>
molodezhnaja Hauptseite
>
filmlexikon
>
alle reviews: E
Eagle, The (2011) - Der
Adler der neunten Legion
* * *
So düstere wie unterhaltsame
Historien-Romanverfilmung vom Regisseur von "The Last King of Scotland", mit dem
überraschend soliden Channing Tatum als römischem Feldherr, der sich auf eine
existenzialistisch-mythische Reise in den Norden Britanniens begibt. Ich mag
solche "Herz der Finsternis"-Geschichten, auch wenn die hier zu oft vom Pathos
erdrückt wird. Zudem sind einige Bilder oder Szenen richtig toll.
Eagle Eye (2008)
* * *
Fetzig und aufwendig
inszenierter Paranoia-Thriller zwischen "Enemy of the State" und "WarGames" (mit
einem Hauch von "2001"), häuft jedoch gegen Ende Logiklöcher und Pathos an.
Eagle
Shooting Heroes, The / Sediu yinghung tsun tsi dung sing sai tsau (1993) * * ½
Komplett durchgeknallte Hongkong-Parodie mit
unglaublicher Starbesetzung.
Early Spring
/ Soshun (1956)
- Früher Frühling
* * * ½
Sensibles Ozu-Drama, etwas lang, aber lebensnah
und gewohnt vorbildlich inszeniert.
Early Summer / Bakushu (1951)
- Weizenfrühling
* * * ½ Einer von
Ozus Besten. Aber seine subtil beobachteten Alltags-Trivialitäten hauen mich nie
vom Hocker.
Eastern
Condors / Dung fong tuk ying (1986) * * * ½
Extrem unterhaltsames, wenn auch fragwürdiges
Kriegsabenteuer von und mit Sammo Hung.
East
Is Red, The / Swordsman III / Dung fong bat bai 2: fung wan joi hei (1992) * * * ½
Irrer Abschluss der "Swordsman"-Trilogie von
Hongkong-Produzent Tsui Hark.
Earth (1998) * * * ½
Bewegendes Drama um die Teilung Indiens. Von Deepa Mehta mit
Aamir Khan und Nandita Das.
Earth (2007)
- Unsere Erde
* * *
Der Kino-Zusammenschnitt der
BBC-Serie bietet prächtige Bilder, aber hat wenig Fokus. Im Original spricht
Patrick Stewart, auf Schweizerdeutsch Mona Vetsch.
Earth Girls Are Easy (1989)
* * * ½ Völlig abgedrehte und grelle Komödie mit gutem
Soundtrack und schräger Optik.
Earthquake (1974)
* * *
Oscargekrönter, aber eigentlic nur solider
All-Star-Katastrophenfilm.
Earthquake in New York (1998)
* *
Öde und in mehreren Belangen ziemlich schlecht - Story
und Effekte eingeschlossen.
Earth Vs. the Flying Saucers (1956)
* * * B-Film-Invasionsklassiker
mit Top-Effekten von Ray Harryhausen. Tim Burton liess sich hier für "Mars
Attacks!" inspirieren.
Earth Vs. the Spiders (2001)
* ½ Trashiges Remake
mit FX von Stan Winston. Ziemlich kurzweilig, aber oft einfach infantil.
Eeastern Promises (2007)
* * * ½ Fulminant
gespielter Mafia-Thriller von David Cronenberg mit einigen extrem harten Szenen.
Der Schluss ist etwas flach, die Spannung nicht immer auf Höchstniveau.
East of Eden (1955)
- Jenseits von Eden
* * * *
James Deans erster von nur drei Filmen, die ihn zum
Kultstar machten: ein starkes Moral-Drama nach John Steinbeck.
Easy A (2010)
- Einfach zu
haben * * *
Gewitzte High-School-Komödie, die vor allem in der Anfangsphase mit tollen
Dialogen, interessanten Denkanstössen und satirischen Seitenhieben glänzt. In
der zwieein Hälfte geht die Luft etwas aus und am Ende wirken die Probleme zu
hastig weggefegt. Dennoch nur knapp an der Marke der besseren Teenfilme à la
"Mean Girls" oder "Clueless" vorbeigerasselt.
Easy Rider (1969)
* * * ½ Ein Kultklassiker der Hippie-Ära, mit tollem Soundtrack
und spielfreudigen Stars. Aber irgendwie auch etwas langweilig.
Eat Drink Man Woman / Yin shi nan nu (1994)
* * * * Liebenswert, traurig, amüsant und romantisch - ein
zauberhafter Film.
Eaten Alive (1977)
* * ½ Tobe Hoopers Versuch, "Texas Chainsaw Massacre" zu
wiederholen, scheitert an einer doofen Story. Stilistisch aber interessant.
Eating Air (1999) * * *
Pulsierendes Jugendporträt aus Singapur, nicht
immer ausgeklügelt, aber stets stimmungsvoll.
Eat Pray Love (2010)
* *
Nahezu unerträgliche Nabelschau einer Egozicke, basierend auf dem
autobiographischen Bestseller einer unentschlossenen Weltenbummlerin. Julia
Roberts war nie unsympathischer, die Indien-Episode ist banales
Kaffedeckel-Philosophieren und nach geschlagenen zweieinhalb Stunden ist die
Hauptfigur dieselbe Kuh wie am am Anfang. Das einzig Rettende ist das
Dolce-Vita-Ambiente in Italien mit leckerem Essen.
Eat the
Schoolgirl: Osaka Telephone Club / Kogyaru-gui: Osaka terekura hen (1997) *
*
Kurzer Japan-Schocker, der mehr wegen seinen
Einfällen, als wegen seiner Umsetzung unterhält.
Ebola Syndrome (1996)
* * * Verdammt kranker und
widerlicher Film mit Anthony Wong: Ein ekliger Hongkonger infiziert die halbe Welt mit
Ebola. Ergo: Geil.
Echo, The /
Sigaw (2004)
* * ½ Solider
Asien-Grusler mit ein paar Längen.
Echoes of the Rainbow / Sui yuet san tau (2010) * * * ½
Sympathisch-nostalgischer Kassenschlager aus
Hongkong.
Eclisse, L' (1962)
* * *
Formal brillantes, artifizielles Drama um die
"Unterkühltheit der modernen Menschen". Ich kann Antonionis "kranker Eros"-Ideen
nicht leiden.
Ecstasy of the Angels / Tenshi no kokotsu (1972) * * *
Verkünsteltes, aber ansprechendes
Erotik-Politik-Drama.
Edades de Lulú, Las (1990) - Ages
of Lulu * *
J. J. Bigas Lunas Bisex/Sadomaso-Drama ist ebenso
knisternd wie versaut - und deswegen eigentlich cool. Aber der Plot ... würg.
