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alle reviews: Zahlen
1½ Ritter
(2009)
* *
Doofe Ritterfilm-Verarsche mit vielen Gaststars und
ein paar guten Pointen. Doch die meisten Scherze sind peinlicher Natur, die
Schauspieler wirken müde und die Story gibt nix her.
1 Ichi (2003) * * Billig produziertes, inhaltlich schwaches Prequel über die
Vorgeschichte von "Ichi the Killer". Nur für Ichi-Fans halbwegs was wert.
1 Litre of Tears /
Ichi ritoru no namida (2005) * * * Bewegendes, fast zu sentimentales True-Life-Drama aus Japan.
2+5: Missione Hydra
/ Star Pilot (1966)
- Raumschiff Terra zum
Planeten der Affen
* ½
Wirre, plumpe
Italo-Sci-Fi, später für den Weltmarkt noch einmal neu zerstückelt. Ein Chaos.
Aber durchaus mit Trash-Unterhaltungswert.
2 Fast 2 Furious (2002) * * Infantile und überraschend langweilige Macho-Posse. Das Original
hatte mehr Saft.
2LDK (2002) * * * ½ Sadistisches
Kleinod aus Japan um zwei Frauen, die sich gegenseitig die Birne einschlagen.
2 ou 3 choses que je sais d'elle (1967) * *
Dank
Popart-Ästhetik attraktive,
aber inhaltlich wie dramaturgisch überaus dürftige Attacke auf den Kapitalismus,
die USA und den Vietnamkrieg. Typisch prätentiöses Godard-Essay eben.
2 Phoo
Yung Yeng (2003) * ½ Zunehmend
hysterische, überlange und überladene Thai-Klamotte mit Teenie-Stars.
3:10 to Yuma (2007)
-
Todeszug nach Yuma * * * ½
Grossartig gespielter und
wuchtig inszenierter Moral-Western von James Mangold ("Walk the Line"). Nicht
der Originalität letzter Schrei, aber sehr unterhaltsam.
3 Deewarein (2003) * * * ½ Bittersüsser und zum Schluss überraschendes Knastdrama aus
Indien.
3D
Sex and Zen: Extreme Ecstasy / 3D rou pu tuan zhi ji le bao jian (2011)
* * ½ Extrem
erfolgreiche, inhaltlich eher karge Weiterführung / Neuauflage von "Sex and
Zen".
3 Engel auf der Chefetage (2006) * * ½
Niedlicher, belangloser deutscher TV-Film, der dank den
Akteuren gut beginnt, aber am Schluss rapide abfällt.
3 Idiots (2009) * * * ½
Der erfolgreichste indische Film überhaupt: ein netter,
wenn auch etwas überschätzter Spass.
3-Iron /
Bin-jip (2004) * * * ½
Sinnliches, toll inszeniertes Drama von Ki-duk Kim, das gegen
Schluss jedoch arg abfällt.
3
Seconds Before Explosion / Bakuhatsu sanbyomae (1967) * * ½ Netter
kleiner B-Actionfilm aus Japan, allerdings von wenig Wert.
3 Women (1977) * * * ½
Sinnlich, surreal und ziemlich bizarr: Robert Altmans
traumwandlerisches Drama ist langsam, aber faszinierend.
4:30 (2005) * * * Inhaltlich dünnes, aber stimmungsvolles Drama aus Singapur.
4.3.2.1. (2010)
* * *
Sexy
Mix aus Tarantino, Brit-Gangsterfilm und Girl-Power-Posse, manchmal abstrus,
manchmal zu konstruiert, aber immerzu unterhaltsam. Von und mit
"Adulthood"-Regisseur Noel Clarke.
4BIA / See prang
(2008) * * ½
Nette Horror-Episoden, jedoch ohne heftige Highlights.
4 Horror
Tales: Dark Forest (2006) * ½
Schlecht inszenierter, oft langweiliger
Teenie-Zombie-Geisterfilm ohne Flair.
4 Horror
Tales: February 29 (2006) * *
Fader, plump aufgebauter Horrorfilm als Auftakt zur (nicht
verknüpften) südkoreanischen "4 Horror Tales"-Kinoreihe.
4 Horror
Tales: Forbidden Floor (2006)
* * *
Unterhaltsamer, stilsicher inszenierter Asian Horror
mit ein paar Klischees, aber auch einigen netten Spannungsmomenten.
