The Crow"-Regisseur Alex Proyas.
Garam Masala (2005) * * Träges Bollywood-Remake von "Boeing Boeing", das einfach nicht enden will.
Garden of Heaven, The / Haneul jeongwon (2003)
* * Schläfriges, formelhaftes Korea-Liebesmelodrama mit soliden Darstellern.
Gardens of Stone (1987) - Der steinerne Garten * * * Etwas träges, aber stark gespieltes Kriegsdrama von Francis Ford Coppola.
Garden State (2004) * * * ½ Hochsympathisches, realitätsnahes Regiedebüt, das das Lebensgefühl der Mid-Twens perfekt definiert. Trotzdem in manchen Kreisen overhyped ...
Garden Without Birds, A / Kotori-tachi no inai hanazono (1993)
* * Kurzer und etwas schlaffer Japan-Schocker.
Gardish (1993) * * ½
Aufwändiger und technisch nicht übler Actionthriller made in Bollywood, der seine Karten aber nie richtig ausspielt und schnell langweilt.
Garfield: The Movie (2004) * *
Weitgehend ärgerliche Kino-Adaption, die aus der Zeichentrick- und Comic-Kultfigur eine lahme CGI-Kreatur macht.
Garfield Gets Real (2007) - Garfield: Fett im Leben * * Die CGI-Komödie ist etwas besser als die Live-Action-Filme, aber Garfield immer noch unwürdig und recht öde.
Gargantua (1998) * * Untaugliche Spezialeffekte, schwache Story und bis auf ein paar nette Stunts auch ziemlich öde.
Garuda / Paksa Wayu (2004) * * ½ CG-lastiger Monsterfilm aus Thailand. Alles andere als innovativ, aber halbwegs unterhaltsam.
Garv - Pride and Honor (2004) * ½ Doofer Rächer-Thriller aus Bollywood, schmuddlig und voraussehbar inszeniert.
Gas Food Lodging (1991) * * * ½ Sympathische Tragikomödie mit Anleihen bei "The Last Picture Show". Ein weiteres Plus: sexy Hauptdarstellerinnen.
Gaslight (1940) * * * Das als Klassiker gefeierte Thrillerdrama liess mich bei der ersten Sichtung kalt: zu banal, zu träge, zu weinerlich. Verdient vielleicht eine zwiete Chance.
Gate, The (1986) * * ½ Ziemlich inhaltsleerer Grusel, der bestenfalls dank seiner netten Effekte überzeugt.
Gate II (1992) * * ½ Passable Fortsetzung, die vor allem dank der Stop-Motion-tricks unterhält.
Gate of Flesh / Nikutai no mon (1964) * * * ½ Tolle Sets, rabiater Inhalt, kultige Inszenierung: Seijin Suzukis derb-komische Milieustidue über Prostitution im Nachkriegsjapan.
Gattaca (1997)
* * * * Schlaue, beängstigende und stilsicher inszenierte Zukunftsvision von "Truman Show"-Autor Andrew Niccol
Gattopardo, Il (1963) - Der Leopard * * * * Fantastisch inszeniertes und gespieltes Epos mit leichter Überlänge.
Gauche the Cellist / Sero hiki no Goshu (1982)
* * * * Zauberhafter kleiner Ghibli-Film.
Gauntlet, The (1977) * * * Routinierter Eastwood-Reisser, weniger reaktionär als "Dirty Harry", aber auch etwas weniger kultig.
Gauri (1968) * * * Stark gespielt und getränkt in indischer Tradition, aber oft auch etwas schwerfällig.
Gauri: The Unborn (2007) * ½ Dröger, moralinsaurer Indien-Horror.
Gayab (2004) * * ½
"The Invisible Man" auf indisch. Etwas lang und repetitiv, aber ganz unterhaltsam.
Gazon maudit (1994) * * * ½ Vergnügliche, wenn auch überlange Komödie über eine etwas andere Dreiecksbeziehung. Mit Victoria Abril.

Geetaa Mera Naam (1974) * * ½ Schicker Bollywood-Trash, auf Dauer etwas öde.
Gehara: The Long-Haired Giant Monster / Chohatsu Daikaiju Gehara (2009)
* * * Fürs TV entstandene Monsterfilmparodie. Kurz, aber konzentriert.
Geheimnis der grünen Stecknadel, Das (1971
) * * ½ Der vorletzte Edgar-Wallace-Film ist wie viele Italo-Beiträge ziemlich öde. Aber Ennio Morricones Giallo-Musik wertet ihn gehörig auf.
Geheimnis der weissen Nonne, Das (1966) * * * Die aufwendige Edgar-Wallace-Verfilmung ist zwar kein Highlight, aber ganz unterhaltsam.
Geheimnis im Moor, Das (2006) * * ½ Solider deutscher TV-Krimi mit guten Akteuren.
Geheimnisse einer Seele (1926) * * * Schlecht gealtertes, aber faszinierendes Psychoanalyse-Drama von G.W. Pabst.
Geheimnis von Murk, Das (2008) * * ½  Ein Schweizer Liebesdreieck vor dem Hintergrund eines Provinz-Kornkreises. Fängt ganz drollig an, verrennt sich aber und wird öde.
Geisha, The / Yokiro (1983) * * * ½ Japanische Edel-Seifenoper im Geisha-Milieu, inszeniert von Hideo Gosha.
Geisha Assassin / Geisha Vs. Ninja (2008)
* * Billiger Kampfreisser aus Japan.
Gelbe vom Ei, Das (1998) * * * Verrückte Unterhaltung mit Moritz Bleibtreu: pfiffig, charmant und bald wieder vergessen.
Geld oder Leben (2008
) * * ½  Bemüht schräge, zu Beginn recht witzige, aber bald mal mühsam holprige Schweizer Komödie.
Geld und Geist (1966) * * Supererfolgreicher, aber extrem spröder Gotthelf-Film.
Gemini / Sôseiji (1999) * * * Ein visuell höchst eindrücklicher, zurückhaltend gespielter, aber bisweilen beklemmender Horrorfilm aus Japan.
Gen 13 (1998) * * ½ Zeichentrick-Sci-Fi-Film aus dem man mehr hätte machen können, wenn er frecher, blutiger & sexier gewesen wäre.
Generale della Rovere, Il (1959) * * * ½
Etwas langes und im Mittelteil schleppend inszeniertes Neorealismus-Drama, das jedoch virtuos beginnt und mitreissend endet. Roberto Rossellinis letzter grosser Film, danach folgte Mittelmass und TV-Müll.
Generalnaja linja - Staraje i novoje (1929)
- Die Generallinie / Das Alte und das Neue
* * * Mit Laiendarstellern gedrehter Propagandafilm von Sergej Eisenstein. Technisch virtuos, inhaltlich eher schwächelnd.
General's Daughter, The (1999) - Die Tochter des Generals * * * Visuell und actionmässig ganz okay und natürlich stark besetzt, ansonsten etwas spröde und lang.
Generation, A / Pokolenie (1955) * * * Bewegende Coming-of-Age-Story mitten im Polen des Zwieten Weltkriegs. Starke Episoden, als Ganzes aber durchwachsen..
Generation Gap, The / Pan ni (1973) * * ½ Gut gemeinter, aber oftmals langweiliger Teenie-Hippie-Film von Chang Cheh.
Genghis Khan (1998) * * * Dramaturgisch etwas schwaches, aber visuell eindrückliches Mingolen-Epos aus China.
Genghis Khan: To the Ends of the Earth and the Sea (2007)
* * ½ Aufwendiges japanisches Heldenepos, dürr und ohne grosse Vision inszeniert.
Genius Party (2007)
* * * ½ Aus sieben Episoden bestehender, faszinierender Anime-Trip.

Genova (2008)
* * * Colin Firth und seine Sprösslinge hadern das ganze Drama hindurch mit Verlust - auf einfühlsame, sensible Weise. Regisseur Michael Winterbottom erzeugt ein bemerkenswertes Gefühl, dass jederzeit etwas Schlimmes passieren könnte. Doch mit der Zeit sorgt die vage Story für Ermüdungserscheinungen.
Gentle Breeze in the Village, A / Tennen kokekko (2007) * * * Süsser Jugendfilm vom Regisseur von "Linda Linda Linda"
Gentlemen Prefer Blondes (1953) - Blondinen bevorzug * * * ½ Cleverer Blondinenwitz mit Marilyn Monroe und Jane Russell. Legendär der Song "Diamonds are a girl's best friend".
George of the Jungle (1997) * * * Frei von Verstand, aber voll mit albernen Gags. Ein comichafter Disney-Hit mit vielen Running Gags und einem fitten Brendan Fraser.
George of the Jungle 2 (2003) * * Kindisches Sequel mit vielen Insidergags und einem properen Muskelhelden - aber ohne den Hauch von Sinn und Substanz.
George Washington (2000) * * * ½ Betörendes, wunderschön gefilmtes, aber dennoch irgendwie Dok-haftes Drama von Regiedebütant David Gordon Green.