Eden Log (2007)
* * ½
Zwischen "Cube", Aronofsky
und Videogame angesiedelter Mysteryhorror der verquassten und verschwurbelten
Art. Immerhin inszenatorisch nicht un-faszinierend.
Eden of the East: The King of Eden / Higashi no Eden Gekijoban I: The King of
Eden (2009) * *
Schacher Serienableger mit unbrauchtbarem Ende.
Eden of the East: Paradise Lost / Higashi no Eden Gekijoban II: Paradise Lost
(2010) * * ½
Passable, aber wenig dramatische Weiterführung.
Edge, The (1997)
- Auf Messers Scheide
* * * ½ Atmosphärisches Überlebens-Abenteuer mit tollen
Schauspielern und Naturaufnahmen.
Ed Gein / In the Light of the Moon (2000)
* * ½ Mässig
spannender Horro um Ed Gein, den Mörder, der "Psycho", "Silence of the
Lambs" und "Texas Chainsaw Massacre" inspirierte!
Edge of Darkness (2010)
* * *
Mel Gibson in
einem packenden Mix aus Rache- und Verschwörungsthriller. Sauber gespielt, von
"Casino Royale"-Regisseur Martin Campbell schnörkellos inszeniert, aber etwas zu
vorhersehbar und überlang. Auch die Hintermänner sind etwas blass, da hätte mehr
Sprengkraft dringelegen.
Edge of Love (2008)
* * ½
Melancholisch inszeniertes Drama über den walisischen Poeten Dylan Thomas sowie
der Personen, die im 2. Weltkrieg sein Leben beeinflussten. Mit Keira Knightley,
Siena Miller und Cilian Murphy gut besetzt, aber frei von Poesie und
Einfallsreichtun.
Edison (2005)
* * ½
Aufsehenerregend besetzter Polizeithriller mit zu
vielen Klischees, einem plumpen Ballerfinale und einem passablen
Hauptrollen-Debüt von Justin Timberlake.
Ed TV (1999) - Live auf Ed TV
* * * Matthew McConaughey
in Ron Howards (Apollo 13) amüsanter 'Big Brother'-Satire.
Education, An (2009)
* * * ½ Gepflegte Romanze mit etwas simpler Story, die aber
dank den grossartigen Akteuren richtig aufblüht.
Edward Scissorhands (1990)
- Edward mit den Scherenhänden
* * * *
Vielleicht Tim Burtons bester Film: poetisch, witzig,
traurig.
Ed Wood (1994)
* * * * Ein glorioses Werk, das sich gleichzeitig über den
"schlechtesten Regisseur aller Zeiten" lustig macht und ihm ein Denkmal setzt.
Einer von Tim Burtons besten
Eel, The / Unagi (1997)
- Der Aal
* * *
Beginnt gut, wird immer beliebiger. Gewann
trotzdem eine Goldene Palme.
Effi Briest (2009)
* * *
Gestraffte, wenig aufschlussreiche, aber ganz
ansprechend umgesetzte Fontane-Verfilmung, deren Ende vom Roman abweicht.
Ehe der Maria Braun, Die (1979)
* * * ½ Etwas lang, aber Rainer Werner Fassbinders
zugänglichster und auch erfolreichster Film. Hanna Schygulla ist toll.
Ehsaas: A
Feeling (2001) * * ½
Triviales, aber unterhaltsames Bollywood-Drama.
Eight
Below (2006) - Antarktis
* * *
Schön gefilmtes, kitschlastiges
Tierabenteuer, in dem die menschlichen Akteure wie Fremdkörper wirken.
Eight
Diagram Pole Fighter, The / Wu lang ba gua gun (1983) * * * ½
Ein Klassiker aus der "Shaw Brothers"-Küche,
etwas geschwächt durch Story und Schauspiel.
Eighteen / Hwioribaram (2009) * * ½
Etwas zu sehr zurückhaltendes Jugenddrama.
Eight-Legged Freaks (2002) * * *
B-Picture um Riesenspinnen. Hoher Spass-Faktor, läuft sich aber
mit der Zeit tot.
Eight - Shani (2006) * ½
Einfallsloser Bollywood-Grusel ohne Spannung oder
Flair.
Eijanaika (1981)
* * *
Überlanger und etwas ziellos erzählter, aber
schön anarchisch inszenierter Historienfilm von Shohei Imamura..
Eik Dasttak
(2007) *
Sterbenslangweiliges Bollywood-Thrillerdrama um
eine Gruppe von Steuerprüfern. Gähn.
Eisbär, Der (1998)
* * * Recht cooler &
witziger Tarantino-Klon von und mit Til Schweiger. In Nebenrollen: Beno Fürmann, Heiner
Lauterbach, Peter Maffay.
Ek
Ajnabee (2005) * * *
Sattes Bollywood-Remake von "Man on Fire" mit
Amitabh Bachchan in Bestlaune.
Ek Alag Mausam (2000/2004) * * *
Gut gemeintes, etwas schleppendes Aids-Drama aus
Indien, das Jahrelang nicht ins Kino kam.
Ek Aur Ek Gyarah (2003) * ½
Ziemlich peinliche Actionklamotte mit Pummel-Komiker Govinda.
Ek
Chalis Ki Last Local (2007) *
* ½
Bollywood auf Tarantino-Pfaden: Beginnt gut, wird
aber schwächer.
Ek Chhotisi Love Story (2002) * *
Pseudo-Skandalfilm über die Liebe eines 15-Jährigen zu einer
26-Jährigen. Extrem langweilig und gekünstelt.
Ek
Din 24 Ghante (2003) * *
Surreale Ausgangslage à la "Lola rennt", doch
dieser Bollywood-Thriller rennt ins Leere.
Ek Hasina
Thi (2004) * * * ½
Stark gespielter und recht spannender
Bollywood-Thriller mit Urmila und Saif Ali Khan.
Ek Hi Bhool (2005) *
Sterbenslangweiliges Bollywood-Erotikdrama ohne
Spannung, ohne Dramatik und ohen Erotik.
Ek Hi Raasta (1956) * * *
Bewegendes, wenn auch etwas simpel gestricktes
Bollywood-Drama.
Ek Khiladi Ek
Haseena (2005) * * ½
Passables Bollywood-Remake von "Confidence" mit
Längen und vielen Twists.
Eklavya (2007) * * *
Etwas reserviertes, aber prächtig anzuschauendes
Bollywood-Palastdrama.
Ek Nazar (1972) * * *
Gut gespieltes und solide inszeniertes, wenn auch
etwas lasch erzähltes Drama.
Eko
Eko Azarak: Wizard of Darkness (1995) * * *
Erster Teil der kurzweiligen japanischen
Horror-Mangaverfilmung mit vielen attraktiven Teens.
Eko
Eko Azarak II: Birth of the Wizard (1996) * * *
Sehr unterhaltsames Prequel mit erneut viel Blut
und geringer Lauflänge.
