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Liebesdrama
Indonesien 2007
Alternative Titel
-

Regie Hanny Saputra
Darsteller Acha Septriasa, Irwansyah, Raffi Ahmad, Andhika Pratama, Henidar Amroe, Juwita Maritsa

Länge 134 Min.
Molodezhnaja Altersempfehlung
ab 6

 

Humor Spannung Action Gefühl Anspruch Erotik
. . .

©  Text Marco, molodezhnaja 3.8.08
©  Bilder PMP, Screenshots molodezhnaja


STORY
Die Schüler Ryan (Irwansyah) und Cinta (Acha Septriasa) sind ein Paar, aber Ryan hat Mühe, seine Gefühle in Worte zu fassen. Liebt er Cinta? Sie weiss es nicht. Gerade jetzt wäre aber wichtig, dass die beiden ihre Emotionen regeln, denn Ryan wird in die USA ziehen. Ihre Wege trennen sich, bevor sie sich ihre Liebe bewusst wurden. Auf dem Weg zum Flughafen rettet Ryan einem kleinen Mädchen bei einem Autounfall das Leben. Dabei gerät er selbst jedoch in eine Explosion und stirbt! Ein Engel gibt dem jungen Mann noch eine Chance, seine unvollendeten Dinge auf Erden ins Lot zu bringen. Dazu darf er drei Tage im Körper des verstorbenen Doni (Raffi Ahmad) weilen. Sofort macht er sich zu Cinta auf. Doch wie kann er sie überzeugen, dass er Ryan ist? Und wird sie ihm überhaupt zuhören, schliesslich versucht sie gerade, alle Erinnerungen an ihn auszulöschen.

 

REVIEW
Die letzte Chance, nach dem Tod die Gefühle ins Lot zu bringen, hätten wir wohl alle gern. In Filmen wie "Ghost" oder "Always" diente dieses Konzept als Aufhänger. Auch "Love Is Cinta" baut auf diese Geschichte, die Tränen fast schon garantiert. Doch das indonesische Liebesdrama macht zu viele Fehler auf dem Weg zum Melodrama-Himmel. Der schlimmste davon ist die massive Überlänge. Nie und nimmer dürfte der Film über zwei Stunden lang sein, das bricht dem Erzählfluss das Genick. Auch die Figurenzeichnung lässt zu wünschen übrig. Vor allem jene von Cinta, deren Name übersetzt "Liebe" heisst. Wieso sie nach Ryans Tod ihn regelrecht zu hassen beginnt, wird nicht ganz klar und ihr arrogantes Verhalten Doni gegenüber geht mit der Zeit etwas auf die Nerven.

Die hübsche Acha Septriasa spielt die Hauptfigur zwar ganz ansprechend, doch sie kommt nicht besonders sympathisch herüber. Die Jungs, darunter Septriasas echter Freund Irwansyah, kommen charakterlich etwas besser weg, leisten aber schauspielerisch sehr wenig. Und dann gibts da noch Ivan, den Jungen im Hintergrund, der bis auf ein paar tranige Songs wenig zur Story beisteuert, ausser als Cintas voreilig herbeigezauberter neuer Freund zu dienen. "Love Is Cinta" wirkt deswegen zu überfrachtet, nicht mit Themen, aber mit Ballast. Um eine halbe Stunde gestrafft wäre der Film durchaus noch nett gewesen. Denn die richtigen Voraussetzungen hat er - vor allem natürlich das Reinkarnationsthema.

Dieses beginnt etwas plötzlich und absurd mit dem kahl rasierten Engel. Doch so bald Ryan wieder auf der Erde ist, sorgen seine Versuche, der Welt zu beweisen, wer er ist, für ein paar Gefühlsregungen. Diese spitzen sich natürlich am Ende zu, wodurch der Melodrama-Faktor des Films nicht enttäuscht. Raffi Ahmad konstant verheulten Augen sind vielleicht sogar des Guten zuviel, zumal wir uns da längst in der Gedulds-Nachspielzeit befinden und das Ende herbeisehnen. Regisseur Hanny Saputra holt aus dem Stoff einfach nicht genug heraus, weder inszenatorisch noch inhaltlich, wodurch auch das erst hysterisch und später klebrig umgesetzte Ende seine Wirkung verliert. Mit seinem Vorgänger "Heart", der ebenfalls das Liebespaar Irwansyah und Septriasa in den Hauptrollen hatte, zeigte Saputra eine bessere Leistung und landete einen Hit. "Love Is Cinta" lockte sicher auch sein Publikum ins Kino, doch verdient hat er das nicht wirklich.

 

MEINE DVD
Malaysia, Code 3, NTSC
Bild: Letterboxed Widescreen
Ton: Indonesisch 2.0 englischen, chinesischen, indonesischen und
malaiischen
Untertiteln.

 

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