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Vaada (2005)
* * ½ Interessant aufgebauter, aber letztendlich doch plump gemachter Bollywood-Thriller mit Arjun Rampal und Amisha Patel.
Vaada Raha (2009)
* * Schlaffes Bollywood-Drama, vorhersehbar und öde.
Vaah! Life Ho Toh Aisi! (2005)
* * * Sympathische Fantasykomödie aus Bollywood.
Vaasna (1968) * * * Etwas moralisierendes, aber einnehmendes Bollywood-Drama.
Vaastav (1989) * * * Souveränes, etwas langes und nicht wirklich neuartiges Gangsterdrama aus Bollywood.
Vaastu Shastra (2004) * * Träger Bollywood-Horrorfilm mit starker Performance von Sushmita Sen.
Vacancy (2007) * * ½ Spannende erste Hälfte mit bedrohlicher Snuff-Idee, aber danach fällt das US-Debüt von
Nimrod Antal ("Kontroll") auseinander und tischt nur noch Klischees auf.
Vacation / Kyuka (2008) * * * ½ Eindringliches Todestrakt-Drama.
Vajra: The Weapon (2004) * Depperter Bollywood-Thriller mit lahmer Handlung, schwachen Songs und ärgerlichen Dialogen.
Valentine (2000) * ½ Denise Richards ist sexy, keine Frage - aber in diesem Teenie-Horror voller build-ups aber ohne pay-offs zeigt sich einmal mehr, dass sie sonst keine Talente hat.
Valentine's Day (2010) - Valentinstag * * "Pretty Woman"-Regisseur Garry Marshall versammelt ein riesiges Starensemble (u.a. Julia Roberts, Jessica Alba, Ashton Kucher, Shirley MacLaine, Anne Hathaway, Jamie Foxx) und verteilt sie alle mehr schlecht als recht in einer Episoden-Story um Liebe und Valentins-Kitsch.
Valerie a tyden divu / Valerie and Her Weeks of Wonder (1970) * * * * Poetisch bebildertes Gruselmärchen.
Valhalla Rising (2009) * * * Das mystische und brutale Vikingerabenteuer pendelt zwischen drei Extremen: einem hochatmosphärischen Abenteuer in der Tradition von Werner Herzog, Andrej Tarkovski, Terrence Malick und Robert Conrad, einem reisserischen Barbarenfilm à la "Conan" und prätentiösem, ziellosem Hirnsulz. Als visuell rauschhafter, sphärischer Trip durchaus geil, als Film mit Handlung ungeheuer frustrierend.
Valiant Ones, The / Chung lieh tu (1975) * * * ½ Temporeiches Martial-Arts-Kino von King Hu.
Valkyrie (2008)
- Operation: Walküre * * * ½ Schade sprechen die Akteure Englisch, schade geht Regisseur Bryan Singer nicht etwas tiefer. Aber trotzdem entstand ein packender Historienthriller mit starker Besetzung und wohldosiertem Pathos.
Vallanzasca - Gli angeli del male (2010)
- Engel des Bösen * * * Vielleicht eine Spir zu verharmlosendes, aber stimmig inszeniertes und gespieltes Gangsterporträt von "Allein gegen die Mafia"-Star Michele Placido.
Valley of Flowers (2006) * * * Edel gefilmtes, etwas wirres, aber einnehmendes Karma-Abenteuer.
Valley of the Wolves / Kurtlar vadisi - Irak (2006) * * Umstrittener, demoagogischer und ziemlich langweiliger Actionhit aus der Türkei.
Vampire Cop Ricky / Heubhyeol hyeongsa Na Do-Yeol (2006)
* * Fade Korea-Komödie um einen Cop, der zum Vampir wird.
Vampire Girl vs. Frankenstein Girl / Kyuketsu Shojo tai Shojo Furanken (2009)
* * * Splattertrash der amüsanten Art.
Vampire Hunters (2002) * ½ Tsui Harks trashiger Versuch, als Produzent und Autor an seine "Chinese Ghost Story"-Klassiker anzuknüpfen.
Vampire Hunter D (1985) * * * ½ Visuell eindrücklicher Sci-Fi-Fantasy-Anime, an dem der Zahn der Zeit jedoch mehr genagt hat, als am gleichzeitig entstandenen "Akira".
Vampire Hunter D: Bloodlust (2000) * * * ½ Melancholisches, optisch beeindruckendes Sequel mit einer nicht besonders tiefgründigen, aber funktionierenden Story.
Vampires (1998) - Vampire * * * John Carpenters Macho-Blutsaugerwerk ist blutig und toll gefilmt.
Vampires, Les (1915) * * * ½ Etwas in die Länge gezogenes, aber filmhistorisch interessantes und unterhaltsames Serial.