Eko
Eko Azarak III: Misa, the Dark Angel (1998) * * ½
Bisher schwächster Part der
Teenie-Horror-Trilogie, aber immer noch halbwegs unterhaltsam.
Eko
Eko Azarak IV: Awakening (2001) * *
Lahmes Prequel mit neuen Aspekten - und viel
weniger Splatterspass.
Ek Rishtaa: The Bond of Love (2001) * * ½
Träges Bollywood-Drama mit schmalzigem Schluss und etwas
verquerter Moral. Gut gespielt.
Ek Se Badkkar
Ek (1976) * * *
Nicht immer ganz logischer, aber meist
unterhaltsamer Masala-Streifen.
Ek Se
Badhkar Ek (2004) * ½
Fade Bollywood-Komödie mit interessanter
Besetzung aber dafür ohne richtige Lacher.
Ek Se Mera
Kya Hoga (2006) *
Peinliche Erotikkomödie mit Thriller-Einschlag.
Typisches Bollywood C-Kino.
Ek - The Power of
One (2009) * *
Überlanger und mit Bobby Deol langweilig
besetzter Actionreisser.
Ek Vivaah... Aisa
Bhi (2008) * *
Langweilige, konservative Barjatya-Sauce.
Ek Zakhm: The
Blast (2006) *
Dröger Selbstjustiz-Langweiler aus Bollywood.
Elaan (2005) * * ½
Routinierter, überlanger, gestylter Actionstreifen aus
Bollywood mit attraktivem Cast.
Election (1999)
* * * ½ Schlaue Highschool-Komödie mit einem oscarnominierten
Drehbuch von Alexander Payne.
Election /
Hak seh wui (2005) * * *
Atmosphärischer und gut gespielter Triaden-Film,
leider nicht sonderlich inspiriert.
Election 2 / Hak se wui yi
wo wai kwai (2006) * * * ½
Düsterer, spannender, besser. Johnny To zeigt mit
Teil zwei endlich, was er drauf hat.
Electric
Dragon 80.000 V (2001) * * ½
Durchgeknallter Cyberpunk-Exzess aus japan, der in
seinen 55 Minuten Lauflänge aber kaum eine Story mit Substanz erzählt.
Elegy (2008)
* * * Edel inszeniertes, stark gespieltes
Drama, erst zum Schluss zu manipulativ. Zudem scheinen Autor Philip Roth und
Drehbuchautor Nicholas Meyer ein Faible für
Alter-Mann-liebt-junge-Frau-Geschichten zu haben (siehe "The Human Stain"),
daher hängt dem Ganzen ein Déjà-vu an.
Elektra (2005) * *
Langweiliger und esotherisch verbrämter
Superhelden-Spinoff-Film mit Jennifer Garner.
Elektra Luxx (2010)
* * ½
Die
an sich unnötige Fortsetzung von "Women in Trouble" bringt mehr vom Selben, also
sympathische Besetzung, schlüpfrige Gags um die Porno- und Sexindustrie, sowie
ein paar Lebensweisheiten und viel Füllmaterial. Immerhin gibts ein paar
heissere Szenen als im Vorgänger.
Elemi (2009) * * *
Kurzer japanischer Trickfilm um einen verliebten
Telefonmast.
Elena et les hommes
(1956)
* * ½ Eineinhalb Stunden frivole und
farbenfrohe Belanglosigkeiten von Jean Renoir. Das Ende ist genial.
Elephant (2003) * * * ½
Gus Van Sants halbdokumentarisches Drama über das
Columbine-Massaker gewann in Cannes die Plame d'Or.
Elephant Man, The (1980)
* * * * Streckenweise gar sentimentaler David-Lynch-Film, aber
mit grossartiger Optik, starken Stars und viel Gefühl.
Elephant Keeper, The / Kong liang
chang (1987)
* * *
Prinz
Yukols Aufruf zum besseren Umgang mit der Natur. Etwas gemächlich, aber wunderbar
gefilmt.
Elephant Man (1980)
* * * ½ David Lynchs
superb gefilmtes Schwarzweiss-Drama hat 1A-Darsteller, wirkt aber künstlich. Und das
Schluchzen des Elefantenmenschen wird unerträglich.
Elephant on the
Bike, The / Paran jajeongeo (2007)
* * ½
Ziemlich träges und nicht sehr ausgereiftes Drama aus
Südkorea.
Elf (2003)
* * * Liebevolle
Weihnachtskomödie mit Will Ferrell als Kindsmann in New York. Das Ende ist
zusammengekleistert, aber Wills Unschuld kann man sich nicht entziehen.
Eli, Eli, Lema,
Sabachthani (2005) * *
Ermüdende Sci-Fi-Fabrikation mit lärmigem
Soundteppich.
Elippathayam / Rat-Trap (1981)
* * ½
Sperriges Malayalam-Drama mit einigen Denkanstössen.
Elisa (1994)
* * * ½ Der Film beginnt als gut aufgelegte Unterhaltung und
wandelt sich immer mehr zum Drama. Vanessa Paradis ist richtig süss hier.
Elizabeth (1998)
* * * ½ Bildstrake
Biographie der englischen Königin mit tollen Kostümen und einer superben Cate Blanchett.
Elizabeth - The Golden Age (2007)
- Elizabeth - Das Goldene Königreich
* * * Etwas
steriles, aber bildgewaltiges Sequel.
Elizabethtown (2005) * * * ½
Bewegende Ode an das Leben - inszeniert von
Cameron Crowe.
Elling (2001)
* * * Diese liebenswerte,
witzige Aussenseiterkomödie avancierte in Norwegen zum Megahit. Gut so. Aber die
Oscar-Nomination für ausl. Film ist etwas übertrieben.
El Mariachi (1992)
* * *
Bemerkenswert, was Robert Rodriguez in seinem Regiedebüt mit Mini-Budget schuf.
Abseits der frechen Kamera ist der Film aber etwas gewöhnlich.
Elysium (2003) * *
Koreanischer CGI-Trickfilm, der zwar cool animierte Hintergründe aufweist,
jedoch auch flache Story und Charaktere.
Emanuelle in America /
Emanuelle nera in America (1977)
* ½ Exploitation-Klassiker
mit Hardcore-Insertes und einer legendären Pseudo-Snuff-Szene.
Embalming / Enbamingu
(1999) * * *
Wirrer, aber durch seine unkonventionelle
Erzählweise durchaus interessanter Japan-Horror.
Emerald Forest, The (1985)
- Der Smaragdwald
* * * ½ Bildgewaltiges Ökomärchen von John Boorman mit seinem
Sohn Charley in der Hauptrolle.
EMI / Easy Monthly Installments
(2008)
* *
Gut gemeinte, aber inhaltlich fahrige Tragikomödie.
