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Bong Joon-ho

Seit The Host ist Bong Joon-ho aus dem koreanischen Kino nicht mehr wegzudenken: Der Monsterknüller brach alle vorherigen Kassenrekorde und avancierte mit über 13 Millionen Zuschauern zu einer Sensation. Auch weltweit verkaufte er sich blendend. Doch der am 14. September 1969 geborene Bong feierte schon vorher Erfolge - und ging auch nach "Host" nicht vergessen. Vielmehr zementierte er vor allem im Ausland seinen Ruf, angefangen mit seinem Beitrag zum Episodenfilm Tokyo! und 2013 mit seinem geplanten semi-englischsprachigen Debüt "Snow Piercer", basierend auf einem französischen Comic.

Die Filme von Bong Joon-ho: 

Jahr engl. Titel Originaltitel Bewertung
. . . .
2009 Mother Madeo * * * ½
2008 Tokyo! Tokyo! (Segment: Shaking Tokyo) * * *
2006 The Host Gwoemul * * * *
2003 Memories of Murder Salinui chueok * * * ½
2000 Barking Dogs Never Bite Flandersui gae * * *

 


 

Kim Ji-woon

Kim Ji-woon, oft auch in der englischen Schreibweise Kim Jee-woon anzutreffen, wird es internatinal noch zu viel bringen. So konnte er für sein englischsprachiges Debüt "Last Stand" (2013) niemand anderes als Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle verpflichten. Was rechtfertigt dieses Vertrauen Hollywoods? Ein stattliches Résumé in Korea: Der am 24. Mai 1964 in Seoul geborene Kim debütierte 1998 eindrucksvoll mit dem rabenschwarzen Quiet Family, bevor er mit einer Serie von national wie international beachteten Werken den Aufstieg schaffte. Einen vorläufigen Höhepunkt erreichte er mit dem Nudelwestern The Good, the Bad, the Weird, der in etliche Länder verkauft wurde.

Die Filme von Kim Ji-woon: 

Jahr engl. Titel Originaltitel Bewertung
. . . .
2013 Last Stand Last Stand -
2010 I Saw the Devil Akmareul boatda * * * ½
2008 The Good, the Bad, the Weird Joheunnom nabbeunnom isanghannom * * * ½
2005 A Bittersweet Life Dalkomhan insaeng * * * ½
2003 A Tale of Two Sisters Janghwa, Hongryeon * * * ½
2002 Three Segment: Memories * * *
2000 Foul King Banchikwang -
1998 Quiet Family Soochwieen bodmyung * * *

 


 

Kim Ki-duk

Der halb autodidaktisch, halb in Paris ausgebildete Kim Ki-duk (*20.12.1960) war lange einer der kontroversesten jungen Regisseure aus Korea. Regelmässig liefen seine Werke auf kleinen Filmfestivals, ebenso regelmässig schocken seine Schöpfungen mit plötzlichen Ausbrüchen von exzessiver Gewalt und / oder Misshandlungen von Frauen. Mit dem poetischen Spring, Summer, Fall, Winter ... and Spring vollzog er einen Richtungswechsel hin zum festivaltauglichen Kunstkino und erntete etliche Auszeichnungen. Die Gewalt wich meditativen und poetischen Bildern in Werken, die sich thematisch etwas zu ähneln begannen. Doch damit erreichte Kim das Ansehen unter den Kritikern, das ihm in früheren Filmen lediglich von Asien-Fans zuteil wurde.

Die Filme von Kim Ki-duk: 

Jahr engl. Titel Originaltitel Bewertung
. . . .
2008 Dream Bi-mong * * ½
2007 Breath Soom * * ½
2006 Time Shi gan * * *
2005 The Bow Hwal * * ½
2004 3-Iron Bin-jip * * * ½
2004 Samaritan Girl Samaria * * * ½
2003 Spring, Summer, Fall, Winter ... and Spring Bom yeoreum gaeul gyeoul geurigo bom * * *
2002 Coast Guard Hae aenson * * * *
2001 Bad Guy Nabbeum nanja * * *
2001 Address Unknown Suchwiin bulmyeong * * * ½
2000 Real Fiction Shilje sanghwang *
2000 The Isle Seom * * * *
1998 Birdcage Inn Paran daemun * * *
1997 Wild Animals Yasaeng dongmul bohoguyeog -
1996 Crocodile Ag-o * * *

In anderer Funktion

Poongsan (2011) - Autor, Produzent
Rough Cut (2008) - Autor, Produzent
Beautiful (2008) - Autor, Produzent

 


 

Kim Ki-young

Kim Ki-young (1922-1998) gehört zu den einflussreichsten Filmemachern Koreas. Seine Karriere umspannt rund 35 Jahre und ebenso viele Filme - ziemlich wenig für Filmemacher der "Goldenen Ära" der 60er, als manche Regisseure um die 3 Produktionen pro Jahr inszenierten. In Kims Schaffen finden sich aber einige der bekanntesten und besten Werke jener Zeit, massgeblich The Housemaid. Ab den 80ern ging es mit seiner Karriere bergab, die Filme floppten, sein Name geriet beinahe in Vergessenheit. Erst nach seinem Tod 1998, als Kim mit seiner Frau bei einem Hausbrand umkam, zog das Interesse wieder an, und heute gilt Kim Ki-young als Inspirationsquelle etlicher jüngerer Regisseure ebenso wie als Vorzeige-Künstler der Nachkriegszeit.

Die Filme von Kim Ki-young: 

Jahr engl. Titel Originaltitel Bewertung
. . . .
1977 Ieoh Island Ieodo * * * ½
1975 Promise of the Flesh Yukcheui yaksok * * *
1972 The Insect Woman Chungyo * * * ½
1963 Goryeojang Goryeojang * * * ½
1960 The Housemaid Hanyo * * * ½
1955 Yangsan Province Yangsan do * * *

 


 

Park Chan-wook

Geboren am 23.8.1963 wuchs Chan Park-wook in Seoul auf. Da seine ersten Filme als Regisseur kaum ein Publikum fanden, arbeitete er zwischenzeitlich als Filmkritiker. Den Durchbruch schaffte er mit JSA, der künstlerisch wie finanziell Erfolg brachte. Es folgte die international gefeierte Rache-Trilogie, die ihn unter anderem dank Oldboy zum Darling von Cannes machte - und zum zwischenzeitlich vielleicht bekanntesten Filmemacher seines Landes.

Die Filme von Park Chan-wook: 

Jahr engl. Titel Originaltitel Bewertung
. . . .
2009 Thirst Bakwi * * * ½
2006 I'm a Cyborg. But That's OK Saibogujiman kwenchana * * * ½
2005 Sympathy for Lady Vengeance Chinjeolhan geumjassi * * * ½
2004 Three // Segment Cut - * * * ½
2003 Oldboy Oldeuboi * * * *
2003 If You Were Me // Segment Never Ending Peace ... Yeoseot gae ui siseon * * * ½
2002 Sympathy for Mr. Vengeance Boksuneun naui geot * * * *
2000 JSA Gongdong gyeongbi guyeok JSA * * * *
1997 Trio Saminjo -
1992 Moon Is the Sun's Dream Moon Is the Sun's Dream -

In anderer Funktion

Crush and Blush (2008) - Produzent, Autor