4 Horror Tales: Roommates
(2006)
* * *
Der beste Beitrag zur "4 Horror Tales"-Reihe: Ein
psychologisches Mädchendrama mit etwas Geisterhorror.
4 luni, 3 saptamâni si 2 zile
(2007) - 4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage *
* * ½
Das rumänische Abtreibungsdrama ist arm an Überraschungen,
aber reich an Menschlichkeit und subtiler Dramatik.
4 the
People (2004) * *
Reaktionärer Malayalam-Blockbuster um vier Studenten, die
Korruption bekämpfen.
4th Floor, The (1999) * * *
Düsterer und kribbeliger Mietshaus-Thriller mit Juliette
Lewis, der am Schluss leider nicht nur unplausibel sondern auch etwas plump
wird.
4th
Period Mystery / 4-kyosi Chooriyeongyeok (2009) * * ½
Ganz netter Highschool-Thriller.
5 Billion Dollar Legacy, The (1969) * * ½
Zahmer Shaw-Brothers-Thriller mit einer Auflösung, die man
voraussehen kann.
5
Centimeters per Second / Byosoku 5 senchimetoru (2007) * * * * Herzerwärmender
Anime aus drei Kurzfilmen.
5 Fingers of Death / Tian xia di yi quan (1973) * * * ½ Kung-Fu-Kultfilm,
der das Genre in den USA erst bekannt machte. Einer von Quentin Tarantinos
Lieblingsfilmen.
6ixtynin9 (1999) * * * ½ Vom Drama zum Thriller zur schwarzen Komödie - der
thailändische Film macht einfach Spass.
6th Day, The (2000) * * *
Interessanter Klonthriller mit Arnold Schwarzenegger (in einer
Doppelrolle...) und Robert Duvall.
7½
Phere (2005) * *
Gut gemeinte Mediensatire-meets-Lovestory à la Bollywood. Aber viel zu
langweilig und oberflächlich.
7 Days in
Slow Motion (2009) * * *
Sympathische Familienkomödie aus Indien, gegen Schluss
etwas schlaffer, aber am Anfang ganz toll.
7 Days to
Leave My Wife / Yang ngai gaw rak (2007) * * Die
Thai-Komödie beginnt amüsant, wird danach aber ziemlich müllig.
7 jours du talion, Les (2010)
- 7 Days * * *
Verstörendes kanadisches
Rachedrama, das zwischen reisserischer Blutgeilheit und Hinterfragung von
Vergeltungssucht pendelt. Auf jeden Fall nichts für Zartbesaitete.
7 Khoon
Maaf (2010) * * ½ Interessanter,
aber unbefriedigender Bollywoodfilm.
7-Man
Army / Baat do lau ji (1976) * * *
Unglaublich besetzter Kriegsfilm von Chang Cheh, der repetitiv und etwas
uninspiriert ist.
7 Soldiers Ready to Die / 7 Pra Chan Ban (2002) * * ½
Zeitweise infantile, aber zum Schluss hin recht unterhaltsame
Actionkomödie aus Thailand.
7th Voyage of Sinbad, The (1958) * * * *
Faszinierender Fantasytrip mit grandiosen Effekten von Ray
Harryhausen & Musik von Bernard Herrmann.
8 femmes (2002) * * * ½
Starbesetzte(s), ziemlich schräge(s) Krimi-Kammerspiel bzw.
Musical-Komödie von François Ozon ("Les amants criminels").
8 Mile (2002) * * * ½
Eminem spielt sich quasi selber - in diesem
"Flashdance" für die Homeboy-Generation.
8 x 10 Tasveer (2009) * * ½ Solider
Bollywood-Thriller mit Hängern.
9 (2009)
* * *
Düsterer und rasanter Computertrickfilm, produziert von Tim Burton und Timur
Bekmambetov ("Wanted"), basierend auf dem oscarnominierten Kurz-Stummfilm von
Regisseur Shane Acker. Die Story macht nicht gross Sinn und wirkt etwas
unfertig, dient aber als Aufhänger für einen eindrücklichen Film.
9 rota (2005) -
Neunte Kompanie * * *
Der erfolgreichste russische
Film überhaupt: Ein packendes, aufwendiges Kriegsspektakel, das etwas stark auf
Pathos und Männlichkeitswahn baut.