Emil und die Detektive (2001)
* * ½
Die Kinder-Darsteller sind bloss so-so-la-la in dem modernen Kästner-Update, das
z. T. wie ein C&A-Werbestpot daherkommt.
Emma (1996)
* * * ½ Köstliches Gebalze à la Jane Austen, mit der jungen
Gwyneth Paltrow, Jeremy Northam und Toni Collette bestens besetzt.
Emmanuelle (1974)
* * Softcore-Klassiker mit
Sylvia Kristel in ihrer bekanntesten Rolle. Viel Weichzeichner, viel gepflegte Langeweile.
Emmanuelle 2 (1975)
* Mehr vom Selben. Nicht
mehr so kultig, wie das Original. Im Klartext also bloss was für Voyeuristen. Teil 3:
"Good Bye, Emmannuelle" (1977).
Emmanuelle 4 (1984)
* Sylvia Kristels Stabsübergabe an unbekannte jüngere Actricen. Einige Szenen sind sehr sexy (und eine auch fast
hardcore), aber ... gähn!
Emmanuelle V (1987)
½ Die Serie ist auf Trash-Niveau angelangt. Der
Tiefpunkt der ganzen Reihe ...
Emmanuelle 6 (1988)
*
Süsse Darsteller, langweiliger Plot. Die Folge beschliesst das zweite Trio der Reihe.
Etliche TV-Ableger folgten.
Emmanuelle - What is Love? (1994)
* ½ Sehr attraktive Darsteller beiderlei Geschlechts in
einem belanglosen Reanimationsversuch: "Space Emmanuelle".
Emmanuelle - A World of Love (1994)
½ Trotz schönen Körpern grenzenlos öde - und die Story um
Sex und Aliens ist nach nun vier "Space Emmanuelle"-Teilen auch ausgeleiert.
Emmanuelle - A Time to Dream (1994)
* Die Idee mit dem Geister-Lustknaben "G" ist witzig,
doch die Luft ist raus, so oder so.
Emmanuelle - One Final Fling (1994)
½ Heisse Körper in einem endlos dahinkriechenden Werk.
Erlöst uns von dieser Reihe.
Emmanuelle - Love Is ... (1994)
½ Der siebte "Space Emmanuelle"-Streifen montiert nur
Szenen aus den Vorgängern zusammen. Kacke.
Emmerdeur,
L (2008) - Der Killer und die Nervensäge * *
Hysterische und trotz Kürze oft repetitive französische
Komödie von Erfolgsregisseur Francis Veber, dessen zugrunde liegendes
Bühnenstück zuvor schon zweimal verfilmt wurde, u.a. 1981 von Billy Wilder als
"Buddy Buddy".
Emperor and His
Brother / Shu Jian en chou lu (1981) * * ½
Wirre Louis-Cha-Adaption aus dem Hause Shaw.
Emperor and
the Assassin, The / Jing ke ci qin wang (1998)
- Der Kaiser und sein Attentäter
* * * *
Wuchtiges, tragisches Epos von Chen Kaige.
Emperor's Club,
The (2002) * * ½
Behäbige Schüler-Lehrer-Story à la "Dead Poet
Society" mit einem tollen Kevin Kline aber eigentlich allzu banaler Botschaft.
Emperor's New Groove, The (2000)
* * * * Der amüsanteste
Disney-Film seit langem: Freche Dialoge, liebenswerte Charaktere und hohes Tempo. Ein
Knüller - trotz doofem Titel.
Empire des loups, L' (2005)
- Das Imperium der Wölfe
* * * Düstere,
spannende Adaption eines Romans von
Jean-Christophe Grangé ("Rivières pourpres") mit grossen Logiklöchern.
Empire of Silver / Baiyin diguo (2009) * * *
Inhaltlich nicht ausgereiftes, aber
inszenatorisch vorzügliches Banken-Epos.
Empire of the Ants (1977)
* ½ Die Musik aus "Jaws", die Effekte von der Müllhalde,
die Story ... nicht vorhanden. Trash der schwachen Art.
Empire of the Sun (1987)
* * * * Steven Spielbergs
Adaption von J. G. Ballards Kriegsabenteuer bzw. Biografie ist etwas
distanziert, aber enorm eindrücklich. Mit dem jungen Christian Bale!
Empress and
the Warriors, The / Jiang shan mei ren (2008) * * ½
Aufwendiger Hongkong-Historienfilm, der aber nie
richtig in die Gänge kommt.
Enchanted (2007) - Verwünscht
* * * ½
Zauberhafter Disney-Spass, anfänglich klassisch animiert, später real. Der
Kontrast Märchen/Realität taugt als Hommage und Parodie und wird erst am Schluss
schwächer.
Enchanting
Shadow, The / Chen nu yu hun (1960) * * *
Der Shaw-Brothers-Gruselfilm basiert auf
derselben Vorlage wie "A Chinese Ghost Story".
Enchantress, The / Yau
hun (1983) * * ½
Fantasy-Durcheinander der Sha-Brothers, visuell
schön schräg, inhaltlich unschön dünn.
Encino Man (1992)
- Steinzeit Junior
* *
Albern-ulkiges Frühwerk von Brendan Fraser. Mit dabeo:
Pauley Shore und Sean Astin.
Encounters at the End of the World (2007)
* *
* *
Werner Herzog reist in die Antarktis, anfänglich angewidert von der Plumpheit
der Forschungsstation McMurdo, findet er bald das, wonach er immer sucht:
Träume, Wahnsinn, Suchende. Seine Interviews irritieren und faszinieren, seine
nüchterne und oft zynische Erzählstimme pendelt zwischen apokalyptisch düster
und zum Gröhlen komisch, und manche Bilder bleiben hängen. Etwa der wahnsinnige
Pinguin, der alleine ins Nichts wandert - und in den Tod. Die Dramaturgie mag
heterogen sein, dafür gibts knappe 4 Sterne, aber der Film ist Herzog pur.
End Call
(2008) * *
Fader J-Horror.
Encounters
of the Spooky Kind / Gui da gui (1980) * * * ½
Klassische, witzige Grusel-Actionkomödie von und
mit Sammo Hung.
End of Days (2000) - End of Days,
Nacht ohne Morgen * * *
Unterhaltsames mit Arnold Schwarzenegger. Mehr Ironie hätte gut getan, mehr IQ
auch.
End of Love / Oi do chun (2009) * *
Zähes Schwulendrama aus Hongkong.
End
of Summer, The / Kohayagawa-ke no aki (1961)
- Der Herbst der Familie Kohayagawa
* * *
Ozus zweitletzter Film: EIne leichtfüssige
Auseinandersetzung mit Familie und Tod.