Georgia Rule (2007)
* * ½ Die Tragikomödie von "Pretty Woman"-Regisseur Garry Marshall beginnt amüsant und Lindsay Lohan darf kess ihr damals neugewonnenes Schlampen-Image ausleben. Doch mit der Tragik kommt das Pathos. Und die Langeweile.
Geraftaar (1985) * * ½ Überbordender, dreistündiger Rachefilm à la Bollywood mit Starbesetzung. Leider zu nahe am Trash angesiedelt.
Germania anno zero (1947) - Deutschland im Jahre null * * * ½
Ein verstörender, in den Ruinen Berlins gedrehter Neorealismus-Klassiker. Die Laiendarsteller sind okay, ihre deutschen Dialoge bemüht - doch Rossellini zeigt, dass selbst im Schutt noch Nazi-Ideologie an die nächste Generation weitergegeben wird
Germanikus (2004) * ½ Gerhart Polts Traumprojekt erweist sich als mässig ulkige Klamotte, die von Minute zu Minute peinlicher wird.
Geronimo; An American Legend (1993) * * * ½ Gewaltgeladener Western mit atemberaubenden Bildern und ein paar Indianer-Klischees.
Gerry (2002) * * * Ich bin kein Freund solcher "nichts passiert"-Filme, doch dieses transzendente Wüstendrama von Gus Van Sant zwischen "Walkabout" und "Open Water" ist ein hypnotischer Trip.
Gertrud (1964
) * * ½
Ambitioniertes, aber überlanges und theatralisch inszeniertes Emanzipationsdrama, in dem die Akteure stets zusammen sitzen, reden und ins Leere staren. Dreyers letzter Film
Geschichten aus dem Wienerwald (1979) * * * ½ Giftige Theateradaption von Maxmilian Schell und Produzent Bernd Eichinger, v.a. dank des Wiener Schmähs in der ersten Filmhälfte gelungen.
Gesicht im Dunkeln, Das (1969
) * * Gähn. Kein Kult, kein Wallace-Feeling. Da helfen selbst Klaus Kinski und nackte Haut nicht.
Getaway, The (1972
) * * * ½ Bittere und coole Studie über die Gewaltbereitschaft der Gesellschaft. Mit Steve McQueen, Drehbuch von Walter Hill, Musik von Quincy Jones und der Regie von Sam Peckinpah.
Getaway, The (1994) * * * Unnötigerweise gescholtenes, weitgehend solides, wenn auch stilistisch etwas zu kühles Remake. Sex Appeal und Coolness haben jedoch gelitten.
Get Carter (2000) * * Geradezu besessen auf cool getrimmtes Remake mit Sylvster Stallone, das bei all seiner Hipness vergisst, eine interessante Story zu erzählen.

Get Him to the Greek (2010)
- Männertraum * * * Amüsanter Ableger von "Forgetting Sarah Marshall" mit einer etwas zu vorhersehbaren Story, aber einigen köstlichen verbalen Gags.
Get Low (2009)
- Am Ende des Weges * * * Das Drehbuch ist simpel gestrickt und birgt Klischees, die ruhige Inszenierung hat ihre Längen. Doch dem traurig-lakonischen Spiel von Stars wie Robert Duvall, Sissy Spacek und Bill Murray kann man sich nur schwer entziehen.
Get Over It (2001) * * ½ Kurzweilige, aber inhaltlich doch recht abgestandene Teenie-Komödie mit "Spider-Girl" Kirsten Dunst. Die Verknüpfung mit Shakespeare ist noch nett.
Get Shorty (1995) * * * * Über-coole, blendend besetzte und mit Anspielungen aufs Filmbusiness gespickte Komödie von Barry Sonnenfeld.
Get Smart (2008) * * * Etwas lange, aber witzige und treffsicher besetzte Agentenparodie, die das Kultpotential der Sixties-Serie aber nie ganz herauskitzelt.
Getting Even With Dad (1994
) * * Ziemlich fade Komödie mit Macaulay Culkin, vorhersehbar und öde.
Getting Square (2003) - Grosse Tricks und kleine Fische * * * Kurzweilige australisch-britische Gangsterkomödie mit tollen Typen (u.a. dem jungen Sam Worthington) und einem Touch des frühen Guy-Ritchie-Kinos
Gettysburg (1993) * * * ½ Nicht nur lang (4 Stunden!), sondern auch langatmig. Doch das epische Kriegsdrama beeindruckt mit Authentizität und Aufwand.
Gewaltfrieden, Der (2010)
* * * Dreistündige TV-Rekonstruktion der politischen Ereignisse nach Ende des Ersten Weltkriegs in Deutschland. Inhaltlich spannend, schauspielerisch überzeugend - manche Dialoge sind jedoch schulmeisterlich, es fehlt an Komparsen und aufwensigen Sets - und die Musik ist übermässig pompös, wenn nicht gleich ein Plagiat von Beethovens Fünfter und Siebter Sinfonien. Für historisch interessierte Filmfans allemal sehenswert.
Gezeichneten, Die (1922) * * * Früher Stummfilm von Carl Theodor Dreyer, visuell bereits reif, inhaltlich etwas holprig.
G-Force (2009) * *
Formelhafter Kinderkram produziert von Jerry Bruckheimer. Die 3D-Tricks geben nur einen bescheidenen Kick. Aber Hauptsache, es stehen mal keine Hunde im Zentrum - sondern für einmal Meerschweinchen!

Ghaath (2000) * * Gut gespielter, aber inhaltlich ziemlich dünner und daher überlanger Rache-Reisser aus Bollywood.
Ghajini (2005) * * * Die tamilische Antwort auf "Memento": Weniger raffiniert, aber immerhin unterhaltsam.
Ghajini (2008) * * * Bollywood'scher Über-Blockbuster mit wenig Hirn, aber brauchbarer Intensität dank Aamir Khan.
Ghare-Baire: The Home and the World (1984) * * * Facettenreiches Spätwerk von Satyajit Ray.
Ghar Sansar (1958) * * * Fast zu melodramatisches, aber solides Drama mit Nargis.
Ghastly / Gisaengryeong (2011) * * ½ Kurzweiliger, aber formelhafter Horror.
Ghatak (1996) * * * Effektiver Bollywood-Actionfilm von Rajkumar Santoshi mti Sunny Deol in einer seiner besseren Rollen.
Ghayal (1990)
* * ½ Schematischer als eine Algebra-Stunde: Sunny Deol rächt in diesem Bollywood-Streifen die Ermordung seines Bruders.
Ghost (1990
) * * * ½ Bei diesem kitschigen Blockbuster heulen nur die härtesten Herzen nicht.
Ghost and the Darkness, The (1996) - Der Geist und die Dunkelheit * * * Schön gefilmtes Afrika-Abenteuer, etwas zu seelenlos, um zu fesseln.
Ghostbusters (1984) * * * * Herrlich unterhaltsamer und bestens besetzter Geisterspass.
Ghostbusters II (1989) * * * ½ Etwas in die jahre gekommene, aber flotte und grelle Fortsetzung.
Ghost Cat of Otama Pond, The / Kaibyo Otamaga-Ike (1960) * * * Routinierter J-Grusel nach klassischer Vorlage, immerhin visuell stimulierend.
Ghost Dad (1990
) - Unser Papa ist ein Geist * * Schlaffe Geisterkomödie mit Sitcom-Star Bill Cosby.
Ghost Delivery (2003) * * High-Tech-Horror aus Thailand, leider etwas fad geraten.
Ghost Dormitory (2004) * ½ Langweiliger Horrorfilm in 3-D ... natürlich aus Thailand.
Ghost Eyes (1974) * * ½ Atmosphärischer, aber mit der Zeit allzu repetitiver Horrorfilm der Shaw Brothers.
Ghost Game (2004) * Ultrabilliger, ultraschlechter Horror, der weder visuell noch inhaltlich noch in Splatter-Aspekten den niedrigsten Ansprüchen genügen kann.
Ghost Game / Laa-thaa-phii (2006) - Todeslager S-11 * ½ Langweiliger, inhaltlich sehr dünner Thai-Horror.
Ghost House / Gwishini sanda (2004)
* * * Anspruchslose, aber witzige Geisterkomödie aus Korea.
Ghost in the Machine (1993
) * * ½ Abstruse Sci-Fi-Story, aber ganz unterhaltsam aufbereitet.
Ghost in the Shell / Kôkaku kidôtai (1995) * * * * Meisterhafter, bildstarker und anspruchsvoller Anime-Klassiker von Mamoru Oshii.
Ghost in the Shell 2: Innocence (2004)
* * * ½
Bildgewaltige Anime-Fortsetzung, die auf der inhaltlichen Ebene etwas zu wünschen übrig lässt.
Ghost - In Your Arms Again / Gosuto Mouichido Dakishimetai (2010) * * Fades japanisches Remake.
Ghost Mother (2007) * *
Plumper Thai-Horror mit erschreckend wenig Geisterszenen.
Ghost Rider (2007) * * Lärmige, langweilige Comicverfilmung des "Daredevil"-Regisseurs. Ein paar nette Dialoge und Stunts - aber der öde Held, die zu Beginn schlecht spielende Eva Mendes, die 08/15-Story, der CGI-Overkill und die holprige Dramaturgie machen alle Freude zunichte. Freunde von "Terminator II" dürfen gerne die etwas gar vielen Anspielungen zählen ...
Ghost Ship (2002) * * ½
Die Anfangsszene ist genial, alles danach ist schlicht Routine. Horrorfilm mit Gabriel Byrne.
Ghost of Chibusa Enoki / Kaidan chibusa enoki (1958) * * ½ Nettes Kaidan-Filmchen aus Japan, solide inszeniert, aber nie besonders wagemutig.
Ghost of Mae Nak (2005) * * ½ Schnittiges Update zur oft verfilmten "Nang Nak"-Legende.
Ghosts (1997
) * * Das Regiedebüt von FX-Guru Stan Winston ist trotz des Einbezugs von Stephen King kein echter Spielfilm, sondern nur ein ausgedehntes Tant- und Musikvideo für Michael Jackson.
Ghosts of Girlfriends Past (2009) - The Womanzier * * ½ "Mean Girls"-Regisseur Mark Waters macht aus Dickens' "A Christmas Carol" eine zu lange und formelhafte Posse um die Läuterung eines Über-Machos. Ein paar mal ganz witzig, insgesamt aber blutleer.
Ghosts of Kasane Swamp, The / Kaidan Kasane-ga-fuchi (1957) * * * Kurzweiliger, atmosphärischer, aber auch etwas unspektakulärer Gruselfilm.
Ghosts of Mars (2001) * * John Carpenters Griff in die Sci-Fi-Mottenkiste: Ein ziemlich langweiliger Mars-Film mit Marilyn-Manson-Monstern und Papp-Effekten.
Ghosts of the Abyss (2003) * * ½ Cameron taucht zum "Titanic"-Wrack. Eindrücklicher 3-D-Film, doch bieder gemacht. Wo ist das Spannungsmoment? Wo Camerons erzählerische Kraft?
Ghost Story: Depth of Kagami / Kaidan Kagami-ga-fuchi (1959)
* * ½ Harmloser, einstündiger Kaidan-Film typischer Machart. Es fehlt das gewisse Etwas.
Ghost Story of Yotsuya / Tokaido Yotsuya kaidan (1956)
* * * Kurzweilige Gruselmär nach klassischer Vorlage.
Ghost Story of Yotsuya / Tokaido Yotsuya kaidan (1959)
* * * ½ Visuell beeindruckende Adaption der berühmten Bühnenvorlage.
Ghost System (2003) * ½ Japanischer Low-Budget-Horror, der allerorts zusammenklaut - und dies nicht gerade überzeugend.
Ghost Theater / Midnight Ballad for Ghost Theater (2006)
* * * Überdrehtes Grusel-Musical aus Korea, nicht immer zielsicher, aber schön exzentrisch.