Vampires Suck (2010)
- Beilight - Biss zum Abendbrot * ½ Besser als andere Parodien des unsäglichen Duos Friedberg-Seltzer, weil stringenter erzählt und dank "Twilight" auch mit einer Verarsch-freundlichen Vorlage gesegnet. Doch die Pointen sind völlig offensichtlich und grässlich infantil. Man lacht (unfreiwillig) bei "Twilight" fast mehr.
Vampire Warriors / Jiang Shi Xin Zhan Shi (2010) * ½ Lahme Vampir-Show.
Vampyr - Der Traum des Allan Grey (1932) * * * ½ Handlungsmässig dünner, aber enorm stimmungsvoller, surrealer Blutsauger-Klassiker, gedreht in Deutsch als Mix aus Stumm- und Tonfilm.
Vanaja (2007) * * * Toll gespieltes, inhaltlich leicht mäandrierendes Telugu-Drama mit toller Hauptdarstellerin (14).
Van Diemen's Land (2009)
* * * Ein angeblich wahres Drama um Häftlinge auf der Flucht durch Tasmanien anno 1822 - inszeniert als langsamer, aber schockierender Trip zwischen Werner Herzog, Terrence Malick und Kannibalenfilm. Mit der Zeit etwas repetitiv, aber stets einfahrend.
Vangelo secondo Matteo, Il (1964) * * * Visuell betörendes, sozialrevolutionäres Gegenstück zu den US-Bibel-Epen der 1960er. Doch Pier Paolo Pasolinis Filme sind immer anstrengend.
Van Helsing (2004) * * ½ Alberner, halbwegs spektakulärer Monster-Blockbuster von "Mummy"-Bändiger Stephen Sommers.
Vanilla Sky (2001) * * * ½ Cameron Crowes poppiges und faszinierend reichhaltiges Remake von "Abre Los Ojos" - mit Tom Cruise, Penélope Cruz und Cameron Diaz.
Vanished, The / Ame no machi (2006)
* * * Solider J-Horror, der besser beginnt als er endet.

Vanishing on 7th Street (2010)
- Die Herrschaft der Schatten * * Ein gruseliges Szenario, das aber nie erklärt wird, nie wirklich logisch zusammenhält und ganz mies endet. Von Brad Anderson ("The Machinist") immerhin stimmig inszeniert.
Vantage Point (2008) - 8 Blickwinkel * * * Aus acht Perspektiven gezeigter Actionthriller, dessen "Rashomon"-ähnliche Erzählweise aber mit der Zeit unnütz wird. Gut besetzt, routiniert inszeniert.
Varan the Unbelievable / Daikaiju Baran (1958) * * Ziemlich langweiliger Toho-Monsterfilm, immerhin mit B-Film-Charme.
Varjoja paratiisissa / Shadows in Paradise (1986) * * * Aki Kaurismäkis dritter Film pendelt typisch zwischen schwarzem Humor und tristem Alltag. Ein melancholisches, minimalistisches Frühwerk.
Varsity Blues (1999) * * * Routiniert inszenierter Football-Film mit angesagten Jungstars von James Van Der Beek bis Paul Walker. Kein Meisterwerk, aber unterhaltsam.
Vasoolraja M.B.B.S. (2004)
* * ½ Das Tamil-Remake des Hindi-Hits "Munnabhai M.B.B.S." hat ein ähnliches Skript - aber nicht halb so viel Fun.
Vaya con dios (2002) * * * Sympathische Komödie im Roadmovie-Stil, schnell wieder vergessen, aber unterhaltsam, so lange sie andauert.