Enduring Love (2004)
* * *
Das Drama mit Daniel Craig beginnt extrem stark
und daraus könnte viel reifen, doch sobald der Plot zum Stalker-Thriller wird,
entgleiten Regisseur Roger Michell die Zügel.
Enemy at the Dead End / Jukyigo Sipeun (2009) * * * ½
Sadistischer Zweikampf.
Enemy at the Gates (2001)
- Duell * * * ½
Dreckig-düsteres Kriegsdrama mit tollen Darstellern (Jude Law,
Bob Hoskins, Ed Harris) und etwas Überlänge & Klischees.
Enemy Mine (1985)
* * * Der
tricktechnisch überzeugende Gutmenschen-Sci-Fi-Film floppte im Kino, ist aber
recht gut.
Enemy of the State (1998) -
Staatsfeind Nr. 1 * * * ½
Will Smith in einem rasanten Jerry-Bruckheimer-Film. Mit dabei auch Gene Hackman.
Enfance nue, L' (1968)
* * *
Hochgelobtes Debüt von Maurice Pialat, das ein
autobiographisches Jugenddrama beinahe dokumentarisch anpackt. Mir gefiel die
temporeiche erste Hälfte, die zweite liess mich komplett kalt.
Enfant, L' (2005)
* * * ½
Triste Kulisse, keine Musik und gedrückte
Inszenierung - aber höchst intensiv erzählt.
Enfants du desordre, Les (1989)
- Wilde Kinder
* * *
Nett anzusehen, aber etwas langatmig und unglaubwürdig,
weil Sozialfälle selten so schön aussehen wie hier.
Enfants du paradis, Les (1945)
* * * Masslos
überschätztes "Meisterwerk" des poetischen Realismus: Lang (190 Min.),
langweilig und ohne grosse Dynamik. Akteure & Dialoge sind gut.
Enfants terribles, Les (1950)
* * *
Jean Cocteau meets Jean-Pierre Melville:
Der Inhalt ist etwas dünn, die Schauspieler nicht alle ideal (und zu alt), doch
audiovisuell ist der Genremix interessant.
Enfer, L' (1993)
* * * ½ Knisterndes Thrillerdrama von Claude Chabrol;
Emmanuelle Béart war selten schöner.
Enfer d'Henri-Georges Clouzot, L' (2009) * * * ½
Faszinierende Rekonstruktion von Clouzots nie
vollendeten Potentiell-Meisterwerk.
Enfin veuve (2007)
- Endlich Witwe
* *
Die
französische Burleske bleibt in ihren Ansätzen stecken und wiederholt mit
unlogisch agierenden Figuren immergleiche Szenen. Enttäuschend.
English Babu Desi Mem (1996) * * ½
Voraussehbare, aber recht charmante Bollywood-Komödie mit
schnödem Ende.
Englishman in New York, An (2009)
* * * Etwas mutlose, aber stets sympathische, witzige und
rührende Biographie - mit John Hurt in einer Paraderolle.
English Patient, The (1996)
- Der englische Patient
* * * ½ Schwelgerischer, aber auch masslos überschätzter
Oscar-Hit mit distanzierten Schasuspielern, aber grandiosem Epos-Feeling.
Enid Is Sleeping (1990)
* * * Im Mittelteil langatmige, aber durchaus witzige
Krimifarce.
Enigma (2002)
* * * Michael Apteds
Thriller um die "Enigma"-Dechiffriermachine (siehe "U-571") bringt mal
tonnenweise Infos, dann wieder gemächliche Exposition. Nett. Mit Kate Winslet.
Enlightenment Film / Kyemongyeonghwa (2009) * *
Überraschend dröge Verquickung aus koreanischer
Geschichte und Familiengeschichte.
Ennemi naturel, L' (2004) - Der Feind in mir
* * ½
Schleppendes Thrillerdrama mit freudianischen Motiven
und viel Penis-Neid. Anfänglich gar nicht so uninteressant, aber mit der Zeit
immer lächerlicher.
Ennemi public n°1, L' (2008)
- Public Enemy
No. 1 - Todestrieb * * *
Hat
weniger Drive als Teil eins ("L'instinct de mort"), vor allem, weil er
episodisch und ohne packende Dramaturgie biografische Stationen auflistet. Aber
solide inszeniert und stark gespielt.
Enough (2001) * * Rache-Reisser mit Längen, vielen Klischees - und
Jennifer Lopez als feministischem Charles Bronson.
Enron - The Smartest Guys in the Room (2005)
* * * ½ Der
Dokfilm ist ein spannendes, beängstigendes Porträt des Niedergangs und
gleichzeitig eine griffige Anklage an Manager-Gier und Börsen-Willkür.
Ensayo de un crimen (1955)
* * ½ Luis Buñuels letzter mexikanischer Film ist einer
seiner schwächsten: visuell brav und all zu redeelig.
Ensemble, c'est tout (2007) - Zusammen ist man weniger allein
* * *
Sympathische, nicht sehr spektakuläre, typisch
französische RomCom mit Audrey "Amélie" Tautou.
Enteng Kabisote 3:
Okay Ka Fairy Ko... The Legend Goes on and on and on (2006) * ½
Langweiliger Fantasy-Ulk von den Philippinen.
Enter the Dragon (1974) * * * *
Ein Eckstein des Martial-Arts-Kinos mit Bruce Lee
in seinem letzten vollständigen Film.
Enter the Void
(2009) * * *
½
Gaspard Noé ("Irréversible") nimmt uns mit auf einen
zweieinhalbstündigen Trip in ein artifizielles Neon-Tokio zwischen Realität,
Drogenrausch und Jenseits: Ein krasser Film, ungeheuer sinnlich aus der
Ich-Perspektive gefilmt, inzestuös und radikal, in seinen Strobo-Szenen visuell
oft unausstehlich, dann wieder auf einlullende Art faszinierend, und
abgeschlossen mit Hardcore-Sex der etwas prätentiösen Art. Der Film ist weniger,
als er vorgibt - aber wenn man sich ihm hingibt, es ist ein Trip wie kaum ein
anderer.
Enthiran
(2010) * * *
Durchgeknallter Tamil-Blockbuster, aber
unterhaltsam allemal.
Entlassung, Die (1942) * * ½
Propagandistisch gefärbtes Historienfilmchen der
Nazizeit.
Entrapment (1999) -
Verlockende Falle
* * ½ Sean Connery und
Catherine Zeta Jones als Gangsterduo. Einmal sehen und vergessen.
Envy (2004) - Neid
* *
Simpel gestrickte und schnell
ausgeleierte Komödie mit Ben Stiller und Jack Black, die in der letzten halben
Stunde absäuft.
Eureka
Seven: Good Night, Sleep Tight, Young Lovers (2009) * * *
Nicht immer ganz lupenreiner, aber visuell
eindrücklicher Anime.