9 Songs
(2004) *
Semi-pornografischer Arthaus-Langweiler mit Rockmusik. Von
Michael Winterbottom.
9 Souls
(2003) * * ½
Cooler, aber nichtssagend melancholischer Streifen aus
Japan, der von der Kritik nicht nachvollziehbar gelobt wurde.
9 Temples (2010) * * ½ Kein
überragender, aber solider Thai-Horror.
10 Items or Less (2007)
* * *
Sympathische
Low-Budget-Tragikomödie, die nicht viel mehr tut, als Morgan Freeman und Paz
Vega beim Freundschaft Schliessen beobachtet. Das Ende enttäuscht.
10 Promises to My
Dog / Inu to watashi no 10 no yakusoku (2008) * * ½ Süsses,
aber überlanges und etwas banales Hundedrama.
10 Things I Hate About You (1999)
-
10 Dinge, die ich an dir hasse * * *
Nette Teenie-Version von Shakespeares "Widerspängstigen
Zähmung".
10 Years Love / Junen ai (2008) * * Zwischen
Liebeskitsch und Sexdrama pendelnder Japanfilm.
11:14 (2003) * * *
Cool besetzte Fingerübung, die chronologisch nicht ganz
aufgeht, aber über 82 Minuten Kurzweil mit Tarantino-eskem Touch verströhmt.
11th Hour, The (2007)
* * *
Gut gemeinte Öko-Dok von
Leonardo DiCaprio, etwas lehrmeisterlich inszeniert und erzählt mit wenig
Stringenz (zu viele Themen, zu lose verknüpft).
12:00 a.m. (2005) * ½ Überlanger,
dröge inszenierter indonesischer Horror mit ganz wenigen gelungenen Momenten.
12B (2001) * * *
Liebenswerter Tamil-Film mit Anleihen beim
Gwyneth-Paltrow-Streifen "Sliding Doors".
12 Monkeys (1995) * * * *
Komplexer, fiebriger Sci-Fi-Trip mit faszinierendem Ende
und Bruce Willis sowie dem Oscar-nominierten Brad Pitt in Topform.
12 O'Clock (1958) * * ½
Solider Bollywood-Thriller mit nur mässiger Spannung.
12 Rounds (2009)
- Zwölf Runden
* *
Von
Renny Harlin ganz passabel, aber ideenlos umgesetzter Actionreisser mit dem
stoischen Wrestler John Cena. 08/15-Actionkino, aber immerhin kurzweilig.
13 (2010)
* *
Mit
Sam Riley, Jason Statham, Mickey Rourke, 50 Cent und Ray Winstone viel zu gut
besetztes Remake des französischen Schwarzweiss-Schockers "13 Tzameti", dessen
Regisseur abermals inszenierte, aber im zweiten Anlauf keinen Stil zeigt und die
dramaturgisch unvorteilhafte Story (sie hat den Höhepunkt im Mittelteil) ohne
Flair abspult.
13
Assassins / Jusan-nin no shikaku (2010) * * * ½ Takashi
Miikes mitreissendes Remake eines Samuraifilms.
13B (2009) * *
Solide beginnender, in der zweiten Hälfte völlig auseinanderfallender
Bollywood-Horror.
13 Game of
Death / 13 game sayawng (2006) * * *
Gegen Schluss an den Haaren herbei gezogen, doch bis dahin
macht der Thai-Thriller voll Spass.
13 (Tzameti)
(2005) * * *
Düsterer, ziemlich konstruiert wirkender
Schwarzweiss-Thriller.
13
Going on 30 (2004) * * ½ Body-Switch-Komödie
mit einer charmanten Jennifer Garner - aber ohne den Hauch von Originalität.
13 Semester (2009)
* * *
Der
Studienalltag könnte realistischer sein und Uni-Politik scheint völlig
ausgelbendet - aber darum gehts ja in dem Regiedebüt auch nicht. Vielmehr
unterhält der charmante Film mit den Dingen um das Studieren rum, mit Liebe und
Freundschaft, mit Geld Machen und Party Feiern.
13th Warrior, The (1999) - der
dreizehnte Krieger * * *
Alternativtitel: Eaters of the Dead, Horrorfantasy nach Michael
Crichton.