Veer (2010) * * Lächerlicher Historienfilm mit Hang zum Trash.
Veerana (1988) * * ½ Kurzweiliger Bollywood-Trash.
Veergati (1995)
* * ½ Etwas lange und simpel gestrickte, aber hübsch martialische Bollywood-Racheaction.
Veer Yodha Prithviraj Chauhan (2008) * * Kurzweiliger, aber ziemlich billiger und martialischer Zeichentrickfilm aus Indien.
Veer Zaara (2004) * * * * Grandioses, prächtig inszeniertes Bollywood-Epos.
Vegetarian / Chaesikjuuija (2009) * * * Körper, Kunst und Wahnsinn.
Vengeance! / Bo sau (1970) * * * ½ Knallharter Martial-Arts-Rächerstreifen von Chang Cheh.
Vengeance / Phairii phinaat paa mawrana (2006) * * ½ Thailändischer Dschungel-Monster-Abenteuer-Trash.
Vengeance (2009) * * * ½ Düster gestylte Gangsterballade von Johnnie To.
Vengeance Is a Golden Blade (1969)
* * * Routiniertes Martial-Arts-Filmchen mit Yueh Hua.
Vengeance Is Mine / Fukushi suruwa wareniari (1979)
* * ½ Überschätztes Psychogramm eines Mörders: schwarzhumorig, nüchtern - und langweilig.

Venkovský ucitel (2008)
- Der Dorflehrer * * * Sympathische tschechische Tragikomödie irgendwo zwischen "Schwulem Lolita", ländlichem Gemütsfilm und ein paar Klischees.
Venus and Mars / Ssaum (2007) * * ½ Teilweise schön groteske Geschlechter-Komödie, die leider ihr Potential nie ausschöpft.
Verdens undergang (1916) * * * Dänischer Stumm-Katastrophenfilm mit sehenswerter Optik.
Verdict, The (1982) * * * * Ausgereifter, intelligentes Gerichtsdrama mit Paul Newman. Regie Sidney Lumet, Drehbuch David Mamet.
Verdun (1928)
* * * ½ Eindrückliches Kriegsfilm-Dokument.
Verlorene Ehre der Katharina Blum, Die (1975) * * * * Eine mitreissende Anklage gegen Medien und Justiz - Aktueller denn je.
Verlorene Sohn, Der (1934) * * * ½ Luis Trenkers vielleicht bester Film: ein Mix aus Bergfilm und semi-dokumentarischem Sozialdrama.
Veronica Guerin (2003) - Die Journalistin  * * * Solide Bio über eine mutige, aber auch sture irische Anti-Drogen-Journalistin. Theatralisch inszeniert, stark gespielt von Cate Blanchett.

