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Horrorkomödie
Japan 2005
Alternativer Titel
Tokyo zonbi;

Regie Sakichi Sato
Drehbuch Sakichi Sato nach dem Manga von Yusaku Hanakuma
Darsteller Tadanobu Asano, Sho Aikawa, Erika Okuda, Arata Furuta, Hina Matsuoka,
Satoshi Hashimoto, Yasuhi Nakamura, Harumi Sone, Maria Takagi, Kazuo Umezu

Länge 104 Min.
Molodezhnaja Altersempfehlung
ab 16

 

Humor Spannung Action Gefühl Anspruch Erotik
.

©  Text Marco, molodezhnaja 15.2.07
©  Bilder Toshiba  /i-on, Screenshots molodezhnaja


STORY
Im Bezirk Edogawa von Tokyo ist der Müll der Bevölkerung zu einem richtigen Berg herangewachsen, der den Namen "Schwarzer Fuji" bekommen hat. Eines Tages beerdigen die beiden Amateur-Wrestler Fujio Pon (Tadanobu Asano) und Mitsuo (Sho Aikawa) die Leiche ihres Bosses, den Fujio vorher erschlagen hat, in dem Müllberg. Die Leiche erwacht daraufhin wieder zum Leben - und mit ihr Tausende andere verbuddelte Menschen, die in den giftigen Abfällen zu Zombies mutiert sind. Die Untoten fallen über die Lebenden her. Doch Fujio und Mitsuo wissen sich zu wehren. Fünf Jahre später ist Fujio ein Show-Wrestler, der zum Entertainment reicher Damen in einer Arena mit Zombies um Leben und Tod ringt.

 

REVIEW
Nicht ganz so grotesk wie erhofft, aber immer noch völlig durchgeknallt: "Tokyo Zombie" ist eine herrliche Horrorpersiflage, nicht so witzig und stringent wie "Shaun of the Dead", aber ähnlich beseelt und experimentierfreudig. Im Zentrum stehen die zwei Kultschauspieler Tadanobu Asano und Sho Aikawa, beide mit köstlichem Kopfschmuck (Rasta bzw. Glatze). Von Beginn weg begegnen sie kuriosen Personen in ungünstigen Positionen, so etwa einen homosexuellen, pädophilien
Lehrer beim Beschnüffeln von Black-Fuji-Leichen. In dem Stil gehts weiter und hier alles aufzulisten, was Regisseur Sakichi Sato auftischt, würde den Rahmen sprengen - und den Spass mindern.

Für den Takashi Miike-Zögling Sakichi Sato (er schrieb u.a. das Skript zu Ichi the Killer und Gozu) ist es die erste Kino-Regiearbeit und bereits ein ziemlich stilsicheres Unterfangen. Unterstützt von seinen ebenfalls Miike-erprobten Stars adaptiert Sato den Manga von Yusaku Hanakuma zum unterhaltsamen und wilden Festival des schwarzen Humors, das ebenso gerne Zombie-Vorbilder à la George Romero huldigt wie es auf die absurde Karte setzt. Blut und Witz halten sich dementsprechend die Waage und weil die Chemie zwischen Asano und Aikawa derart gut ist, verliert man inmitten des Panoptikum des Bizarren auch nie den Kontakt zu den Figuren.

Leider sammeln sich trotz der bescheidenen Lauflänge ein paar Hänger an, der Humor hat zwischendurch auch seine kurzen Aussetzer und immer wieder beschleicht einen das Gefühl, man hätte noch ein paar Grade absurder oder durchgedrehter inszenieren könne. Und blutiger, denn es spritzt erstaunlich wenig Saft für einen Film, der dem Horrorgenre derart Tribut zollt. Doch das sind kleine Mankos: "Tokyo Zombie" ist so oder so eine echte Gaudi für Zombiefans und Freunde des absurden japanischen Filmhumors.

 

MEINE DVD
D, Code 2, PAL
Anamorphic Widescreen
Japanisch 5.1 und Deutsch 5.1 mit deutschen Untertiteln.

 

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SCREENSHOTS

 


 

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