Ghost Town (2008)
- Wen die Geister Lieben * * * Kurzweiliger Spass von Blockbuster-Autor David Koepp mit Ricky Gervais in einer Paraderolle als grantiger Zahnarzt, der Geister sieht ...
Ghost Train / Otoshimono (2006) * * ½ Solider japanischer Gruselstreifen mit abfallender Spannungs- und Plausibilitätskurve.
Ghost World (2001) * * * ½ Superb gespielte Comic-Adaption um Teen-Lebensangst sowie Anonymität und Konturlosigkeit der US-Konsumgesellschaft.

Ghost Writer, The (2010)
- Der Ghostwriter * * * ½ Roman Polanskis Bestsellerverfilmung ist ein behutsam entwickelter und höchst kurzweiliger Politthriller mit famosen Schauspielern und etlichen Bezügen zur Zeitgeschichte. Etwas mehr Spannung in der Anfangsphase hätte nicht schaden können.
Ghulam (1998) * * * Überlanges und etwas pathetisches Drama aus Indien. Aber recht unterhaltsam. Mit "Lagaan"-Star Amir Khan.
Ghutan (2007)
* ½ Dröger Ramsay-Horror, gegen Schluss eher unfreiwillig komisch.

Giallo (2009) * * Ein müder Abklatsch der klassischen Gialli, vom ehemaligen Genre-Gott Dario Argento erstaunlich lustlos und oft an albern grenzend inszeniert. Doch wirklich schlecht ist vor allem Emmannuelle Seigner- die ich schauspielerisch noch nie mochte, und hier wahrlich übel agiert. Positiv herauszuheben sind höchstens der solide Anfang, die Brutalität sowie ein paar Anspielungen auf Giallo-Klassiker.
Giant (1956) - Giganten * * * * Wuchtiges, mit einem Oscar und neun Nominationen veredeltes Epos, das mit erzählerischer Dichte und schauspielerischen Leistungen beeindruckt. James Dean starb noch während des Drehs.
Giant Claw, The (1957) - Angriff der Riesenkralle * ½ Naiver Sci-Fi-Trash, dessen Monster ein absoluter Heuler ist, Heute höchstens noch ungewollt komisch.
Giants & Toys / Kyojin to gangu (1958) * * * ½ Schräge und enorm kurzweilige Kapitalismus-Satire.
Giant Spider Invasion, The (1975
) * ½ Horrortrash um schrecklich animierte Riesenspinnen. Ed Wood wäre begeistert.
Gibier d'élevage (2011)
- Der Fang * * * ½ Eindrückliches TV-Kriegsdrama aus Kambodscha.
Gift, The (2000) * * * Sam Raimi erzeugt eine gruselige Atmosphäre und Cate Blanchett, Keanu Reeves & Co. sind sehr gut. Aber die Story lahmt und fällt zum Schluss ab.
Gigante (2009)
* * * Sympathische und ungewöhnliche Stalker-Romanze aus Uruguay, nhüchtern inszeniert und gut gespielt - aber letztendlich etwas zu zahm und fast schon banal.
Gigi (1958) * * * ½ Frivol-fröhliches und mit 9 Oscars (!) ausgezeichnetes Musical von Vincene Minelli, das jedoch schlecht gealtert ist.
Gigil (2006)
* ½ Dröge Philippinen-Romanze, die den Weg der geringsten Überraschungen geht.
Gigli (2003) * * Ein katastrophaler Flop bei Kritik und Publikum - aber die Jen-Ben-Liebeskomödie ist nicht gaaanz so übel.
Gig Number Two (2007) * * Langweilige Thai-RomCom, die lauter schöne Menschen in lästige Situationen stürzt.

G.I. Jane (1996) * * Ridley Scotts schlechtester Film bietet lange Zeit noch halbwegs unterhaltsame Frauenpower, bevor das Ganze zum öden und reisserischen Kriegsfilm mutiert. Das letzte Drittel ist richtiggehend stupid.
G.I. Joe: Rise of the Cobra (2009) * * ½
Auf Spielzeug basierende Sci-Fi-Action von Stephen Sommers ("The Mummy") mit internationaler Besetzung (u.a. Lee Byung-hun). Extremes Tempo und ein paar tolle Szenen täuschen nicht darüber hinweg, dass die Tricks mittelmässig sind, die Story dünn ist, die Inszenierung leblos wirkt, die Charaktere hölzern gezeichnet sind und es absolut keine Logik gibt (selbst Eis sinkt hier).
Gilberte de Courgenay (1942)
* * * Etwas behäbiger, aber nett anzusehender Klassiker der Geistigen Landesverteidigung.
Gimme Shelter (1970) * * * ½ Ein superber Dok-Film, der nicht nur die Musik der Rolling Stones einfängt sondern auch das Ende einer Ära - und das tragische Konzert in San Francisco 1969

Gimmy Heaven (2005) * * ½ Stark beginnender, zunehmend abflachender Mysterythriller aus Japan.
Gingerbread Man, The (1998) * * * Etwas träge Grisham-Verfilmung von Robert Altman ("Dr. T. & the Women") mit starken Schauspielern.
Ginger Snaps (2000) * * * ½ Sexuelles Erwachen einer jungen Frau mal anders: Ein Werwolf-Film mit Intelligenz, Witz und einer witzigen Mimi Rogers.
Gingko Bed / Eunhaengnamoo chimdae (1996) * * * Melancholisches Fantasy-Liebesdrama aus Südkorea.
Gingko Bed 2 / Danjeogbiyeonsu / The Legend of Gingko (2002) * * * ½ Blutiges Fantasyepos aus Südkorea. Nicht wirklich eine Fortsetzung von "Gingko Bed".
Girl Boss Guerilla / Sukeban gerira (1972)
* * * ½ Cooler, Genre-springender "Pinky Violence"-Streifen.
Girl Boss Revenge / Sukeban (1973) * * * Solider Beitrag, visuell weniger cool, aber allemal unterhaltsam.

Girlfight (2000) * * * Starke Boxerfabel mit einer meisterhaften Michelle Rodriguez. Leider wirkt die Geschichte schon etwas abgehalftert.
Girlfriend (2004) * * ½ In Indien kontrovers aufgenommener, ziemlich mittelmässiger Thriller um eine besitzergreifende Lesbe.
Girl, Interrupted (1999) - Durchgeknallt * * * ½ Bewegendes Irrenanstalt-Drama mit Winona Ryder, Whoopi Goldberg und (Oscar-gekrönt:) Angelina Jolie.
Girl in the Park, The (2007) * * ½ Gut gespieltes, aber einfallsloses und holpriges Regiedebüt von Pulitzer-Preisträger David Auburn. Mit Sigourney Weaver, die in Kate Bosworth eine Ersatztochter sieht.
Girl Next Door, The (2004) * * ½ Sexy ab-18-Teeniekomödie, die angenehm frech wäre, würde nicht plötzlich die Pornoindustrie angegriffen und der Film zum moralischen Zeigfinger.
Girl$ / Nam nam (2010)
* * ½ Erotisch angehauchtes Drama.

Girls Rebel Force of Competitive Swimmers, The / Joshikyoei hanrangun (2007) * * * Kurzweiliger Zombie-Trash mit nackter Haut zum Aufpeppen.
Gir Scouts / Geolseukawooteu (2008)
* * ½ Beliebige und nur selten gute Actionkomödie.
Girl Who Leapt Through Time, The / Toki wo kakeru shojo (2006)
* * * ½ Cleverer, unterhaltsamer Anime um ein Mädchen, das durch die Zeit springen kann.
Girl With a Pearl Earring (2003) * * * ½ Ein Film, schön wie ein Gemälde. Sinnlich, elegant, aber letztendlich doch etwas zu konventionell.