Epic Movie (2007) - Fantastic
Movie ½ "Date
Movie" ist nicht mehr die schlechteste Parodie aller Zeiten. Diese unerträglich
peinliche Aneinanderreihung von Furz-, Kotz- und Scheiss-Gags holt die Krone.
Epitaph / Gidam (2007) * * *
Schick gestalteter, etwas wirr erzählter Horrorfilm aus
Korea.
Equation of
Love and Death, The / Li Mi de caixiang (2008)
* * *
Stilstarker, inhaltlich eine Spur zu verspielter Thriller.
Equinox Flower / Higanbana (1958)
-Sommerblüten
* * * ½
Ozus erster Farbfilm ist
amüsant, stilvoll und einfach schön.
Equilibrium (2002) * * *
Gestyltes "1984" für die Pop-Kultur - das heisst mit
viel "Matrix" und weniger Hirn als erwartet.
Equinox (1967/1970)
* * ½
Monster-Trash mit coolen Stop-Motion-Effekten von
Dennis Muren ("Star Wars", "Jurassic Park"). Sein Original-Cut ohne
"Dämon-Sheriff" ist der bessere.
Eragon (2006) * *
Hemdsärmlig inszenierte Bestseller-Verfilmung,
die dem Fantasy-Genre überhaupt nichts Neues hinzuzufügen hat und nur selten unterhält.
Eraser (1996)
* * * ½ Hochroutinierte Schwarzenegger-Action mit grandiosem
Soundtrack von Alan Silvestri.
Eraserhead (1976)
* * * ½ Anstrengender Kultfilm von David Lynch: grotesk, wirr,
surreal - faszinierend.
Erik, the Wiking (1989)
* * * Mit Monty-Python-Personal besetzter Spass, stets
witzig, oft auch etwas albern.
Erin Brockovich (2000) - Erin
Brockovich * * * *
Steven Soderberghs famoses Justizdrama / Komödie mit Julia Roberts und Albert
Finney in Topform!
Ernstfall in Havanna (2002)
* * * Viktor
Giacobbo als Stv. Botschafter in Kuba: Manchmal peinliche, aber meistens witzige Komödie
mit vielen englischen & spanischen Dialogen.
Eros (2004) * * ½
Ein tolles Segment, ein gutes und ein desaströses
formen diesen Episodenfilm.
Erotibot /
Karei naru erogami-ke no ichizoku: Shinsô reijô wa denki shitsuji no yume o miru
ka (2011) * ½
Eher Erotikklamotte als Japan-Splatter.
Erótica (1978)
* Hölzern gespielt,
bieder inszeniert - und sterbenslangweilig. Wie dieses wortkarge mexikanische Drama in
gewissen Kreisen Kult wurde, weiss ich nicht.
Erotic Ghost Story / Liao zhai
yan tan (1990)
* * Mässig unterhaltsamer,
erotischer Vorläufer von "Sex & Zen", der "The Witches of
Eastwick" mit "Chinese Ghost Story" mixt.
Escape From Alcatraz (1979)
* * * ½ Der Knast-Klassiker mit Clint Eastwood braucht etwas zu
lang für die Ausbruchs-Vorbereitungen.
Escape From Fort Bravo (1953)
* * * ½ Routiniertes
Western von John Sturges, aufgewertet durch das Finale, abgewertet durch den
Studio-Dreh.
Escape From
Hell Hole (1986) * ½
Fader Women-in-Prison-Streifen aus Indonesien,
der nie richtig zur Sache kommt.
Escape From
Hong Kong Island (2005) * * *
Höchst unterhaltsame Hongkong-Komödie.
Escape From L.A. (1996)
* * ½ Trashige Fortsetzung zum Kultfilm, inszenatorisch
völlig von der Rolle.
Escape From New York (1981)
- Die Klapperschlange
* * * ½ Trashig angehauchter Kultfilm, der später oft kopiert
wurde.
Escape From Taliban (2003) * *
Plump aufgebautes Anti-Taliban-Stück aus Bollywood, das auf einer Autobiografie
basiert.
Es geschah am hellichten Tag (1958)
* * * * Einer der besten deutschen Filme der 50er-Jahre:
düster, beklemmend, stark gespielt. Nach Friedrich Dürrenmatt.
Es geschah am hellichten Tag (1996)
* * * ½ Spannendes Fernseh-Remake des Klassikers, mit Joachim
Król und Axel Millberg bestens besetzt.
Eskimo Limon (1978)
- Eis am Stiel
* * *
Der erste Teil der pubertären israelischen Erfolgsreihe
punktet mit tollem Soundtrack und etwas Charme.
ESP Couple, The /
Chokamgak Keopeul (2008) * * *
Harmlose, aber kurzweilige und witzige RomCom aus
Korea.
Espinazo del Diablo, El / The Devil's Backbone (2001) * * * *
Guillermo Del Toros wunderschön eingefangene Schauserdrama über
einen Geist im Waisenhaus.
Espíritu de la colmena, El (1973) * *
* ½
Lyrisch gefilmtes, poetisch inszeniertes und
einfühlsam gespieltes Drama.
Essential Killing (2010)
* *
Pseudopolitischer und verkünstelter Überlebenskampf, bei dem Vincent Gallo eine
eindrückliche (und in Venedig ausgezeichnete), aber auf dauer repetitive
One-Man-Show liefert. Der Film von Kultregisseur Jerzy Skolimowski bekam
vielerorts Lob, mich liess er distanziert und etwas genervt zurück.
Età di Cosimo de Medici, L' (1973)
* * Über
vier Stunden langer TV-Schnarchfilm aus Roberto Rossellinis Spätphase der drögen
Historienfilmen. Geschichtlich versfälscht, dramaturgisch lausig,
bildgestalterisch brauchbar. Aber in der Länge pure Qual.
Et Dieu créa la femme (1956)
* * *
Nettes Stück mit Brigitte Bardot in Bestform, aber das
Ende ist schwach und der Film hat Längen.
Été meurtrier, L' (1982)
* * * ½ Knisternder Psychothriller von Jean Becker, für den die
junge Isabelle Adjani einen César gewann.
Eternal Empire
/ Yeongwonhan jegug (1995) * * *
Etwas langfädiger und wirrer, aber adrett
inszenierter Historienfilm.
Eternal Summer / Sheng xia guang nian (2006) * * *
Schöner thailändischer
Jugend-Dreiecks-Liebesfilm.
Eternal
Sunshine of the Spotless Mind (2004) * * * *
Wunderschöner, super gespielter und verzwickt
inszenierter Liebesfilm nach Charlie Kaufman.
Eto na naman ako (2000) * * ½
Philippinische Version von Costners "Bodyguard".
Charmant, aber auch etwas steif und vorhersehbar.