14 Blades / Gam yee wai (2010) * * *
Etwas steriler, aber unterhaltsamer Historien-Actionfilm.
15 (2003) * * ½ MTV-Ästhetik
meets neorealistisches Amateurcasting in einem teils kultig verehrten
Singapur-Film, der jedoch Stil ganz über Substanz stellt.
15 Minutes (2001)
* * Beginnt als
Thrillersatire, will dann aber auch medien- & justizkritisch sein und entgleitet
völlig. DeNiro gut, aber verschwendet.
15 Park
Avenue (2005) * * Träger
indischer Kunstfilm mit famosen Darstellern, aber mühsamer Erzählweise.
16 Blocks (2006) * * *
Kaputt-Cop Bruce Willis eskotiert den wegen seiner nasalen
Stimme nervtötenden Mos Def in einem routinierten Actionthriller im "The
Gauntlet"-Stil. Regie: Richard Donner.
16 December (2002) * * *
Spannender, patriotischer Hightech-Thriller aus Indien.
17 Again (2009)
* * *
Harmloser Körperwechsel-Spass in 80er-Jahre-Manier mit sympathischem Star und
amüsanten familieninternen "Liebeskomplikationen". Logik oder Originalität?
Kaum. Aber gute Unterhaltung.
19 (2000) * * Gestylter,
experimenteller japanischer Langweiler, serviert als Roadmovie.
19 -
Nineteen (2009) * * ½ Etwas
selbstgefälliger Jugendfilm.
20
: 30 : 40 (2004) * * * Sympathischer,
aber streckenweise allzu selbstverliebter Frauenfilm aus Hongkong.
20 Million Miles to Earth (1957)
* * * Revolutionäre
Stop-Motion-Effekte sind der Höhepunkt in dem kurzweiligen Kingkong-Abklatsch um ein
Alien-Monster in Rom.
20th
Century Boys - Chapter 1 / 20-seiki shonen (2008) * * * Auftakt
zur superteuren Manga-Adaptions-Trilogie, für Novizen reichlich wirr, aber
meistens unterhaltsam.
20th
Century Boys - Chapter 2 / 20-seiki shonen: Dai 2 sho - Saigo no kibo (2009) * * * Unterhaltsamer
Mystery-Hit, wenn auch ähnlich wirr wie der erste Teil.
20th Century Boys - Chapter 3 / 20-seiki shonen: Saishu-sho - Bokura no hata
(2009) * * * Langer,
aber lohnender Abschluss der Trilogie.
21 (2008)
* * *
Überlanger,
wenig spannender, aber mit Glitz und Glamour recht unterhaltsamer Thriller,
basierend auf wahren Begebenheiten (wenn ach stark amerikanisiert ...).
21
Grams (2003) * * * ½ Bewegendes,
interessant konstruiertes Drama über Leid, Tod und Schicksal.
23rd March 1931: Shaheed (2002) * * ½ Eine (weitere) Biografie des indischen Unabhängigkeitskämpfers
Bhagat Singh.
24 City / Er shi si
cheng ji (2008) * * ½ Solides
chinesisches Dokudrama, leider gespickt mit gespielten Szenen.
26th July
at Barista (2008) * Billigst-Möchtegern-Kammerspiel
aus Bollywood, bescheiden in jeder Hinsicht.
27 Dresses (2008)
* * * Harmlose, vorhersehbare und
wenig innovative Liebeskomödie, die durch die reizende Katherine Heigl sowie
lockere Machart zu knappen 3 Sternen aufgewertet wird.
28 Days (2000) - 28 Tage
* * ½ Sandra Bullock als
Trinkerin auf Entziehungskur. Komischer als erwartet, weniger moralisierend als möglich.
28 Days Later (2002) * * * Bedrohlicher Pseudo-Zombie-Film von Danny Boyle. Stylish,
unheimlich, doch je länger je mehr unbefriedigend. Das Ende enttäuscht.
28 Weeks Later (2007)
* * *
½ Anfang, Musik und "Rage"-Szenen
sind brillant. Es mangelt leicht an Glaubwürdigkeit, doch der furiosen
Inszenierung tut dies keinen Abbruch. Und diesmal ist das Ende toll.