Girl With the Dragon Tattoo, The (2011)
- Verblendung * * *
½ Dass David Fincher sein gigantisches Talent an das Remake eines bereits sehr gelungenen Films "verschwendet", ist bedauerlich. Aber das Resultat allemal sehenswert: Vom grandiosen "Immigrant Song"-Cover zum visuell brillanten Vorspann über den geschliffenen Schnitt, die starken Akteure und die unterkühlte Optik ein Genuss. Das Finale ist etwas abgeändert und nach dem eigentlichen Höhepunkt unnötig aufgeblasen (im Vergleich zur schwedischen Version). Doch das sind eher kleinere Mankos. Was bleibt ist ein hochroutinierter, spannender und menschlich abgründiger Thriller mit leichten Exploitation-Einschlag, den die Vorlage von Stieg Larsson schon vorgab …
Giù la testa (1971) - Todesmelodie * * * ½ Harter und zynischer Western von Sergio Leone mit gewohnt hochwertiger Musik von Ennio Morricone.
Giulias Verschwinden (2009) * * * Der Schweizer Christoph Schaub ("Jeune homme") verfilmt ein Skript von Martin Suter: eine Ensemble-Tragikomödie, die in Zürich spielt, aber hochdeutsch gesprochen ist, und in der sich fast jeder Dialog um das Thema "Alter" dreht. Schlau, witzig und gerade als es repetitiv werden könnte, ist der Film auch schon vorbei. Ein nett-harmloser Zeitvertreib.
Giulietta degli spiriti (1965) * * ½ Federico Fellinis sehr persönliche Konfrontation mit seinen eigenen Dämonen geriet überlang und pseudo-psychologisch. Sein erster Farbfilm.
Give 'em Hell, Malone (2009)
* * ½ Comic-haft überzeichneter Neo-Noir mit Thomas Jane und Ving Rhames, anfänglich cool, hart und sackbrutal, später dreht sich die Story jedoch im Kreis.
Give Love / Oi dut hei (2009) * ½ Schlappe Hongkong-Romanze.
Gladiator (2000) * * * * ½ Fulminanter Historienfilm von Ridley Scott ("Alien", "Black Hawk Down"). Mit Russell Crowe. Der beste Film 2000!
Glamorous Life of Sachiko Hanai, The (2003)
* * Schrill-schräger Absurd-Pinku-Eiga, leider nach dem witzigen Start bloss noch öde.
Glasses / Megane (2007) * * * Langsame, inhaltsarme Tragikomödie aus Japan, die auf meditative Weise unterhält.
Glengarry Glen Ross (1992) * * * * Durch die Schauspieler grandios getragener Thriller nach einem Bühnenstück von David Mamet.
Glen or Glenda (1953) * Einer der "klassischen" Trashfilme von Ed Wood, dem notorisch schlechtesten Regisseur aller Zeiten. Hier gibts eine konfuse Story, miese Schnitte, schwache Darsteller, pseudophilosophische Einschübe und einen Angora-Pulli. Und all das trägt erst noch autobiographische Züge.
Gletscherblut (2009
) * * * Liebesdreieck trifft Heimatfilm trifft Katastrophenfilm: trotz Klischees ein unterhaltsamer TV-Film mit schönen Tiroler Alpenaufnahmen.
Gloria (1980
) * * * Der sechste Auftritt von Gena Rowlands in einem Film ihres Mannes John Cassavetes bescherrte ihr eine Oscarnomination. Doch abseits ihrer Leistung ist der Film eher träge und zu lang.
Globi (2003) * ½ Die Vermischung des altmodischen Schweizer Vogel-Stars mit Anime, Popsongs und Virtual Reality zum Zeichentrickfilm geht in die Hosen. Öde, steif und nicht lustig.
Gloire de mon père, La (1990) - Der Ruhm meines Vaters
* * * * Bezaubernder Familienfilm mit Nostalgie, Herz und leisem Witz. Fortsetzung: "Le château de ma mère".
Glomdalsbruden (1926) * * * ½ Faszinierendes Bindeglied zwischen dem frühen und späteren Schaffen von Carl Th. Dreyer.
Glorious Team Batista / Chimu bachisuta no eiko (2008) * * ½ Etwas angestaubt und träge wirkender Medizin-Krimi.
Glory (1989) * * * * Mitreissender historischer Kriegsfilm, der Denzel Washington den ersten Oscar einbrachte. Von Ed Zwick.

Glory to the Filmmaker! / Kantoku Banzai! (2007) * * * Schräge und teilweise witzige Karriere-Reflexion von Takeshi Kitano.
GLove / Geu-leo-beu (2011) * * * Zu langes, aber grundsolides Sportdrama.

Gnaw (2009) * Doofe, langweilige, amateurhafte und unlustige Horrorkomödie, die sich alleine durch ihren kannibalistischen Schockwert verkauft, aber darüber hinaus absolut gar nichts bietet.
Gnomeo & Juliet (2010)
* * ½ Gar simpel gestrickte und daher in den meisten gags vorhersehbare Trickfilmversion von Shakespeares bekanntester Tragödie - mit Gartenzwergen in den Hauptrollen. Für Kinder wohl ganz nett, und immerhin kurzweilig auch für die Älteren. Inklusive Musik von Elton John.
Go (1999) * * * ½ Die Teenie-Antwort auf "Plup Fiction": cool, hip und kurzweilig.
Go (2001) * * * ½ Japanische Tragikomödie mit Elan, Humor und viel Melancholie. Einfach schön.
Go (2007) * ½ Bollywood'sche Actionkomödie ohne Format und Ziel. Aus der Ram-Gopal-Varma-Fabrik.
Goal! (2005) * * * Formelhaftes, aber durchaus unterhaltsames Aufsteigermärchen mit dem Segen der Fifa.
Goddess of 1967, The (2000) * * ½ Visuell betörend, inhaltlich jedoch lahm und dick aufgetragen. Inzest, Tod und Gewalt regieren das preisgekrönte Experimentaldrama.
Godfather, The (1972) * * * * ½ Coppolas zeitloses, brillant gespieltes Gangsterepos. Unter Geldnot entstanden (Coppola wurde fast gefeuert) und verdient zum Klassiker gewachsen.
Godfather, The, Part II  (1974) * * * * ½ Für viele besser als #1 - für mich nicht ganz (alle klassischen Szenen sind in #1). De Niro, Pacino & Co. sind aber eine wahre Wucht.
Godfather, The, Part III  (1990) * * * ½ Trotz kleineren Fehlern wie der Besetzung von Sophia Coppola, ein würdiger, gemächlicher Abschluss von Coppolas Mafiatrilogie.
God Man Dog / Liu lang shen gao ren (2007)
* * * Etwas diffuses und selbstgefälliges, aber stilvoll inszeniertes Ensemble-Drama.
Godmother (1999) * * * ½ Starkes Bollywood-Drama mit der brillanten Shabana Azmi. Politisch, feministisch, moralisch.
Gods and Monsters (1998) * * * * "Oscar"-gekrönte, superb gespielte und arrangierte, aber auch recht fiktive Hommage / Biografie an / von James Whale ("Frankenstein").
God's Country (1985) * * * ½ Louis Malle bereits das "Heartland" von Amerika und filmt dabei eine faszinierende Doku.
God's Left Hand, Devil's Right Hand / Kami no hidarite akuma no migite (2006) * * ½ Deftiger, oft aber auch doofer Japan-Horror.

Gods Must Be Crazy, The (1982
) - Die Götter müssen verrückt sein * * * ½ Fröhlich-kurzweiliger Überraschungserfolg aus Südafrika.
Gods Must Be Crazy II, The (1989) * * * Unterhaltsame Fortsetzung, der die Neuartigkeit des Originals fehlt.
God's Puzzle / Kamisama no pazuru (2008)
* * ½ Physikjargon trifft Unterhaltungsfilm. Ein Kuriosum von Takashi Miike.
God Tussi Great Ho (2008) * * Bollywoods lahme Antwort auf den bereits wenig prickelnden "Bruce Almighty".
Godzilla / Gojira (1954)
* * * Solides B-Movie - aber ein Meilenstein für das Genre des Monsterfilms.
Godzilla Vs. the Sea Monster / Gojira, Ebira, Mosura: Nankai no daiketto (1966
) * * ½ Naiver Monstertrash mit Anleihen beim Klassiker "King Kong".
Godzilla Vs. Gigan / Gojira tai Gaigan (1971) * * ½ Die übliche Zerstörungsroutine aus den Toho-Studios. Vielleicht noch eine Spur dämlicher als gewohnt, aber kurzweilig nichtsdestotrotz.
Godzilla Vs. Megalon / Gojira tai Megaro (1973) * ½ Ein Tiefpunkt der kultigen Monsterreihe, die deutsche Synchro killt den Spass endgültig.
Godzilla Vs. Mechagodzilla / Gojira tai Mekagojira (1974) * * ½ Etwas langatmiger Monsterkampf, trotz schwachen Tricks bei Fans ziemlich beliebt.
Godzilla Vs. Biolante / Gojira tai Biorante (1989) - Godzilla, der Urgigant * * * Mit guten Tricks und Bio-Botschaft ist dies eine der besten Folgen der zweiten "Godzilla"-Serie.
Godzilla Vs. King Ghidorah / Gojira vs. Kingu Gidora (1991) * * ½ Zu lang und zu unlogisch, doch ganz ansprechend inszeniert. Gute FX und ein fitter Star machen manche Schwäche wett.
Godzilla Vs. Mothra / Gojira tai Mosura (1992) - Godzilla - Kampf der Saurier * * * Nicht so charmant wie der erste "Mothra"-Film, unterhält aber mit naiver Öko-Story und soliden Tricks.

Godzilla (1998) * * * Alle hassen diesen Film. Dabei ist Roland Emmerichs Echsen-Spektakel recht unterhaltsam, actionreich - und halt auch ein wenig dumm.
Godzilla: Final Wars (2004) * * * Aufwendiger Abschluss der "Godzilla"-Serie zum 50.-jährigen Jubiläum des Originals.