Veronika Decides to Die (2009)
- Veronika beschliesst zu sterben * * ½ Gemächliche und etwas gar stark auf die Depro-Karte setzende Bestsellerverfilmung mit soliden Akteuren, aber wenig wirklich faszinierenden Inhalten.
Verso (2009) * * * Packender und auf Hollywood-Style getrimmter Thriller aus der französischen Schweiz, ansprechend besetzt und von "Neutre"-Regisseur Xavier Ruiz vorbildlich inszeniert - aber der Story fehlt die Dramatik und die Figuren lassen zu kalt.
Vertical Limit (2000) * * ½ Einige der Bluescreen-FX sind schlecht, aber Dialoge und Caraktere noch mieser. Die Actionszenen sind geil - aber zu rar. Von Martin Campbell ("Zorro").
Versus (2000) * * * Cooler, blutiger, wenn auf Dauer auch etwas monotoner japanischer Martial-Arts-Zombiefilm.
Vertical Ray of the Sun / At the Height of the Summer / Mû hê chiêu thâng dûng (2000) * * * ½ Leichtfüssiges und zartes Drama, das aber zu plötzlich aufhört.
Very Short Life, A / Duen chaam dik sung ming (2009)
* * Gut gemeintes, aber lahmes Thrillerdrama aus Hondkong.
Vettaiyadu Villaiyadu (2006)
* * * Etwas langer Tamil-Thriller, besonders im Mittelteil aber sehr stark.
Vexille (2007)
* * * Aufwändiger CGI-Sci-Fi-Film aus Japan, dessen Story der Umsetzung hinterherhinkt.
V for Vendetta (2005) * * * * Geistreiche Comicverflimung, die hochinteressante Fragen stellt und nur selten der Polemik verfällt.
Via Darjeeling (2008) * ½ Verzwickt, aber orientierungslos: Der Bollywood-Thriller lahmt an allen Ecken.
Vicky Cristina Barcelona (2008) * * * ½ Woody Allens süffige, toll gespielte Tragikomödie zeigt Javier Bardem und drei neurotische Frauen: eine Hysterikerin (Penelope Cruz), eine notorisch Unzufriedene (Scarlett Johansson) und eine Unentschlossene (Rebecca Hall). Der daraus resultierende Film ist ganz leicht frauenfeindlich ... aber dennoch, oder gerade darum, sehr unterhaltsam.
Victim (1961) * * * ½ Das Drama von Basil Dearden thematisiert für seine Entstehungszeit mutig die Erpressung von Schwulen - zumal Homosexualität damals noch illegal war. Mit Dirk Bogarde spielte erstaunlicherweise ein zeitlebens Nicht-geouteter Homosexueller die Hauptrolle, was das stimmig im Thriller-Stil inszenierte Werk noch facettenreicher macht.
Victim, The / Muk lau hung gwong (1999) * * * ½ Packender und atmosphärischer Hongkong-Thriller von Ringo Lam mit Tony Leung Ka-Fai.
Victim, The / Phii khon pen (2006) * * * Solider Thai-Horror mit netten Twists und verspielter Inszenierung.
Victoria No. 203 (2007) * * Lustloses und überaus harmloses Bollywood-Remake eines 1972er-Hits.
Victory (2009) * * Langweiliger, formelhafter Sportfilm aus Indien.

Vida loca, La (2008
) * * * ½ Das dokumentarische Porträt der Gang-Gewalt in San Salvador erschüttert und fesselt trotz seiner dramaturgischen Mittelmässigkeit. Das, was hier gezeigt wird, macht den Film aber stark. Und wie nahe dran Christian Povedas war, zeigt sich daran, dass er für seine Arbeit sein Leben opferte.
Videocracy (2009) * * ½ Dokumentarischer Rundumschlag gegen Starkult, Ruhmgeilheit und natürlich Silvio Berlusconi. Ein paar Einzelstenen treffen voll ins Ziel, andere wärmen nur Bekanntes auf. Und letztendlich fehlt der Mut zu echt harten Attacken.
Videodrome (1983) * * * ½ Faszinierender Horrortrip von Cronenberg mit einigen famosen Körper-meets-Technik-Effekten und bizarren Einfällen. Trotz seiner Kürze hat er aber Längen.
Vidhaata (1982)
* * * ½ Kraftvolles Familien-, Generationen- und Rachedrama von Subhash Ghai.
Vidyaarthi (2006) * Drei halbgare Geschichten in einem machen dieses Bollywood-Stückwerk zur schwer erträglichen Tortur.
Vieil homme et l'enfant, Le (1967) * * * ½
Liebenswertes, toll gespieltes Regiedebüt im kleinen Stil, ohne Pathos und Schmalz, aber mit dem Herzen am recheten Fleck.
Vie en rose, La / Jangmibit insaeng (1994)
* * * Stimmiges Zeitbild, etwas mäadrierend in der Story, aber ganz gefällig.
Vier Minuten (2006) * * * ½
Bestechend gespieltes und eindringlich inszeniertes Drama, höchstens etwas vorhersehbar, aber dennoch packend. Ausgezeichnet mit dem deutschen Filmpreis.
View from the Top (2003) * * ½ Leichte romantische Komödie mit Gwyneth Paltrow, die recht kurzweilig aber auch schnell vergessen ist.
Vierde man, De (1979/83) * * * ½ Sexy Bi-Thriller von Paul Verhoeven ("Starship Troopers", "Basic Instinct"), der stilistisch aber etwas angegraut ist.
Viewfinder / Kyeong (2009)
* ½ Ärgerlicher Independentfilm ohne Fokus, ohne Aussage, ohne Sinn.
View to a Kill (1985) - Im Angesicht des Todes * * ½ Der schwächste Bond überhaupt. Roger Moore hätte in Pension gehen sollen.