E.T. - The Extra-Terrestrial (1982) * * * * *
Steven Spielbergs moderner Klassiker um einen liebenswerten
Ausserirdischen, der auf der Erde zurückgelassen wird.
Eureka
/ Yurika (2000) * * * ½
Dreieinhalbstündiges Schwarzweiss-Drama aus
Japan, anstrengend, aber lohnend.
Europa (1991)
* *
* ½
Lars Von Triers letzter Film vor seiner
Dogma-Phase ist Kino pur: visuell extravagant, musikalisch exzessiv und geprägt
von einer traumwandlerisch-hypnotischen Atmosphäre. Die labyrinthische Story hat
aber ihre Längen.
Eurotrip (2004) * *
Für eine freche Komödie viel zu gezügelt und
verklemmt - nur stellenweise ganz witzig.
Evan Almighty
(2007)
- Evan Allmächtig
* *
Wenige
Gags zünden, doch der bibeltreue "Bruce Almighty"-Nachzügler ist dünn, die Story
vorhersehbar. Und der Kitsch erdrückt den 175-Mio.-Spass.
Evangelion: 1.0 - You
Are (Not) Alone (2007)
* * * ½
Aufwendige, rasante Spielfilmversion der Erfolgsserie.
Evangelion:
2.0 - You
Can (Not) Advance (2009)
* * * ½
Sogar noch imposanter als Teil eins.
Evening (2007)
* *
½
Toll besetztes Frauendrama
nach einem Bestseller, inszeniert von einem Kameramann. Trotzdem reichts nicht
zu mehr als einer trägen, oberflächlichen Seifenoper mit Stil.
Evening in Paris, An
(1967)
* * * ½ Poppige
Bollywood-Romanze mit Pariser Flair. Kult!
Even Money (2006)
- Tödlicher Einsatz
* *
½
Starbesetzter Appell gegen das Glücksspiel, doch trotz guter Akteure (Forrest
Whitaker, Danny DeVito, Kim Basinger) eine eher flaue und formelhafte Sache.
Event Horizon (1997)
* * * Paul W.
Andersons bester Film beginnt stimmig und unheimlich, verkommt aber immer mehr
zum konventionellen Weltall-Horror. Immerhin überraschend brutal.
Ever After: A Cinderella Story (1998)
* * * ½
Charmantes
Update des Grimm'schen "Aschenputtel"-Märchens mit einer ebenso süssen wie
resoluten Drew Barrymore.
Everlasting Regret / Changhen ge (2005)
* * ½
Schwelgerisches Shanghai-Drama, das nur an der Oberfläche kratzt.
Everybody Has Secrets / Nuguna bimileun itda (2004)
* * * Flottes
koreanisches Remake des irischen Streifens "About Adam".
Everybody Says I Love You (1996)
* * * ½ Woody Allens starbesetztes Musical ist nicht ein
bester, aber sehr herzlich.
Everybody's All America (1988)
- Ein Leben voller Leidenschaft
* * * ½ Hochsentimentales Melodrama von Taylor Hackford, das
mich jedes Mal sehr berührt.
Everybody's Fine (2009)
* * *
Formelhaftes und oft manipulatives, aber rührendes Remake von "Stanno tutti
bene" (1990), veredelt mit überzeugenden Darstellern und leisem Witz.
Everything
Is Illuminated (2005)
* * * Reizende Tragikomödie mit
skurrillen Figuren, aber nicht sehr wirkungsvollen Emotionen.
Everything Must Go
(2010)
- Alles muss raus
*
*
½
Will Ferrell agiert ungewöhnlich zurückhaltend in
diesem Kapitalismus-kritischem Drama, dessen Humor nicht richtig einschlagen
will und dessen Dramatik etwas schwächelt. Bett ists aber.
Everything You Always Wanted to Know About Sex
(But Were Afraid to Ask) (1972)
* * * ½ Woody Allens Parodie auf Sex- und Aufklärungsfilme
pendelt zwischen albern und gewitzt.
Evil / Pisaj
(2007)
- House of Ghosts
* * *
Solider und recht unheimlicher Geistergrusler aus
Thailand.
Evil Dead, The (1982)
* * * ½ Geniale
Kult-Horrorkomödie von Sam Raimi, deren Budget-Mangel einen Teil des Charmes ausmacht.
Evil Dead II (1987)
* * * * Eher Remake als
Sequel von Sam Raimis eigenem Kultfilm. Meiner Meinung nach ein noch grösserer
Splatterspass als der erste Teil. Nr. 3: "Army of Darkness"
Evil Dead Trap / Shiryo no
wana (1988)
* * In einigen Kreisen als
Horrorklassiker gepriesener, aber bis auf ein paar gute Splatter-Schocks sehr öder
Japan-Horror.
Evil Toons (1991)
* ½ Billige Sex-Horrorkomödie von Schundfilmer Fred Olen
Ray.
Evil Twin, The / Sobok
(2007)
* * ½ Schick
gefilmter, aber ziemlich komuner Korea-Horror.
Evil Under the Sun (1982)
- Das Böse unter der Sonne
* * *
Dank der formidablen Besetzung weitgehend unterhaltsame
Agatha-Christie-Verfilmung.
Evita (1996)
* * * ½ Episches Musicaldrama nach Andrew Lloyd Webber, in dem
Madonna ihre wohl beste Darbietung zeigt.
Evolution (2001)
* * * DreamWorks und der Regisseur von
"Ghostbusters" versuchen, Sci Fi und Comedy à la "M.I.B." zu
kreieren. Mit dabei: David Duchovny. In den USA ein Flop.
Ewok Adventure, The (1984)
* * * Für viele "Star Wars"-Fans heute nur noch peinlich.
Aber ich muss gestehen: Als Kind habe ich das Abenteuer gerne gesehen
Ewoks: The Battle for Endor (1985)
* * * Bessere Tricks als im Vorgänger, aber noch immer eher
ein Abklatsch zum Geldmachen. Ich mag ihn trotzdem halbwegs.
Ex / Chin do
(2010) * * ½
Hübsch gestylte Belanglosigkeiten.
Excalibur (1981)
* * * * Wuchtige Sagenverfilmung von John Boorman mit dem wohl
besten Einsatz von Carl Orffs "Carmina Burana" in einem Film.
Exception to the Rule (1997)
* * * Nette TV-Variante vvon "Fatal Attraction" mit einer
giftigen Kim Cattrall.
Excess Baggage (1997)
* * ½ Harmloser Spass mit Alicia Silverstone und Benicio Del
Toro (!).
Executioner, The / Jiphangja (2009)
* * *
Koreanisches Drama über seelische Narben bei Henkern.
Executioners from Shaolin / Hung Hsi-Kuan (1977)
* * * ½ Sehr
unterhaltsamer, toll choreografierter Shaw-Brothers-Klassiker.