Goemon (2009) * * * Optisch wuchtiges, inhaltlich eher kalt lassendes Epos.
Goethe! (2010)
* * * Süffissantes Porträt der Jugendzeit Goethes, historisch sicherlich nicht immer detailgenau, aber stets unterhaltsam. Mehr lag aber wohl nicht drin - Neues, Tiefschürfendes oder Spektakuläres gibts nicht.
Go Fast (2008) * * ½ Formelhafter Cops-gegen-Dealer-Thriller à la française, nicht unspannend, aber auch selten wirklich prickelnd oder überraschend.
Go Fight (2004) * Unglaublich langweilige thailändische Billig-Action auf den Spuren von "Ong-bak".
Go Find a Psychic! / Magare! Supun! (2009) * * * Sympathische Komödie um die Suche nach Übersinnlichem im Leben.
Go Go 70s / Go-go-70 (2008) * * * Schmissiger koreanischer Musikfilm, etwas konventionell, aber unterhaltsam.
Go, Go, Second Time Virgin / Yuke yuke nidome no shojo (1969) * * * Avantgardistischer Sexfilm.
Going All the Way (1997
) * * * Gut gespieltes und besetztes Drama von Mark Pellington ("Arlington Road").
Going by the Book / Baleuge Salja (2007) * * * Gewitzte Idee, amüsante Umsetzung.
Going in Style (1979
) * * * Martin Brests Hollywood-Debüt glänzt mit kauzigen Darstellern, während die Story gegen Ende ziemlich durchhängt.
Going the Distance (2010
) - Verrückt nach dir * * * Leicht repetitive, aber in Sprache und romantischen Gefühlen erfrischende Liebeskomödie mit Justin Long und Drew Barrymore.
Gojoe (2000) * * * ½ Gross angelegter Samurai-Actionfilm aus Japan.
Gokusen - The Movie (2009) * * ½ Halbwegs amüsanter Kino-Ableger der Erfolgsserie.
Go lala Go! / Du Lala sheng zhi ji (2010) * * ½ Belanglose, aber ganz nette Romantikkomödie aus China.
Gold Diggers: The Secret of Bear Mountain (1995
) * * ½ Durchschnittliches Jugend-Abenteuer, das zwei talentierte Jung-Darstellerinnen aufbietet: Christina Ricci und Anna Chlumsky.
Golden Buddha, The / Jin pu sa (1966) * * * Aus heutiger Sicht trashiger Versuch der Shaw Brothers, eine Hongkong-Antwort auf James Bond zu drehen. Macht aber gehörig Spass!
Golden Child, The (1986
) * * ½ Grelles und als Fantasyfilm bedingt brauchbares Star-Vehikel für Eddie Murphy.
Golden Compass, The (2007) - Der Goldene Kompass * * * ½ Kurzweilige, bildstarke und abwechslungsreich besetzte Fantasy-Bestseller-Verfilmung, deren anti-kirchlicher Inhalt etwas verallgemeinert wurde. Toll: die Eisbären. Nicht so toll: der halb-offene Schluss, der nur die zwei Fortsetzungen vorbereitet.
Golden Eagle (1970) * * ½ Aus heutiger Sicht primär trashiger Thai-Klassiker, der aber kultig unterhält.
GoldenEye (1995) * * * * Pierce Brosnans Bond-Debüt ist v.a. dank der gefährlich heissen Famke Janssen ein Hit.
Golden Lion, The / Jin mao shi wang (1975)
* * * Enorm kurzweiliges Shaw-Brothers-Abenteuer.
Golden Swallow / Girl With the Thunderbolt Kick / Hsia yu-yen (1968) * * * ½ Chang Chehs spektakuläre Fortsetzung von King Hus "Come Drink With Me".
Golden Sword, The / Long men jin jian (1969) * * ½ Wirr erzähltes Lo-Wei-Abenteuerfilmchen der Shaw Brothers mit Cheng Pei-pei in einer undankbaren Rolle.
Golden Voyage of Sinbad, The (1974) * * ½ Trotz schwachem Hauptdarsteller recht kultiger Fantasyfilm mit Effekten von Ray Harryhausen.
Goldfinger (1964) * * * * Der Bond-Klassiker mit genialem Bösewicht und unsterblichem Titellied. Absolut Kult!
Gold Rush, The (1925
) * * * * Einer von Charlie Chaplins besten Filmen mit etlichen unsterblichen Szenen.
Golem, wie er in die Welt kam, Der (1920)
* * * *
Faszinierender Stummfilmklassiker, atmosphärisch Düster und mit einigen Parallelen zum "Frankenstein"-Mythos.
Goliath Awaits (1981) * * * Zwar an den Haaren herbeigezogener Abenteuerfilm, der aber immerhin eine interessante Story bietet. Nur leider mit 200 Minuten arg lang.
Gol Maal (1979) * * * ½ Witzige Bollywood-Komödie mit gut aufgelegten Stars.
Golmaal (2006)
* * Ziemlich öder Bollywood-Slapstick mit ein paar guten Dialogen und wenig gelungenen Pointen.
Golmaal Returns (2008)
* ½ Sterbenslangweilige und unlustige Bollywood-Klamotte. Bitte erspart mir Teil 3.
Golmaal 3 (2010) * ½ Leider hat niemand auf mich gehört - Teil 3 kam. Und ist Müll.

Gomez - Kopf oder Zahl (1997
) * * * Bemerkenswertes Regiedebüt, zwar oft bemüht auf cool getrimmt, aber für einen TV-Film überdurchschnittlich.
Gomorra (2008) * * * ½ Dramaturgisch etwas lottrig, aber extrem authentischer und dadurch auch erschreckender Blick in den Alltag in und mit der Mafia.
Gone Baby Gone (2007) * * * ½ Ben Afflecks Spielfilm-Regiedebüt nach einem Buch des "Mystic River"-Autors beginnt als Boston-Thriller und wird zu einem bewegenden Moral-Drama.
Gone Fishin' (1997)
* ½ Dummes Gelaber, öde Story - ein stinkender Komödien-Fisch.
Gone in 60 Seconds (2000) * * Gestylte Bruckheimer-Produktion um eine Bande von Autodieben. Mit Nicolas Cage, Angelina Jolie und vielen Längen!
Gone With the Wind (1939
) - Vom Winde verweht * * * * ½  Das wuchtige Dreieinhalb-Stunden-Epos ist mit Inflation der erfolgreichste Film aller Zeiten und holte zudem 9 Oscars. Die Dialoge sind legendär, die Sets beeindrucken, die Schauspieler überzeugen. Das macht kleinere Schwächen mühelos wett.
Gong tau (2007) * * ½ Nicht sehr origineller, aber angenehm trashiger Kategorie-III-Horror von Herman Yau.
Gonin (1995) * * * Weltschmerz-Yakuzathriller mit einer simplen Story und z.T. albernen Charaktere. Schaffte es dennoch zum Kultfilm. Liegt wohl an Takeshi Kitano.
Gonza the Spearman / Yari no gonza (1986) * * * ½ Visuell bestechendes Samurai-Drama um Rituale und Missverständnisse.
Good (2008) * * ½ Gut gemeintes und gespieltes Drama, das aber zäh vorankommt und trotz bewegender Katharsis irgendwie kalt lässt - wohl auch, weil schnell klar wird, worauf alles hinausläuft.
Good Boy Bad Boy (2007) * * Vorhersehbare College-Komödie aus Bollywood, zögerlich inszeniert und daher schwunglos.
Good Bye, Emmanuelle (1977) * Der letzte in der Sylvia-Kristel-Trilogie. Exotischer und erotischer als der zweite Teil, aber dennoch arg langweilig.
Good bye, Lenin! (2003) * * * ½ Ebenso liebevolle und nostalgische, wie freche DDR-Tragikomödie von Wolfgang Becker.
Goodbye Mr. Chips (1939
) * * * ½ Die Story wirkt konservativ, aber Hauptdarsteller Robert Donat glänzt als gute Seele.
Good Bye, My Secret Friend / Ike-chan to boku (2009) * * * Süsser und hintersinniger Jugendfilm.