30 Days of Night (2007)
* * *
Der spätere "Twilight: Eclipse"-Regisseur David Slade legt einen atmosphärischen
Vampire-im-dunklen-Alaska-Reisser vor, der simpel konstruiert ist, aber umgehend
zum Punkt kommt, blutig abgeht, solide endet und ein paar schicke Sequenzen
aufweist (das Gemetzel aus der Vogelperspektive etwa). Schade gibts nicht mehr
Hintergrundinfos zu den Vampiren.
30 Days of Night:
Dark Days (2010) * *
½
Für den Heimvideomarkt gedrehte Fortsetzung, nicht
annähernd so atmosphärisch wie das Original, und manchmal ziemlich abstrus, aber
mit ein paar schön deftigen Horrorsequenzen.
30: Minutes or Less (2011)
* *
½
Das Team hinter "Zombieland" versucht sich
an einer leicht actionhaltigen Komödie, mit weniger Erfolg. Die vier Komiker in
den Hauptrollen sind alle köstlich - vor allem Danny McBride und Nick Swardson,
zudem leistet sich Jesse Eisenberg einen witzigen Facebook-Gag. Doch der Rets
kurvt bald auf Autopilot. Die Dialoge hätten gerne noch frecher sein dürfen.
35
Karat (2003) * Ultra-billiges
und ultra-langweiliges "The Graduate"-Ripoff aus Thailand.
36 China Town
(2006) * * ½ Starbesetzte
Bollywood-Krimikomödie ohne den Flair eines coolen Whodunit, aber mit passablem
Unterhaltungswert.
36, Quai des Orfèvre (2004)
* * * ½
Unterkühlter, spannender und toll
gespielter Cop-Thriller aus Frankreich. Mit Gérard Depardieu und Daniel Auteuil
als erbitterte Rivalen.
36th
Chamber of Shaolin, The / Shao lin san shi liu fang (1978) * * * ½ Unbestrittener
Klassiker des Hongkong-Kinos. Von den Shaw-Brothers mit "Kill Bill"-Star Gordon
Liu.
40 Days and 40 Nights (2002) * * *
"Pearl Harbor"-Beau Josh Hartnett schwört, 40 Tage
lang keinen Sex zu haben. Witzig, recht derb und unterhaltsam. Und sexy.
40-Year-Old Virgin, The (2005) * * * ½
Eine der witzigsten derben US-Komödien seit "There's
Something About Mary".
44 Inch Chest (2009)
* *
½
Einige brillante Brit-Schauspieler (Highlights: Ian McShane und John Hurt)
tummeln sich auf kleinstem Raum und spielen sich gegenseitig knackige Dialoge
voller Fluchwörter zu. Leider hat das Skript keine Richtung und am Ende
plätschert alles nutzlos aus. Welche Verschwendung.
47 Ronin /
Shijushichinin no shikaku (1994) * * *
Kompetente Aufarbeitung der berühmten Samurai-Legende.
47 Samurai /
Genroku Chushingura (1941) * * * ½
Etwas gar lange, aber sauber inszenierte Version des
klassischen Stoffs.
49 Days / Sai chiu
(2006) * * ½
Kurzweiliges, aber etwas belangloses Mysterydrama aus
Hongkong.
49th Parallel, The (1941)
* * *
½ Engagierter
Propagandastreifen mit humanistischem Touch, etwas lang und ein wenig
schleppend, aber überaus sehenswert.
50 First Dates (2004) * * * ½
Sympathische, amüsante, hie und da etwas zu eklige
Adam-Sandler-Komödie.
50 Lakh (2007) * ½
Langweiliger und billig gemachter Bollywood-Thriller.
51st State / Formula 51 (2001)
* * * Rotzige, kurzweilige
Brit-Gangsterkomödie mit Hongkong-Style von Regisseur Ronny Yu. Manchmal etwas
gar albern.
54 (1998)
* * * Die Geschichte von New Yorks hippstem Club mit tollem Soundtrack und Stars wie
Ryan Phillippe, Mike Myers, Salma Hayek, Neve Campbell.
66/67 - Fairplay war gestern (2009)
* *
Zum
Glück nicht noch ein Hooligan-Film, sondern eher ein Drama über Männer,
die im Leben stillstehen. Leider kommt auch die Story kaum voran und trotz guter
Schauspieler wirken die Figuren wie Schablonen und die Wendungen gesucht, wirkt
das Drama aufgesetzt. Schade.
