Regie

Simon West ("Con Air", "The General's Daughter")
  Buch Simon West, John Zinman, Latea Kalogridis, Patrick Massett
  Produktion Colin Wilson, Lloyd Levin,
  Musik Graeme Revell ("Titan A.E.", "From Dusk Till Dawn")
U2 & Nine Inch Nails
  Kamera Peter Menzies, jr.
  Darsteller Angelina Jolie
Daniel Craig
Leslie Phillips
John Voight
Chris Barrie
Iain Glen
Noah Taylor
aus "Girl, Interrupted", "Gone in 60 Seconds"
aus "Elizabeth"
britische Theaterlegende; geboren 1924
aus "Anaconda"; Angelinas Vater
TV-Akteur
schottischer Theater-Schauspieler
aus "Almost Famous"
  Links imdb, upcomingmovies.com, IGN FilmForce, official site
  Verleih / © Paramount
  Bewertung * * *
Kritik Das Superbabe der Computergame-Community kommt auf die Leinwand - also was erwartet man anderes als eine fade Story, viel Action und eben, das Superbabe, Lara Croft? Nichts. Und das ist die ideale Voraussetzung, denn mehr bietet die Filmadaption nicht: Die Story ist hahnebüchen, voller Logiklöcher, langweiligen Füllern (v.a. die mit Laras Vater, gespielt vom unterforderten Jon Voight) und Zufällen. Die Action ist sehr gut, insbesondere die erste Sequenz in Laras Haus - und dann eben Lara, hervorragend verkörpert von Angelina Jolie. Sie muss zwar etwas steif spielen, darf aber ihre Reize zeigen und herrlich tough sein. Ein paar Mal ist sie sogar witzig (als sie etwa vor ihrem nackten Partner steht, blickt sie keck nach unten und meitn "freut mich auch, dich zu sehen") - aber den grössten Teil über hat sie den dummen Storypfaden zu folgen, die C-Klasse-Regisseur Simon West ("ConAir") für sie ausgelegt hat. Hätte man jemand besseres für Drehbuch & Regie gefunden, wäre "Tomb Raider" vileicht ein besserer Indiana-Jones-Abklatsch geworden, als es jetzt einer ist. Na ja immerhin dummer, unterhaltsamer Sommer-Fun.
Effekte: Ok, bis auf den Schluss, der eh völlig vergurkt ist.
Tempo: Yep. Rasant.
Musik: Ok.
Darsteller: Allesamt blass bis unterfordert - ausser Angelina.
Lara Rules. Angelina Jolie ist eine Klasse für sich in diesem storylosen, aber zumindest unterhaltsamen Action-Abenteuer.
Andere Stimmen Roger Ebert (USA) 3/4
James Berardinelli (USA)
3/4
Cinema (D)
4/5
Tele (CH)
2/4

Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis Hollywood sich der bekanntesten Game-Amazone aller Zeiten annimmt: Lara Croft. Die sexy Actionheldin mit der üppigen Oberweite zu besetzen, erwies sich jedoch als ziemlich heikel. Paramount Pictures, die die Rechte an der Game-Verfilmung erworben haben, spielten mit dem Gedanken, Demi Moore zu besetzen. Zum Glück haben sie es sich anders überlegt. Lange galt Model/Schauspielerin Liz Hurley ("Bedazzled", "Austin Powers") als Kronvavoritin, doch die Wahl fiel letztendlich auf Skandalnudel Angelina Jolie. Die Oscar-Gewinnerin ("Girl, Interrupted"), die sich vom bisexuellen Party-Girl zur treuen Ehefrau von Billy Bob Thornton ("Sling Blade", "Armageddon") gewandelt hat, kann zwar nicht mit Lara-Croft'scher Oberweite prahlen, aber den Schneid und die Ausstrahlung einer echten Lara hat sie bestimmt.


Die Produktion begann im Sommer 2000, das Casting wurde abgeschlossen, selbst Angelinas Vater Jon Voight (auch in "Pearl Harbor" zu sehen) wird zu sehen sein. Im Internet tauchte Ende 2000 erstes Artwork auf - darunter das Teaser-Poster.

Auch Bilder vom Set oder Bilder aus dem Film erschienen Ende 2000. Ein Beispiel ist unten zu sehen - weitere werden folgen. Bis zum US-Start am 15.6.2001 wird es ja nicht mehr lange dauern. Damit ist "Tomb Raider" zwischen die Mega-Blockbuster "Pearl Harbor" und "A.I. - Artificial Intelligence" eingeklemmt. Wenn der Film tatsächlich in der Tradition von "Indiana Jones" abgedreht wird, hat er durchaus Chancen, ebenfalls Gewinn (und Sequels) abzuwerfen.

Yeah! Das Advance-Poster ist da! Mit Ausnahme des etwas grossen Gesichts ist dies eine ideale Lara-Abbildung. Der Film kann kommen ...

Die offizielle Webpage wurde generalüberholt (10.3.01) und auch ein paar neue Bilder präsentiert. Ich zeige hier vier davon im Mini-Format:

Der Film ist mittlerweile erfolgreich in den USA gestartet - bei mässigen Kritiken und einem Wochenendergebnis von satten 47.7 Millionen auf über 3300 Leinwänden. Schon am nächsten Wochehende waren es über 50% weniger, was ein ziemlich starker, bei Sommer-Popcorn-Flicks üblicher, Abfall bedeutet. "Tomb Raider" wird also letztendlich kaum mehr als $150 Millionen in den USA einspielen und pendelt sich in etwa auf dem Niveau von "X-Men" ein. Tatsächlich blieben die Einnahmen bei ernüchternden $132 Mio. stehen.

Die gut ausgestattete DVD ist bei amazon.com nun erhältlich. Klickt das Bild um euer Exemplar zu bestellen.



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