Goodbye Solo (2008)
* * * ½ Zurückhaltendes, aber einfühlsames Independent-Drama mit tollen Schauspielern und zutiefst humanistischem Gedankengut. Mit Längen, aber stets sehenswert.
Goodbye Uncle Tom / Addio zio Tom (1971) * * * Rassistisch? Entlarvend? Auf jeden Fall lässt diese Exploitation-Shockumentary der "Mondo Cane"-Macher zum Krassesten, was je auf die Leinwand kam. Die Bilder der Unterdrückung Schwarzer entsetzen - doch diese Reaktion ist gewollt, denn hier werden fast alle rassistischen Vorurteile 1:1 dargestellt. Der weisse Mann ist das Monster.
Good Earth, The (1937
) * * * * Toll gespielter, aufwendiger Abenteuerfilm, ausgezeichnet mit 2 Oscars.
GoodFellas (1990) * * * * Toll gespielter und fetzig inszenierter Mafiaklassiker, wenn auch minimal überschätzt.
Good German, The (2006) * * * Im Classic-Hollywood-Stil gehaltener Retro-Mix aus "Third Man" und "Casablanca", leider belastet durch ein harziges Skript. Aber stimmungsvoll. Und cool besetzt.
Good Lawyer's Wife, A / Baramnan gajok (2003)
* * * Erotisch aufgeladenes Beziehungsdrama aus Korea.
Good Luck (2008) * ½ Dröges Bollywood-Remake der Lindsay-Lohan-Komödie "Just My Luck".
Good Luck Chuck (2007) * *
Die Komödie mit Jessica Alba beginnt witzig und bricht wohl den Rekord für die Anzahl akrobatischer Sexszenen in einem Mainstream-Film - doch danach gehts bergab. Weit bergab.
Good Man in Africa, A (1993
) * * * Manchmal allzu zappelig und albern, dann wieder angenehm politisch inkorrekt.
Goodman Town (2002) * * ½ Thailändische Actionkomödie, bei der er nonstop kracht. Die Handlung ist dafür quasi non-existent.
Good Morning and Goodbye! (1967
) * * * Nicht so kultig wie vorherige Russ-Meyer-Knüller, aber immer noch schön vulgär und derb.
Good Morning President / Gutmoning peurejideonteu (2009) * * ½ Drei Episoden, drei Präsidenten, drei Probleme. Ganz nett.
Good Morning, Vietnam (1987) * * * ½ Fetzige Kriegskomödie mit einigen beeindruckenden Szenen. Nur Robin Williams' Geschnorr nervt auf Dauer.
Good Neighbor Sam (1964) * * * Romy Schneiders US-Debüt ist nett und unterhaltsam, wenn auch arg lang.
Good Night, The (2008) * * ½ Stark besetzte Komödie, die amüsant beginnt (wer träumt nicht von Penélope Cruz und wann ist Simon Pegg nicht witzig?), sich aber im Nichts verliert und fad endet.
Good Night, and Good Luck. (2005) * * * ½ George Clooneys Anti-McCarthy-Dokument ist bestechend gefilmt und gespielt, bietet aber relativ wenig Neues.
Good Night Sleep for the Bad / Nappeun nomi deo jal janda (2009)
* * * Low-Budget-Thriller mit stattlicher Machart.
Good Rain Knows, A / Ho woo shi jul (2009)
* * * ½ Zärtliche Romanze, ebenso sanft wie gefühlvoll.
Good Shepherd, The (2006) * * * Robert De Niros zweite Regiearbeit: Ein überlanger, sehr gedämpfter Blick in die Strukturen der CIA, aber famos gespielt und unerhört vielschichtig - und kritisch.
Good Son, The (1993
) * * * Macaulay Culkin terrorisiert Elijah Wood. Das hat überraschenden Casting-Wert und ist ganz spannend, aber auf Dauer doch auch etwas ausgelutscht.
Good, the Bad, the Weird, The / Joheunnom nabbeunnom isanghannom (2008) * * * ½ Flotter Korea-Western mit coolen Stars und viel Action.
Good Year, A (2006) * * * Leicht bekömmliche Komödie um einen gestressten Börsianer, der in der Provance Ruhe findet. Kitschiger, vorhersehbarer, "kleiner" Ridley Scott, aber süss und einfach schön.
Good Will Hunting (1997
) * * * * Einer von Gus Van Sants erfolgreichsten und besten Filmen, nominiert für 7 Oscars, ausgezeichnet mit 2: ein hintersinniges, gefühlvolles und stark gespieltes Drama.
Goofy Movie, A (1995) * * ½  Schwungvoller, aber uninspirierter Disney-Spass.
Goonies, The (1985
) * * * * In die Jahre gekommenes, aber immer noch herrlich erfrischendes Jugendabenteuer, für das Richard Donner, Steven Spielberg und Chris Columbus zusammenspannten.
Goopy Gyne Bagha Byne (1968) * * * Beliebte, geliebte und unterhaltsame Fantasykomödie von Satyajit Ray.
Gopaal Krishna (1979)
* * ½ Solide Bollywood-Verfilmung von Krishnas Leben, am Anfang temporeicher als gegen Schluss.
Go, Rascals! / Aozora-e-shoot! (2003) * * ½ Herzliche, aber extrem schematische Kiddie-Sportkomödie aus Japan.
Gorgeous / Bor lei jun (1999) - Under Control * * * Unterhaltsame, etwas lange und ungewöhnliche Action-Liebeskomödie mit Jackie Chan, Shu Qi und Tony Leung.
Gorillas in the Mist (1988
) - Gorillas im Nebel * * * ½ Für 5 Oscars nominiertes, biographisches Drama, mit fantastischer Sigourney Weaver und ebenso tollen Tieraufnahmen.
Gorilla von Soho, Der (1968
) * * ½ Farbremake der Wallace-Verfilmung "Die toten Augen von London" (1961): penetrant, aber unterhaltsam.
Goryeojang (1963) * * * ½ Cineastisch bestechendes Drama aus Südkorea.
Gosford Park (2001) * * * ½ Robert Altman versammelt ein Starensemble par excellance für seine Agatha-Christie-mässige Krimikomödie.
Gossip (2000) * * ½ Thriller mit sexy Jungstars und pfiffiger Ausgangslage - nur  weiss der Regisseur nix damit anzufangen.Mit James Marsden (X-Men), Kate Hudson (Almost Famous).
Goth - Love of Death / Goth (2008)
* * * Morbides Drama der gemächlichen Art.
Gothic (1986) * * * Dekadenter und abscheulicher Fantasyhorror von Enfant terrible Ken Russell. Nachteil: etwas langatmig.
Gothic & Lolita Psycho / Gosurori shokeinin (2010)* * ½ Ganz netter, aber nie herausragender Japan-Fun-Splatter,
Gothika (2003) * * ½ Absurder, aber zu Beginn recht spannender Geisterhorror mit Halle Berry und Penélope Cruz.
Go West (1940
) * * * Musik und Kalauer trüben den Marx-Brothers-Spass.
Goya's Ghosts (2006) * * * ½ Opulent gestaltetes Historiendrama von Milos Forman, stark gespielt, mit Gusto inszeniert und gespickt mit etwas bemühten zeitgeschichtlichen Anspielungen.
Goyokin (1969) * * * * Visuell bestechendes Samurai-Drama.
Gozu (2003) * * *
Takashi Miike auf den Spuren von David Lynch: Eine albtraumhafte Yakuza-Groteske, in der es jedoch zu viele déjà-vus gibt.

Grace Card, The (2011) * ½ Im Kern durchaus gut gemeint (Vergebung, Verbrüderung etc.). Aber das unter christlichem Aspekt produzierte Melodrama ist derart klebrig und vorhersehbar manipulativ, das man bald alles Interesse verliert. Das oft holprige Schauspiel macht die Sache auch nicht besser.
Graduate, The (1967) - Die Reifeprüfung * * * * Kurzweiliger und toll gespielter Klassiker mit unsterblicher Musik von Simon and Garfunkel.
Graduates, The / Lemon no koro (2007) * * * Sympathisches, etwas gaar blutleeres Teeniedrama aus Japan.
Graine et le mulet, La (2007)
- Couscous mit Fisch * * * Cäsar-gekröntes Multikulti-Drama mit Überlänge (150 Min.) und nervtötenden Quängel-Monologen. Doch Sympathie und Lebensechtheit retten den Film.
Gran aventura de Mortadelo y Filemón, La (2003) - Clever & Smart * ½ Langweiliger Comic-Trash aus Spanien.
Grand, The (2007) - Looser * * * Comic-Drehbuchautor Zak Penn gibt sich auf das Mockumentary-Terrain eines Christopher Guest ("Best in Show") und inszenierte eine dramaturgisch fade und in ihren Improvisations-Szenen nicht immer geglückte Komödie, die aber durchaus Witz hat und ein glorioses Casting: Werner Herzog (der mit Penn "Incident at Loch Ness" drehte) als sadistischer The German. Der sagt Dinge wie "Most people drink coffee, but I think it is some sort of beverage of the cowards. To feel alive and to get this energy, it is essential for me to kill something each day". Herzog pur.
Grand bleu, Le (1987
) * * * * Faszinierendes Taucherdrama von Luc Besson, visuell wie atmosphärisch fesselnd.
Grand Canyon (1991) * * * ½ Düstere Einblicke in den Schmelztiegel Los Angeles - aber doch mit viel Hoffnung.
Grand Chef, Le / Sikgaek (2007) * * * ½ Wohlschmeckende koreanische Tragikomödie über das Duell zweier Meisterköche.
Grand Chef 2: Kimchi Battle, Le / Sikgaek : Kimchijeonjaeng (2010) * * * Etwas lange, aber beinahe so mundende Fortsetzung.
Grande bouffe, La (1973
) * * * ½ Damals skandalöse, heute etwas angegraute, aber noch immer schön dekandete Genuss-Satire.
Grande illusion La (1937) * * * ½
Gilt bei vielen Cineasten als einer der besten Filme aller Zeiten. Ich bewundere seine Technik und humanistische Botschaft - aber ein Meisterwerk? Nicht für mich.
Grande silenzio, Il (1968) - Leichen pflastern seinen Weg * * * * Sergio Corbuccis finsterer Schnee-Western mit eindrücklichem Cast, toller Morricone-Musik, brutalen Szenen und unvergesslich düsterem Ende. Corbuccis Bester.

Grandes personnes, Les (2008)
- Wir sind alle erwachsen * * * Typisch französische Tragikomödie der harmlosen Art, stark gespielt, hübsch gefilmt, aber eben doch eine Spur zu luftig.
Grand Hotel (1932) - Menschen im Hotel * * * ½ Starbesetzter Blockbuster, der durch das Zusammentreffen der Diven Greta Garbo und Joan Crawford aufgewertet wird.
Grand jeu, Le (1934) * * * Standardwerk des poetischen Realismus, visuell gut, inhaltlich ein wenig mager.
Grandma's Boy (2006) * * Primitive Nonsens-Komödie mit ein paar überraschend gelungenen Gags, primär zu Lasten von Game-Freaks und -Geeks.

Grandmother's House (1988) - Die unaussprechliche Sünde * * ½ Die zwei süssen Kind-Darsteller machen das Manko an Substanz nicht wett. Vor allem die Schlussszene sorgte für Kontroversen.
Gran Torino (2008) * * * ½ Clint Eastwood inszenierte eine Harte-Kerl-Hommage für seine Fans, die gleichzeitig eine Parodie ist. Die ersten zwei Drittel gehen als herrliche Komödie durch, die ganz von Eastwoods "grumpy old man" lebt. Gegen Ende wirds dann (trotz Formelhaftigkeit, Kitsch und schlechten Nebendarstellern) richtig rührend.
Grapes of Wrath, The (1940) * * * * Gut gespielt, famos gefilmt, sozial engagiert, ausgezeichnet mit 2 Oscars. Ein Klassiker nach John Steinbeck.
Grass (1925) * * * ½ Beeindruckendes Dokumentarfilm-Frühwerk des späteren "King Kong"-Teams
Grave of the Fireflies / Hotaru no haka (1988) * * * * Bewegender Anime-Klassiker über zwei Kinder im Zweiten Weltkrieg.
Grave of the Fireflies / Hotaru no haka (2008)
* * * Solide Realverfilmung des Anime-Klassikers.
Graveyard of Honor / Jingi no hakaba (1975) * * * ½ Rastloser, roher Yakuza-Klassiker von Kinji Fukasaku.
Graveyard of Honor / Shin jingi no hakaba (2002) * * * ½ Rohes Yakuzafilm-Remake von Japans Schockmeister Takashi Miike.