68 Pages
(2007)
* Extrem
langweiliges AIDS-Drama aus Indien.
71
- Into the Fire / Pohwasogeuro (2010) * * * ½
Technisch furioser Korea-Kriegsfilm.
72 Tenants of Prosperity / 72 ga cho hak (2010) * * ½
Gewohnt überladene Hongkong-Neujahrskomödie, aber halbwegs
spassig.
88 Antop Hill (2003) * ½
Zerzauster, lauter Bollywood-Thriller mit läppischem Schluss.
99 (2009) * * * Unspektakuläre,
aber charmante Gaunerkomödie aus Bollywood.
100 Days (1991) * * ½
Fulci-Remake aus Bollywood mit wenig Spannung, aber
einigen kultigen Anblicken. Und Madhuri Dixit.
100 Days With Mr. Arrogant / Slave Love / Naesarang ssagaji (2004) * * *
Sexistische, infantile und voraussehbare Korea-Komödie,
die mich aber oft genug hysterisch lachen liess.
100 Feet (2008)
* *
½
"Hitcher"-Autor Eric Red inszenierte einen anfänglich ziemlich effektiven
Geisterhorror mit Famke Janssen. Doch die Luft ist bald raus und weicht der
Absurdität.
100 Tears (2007)
*
Horror aus der untersten Schublade: ein repetitiver
Langweiler mit viel Blut - sowie peinlichen Darstellern, einer schrottigen Story
und akutem Spannungsmangel.
101 Reykjávik (2000)
* * * Ums
Verderben schräge, aber unterhaltsam-witzige Komödie aus Island... und tatsächlich
reichlich schräg.
102 Dalmatians (2000) - 102
Dalmatiner * * Glenn Close ist wieder 'over-the-top' und degradiert 2- und 4-beinige Co-Stars.
Schrill, aber leer.
127 Hours (2010)
* * *
½
Trotz der an sich simplen Story ein fesselndes Drama. Nach dem wahren Schicksal eines
Abenteuerers, der in einer Bergspalte feststeckt. Von James Franco stark
gespielt, von Danny Boyle peppig inszeniert und von A.R. Rahman mit einem
überraschend lautstarken Soundtrack unterlegt. Die berühmt-berüchtigte Szene
gegen Ende ist harte Kost, aber durchhalten lohnt sich.
180° - Wenn deine Welt plötzlich Kopf steht (2010)
* * * Das
schweizerisch-deutsche Drama wandelt auf den Spuren Alejandro González
Iñárritus. Das tut er anmosphärisch und sauber gespielt, aber wirkt wegen seiner
zusammengestauchten Laufzeit seltsam unfertig. Und über die mal wieder
gekünstelten Schweizerdeutschen Dialoge sag ich lieber nichts ("ich ha Pommes
gässä", "du chasch doch nid jederzit alütä").
200 Pounds
Beauty / Minyeo-neun goerowo (2006) * * *
Von der Moral her etwas dubios, aber immerhin
unterhaltsam.
252:
Signal of Life / Seizonsha ari (2008) * *
Lascher Katastrophenfilm made in Japan.
300 (2007) * * ½
Einzig auf den visuellen Kick ausgerichtete Comicadaption
mit dummen Dialogen, hölzernem Schauspiel und fader Actiondramaturgie. Aber:
der Hit an jeder Gay-Party.
301, 302 (1995) * * *
Groteske koreanische Tragikomödie um zwei Nachbarinnen: Eine
essgestört, die andere kochbesessen.
303
Fear Faith Revenge (1998)
* * * Thailändischer
Teenie-Horrorfilm mit stark homoerotischem Einschlag. Unterhaltsam.
(500) Days of Summer (2009)
* * *
½
Zauberhafte und einfallsreich erzählte Beinahe-Romanze um die Energie, die man
tankt, wenn man sich verliebt, und die Qual, die man durchlebt, wenn man sich
lösen muss. Von Joseph Gordon-Levitt und Zooey Deschanel toll gespielt.
700
Days of Battle: Us vs. the Police / Boku tachi to chuzai san no 700 nichi senso
(2008) * * *
Unterhaltsamer Japan-Spass, zum Schluss etwas klebrig.