Vikaren: The Substitute (2007)
- Alien Teacher * * * Der Norweger Ole Bornedal erzählt von einer Lehrerin aus dem All und ihren Schülern, die sie bekämpfen. Am Anfang ganz toll, gegen Schluss etwas ziellos. Aber Paprika Stehen ist als böse Lehrerin dauerhaft ein Genuss.
Village, The / Harakara (1975) * * * Sympathisches, aber etwas langes Drama von Yoji Yamada ("Tora-San").
Village, The (2004) * * * M. Night Shyamalans bisher schlechtester Film ist immer noch wunderbar gemacht und hat Denkanstösse - aber das Ende ist missraten.

Village of Eight Gravestones / Yatsuhaka-mura (1977) - Das Dorf der acht Grabsteine * * * ½ Kniffliger und atmosphärischer Mysterykrimi.
Villain / Akunin (2010) * * * ½ Etwas langes, aber facettenreiches Thrillerdrama.
Villon's Wife / Viyon no tsuma (2009) * * ½ In seiner Melancholie zu weltfremdes, aber stark gespieltes Drama.
Vincent will Meer (2010) * * * Sympathisches, tragikomisches Roadmovie mit überzeugender Besetzung. Das lässt die Klischees und Vorhersehbarkeit verkraften.
Vinyan (2008) * * * Der Regisseur von "Calvaire" nimmt uns vom Drama zum Dschungelhorror, ein Trip ins Herz der Finsternis via "Don't Look Now", alles visuell ungeheuer schick, aber inhaltlich etwas dünn und psychologisch schwächelnd.
Violence at High Noon / Hakuchu no torima (1966) * * * Prätentiös erzählter, aber faszinierend inszenierter Film.
Violence Without a Cause / Gendai sei hanzai zekkyo hen: riyu naki boko (1969) * * Recht lahmer Jugend-Rebellen-Film.
Violent Cop (1989) * * * ½ Nihilistischer und knallharter Cop-Film. Das gefeierte Regiedebüt von Takeshi Kitano.
Violent Virgin / Gewalt! Gewalt: shojo geba-geba (1969) * * * Krasser, visuell stimulierender Avantgarde-Pinkfilm.

Virasat (1997) * * * ½ Beeindruckendes Hindi-Epos mit einer umwerfenden Tabu.
Virgen de los sicarios, La (2000) * * * Mit Minibudget und Digitalkamera gedrehtes Medellin-Drama. Inhaltlich diffus, aber die Dichter/Jüngling-Beziehung funktioniert auf seltsame Art.