Gray Matters
(2006)
- Herzensangelegenheiten * * ½ Sympathische, aber etwas mutlose Liebeskomödie um ein Gewsichsterpaar und seine Liebe zur selben Frau.
Grease (1978) * * * ½ Feelgood-Tanzfilm ohne Tiefgang, aber it viel Schmiss und unsterblichen Soundtrack. Im Kino ein Superhit.
Great Balls of Fire! (1989) * * * Etwas klischeebelastete Biographie, mit Dennis Quaid und Winona Ryder aber bestens besetzt.
Great Dictator, The (1940) - Der grosse Diktator * * * * Satirisches Meisterwerk von Charlie Chaplin.
Great Ecstasy of Robert Carmichael, The (2005) * * ½ Deftiger Briten-Schocker, zwielichtigig in seiner Absicht, effektiv in seiner Machart.
Great Escape, The (1963) - Gesprengte Ketten * * * * Ein Klassiker unter den Ausbruchsfilmen, toll bestetzt, unterhaltsam inszeniert.
Greatest Story Ever Told, The (1963) * * * ½ Fulminant besetzter Bibelfilm, etwas gemächlich und lang, aber ambitioniert.
Great Expectations (1946) * * * *
Superbe Dickens-Adaption von David Lean mit starken Bildern und tollen Schauspielern. Ein Klassiker unter den Literaturadaptionen.
Great Expectation / Greatest Expectations / Widaehan yusan (2003) * * * Flotte, freche Korea-Komödie mit inhaltlichem Leerlauf - aber sehr nett.
Great Gambler, The (1979)
* * * ½ Cooler Agenten-Weltenbummler-Bollywood-Hit mit Amitabh Bachchan in einer Doppelrolle.
Great Mouse Detective, The (1986) * * * ½  Pfiffiger Disney-Film mit eher oberflächlicher Handlung, aber viel Abenteuer.
Great Outdoors, The (1988
) - Ferien zu dritt * * ½ Nur wenige Gags zünden wirklich, vom Duo Dan Aykroyd / Chevy Chase könnte man mehr erwarten.
Great White Silence, The (1924) * * * * Faszinierender Dokfilm über Scotts tödliche-Antarktisreise.
Great Yokai War, The / Yokai daisenso (2005)
* * * ½ Herrlicher Fantasyfilm von Takashi Miike zwischen Trash-Exzess und Familienfilm.
Greed (1925
) - Gier * * * * Für den Kino-Release stark gekürzte Romanadaption des Exzentrikers Erich von Stroheim, aber auch in der "Kurzfassung" noch immer grosses Kino.
Greedy (1994) * * ½ Ganz nette Komödie mit Anspielungen auf von Stroheims Klassiker "Greed".
Green Berets, The (1968) * * Reisserischer und patriotischer Vietnamfilm von Haudegen John Wayne.
Green Card (1990) * * * ½ Liebenswerte und gut gespielte Liebeskomödie ohne penetranten Kitsch.
Green Chair / Noksaek uija (2005) * * ½ Sehr erotisches koreanisches Drama, das aber inhaltlich nicht weiss, wohin.
Green for Danger (1946) * * * ½
Kurzweilige, clevere Brit-Krimikomödie um eine Mordserie während den V-1-Attacken in England. Alastair Sim stiehlt als überdrehter Ermittler und Erzählter allen die Show.
Green Hornet, The (2010) * * * Für einen Superheldenfilm zu albern, für eine Komödie zu holprig, für einen Michel-Gondry-Film zu wenig schräg: "The Green Hornet" ist eine kuriose Comedy-Version der Kultreihe, die manchmal funktioniert, aber oft stottert. Es fehlt an Fokus, es fehlt an Spannung, es fehlt an einer sauberen Dramaturgie, es fehlt an einem Helden, es fehlt an einem richtigen Bösewicht (auch wenn Christoph Waltz genüsslich chargiert). Und trotzdem macht der Film halbwegs Spass, wegen seinem Mut, etwas anders zu sein, als 08/15-Superheldenkino.
Green Mile, The (1999) * * * ½ Tom Hanks in einer überlangen aber top-inszenierten Stephen-King-Adaption.
Green Lantern, The (2011)
* * ½ Recht unterhaltsame Comicverfilmung mit ein paar schicken Heldenszenen und einem charismatischen Hauptdarsteller (Ryan Reynolds). Doch ziemlich schlechte Effekte, nutzlose 3D-Konvertierung, dünne Story und die alles andere als lebendige Blake Lively verhindern die nächsthöhere Bewertung.
Grand Prix / Geurangpeuri (2010) * * ½ Pferderenn-Filmchen von der Stange.
Green Slime (1968) * * Sci-Fi-Trash von Kinji Fukasaku mit untalentierten US-Darstellern.
Green Snake / Ching Se (1993) * * * * Sinnliche, farbenfrohe und einfallsreiche Fantasy aus Hongkong. Natürich von Tsui Hark.

Green Street Hooligans 2 (2009)
- Hooligans 2 * ½ Stumpfsinnige Fortsetzung von "Hooligans", welche die gewaltgeilen Klopper heroisiert und keine schlaue Geschichte zu erzählen weiss.
Green Zone (2010)
* * * ½ Ein klassischer Verschwörungsthriller vor der Realpolitik des Irakkriegs, mit typischer Wackelkamera-Intensität inszeniert von "Bourne 2 & 3"-Regisseur Paul Greengrass. Der Inhalt wäre zwei Jahre früher mutiger gewesen, jetzt wirkt er eher abgestanden. Spannend bleibt der Film aber auch so.
Gremlins (1984)
* * * ½ Joe Dantes höchst unterhalsamer, aber etwas angegrauter Mix aus Horror und Kiddie-Komödie. Produziert von Steven Spielberg.
Gremlins 2: A New Batch (1990) * * * Rasantes, aber nicht sonderlich einfallsreiches Sequel zum Kassenknüller.

Greta (2009)
* * * Hilary Duff kämpft gegen ihr Saubergirl-Image an und macht das ziemlich gut, auch wenn ihre pubertären Drama-Queen-Allüren auf Dauer ziemlich anstrengen und die Suizid-Fixierung nicht gerade Zielgruppen-geeignet ist, zumal sie so simpel aus dem Weg geräumt wird. Aber auf alle Fälle ein unterhaltsamer Film mit amüsanten und rührenden Momenten im Windschatten von "crazy/beautiful".
Grey Gardens (1975) * * * ½ Witzige, genaue und eindringliche Doku über die Tante & Cousine von Jackie Kennedy, die in einer 28-Zimmer- Bruchbude wohnen und vor sich hinvegetieren.
Grey Owl (1999
) * * Schöne Landschaften, schwammiger Film: Das missglückte Indianerdrama ist Richard Attenboroughs schwächster Film.
Greystoke: The Legend of Tarzan, Lord of the Apes (1984) * * * ½ Werkgetreue "Tarzan"-Adaption mit Masken von Rick Baker.
Gridiron Gang (2006) - Spiel auf Bewährung * * ½ Gut gemeinter Sportfilm mit The Rock, leider vorhersehbar, voller Pathos und mit ein paar Macho-Plattitüden.
Grido, Il (1957) - Der Schrei * * ½ Kunst-Quatsch: Michelangelo Antonionis masslos überschätzter Langweiler ist visuell interessant, aber ohne inhaltliche Ambitionen.
Grid Runners (1995
) * ½ Ermüdend choreografierte Sci-Fi-Action, lustlos gespielt und mit miesen Virtual-Reality-Tricks.
Grifters, The (1990) * * * ½ Rabenschwarze Komödie mit gut aufgelegten Stars und einem Arsenal von Verlierern.
Grinch, The  (2000) * * ½ Knallbunte, zuckersüsse Adaption von Dr. Seuss' Klassiker. Jim Carrey ist genial, der Rest ist oft einfach zu viel.
Grizzly Man (2005) * * * ½ Werner Herzogs vielschichtige Dok aus Filmmaterial des Zivilisationsaussteigers Timothy Treadwell, der unter Grizzlys lebte und zerfleischt wurde. Faszinierende Bilder!
Groomsmen, The (2006)
- Die Freunde des Bräutigams * * ½ Sympathisches Männerdrama von und mit Edward Burns, das aber einmal mehr die voreheliche Nervosität thematisiert und oft im Schmalz schlurft.
Groove (2000
) * * Der Film versucht, mit Minimal-Story und pseudophilosophischem Geschwätz das Lebensgefühl der Generation Techno einzufangen. Mit mässigem Erfolg.
Groper Train - Search for the Black Pearl / Chikan densha: shitagi kensatsu (1984) * * ½ Amüsante Schlüpfrigkeiten des späteren Oscar-Gewinners Yojiro Takita.
Groper Train - Wedding Capriccio / Chikan densha: Chinchin hassha (1984) * * ½ Noch mehr Schmuddeltrash von Oscargewinner Yojiro Takira.
Grosse Bagarozy, Der (1999) * * ½ Ambitionierte, wenn auch überladene und zum Schluss ausufernde Tragikomödie mit Til Schweiger.
Grosse König, Der (1942) * * ½ Politisch mühsamer und etwas träger Historien-Propagandafilm.
Grosse Mädchen weinen nicht (2002) * * * ½ Erst witzig-lebensnahes, dann zu Tränen rührendes Drama über zwei Berliner Girls.
Grosse Pointe Blank (1997) * * * * Kultig angehauchte Gaunergroteske mit Hang zum Surrealen und Grotesken. Vorzüglich gespielt.
Grotesque / Gurotesuku (2009) * * * Widerlicher, aber in seiner Schock-Wirkung bemerkenswerter Reisser aus Japan.
Grounded God (197?) * * * Grober Teenie-Gaunerfilm von Chatrichalerm Yukol mit Anliehen bei der "Bonnie & Clyde"-Idee.
Groundhog Day (1993) - Und täglich grüsst das Murmeltier * * * * Eine der lustigsten Komödien der 90er, mit unschlagbar gutem Konzept.
Grounding - Die letzten Tage der Swissair (2006)
* * * ½ Packender Schweizer Dokuthriller.
Group, The (1965) * * * Überlanges, episodenhaftes Drama von Sidney Lumet, dank etlicher Stars halbwegs unterhaltsam.