881 (2007) * * *
Buntes und doch meist tragisches Kitsch-Musical aus
Singapur.
964 Pinocchio
(1992) * ½
Cyberpunk-Durcheinander mit Blut, Kotze und viel Geschrei.
Für manche der Inbegriff von Kult.
1000 Augen des Dr. Mabuse, Die (1960)
* * *
Fritz Langs Revival seines Zwischenkriegsklassikers ist
konfus, aber noch halbwegs gelungen.
1408 (2007) * * ½
Ein Mann zieht in ein Horror-Hotelzimmer. Was als
Kurzgeschichte (von Stephen King) funktioniert, ist als Langfilm dünn,
hemdsärmlig und nie subtil. Keine Ahnung, warum der so gut ankam.
1911 /
Xinhai geming (2011) * * ½ Staubtrockener
Patriotenfilm aus China, immerhin Jackie Chans 100. Rolle.
1920 (2008) * * ½ Brauchbarer
Bollywood-Hororr auf der Exorzisten-Schiene.
1941 (1979)
* * * ½ Für viele Spielbergs
schlechtester Film. Ok, Actionchaos siegt manchmal über Comedy-Timing, aber die
Materialschlacht macht Spass!
1942
(2005) * * ½
Durchschnittlicher, aber kompetent gemachter
Low-Budget-Horror im Krieg.
1942: A Love Story (1994) * * * ½
Episches Liebesdrama zur Zeit der indischen
Unabhängikeits-Bewegung: Manipultaiv, aber mitreissend.
1971 (2007) * * *
In der zweiten Hälfte ebenso rasantes wie bewegendes
Actiondrama um die Flucht von indischen Soldaten aus pakistanischer
Gefangenschaft.
2000 A.D.
/ Gongyuan 2000 nian (2000) * * * ½
Kurzweiliger und stylish inszenierter Actionfilm aus
Hongkong.
2001 - A Space Odyssey (1968) - 2001 - Odyssee im Weltall
* * * * *
Stanley Kubricks episches, kryptisches Sci-Fi-Meisterwerk
und einer der besten Filme aller Zeiten.
2001: A Space Travesty (2000) - 2002 - Durchgeknallt im All *
Sci-Fi-Müll, in dem Leslie Nielsen seinen
"Naked Gun"-Charakter kopiert. Ohne Erfolg.
2001 - Do
Hazaar Ek (1998) * * ½
Ein Bollywood-Thriller, der wie "Lethal Weapon" beginnt
und etwas strub endet.
2009 Lost Memories (2001) * * * Koreanischer Actionthriller mit Anti-Japanischer Rhetorik aber
einigen faszinierenden Szenen und Gedankenspielen.
2012 (2009)
* * * ½
Trotz Überlänge stets flotte und in ihrem apokalyptischen
Schwelgen ebenso ironische wie zynische Effekt-Granate von Roland Emmerich.
Mancherorts gibts gar viel Pathos, die Story ist nicht wasserdicht und die
intimeren Szenen (z.B. gegen Ende) sind flach auf TV-Niveau gefilmt.
Bombastischer Ausgleich: die Desastersequenzen.
2022:
Tsunami (2009) * *
Plumper und unfähig erzählter Thai-Katastrophenfilm.
2046
(2004) * * ½
Überschätzter Melancholie-Traum mit betörenden Bildern:
All style, no substance.
2499 antapan krong muang / 2499 Dang Bireley (1997) * * * Ansprechend gefilmter, nostalgisch angehauchter
Thai-Gangsterfilm.
3000 Miles to Graceland (2001) - Crime is King * * ½
Ziemlich brutale Actionkomödie mit Kevin Costner,
Kurt Russell, Courteney Cox und vielen Elvis-Songs.
10,000
B.C. (2008) * * ½
Für Emmerich-Verhältnisse schleppend inszeniertes
Steinzeit-Abenteuer mit grässlichen Dialogen, endlosen Klischees und
Logiklöchern. Das Beste? Die CGI-Mammuts.
20,000 Leagues under the Seas (1916) * *
Für seine Zeit wegweisender, aber recht schlaffer
Fantasy-Stummfilm.
999-9999 (2002) * * ½
Thailändischer Teenie-Horrorfilm mit unzähligen Anleihen bei
"Wishmaster" und "Final Destination". Das Ende ist doof.