Executive Decision (1996)
* * * ½ 40 Min. nach
Filmbeginn ist ein Glücksmoment für alle Steven-Seagal-Hasser. Auch sonst ein unheimlich
prophetischer (11. Sept.), spannender Thriller.
Executive
Koala / Koara kacho (2005)
* * * Absolut bizarre
Japan-Komödie um einen Koala unter Morderverdacht.
Exiled / Fong juk (2006)
* * * ½ Cool,
brutal und virtuos: Johnny Tos vielleicht bester Film.
eXistenZ (1999) - eXistenZ
* * * ½ The Matrix à la
David Cronenberg ("The Fly"): Surreal, verstrickt, einzigartig.
Exit No. 6 / Liu hao chu kou
(2008)
* *
½
Teeniefilm aus Taiwan, der ganz ordentlich beginnt,
aber am Schluss ins Nichts fällt.
Exit Wounds (2001)
* * Einer der letzten Steven-Seagal-Filme, der es ins Kino
schaffte: ein Langweiler mit alberner Story und gewohnt ödem Star.
Exklusiv (1999)
* * ½ Wow, ein Schweizer
Actionfilm! Leider ist die Story recyclet, die Technik effekthascherisch und die
Naturalität geht flöten, da alles nachsynchronisiert wirkt.
Exodus: Tales from the
Enchanted Kingdom (2005)
* *
½
Aufwändiger, aber alles andere als inspirierter
Fantasyfilm.
Exodus / Cheut ai kup gei
(2007)
* * *
Satirisches Hongkong-Drama um ein
vermeintliches Komplott der Frauen, alle Männer der Welt umzubringen.
Exorcist, The (1973/2001)
* * * * Einer der
gruseligsten Filme überhaupt, bedächtig inszeniert. Die neue Version hat ein paar neue,
meist völlig unnötige Szenen!
Exorcist III, The (1990)
* * ½ Langweiliger und unlogischer Abklatsch.
Exotica (1994)
* * ½ Trotz vieler sexuellen Anspielungen und einigen
Tabubrüchen wirkt der Film von Atom Egoyan blutleer und verkünstelt.
Expendables, The (2010)
* *
½
Es ist schön, die Haudegen der 80er und 90er wiederzusehen
- auch wenn sie alt (Sylvester Stallone), aufgedunsen (Jet Li) oder steif
(Arnold Schwarzenegger) geworden sind. Aber Stallone als Regisseur gibt sich bei
dem dünnen Retrofilmchen einfach keine Mühe, von den plumpen Dialogen bis hin
zur miesesten Actionchoregraphie seit langem: dunkle Bilder, keine räumliche
Übersicht, kein Taktgefühl. So wird auch ultrablutige Action öde.
Experiment, Das (2001)
* * * * Krass! Eine
übertrieben wirkende, aber stets nachvollziehbare Albtraum-Parabel über die Folgen von
Macht über andere Menschen.
Experiment, The (2010)
* *
½
"Prison Break"-Schöpfer Paul Scheuring unterzieht den deutschen Hit "Das
Experiment" einer Hollywoodifizierung. Entstanden ist ein formelhaftes, aber
immerhin souverän gespieltes Knastdrama, dessen gesellschaftskritischen
Untertöne an den Rand gedrängt werden.
Explorers (1985)
* * * ½ Kultig angehauchtes All-Abenteuer von Joe Dante, mit
mehreren Kinderstars und ein paar albernen Momenten.
Explosive
City (2004)
* * * Routinierte
Actionkiste aus Hongkong mit japanischen Co-Stars.
Exte / Ekusute (2007)
* * * Bizarrer J-Horror um Amok
laufendes Haar - dank Sion Sonos Inszenierung nie öde.
Extract (2009)
- Ausgequetscht
* * * Kurzweilige, aber leicht formelhafte Komödie von Mike
Judge ("Beavis & Butt-Head"), die noch etwas mehr Frechheit vertragen hätte.
Extra Man, The
(2010))
- Der letzte Gentleman
* *
½
Mit Kevin Kline
und Paul Dano schick besetzte New-York-Komödie, die aber nie richtig an Biss
gewinnt und trotz des aufblitzenden Witzes versandet.
Extraordinary Measures (2010)
-
Ausnahmesituation * *
½
Vorhersehbares Melodrama, zwar rührend, aber nicht annähernd in derselben Liga
wie der vergleichbare "Lorenzo's Oil". Harrison Ford verkauft sich in der
Sekundär-Hauptrolle unter Wert, bringt aber Charisma in den Part.
Extreme Game (?)
* ½ Nervig langweilige
thailändische Actionkomödie mit extrem schlechter Nachvertonung der Dialoge.
Extreme Movie (2009)
*
Episodische
Sexklamotte, deren Gags zu 95% nicht zünden. Und selbst jene, die schmunzeln
lassen, sind ungeheuer doof. Mit dabei (sie waren jung und brauchten Geld)
Michael Cera, Frankie Muniz und Matthew Lillard.
Extreme Ops (2002)
* ½ Peinlicher Trendsport-Thriller mit doofen Dialogen, schwachen
Akteuren und Effekt-Überbleibsel aus "Vertical Limit".
Extreme Prejudice (1987)
* * * Wenn Walter Hill und John Milius zusammenspannen, dann
gibts kernige Männer-Action. Doch dem Selbstjustiz-Reisser fehlt es etwas an
Raffinesse.
Eye, The / Jian
gui (2002) * * *
Unheimlicher, aber in meinen Augen zu hoch gelobter Horrorfilm
der Pang Brothers.
Eye
2, The / Jian
gui 2 (2004) * * ½
Besser inszeniert als der erfolgreiche Vorgänger
- aber die Geschichte ist einfach nicht gut genug.
Eye
10, The / Jian
gui 10 (2005) * ½
Komödiantischer Blick auf die
"Eye"-Geistergeschichten: ein Ausrutscher.
Eye for an Eye /
Nooneneun noon Ieneun i (2008) * * ½
Technisch hochstehender, inhaltlich etwas magerer
Thriller.
Eye in the Sky / Gun
chung (2007) * * *
Packend inszenierter, zum Schluss etwas
abfallender Hongkong-Thriller aus der Werkstatt von Johnny To.
Eyes of the Spider / Kumo no hitomi (1998)
* * *
Pseudo-Sequel zu "Serpent's Path": Die
Leere nach der Rache - ein Drama von Kiyoshi Kurosawa.
Eye See You (2000)
* * Lahmes Sylvester-Stallone-Vehikel mit läppischer Story
und mutloser Umsetzung.
Eyes Wide Shut (1999)
* * * ½ Stanley Kubricks
letztes Werk: Prätentiös, überlang aber interessant und visuell faszinierend.