Groupies bleiben nicht zum Frühstück (2010)
* * * Sympathische Teenie-Romanze mit dem typischen Normal-verliebt-sich-in-Star-Charme. Der Anfang ist erfrischend, die Akteure sind sympathisch. Erst im letzten Drittel schleichen sich Klischees und Genre-Stereotypen ein.
Grown Ups (2010) - Kindsköpfe * * ½ Adam Sandler, der dünn gewordene Chris Rock sowie weitere Komiker amüsieren sich köstlich bei diesem Schabernack - der auf zugegeben amüsante vulgäre Gags setzt, aber inhaltlich verharrt. Vor allem die zweite Hälfte kommt einem vor wie die beliebige Zusammenreihung von Deleted Scenes einer DVD. Kleines Highlight: Steve Buscemi.
Grudge, The (2004) * * ½ Schablonenhaftes US-Remake des nicht enden wollenden japanischen Horror-Themas um "Ju-on".
Grudge 3, The (2009)
* ½ Der Fluch zu lange fortgesetzter Horrorserien hat diese nunmehr dritte Variante des ehemals japanischen Gruselhits erfasst. Nicht mehr spannend, nicht mehr virtuos, braucht man nicht.
Gruffalo, The (2009)
- Der Grüffelo * * * Gewitzte Trickfilmversion des Kinderbuchs, nominiert für einen Oscar als bester Trick-Kurzfilm.
Grumpy Old Men (1993) * * * Das Dio Walter Matthau und Jack Lemmon ist bei der 08/15-Komödie voll im Element.
Grüne Heinrich, Der (1993) * * * Wildes, wollüstiges und dekadentes Drama, vor allem am Anfang toll, später dann zunehmend leer.
GS Wonderland / GS wandarando (2008) * * * Bunter, unterhaltsamer und harmloser Musikfilm zum "GS"-Musiktrend in Japan.

GTO (1999) * * ½ Rasante Komödie, basierend auf einem Manga: Ein unkonventioneller Lehrer mischt ein ländliches Kaff auf.
Guantanamera (1995
) * * * Ein leichtfüssiger Blick auf Kubas Probleme. Manchmal amüsant, manchmal etwas zu gewöhnlich.
Guard, The (2011)
* * * ½ Schwarzhumorige, kultig inszenierte, stark gespielte und mit einem schicken Soundtrack unterlegte Iren-Komödie vom Bruder des "In Bruges"-Regisseurs.
Guarded Secrets (1997) * Ästhetische Körper in einem gestylten Film, alles schon gehabt in dieser ziemlich öden und nicht sonderlich erotischen Schmuddel-Angelegenheit.
Guard from the Underground, The / Jigoku np keibiin (1992) * * Halbgarer Serienkiller-Streifen von Kiyoshi Kurosawa.

Guardian, The (2006)
* * "An Officer and a Gentleman" Redux: zu lang, zu brav, zu vorhersehbar. Immerhin sind die Akteure nicht übel und Andrew Davis' Inszenierung passabel.
Guarding Tess (1994
) * * * Sympathisch gespielte und oft witzige Komödie mit Shirley MacLaine und Nicolas Cage.
Guard Post, The / GP 506 (2008) * * * Etwas langer, aber sauber inszenierter Korea-Horror in einem Militärbunker.
Guddi (1971)
* * * ½ Liebreizende Komödie mit Jaya Bhaduri (spätere Bachchan) in ihrem zierlichen Bollywood-Debüt.
Guddu (1995) * * Trotz starkem Cast ist das ausgewalzte Bollywood-Rührstück eine Enttäuschung.
Gudgudee (1997)
* * ½ Drollige, kleine Bollywood-Komödie, der zur Halbzeit die Luft ausgeht. Shahrukh Khan absolviert zu Beginn einen Gastauftritt.
Guess Who (2005) * * * Amüsante, aber in ihrem Dialogwitz etwas vorhersehbare Umkehr-Version von "Guess Who's Coming to Dinner".
Guests of the Last Train, The / Makchalo on sannimdeul (1967) * * *
½ Visuell bestechendes Korea-Drama.
Gu Gu the Cat / Gou-Gou datte neko de aru (2008) * * * Sympathisches Drama um eine Mangazeichnerin und ihre Katze.
Guide (1965)
* * * ½ Bollywood-Klassiker mit Dev Anand, tollen Songs und viel Farbe.
Guilty as Sin (1993
) * * * Gut besetzt und ziemlich clever, doch die Spannung hängt manchmal etwas durch.
Guilty of Romance / Koi no tsumi (2011) * * * ½ Ausgeflipper, etwas inkohärenter, aber faszinierender Sion-Sono-Film.
Gulaal (2009) * * * Trotz unfokussiertem Drehbuch ein weitgehend faszinierender Film.
Gulliver's Travels (1995) * * * Am amerikanischen TV extrem erfolgreiche Miniserie nach Jonathan Swift, ausgestattet mit ansprechenden Tricks und solidem Unterhaltungswert.
Gulliver's Travels (2010) * ½
Langweilige, dramaturgisch schlappe und mit wenig Witz gesegnete Comedy-Neuinterpretation des Klassikers. Nicht einmal die Spezialeffekte (und allein wegen denen existiert der Film) sind wirklich gut.
Gummo (1997)
* * * Episodenhafte Freakshow von "Kids"-Autor Harmony Korine. Kids in einer Kleinstadt: Sex, Drugs und Katzen killen. Sehr sehr strange.
Gumnaam (1965) * * ½ Indischer Thriller-Kitsch-Kult mit einer tollen Tanznummer, die ihren Weg in die Satire "Ghost World" fand.
Gumnaam - The Mystery (2008) * * Lange verwschobener und daher ziemlich angegrauter Bollywood-Thriller der lahmen Art.
Gumrah (1963)
* * * ½ Technisch wie inhaltlich interessantes Bollywood-Drama.

Gun (2010)
* * Fuck, Nigger, Motherfucker - dieser von 50 Cents geschriebene und mit einer lahmen Hauptrolle "gesegnete" B-Thriller flucht sich von einem Klischee zum nächsten, ohne je echt zu packen. Möchte "Departed" sein, ist aber nur Fliessbandware, immerhin mit kurzer Laufzeit und AnnaLynne McCord als superschönem Eye candy …
Gunaah (2002) * * Ziemlich schwacher Liebesthriller mit den Akteuren des Bollywood-Gruslers "Raaz".
Gundaraj (1995) * * Grober, reaktionärer Bollywood-Rachethriller mit Ajay Devgan und Kajol.
Gunda Din (1939) * * * * Der erste grosse Abenteuerfilm: auch heute noch enorm unterhaltsam.
Gunga Jumna (1961) * * * ½ Einer der grössten Bollywood-Hits der 60er mit Dilip Kumar.
Gung Ho (1986) * * * ½ Ron Howards amüsante Komödie über die Auswüchse der Wirtschaft erwies sich als erstaunlich prophetisch.
Gunman / Mue buen (1983) * * * Prinz Chatrichalerm Yukols spannendes Krimidrama über das Duell eines Profikillers mit einem Polizeichef - und beide kennen sich aus dem Krieg.
Gunman II / Salween (1993) * * *
½ Packendes Thai-Thrillerdrama von Prinz Chatrichalerm Yukol.
Gunmen / Tian luo di wang (1988) * * * Brutale Old-School-Action, produziert von Tsui Hark.
Guns & Talks / Killerdeului suda (2001) * * * Amüsanter Thriller aus Korea über vier professionelle Killer, die in eine kleine Berufskrise fallen.
Gun Shy (1999
) * * ½ Mit Liam Neeson und Sandra Bullock edel besetzte, aberzu lange und nur mässig unterhaltsame Krimikomödie.
Guns of Navarone, The (1960) * * * * Etwas langes, aber aufregendes Kriegsabenteuer mit charismatischen Akteuren und oscargekrönten Tricks.
Gupt (1997) * * * Recht spannender Bollywood-Thriller mit einigen Twists und guter Besetzung.
Guru, The (2002) * * * Sexy Komödie um einen Inder, der in Amerika ein Star werden will und via Pornodreh zum Sex-Guru aufsteigt. Mit Heather Graham.
Guru (2007)
* * * Schick inszeniertes, toll gespieltes Biopic mit inhaltlichen und dramaturgischen Schwächen.

Guru: Bhagwan, His Secretary & His Bodyguard (2010)
* * * Konventionell gemachter, aber inhaltlich reizvoller Schweizer Dokfilm über die Hippie-Sekte und ihre fehlgeleiteten Mitglieder.
Gustloff, Die (2008) * * ½ Starbesetzter ZDF-Zweiteiler, interessant im historischen Hintergrund, fad in der Umsetzung: Die 2-Stunden-Einführung ist öde, dann wirds spannend, dann ists schon vorbei.
Guts of a Virgin / Shojo no harawata (1986) * Legendärer, aber sturzdoofer japanischer Exploitation-Streifen.
Guy Named Joe, A (1943) * * * ½ Die Vorlage von Steven Spielbergs "Always" mischt eine Fantasy-Lovestory mit aufwendiger Kriegspropaganda.
Guys From Paradise, The / Tengoku kara kita otoko-tachi (2000) * * * Ungewöhnlich ruhiger, aber interessanter Miike-Film.
Guy Thing, A  (2003) - Gelegenheit macht Liebe * * ½ Turbulente Komödie mit sympathischem Cast. Das eskalierende Chaos kann man aber mit der Zeit nicht mehr ernst nehmen.
Guzaarish (2010) * * *
Edle Indien-Version von "Mar adentro".
Gycklarnas afton / Sawdust and Tinsel (1954) * * * ½
Bitteres, durch tollen Nahaufnahmen intensiviertes Frühwerk Bergmans, das die Erfahrungen des Regisseurs zum eindringlichen Film verarbeitet.