Virginia's Run (2002)
- Virginias grosses Rennen * * ½ Charmantes, aber einfallsloses und am Ende plump manipualtives Mädchen-mit-Pferd-Filmchen. Ganz nett, aber explizit für die Zielgruppe gedreht.
Virginity Hit, The (2010)
* * ½ Nach Sex lüsternde Teenager begleitet von einer Handkamera: Das ist durchaus witzig und ehrlich in seiner Schlüpfrigkeit - doch dem Ganzen geht rasch die Luft aus.
Virgins From Hell (1987) * * Indonesischer Exploitation-Trash mit überraschend vielen Langweilern.
Virgin Snow / Hatsuyuki no koi: Virgin Snow (2007) * * ½ Süsser, aber ins Nichts verlaufender Liebesfilm aus Japan.
Virgin Stripped Bare by Her Bachelors (2000) * * ½ Koreanischer Liebesfilm, der sich zu gut findet.
Virgin Suicides, The (2000) * * * * Emotionales, wunderschönes, herzliches Drama von Sofia Coppola mit Traumbesetzung (u.a. James Woods)
Viridiana (1961) * * * * Visuell verblüffende, in ihren Assoziationen schamlose Attacke gegen bigotte Moral und die Hilflosigkeit des Christentums, im Alltag den Menschen zu helfen.
Viruddh (2005) * * * Stark gespieltes und kompetent inszeniertes Bollywood-Drama mit ein paar Stolpersteinen. Aber allemal sehenswert.
Virumaandi (2004) * * * Faszinierender Mix aus Politfilm, Drama und Schocker - von Südindiens grösstem Star: Kamal Haasan.
Virus / Fukkatsu no hi (1980) * * * Japanischer Katastrophenfilm mit US-Cast und internationalen Cameos. Von Kultregisseur Kinji Fukasaku.
Virus (1999) - Virus * ½ Jamie Lee Curtis und Alec Baldwin in einem missratenen B-Picture um ein Alien in einem Schiffscomputer.
Visages d'enfants (1925)
- Kindergesichter * * * * Einfühlsames und edel gefilmtes Stummfilmdrama.
Vishwasghaat (1977) * * * Das Bollywood'sche Drama kommt etwas schwer in die Gänge, fasziniert aber mit einnehmender Inszenierung in der 2. Hälfte.

Vishwa Thulasi (2004) * ½ Nandita Das geistert durch dieses tamilische Liebesdrama, das weder Plot noch Sinn hat.
Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen (2009)
* * * Einfallsarm inszeniert und erzählt, aber stets souverän gespielt und durchaus unterhaltsam.
Visitor, The (2009) * * * ½ Ein simpler Film mit zwei ungeheuer liebenswerten Hauptfiguren, angeführt vom oscarnominierten Richard Jenkins. Die Multikulti-Story zwingt ihre Botschaften nicht auf, sondern vermittelt sie still und menschlich. Ein feines, kleines Drama.
Visitor Q / Bizita Q (2001) * * * Kranker Film von Takashi Miike: Vater poppt Tochter, Sohn schlägt Mutter, Mutter wird heroinsüchtig - das ist nur der Anfang! Derbe Satire!
Visitors / Eoddeon Bangmoon (2009) * ½ Koreanische Anthologie mit einem mühsamen Beitrag, einem mittelmässigen und einem banalen.

Vista del vicio, La (1977) - The Coming of Sin * * Als "spanischer Emmanuelle" konzipierter Softcore-Streifen mit einigen erotischen Szenen und einem surrealen Traum.
Vita è bella, La (1998) * * * ½ Benignis "Oscar"-Gewinner war wegen seiner Mixtur aus Komödie mit KZ-Thematik umstriten. Dieser Teil ist superb - bloss der Anfang ist schleppend.
Vital (2004) * * * Ambitioniertes, spezielles Liebesdrama von "Tetsuo"-Regisseur Shinya Tsukamoto.
Vitelloni, I (1953) * * ½ Kein Meisterwerk von Federico Fellini, aber ein menschliches Porträt von Kleinstadt-Männern zwischen Jugend und Verantwortung.
Vitus (2006) * * ½ Fredi M. Murers Drama um ein hochintelligentes Kind ist ein Fortschritt gegenüber "Vollmond", aber trotzdem nicht ganz reif.
Vivah (2006) * * ½
Sympathischer, aber überlanger Bollywood-Film um die Zeit zwischen Verlobung und Hochzeit.
Viva! Love / Kyeongchook! Woori Sarang (2008) * * * Sympathische Tragikomödie, etwas unentschlossen im Tonfall.
Vive le tour (1962)
* * * Louis Malles Kurzfilm über die Tour de France.
Vivre sa vie (1963) * * * Stilistisch bisweilen bestechend und mutig, aber inhaltlich mühsam und recht öde: Godards vierter Film ist trotz seiner gekünstelten Brecht'schen Brechung und seiner dünnen Handlung einer seiner gelungeneren.
Vixen (1968) * * *
Busen, Marx und Rassenhass: Dies ist einer von Russ Meyers bekanntesten, wenn auch nicht besten Filmen - doch der surreal-subversive Mix aus Sleaze und Politik ist grenzgenial.

Voice / Yeogo geodam 4 (2005) * * * Sauber gemachter, vierter Teil der "Whispering Corridors"-Reihe.
Voice of a Murderer / Geu nom moksori (2007) * * * Grundsolides Thrillerdrama aus Korea, basierend auf Tatsachen.
Voices of a Distant Star / Hoshi no koe (2002) * * * Ein Anime-Einmann-Projekt, das zwar nur 30 Minuten dauert, aber fasziniert.
Voide lactée, La / The Milky Way (1969) * * * ½ Hämische Veräppelung von organisiertem Christentum und dogmatischen Atheisten gleichermassen. So etwas bringt nur Buñuel fertig.
Volcano High / Whasango (2001) * * ½ Koreanischer Kampfsport-Film mit wirr-faszinierender Ästhetik, aber sinnlosen Story.
Vollidiot (2007) * * ½ Die Romanvorlage ist etwas verwässert und ganz auf Hauptdarsteller Oliver Pocher zugeschnitten, doch v.a. am Anfang macht die Schose immerhin gute Laune.
Vollmond (1998) * Müll vom Schweizer Regisseur Fredi Murer: Esoterisch verbrähmte Langeweile, die meint, Kinder seien gut und Erwachsene böse. Murer braucht 150 Minuten, um diese naive Botschaft herüberzubringen. Wie? Mit alberner Symbolik, platten Dialogen und lachhaften schauspielerischen Leistungen. Schweizer Kino von der Talsohle.
Volver (2006) * * * Penélope Cruz ist fantastisch, die Inszenierung gefühlvoll. Doch in Almodóvars Schaffen ist dies ein mittelmässiger Eintrag, denn er handelt fast von nichts und wirkt leidenschaftsarm.
Voodoo Academy (2001) * David DeCoteau verkauft wieder einen Film, in dem sich schöne (Hetero-)Männer räkeln, als Grusel-Trash. Grusel: Null. Sex: Kaum. Aber viele schöne Körper.
Vorne ist verdammt weit weg (2007) * * *
Amüsanter Seitenhieb auf das Spekulantentum und die anglizierte Wirtschaftssprache, entstandem im Kopf des Kabarettisten Frank-Markus Barwasser. Auf Dauer gehen dem Film aber die Ideen aus.
Vorstadtkrokodile 2 (2010) * * ½ Kurzweilige, aber zu kalkulierte Fortsetzung, bei der die Kids etwas zu sehr auf Teenie-Geschmäcker getrimmt sind. Mangels Charme wirkt das dann etwas austauschbar.
Voskhozhdeniye / Ascent (1977) * * * * Der letzte Film von Larisa Shepitko (sie starb '79 bei einem Autounfall) ist trotz Längen ein intensives, bildstarkes Antikriegsdrama mit einfahrendem Finale.
Vow, The (2012)
* * ½ Extrem klebriges Liebesdrama, um die Beziehung zu einer Frau, die sich nicht mehr an einen erinnern kann. Die Darsteller Rachel McAdams und Channing Tatum verleihen Charme, aber das Ganze wirkt (obwohl lose auf Tatsachen basierend) doch etwas zu sehr wie vorgefertigter Konfekt.
Voyage dans la lune, La (1902) * * * * Wegweisender Sci-Fi-Film von Georges Méliès.
Voyage to the Planet of Prehistoric Women (1968) * ½ Aus dem russischen Sci-Fi-Film "Planeta bur" verhunzter Hollywood-Trash.

Vratné lahve (2007)
- Leergut * * * Gefällige, manchmal schrullige, meist sympathische tschechische Tragikomödie, die jedoch eine Spur zu beliebig erzählt ist, und so dem Ernst des Lebens auf wundersame Weise ausweicht. Das mag so gedacht sein, wirkt aber auch etwas trivial.
Vynález zkázy / The Fabulous World of Jules Verne (1958) - Die Erfindung des Verderbens * * * ½ Visuell beeindruckender Mix aus Animation- und Realfilm.